Wie heute bekannt wurde, wird Dr. Rudi Gehring, Bundesparteiobmann der CPÖ (Christliche Partei Österreichs – ehem. Die Christen) für das Amt des Bundespräsidenten der Republik Österreich kandidieren.
Offiziell wird die Kandidatur morgen bei einer Pressekonferrenz in Wien bekanntgegeben werden.
Dr. Gehring war bereits als Sekretär vom langjährigen NÖ Landeshauptmann Ludwig in der ÖVP tätig. Später wechselte er die Partei da er die christlichen Werte nicht mehr von der ÖVP vertreten sah. Er war Gründungsmitglied der Partei „Die Christen“ die bereits unter Alfons Adam zur letzten Nationalratswahl antraten. Zu dieser Zeit war Gehring der niederösterreichische Landesobmann der Christen. Nach der Nationalratswahl wurde Dr. Gehring zum neuen Parteiobmann gewählt. In seiner Amtsperiode wurde auch die Bezeichnung der Partei auf CPÖ – Christliche Partei Österreichs abgeändert. Gehring ist Jurist und als Immobilienunternehmer in Niederösterreich tätig. Er engagiert sich seit vielen Jahren im Lebensschutz.
Mit Dr. Gehring hat also Österreich jetzt einen christlich-konservativen Gegenkandidaten mit klarer Ausrichtung auf christliche Werte. Das Match heisst also „Das christliche Gewissen der Nation“ gegen den „braven, politsch korrekten, sozialistischen Parteisoldaten“.
Ein interessantes Gegenangebot zum lauen Kuschelkurs von Heinz Fischer.

Viele Bürger wünschen sich, daß die Wahl überhaupt eingespart wird,
weil ohnehin klar ist, daß der amtierende BP Heinz Fischer die Wahl gewinnen wird.
Wenn eine Wahl vermeidbar ist und wenn nur wegen des Antretens von Dr. Gehring von der CPÖ die Wahl doch nötig ist, wird das schlecht für die CPÖ.
Aber vielleicht ist das Antreten sogar notwendig, um die Wahl wenigstens ansatzweise sinnvoll zu machen.
Und dabei kann die CPÖ bekannter werden.