Nur starke Familien garantieren ein starkes Land!

28 07 2010

Von der CPÖ erreichte uns folgende Pressemeldung:

Bankrotterklärung in der Familienpolitik

Die von den regierenden Parteien ausgelöste Diskussion um eine verstärkte Zuwanderung nach Österreich zeigt auf, dass die Familienpolitik von ÖVP und SPÖ in den letzten Jahrzehnten Schiffbruch erlitten hat. Statt einer massiven Förderung der österreichischen Familien sucht man das Heil in einer verstärkten Zuwanderung.

Die Erkenntnis, dass Zuzug zum Erhalt unseres Wirtschafts- und Sozialsystems notwendig ist, entspricht zwar einer Momentaufnahme im Staat Österreich, kann aber von der CPÖ nicht widerspruchslos hingenommen werden. Denn in erster Linie muss die Frage nach den Ursachen gestellt werden. Diese zu umgehen oder zu verschweigen heißt, der österreichischen Bevölkerung einen schlechten Dienst zu erweisen und die eigene politische Verantwortung zu verschleiern.

Den Zuzug heute zuzulassen erscheint notwendig, weil unsere Familien seit den 70igerJahren zu wenige Kinder hervorbringen. Zum Staatserhalt ist eine Geburtenrate von 2,1 Kindern erforderlich. Eine verantwortungsvolle und vorausschauende Politik der Regierung wäre notwendig gewesen.

Die Familien systematisch stärken, die Gleichstellung von außerhäuslichem Beruf und Familienarbeit einführen, ein Mütter-/Vätergehalt jedem/r österreichischen StaatsbürgerIn zur Verhinderung der Armut bezahlen, steuerlich ein Familiensplitting zu verankern u. ä. sind die erforderlichen Maßnahmen, damals wie heute! Sie hätten uns diese missliche Lage erspart, dass unsere Familien mit einem Schnitt von 1,34 Kindern unter der Selbsterhaltungsquote des Staates liegen. Alle seither getroffenen familienpolitischen Maßnahmen waren Flickwerk, sie haben in die Irre geführt.

Ein weiterer Punkt ist die Verweigerung des Lebensrechtes für Ungeborene. Hätte man allen abgetriebenen Kindern – geschätzt jährlich bis zu 60.000 – die ihnen zustehende Lebenschance gegeben, würde unser Sozialsystem heute nicht am Krückstock gehen und wir würden die Zuwanderungsfrage nicht diskutieren müssen.

Diesen Missstand zu ändern hat sich die CPÖ zum Ziel gesetzt. Dass dies erst mittelfristig wirkt, ist bewusst, aber eine verantwortungsvolle Politik hat die richtigen Maßnahmen zu setzen, um solche Entwicklungen zu verhindern. Nur starke Familien garantieren ein starkes Land!





Abtreibungsstopp statt Zuwanderung

27 07 2010

Seit 1975 werden in Österreich jährlich zig-tausend eigene Kinder bereits im Mutterleib getötet. Erst jetzt – nach 35 Jahren – fällt unseren Politikern auf, dass unserem Staat zur weiteren Existenz Menschen fehlen.
Jeder, der logisch denkt, würde als erste Maßnahme diesen schrecklichen Kindermord sofort beenden. Doch bei uns werden die eigenen Kinder weiter fleißig umgebracht und stattdessen wird über die Notwendigkeit vermehrter Zuwanderung diskutiert. Wenn unsere Volksvertreter diesen Widerspruch nicht selbst sehen, wäre es höchste Zeit, dass wir sie darauf aufmerksam machen. Zeigen wir in unserem Bekanntenkreis, bei den Medien – vor allem aber bei den Wahlen – unsere Unzufriedenheit mit dieser Situation und fordern eine rasche Beendigung der Ausrottung unseres eigenen Volkes.





20 Tote bei Loveparade – Ein Fingerzeig Gottes ?

27 07 2010

Nach der verheerenden Katastrophe von Duisburg können sich gläubige Christen zurecht die Frage stellen: Handelt es sich hier um einen Unfall oder um ein aktives Eingreifen Gottes? Mir obliegt es nicht falsche Prophezeiungen abzugeben, aber eines ist sicher: Gott hasst Unzucht in jeder Form. Und die Loveparade ist ein Ausdruck unserer unzüchtigen Gesellschaft.

Vielleicht muss Gott beim nächsten Mal deutlicher sprechen.

Wer will kann mit mir bitten, dass Gott noch stärker offenbart, ob er diese Geschicke direkt selbst gelenkt hat, oder ob bloß Behörden schlampig vorgegangen sind. Auf  jeden Fall wurde uns ein „Zeichen der Zeit“ gegeben , das wir deuten können.

Vielleicht muss Gott beim nächsten Mal deutlicher sprechen.

Wir wissen, dass Gott Liebe ist, aber wer diesen Begriff missdeutet und ihn auf reines begehrliches Sexuelles reduziert, darf sich nicht wundern, wenn er diesbezüglich bestraft werden, und da ist es dann egal ob mal nur als Zuschauer „unschuldig“ zum Handkuss gekommen ist oder ob mal als Akteur dabei war. AIDS genügt den Aktivisten scheinbar als Strafe noch nicht.

Vielleicht muss Gott beim nächsten Mal deutlicher sprechen.





Märtyrerkanzler

24 07 2010

Von Assemani

Morgen, am 25.07.2010, jährt sich die Ermordung von Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß durch nationalsozialistische Putschisten zum 76. Mal.

Diesem großen Österreicher soll hier Reverenz erwiesen werden.

Was umso angemessener ist, als sich in der offiziösen bis offiziellen Geschichtsschreibung  (Wer schreibt die eigentlich?) und mainstream-Publizistik (Wer publiziert die eigentlich?) praktisch eine Gleichsetzung oder doch wenigstens eine innere Beziehung des ständestaatlichen Systems mit dem Nationalsozialismus eingeschlichen hat. Man spricht von beiden Systemen als von „faschistisch“ und klagt Dollfuß absurderweise an, er habe den Weg für Hitler bereitet.  (Bizarrerweise fordern die sogenannten „Grünen“ derzeit eine Rehabilitierung aller Justizopfer des Ständestaates – mit Ausnahme der nationalsozialistischen. Das heißt im großen und ganzen, daß der rote Terror der Zwischenkriegszeit reingewaschen und als „demokratischer Kampf“, oder so ähnlich,  gerechtfertigt werden soll.)

Man kann zum Wirken von Engelbert Dollfuß legitimerweise verschiedene Meinungen haben, man mag die ständestaatliche Ordnung aus der Sicht der freien Marktwirtschaft ablehnen, man mag die Todesurteile oder doch einige von ihnen moralisch verurteilen (wie es der katholische Philosoph und Konvertit Dietrich von Hildebrand gegenüber Dollfuß selbst getan hat), man mag die damalige enge Verbindung von Staat und Katholischer Kirche aus verschiedenen Gründen problematisch finden, das ist sicher alles legitim, aber man darf diesem Großen der österreichischen Geschichte nicht den guten Willen absprechen.

Leider wird derzeit das Andenken an einen Mann, der den Frieden wollte, mit Schmutz beworfen. Es kann nicht angehen, daß auf marxistischen Druck hin die Kirche selbst das Andenken an Dollfuß relativiert: Der Klubchef des oö. SPÖ-Landtagsclubs pfeift, der Linzer Dompfarrer springt und bringt eine Zusatztafel beim Dollfuß-Gedenken am Domportal an. Die sozialistischen Jungorganisationen demonstrieren vor der St. Pöltner Prandtauerkirche, der Bischof läßt das Fresko mit dem Abbild des Bundeskanzlers verhängen. Vor wenigen Monaten wurde das Dollfuß-Relief in der Seitenkapelle der Wiener Michaelerkirche Ziel eines Farbanschlages. Mittlerweile ist es restauriert. Aber man konnte in der Öffentlichkeit nichts von dem feigen und nichtswürdigen Anschlag hören. Das ist eine Schande.

Ungeachtet der unterschiedlichen Bewertungen zu diesem und jenem Aspekt von Politik und Lehre von Engelbert Dollfuß (soweit alle Archive eben schon ausgewertet sind oder auch nicht) muß man dreierlei anerkennen, und darauf möchte ich mit diesem Beitrag hinaus:

1. Engelbert Dollfuß war der einzige Staatsmann, der im Kampf gegen Hitler fiel. Als man in Prag noch meinte „Lieber Hitler als Dollfuß“ und als London und Paris auf Beschwichtigung setzten (was bis in die Preisgabe Österreichs und in das unrühmliche Münchner Abkommen mündete), hat Österreich in Gestalt eines aufrechten Christen und Patrioten ein kompromißloses Nein zum Nationalsozialismus gesagt.

 2. Im Jahr 1934 war seit geraumer Zeit (nämlich seit dem Kommunistischen Manifest und den anderen Wahnphantasien des falschen Propheten aus Trier) erkennbar, daß der Marxismus ein totalitäres und blutrünstiges System ist, das in Form der sowjetischen Revolution, der Rätediktaturen in München und in Budapest und der Verbrechen in Spanien zu ungeheurem Blutvergießen geführt hat und noch führen sollte, ja mußte. Daß also irgendein sozialistisches System, und auch wenn es sich „sozialdemokratisch“ nannte, das anstreben hätte sollen, was wir normalerweise unter „demokratisch“ verstehen, ist eine lächerliche Lüge und eine absurde Geschichtsklitterung. Der Austromarxismus bediente sich ja der gleichen Terminologie wie seine Genossen in Moskau, so wurde die „Diktatur des Proletariats“ als Zielvorgabe des Linzer Programms genannt. Kann man es einem Regierungschef verdenken, daß er im Falle eines solcherart motivierten Aufstandes wie eben am 12. Februar 1934 mit dem Schlimmsten rechnet und entsprechend hart durchgreift (wenn auch bei weitem nicht so hart, die es die gängige Geschichtsklitterung vorgibt)? 

3. Nach der Aussage eines mir bekannten Priesters sei Bundeskanzler Dollfuß nicht lange vor seiner Ermordung in Mariazell einer Vision Marias bzw. einer Art innerer Einsprechung gewürdigt worden. Er sei im Anschluß an das Gebet kreidebleich und in großer Eile mit dem Taxi nach Wien gefahren. Der Inhalt der Vision war dem Vernehmen nach die Bitte, sein Leben für Österreich anzubieten. Vermutlich wird man das nie genau erfahren können. Aber in der Todesstunde und angesichts seiner Mörder zeigte sich die Größe von Engelbert Dollfuß. Zu seinen letzten Worten gehörte: „Ich wollte nur den Frieden. Den anderen möge der Herrgott vergeben.“ Kein Mensch, der im Leben nicht das Gute wollte und mit Gott verbunden war, kann auf diese Weise sterben. Insofern ist die Geschichte von der Vision nicht unglaubwürdig und paßt zu einer tiefgläubigen Lebensführung.

Dollfuß ist nicht davongelaufen. Er hat sich nicht ins Exil verkrochen. Er hat keinen Kuhhandel mit Hitler abgeschlossen. Er hat seine Überzeugungen nicht verraten. Er hat beide diktatorischen Wahnsysteme bekämpft. Das muß anerkannt werden.

In diesem Sinne möchte ich an alle p. t. Leserinnen und Leser guten Willens appellieren, das Wirken und das letzte Zeugnis von Engelbert Dollfuß – ungeachtet aller Differenzen in der Beurteilung aller sonstigen Details seiner Politik - der paulinischen Anweisung (Röm 13, 7) gemäß zu würdigen:

Ehre, wem Ehre gebührt.





Brauchen wir noch Priester?

21 07 2010

Foto: Catholic Church England and Wales

Über die angefochtene Bedeutung des Priestertums

von INGE M. THÜRKAUF

Der priesterliche Auftrag steht heute in einem Widerstreit, der die Dimension der Selbstzerstörung angenommen hat. Wie viele Priester in den letzten Jahrzehnten an ihrer Berufung irregeworden sind, läßt sich nur vermuten. Die Marke der Hunderttausend ist längst überschritten. Der heutige Zustand des Priestertums läßt vermuten, nicht nur der Klerus, sondern auch die Gläubigen hätten in ihrem Gedächtnis die Erinnerung an den Weltauftrag des Priesters ausgelöscht.

Gebet und der Dienst am Wort

Das Ringen um die Identität des Priesters ist nicht neu. Es begann schon zur Zeit der Urgemeinde. Als die Zahl der Jünger immer mehr zunahm, mußten die Apostel an eine neue Aufgabenverteilung denken, infolge der Unzufriedenheit der Griechen gegenüber den Hebräern. Jene „murrten“ (Apg 6, 1, 2), weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung zurückgesetzt würden. So riefen die Zwölf die Schar der Jünger zusammen und schlugen ihnen eine Reform der verschiedenen Dienste vor, denn sie hielten es nicht für richtig, daß sie als Priester das Wort Gottes vernachlässigen, während sie sich „dem Dienst an den Tischen“ widmen mußten. Darum gaben sie den Auftrag, sieben Männer von gutem Ruf und „voll Geist und Weisheit“ aus der Mitte der Jünger auszuwählen, die dann mit der Aufgabe des Dienens betrauen werden können. Sie selbst aber „wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben“ (Apg 6, 2-4). Das Gebet und der „Dienst am Wort“, wozu auch die Spendung der Sakramente gehört, ist der Lebensfaden des Priesters, dazu wurde er gesandt. Der Auftrag des Priesters muß sich daher vor allem am Gebet entzünden. Auf den Gleichklang von Gebet und Apostolat mag Papst Benedikt XVI. sein Augenmerk gerichtet haben, als er am 19. Juni 2009 ein Jahr des Priesters ausgerufen hat. Mit dem Motto „Treue in Christus, Treue des Priesters“ soll der priesterliche Weltauftrag wieder in Erinnerung gerufen werden, und wer könnte als Vorbild für die Treue im Priesteramt mehr dienen als Jean-Baptiste Vianney, der arme Pfarrer aus dem kleinen französischen Dorf Ars bei Lyon in der Region Rhône-Alpes. Waren auch die äußeren Verhältnisse zur Zeit Vianneys grundverschieden von heute, eines hatten die Menschen der damaligen Epoche mit unserem Zeitalter gemeinsam: die Gottvergessenheit, der Abfall vom Glauben, die Zurückweisung jeglicher Autorität und einen ungezügelten Freiheitsdrang. Die Parolen der Französischen Revolution, die Gott entthront und durch die Vernunft ersetzt hat, sind längst unsere Leitlinien geworden. Man spricht nur noch von Menschenrechten, die Rechte Gottes sind sekundär. Trotz der heute offensichtlich gewordenen Zerstörung unserer natürlichen Grundlagen, scheint der Fortschrittsglaube immer noch eine leuchtende Zukunft vorzugaukeln, die von keiner Macht der Welt, auch nicht – nach Meinung der sich neu formierenden Atheisten – von Gott aufgehalten werden könne.

Die „Prophetien“ des Exkanonikus

Die ersten Wochen und Monate dieses Jahres haben uns schonungslos vor Augen geführt, was schon seit 2000 Jahren gegen die Pforten der Kirche hämmert: Haß gegen Christus und seine Stiftung. Feindschaft und Verhöhnung durch die Welt sind gewissermaßen das „Begleitpersonal“ der Kirche durch die Zeiten und das Ziel der Zerstörungswut ist Jesus Christus, als das „Zeichen, dem widersprochen wird“ (Lk 2,34). Papst Leo XIII. hat nachdrücklich vom „unaustilgbaren Haß und Rachedurst gegen Jesus Christus“ gesprochen. Doch was sich heute über Kirche und Klerus entlädt und als Zielscheibe die Mißbrauchskandale aufs Korn genommen hat, ist nicht wie ein Dieb in der Nacht über uns gekommen. Die Vorbereitungen dazu laufen schon seit einigen Jahrhunderten. Die Epoche der Aufklärung hat in der Folge der Französischen Revolution in drastischer Weise angemahnt, welch gewaltige geistige Umwälzung Kirche und Gesellschaft in nicht allzu ferner Zukunft wird zu bewältigen haben.

Eine spezielle Aufmerksamkeit in diesem Prozeß verdienen die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verkündeten „Prophetien“ des Exkanonikus Roca (1830 – 1893) in Bezug auf das Priestertum. Darin finden sich schon all jene Grundgedanken und Begriffe, die heute die Kirche einer kaum mehr zu tragenden Belastungsprobe aussetzen. Unverhohlen verkünden sie, was seit einigen Jahrzehnten zum großen Teil unser kirchliches Leben bestimmt. Aus den Schriften Rocas läßt sich mühelos erkennen, daß die Kirche ihres übernatürlichen Charakters beraubt werden soll, um sie mit der Welt zu verbinden, „das konfessionelle Nebeneinander“1 soll zu einem „ökumenischen Ineinander“ werden, wobei der Begriff „der alleinseligmachenden Kirche“ aus dem Sprachschatz verschwinden soll.2 Großzügigerweise will man der Kirche „noch einmal eine Chance“ 3 anbieten, wenn sie sich in die anderen Religionen einreiht. Als Bedingung für diese „Chance“ wird die Entpriesterlichung der Kirche gefordert zu Gunsten einer Laienkirche, wobei das Nebeneinander von zölibatären und verheirateten Priestern als Übergangsform zu verstehen sei. Seine Äußerung „die neue Kirche, die vielleicht nichts mehr von der scholastischen Lehre und von der Urform der früheren Kirche bewahren wird können, wird nichtsdestoweniger von Rom die Weihe und die kanonische Jurisdiktion empfangen“, 4 trifft ins Mark, ebenso seine Feststellung, daß der Katholizismus wie alle Religionen von einem universellen Synkretismus absorbiert werden würde. Das käme beileibe keiner Unterdrückung gleich, sondern sei lediglich eine Integration.

Man darf sich schon fragen, wer Roca vor über 140 Jahren diese „Prophetien“ eingeflüstert hat, die heute folgenschwer die Kirche belasten? Auch andere Angaben aus den Werken dieses ehemaligen Priesters beleuchten grell unsere gegenwärtige Krise, wenn er im Blick auf eine zukünftige Veränderung der Kirche glaubt, „daß der göttliche Kult, so wie ihn die Liturgie, das Zeremoniell, das Ritual und die Vorschriften der römischen Kirche regeln, demnächst auf einem ökumenischen Konzil (sic!) eine Umwandlung erfahren wird, die ihm die verehrungswürdige Einfachheit des goldenen apostolischen Zeitalters zurückgeben wird in Übereinstimmung mit dem Gewissen und der modernen Zivilisation“5. Roca wußte auch die Zukunft des Papsttums näher zu beschreiben: „Das Papsttum wird fallen“, erklärt er, „es wird sterben unter dem geheiligten Bischof

Messer, das die Väter des letzten Konzils schmieden werden“. Was Roca vor allem Gehör verschaffte, war der Begriff „neu“. Er verkündete „eine neue Religion, ein neues Dogma, ein neues Ritual, ein neues Priestertum“. Die neuen Priester bezeichnet er als „Progressisten“ und spricht von der Abschaffung der Soutane, von der Heirat der Priester und versteigt sich zum Geständnis: „Der religiöse, politische und soziale Erlöser wird durch unpersönliche Institutionen über die Menschheit herrschen“.6 Diese unpersönlichen Institutionen kann man heute in den zahllosen Konferenzen und Sitzungen der Pfarreiräte ausmachen oder in der anonymen Kollegialität der Bischofskonferenzen, wo Glaube und Stimme des einzelnen Bischofs kaum mehr ins Gewicht fallen. Das Individuum ist ausgelöscht durch das Kollektiv.

Auch andere „Brüder im Geist“ haben zu dieser Zeit ähnliche Gedankenveröffentlicht. „Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel, sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt….Eines Tages muß die dogmatische Kirche verschwinden oder sich angleichen und, um sich anzugleichen, zu den Quellen zurückkehren.“7 Die durch die Weihe erlangte besondere „Wesenheit des Priesters wird ebenfalls bald keine Bedeutung mehr haben, da er sich immer mehr mit der modernen Gesellschaft vermischen wird“8, liest man im bekannten Werk des Freimaurers Yves Marsaudon. Dort spricht er deutlich aus, was er sich unter Vermischung vorstellt: „Katholiken, Orthodoxe, Protestanten, Muselmanen, Hinduisten, Buddhisten, Freidenker und gläubige Denker sind bei uns nur Vornamen. Unser Familienname ist Freimaurerei.“9 Die Revolution soll sich festsetzen in den Kollegien, Gymnasien, in den Universitäten, in Seminarien und in den Klöstern, damit in einigen Jahren dieser junge Klerus alle Funktionen übernehmen kann. So wird eine „Revolution an der Tiara und beim Chor-rock“ stattfinden, „eine Revolution, die nur ein ganz klein wenig angestachelt werden muß, um das Feuer an vier Winkeln der Welt anzuzünden“.10

Die Verwundung

Wie sehr die Revolution gezündet hat, soll am Beispiel des heutigen Arztes und Familienvaters, Jean-Pierre Dickès, geschildert werden, der am 17. Oktober 1965, zusammen mit 78 Seminaristen in das renommierte französische Seminar Saint-Sulpice in Issy-les-Moulineaux nahe Paris einzog. Bei seinem Eintritt empfand er diese Ausbildungsstätte für angehende Priester als einen Ort, der seiner Meinung nach hervorragend geeignet war „zur Entfaltung von Berufungen“. Das Seminar war, wie er dreißig Jahre später in seinem Buch „Die Verwundung“11 schreibt, ein Hafen des Friedens, und die Stille bot Raum für Gebet und innere Sammlung. Die Mahlzeiten wurden schweigend eingenommen. Ein Seminarist las recto tono einen Betrachtungstext. Die Dozenten trugen die Soutane. Die Heilige Messe wurde in Latein gelesen, ebenso das Brevier. Zum liturgischen Rahmen und zur Spiritualität gehörten die Pflege des gregorianischen Gesangs, sowie die Anbetung bei ausgesetztem Allerheiligsten und der Rosenkranz. Jean-Pierre Dickès, der sich bei seiner Schilderung auf seine Tagebuchaufzeichnungen stützen konnte, erlebte in den folgenden Wochen und Monaten die völlige Umwälzung des Seminars und damit auch seiner Berufung. Anfang November trat eine Gruppe von ungefähr 30 Seminaristen ins erste Studienjahr der Philosophie ein, die sich als sogenannte „pressure-group“ entpuppte. Die meisten waren Arbeiter, sogenannte Spätberufene. Sie hatten sich schon in katholischen, aber auch in gewerkschaftlichen und politischen Organisationen engagiert und waren nun entschlossen, Arbeiterpriester zu werden, obwohl dieses Experiment schon längere Zeit offiziell als beendet galt. In kurzer Zeit bildeten sie innerhalb des Seminars diverse Gruppen und organisierten Versammlungen mit dem Ziel, das Seminar ihren Vorstellungen anzupassen. Da in ihrer früheren Schulbildung Latein nicht inbegriffen war, gehörte ihrer Meinung nach ein solches Fach auch nicht unbedingt zu einer (arbeiter)priesterlichen Ausbildung. Ebensowenig konnten sie einen Bezug zur Gregorianik herstellen, also wäre es doch sicher ein Leichtes, auch darauf zu verzichten. Von Vorlesungen hatten sie nur einen sehr vagen Begriff, infolgedessen wären diese im Seminar auch nicht nötig, und eine schulischen Disziplin war ihnen in jedem Fall fremd, warum also sich mit Verhaltensvorschriften quälen? Die Agitation der Gruppe war nicht ohne Erfolg. In kurzer Zeit hatten sie aufgeräumt mit der scholastischen Methode in der Philosophie, mit der Autorität der Väter und dem kirchlichen Lehramt. Alles sollte nun in das Ermessen des Einzelnen gestellt werden: das Gebet, die Liturgie, die Disziplin. Auf der Tagesordnung stand vor allem das Infragestellen der Ordnung und der Gegebenheit eines Priesterseminars.

Fast ohne Schwierigkeiten und praktisch ohne Widerstand wurde eine dreihundertjährige Institution vom Sockel gestürzt. Die Patres selbst erwiesen sich mit wenigen Ausnahmen als Komplizen und waren sich nur dunkel darüber im Klaren, daß „Gebet, Ordnung und Studium durch Anarchie ersetzt“ wurde. Einige Wochen nachdem Paul VI. am 8. Dezember 1965 das II. Vatikanische Konzil beendet hatte, war von der einst renommierten Stätte der priesterlichen Bildung und Spiritualität St. Sulpice kaum mehr etwas vorhanden. Ende Dezember 1965, also drei Monate nach Eintritt des Seminaristen Dickès, war die Messe verstümmelt, Latein war aufgegeben, die Altäre wurden umgedreht. Das Heilige Meßopfer, die Wesensverwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi wurde zum brüderlichen Mahl, das „auf Augenhöhe mit dem Volk“ gefeiert wurde, mit einem Vorsteher als Vollzieher der eucharistischen Handlung. Man hatte, wie die Gruppe sich ausdrückte „die Nase voll von den Jeremiaden und weinerlichen Wehklagen der lateinischen Gesänge.“ Übrig blieb lediglich noch der diffuse Bezug auf den „Geist des Konzils“. Und die Kirche? Sie „war auf der Suche nach sich selbst in einer in vollem Wandel begriffenen Welt“. Das Resultat war, daß weder die Priester noch die Bischöfe den Sinn ihres Auftrags mehr erkannten. Sie begannen, sich selbst in Frage zu stellen und an der Institution, der sie zu dienen gelobt hatten, zu zweifeln. Eine Instruktion der Heiligen Kongregation über die liturgische Ausbildung der Seminaristen wurde durch die Bischöfe unterschlagen. Nicht ein einziger verteidigte, was Rom verlangte. Dickès resümiert: „Eintausendneunhundert Jahre Kirchengeschichte wurde im Seminar in acht Monaten ausradiert.“

Der ehemalige Seminarist, Jean-Pierre Dickès, hat den Sturm der Liturgiereform und den Umbruch der Kirche hautnah miterlebt. Da er an der thomistischen Theologie und der liturgischen Tradition, die er bei seinem Eintritt in St. Sulpice noch vorgefunden hatte, festhalten wollte, mußte er das Seminar verlassen, er hätte niemand gefunden, der bereit gewesen wäre, ihn zu weihen.

Seine Geschichte könnte so oder ähnlich auch auf andere Seminare in der westlichen Welt übertragen werden. Es ist nicht übertrieben festzustellen, daß Tausende von Berufungen auf diese Weise verloren gingen. Eine Schlußfolgerung ergibt sich aus dieser sowohl kirchlichen als auch menschlichen Tragödie: Die Geschichte jener Bischöfe, Priester und Gläubigen, die an ihrer Verwundung, die ihnen durch den „Geist des Konzils“ geschlagen wurde, zerbrochen sind, wird eines Tages geschrieben werden, und es wird keine „Frohe Botschaft“ sein. Das Buch von Jean-Pierre Dikkès ist ein Anfang.

„Schafft Herzen voll Laster“

Eine gleichermaßen dramatische Entwicklung wurde ebenfalls zu Beginn des 19. Jahrhunderts vorbereitet: die sexuelle Revolution. In seinem Buch „Athanasius und die Kirche unserer Zeit“ zitiert Bischof Rudolf Graber aus einem Brief vom 9. August 1839: „…popularisieren wir das Laster in den Massen. Was nur immer sie mit den fünf Sinnen erstreben, das soll seine Befriedigung finden. … Schafft Herzen voll Laster und ihr werdet keine Katholiken mehr haben. Das ist die Korruption im Großen, die wir unternommen haben, … die uns dazu führt, der Kirche das Grab zu schaufeln…

Laßt das Greisenalter und das reifere Alter beiseite, geht zur Jugend und wenn es möglich ist zu den Kindern“.12 Diese Anweisung wurde mit einer fast unheimlich zu nennenden Präzision durchgezogen. Was als sexuelle Befreiung in den Jahren nach dem Ende des II. Vatikanums über die westliche Welt hinweggefegt und als eine Erfüllung der Voraussagen des Exkanonikus Roca aus dem 19. Jahrhundert bezeichnet werden kann, hat Mütter, Väter und Hirten gleichermaßen mit sich gerissen. Das öffentliche Bewußtsein für Scham und Moral begann sich völlig zu wandeln. Da es offensichtlich ist, daß freie Sexualität und ein an der Lehre der Kirche sich orientierendes monogames Eheleben kaum harmoniert, setzte man sich das Ziel, die bürgerliche Gesellschaft zum Verschwinden zu bringen. Ausdruck der Bürgerlichkeit ist in erster Linie Ehe und Familie, die Mutterschaft, die Vaterschaft und das Priestertum.

Der Rettungsanker „Humanae vitae“

1968 erschien die Enzyklika „Humanae Vitae“ – Über die rechte Ordnung der Weitergabe des menschlichen Lebens. Dieses Rundschreiben wollte Papst Paul VI. gleichsam als Rettungsanker in die Welt hineinwerfen. Doch die Reaktionen, die dieses Dokument entfesselten, ließen vermuten, daß darin unaussprechbar Anstößiges verlangt würde. Keine pornographische Darstellung – und es stand uns in den vergangenen 40 Jahren genügend Anschauungsmaterial zur Verfügung – hat je einen solchen Aufruhr hervorgerufen, wie dieses Lehrschreiben. Vielleicht sind wir erst heute - wenn auch nur zögerlich – in der Lage zu erkennen, welch kostbarer Schatz mit diesem Dokument seit Jahrzehnten unter dem Schutt der Unwissenheit vergraben wurde. In Erinnerung gerufen sei die Ablehnung der Enzyklika durch die von der Deutschen Bischofskonferenz permissiv ausgelegten „Königsteiner-Erklärung“ (sowie gewisser Papiere der „Würzburger Synode“), gefolgt von der österreichischen Mariatroster-Erklärung (und manchen „Erklärungen“ in andern Ländern), in denen dem persönlichen Gewissen in Bezug auf die Weitergabe menschlichen Lebens Priorität gegenüber der untrüglichen Lehre der Kirche eingeräumt wurde. Die Folgen dieser Preisgabe der kirchlichen Doktrin wird sowohl die Kirche als auch die Gesellschaft noch lange belasten. Der Einsturz moralisch-ethischer Werte in den letzten Jahrzehnten ist ebenso offensichtlich wie das große „Silentium“, in das ein Teil der kirchlichen Hierarchie seit Jahrzehnten eingetreten ist, in Bezug auf die für Eheleute heilsame und befreiende Wahrheit der Enzyklika. Von Seiten der Bischöfe war und ist mit wenigen Ausnahmen kaum ein Correctivum zu den nicht mehr aufzuzählenden Verirrungen in Hinsicht auf Disziplin, Liturgie oder modernistischer Theologie zu hören.

Es wurde und wird geschwiegen zur ungeordneten Moraltheologie progressistischer Theologen, vor allem aber zu den Unsäglichkeiten, die im Rahmen der Heiligen Messe geschahen und immer noch zu beklagen sind. Selbst Anmahnungen der Gläubigen bei den Ordinariaten werden auch heute noch meist mit Schweigen quittiert. Verteidiger der kirchlichen Lehre trifft Spott und Ausgrenzung. Das Resultat des zunächst sublimen, doch heute immer offensichtlich gewordenen Abfalls des christlichen Glaubens ist die Zerstörung der gesunden Lebensinstinkte. Das Verrückte, Anormale, Perverse, das um jeden Preis Andersartige ist salonfähig geworden. Die Medien, voran das Fernsehen, tun das Übrige, um die Gesellschaft als Ganzes in die Niederungen von Verdummung und Geschmacklosigkeiten, in jegliche Abart und Verirrung des menschlichen Geistes zu ziehen. Die millionenfache Abtreibung ungeborener Kinder brachte millionenfache oft ungesühnte Schuld in Familie und Gesellschaft. Für die Kinder, die in diese Welt hineingeboren werden, erhält dieser Irrgarten je länger je mehr den Wert des Normalen. Der Priester in der Welt In diesem Dunstkreis steht der Priester, der gesandt ist, in persona Christi das Meßopfer darzubringen, die Sakramente zu spenden, zu weihen und zu segnen. Von den Medien und von den im Zeitgeist schwimmenden Theologen und Gläubigen wurde ihm seit Jahrzehnten immer wieder und immer neu eingeredet, er sei keineswegs die sakrale Persönlichkeit im Unterschied zu den anderen Gläubigen und müsse daher seines falschen Nimbus entkleidet werden.13 Zuletzt hat er sich damit arrangiert, weil bald kaum mehr jemand daran interessiert oder überhaupt in der Lage war, ihn an das Ausnehmende des Priestertums zu erinnern. Das Wissen um das Weihesakrament, das dem Priester eine übernatürliche Qualität, ein unauslöschliches Siegel verleiht, das ihn wesentlich von den Laien, die am allgemeinen Priestertum Christi teilhaben unterscheidet, verflüchtigte sich immer mehr, und die seit einigen Jahren sich aufdrängende, jedem gesunden Menschenverstand zuwiderlaufende neue Ideologie von Gender Mainstreaming mit ihren Facetten von Lesbischer-, Homo-, Trans- und Bi-Sexualität tut das übrige, die Gesellschaft zutiefst zu verstören. Wenn das Bewußtsein für das von Gott geschaffene Weibliche und Männliche im Menschen immer mehr verschwindet und Mann und Frau ihre Identität nicht mehr erkennen, wie soll der Priester noch an der seinen festhalten können.

Es wäre anzunehmen, daß zumindest die Priesterausbildung in den Seminaren die Herabstufung des Priesterstands in der Gesellschaft auffangen würde. Doch ähnlich der Entwicklung im französischen Seminar St. Sulpice werden auch in deutschsprachigen Seminaren bedeutende Aspekte und Lehraussagen des katholischen Glaubens vorenthalten, in Zweifel gezogen, uminterpretiert, totgeschwiegen oder dem Gespött preisgegeben. Gewissermaßen als Ersatz für die allzeit gültige kirchliche Doktrin wird den Seminaristen schon seit Jahrzehnten in gruppendynamischen Kursen psychotechnisch ein neues „Ideal“ anerzogen, das nichts mehr gemein hat mit dem traditionellen Priesterbild, das noch bis zum II. Vatikanum gegolten hat. Ziel dieser Kurse ist die Veränderung der Wertvorstellungen und des zwischenmenschlichen Verhaltens der Teilnehmer. Der Vorgang ist ähnlich einer Gehirnwäsche. Durch diese Techniken wird der Mensch aus all seinen Bindungen geworfen. Zurück bleibt ein isoliertes, angeblich befreites, seiner Persönlichkeit beraubtes Wesen. Manche dieser Kurse sind darüber hinaus in einer Art aufgebaut, die mit ruhigem Gewissen als schwachsinnig und in mancher Beziehung sogar als schamlos bezeichnet werden können. Vor allem bei Priesteramtskandidaten wird bei verpflichtenden Kursen gezielt auf eine Sexualisierung der jungen Männer hingearbeitet, und der unvermeidbare Gruppendruck lähmt ihren Willen, sich gegen diese Praktiken aufzulehnen.14 Trotz aller Warnungen werden die „pastoralpsychologischen“ Methoden jedoch nach wie vor angewandt. Sie gehören sogar entscheidend zur Ausbildung der Priester, wie der dramatische Bericht des Sprechergremiums des “Netzwerkes katholischer Priester“ auf einer Tagung bestätigt: „Priester, die sich…mit den neuen Leitungsstrukturen schwer tun, werden mittelfristig keine Chance mehr haben, als leitende Pfarrer ihre umfassende Hirtenverantwortung wahrzunehmen. Die Leitungsverantwortung wird nur noch jenen Pfarrern übertragen werden, die sich den entsprechenden gruppendynamischen Fortbildungskursen unterwerfen und als besonders ‚kommunikativ’, ‚kooperativ’ oder ‚teamfähig’ erweisen. Leitung findet zukünftig nur noch im ‚Team’ statt, Verantwortung wird entpersonalisiert und den angeblich zuständigen Gremien übertragen.“

Nach dieser Analyse müssen wir uns über die moralische Kraftlosigkeit der aus diesen Ausbildungsstätten hervorgegangenen Kandidaten nicht wundern. Dazu kommt, daß in den letzten Jahrzehnten in manchen Priesterseminaren die für die priesterliche Ausbildung notwendige Spiritualität in nicht zu verantwortendem Maße vernachlässigt wurde. In nicht wenigen Fällen wurde das Ersuchen der Seminaristen nach eucharistischer Anbetung und nach dem gemeinschaftlichen Gebet des Rosenkranzes mit der Drohung abgeblockt, die Betreffenden einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen zu lassen.

Was bleibt vom Priester- und Ordensstand, wenn ihm wesentliche Teile des Glaubensgutes entrissen werden und das Selbstverständnis des Priestertums in Frage gestellt wird? In der erotischen Überreizung des Zeitgeistes hat mancher Priester in der Folge vom Eros – wie der Mainstream es vorgibt – das erwartet, was er einmal von höheren Gütern erwartet hat: Trost in der Einsamkeit, ein Glück, das ihn über das Alltägliche hinaushebt.

Der Schritt zum ungeordneten Sexualleben ist dann nicht mehr weit. Ausgelebte Homosexualität, Pädophilie, Kindesmißbrauch sind nur noch letzte Auswüchse eines irrgeleiteten Priesterlebens.

Wollen wir noch Priester?

Auffallend ist, daß von bischöflicher Seite selten gegen dieses gigantische Zerstörungswerk des Priestertums Einspruch erhoben wird, so daß sich eine neue Fragestellung unseres Themas aufdrängt: will man überhaupt noch Priester? Geht man den Ursachen der in den letzten Monaten durchgezogenen strukturellen Veränderungen in den deutschsprachigen Diözesen nach, so wird bald klar, daß diese Frage berechtigt ist. Das „Netzwerk katholischer Priester“ kommt in seiner Untersuchung zum fatalen Schluß, daß sich in der katholischen Kirche ein neues Kirchen- und Priesterbild formiert hat, „innerhalb dessen bestimmte Priester keinen Platz mehr haben.“ Offenbar will man „eine andere ‚neue’ Kirche, die eine andere Form der Gemeindeleitung“ und „eine neue Form von Seelsorge“ beinhaltet. Das Pfarreiprinzip soll aufgelöst und der Pfarrer als Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde abgeschafft werden. In letzter Konsequenz, so endet der Bericht will man „den Priester abschaffen!“16 Augenscheinlich sind die „Prophetien“ des Exkanonikus Roca mit seltener Akkuratesse in Erfüllung gegangen.

Jesus Christus will Priester

Mögen auch die bewährten Pfarreistrukturen aufgekündigt werden zum Schaden von Klerus und Volk, das eigentliche Pfarramt der Pfarreien ist der Tabernakel (Robert Mäder), und dort werden sich jene einfinden, die in liebender Zwiesprache mit dem Herrn die Nöte der Zeit ihm zu Füssen legen, die wissen, daß Gott die Liebe ist und daß in seinen Diensten stehen bedeutet, am Höchstmaß der Liebe teilzuhaben. Der Priester, der kraft des Weihesakraments in persona Christi handelt, ist der Gesandte und der Spender der göttlichen Liebe. Daher können wir auf den Priester nicht verzichten. Er kann nicht ersetzt werden. Niemand kann sich die Gnaden selbst schenken, niemand kann sich selbst retten. Es bedarf der Diener der Gnade, die von Christus bevollmächtigt, an seiner Statt handeln. Der höchste Liebesbeweis, den der Herr von Petrus erwartete, bestand darin, daß er seine ihm anvertraute Aufgabe erfüllt, daß er sie vor allem in Treue erfüllt. „Welchen Segen und welches Wachstum an übernatürlicher Liebe gewinnen jene Menschen, die Gott die erwartete Treue entgegenbringen. Solche aus Liebe erwiesene Treue läßt die Sendung gelingen und verleiht ihr wunderbare Ausmaße: solche Treue führt schließlich zur Heiligkeit“, schreibt der Karmelit Maria-Eugen Grialou. Und Maria, die Mutter des Herrn, wird in gleicher Treue den Weg des Priesters begleiten, denn sie ist auch seine Mutter. Ein Priester, der sich und sein priesterliches Amt der Gottesmutter anvertraut, sozusagen ein Kind Mariens ist, er wird in allen Bedrängnissen seiner Berufung, in den Zeiten der Versuchung, unter dem Kreuz stehen bleiben. Maria wird ihm die Gnade der Beharrlichkeit erbitten, daß er standhält und nicht fahnenflüchtig wird, das Kreuz nicht wegwirft.

Die hl. Theresia von Liseux bringt in einem Gebet das Wesen und die Sendung des Priesters mit bewundernswerter Vollkommenheit zum Ausdruck. Es sind heilige Gedanken, die das Allerheiligste versuchen mit menschlichen Worten zu beschreiben und die innige Verbindung mit dem herzustellen, der erwählt und sendet: Jesus Christus!

Jesus, ewiger Hoherpriester, bewahre Deine Priester im Schutze Deines Heiligsten Herzens, wo ihnen niemand schaden kann./
Bewahre unbefleckt ihre gesalbten Hände, die täglich Deinen Heiligen Leib berühren./
Bewahre rein die Lippen, die gerötet sind von Deinem kostbaren Blut./
Bewahre rein und unirdisch ihr Herz, das versiegelt ist mit dem erhabenen Zeichen Deines glorreichen Priestertums./
Laß sie wachsen in der Liebe und Treue zu Dir und schütze sie vor der Ansteckung der Welt./
Gib ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein auch die Wandlungskraft über die Herzen./
Segne ihre Arbeit mit reicher Frucht und schenke ihnen dereinst die Krone des ewigen Lebens. Amen

1Dr. Rudolf Graber: „Athanasius und die Kirche unserer Zeit“, Abensberg, 1974, S.38

2 dito S. 39

3 dito S. 39

4 dito S. 36

5 dito S. 36

6 dito S. 37

7 J. M. Jourdan, L’oecuménisme vu par un Franc-Maçon de Tradition, “Permanences” 1965, S. 11

8 Yves Marsaudon, L’oecuménisme vu par un Franc-Maçon de Tradition (EditionsVitiano Paris-IX, 1964, S. 120

9 dito S. 126

10 Marquis de la Franquerie, L’infallibilité pontificale – Le syllabus et la crise actuelle de l’Eglise (Manuskript), S.41

11 Jean-Pierre Dickès: Die Verwundung, Ruppichteroth, 2000.

12 Graber, S. 41f

13 Th. Sartory, Eine Neuinterpretation des Glaubens. Ein ökumenischer Gesprächsbeitrag, Einsiedeln, 1966, S.91

14 siehe Michael M. Weber: Psychotechniken – die neuen Verführer, Stein am Rhein, 1997

15 Franz Breid (Hrsg.): Glaubenskrise und Seelsorge–Wie geht es mit der Seelsorge weiter? Stein am Rhein, S.92

16 dito S. 93





Wird ziviler Ungehorsam bald zur Notwendigkeit unter Christen?

21 07 2010

sehen Sie dazu folgenden Kommentar (in englisch), der im Zusammenhang mit der Manhattan Deklaration steht:





Die Faszination von Helden

17 07 2010

Wie die Menschheit auf einen Orakel-„Paul“ gewartet hat…

von Dennis Riehle, Konstanz

Was für ein Aufschrei! Sondersendungen und Live-Berichterstattungen. „Paul“ hat wieder einmal gesprochen: Diesmal war zwar der Aufwand nicht mehr so gewaltig wie bei der Vorhersage des Fußball-Sieges von Spanien oder Deutschland, doch auch heute kam es zu neuer Gewissheit: In Oberhausen entschieden die Tentakel der Unterwasserkrake über den nächsten Machthaber im Kreml.

Und glaubt man der Aussagekraft von Pauls Entscheidungen während der Weltmeisterschaft, dann dürften zukünftig Wahlen oder Spiele unnötig werden. Denn immerhin hat die Welt ein neues Orakel, das die Zukunft in Präzision in seinen Fresstöpfen zutage bringen kann. Das Prinzip ist einfach: Dem Tier werden Möglichkeiten bereitgestellt – und je nach Hunger und Zufall bleibt es dort stehen, wo es an diesem Tag am günstigsten ist. Ein Statistik-Professor raufte sich zwar bereits die Haare, denn solch eine Trefferquote ist eigentlich unerklärlich und wissenschaftlich nicht nachweisbar. Und doch hat man es im Aquarium im Rheinland geschafft: „Paul“ macht all die Sorgen überflüssig, worüber bisher gebangt und geängstigt wurde. Paul ist Wahrsagen pur – und die Menschen glauben an ihn.

Wie soll man zukünftigen Generationen noch verkaufen können, dass im Weltgeschehen doch noch ein Rest Unsicherheit bleibt? Dass selbst Prognosen weiterhin einen Unsicherheitsfaktor beinhalten? Scheinbar hat nicht nur Deutschland seine Sensation gefunden. Niemand braucht mehr fragend vor Großereignissen stehen, die Ungeduld bekommt eine neue Faszination. Nein, niemand wird mehr wissen wollen, wie sich Vorgänge wirklich entwickeln; allein die Ungewissheit, wohin „Paul“ diesmal tendiert, ist noch der einzige Grund, zitternd vor den Fernsehbildschirmen zu sitzen.

Gut, die Situation mag zugespitzt sein. Doch passt sie wunderbar in Entwicklungen, wonach nicht mehr Gott im Mittelpunkt dessen steht, was Menschen erwartet. Bereits die Faszination um Bischöfin Margot Käßmann, die wie kaum eine andere Person in den letzten Jahren die Herzen der Bevölkerung an sich zog, oder der Stolz auf Lena, die Deutschland in ein neues „Eurovision Song Contest“-Fieber stürzte und verloren gegangenes Selbstbewusstsein in Minuten kittete – all sie sind zu neuen Helden im Land geworden. Ob Müller oder Podolski, ob Klose oder Mertesacker – nein, wofür brauchen wir noch einen Gott? Wir haben unseren Sinn gefunden. Und jetzt noch „Paul“, der uns nicht nur Siege prognostiziert, sondern für den mittlerweile Liebeslieder geschrieben werden – er reiht sich in dieses wohlige Gefühl ein, was sich offenkundig viele wünschten: Unklarheit braucht es nicht mehr, die Wege sind klar aufgezeigt. Traurigkeit ist vorbei, denn wir können uns über die Triumphe unserer Idole freuen. Und das Streben nach Freiheit à la Mainstream wird uns noch leichter gemacht – die Vorreiter predigen schon auf den Kanzeln.

Mir kommt all das bekannt vor: Schalten wir durch die Fernsehprogramme dieser Zeit, werden wir mit astrologischen Prophezeiungen nur so beworfen. Alles wird gut, alles liegt in unseren Händen – oder besser in denen, die dafür ausgewählt erscheinen. Die neuen Helden beenden ein Warten, das die Kirchen offenbar so unmenschlich noch unterstützen: Nicht morgen, nicht nächste Woche, nicht in der Ewigkeit wird das Gute in diese Welt kommen – nein, es ist bereits schon da. Gott, der uns die Gelassenheit lehrt, wird zum Vertröster, der den Spaß am Hier und Jetzt kaputt machen möchte. Die Argumentationen sind stets die gleichen, auch in der Entdeckung der Angebeteten aus Oberhausen, Hannover oder Südafrika.

Hat der Glaube versäumt, die Menschen in ihren aktuellen Lebenssituationen abzuholen? Oder weshalb bekommen diejenigen Auftrieb, die das Glück zeitnah unter die Leute bringen? Gott ermutigt dazu, das Leben auf ihn auszurichten. Und damit dem Geheimnis um so manch einen Zweifel und Ungeduld standzuhalten. Gott will uns selbst schützen, wenn er uns davor bewahrt, neue Götter auszuwählen. Denn Vertrauen in etwas, was kurzfristige Lösungen anbietet, steht auf weichem Grund. Die Sehnsucht nach allem Planbaren, nach Sicherheit und Geborgenheit in Zeiten, in denen wir durch Krisen und Leid gehen müssen, ist allzu menschlich – doch sie verleumdet die Existenz nach etwas viel Größerem.

Weil wir es nicht erwarten können, dass Gott unsere Wege weisen wird und nicht verstehen, dass er uns auch durch so manche Tiefe und Dunkelheit gehen lässt, um Erfahrung zu sammeln, dass er sein Tun so verschlüsselt und im Verborgenen zeigt– weil wir all das zu kompliziert und unpraktisch empfinden, suchen wir einfachere Türen: Sie öffnen uns zwar die Wege zu scheinbar Ecken- und Kantenlosem, doch sie lenken unser Leben in Bahnen, die uns in die Irre führen. Weg von der Barmherzigkeit des Herrn, hin zu dem, wohinter Profit, Macht und Eigennutz stehen. Wer sich für menschliche (oder andere) Helden ausspricht, der verkennt, dass er damit in Unbeständigkeit investiert. Denn der erste Fehltritt Pauls wird kommen – aber Gottes Zusagen halten immer!





Gottesliebe

15 07 2010

Die Katholische Kirche feiert heute den hl. Bonaventura (1221 – 15.07.1274), Kirchenlehrer, Mystiker, Generaloberer des Franziskanerordens, bekannt als „Doctor seraphicus“. Er gilt als Fachmann für den Aufstieg zu Gott und als Künder und Lehrer der Liebe zu Gott.

Ohne auf seine Person und sein Werk hier näher einzugehen, soll der eine Aspekt seines Schaffens, für den er berühmt geworden ist, deutlicher hervorgehoben werden: die Gottesliebe.

Was ist Gottesliebe? Und warum ist das für eine politische Seite relevant?

Unvermeidlicherweise ist es so, daß der Mensch in der Praxis so handelt, wie er im Inneren glaubt und überzeugt ist.

Unvermeidlicherweise ist es auch so, daß der Mensch sich an etwas orientiert. Unvermeidlicherweise muß der Mensch wählen zwischen der Ausrichtung an Gott und der Ausrichtung an etwas Zeitlichem, Geschaffenem, Vergänglichem - das dann zum Götzen wird und zum Einfallstor für das Böse: Entweder der Mensch liebt Gott bis zur Verachtung seiner selbst oder er liebt sich selbst bis zur Verachtung Gottes (wie ein anderer Lehrer der Liebe, der hl. Augustinus, 354 – 28.08.430,  gesagt hat). Etwas drittes gibt es nicht. Das ist die radikale Alternative, auf die jedes Leben hinausläuft.

Gehen wir von unserer alltäglichen Erfahrung aus: Es gibt Menschen, die das Gute ausdrücklich und bewußt wollen und sich – bei allem Scheitern und aller Schwäche und Unvollkommenheit – darum bemühen und es gibt Menschen, die das Gute nicht wollen bzw. die sich dafür nicht interessieren. Viele kümmert sich nur um  kurzfristige – und vermeintliche –  Eigeninteressen. Manche wiederum wollen ausdrücklich das Verbrechen,  ja das Böse selbst  (was vermutlich nur selten in ganz bewußter Weise vollzogen werden dürfte).  

Wer das Gute tun und vollbringen will, wird bald die Entdeckung machen, daß das nicht so einfach ist. Es gibt viele innere und äußere Widerstände. Der Aufstieg zum Guten läßt sich nicht durchführen, wenn man den Guten, Gott, nicht ausdrücklich sucht. Von Gott stammt alles Gute. 

Jetzt ist es aber so, daß Gott durch sein geschichtliches Eingreifen einen konkreten Weg geöffnet hat, auf dem wir ihm begegnen können und sollen.  Nicht alle Wege, die vermeintlich zu Gott führen, können das leisten, weil sie ja grundverschieden und widersprüchlich sind, wie wir an den „Religionen“ und Heilsversprechen sehen.  

Worauf ich hier aber hinauswill, ist, daß es für die Politik und Wirtschaft, für die menschlichen Beziehungen und die Beziehungen der Völker, für Gerechtigkeit und Nächstenhilfe, Gesetzgebung, Wohlfahrt, Gesundheitswesen, Umweltschutz und alle anderen Bereiche des Lebens einen Unterschied macht, ob sich die Menschen überhaupt „guten Willens“, „bonae voluntatis“ sozusagen, dafür interessieren oder ob es ihnen egal ist. Um wieviel mehr macht es einen Unterschied, ob die Zeitgenossen tatsächlich Gott lieben wollen, gemäß dem „Großen Gebot“, oder ob sie sich nicht darum kümmern oder – abgründige Möglichkeit des Menschsein – ob sie ihn hassen.

Das Wollen ist der erste Schritt zur Gottesliebe. Die Gottesliebe ist Anstrengung („mit ganzem Herzen, mit all deinen Gedanken und mit all deiner Kraft“) und gleichzeitig  – wie menschliche Liebe und Freundschaft auch – ungeschuldetes Geschenk.  Wir können sie nicht ganz durchschauen, sie bleibt Geheimnis.

Es ist trivial das festzuhalten, manchmal muß man aber das Offenkundige besonders betonen, wiederholen und verkünden: Eine Gesellschaft, in der die Gottesliebe gedeiht und die Bereiche des Lebens erfüllt, muß anders ausschauen als eine Gesellschaft, in der das nicht geschieht. Das müßte auch einem Atheisten oder Agnostiker klar sein. Eine Gesellschaft, in der es die Gottesliebe nicht einmal dem Begriff nach gibt, muß in Terror, in Angst und Schrecken, im Polizeistaat und in der Diktatur enden.

Diese Analyse macht auch klar, daß nicht alles, was sich „Gott“ nennen läßt, auch tatsächlich Gott ist.

Freilich kann es eine halb-unbewußte Gottesliebe geben (nämlich durch eine Ausrichtung am erkannten Guten, wie unvollkommen auch immer), aber ganz real ist sie nur, wenn sie ausdrücklich und bewußt ist und sich von der Gnade Gottes leiten und stärken läßt.

Dazu hat sich Gott als die Liebe  geoffenbart, wie auch die hl. Schrift des Neuen Bundes sagt. In der Dreifaltigkeit gibt es nur Liebe und Gemeinschaft. Das gilt es nachzuahmen.

Somit müßte es klargeworden sein, inwiefern die Gottesliebe gesellschaftlich und politisch relevant ist.

Darauf wollte ich hinaus. Dafür kann auch der Heilige des heutigen Kalendertages Inspiration und Stärkung bieten. Auch diejenigen p. t. Leser, die nicht gläubig oder nicht katholisch sind, können einmal in das Werk des hl. Bonaventura hineinschmökern und auf sich wirken lassen, was er zu sagen hat. Vielleicht haben die „Mittelalterlichen“ doch mehr zu sagen, als man glaubt.





Paperblog geht online mit Schreibfreiheit

14 07 2010

Schreibfreiheit wurde von der deutschen Online Platform Paperblog – das Beste aus Blogs – als einer von 100 deutschsprachigen Blogs vorausgewählt. Alle Blogeinträge von Schreibfreiheit erscheinen somit ab sofort auch auf Paperblog.

zu Paperblog gehts hier





Die CPÖ will es auch in Wien wissen…

13 07 2010

Anscheinend plant die CPÖ jetzt doch einen Wahlantritt zu der Wiener Wahl im Herbst.

Die Partei ruft zu einem Treffen zur Einrichtung eines Wahlkomitees für die Wiener Wahl auf.

Dieses findet am Mittwoch, den 14.7.10 um 19h in Wien 19, Cafe Restaurant Graf, Billrothstr. 19 statt.

Ich bin noch immer nicht überzeugt, dass das eine gute Idee ist, da die CPÖ in Wien höchstwahrscheinlich ein Wahlergebnis kleiner 2% erzielen wird und der Aufwand dafür enorm ist.

Wer Interesse hat mitzuwirken, der möge sich bei obig angekündigtem Treffen einfinden. Es werden Aktivisten in den verschiedensten Bereichen gesucht.