Gesamtschule zum Scheitern verurteilt

2 02 2012

Gemeinsame Schule: „Es gibt Kinder, die begabter sind“

 

Schuldirektorin Isabella Zins spricht im Interview mit der „Presse“
über das unterschiedliche Schülerniveau in Niederösterreich und Wien -
und das Kleingedruckte im Androsch-Volksbegehren.

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Die Presse:
Sie sind Direktorin des Oberstufengymnasiums in Mistelbach, Niederösterreich, in das Hauptschüler und Schüler aus der AHS-Unterstufe kommen. Wie schaut es da mit dem Niveau aus?

Isabella Zins: Wir bieten verschiedene Schwerpunkte, da kommen auch Gymnasiasten, etwa ein Viertel bis ein Drittel. Das Niveau der Hauptschüler ist sehr unterschiedlich. Unter den Spitzenhauptschülern sind ganz tolle Leute mit lauter „Sehr gut“ aus der ersten Leistungsgruppe der Hauptschule, die können bei uns nahtlos anschließen. Dennoch haben wir in den vergangenen Jahren verstärkt Probleme: Es kommen Schüler mit relativ guten Zeugnissen. Dann stellt sich jedoch heraus, dass die Nahtstelle doch nicht so ganz leicht zu überspringen ist.

Kommen diese Schüler aus sozial schwachen Familien oder aus Migrantenfamilien?

Migranten sind vereinzelt auch dabei, aber nicht in großer Zahl. Es ist ein Querschnitt durch die Bevölkerung, es sind auch einzelne Akademikerkinder dabei. Das Niveau ist ziemlich unterschiedlich, vereinzelt haben wir Kinder aus dem Wiener Raum, aus der Kooperativen Mittelschule (der Wiener Hauptschule, Anm.), und die sind oft wirklich arm, weil sie mit guten Zeugnissen kommen und dennoch meist im ersten Jahr scheitern oder das erste Jahr wiederholen und sich weiterwursteln.

Woran kann das liegen?

Weil in Wien ein hoher Prozentsatz ins Gymnasium geht. Bei uns auf dem Land sind es maximal 25 Prozent, in Wien sind es fast 50 Prozent. Da bleibt natürlich in den Kooperativen Mittelschulen ein Niveau übrig, bei dem die relativ Besten doch ein gutes Zeugnis bekommen, obwohl die Leistungen nicht entsprechen. Ein Gradmesser sind für mich die Bildungsstandards, die es übungshalber bereits gibt. Wenn man mit diesen Bildungsstandards die Schülerinnen und Schüler in den Hauptgegenständen überprüft, ohne Noten zu geben, dann sieht man, dass sie nicht erfüllt werden. Und trotzdem haben diese Schüler dann Einser und Zweier in ihrem Zeugnis.

Wahrscheinlich, weil es in Wien keine Leistungsgruppen gibt.

Das ist sicher ein Manko. Ich habe diese Sorge auch bei der Neuen Mittelschule. Sie bedeutet zwar sicher eine Aufwertung der Hauptschulen. Aber – und das weiß ich aus vielen Gesprächen mit Hauptschullehrern – es gibt die Sorge, ob nach einer Umstellung eine Begabtenförderung an den Hauptschulen noch so möglich sein wird wie jetzt in der ersten Leistungsgruppe.

Derzeit sprechen alle von einer Bildungsreform. Wo sollte unser Schulsystem reformiert werden?

Das System ist nicht krank.
Aber man hat es in den letzten Jahren ziemlich geschwächt,
etwa durch Ressourcenknappheit. Es reden zwar immer alle
von Schulautonomie, ich habe aber nur ein minimales
Kontingent an Förderkursen, für Schwache wie auch für Begabte.
Über das ganze Schuljahr verteilt kann ich nur 14 Miniförderkurse anbieten.

In welche Richtung soll eine Schulreform gehen?

Man soll den Standorten Autonomie in einem positiven Sinne lassen, sodass man zum Beispiel entscheiden kann, wo ein Zweitlehrer angebracht ist. Und man soll in der Oberstufe auch die Klassenschülerhöchstzahl senken, wir haben oft noch bis zu 36. Das ist die tolerierte Überschreitung um 20 Prozent. In Deutsch habe ich dann 33 Schüler, vom tollen Aufsatzschreiber bis zu dem, der keinen geraden Satz zustande bringt.

Sie lehnen das Androsch-Bildungsvolksbegehren strikt ab. Warum?

Weil es mir viel zu schwammig ist, weil sich einige Dinge darin verstecken, die ich absolut ablehne, wie etwa die gemeinsame Schule aller bis zum Ende der Schulpflicht. Da würde bei Kindern mit einem höheren Potenzial immens viel verloren gehen. Es gibt einfach Kinder, die schneller und begabter sind als andere. Ich verstehe nicht, warum man alle mit Gewalt in einen Topf wirft und glaubt, dass dadurch die Schwachen gewinnen. Studien aus Deutschland zeigen, dass die Einheitsschule den Schwachen nicht hilft, die Guten aber gebremst werden. Es funktioniert auch innerhalb der Klasse nicht, weil die Schwachen merken, dass sie schwach sind. Und dann kommen auch disziplinäre Probleme dazu, die verschwiegen werden.

Androsch hat zuletzt knapp 52.000 Unterstützungserklärungen für sein Bildungsvolksbegehren vorgelegt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute, die unterschreiben, wirklich wissen, was drinnensteht. Mich wundert der Zuspruch nicht, wenn so massiv dafür geworben wird. In Mistelbach etwa steht zum Beispiel an jedem Samstag ein SPÖ-Stand auf dem Hauptplatz, bei dem die Leute aufgefordert werden zu unterschreiben. Da werden Leute geködert, die keine Ahnung haben, was drinnensteht. Einige Forderungen wie etwa mehr Wertschätzung für den Lehrberuf und mehr Förderung für die Kinder, die kann jeder unterschreiben, aber beim Kleingedruckten wie der gemeinsamen Schule bis 15 haben wohl sehr viele keine Ahnung.

Isabella Zins ist seit 1985 AHS-Lehrerin für Deutsch und Latein,
seit 2007 Direktorin am BORG Mistelbach in Niederösterreich.
Die Lehrergewerkschafterin ist ÖVP-Stadträtin und sitzt im
Vorstand der Bildungsplattform „Leistung und Vielfalt“,
die sich als Gegengewicht zum Bildungsvolksbegehren
von Hannes Androsch versteht.

 

Original („Die Presse“, Print-Ausgabe, 25.07.2011)

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Weitere Hinweise:

Schülerbegehren.at

Erfahrungsbericht Hauptschule – ein Idealist packt aus

Ein paar Fragen zur Gesamtschule

 Bildungswunder am Land





Vorträge in nächster Zeit

30 01 2012

„Der stumme Schrei“
(die Wahrheit über die Abtreibung der Ungeborenen)
am 4. Februar um 16 Uhr im Mariensaal.

Schloß Hetzendorf, Hetzendorferstraße 79  1120 Wien
Eintritt frei!
Parkplätze im Hof
Straßenbahn 62, Bus 63 A, Schnellbahn (Hetzendorf)

Nach der Einfahrt LINKS zum 2. Torbogen
Details und andere Angebote siehe www.schlosskirche.at

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Im Vorjahr ist ein Aufsehen erregendes Buch von Roberto de Mattei erschienen:
Das Zweite Vatikanische Konzil
Eine bislang ungeschriebene Geschichte
VORTRAG
Herr MMag Wolfram Schrems referiert darüber
Donnerstag, 9. Februar um 18 Uhr
im Festsaal des Wiener Akademikerbundes.

Heuer vor 50 Jahren wurde unter Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil im
Petersdom zu Rom eröffnet. Nach der Verwerfung der vorbereiteten Schemata durch eine gut organisierte Minderheit kam es mit der Zeit zu einer immer größeren Kluft zwischen ’konservativen’
und ’progressiven’ der 2500 Konzilsväter und Theologen.

Ihre Anhänger bilden bis heute derartig profilierte, gegensätzliche Lager, dass die Frage, was genau sich am Konzil zugetragen hat, mehr als berechtigt ist, zumal dieses historische Ereignis das Angesicht der Kirche stark verändert hat.

Der in Rom lehrende Historiker Prof. Roberto de Mattei kommt nach Jahren wissenschaftlicher
Untersuchungen mit einer präzisen, aufsehenerregenden Darstellung heraus, welche imstande ist,
die Glorie dieser von 1962-65 dauernden Kirchenversammlung zu überdenken. Die viel beschworene

„Unumkehrbarkeit“ und „Unantastbarkeit“ des Konzils scheint immer mehr einer innerkirchlichen

Diskussion über den Verbindlichkeitsgrad der konziliaren Texte, die oft so zweideutig
gehalten sind, zu weichen. Ohne klaren Interpretationsschlüssel bleibt die Kirche tief gespalten
zwischen den, zu Dogmen gewordenen Wahrheiten und ihren modisch zeitgeistigen Auslegungen
der jeweiligen „Welt von heute“.

Der Theologe und Philosoph MMag. Wolfram Schrems wird das großartige Werk, welches zum
Erwerb aufliegen wird, eingehend vorstellen, nicht zuletzt mit einer kritischen Hinterfragung, was
von den spirituellen und pastoralen Zielen dieses großen Konzils erreicht wurde, welche Bedeutung
es heute noch hat, im Angesicht der offenen Differenzen, welche die römisch katholische Kirche
seit fünf Jahrzehnten leider auch gehörig schwächt.

Wo: 1080 Wien, Schlösselgasse 11, Parterre und Festsaal
Wann: Donnerstag, 9. Februar 2012, Beginn 18 Uhr
Zusagen:
U.A.w.g. bis 8. 2. 2012, an Wien.Akademiker@gmx.at

Im anschließenden Inofficium, welches wie immer, dem persönlichen geistigen Austausch dient,
werden auch Getränke und Brötchen serviert (freiwilliger Kostenbeitrag erbeten).

Bitte um Anmeldung wegen des zu erwartenden Andrangs!

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Dr. Alfons Adam spricht
Mittwoch, 15. Februar  um 19.30
Der europäische Haftbefehl und seine gesetzlichen Auswirkungen
Augustiner Bräuhaus
Lehrer Stüberl
Lindhofstraße 7
Salzburg
Rückfragen und Anmeldung
Christliche Partei Österreich-Salzburg
06221 7694
0650 21 70 949





Grüne Ideen zur Zerstörung der Familie

26 01 2012

Aussendung der CP-Tirol

Im Gefolge von Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung wollen nun auch die Grünen die Mütter  längstens nach 10 Monaten in den Beruf reintegrieren und 300 Mio. € aus der Familienförderung sparen. Diese Vorschläge zeigen das wahre, das sozialistische Gesicht dieser Partei, die nicht nach dem Wohl der Kinder fragt. Die CP-Tirol sagt nochmals: Hände weg von dieser Idee, sie dient nur der Wirtschaft und einigen wenigen Feministinnen. Die Kleinkinderbetreuung darf nur in Notfällen helfen, sie darf nicht zum System werden! Gutachten vieler Fachärzte haben längst  nachgewiesen, dass die mütterliche Kinderbetreuung bis zum vollendeten dritten Lebensjahr für die Entwicklung des Kindes der bessere Weg  ist.

Aufgabe der Politik muss sein, gesunde und möglichst viele Staatsbürger heranwachsen zu lassen. Daher brauchen wir die Förderung der Familie sowie Hilfe bei der Wiedereingliederung in den Beruf. Jene wenigen Frauen, die das Kinderkriegen als eine leider gelegentlich notwendige Sache betrachten, dürfen ebenso wenig Maßstab sein wie die Wünsche der Wirtschaft, die den Menschen dienen soll. Die Mehrzahl der Jugendlichen wünscht sich Familie und Kinder, das haben die Grünen noch nicht wahrgenommen. Familienfreundliche Arbeitsplätze, Fördermaßnahmen für Mütter nach der dreijährigen Arbeitspause und insbesondere ein Erziehungsgehalt sind die einzigen akzeptablen Ansätze. Sie würden zu einer sach- und menschengerechten Lösung der Problematik beitragen.





Kommunismus/Kapitalismus/gibt es einen dritten Weg?

25 01 2012

Der Kommunismus hat versagt;
Kapitalismus und Neoliberalismus führen zu gigantischen wirtschaftlichen Ungleichgewichten und gefährden den Frieden;

Gibt es einen dritten Weg?
Mit wachsender Sorge beobachte ich, wie mittels Finanztransaktionen gigantisch mehr Einkommen erzielt werden kann als mit Arbeit.
Aber dieses „Einkommen“ muß ja auch von irgendwo herkommen!

Es gibt z.B. Autokonzerne, die mit der Produktion von Autos Verlust machen, mit ihrer Finanzsparte aber Gewinne.
Wenn sie also jede Produktion einstellten, würden sie noch mehr Gewinn machen.
Woher kommen diese Gewinne? Wer zahlt dafür den Preis?

Fonds spekulieren mit Geld, das sie hin- und herschieben und mit weiteren Aktionen,
die wie Wetten funktionieren und erzielen damit z.T. exorbitant hohe Gewinne.
Diesen Gewinnen müssen auf der anderen Seite Verluste gegenüberstehen.
Wer macht die Verluste bzw. wer bezahlt die Gewinne der Fonds?

Vermögensberater sind landauf landab unterwegs und machen den kleinen Leuten Hoffnung,
sie könnten ohne Arbeit reich werden.
Manche werden tatsächlich reich, aber bekanntlich werden die kleinen Fische von den großen Fischen gefressen.

Dieses Einkommen durch Geldverschieben würgt die produzierende Wirtschaft ab
(nach Paul Schulmeister, Interview im Trend, Sommer 2007).

:!: Da stimmt doch etwas nicht!

:!: Mich würde sehr interessieren, was Sie von den folgenden Aussagen und Lösungsvorschlägen halten!

:arrow: Einkommen durch Verschieben von Kapital, also ohne „echte“ Arbeit, kommt einem Diebstahl an den arbeitenden Menschen gleich, und zwar an allen, ob Unternehmer, Freiberufler oder Arbeitnehmer!
:arrow: Neoliberalismus führt große Bevölkerungsteile in die Armut!
:arrow: Falsche Geldordnung führt zu systembedingter Ausbeutung der Arbeitenden!
:arrow: Die Zinswirtschaft enthält eine strukturelle Sünde!
(Das Zinsnehmen war übrigens im Christentum bis in die Neuzeit hinein verboten:
:arrow: Noch 1745 wandte sich Papst Benedikt XIV. in der an die hohe Geistlichkeit Italiens adressierte Enzyklika Vix pervenit entschieden gegen den Zins. In § 3, Absatz I heißt es: Die Sünde, die usura heißt und im Darlehensvertrag ihren eigentlichen Sitz und Ursprung hat, beruht darin, dass jemand aus dem Darlehen selbst für sich mehr zurückverlangt, als der andere von ihm empfangen hat [...] Jeder Gewinn, der die geliehene Summe übersteigt, ist deshalb unerlaubt und wucherisch.)
:arrow: Nach Silvio Gesells Freiwirtschaftslehre bringt das Ende der Zinswirtschaft Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle!

Wer mehr erfahren möchte, wird hier fündig:
Silvio Gesell

Wer hat Angst vor Silvio Gesell? TEIL 1

oder auf folgenden Seiten:

Zinsverbot – Information auf Wikipedia

Die Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung
Marktwirtschaft ohne Kapitalismus!
….. die Gemeinschaftsgüter Geld und Boden in eine Verfassung zu bringen, in der sie allen Menschen dienen und in der ihre individuelle Nutzung nur noch im Rahmen des Gemeinwohls möglich ist.

Die Sozialwissenschaftliche Gesellschaft will die Diskussion um eine monopol- und damit kapitalismusfreie Marktwirtschaft fördern.

Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung

Christen für gerechte Wirtschaftsordnung:
„… damit Geld dient und nicht regiert“
„Wenn du (einem aus) meinem Volke Geld leihst, einem Armen neben dir, so handle an ihm nicht wie ein Wucherer; ihr sollt ihm keinen Zins auflegen.“ (2. Mose 22, 25; s. auch 3. Mose 25, 35-37 und 5. Mose 23, 19-20)

Pax Christi

Seminar für freiheitliche Ordnung e.V.

Userpage FU-Berlin, Materialien zur Geld-, Zins- und Schuldenproblematik

Regiogeld e.V., Verband der Regiogeld-Initiativen

Tiroler Stunde – Regiogeld für Tirol





Mütterstudie des MMM zeigt, was Mütter wirklich wollen….

14 01 2012

Mütterstudie bestärkt Forderungen an die Politik.

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Eine Studie des Instituts MMM (Mouvement Mondial des Mères-Europe / Weltbewegung der Mütter Europas) hat die Anliegen, Prioritäten und Empfehlungen europäischer Mütter gesammelt. Über 11.000 Teilnehmer erklärten, was den Familien unserer Gesellschaft wichtig ist…

Die Kernaussage der Studie ist deutlich:

Wird eine Frau Mutter, so ändern sich die Prioritäten massiv – 9 von 10 Frauen möchten ihre Zeit nutzen, um persönlich für ihre Kinder da zu sein. Diejenigen, die arbeiten wollen (tendenziell sind das eher jene Frauen, deren Kinder älter sind) wünschen sich flexible Angebote, um ihr Berufsleben und die Zeit für ihre Familie ausgewogen gestalten zu können. Das Standardmodell einer möglichst frühen Rückkehr in die Vollzeit-Berufstätigkeit, das sich nach der Wirtschaft richtet, wird abgelehnt. Besonders jüngere Mütter wünschen sich, vollständig für ihre Familie da zu sein, der Trend geht also weg vom wirtschaftlichen Zwang.

Mütter wollen Wahlfreiheit und Steuergerechtigkeit

Einige Wünsche, die sich aus der Studie ergeben, wurden schon mehrfach in Bezug auf die europäische Familienpolitik formuliert: Da gibt es einerseits die Forderung nach einer finanziellen Wahlfreiheit zwischen Selbst- und Fremdbetreuung seiner Kinder, andererseits Steuervorteile wie das FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller immer wieder geforderte Familiensteuermodell, und zuletzt sollen die Erziehungszeiten stärker in die Rentenberechnung einbezogen werden. Wichtig (bzw. sehr wichtig) für das Wohlbefinden der Mutter sind auch ein sicheres Umfeld und eine weniger konsumorientierte Gesellschaft.

Die Botschaft der Studie lautet:
Es ist ein fataler Fehler in der Politik, die Angelegenheiten
von Familien und Müttern über deren Köpfe hinweg zu bestimmen.
Die Mutterschaft verändert die Ansicht der Welt grundlegend,
deswegen muss dieser Standpunkt in der Politik gesondert
vertreten und in Betracht gezogen werden.

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Hinweise

Mütter und Kinder: Das Volk denkt anders als die Regierung!

Wege zu einer gerechten Familienpolitik

FPÖ fordert Steuersplitting für Familien

Öst. Familiennetzwerk für Ehesplittingmodell

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Day nursery may harm under-3s, say child experts

Jugend denkt in traditionellen Rollenbildern

Politik treibt Frauen in Burnout und Depression

Renaissance der glücklichen Mutterschaft – und Frauenquote

Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos gut und günstig

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder





Wieder einmal: Ungarn und die EUdSSR

5 01 2012

Es drängt mich, mich wieder zu äussern. Obwohl ich mich die letzten Wochen zurückgehalten habe.

„Die Presse“ bezeichnet Orbán heute als „Rechtsnationalisten“.

Andere Medien gehen noch weiter, aber das wissen wir ja. Ungarn sei eine Diktatur.

Leise kommen immer wieder Vergleiche mit dem Boykott Österreichs durch die EUdSSR in den Jahren 2000-2001 durch.

Nun ja. Was ist das Verbrechen?

1.) Ungarn hat keine sozialistische und auch keine sich konservativ nennende sozialistische (s. ÖVP) Regierung. Es ist eine Anmaßung für Europa.

2.) Ungarn möchte sich dem Kapital – IMF-EZB-EUdSSR-Banken – nicht beugen und anstatt die Bevölkerung mit EUR 300-400 monatlichem Einkommen lieber jene Banken belasten, welche in den letzten 20 Jahren massenhaft Kapitalgewinne ins Ausland transferiert haben und sich an der Armut der Ungarn (und der anderen Osteuropäer) goldene Nasen verdient haben. (Unglaublich, wie in dieser Debatte renommierte, bankenbeschimpfende Popularsozialisten wie Faymann plötzlich zu Bank-Verteidigern werden…. – ist das glaub-würdig?)

3.) Ungarn bezeichnet in der neuen Verfassung den christlichen Glauben als Maßstab politischen Handelns und seiner Rechtsgebung. Ehe ist Ehe und kein Schwulenverband, Familie wird als die gesellschaftliche Zelle des Staates und Volkes bezeichnet, das Kind ab der Befruchtung Mensch und zu schützen.

4.) Wenn gegen Griechenland, Spanien, Irland, Frankreich etc. spekuliert wird, wenn die Rating-Agenturen EURO-Länder bewerten, dann löst dies ein (Ur-)Geschrei der EUdSSR-Politiker aus. Nun, in diesen Wochen wird durch eine akkordierte politische Hetze der EUdSSR-Politiker die Spekulation gegen Ungarn angetrieben, gestützt von den ungarischen Exkommunisten, die, wie damals im Jahr 2000 die SPÖ (es ist dieselbe Gattung), gegen das eigene Land Propaganda betreiben.

5.) Wo sind und waren die Ankläger, als die kommunistische Regierung Ungarns in den 8 Jahren vor Orbán das Land ausraubten, die Bevölkerung belog, mit Gewalt und Schlagstöcken und Waffen unbeteiligte, unschuldige Bürger verdrosch, den Geheimdienst missbrauchte, Milliarden nach Zypern verschob?  In Europa haben sozialistisch-kommunistische Regierungen in dieser Hinsicht absolute Handlungsfreiheit und werden von den Medien und allen Institutionen der EU geschützt. Heute muss dies Orbán auslöffeln, er hat die Häme.

Nichts Anderes ist Ziel der EUdSSR, alle Länder Europas zu Protektoraten zu machen. Nicht im Geringsten besteht das Ziel von vereinigten „Staaten“, nein, es sollen Protektorate sein, welche alle demokratischen Ordnungen dem Zentralen Neu-Moskau zu Opfern haben.

Die Bedürftigen Länder werden die Protektoratsländer, welche aus Gnaden und Machtgier von Wenigen Geld zugeschoben bekommen werden.

Die „reichen“ Länder werden durch ihre Geldgaben selbst zu Abhängigen und Willenlosen.

Kein Recht geht mehr vom Volk aus, das Unrecht nimmt schon jetzt überhand.

Das Schlimmste für mich ist: auch geistig noch wache Menschen hier in Österreich oder Deutschland glauben ungeprüft die mediale Propaganda gegen Ungarn.  Das zeigt, wie wirkungsvoll auch heute die manipulativen Mechanismen funktionieren. So wird es wohl sein, in den Zeiten, wo das Ende naht.





Gedanken zum Neuen Jahr

3 01 2012

Blicken wir zurück auf die vergangenen zwölf Monate, so wurde die Welt erneut geplagt. Und während die spirituelle Szene für dieses Jahr große Umbrüche erwartet, klingen uns noch die Mahnungen und Botschaften der Bischöfe und Kirchenvertreter aus ihren Weihnachtspredigten nach. Auch 2012 werden wir wieder bitten müssen, um Frieden und Gerechtigkeit, um Bewahrung und Gnade. Da werden die kleinen Problemen und Aufregungen, die Ärgernisse des Alltages ganz klein.

Auch Paul Gerhardt (1653) denkt in seinem Lied zur Jahreswende an die stetigen Begleiter, die uns sorgen: „Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern, wir leben und gedeihen, vom alten bis zum neuen durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen, durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken.“ (EG 58, 2 u. 3)

Was wurde in diesem Jahr gerettet! Unzählige Male der Euro, Griechenland vor dem Schuldenabgrund, Opfer von Fluten und Erdbeben in Asien. Oftmals waren all die Mühen vergebens. So wohl auch in der traurigen Geschichte des verschütteten Mädchens unter den Kreidefelsen auf Rügen, die uns im Moment beschäftigt. Zwar können wir immer wieder zu Linderung von Not und Elend, von Krisen und Konflikten beitragen – das haben die europäischen Staatschefs nahezu wöchentlich bewiesen – aber oft stehen wir da mit gebundenen Händen.

Deshalb sind wir uns als Christen auch immer wieder bewusst: „Ach Hüter unsres Lebens, fürwahr, es ist vergebens, mit unserm Tun und Machen, wo nicht deine Augen wachen.“ (EG 58, 6)

In vielen Situationen bleibt uns nichts Anderes, als mit bloßem Vertrauen Gott anzurufen. Wenn wir mit dem Unerklärlichen ringen, mit der Spannung aus weihnachtlicher Freude über Jesu Geburt und dem Grauen am Karfreitag am Kreuz – in unserem täglichen Leben macht uns die Hilflosigkeit, die wir gegenüber dieser Passion verspüren, oftmals großen Kummer.

Die Hoffnung, die uns auch in das neue Jahr tragen soll und wird, das ist unser Wissen um das gute Ende, das die Tragik um Gottes Sohn nimmt: Neben all den Leiden und all dem Dunkel leuchtet nah und fern das österliche Licht der Auferstehung, das uns stets an Grundüberzeugungen unseres Glaubens erinnert und begleitet.

In dieser Gewissheit können wir zu unserem Herrn beten: „Schließ zu die Jammerpforten und laß an allen Orten auf so viel Blutvergießen die Freudenströme fließen.“ (EG 58, 10)

Und gerade auch in diesem Sinne können wir uns im Gottvertrauen gegenseitig ermutigen:

„Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen. Sei der Verlaßnen Vater, der Irrenden Berater, der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe. Hilf gnädig allen Kranken, gib fröhliche Gedanken den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schmermut quälen. […] Das alles wollst du geben, o meines Lebens Leben, mir und der Christen Schare zum sel’gen neuen Jahre.“ (EG 58, 11 – 13, 15)

von Dennis Riehle

 





2011 Schreibfreiheit im Rückblick

1 01 2012

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 48.000 mal besucht. Das entspräche etwa 18 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.





Mutterliebe erweckt Baby zum Leben

28 12 2011

Gefunden auf kath.net

Bild

Ein frühgeborenes Baby reagiert nicht auf die
Wiederbelebungsversuche der Ärzte,
aber nach zwei Stunden auf der Mutter
öffnet es die Augen.

Sydney (kath.net) Ein Baby wird zu früh geboren, Ärzte versuchen das bewegungslose Kind wieder zu beleben, doch es gelingt nicht und die Ärzte erklären das Kind für tot. Als die Mutter es in ihre Arme nimmt, um sich zu verabschieden, erwacht das Baby zum Leben. Das geschah in einem Krankenhaus im australischen Sydney bereits vergangenen März, jetzt berichten die glücklichen Eltern darüber. Das meldet today.com.

Kate Ogg wurde von den Ärzten gesagt, dass ihr zu früh geborener Sohn Jamie kurz nach den Wiederbelebungsversuchen gestorben sei. Die Geburt war nach der 27. Schwangerschaftswoche. Kate erwartete Zwillinge und wusste, dass ihre Kinder in Lebensgefahr waren. Schwester Emily überstand die Geburt gut.

Zwanzig Minuten hatten die ärztlichen Versuche gedauert, Jamie zu einer Lebensreaktion zu bewegen. Danach brachte die Krankenschwester das Kind und legte es auf Kates Brust, damit sie und ihr Mann David sich von dem Kind verabschieden konnten. „Wenn er dabei war, die Welt zu verlassen, dann wollten wir, dass er weiß, wer seine Eltern waren und auch, dass wir ihn geliebt haben, bevor er gestorben ist“, erzählt Kate.

Doch nach fünf Minuten begann Jamie plötzlich, kurze Bewegungen zu machen. Der Arzt sagte aber, dies seien Reflexe und das Kind sei tot. Auch die Eltern waren vom Tod des Kindes überzeugt und wollten nur noch „das Beste aus diesen letzten kostbaren Momenten machen“.

Aus diesen Minuten wurden zwei Stunden, am Ende öffnete Jamie sogar die Augen. Doch noch immer rechneten alle mit seinem Tod: „Wir dachten: Welch ein Segen, wir sehen seine Augen, bevor er stirbt“, erzählt Kate. „Doch die Augen blieben offen!“ Vater David erzählt, dass er auch dann noch halb ans Überleben glaubte und halb vom baldigen Tod überzeugt war, da das Kind ja schon für tot erklärt worden war.

Nachdem die Eltern insistiert hatten, kam der skeptische Arzt schließlich doch noch einmal zu ihnen, untersuchte Jamie mit dem Stethoskop und sagte: „Ich glaube es nicht. Ich glaube es nicht.“

Dieses Vorgehen wird in Australien “Kangaroo Care” genannt.
Ein (frühgeborenes) Kind wird Haut an Haut auf seine Mutter
oder den Vater gelegt, um Körperwärme zu erhalten,
wie ein Kangaroo im Beutel der Mutter.

Dr. Lisa Eiland vom Weill Cornell Medical Center in New York City
sagte gegenüber NBC News, dass dieses „Wunder“ tatsächlich
wissenschaftlich gut fundiert sein könnte: „Wichtig ist die
Wärme der Mutter und die Stimulierung, die das Kind bekommen
haben wird, indem es den Herzschlag der Mutter gehört hat.
All das mag dem Baby geholfen haben, den Weg des Lebens zu gehen.“

David Ogg erzählt begeistert von dem Verhalten seiner Frau in diesen zwei Stunden: “Sie hat instinktiv getan, was sie getan hat. Wenn sie das nicht getan hätte, wäre Jamie wahrscheinlich nicht hier.“

 

Hinweise

Mother figure is vital for a child

Für unsere Kinder nur das Beste_für Körper und Seele!

Vernachlässigung von Kindern verändert die Hirnchemie

 

 





Ist unsere Justiz krank geworden?

28 12 2011

Gefunden auf kath.net

27. Dezember 2011, 11:01
Zwei Ereignisse an einem Tag und ein seltsamer ZusammenhangBild

Eine krank gewordene Justiz schränkt die Meinungsfreiheit in Österreich auf eine hierzulande völlig neuartige Weise ein. Ein Kommentar von Andreas Unterberger

In Wien ist die Islamexpertin Elisabeth Sabaditsch-Wolff wegen Herabwürdigung religiöser Lehren nun auch in zweiter Instanz strafrechtlich verurteilt worden. In Saudi-Arabien sind 42 äthiopische Christen ins Gefängnis geworfen worden, weil sie gebetet haben. Die beiden Vorgänge haben gar nicht so wenig miteinander zu tun, wie es auf den ersten Blick scheint.

Eine krank gewordene Justiz schränkt die Meinungsfreiheit in Österreich auf eine hierzulande völlig neuartige Weise ein. Plötzlich werden wahre Aussagen über den Islam – dass der „Prophet“ Mohammed mit einer Neunjährigen Geschlechtsverkehr hatte, was in den Augen der meisten Österreicher Kinderschändung ist, – mit Strafurteilen bestraft.Und die Staatsanwaltschaft, die ja so überhaupt keine Zeit zur Aufarbeitung der großen Skandale dieses Landes hat, hat dafür begeisterte und intensive Vorarbeit geleistet.

Viel ärgere und völlig beweisfreie Schmähungen des Christentums und seines Gründers sind hingegen von den heimischen Gerichten regelmäßig mit einem Freispruch beantwortet worden. Meist unter dem Vorwand der Freiheit der Kunst. Worauf regelmäßig ein Gutteil der hiesigen Kulturjournalisten die Christen nochmals mit befriedigtem Hohn übergossen haben.

Die am gleichen Tag erfolgte Verhaftung von Christen in Saudi-Arabien wegen eines bloßen Gebets zeigt, welche Intoleranz auf jener Seite herrscht, deren Ehre von dieser Justiz so heldenhaft verteidigt wird. Und ausgerechnet diesem Land wurde die Gründung eines interreligiösen Dialogzentrums in Wien erlaubt. Mit führender Beteiligung von Außenminister Spindelegger. Das heißt natürlich auch, dass Saudi-Arabien in den Augen des Wiener Außenministeriums das wichtigste islamische Land ist. Man führt ja nur mit den Saudis einen solchen Dialog.

Und der Zweck dieser Institution? Sie solle der Förderung der Religionsfreiheit dienen, hat der saudische Außenminister bei der Gründung gesagt. Offenbar gilt das Motto: Frechheit siegt.

Die zwei Ereignisse des gestrigen Tages zeigen,
was diese Religionsfreiheit in der Wirklichkeit bedeutet:
:arrow: Christen werden verurteilt.
In Saudi-Arabien wie in Österreich.

Und weder zu dem einen noch dem anderen Vorgang
hört man auch nur ein Wort des Protestes oder der
Sorge von christlichen Politikern dieses Landes.
Falls es noch solche Politiker geben sollte.

In diesem Sinn voll Bitterkeit: Fröhliche Weihnachten (falls nicht auch dieser Wunsch schon als Beleidigung des Islam gewertet werden sollte, worauf ich ihn natürlich sofort demutsvoll zurückziehen würde).

PS.: Das hartnäckig kursierende Gerücht, dass der im Falle Sabaditsch-Wolff vorsitzende Richter genau derselbe gewesen ist, der unlängst die bereits verhandelte Haftstrafe gegen einen türkischstämmigen Österreicher in eine bloß vierstellige Geldstrafe umgewandelt hat, wirft noch ein weiteres bezeichnendes Indiz auf den geistigen Zustand der Justiz. Besagter Mann hat mit seinem Mercedes ein Kind (Bub, 8 Jahre) auf einem Zebrastreifen in der Döblinger Hauptstraße getötet. Die Begründung des Richters: Der Täter „hätte schon genug gelitten“. Der arme Täter . . .








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