findet in Österreich vom 30. Mai bis 6. Juni 2010 statt. Dazu möchte ich Teile aus dem HIRTENBRIEF der Österreichischen Bischofskonferenz wiedergeben:
…Es geht um den Mut zu mehr Kindern. Jesus sagt: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Dieses Wort Jesu bezieht sich auf jeden Menschen. Familien, in denen die Liebe lebt, insbesondere solche mit vielen Kindern, haben es zwar nicht einfach, weil bei ihnen Verzichte und Einschränkungen unvermeidlich sind, aber die Entscheidung trägt auch reiche Frucht. Die Fülle des Lebens, von der Jesus spricht, ist in solchen Familien greifbar gegenwärtig. Jeder weiß, wie stark prägend eine Familie sein kann. Das Entscheidendste für das Leben lernt man nicht in der Schule oder an der Universität, sondern in der Familie. Papst Johannes Paul II. hat gesagt, dass jedes Kind „ein Vorhaben Gottes“ ist und wenn Gott etwas vorhat, dann geizt er nicht. Kein Wunder also, dass Kinder so voll Freude und Witz sind, Abenteuerlust haben, viele Talente besitzen, dass Freundlichkeit, Offenheit, Zärtlichkeit, Vertrauen und Zutrauen in ihnen stecken. Mit jedem Kind kommt neue Hoffnung in die Welt.
… Jedes Kind ist ja eine eigene unverwechselbare Persönlichkeit mit einem ganz eigenen Reichtum an Gaben, den es in diese Welt bringt.
…Eine gelingende Familie ist allerdings nicht kostenlos zu haben. Zeit, Zärtlichkeit und Zuwendung sind die wichtigste Währung in der Familie. Das gilt insbesondere für ihre jüngsten Mitglieder. Alle Mütter oder Väter müssen wirkliche Wahlfreiheit haben angesichts der Frage, ob sie ihre Säuglinge und Kleinkinder selbst oder außerhalb der Familie betreuen lassen wollen. Hier ist der Staat gefragt; Eltern, die sich für die familiäre Betreuung ihrer Kinder entscheiden, dürfen finanziell nicht schlechter gestellt werden, als diejenigen, die ihre Kinder betreuen lassen und daher erwerbstätig sein können. Jede Familie hat das Recht, in dieser schwierigen Frage eigene Lösungen zu entwickeln. Der Staat darf erst dann eingreifen, wenn die Familie dabei mit ihren Aufgaben überfordert ist. Aber alle Eltern sollten sich vor Augen halten, dass kleine Menschen, vor allem in den ersten drei Jahren, ganz besonders liebesbedürftig und verletzlich sind – und daher auf ein überschaubares, persönliches, liebevolles Umfeld angewiesen sind. Deshalb sollten Eltern immer den Weg wählen, der für die Kleinsten in ihrem Bedürfnis nach verlässlicher, liebevoller Bindung das geringste Risiko birgt. Und das ist nach Möglichkeit noch immer das eigene Zuhause. Und sie können sicher sein: Die „Währung ZZZ“ (Zeit, Zärtlichkeit und Zuwendung) bringt später reichen Ertrag durch unkomplizierte, leistungs- und liebesfähige Kinder, die morgen die Verantwortung für unsere Welt übernehmen können…In den Wochen und Monaten nach dem 11. September 2001 stieg die Zahl der Hochzeiten in und um die Stadt sprunghaft an. Der Schock von Nine Eleven hatte vielen den Satz aus der biblischen Schöpfungsgeschichte: „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine bleibt“ (Gen 2,18) in Erinnerung gebracht.
http://www.kath-kirche-kaernten.at/upload/64554_OeBK_HB_Wo_fuer_das_Leben_2010.pdf

Schöne Worte der österreichischen Bischofskonferenz, aber die Taten der Bischöfe sprechen leider eine andere Sprache, weil sich diese leider immer mehr den heutigen Zeitgeist der „Neuheidnischen Spass und Wegwerfgesellschaft“ anpassen, um ja nicht noch mehr willige Kirchenbeitragszahler zu verlieren. Leider fehlt es den Ö. Episkopat am Mut an der Wahrheit, und somit am wahren Glauben an Gott dem Herrn. Durch die jahrzehnte lange stillschweigende Duldung wenn nicht sogar Förderung der Abtreibung, siehe http://de.gloria.tv/?media=43359 wurden alleine in Österreich vermutlich mehr als EINE Million Kinder, noch in den Leibern ihrer Mütter ermordet. Leider wurde eine der aggressivsten Abtreibungsbefühworterinnen Österreichs auch noch mit den kirchlichen St. Gregorius Orden und mit ihr die gesamte Abtreibungsindustire geehrt. Daher stelle ich mir die Frage, will der Wiener Erzbischof nur Kinderlose Familien fördern, damit die kinderlosen Eltern dann ungestört dem Götzen Mammon nachjagen können??? Warum wird nicht in den Kirchen gepredigt das jede Person die an einer Abtreibung teilnimmt, nach geltenden Kirchenrecht automatisch exkommuniziert ist? Das wäre im sinne des Lebensschutzes, nicht aber hohle Phrasen wie sie derzeit vom österreichischen Klerus verlautbart werden. Daher wäre es nötig, das die Österreichische Kirche endlich für einen umfassenten Lebensschutz eintritt, welcher von der Empfängnis bis zum natürlichen Tode reicht.
Gott zum Gruße.