Syrische Christen sind vom Westen schwer enttäuscht

22 05 2013

Aus Kath.net vom 19. Mai 2013

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Patriarch Ignatios Yousef III. Younan:
Werden in Zukunft nicht mehr nach Westen,
sondern eher nach Moskau, Peking und Delhi blicken.
Washington-Wien (http://www.kath.net/ KAP)

Der syrisch-katholische Patriarch Ignatios Yousef III. Younan hat in einem Interview mit der Washingtoner Nachrichtenagentur “Catholic News Service” (CNS) die Entwicklung in Syrien als Konsequenz einer “geopolitischen Strategie” des Westens bezeichnet. Sie ziele darauf ab, Syrien und andere nahöstliche Staaten zu spalten. Die Christen der Region seien schwer enttäuscht, und sie würden in Zukunft nicht mehr nach Westen, sondern eher nach Moskau, Peking und Delhi blicken.

Es gehe nicht um die Förderung von Demokratie und Pluralismus, das sei “eine Lüge und Heuchelei”. Die westliche Politik habe nicht auf die Warnungen hören wollen und trage daher die Verantwortung für das, was in Syrien geschieht, so der Patriarch.

Wörtlich meinte Ignatios Yousef III.: “Wir haben alle Beteiligten gewarnt, die regionalen und die westlichen Regierungen – vor allem die der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Frankreichs -, dass diese Art von Gewalt zum Chaos führt und das Chaos zum Bürgerkrieg. Vor zwei Jahren haben diese Regierungen beschlossen, das nicht zu glauben.”

Original auf Kath.net vom 19. Mai 2013
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Siehe auch:
Christen in Ägypten, in der Türkei – an den Rand gedrängt.

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Die Neue Weltordnung – politisch korrekt oder Verschwörungstheorie?

14 05 2013

Von Inge M. Thürkauf

Für die meisten Zeitgenossen ist es ein nebulöser Begriff, mit dem die wenigsten etwas anzufangen wissen – Neue Weltordnung. Zwar wittern besonders die Medien dahinter irgendeine paranoide Verschwörungstheorie, obwohl führende Politiker immer öfter in ihren Reden Formulierungen wie „die eine Weltregierung“ oder „global governance” einflechten lassen – nicht selten in Zusammenhang mit der Agenda zur Verringerung der Macht souveräner Staaten.

Die Neue Weltordnung ist, das kann mit Sicherheit gesagt werden, keine Verschwörungstheorie, sie ist das Zukunftsprogramm der zurzeit mächtigsten Organisation der Welt: der UN. Dass man verdächtigt wird, sich gegen Frieden und Menschenrechte zu stellen, wenn „Migration“, die „Auflösung der Nationalstaaten“ oder „religiöser Synkretismus“ kritisiert oder nur hinterfragt wird, zeigt deutlich genug, dass sich dahinter mehr verbirgt, als lediglich eine Verschwörungstheorie. „Die Gesellschaft soll verändert werden“, schreibt der britische Historiker Anthony Sutton, die Welt soll verändert werden, „um eine Neue Welt Ordnung hervorzubringen. Dies wird eine geplante Ordnung sein, mit einer strikten Einschränkung der individuellen Freiheit, ohne verfassungsmäßigen Schutz (constitutional protection), ohne nationale Grenzen oder kulturelle Unterschiede.“[1]

Die folgenden Zitate weisen auf den internationalen Konsens zur Vorbereitung einer Neuen Weltregierung:

  • Präsident George H.W. Bush, Vater, US Präsident 1989-1993, hat am 11. September 1990, also auf den Tag genau 11 Jahre vor dem magischen Datum von 9/11, vor dem amerikanischen Kongress erklärt: „Wir haben vor uns die Möglichkeit, für uns selbst und für die zukünftige Generation eine Neue Weltordnung zu schaffen. Eine Ordnung, in der eine glaubwürdige UNO ihre friedenserhaltende Rolle anwenden kann, um das Versprechen und die Vision der UN-Gründer zu erfüllen.“ Und bei seiner jährlichen „State of the Union“ Ansprache im Februar 1991 entfaltete er offen seine Vision einer „Neue Weltordnung, in die verschiedene Nationen für eine gemeinsame Sache zusammengezogen werden, um die universellen Bestrebungen der Menschheit, Frieden und Sicherheit, Freiheit und Gesetzesordnung zu verwirklichen. Nur die Vereinigten Staaten haben beides: das moralische Stehvermögen und die Mittel, sie zu unterstützen.“[2] Während er dies verkündete, war der zweite Golfkrieg in vollem Gange.

Der Gedanke an eine neue Weltordnung ist für amerikanische Präsidenten ein alter Traum. Auch Woodrow Wilson (1856-1924) strebte eine globale Ordnung unter der Führung Amerikas an, um den Frieden in der Welt zu sichern. Der Erste Weltkrieg hat diesen Plan verhindert. Ebenso brachten die Bemühungen Franklin D. Roosevelts (1882-1945), den globalen Frieden mit Hilfe Amerikas zu errichten, durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht das gewünschte Resultat.

  • In einem Leitartikel der „Financal Times“ vom 8. 12. 2008 berichtet Gideon Rachman von der Agenda für eine diktatorische Weltregierung. Der Bericht räumt ein, dass der Begriff „global governance“ ein Euphemismus sei für eine antidemokratische Weltregierung. Der Autor schreibt, dass global governance viel früher eingeführt werden könnte, als die meisten erwarten, und dass Barack Obama bereits seinen Wunsch nach Erreichen dieses Ziels ausgedrückt habe.
  • Am 2. April 2009 trafen sich in London die Finanzminister und Zentralbankchefs aus 20 Ländern einschließlich der sieben großen Industrienationen zum G20-Gipfel. Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank waren ebenfalls Teilnehmer dieses Treffens. In einer programmatischen Rede bekräftigte Premierminister Gordon Brown die Entstehung einer Neuen Welt Ordnung. Vor 200 Jahren, so Brown, hat eine neue Welt die alte abgelöst. 1990 war das Ende einer durch den Kalten Krieg bestimmten alten Welt. Man sprach damals von einer politischen neuen Ordnung. Was nicht vorausgesehen werden konnte, war die Schnelligkeit der Globalisierung. Heute nun beginnen wir zu verstehen, so Brown weiter, dass die Weltordnung, die durch die Globalisierung vorangebracht wird, nicht durch die militärische Stärke des Kalten Krieges, sondern durch ihre ökonomische Stärke entsteht. Die Länder, die erfolgreich sein werden, sind jene, die Flexibilität, Freie Marktwirtschaft, Freier Handel, Innovation und Förderung der Bildung miteinander vereinigen können. Brown abschließend: Eine neue Welt ist im Kommen. Es ist eine Neue Welt Ordnung mit bedeutend unterschiedlichen und radikal neuen Herausforderungen für die Zukunft.[3]

Die G20-Gipfelteilnehmer waren sich in drei Punkten einig:

  1. neue Finanzmarktregeln
  2. die Bereitstellung gigantischer finanzieller Mittel für die zentralen Finanzinstitute auf globaler Ebene
  3. die Vereinbarung, sogenannte Steueroasen auf eine schwarze Liste zu setzen.

 

  • Auch Strobe Talbott, Vize-Außenminister der USA von 1993 – 2000, spricht Klartext: „Im nächsten Jahrhundert (21. Jh.) werden Nationen, wie wir sie kennen, obsolet sein; alle Staaten werden eine einzige globale Autorität anerkennen. Nationale Souveränität war letztendlich keine so gute Idee.“[4]
  • Ebenso David Rockefeller: Er sah die Welt 1994 „am Rande einer globalen Umwälzung. Alles was nötig ist, wäre eine Krise großen Ausmaßes, und die Nationen werden die neue Weltordnung bejahen.“[5] In einer Ansprache dankte er „der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen Publikationen, deren Direktoren an unseren Treffen teilgenommen und beinahe 40 Jahre ihre Versprechen zur Geheimhaltung nicht gebrochen haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn er Gegenstand der breiten Öffentlichkeit gewesen wäre. Aber jetzt ist die Welt aufgeklärt und vorbereitet genug, um einer Weltregierung entgegenzugehen.[6]
  • Jacques Attali, ehemaliger Berater des französischen Präsidenten Sarkozy, sah eine Chance für eine Weltregierung in der im Jahre 2009 erwarteten Schweinegrippe Pandemie. „Die Geschichte lehre, dass die Menschheit sich nur unter Todesangst bedeutsam weiterentwickle: Dann mobilisiere sie Abwehrmechanismen, manchmal unerträgliche (Sündenböcke und totalitäre Systeme); manchmal sinnlose (Ablenkung); manchmal effiziente (therapeutische Maßnahmen, die letztendlich all die alten Moralvorstellungen über Bord werfen).“[7]
  • Ähnlich äußerte sich Henry Kissinger: “Heute würden die Amerikaner empört reagieren, wenn UNO-Truppen Los Angeles beträten, um die Ordnung wiederherzustellen; morgen wären sie dankbar! Besonders, wenn ihnen erklärt wird, dass es eine äußere Bedrohung gibt, ob real oder Propaganda, die unsere Existenz in Frage stelle. Alle würden dann die Weltführer anflehen, sie von diesem Übel zu erlösen. Jedermann fürchtet sich vor dem Unbekannten. Wenn ihnen dieses Drehbuch vor Augen gestellt wird, werden Individualrechte bereitwillig im Gegenzug für Garantien ihres Wohlergehens abgetreten, das ihnen von der Weltregierung bewilligt wird.”[8]
  • Die Schweiz hat ebenfalls diesbezüglich einen Vorschlag unterbreitet: Anlässlich der UNO Vollversammlung in New York am 14. September 2010 hielt Altbundesrat Joseph Deiss seine Antrittsrede als Präsident der UNO-Generalversammlung und stellte die Forderung nach einer „gouvernance mondiale“, nach einer globalen Regierungsführung.
  • Völlig unmissverständlich drückte sich die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, auf dem Kirchentag in Dresden 2011 aus: „Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhin können, Souveränität, Rechte, an andere abzugeben“.[9] Und während der Konferenz „Falling Walls“ am 9.November 2009 in Berlin, umschrieb sie die NWO elegant mit den Worten: „…eine der spannendsten Fragen, Mauern zu überwinden, wird sein: Sind Nationalstaaten bereit und fähig dazu, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben, koste es, was es wolle?“ Da diese Rede 2009 gehalten wurde, fragt man sich, welche Mauern sie hier angesprochen hat, die Berliner Mauer kann es wohl nicht gewesen sein, sie fiel ja 20 Jahre früher. Es können somit eigentlich nur Ländergrenzen gemeint sein, die durchbrochen werden müssen, damit z. B. Menschen Grenzen los einwandern können[10], und zwar – koste es, was es wolle. Für die Bundeskanzlerin existiert bereits eine Welt des Friedens, wenn es keine Grenzen mehr gibt. Angela Merkel bekräftigt diesen Aspekt, wenn sie sagt: „Das wollen wir auch dort schaffen, wo … Mauern die Möglichkeit verhindern, dass die Welt friedlich zusammenlebt.“ – „Es wird so sein, dass ein friedliches Zusammenleben nur mit einer globalen Ordnung … möglich ist.“ – „Diese Welt wird keine friedliche … Welt sein, wenn wir nicht zu mehr globaler Ordnung und mehr multilateraler Zusammenarbeit finden.“[11]

Soll das heißen, dass nur eine Welt ohne Grenzen, ohne Mauern, wie sie das nennt, eine Welt des Friedens sein wird? Was geschieht, wenn Nationalstaaten auf ihre Grenzen aber nicht verzichten wollen? Nehmen wir als Beispiel die Schweiz.

Sicher – so das berechtigte Argument – die Schweiz gehört nicht zur EU, zumindest nicht offiziell. Es ist jedoch auch an der Bevölkerung nicht unbemerkt vorbeigegangen, dass den Forderungen aus Brüssel immer mehr Gehör geschenkt wird. Der Wirtschaft zu liebe, ist die Regierung fast gezwungen, die einen oder anderen Verträge zu unterschreiben. Denn die Globalisierung ist – wie Politiker sich auszudrücken pflegen – „alternativlos“, und in diese „Alternativlosigkeit“ möchte die EU das Alpenland doch gerne mit hineinnehmen.

Dass die „globale Ordnung“, wie Frau Merkel sich ausdrückt, u. U. doch an „Mauern“ stoßen könnte, zeigen die Äußerungen des Verteidigungsminister Ueli Maurer (nomen est omen?) in der Schweizer Zeitung „Sonntag“ vom 7. Oktober 2012. Die Schweizer Armee erwarte eine dramatische Eskalation der Lage in EU-Krisenstaaten mit Auswirkungen auf die Sicherheit der Schweiz, warnt er. Die Euro-Krise verschärfe das Gewaltpotenzial. Die Sparmaßnahmen in den südlichen Eurokrisenländern würden dazu führen, dass die Armeen dieser Länder geschwächt werden. Da Bern ein Übergreifen auf das eigene Gebiet und große Flüchtlingsströme aus Südeuropa befürchtet, rüste die Armee ihre Streitkräfte auf, um die vier Landesteile an den Grenzen abzusichern.

Dazu ein nicht uninteressantes Detail: Armeechef André Blattmann machte im März 2010 im Rahmen einer allgemeinen sicherheitspolitischen Lagebeurteilung auf die Gefahren aufmerksam, die von der gegenwärtigen Finanz- und Verschuldungskrise ausgehen könnten. «Denken Sie nur an die wirtschaftliche Situation in Griechenland“, warnte Blattmann, „plötzlich steht in einem EU-Land der Staat vor dem Bankrott.» Und weiter: „Auch in Europa können Situationen entstehen, die wir uns heute gar nicht vorstellen können.“ So könnten beispielsweise grosse Migrationsbewegungen einen Einsatz der Armee nötig machen.[12] Linke Sicherheitspolitiker und Schweizer Qualitäts-Medien beantworteten den Mahnruf des Realisten Blattmann teils mit Gelächter, teils mit einem Aufschrei der Empörung.

Der Bundesrat der SVP, Ueli Maurer, teilt jedoch die Meinung seines Armeechefs: „Die EU bereite ihm Sorgen“, betonte Maurer. Er frage sich, wie lange es noch möglich sei, die Krise mit „Geld“ zu beruhigen. „Ich schließe nicht aus“, meint er, „dass wir in den nächsten Jahren die Armee brauchen“.[13] Auch das Verteidigungsdepartement VBS (Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) schließt sich Maurers und Blattmanns Ansichten an. Wie wir aber aus den Worten von Angela Merkel deutlich herausgehört haben, würde die Absicherung von Landesgrenzen die Verwirklichung der multilateralen Zusammenarbeit behindern, was den Frieden doch empfindlich gefährden würde.

Ein freundlicher Vorschlag zur Integration der Schweiz in die globale Ordnung kommt vom Nationalen Geistigen Rat der Bahá’i in der Schweiz vom März 1991. Er meinte: „Der europäische und letzthin weltweite Integrationsprozess verlangt von der Schweiz jene Bereitschaft zu Toleranz und kreativer Anpassung, welche sich auch bei der Neuordnung der Kompetenzen zwischen Bund und Kantonen zur Bildung des Bundesstaates Schweiz als notwendig und richtig erwiesen hat. Je aktivierter und zuversichtlicher sich die Schweiz für das Entstehen einer Neuen Welt Ordnung einsetzt, desto besser wird sie in der Lage sein; ihre Erfahrungen bei der Schaffung globaler föderalistischer Strukturen einzubringen, um in der Völkerfamilie den ihr gebührenden Platz einzunehmen.“ Nach Meinung des Geistigen Rats ist die Schweiz also noch nicht auf ihrem „gebührenden Platz in der Völkerfamilie“ angekommen.

Zuversichtlich im Sinne des „weltweiten Integrationsprozesses“ ist sich Avenir Suisse, eine Denkfabrik mit Hauptsitz in Zürich, zuständig für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft der Schweiz. Diese Organisation plant, das Land in Grossräume, in sogenannte Metropolitan-Räume umzubauen, was die Auflösung der Kantonsgrenzen zur Folge hätte. Auch diese Umordnung begann schleichend, von den meisten Eidgenossen unbemerkt: Anfänglich waren es die Firmenfusionen in der Privatwirtschaft, dann folgten die systematischen Umstrukturierungen der Kantone durch Gemeindefusionen. Sie wurden als dringend notwendig erachtet, da nur große Gemeinden die anstehenden Probleme noch lösen könnten, so die Begründung.

Etwas dürfte den Europaarchitekten in und ausserhalb der Schweiz klar sein: Die föderalistischen Strukturen der Gemeinden und Kantone sowie die direkte Demokratie der Schweiz sind nicht kompatibel mit den Vorgaben der EU. Durch den Umbau des Landes in Großräume könnte den Forderungen der EU zunächst einmal Rechnung getragen werden. Der Verlust der Selbstständigkeit des Landes ist bei diesen Überlegungen kaum ein Thema. Im Gegenteil, denn als Folge der Neuordnungen der Kantone sind notwendigerweise auch die Änderungen der politisch-demokratischen Strukturen im Gespräch. „Die kantonalen Parlamente werden in Zukunft nur noch Konsultativorgane der Regierung sein, und die Bürgerversammlungen werden ebenso nur noch konsultativen Charakter haben“, erklärte Prof. Dr. Daniel Kübler von der Universität Zürich an einer Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Parlamentsfragen diese tiefgreifenden Veränderungen der demokratischen Volksrechte. „Dies sei notwendig“, fügte er hinzu, „da die heutigen Befugnisse dieser Gremien eine Behinderung der Tätigkeit der Exekutive darstellen!“.[14]

Die Errichtung eines Weltstaates hat nach den Vorgaben der Vereinten Nationen als einzige Herrschaftsform die Demokratie im Blickpunkt. Es steht allerdings nirgends geschrieben, dass die „Direkte Demokratie“ der Schweiz als Vorbild genommen werden wird, bei dem das Volk nicht nur durch Wahlen, sondern durch häufige Volksabstimmungen direkten Einfluss auf die Politik nehmen kann. Um EU-konform zu werden, bleibt der Alpenrepublik jedoch noch die Möglichkeit, zu der in vielen anderen Staaten der Welt üblichen „Parlamentarischen Demokratie“ zu wechseln.[15]

Am Beispiel der Schweiz lässt sich mühelos erkennen, die Neue Weltordnung ist weit davon entfernt, lediglich als Verschwörungstheorie gehandelt zu werden.

 

 

 

 


[1] Anthony Sutton: (1925-2002) britischer Ökonom, Historiker, Schriftsteller, Ökonomie-Professor an der California State Universität in Los Angeles: America’s Secret Establishment, 1983/2002, Trine Day.

[2] http://www.information-manufaktur.de/neue-weltordnung-novus-ordo-seclorum

[3] Euro-med.dk/?p=7796, Video, der Text ist eine Zusammenfassung der Rede.

[4] Time Magazine, 20. Juli 1992.

[5] 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council).

[6] Euro-med.dk/?p=7796, Video.

[8] Henry Kissinger bei der Bilderberg-Konferenz in Evian am 21.05.1992, http://www.cassiopaea.org/cass/exec_tyranny.htm.

[10] Vergl. Manfred Kleine-Hartlage, „Neue Weltordnung“ – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie?, Schnellroda 2012.

[13] „Sonntag“ 7.10.2012

[14] www.freie-meinung.ch/Fusion-Bulletin_Olten(1).pdf. Vortrag von Peter With vom 7.3.2012.

[15] Vergl. dito





Verstaatlichung der Kinder – wehrt Euch!

9 05 2013

Ich bin als Familienvater bestürzt über die in verschiedensten Medien in Erscheinung tretende Tendenz:

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:!: Kinder sollten möglichst früh (man spricht inzwischen schon von einjährigen Kindern)
aus der Geborgenheit des Elternhauses herausgerissen
und in Kollektivbetreuung gegeben werden.
:!: Frauen sollten möglichst schnell nach der Entbindung ins Berufsleben zurückkehren.
Sie werden damit zu Gebärmaschinen degradiert.

Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen.
Sie dürfen bis zum Schuleintritt Tag für Tag ausschlafen, wie es ihnen gefällt.
Während des Tages dürfen sie unbelastet vom Gruppendruck spielen und die Welt um sich entdecken, wie es ihnen selber gefällt.
Termindruck, Hektik und Zwang kommen noch früh genug.

:?: Warum nur werden alle möglichen Staatsbetriebe privatisiert,
aber die Verstaatlichung der Kinderbetreuung halten unsere Politiker und Meinungsmacher für etwas Gutes?

:?: Haben die Betreiber der Kinderverstaatlichung
noch nichts von Entwicklungspsychologie gehört,
von der Empfindsamkeit der Kinderseele in den ersten Lebensjahren,
von der für das ganze Leben prägend wirkenden Bindung an Mutter und Vater?
Die kurzen Abende genügen dafür nicht.

:?: Ist es nicht zudem ein wirtschaftlicher Wahnsinn,
wenn die staatliche Betreuung von Kleinstkindern mehr kostet,
als die damit freigesetzten Mütter in ihrem Beruf außer Haus verdienen können?

Freilich, nicht nur die linken Ideologen haben ihre Freude an Frauen, die außer Haus arbeiten,
auch die Industriellenvereinigung hat Freude an einem Überangebot von jobsuchenden Frauen.
Dann lassen sich Lohnkosten umso besser drücken!

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Weitere Meinungen zur Verstaatlichung der Kinder, darunter auch führender österreichischer Politiker, sind

HIER dokumentiert …

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Ähnliche Beiträge zum Thema:

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Familienförderung

3 05 2013

Unser Land wird seit Jahren von Politikern beherrscht, die häufig die Wirtschaft und sich selbst bedienen. Die Familien werden dauernd ärmer.

Für Genderwahnsinn, Bankenrettungen und Kinderaufbewahrungsanstalten scheinen die Steuergelder jedoch unbegrenzt zur Verfügung zu stehen.
Im April hatten in Österreich 353.120 Menschen keinen Job – waren arbeitslos oder in Schulungen – und wurden von der Öffentlichkeit bezahlt.
Die Mütter mit Kleinkindern drängt man immer mehr in eine Berufstätigkeit, die Kinder sollen aus der Familie entfernt und in öffentlichen Einrichtungen untergebracht werden, welche für die Entwicklung der Kinder viel schlechter und teurer sind.

Mein Vorschlag für eine Familienförderung:

Den Müttern mit kleinen Kindern bis drei oder vier Jahre soll die Mindestsicherung von 794,91 Euro angeboten werden. Mit diesem Betrag können sie ihre Kinder selbst betreuen oder ihn für Kinderkrippe/garten verwenden.
Die frei werdenden Arbeitsplätze können durch Menschen besetzt werden, die jetzt arbeitslos sind, dann aber Steuer- und Sozialversicherung zahlen.
Das ist sicher ein enormer Gewinn für die Kinder, Mütter und unseren Staat.





Religion fördert die psychische Gesundheit

3 05 2013

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Wiener Neurowissenschafter Raphael Bonelli:
“Als Medikament wäre Religion zugelassen” –

“Depression, Suchtkrankheiten und auch Suizid
treten bei religiösen Menschen eindeutig seltener auf
als bei Atheisten”

Wien (kath.net/KAP) Religion schützt die seelische Gesundheit und kann auch von der Medizin als wichtige Ressource des Menschen angesehen werden. Das hat der Wiener Gehirnforscher Raphael M. Bonelli (Foto) mit Kollegen der Duke University in einem groß angelegten Studienvergleich dargelegt, der demnächst im “Journal of Religion and Health” publiziert wird. “Depression, Suchtkrankheiten und auch Suizid treten bei religiösen Menschen eindeutig seltener auf als bei Atheisten”, so der Psychiater im Gespräch mit “Kathpress”.

Untersucht wurden alle Forschungsarbeiten zu Religiosität und psychische Gesundheit, die seit 1990 weltweit in den meistzitierten psychiatrischen und neurologischen Fachzeitschriften erschienen sind. 72 Prozent der relevanten Studien zeigten, dass die psychische Gesundheit mit dem Ausmaß, in dem sich ein Mensch religiös-spirituell engagiert, steigt, während der Zusammenhang bei 18 Prozent unklar und bloß bei fünf Prozent negativ ausfiel. Bereits 1992 war eine ähnliche Vorgängerstudie zum selben Ergebnis gekommen, das sich nun in umfangreicherer und detaillierterer Form bestätigte.

Weiter auf kath.net …..

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Hinweise

Demut und Religiosität helfen Krisen zu bewältigen

Immer mehr Kinder leiden an Depressionen

 





Was sind uns unsere Kinder wert?

3 05 2013

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Interview mit einer Krippenerzieherin

Sie sind Erzieherin in einer Kinderkrippe. Vor einiger Zeit haben Sie sich an die Initiative Familienschutz gewandt und die Krippendebatte, insbesondere die Falschinformationen gegenüber den Eltern kritisiert. Was läuft Ihrer Meinung nach verkehrt in der Diskussion?

Ann-Kathrin F.: Falschinformationen sind für mich:
1. dass Kinder, die in eine Krippe gehen, später besser in der Schule sind. Konzentrationsstörungen, persönliche Unsicherheit, Aggressionen, oder Mitläufertum sind nur einige Folgen von mangelnder Zuwendung im Kleinkindalter.

2. dass die Kinder optimal betreut werden. Welche Mutter von Fünflingen hat genügend Zeit, Belastbarkeit, Zuwendung, gute Ideen, um jedem Kind nach seinen individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden? Im Schnitt teilen sich 5 Kinder eine Erzieherin. Die wenigsten Erzieherinnen haben bereits eine Zusatzqualifikation für Kleinkind-Pädagogik.

3. dass Migrantenkinder schneller Deutsch lernen und besser integriert werden. Die Muttersprache wird in den ersten 2 Jahren am besten von der Mutter gelernt, wie der Name schon sagt. Außerdem betreuen viele Migrantenfamilien ihre Kinder nach traditionellem Erziehungsmodell, d.h.

a: Die Mutter bleibt zuhause und versorgt die Familie.

b: Solche Familien lassen ihre Kinder daheim, weil sie nicht wollen, dass sie von fremden Wertvorstellungen geprägt werden.

4. dass alle Mütter arbeiten wollen. Ich habe noch in keiner Anmeldung gelesen, dass eine Mama arbeiten will, weil ihr das mehr Erfüllung bringt als das Zusammensein mit ihrem Kind

5. dass der Staat, unsere Wirtschaft auf die Arbeit der Mütter angewiesen ist. Wie viel Bruttosozialprodukt muss eine Mutter erwirtschaften, und entsprechend Abgaben zahlen, um dem Staat eine monatliche Subvention von mindestens 1000 € wert zu sein?

6. dass ausgebildete Fachkräfte Kleinkinder besser versorgen als Mütter. Aufgrund des Fachkräftemangels, der auch schon bei Gesetzesbeschluss absehbar war, werden Krankenschwestern, Lehrerinnen, Hausfrauen, Schüler und Studenten beschäftigt. Nach dem Motto: Spielen und Wickeln kann jeder. Fast jede Frau, Mann kann kochen. Hat er/sie dadurch die Qualifikation, als Chefkoch in einem Gourmetrestaurant zu arbeiten, zu erkennen, welche Ernährung für welchen Gast richtig ist, und entsprechende Menü- und Ernährungspläne zu erstellen? Was sind uns unsere Kinder wert?

7. dass Kinder in der Krippe mehr lernen als Zuhause. Lernpsychologen sagen, dass die Effizienz des Lernens stark von der Beziehung zwischen Lehrer und Lernendem abhängt, sowie auch von einer positiven Lernatmosphäre. Manchmal habe ich den Eindruck, dass unseren Entscheidungsträgern nicht bewusst ist, von welchem Alter sie sprechen: nämlich von Wochen bis 36 Monaten.

8. Wenn Politiker und Arbeitgeber über Krippenausbau reden, geht es nicht um die Bedürfnisse des Kindes, sondern darum, Mutter/Vater von der Erziehungsarbeit freizustellen, um verlässliche Arbeitskräfte zur Verfügung zu haben. Das Wort Betreuung klingt dabei sehr verfänglich. Denn in Wirklichkeit wird dann die Erziehungsarbeit der Eltern nicht mehr ergänzt, sondern zunehmend ersetzt, zumindest wenn die Eltern vollbeschäftigt sind.

Sichere Bindung ist die Voraussetzung für Bildung

 

Original in voller Länge auf:

DIE FREIE WELT

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HINWEISE

Von den Kindern und ihren Feinden
Zahllose ebenso absurde wie kostenintensive Politprojekte sind z.B. „Kinderkrippen“-Totalitarismus, „Ganztagsbetreuung“, „Gender“-Idiotie, „Barcelona-Ziel“….
Allesamt entstammen sie dem Urgrund altbekannter linker Familienfeindlichkeit, wünschen das Kind unter möglichst weitreichende staatliche Kontrolle zu bringen, sind offen sinnwidrig und dem gesunden Menschenverstand entgegenstehend.

Familiennetzwerk Deutschland

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder
Die Verstaatlichung der Kinder wird einen kräftigen Schritt vorangetrieben.
Die Familien werden den Bedürfnissen der Wirtschaft untergeordnet.
Damit befinden sich die Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie!

Die Österreichische Hausfrauen Union
wurde 1956 von Frau Bundesrat Edda Egger gegründet
und ist die einzige Familienorganisation in Österreich,
die explizit die ideelle und ökonomische Anerkennung der Arbeit der Mutter in der Familie fordert.





Boston – New York – Wien oder “Bosten Terror” bitte weitergehen

27 04 2013

Das aktuelle Terrorthema dieser Tage sind die beiden „Boston-Bomber“. In den letzten Jahren scheint es, dass religiös motivierte Terroranschläge weltweit zunehmen. Interessant scheint aber ein neues Phänomen zu sein, dass nun auch medial versucht diesen Anschlägen Ihre eindeutige Motive zu nehmen. Täuschen und Tarnen ist sowie so der Status quo in Europa, das Zeitalter der Manipulation und Lüge erlebt seine Hochkultur.

 

Politikwissenschaftler hofften bis zuletzt, dass der Anschlag aus dem rechtsradikalen Lager käme. Somit hätten „nur“ die Amerikaner das Problem, und es gäbe nicht diese aggressiven und politisch unkorrekten Islamdiskussionen.

Die Realität sieht anders aus. Die Motive stehen im Zusammenhang mit dem Islam. Konkrete war das Ziel: „… mit der Tat den Islam verteidigen wollen.“ (http://www.blick.ch/news/ausland/bruder-tamerlan-wollte-islam-verteidigen-id2280087.html)

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Während eine der schillerndsten Politiker des Landes „20 Jahre-Sich Selbst“ in der Bundeshauptstadt feiert, sind seine medialen Handlanger sofort mit Studien wie „Junge Musliminnen gut integriert“ auf orf.at (http://religion.orf.at/stories/2581262/) mit dem Spurenverwischen am Werke. Wo doch sonst aus diesem Lager  schwere Vorwürfe der Diskriminierung zu hören sind. Von der Demo vor der US Botschaft zu diesem Thema am 25.4.2013 nachmittags in Wien spreche ich erst mal gar nicht. Dass die Eltern der beiden „Boston-Bomber“ von der Unschuld ihrer Kinder ausgehen, möchte ich auch nicht näher erörtern. Bleibt da noch die in Wien lebende Großcousine der beiden Attentäter, welche felsenfest die Unschuld beteuert. Der Durchschnittsösterreicher würde sagen:“ Das sind halt Fundamentalisten“.

Natürlich ist das jetzt übertrieben. „Bitte weitergehen, bewahren sie Ruhe, es ist alles unter Kontrolle. Alles Bestens“, schallt es aus den ideologischen Mühlen

 

Fernab von all dem Trubel spielen sich grob zeitgleich in einer Wiener Mittelschule 2 Szenen ab:

  1. Eine Lehrerin wird in der Schule (Migrationsanteil > 95%) während des Unterrichts in einer Klasse von Schülern (mittlerweile wegen diverser Vorfälle polizeigekannt) verprügelt, verletzt und 3 Wochen in den Krankenstand geschickt,  weil sie einen Streit der übereinander herfallenden Jugendlichen schlichten wollte. An der Schule kein Einzelfall, aber medial nicht interessant und vor allem von diversen Vorgesetzten bemüht nicht allzu großes Aufsehen zu erregen. Interessanter ist es natürlich, wenn ein Lehrer einen Schüler angreift, dass passt in die moderne mediale Feind- und Ablenkungstaktik viel besser rein.
  2. Ich spreche eine Kollegin im Zusammenhang mit den Terroranschlag in Boston auf den Artikel auf orf.at zum Thema Integration von Musliminnen an. Ihre Antwort:  „Weißt was, das ist sowieso alles manipuliert“. Der Mustafa aus der 3b(Name und Klasse geändert) hat mir bezüglich eines Attentäter in Boston erklärt: Ich verehre ihn. Ich verehre ihn. Ich bete ihn an. Er ist mein Vorbild.“

 

Ok, mein Argument von vorhin ist somit ungültig, da es sich um ein männliches Wesen handelt. Die Musliminnen sind eh brav. Müssen sie wohl.

 

Befremdliches Gefühl, wenn man ernsthafte Sympathisanten einer solchen Wahnsinnstat in den USA im eigenen Land ausbildet und hautnah erlebt. Angesichts der institutionalisierten Rahmenbedingungen bleibt uns nur mehr darauf zu warten, bis wir in Wien eine ähnliche Situation erleben.

 

Gelähmt sehen wir zu, wie in der westlichen Welt islamische Subkulturen die europäische Tradition zerstören, Terror betreiben und Ihren Einfluss sozial unproportional erweitern, nur weil der egoistische Macherhaltungstrieb der Regierenden größer ist, als vorhandene friedliche und sinnvolle Reformkonzepte umsetzen zu wollen.

 

Natürlich ist das jetzt übertrieben. „Bitte weitergehen, bewahren sie Ruhe, es ist alles unter Kontrolle. Alles Bestens“, schallt es …








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