Die moralische Autorität des Bundespräsidenten

1 03 2010

Heute hielt Dr. Gehring eine Pressekonferenz zu seiner Kandidatur zum österreichischen Bundespräsidenten ab.

Dabei bekräftigte er, dass er das Amt des Bundespräsidenten als moralische Autorität des Landes sieht. Bei dem aktuellen Bundespräsidenten Dr. Fischer fehlt die mahnende Stimme.

Viele Menschen sind in Sorge um die Zukunft Österreichs. Wirtschaftkrise und Arbeitslosigkeit grifen um sich. Wer gibt dem Land Hoffnung ?

Dr. Gehring glaubt an ein neues Österreich. Er will Mut und Hoffnung im Land schaffen. Er will Mut zur Familie machen und diese materiell wie ideell fördern. Er tritt für die Einhaltung der Menschenrechte und allem voran für das Recht auf Leben ein, welches das grundlegenste aller Menschenrechte ist. Dies gilt auch für Ungeborene und alte Menschen. Als Wirtschaftskonzept sieht er in der christlichen Soziallehre die wesentliche Leitlinie. Weiters möchte er ein Recht des Bundespräsidenten einführen, das es ihm erlaubt direkt Gesetzesvorschläge einzubringen. Dadurch werde der Filter der Parteiapparate ausgeschaltet und die Stimme des Volkes berücksichtigt. Dr. Gehring beklagte den Stillstand im Österreichkonvent und das derzeit nicht eingesetzte Widerspruchsrecht des Bundespräsidenten. Auch den Verlust der Meinungsfreiheit durch die Doktrin der politischen Correctness und der Antidiskriminierungsrichtlinien wurde angeprangert.

In der Fragezeit kam die Sprache auf das Wahlkampfbudget. Der Wahlkampf wird von Dr. Gehring sehr sparsam geführt und nur durch extra dafür einlangende Spenden getragen. Da laufend Spenden in kleinem Umfang einlangen, kann keine genaue Summe für das Budget genannt werden. Es wird nur ausgegeben was auch durch Spenden hereinkommt. Aber es darf keine Frage des Geldes sein, wer sich am Ende durchsetzt. Dr. Gehring sieht seinen Wahlkampf wie die Schlacht von David gegen Goliath.

Auf seine christliche Wertehaltung angesprochen erklärte er die Wichtigkeit dieses Bekenntnisses. Wem gegenüber ist ein Kandidat verantwortlich ? Wenn er nur sich selbst gegenüber verantwortlich ist, dann wird er nur das tun das auch gut für ihn selbst ist. Wenn er sich einer höheren Autorität gegenüber verantwortlich fühlt, dann wird er auch Dinge tun, die gegen seinen Vorteil sind, aber dafür im Einklang mit christlichen Werten und seiner Verantwortung.

Ab 2.3.2010 können Unterstützungserklärungen auf den Gemeinden und Magistraten abgegeben werden. Jeder Kandidat braucht mindestens 6000 Unterstützungserklärungen um zur Wahl antreten zu können.

Die Unterstützungserklärungen bekommen Sie hier. Lesen Sie auch die Erläuterungen dazu.

Hier gibt es die aktuelle Wahlbroschüre zum Download

Achtung: Bis 23.3. müssen die Unterstützungserklärungen abgeben werden!


Aktionen

Information

2 Antworten

3 03 2010
Alfons Adam

Von Freunden gedrängt und den Wählern der Partei „Die Christen“ bei der Nationalratswahl 2008 verpflichtet muß ich zu dieser Kandidatur Stellung nehmen. Zu meiner Abwahl als Obmann dieser Partei ist es am 29.11.2008 gekommen, weil ich darauf bestanden habe, daß sich die Partei-Arbeit vor allem auf die Themen Lebensschutz und Ehe und Familie konzentrieren müsse. So lautete jedenfalls damals der Hauptvorwurf von Dr. Rudolf Gehring und seiner Anhänger gegen mich. Ich bin daher erstaunt, daß Gehring nun gerade diese Bereiche repräsentieren will. Entweder war also der Vorwurf gegen mich nur ein Vorwand, dann war dies alles andere als christlich. Oder aber es ist die nunmehrige Betonung nicht ehrlich gemeint. Ich habe daher den begründeten Verdacht, daß diese Kandidatur ausschließlich auf persönliche Motive zurückzuführen ist. Der Sache, für die ich seit Jahrzehnten eintrete, wird sie sicher nichts bringen.

4 03 2010
eurakylon

Sehr geehrter Herr Adam!
Gott segne Sie, gewiß setzen Sie Ihre Schritte und Handlungen immer im Einklang mit Ihrem Gewissen und unterziehen diese einer genauen Prüfung vor Gott, gemäß der von Ihnen oft zitierten eigenen chistlichen Glaubenswurzeln.

Es ist für mich nachvollziehbar, dass Ihre Abwahl als Parteiobmann der Christen eine starke Erschütterung in Ihnen ausgelöst haben muss. Als Christ und Wähler Ihrer Partei habe ich es als sehr schade empfunden, dass alle Beteiligten keinen gemeinsamen Weg finden konnten – dafür sehe ich aber alle als verantwortlich an im Rahmen von Gottes Wort: „Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein sei ein Nein“.

Ich begrüße die Kanditatur von Dr. Gehring sehr und habe meine Unterstützungserklärung bereits amtlich beglaubigt geleistet. Dr. Gehrings Motive werden sehr ausführlich in seiner Informationsbroschüre dargelegt und beinhalten sowohl die von Ihnen angesprochenen Themen Lebensschutz und Familie, als auch rechtliche und gesellschaftspolitische – alle aus meiner Sicht als Mensch, der sich für christliche Grundwerte in Österreich einsetzen möchte, durchaus begrüßenswerte Schwerpunkte.

Entgegen Ihren Worten, dass das „nichts bringe“, möchte ich in der Kraft der Autorität von Gottes Wort hier Leben und Gelingen hineinsprechen. Der Jakobusbrief zeigt uns sehr deutlich auf, welche Macht in unseren Worten liegt, gesprochen wie geschrieben. Als Christen, die wir uns nennen, sollten wir unsere persönlichen Eitelkeiten einem höheren Ziel unterordnen und ganz praktisch unseren Einfluß auf unser Land gebündelt vorbringen, nicht in vielen Schattierungen. Die Bibel ist hier sehr klar – verlassen wir uns also darauf und tun wir einfach so, als wäre Gottes Wort wahr und handeln wir danach.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

Gravatar
WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s




Follow

Get every new post delivered to your Inbox.