Das Armenische Volk wurde gegen Ende des ersten Weltkrieges von der türkischen Regierung bewußt und mit unglaublicher Kaltblütigkeit ermordet. Die UNO und die meisten Staaten der Welt kamen aufgrund der vorhandenen historischen Beweise zu dem Entschluss, dass ein Völkermord vorliegt. Allein die offizielle Türkei leugnet es. Die Politiker und Diplomaten, die alle die Türkei nicht als “verlässlichen Partner” verlieren möchten dürfen über den Völkermord nichts sagen, oder gar eine Entschuldigung dafür verlangen. Denn sonst bricht die Türkei sofort alle diplomatischen Verbindungen ab. Allen voran Barak Hussein Obama, der noch als Gouverneur den Genozid verurteilte, schweigt jetzt diplomatisch zu dem Thema.
Wie können wir allen Ernstes nur mit dem Gedanken spielen ein Land wie die Türkei in die EU aufzunehmen?
Die Verantwortlichen der Jungtürken Regierung unter Talat Pascha nutzten Verleumdung um die Vernichtung des ungewollten, christlichen Volks der Armenier zu legitimieren und voranzutreiben. Die Armenier wurden als Christen in einem mehrheitlich islamischen Land zwar geduldet, aber waren Menschen 2.Klasse, hatten weniger Rechte und mussten eine höhere Steuer bezahlen. Sie lebten also als sogenannte Dhimmis, als religiöse Minderheit unter Moslems. Obwohl sie in der Armee mitkämpften wurde ihnen Verrat am türkischen Volk vorgeworfen und die Unterstützung der christlichen Feinde. Mit dieser Anschuldigung als Legitimation wurde ca. 1 Million Armenier unter grausamsten Umständen systematisch vernichtet. Nach Ende des Krieges und der Machtübernahme von Kemal Atatürk wurde um des diplomatischen Friedens willen kein Eingeständnis der Türken verlangt. Das ist bis heute so geblieben. Der bestehende Ministerpräsident der Türkei, Erdogan, bestreitet diesen Genozid weiterhin vehement.
Talat Pascha floh nach Ende des Krieges nach Deutschland, dem ehemaligen Verbündeten. Dort konnte er unerkannt unterkommen, bis er von einem Armenier aufgespürt und erschossen wurde. In einem einmaligen Gerichtsverfahren wurde der Schütze zwar der Ermordung überführt, aber trotzdem freigesprochen. Der Leichnam wurde Jahre später von dem großen Bewunderer Talat Paschas, Adolf Hitler, mit allen Ehren in die Türkei überstellt.
Der Massenmörder Talat Pascha wird weiterhin in der Türkei verehrt, Straßen, Plätze und Schulen nach ihm benannt. Das wäre so, als wie wenn der Bürgermeister Häupl die neue Adolf Hitler Ganztagsschule eröffnen würde. Und die ganze Welt schweigt aufgrund der so wichtigen diplomatischen Beziehungen zur Türkei.
Empörend, aber leider wahr!
Lesen Sie dazu den Wikipedia Artikel
Wer gute Nerven hat, soll sich die im ARD ausgestrahlte Dokumentation Aghet – Ein Völkermord hier ansehen. (90 min)

