Demo in Wien: Nein zu “Eingetragene Partnerschaft” – stoppt “Homo-Ehe”

10 12 2009

Gastbeitrag von Christoph Humpf

Wenn die ÖVP daran festhalten würde, christliche Werte zu vertreten,
hätte sie zumindest den Klubzwang bei der Abstimmung aufgehoben

Wien – Am Sonntag, 6.12.09 fand in Wien die Demonstration “Für die Familie – gegen Eingetragene Partnerschaft” statt. Nachdem der Fackelzug aus ca. 60 Vertretern vieler Gesellschaftsschichten und Altersgruppen und hohen Funktionären und Mitgliedern der „Christlichen Partei Österreichs“ (CPÖ), der „Österreichischen Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“ (TFP), der Human Life International (HLI), „Jugend für das Leben“ und des „Fördervereins St. Georg für Pfadfinder- und Jugendgruppen in Europa“ von der Karlskirche durch den Ring beim Parlament angelangt war, sprachen dort  Martin Lohmann, Träger des “Goldenen Ehrenzeichens” für Verdienste um die Republik Österreich, Mag. Dietmar Fischer, Vorsitzender der “HLI-Österreich”, Mag. Gernot Steier, Generalsekretär der “Christlichen Partei Österreichs” (CPÖ), Landesobfrau der „CPÖ-Salzburg“ Ingrid Kittl und Christoph Humpf, Sekretär des überparteilichen Veranstaltungsgremiums “Für die Schöpfungsordnung”, über die negativen Auswirkungen des Gesetzes “Eingetragene Partnerschaft”.

Im Vergleich zu Spanien, wo viele Organisationen zusammen mit der katholischen Kirche hundertausende bis zu eineinhalb Millionen Menschen mobilisiert hatten, bei 35 Grad Celsius Hitze auf die Straße zu gehen, ein trauriges Kapitel für Österreich und die katholische Kirche. Trotzdem war es ein notwendiges Zeichen des Widerstandes des normalen Staatsbürgers, um Meinungsbildung über Medien, Internet und persönlichen Austausch zu betreiben und zu dokumentieren, daß es Widerstand aus vielen Schichten der Bevölkerung und mehreren Bundesländern Österreichs gibt. Außerdem auch eine große Leistung aller Organisatoren, innerhalb der kurzen Anlaufzeit von ca einer Woche solch gute Redner aufzutreiben, die sich trauten, in der Öffentlichkeit Konsequenzen des EPG klar beim Namen zu nennen. Ein Erfolg auch deswegen, weil das Vertreten der Wahrheit – hier von unbezweifelbar negativen Auswirkungen der „Eingetragnen Partnerschaft“ auf die Allgemeinheit – besonders in der Öffentlichkeit immer wichtig und unabhängig ist von der Zahl der Menschen, die sichtbar hinter dieser Wahrheit stehen.

Begleitet wurde die Demo auf dem Ring von einer handvoll Gegendemonstranten, am Parlament waren dann ca. 80 meist studentische Gegendemonstranten, die zwar keine Lautsprecheranlage und keine Redner auftreiben konnten, ihre mangelnden Argumente aber durch einige Trommeln und Trillerpfeifen zu kaschieren suchten. Dafür müßte man sich eigentlich noch bei ihnen bedanken, da viele Passanten aufmerksam gemacht durch die Trommelwirbel und den Auflauf vor den Absperrungsgittern, die die Polizei zum Schutz der Demonstration aufgestellt hatten, die Polizei erst fragten, was das für eine Veranstaltung sei. Die kreischenden Gegendemonstranten hatten nicht viel zu sagen: „Wir sind wir, und wer seid ihr?“, „Eure Kinder werden so wie wir!“, „Menschenverächter“ und  „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ und hielten ein paar kleinere, selbstgepinselte Plakate hoch. Einige hatten es auch notwendig gehabt, sich durch Schminke und Kleidungstücke unkenntlich zu machen, nach Zusammenbau des Transparentes am Ende der Kundgebung ist es ihnen dann auch gelungen, die auf das vier mal drei Meter große, professionelle Transparent aufgebrachten Schriftzugsfolien, „Für die Schöpfungsordnung: Stoppt das Gesetz Eingetragene Partnerschaft, Nur Mann und Frau erhalten den Staat durch Kinder“, einem älteren Ehepaar, das diese trug, zu entreißen. Mit kindischer Freude zerrissen sie dann diese Folien und tanzten auf den Resten herum. Eigentlich müßte man ihnen auch für dieses traurige Zeichen einer Splittergruppierung für ein scheinbar fortschrittliches Gesetz danken. Sie zeigten damit überdeutlich, die Meinungsfreiheit anderer massiv zu mißachten und auch vor Straftaten in der Öffentlichkeit quasi vor den Augen der Polizei nicht zurückzuschrecken. Symptomatisch für Personen in einer dekadenten Gesellschaft, wo viele nur den eigenen Vorteil suchen und das Wohl der Allgemeinheit unwichtig ist.
Darum wäre es wichtig gewesen, neben dem Rechtsinstitut Ehe kein neues Gesetz zu schaffen. Jede finanzielle Begünstigung der i.d.R. doppelverdienenden gleichgeschlechtlichen Partnern ist gegen das Staatsziel des sozialen Ausgleich-Schaffens gerichtet und diskriminiert Familien. Nach Lohmann sind Ehe und Familie zugleich der Kern einer Gesellschaft. “Die Ehe in ihrer Einzigartigkeit zu schützen ist kein freiwilliger Luxus, sondern Pflicht eines jeden politisch Verantwortlichen. Hier ist der besondere Schutz des Staates nichts Zusätzliches, keine fakultative Zusatzleistung, sondern existentielle Notwendigkeit.”

Die Verhinderung von Feiern am Standesamt und das Verbot der Adoption und weitere bisherige Unterschiede zur Ehe von Mann und Frau ist nach Einschätzung Christoph Humpfs reine Augenauswischerei, da diese langfristig durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aufgehoben werden. Überdies lehne die schweigende Mehrheit der Österreicher dieses Gesetz für ca. 1- 2 % homosexuelle Österreicher ab.
Durch automatisch erfolgende psychologische Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare mit der Ehe und zunehmenden Einfluß der Homo-Lobby auf die Erziehung in Schule und Universität ist nun außerdem ein weiterer Schritt des “Gender Mainstreamings” erreicht, wonach die biologische Verfaßtheit des Menschen als Mann und Frau und seine prinzipielle gegengeschlechtliche Zugeordnetheit durch die Wahl des psychologischen Geschlechtes und des sexuellen Verhaltens (hetero-, homo-, trans-, bisexuell etc.) noch mehr relativiert oder ersetzt werden soll.
Kritisch zu bewerten sind auch Partnerschaften zwischen Pflegesohn und Pflegevater, zwischen Adoptivkind und Adoptivvater nach Auflösung der Adoption, die Eintragung der Partnerschaft, wenn eine solche gar nicht beabsichtigt ist, aber der Arbeitsmarkt für den ausländischen Partner geöffnet werden soll, und die Hinterbliebenenpension für Homosexuelle.
Eine bisherige rechtliche Diskriminierung homosexuell empfindender Personen gab es schon aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes nicht. Alle Rechte, die sich gleichgeschlechtliche Partner gegenseitig einräumen wollen, hätten sie sich  auch privatrechtlich durch Vertrag sichern können.
In einer so heiklen Sache mit noch unabsehbaren Folgen auf die weitere Diskriminierung von Familien wäre es mehr als angebracht gewesen, die Abgeordneten nach ihrem Gewissen entscheiden zu lassen und den Klubzwang aufzuheben. Doch die ÖVP hat wieder einmal mehr gezeigt, daß sie christliche Werte nur noch zum Schein vertritt. Das wird sie aber bei den nächsten Wahlen einige Stimmen kosten.

Rückfragehinweis:

Überparteiliches Veranstaltungsgremium “Für die Schöpfungsordnung”
Christoph Humpf – Sekretariat
Sommeregg 21, 5301 Eugendorf
Tel: +43 650/ 7 44 20 06
c.humpf@googlemail.com

“P.S.: Zur Deckung von noch ca. über 1000 € offenen Ausgaben für die Demonstration >>Nein zu “Eingetragene Partnerschaft” – stoppt “Homo-Ehe”<< bitten wir um Spenden auf folgendes Konto:
Volksbank Salzburg:
Empfänger: Christoph Humpf
KtNr: 4 106 811; BLZ: 45 010
Verwendungszweck: Demo EPG”

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5 responses

9 06 2011
gesamtdeutsch

Ich sage NEIN zur HOMO-“Ehe” !!!!!! Und ich habe und vertrete die INNERE Einstellung: NULL Toleranz gegenüber der HOMO-Sexualität !!!!!!!!!!! gez.: Christoph Hölker (aus D-45657 Recklinghausen http://de.wikipedia.org/wiki/Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln http://de.wikipedia.org/wiki/Hamminkeln )

9 06 2011
Christoph Hölker

HOMO-Sexualität ist aus MEINER Sicht und nach MEINEM Empfinden eine WIDERLICHE, ABARTIGE und ABSURDE Form der Sexualität. gez.: Christoph Hölker

9 06 2011
Christoph Hölker

Ich sage NEIN zur HOMO-“Ehe” !!!!!!!! Und ich habe und vertrete die INNERE Einstellung: NULL-Toleranz gegenüber der HOMO-Sexualität !!!!!!!! gez.: Christoph Hölker (aus D-45657 Recklinghausen http://de.wikipedia.org/wiki/Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln http://de.wikipedia.org/wiki/Hamminkeln )

9 06 2011
Christoph Hölker

Ich bin DAFÜR, daß der ALTE § 175 StGB http://de.wikipedia.org/wiki/§_175 WIEDER GÜLTIG wird,und zwar GENAU SO, wie DIESER Paragraph bis zum Jahre 1969 in der ALTEN Bundesrepublik Deutschland gültig war. gez.: Christoph Hölker / PS.: NULL-Toleranz gegenüber der HOMO-Sexualität !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

24 06 2011
Christoph Hölker

Ich bin GRUNDSÄTZLICH G E G E N die Homo-“Ehe” !!!!!!!! Ich sage JA zur EHE UND FAMILIE (und zwar SO, wie sich das gehört, bzw. SO, wie die Römisch-Katholische Kirche sich das vorstellt). gez.: Christoph Hölker (aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln)

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