Von der CPÖ erreichte uns folgende Pressemeldung:
Bankrotterklärung in der Familienpolitik
Die von den regierenden Parteien ausgelöste Diskussion um eine verstärkte Zuwanderung nach Österreich zeigt auf, dass die Familienpolitik von ÖVP und SPÖ in den letzten Jahrzehnten Schiffbruch erlitten hat. Statt einer massiven Förderung der österreichischen Familien sucht man das Heil in einer verstärkten Zuwanderung.
Die Erkenntnis, dass Zuzug zum Erhalt unseres Wirtschafts- und Sozialsystems notwendig ist, entspricht zwar einer Momentaufnahme im Staat Österreich, kann aber von der CPÖ nicht widerspruchslos hingenommen werden. Denn in erster Linie muss die Frage nach den Ursachen gestellt werden. Diese zu umgehen oder zu verschweigen heißt, der österreichischen Bevölkerung einen schlechten Dienst zu erweisen und die eigene politische Verantwortung zu verschleiern.
Den Zuzug heute zuzulassen erscheint notwendig, weil unsere Familien seit den 70igerJahren zu wenige Kinder hervorbringen. Zum Staatserhalt ist eine Geburtenrate von 2,1 Kindern erforderlich. Eine verantwortungsvolle und vorausschauende Politik der Regierung wäre notwendig gewesen.
Die Familien systematisch stärken, die Gleichstellung von außerhäuslichem Beruf und Familienarbeit einführen, ein Mütter-/Vätergehalt jedem/r österreichischen StaatsbürgerIn zur Verhinderung der Armut bezahlen, steuerlich ein Familiensplitting zu verankern u. ä. sind die erforderlichen Maßnahmen, damals wie heute! Sie hätten uns diese missliche Lage erspart, dass unsere Familien mit einem Schnitt von 1,34 Kindern unter der Selbsterhaltungsquote des Staates liegen. Alle seither getroffenen familienpolitischen Maßnahmen waren Flickwerk, sie haben in die Irre geführt.
Ein weiterer Punkt ist die Verweigerung des Lebensrechtes für Ungeborene. Hätte man allen abgetriebenen Kindern – geschätzt jährlich bis zu 60.000 – die ihnen zustehende Lebenschance gegeben, würde unser Sozialsystem heute nicht am Krückstock gehen und wir würden die Zuwanderungsfrage nicht diskutieren müssen.
Diesen Missstand zu ändern hat sich die CPÖ zum Ziel gesetzt. Dass dies erst mittelfristig wirkt, ist bewusst, aber eine verantwortungsvolle Politik hat die richtigen Maßnahmen zu setzen, um solche Entwicklungen zu verhindern. Nur starke Familien garantieren ein starkes Land!

Nette Rechenbeispiele, aber wer soll die Kinder großziehen? Mütter zwingen die Kinder auszutargen, auch wenn sie ihr Studium abbrechen müssen oder den Job aufgeben wegen einem fehlenden Vater oder der familiären Unterstützung?
Probleme lösen sich leider nicht mit einfachen Additionen!
Aber viele Probleme könnten gelöst werden, wenn der Mensch wieder verstärkt auf seinen Hausverstand hören würde. Aber genau das ist das Problem in der heutigen Gesellschaft, seit Jahrzehnten wird den Müttern eingeredet das sie nur dann etwas wert sind wenn sie Arbeiten gehen. Genau aus diesen Gründen haben viele Mütter (Eltern) ihre Kinder Tag für Tag in fremde Hände gegeben (oder haben diese als sogenannte Schlüsselkinder verwahrlosen lassen), welche diese natürlich nicht mit der selben Mütterlichen Liebe umsorgten wie die leibliche Mutter. Die Folgen dieser Fehlgeleiteten Familienpolitik müßen wir nun alle ausbaden, Kinder und Jugendliche Alkoholiker die sich regelmäßig ins Koma saufen, Anstieg der Kinder und Jungendkriminalität, sittlicher Verfall, usw. Und nun muss die Politik schön langsam erkennen das sie versagt hat, http://salzburg.orf.at/stories/339344/
Wie soll ein Kind, das niemals selber erfahren hat, was mütterliche Liebe ist, diese Liebe an seine eigenen Kinder weiter geben.
“Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr”, lautet eine alte Weisheit.
Politiur. Danke das sie ihr wahres Gesicht gezeigt haben, und den ungeborenen Kindern das Lebensrecht absprechen.
@Armin:
Ich verstecke mein wahres Gesicht nicht. Ich fühle mich als Abtreiungsbefürworter auch nicht in die Schmuddelecke oder Morallosecke gestellt, was sie mit mir gerne tun wollen. So etwas ist leider schlechter Diskussionsstil.
Arbeitende Mütter als Produkt ihrer Meinung nach fehlgeleitetend Familien Politik sind nicht Schuld an der Miesere in der Gesellschaft. Auch Frauen haben das Recht sich beruflich zu verwirklichen. Frauen und Männer macht ein intaktes Familienleben und parallel ein erfühlender Beruf glücklich. Verzichtet man auf eines von beiden führt bei den meisten zu weniger Zufriedenheit. Lass Sie die Menschen, die beides wollen, dies auch weiterhin anstreben, ohne mit der Moralkeule zu kommen.
Wer sagt ihnen das ich etwas gegen, lernente, lehrende aund arbeitente Frauen habe?
1. Ich habe aber sehr wohl etwas dagegen, das Frauen ihre ungeborenen Kinder noch in ihren Leibern ermorden lassen.
2. Das Mütter ihre Kinder nicht mehr persöhnlich in Liebe erziehen, sondern ihre Kinder einfach bei jemanden abliefern.
3. Das Menschen ihre Körper und Seelen den heutigen Zeitgeist aufopfern, und immer mehr der Huaptsünde Wollust verfallen.
Diesen sittlichen und moralischen, von der derzeitigen Politik gefürderten Verfall, haben wir es zu verdanken das die “Neuheidnische Spass und Wegwerfgesellschaft” immer mehr zu einen neuen SODOM und GOMMORHA
Der (verkehrte) Feminismus
Der Feminismus (von lat. femina = die Frau) prägt die heutige Frauenbewegung und weite Teile der Politik.
Die heutige Frauenbewegung ist nicht identisch mit der klassischen Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts. Die Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts hatte sich für die gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung der Frau eingesetzt und diese durch überwiegend ruhige und sachliche Argumentation zum Teil erreicht (z. B. Wahlrecht, bessere Bildungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen für Frauen). Diese Bewegung wurde in starkem Maß von christlich geprägten Frauen getragen. Einzelne radikale Stimmen, die eine “neue Ethik”, eine Beseitigung aller sexuellen Tabus und eine Freigabe der >Abtreibung forderten, hatten innerhalb der damaligen Frauenbewegung keine Chance.
Inzwischen hat sich das Blatt total gewendet. Die radikalen Kräfte sind es nun, die das Gesicht der heutigen Frauenbewegung prägen. Gefordert wird nicht mehr nur eine Gleichstellung, sondern eine Gleichmachung der Geschlechter. Biblisch-christliche Aussagen – beispielsweise über die schöpfungsmäßige Verschiedenheit von Mann und Frau – werden ebenso als “patriarchalisch” und “veraltet” beiseite geschoben wie biblische Gebote. Die heutige Frauenbewegung ist nicht mehr durch den biblisch-christlichen Glauben, sondern ganz und gar durch die unbiblische Ideologie des Feminismus geprägt. Radikale Feministinnen propagieren anstelle der Verehrung des – angeblich “männlichen – Gottes der Bibel weibliche Gottheiten aus Naturreligionen. Wer nicht so weit geht, versucht, Gott “weibliche Attribute” zuzuschreiben (“Gottmutter”, “Jesa Christa”, Heilige Geistin”).
Ziele des Feminismus sind:
a. Kampf gegen den “Sexismus” (Benachteiligung oder Unterdrückung wegen des Geschlechts).
Er führt bis zu einer Veränderung der Sprache und der Kleidung.
b. Überwindung des Patriarchats (wörtl.: Vaterherrschaft), dem Männerherrschaft, Ungerechtigkeit und Unterdrückung unterstellt werden.
Ziel ist dabei die Feminisierung (Verweiblichung) der Gesellschaft.
c. Totale Aufhebung der geschlechtsspezifischen Aufgabenverteilung.
Nach Auffassung von Feministinnen wird man zur Frau nicht geboren, sondern (von der Gesellschaft) gemacht. (Vgl. einen Buchtitel von U. Scheu: “Wir werden nicht als Mädchen geboren – wir werden dazu gemacht”).
d. Vollkommen frei auslebbare Sexualität bis hin zu Lesbianismus und Inzest.
Dem leistet ein neuartiges Körperbewusstsein, das an heidnische Mutterkulte und ähnliches anknüpft, Vorschub.
e. Die Schaffung des androgynen Wesens (mannweibliches Zwitterwesen) der Zukunft, das die jeweils wertvollen männlichen und weiblichen Eigenschaften in sich vereinigen und das kommende Weltfriedensreich schaffen soll.
Der Historiker Prof. Lutz v. Padberg schreibt hierzu:
“Die Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts vertrat in konsequenter Weiterentwicklung der Menschenrechte berechtigte Ziele, die in der rechtlichen Gleichstellung der Frau auch erreicht wurden. Der heutige Feminismus benutzt aufgrund fortbestehender Diskriminierungstendenzen zwar die Anknüpfung an diese Frauenbewegung als Legitimation, verfolgt aber dennoch grundsätzlich andere Ziele.
Der Feminismus entstand im Zusammenhang mit der Studentenrevolte der 60er Jahre und dem Kampf gegen den § 218 (bundesdeutscher Abtreibungsparagraph). Der Feminismus wurzelt ideologiegeschichtlich in den Idealen der Subkultur, der neomarxistischen Emanzipationsidee der >Kritischen Theorie und der Anthropo-Ontologie der Hoffnung von Ernst Bloch. Der Feminismus lehnt in enger Affinität zum (marxistischen) >Sozialismus die gegenwärtige Gesellschaft als Ausdruck eines repressiven Patriarchats radikal ab. Dabei wendet er sich besonders gegen die Familie. Der Feminismus strebt eine Kulturrevolution an, deren Ziel letztlich das androgyne Wesen als neuer Mensch einer friedlichen Welteinheitsgesellschaft ist. In seinem ganzen Erscheinungsbild ist der Feminismus Ausdruck jener prometheischen (menschlich-selbstüberheblichen) Grundhaltung, die in antichristlicher Einstellung ein determiniertes Bild von der Geschichte hat, die Entfremdung des Menschen auflösen zu können glaubt und meint, das Paradies auf Erden aus eigener Kraft bilden zu können” (L. v. Padberg, Der Feminismus, in: P. Beyerhaus, Frauen im theologischen Aufstand, 1983, 83f.).
Welche Strategien wendet die feministische Bewegung an?
“Die Strategien reichen von der großen Verweigerung über den totalen Klassenkampf bis hin zur handgreiflichen Vernichtung der Männer. In vielen Schriften wird die marxistische Klassenanalyse auf die Geschlechterbeziehung übertragen, indem die Frauen als die unterdrückte Klasse bezeichnet werden. Konsequenterweise ist dann der Klassenkampf die einzige Methode der Überwindung. Kate Millet (in: Sexus und Herrschaft) propagiert dafür die feministische Revolution. Stationen auf diesem Weg sind der Kampf gegen die Mutterschaft und den Zwang von Fortpflanzung und Kindererziehung, die Verweigerung der Hausarbeit, die Ablehnung der sozialen Konditionierung und die Schaffung eines neuen Bewußtseins der Frauen als Kampfklasse (vgl. M. della Costa, Die Macht der Frauen und der Umsturz, der Gesellschaft)” (a.a.O., 77f.).
Was sagt demgegenüber die Heilige Schrift ? Gott
“schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und er schuf sie (nicht: ihn) als Mann und Frau” (1. Mose 1, 27; vgl. 1. Mose 5, 2).
Die biblische Schöpfungsordnung kennt die Menschen nicht als zweigeschlechtliche Zwitterwesen, sondern von Anfang an als Mann und Frau in ihrer jeweiligen Geschlechtlichkeit. (Das wird vollends am Fruchtbarkeitssegen 1. Mose 1, 28 deutlich, der nur angesichts eines Menschenpaares – vgl. den Plural! – einen Sinn ergibt). Gegen alle Vereinheitlichungstendenzen ist zu sagen: Die Geschlechter sind gleichwertig, aber nicht gleichartig. Sowohl der Mann als auch die Frau haben je ihre geschlechtsspezifischen Eigenarten, Stärken und Schwächen von ihrer Anlage her mitbekommen. Gerade die Unterschiede zwischen Mann und Frau machen das Zusammenleben interessant und bereichern die Schöpfung ungemein. Wer diese Unterschiede einebnen will, stellt sich nicht nur gegen die göttliche Schöpfungsordnung, sondern leistet auch der Phantasielosigkeit Vorschub. Ebenso deutlich ist zu sagen, dass die Unterschiede nicht zu einer Unterdrückung und Ausbeutung des Schwächeren durch den Stärkeren missbraucht werden dürfen. Mann und Frau sind gleichermaßen nach Gottes Bild geschaffen. Beider Würde ist unantastbar.
Die Einehe zwischen Mann und Frau ist nach dem Zeugnis der Bibel nicht eine unter mehreren gleichberechtigten Partnerschaftsformen, sondern die einzige, die Gottes Schöpfungsordnung und -auftrag entspricht und von ihm eingesetzt und gesegnet ist (vgl. 1. Mose 1,27ff.; 2, 24). Sie allein bietet durch ihre Dauerhaftigkeit die nötige Geborgenheit für Ehegatten und Kinder; sie allein vermag die Partner vor Ausbeutung und sexuellem Missbrauch durch andere zu schützen. Im Neuen Testament wird sie sogar als Abbild der Beziehung zwischen Gott und der christlichen Gemeinde gesehen (Eph. 5, 22 ff.). Dagegen wird Polygamie (Mehrehe) im Alten Testament von Gott allenfalls geduldet, zumeist aber bestraft (vgl. 1. Mose 16; 2. Sam 11f. u. Ps 51; 1. Kön 11), für das Neue Testament ist sie völlig indiskutabel. Lesbianismus, >Homosexualität und andere Perversionen sind für Gott ein Gräuel (3. Mose 18; Röm 1,26ff.; 1. Kor 6,9ff.). Wenn sie im Altertum im Zusammenhang mit heidnischen Kulten auftraten, sind sie deshalb heute nicht gutzuheißen, sondern gerade dadurch als Verirrungen qualifiziert, die mit Unglauben und Sünde zusammenhängen. Körperliche Liebe außerhalb der Ehe wird in der Bibel als “Unzucht” bezeichnet (griech. porneia; vgl. 1. Kor 5f.; Hebr 13,4 u.ö.) und kommt einem Ehebruch gleich (vgl. besonders 1. Kor 6,16ff.). Vorehelicher Geschlechtsverkehr war in biblischer Zeit fast unvorstellbar; an den deshalb wenigen Stellen, die auf ihn Bezug nehmen, wird er als negativ und nicht gottgewollt beurteilt (5. Mose 22,13ff.; 2. Sam 13). Wer für sogenannte freie Liebe eintritt, kann sich damit nicht auf die “christliche Freiheit” berufen. Er muss sehen, dass Freiheit im biblischen Sinne nicht Willkür und Zügellosigkeit bedeutet, sondern Freisein für Gott, für den Dienst Gottes (vgl. wieder 1. Kor. 6). Der Missbrauch der Sexualität, einer von Gott geschenkten Gabe, kann niemals Ausdruck christlicher Freiheit sein.
Zur Abtreibungsfrage ist von der Bibel her zu sagen: Der Mensch ist in jedem Lebensabschnitt ganz Mensch,
und das Gebot
“Du sollst nicht töten!” (2. Mose 20, 13)
gilt mithin genauso für das ungeborene wie für das bereits geborene Kind. Nach dem Zeugnis der Bibel weiß Gott schon vor der Geburt, ja vor seiner Zeugung um den einzelnen Menschen und wendet ihm seine Liebe zu (vgl. etwa Hi 10,8ff.; Ps 22,11; Ps 71,6; Ps 139,13ff.; Jes 46,3; Jer 1,5; Luk 1,15.41.44). Nichts auf der Erde steht höher und ist schutzwürdiger als das menschliche Leben, und Motive wie Wohlstand oder Selbstverwirklichung haben dahinter zurückzutreten. Es ist eine bemerkenswerte Perversion ethischen Denkens, wenn einerseits verschärfter Tierschutz gefordert wird, gleichzeitig jedoch unerwünschtes menschliches Leben zur Tötung freigegeben werden soll.
Der Rückfall in heidnische Kulte und Naturreligionen (z.B. “Mutterreligionen”, Verehrung von “Göttinnen”) ist eine schwere Sünde, die das Gericht Gottes auf sich zieht (vgl. das Erste Gebot in 2. Mose 20 sowie die gesamte biblische Heilsgeschichte). Gott, der in der Bibel als “Vater” bezeichnet wird, hat sich in seinem Sohn (nicht Tochter) Jesus Christus geoffenbart. Indem er zugleich “Geist” ist, steht er über den Geschlechtern und lässt sich – abgesehen von seiner freiwilligen Inkarnation in Jesus Christus – nicht in irdisch-geschöpfliche Kategorien hineinziehen.
“Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten” (Joh 4,24).
Lit.: L. v. Padberg, “Der Feminismus: Historische Entwicklung – ideologische Hintergründe – kulturrevolutionäre Ziele”, in: P. Beyerhaus (Hg.), Frauen im theologischen Aufstand. Eine Orientierungshilfe zur “Feministischen Theologie”, 1983; J. Motschmann, Feministische Theologie. Rückkehr der Göttinnen, 2000.
zitierte Bibelstellen:
1.Mo 1:27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.
Eph 5:22 Die Frauen seien ihren eigenen Männern untertan, als dem Herrn;
Ps 51:1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. Als der Prophet Nathan zu ihm kam, weil er zu Batseba eingegangen war: O Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, tilge meine Übertretungen nach deiner großen Barmherzigkeit!
Ps 51:2 Wasche mich gründlich von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde;
Ps 51:3 denn ich erkenne meine Übertretungen, und meine Sünde ist immerdar vor mir.
Ps 51:4 An dir allein habe ich gesündigt und getan, was in deinen Augen böse ist, auf daß du Recht behaltest mit deinem Spruch und dein Urteil unangefochten bleibe.
Ps 51:5 Siehe, ich bin in Schuld geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen;
Ps 51:6 siehe, du verlangst Wahrheit im Innersten: so tue mir im Verborgenen Weisheit kund!
Ps 51:7 Entsündige mich mit Ysop, so werde ich rein; wasche mich, so werde ich weißer als Schnee!
Ps 51:8 Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine frohlocken, die du zerschlagen hast.
Ps 51:9 Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden und tilge alle meine Missetat!
Ps 51:10 Schaffe mir, o Gott, ein reines Herz und gib mir von neuem einen gewissen Geist!
Ps 51:11 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.
Ps 51:12 Gib mir wieder die Freude an deinem Heil, und ein williger Geist unterstütze mich!
Ps 51:13 Ich will die Abtrünnigen deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren.
Ps 51:14 Errette mich von den Blutschulden, o Gott, du Gott meines Heils, so wird meine Zunge deine Gerechtigkeit rühmen.
Ps 51:15 Herr, tue meine Lippen auf, daß mein Mund dein Lob verkündige!
Ps 51:16 Denn du begehrst kein Opfer, sonst wollte ich es dir geben; Brandopfer gefallen dir nicht.
Ps 51:17 Die Gott wohlgefälligen Opfer sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.
Ps 51:18 Tue wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern Jerusalems!
Ps 51:19 Dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit, die Brandopfer und Ganzopfer; dann kommen Farren auf deinen Altar!
Ps 1:1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rate der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, da die Spötter sitzen;
Ps 1:2 sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und in seinem Gesetze forscht Tag und Nacht.
Ps 1:3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl.
Ps 1:4 Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind zerstreut.
Ps 1:5 Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten;
Ps 1:6 denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg führt ins Verderben.
3.Mo 18:1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen:
3.Mo 18:2 Ich, der HERR, bin euer Gott!
3.Mo 18:3 Ihr sollt nicht tun, wie man im Lande Ägypten tut, wo ihr gewohnt habt, und sollt auch nicht tun, wie man in Kanaan tut, dahin ich euch führen will, und ihr sollt nicht nach ihren Satzungen wandeln;
3.Mo 18:4 sondern meine Rechte sollt ihr halten und meine Satzungen beobachten, daß ihr darin wandelt; denn ich bin der HERR, euer Gott.
3.Mo 18:5 Und zwar sollt ihr meine Satzungen und meine Rechte beobachten, weil der Mensch, der sie tut, dadurch leben wird. Ich bin der HERR!
3.Mo 18:6 Niemand soll sich seiner Blutsverwandten nahen, ihre Scham zu entblößen; ich bin der HERR!
3.Mo 18:7 Du sollst die Scham deines Vaters und deiner Mutter nicht entblößen. Es ist deine Mutter, darum sollst du ihre Scham nicht entblößen.
3.Mo 18:8 Du sollst die Scham des Weibes deines Vaters nicht entblößen; denn es ist die Scham deines Vaters.
3.Mo 18:9 Du sollst die Scham deiner Schwester, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, daheim oder draußen geboren, nicht entblößen.
3.Mo 18:10 Die Scham der Tochter deines Sohns oder deiner Tochter Tochter, ihre Scham sollst du nicht entblößen, denn es ist deine Scham.
3.Mo 18:11 Du sollst die Scham der Tochter deines Vaters Weibes, die deinem Vater geboren und deine Schwester ist, nicht entblößen.
3.Mo 18:12 Du sollst die Scham der Schwester deines Vaters nicht entblößen, denn sie ist deines Vaters nächste Blutsverwandte.
3.Mo 18:13 Du sollst die Scham der Schwester deiner Mutter nicht entblößen; denn sie ist deiner Mutter nächste Blutsverwandte.
3.Mo 18:14 Du sollst die Scham des Bruders deines Vaters nicht entblößen, du sollst nicht zu seinem Weibe gehen; denn sie ist deine Base.
3.Mo 18:15 Du sollst die Scham deiner Sohnsfrau nicht entblößen; denn sie ist deines Sohnes Weib, darum sollst du ihre Scham nicht entblößen.
3.Mo 18:16 Du sollst die Scham des Weibes deines Bruders nicht entblößen, denn es ist deines Bruders Scham.
3.Mo 18:17 Du sollst nicht zugleich die Scham eines Weibes und ihrer Tochter entblößen, noch ihres Sohnes Tochter oder ihrer Tochter Tochter nehmen, ihre Scham zu entblößen; denn sie ist ihre nächste Blutsverwandte; es wäre eine Schandtat.
3.Mo 18:18 Du sollst auch nicht ein Weib zu ihrer Schwester hinzunehmen, wodurch Eifersucht erregt würde, wenn du ihre Scham entblößtest, während jene noch lebt.
3.Mo 18:19 Du sollst nicht zum Weibe gehen während ihrer monatlichen Unreinigkeit, ihre Scham zu entblößen.
3.Mo 18:20 Auch sollst du deines Nächsten Weib keinen Beischlaf gewähren, sie zu besamen, daß du dich mit ihr verunreinigest.
3.Mo 18:21 Du sollst auch von deinen Kindern keines hergeben, daß es dem Moloch geopfert werde, damit du den Namen deines Gottes nicht entweihest; ich bin der HERR!
3.Mo 18:22 Du sollst bei keiner Mannsperson liegen wie beim Weib; denn das ist ein Greuel.
3.Mo 18:23 Auch sollst du den Beischlaf mit keinem Vieh vollziehen, daß du dich mit ihm verunreinigest. Und kein Weib soll sich zur Begattung vor ein Vieh stellen; das wäre abscheulich!
3.Mo 18:24 Ihr sollt euch durch nichts derartiges verunreinigen. Denn durch das alles haben sich die Heiden verunreinigt, die ich vor euch her ausstoßen will.
3.Mo 18:25 Und dadurch ist das Land verunreinigt worden. Darum will ich ihre Missetat an ihm heimsuchen, daß das Land seine Einwohner ausspeie.
3.Mo 18:26 Ihr aber sollt meine Satzungen und Rechte beobachten und keinen dieser Greuel verüben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der unter euch wohnt;
3.Mo 18:27 denn alle diese Greuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, wodurch das Land verunreinigt worden ist.
3.Mo 18:28 Damit euch nun das Land nicht ausspeie, wenn ihr es verunreiniget, wie es die Heiden ausgespieen hat, die vor euch gewesen sind,
3.Mo 18:29 so soll jeder, der einen dieser Greuel tut, jede Seele, die dergleichen verübt, mitten aus ihrem Volk ausgerottet werden.
3.Mo 18:30 So beobachtet denn meine Verordnungen, daß ihr keinen von den greulichen Gebräuchen übet, die man vor euch geübt hat, und euch dadurch nicht verunreiniget. Ich, der HERR, bin euer Gott!
Röm 1:1 Paulus, Knecht Jesu Christi, berufener Apostel, ausgesondert zum Evangelium Gottes,
Röm 1:2 welches vorher verheißen wurde durch seine Propheten in heiligen Schriften,
Röm 1:3 betreffs seines Sohnes, der hervorgegangen ist aus dem Samen Davids nach dem Fleisch
Röm 1:4 und erwiesen als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geiste der Heiligkeit durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus, unser Herr;
Röm 1:5 durch welchen wir Gnade und Apostelamt empfangen haben, um für seinen Namen Glaubensgehorsam [zu verlangen] unter allen Völkern,
Röm 1:6 unter welchen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi;
Röm 1:7 allen zu Rom anwesenden Geliebten Gottes, den berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Röm 1:8 Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, daß euer Glaube in der ganzen Welt verkündigt wird.
Röm 1:9 Denn Gott, welchem ich in meinem Geist diene am Evangelium seines Sohnes, ist mein Zeuge, wie unablässig ich euer gedenke,
Röm 1:10 indem ich allezeit in meinen Gebeten flehe, ob mir nicht endlich einmal durch den Willen Gottes das Glück zuteil werden möchte, zu euch zu kommen.
Röm 1:11 Denn mich verlangt darnach, euch zu sehen, um euch etwas geistliche Gabe mitzuteilen, damit ihr gestärkt werdet,
Röm 1:12 das heißt aber, daß ich mitgetröstet werde unter euch durch den gemeinschaftlichen Glauben, den euren und den meinen.
Röm 1:13 Ich will euch aber nicht verschweigen, meine Brüder, daß ich mir schon oftmals vorgenommen habe, zu euch zu kommen (ich wurde aber verhindert bis jetzt), um auch unter euch etwas Frucht zu schaffen, gleichwie unter den übrigen Nationen;
Röm 1:14 denn ich bin ein Schuldner sowohl den Griechen als den Barbaren, sowohl den Weisen als den Unverständigen;
Röm 1:15 darum bin ich, soviel an mir liegt, bereit, auch euch in Rom das Evangelium zu verkündigen.
Röm 1:16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;
Röm 1:17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: «Der Gerechte wird infolge von Glauben leben».
Röm 1:18 Es offenbart sich nämlich Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,
Röm 1:19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen geoffenbart hat;
Röm 1:20 denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.
Röm 1:21 Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
Röm 1:22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden
Röm 1:23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit dem Bild vom vergänglichen Menschen, von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.
Röm 1:24 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in die Gelüste ihrer Herzen, zur Unreinigkeit, daß sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren,
Röm 1:25 sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
Röm 1:26 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch vertauscht mit dem widernatürlichen;
Röm 1:27 gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.
Röm 1:28 Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdigen Sinn, zu verüben, was sich nicht geziemt,
Röm 1:29 als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Zank, Trug und Tücke,
Röm 1:30 Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam;
Röm 1:31 unverständig, unbeständig, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig;
Röm 1:32 welche, wiewohl sie das Urteil Gottes kennen, daß die, welche solches verüben, des Todes würdig sind, es nicht nur selbst tun, sondern auch Gefallen haben an denen, die es verüben.
1.Kor 6:1 Wie darf jemand von euch, der eine Beschwerde gegen einen andern hat, sich bei den Ungerechten richten lassen, anstatt bei den Heiligen?
1.Kor 6:2 Wisset ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden?
1.Kor 6:3 Wisset ihr nicht, daß wir Engel richten werden? Warum denn nicht auch Dinge dieses Lebens?
1.Kor 6:4 Wenn ihr nun über Dinge dieses Lebens Entscheidungen zu treffen habt, so setzet ihr solche zu Richtern, die bei der Gemeinde nichts gelten!
1.Kor 6:5 Zur Beschämung sage ich’s euch: demnach ist also nicht ein einziger Sachverständiger unter euch, der ein unparteiisches Urteil fällen könnte für seinen Bruder;
1.Kor 6:6 sondern ein Bruder rechtet mit dem andern, und das vor Ungläubigen!
1.Kor 6:7 Es ist überhaupt schon schlimm genug für euch, daß ihr Prozesse miteinander führet. Warum lasset ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasset ihr euch nicht lieber übervorteilen?
1.Kor 6:8 Sondern ihr übet Unrecht und Übervorteilung, und zwar an Brüdern!
1.Kor 6:9 Wisset ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,
1.Kor 6:10 weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.
1.Kor 6:11 Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen unsres Herrn Jesus Christus und in dem Geist unsres Gottes!
1.Kor 6:12 Alles ist mir erlaubt; aber nicht alles frommt! Alles ist mir erlaubt; aber ich will mich von nichts beherrschen lassen.
1.Kor 6:13 Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird diesen und jene abtun. Der Leib aber ist nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib.
1.Kor 6:14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.
1.Kor 6:15 Wisset ihr nicht, daß eure Leiber Christi Glieder sind? Soll ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne!
1.Kor 6:16 Wisset ihr aber nicht, daß, wer einer Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? «Denn es werden», spricht er, «die zwei ein Fleisch sein.»
1.Kor 6:17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.
1.Kor 6:18 Fliehet die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch [sonst] begeht, ist außerhalb des Leibes; der Unzüchtige aber sündigt an seinem eigenen Leib.
1.Kor 6:19 Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, welchen ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst angehöret?
1.Kor 6:20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlichet Gott mit eurem Leibe!
Heb 13:4 Die Ehe ist von allen in Ehren zu halten und das Ehebett unbefleckt; denn Hurer und Ehebrecher wird Gott richten!
5.Mo 22:1 Du sollst nicht zusehen, wie deines Bruders Ochs oder Schaf irregeht; du sollst dich ihnen nicht entziehen, sondern sollst sie deinem Bruder zurückbringen.
5.Mo 22:2 Wenn aber dein Bruder nicht in deiner Nähe wohnt, oder wenn du den Eigentümer nicht kennst, so sollst du sie in dein Haus aufnehmen, daß sie bei dir seien, bis dein Bruder sie sucht, und dann sollst du sie ihm zurückgeben.
5.Mo 22:3 Also sollst du auch tun mit seinem Esel, und also sollst du tun mit seinem Kleide, und also sollst du tun mit allem Verlorenen, was dein Bruder verliert, und was du findest; du kannst dich ihm nicht entziehen.
5.Mo 22:4 Du sollst nicht zusehen, wie der Esel deines Bruders oder sein Ochse auf dem Wege fallen; du sollst dich ihnen nicht entziehen, sondern du sollst ihnen aufhelfen.
5.Mo 22:5 Ein Weib soll keine Männertracht tragen, und ein Mann soll keine Weiberkleider anziehen; denn wer solches tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Greuel.
5.Mo 22:6 Wenn du zufällig auf dem Wege ein Vogelnest antriffst, auf irgend einem Baume oder auf der Erde, mit Jungen oder mit Eiern, während die Mutter auf den Jungen oder auf den Eiern sitzt, so sollst du die Mutter nicht mit den Jungen nehmen;
5.Mo 22:7 sondern du sollst die Mutter fliegen lassen und die Jungen nehmen, auf daß es dir wohl gehe und du lange lebest.
5.Mo 22:8 Wenn du ein neues Haus baust, so mache ein Geländer um dein Dach herum, damit du nicht Blutschuld auf dein Haus ladest, wenn jemand hinunterfiele.
5.Mo 22:9 Du sollst deinen Weinberg nicht mit zweierlei [Gewächs] bepflanzen, damit nicht das Ganze dem Heiligtum verfalle, was du angepflanzt hast und der Ertrag des Weinbergs.
5.Mo 22:10 Du sollst nicht zugleich mit einem Ochsen und Esel ackern.
5.Mo 22:11 Du sollst kein gemischtes Gewebe anziehen, das aus Wolle und Leinen zusammengewoben ist.
5.Mo 22:12 Du sollst dir Quasten machen an die vier Zipfel deines Überwurfs, womit du dich bedeckst.
5.Mo 22:13 Wenn jemand ein Weib nimmt und zu ihr kommt, hernach aber sie zu hassen beginnt
5.Mo 22:14 und gegen sie den Vorwurf der Unzucht erhebt und sie in einen schlechten Ruf bringt, indem er spricht: Ich habe dieses Weib genommen; als ich ihr aber näher kam, habe ich sie nicht als Jungfrau erfunden;
5.Mo 22:15 so sollen der Vater und die Mutter der Tochter sie nehmen und das Zeichen ihrer Jungfrauschaft vor die Ältesten der Stadt an das Tor hinausbringen.
5.Mo 22:16 Und der Vater der Tochter soll zu den Ältesten sagen: Ich habe diesem Mann meine Tochter zum Weibe gegeben.
5.Mo 22:17 Nun fängt er an sie zu hassen und erhebt den Vorwurf der Unzucht gegen sie und spricht: Ich habe deine Tochter nicht als Jungfrau erfunden, da doch dies das Zeichen der Jungfrauschaft meiner Tochter ist! Und sie sollen das Kleid vor den Ältesten der Stadt ausbreiten.
5.Mo 22:18 Dann sollen die Ältesten jener Stadt den Mann nehmen und ihn strafen,
5.Mo 22:19 und ihm eine Buße von hundert Schekel Silber auferlegen und dieselben dem Vater der Tochter geben, weil jener eine Jungfrau in Israel verleumdet hat; und er soll sie zum Weibe haben, er kann sie sein Leben lang nicht verstoßen.
5.Mo 22:20 Ist es aber die Wahrheit, und kann die Jungfrauschaft der Tochter nicht erwiesen werden,
5.Mo 22:21 so soll man sie vor die Tür ihres väterlichen Hauses führen, und die Leute ihrer Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen, indem sie Unzucht getrieben hat in ihres Vaters Haus. Also sollst du das Böse ausrotten aus deiner Mitte.
5.Mo 22:22 Wenn jemand ertappt wird, daß er bei einer verheirateten Frau liegt, so sollen beide sterben, der Mann, der bei dem Weibe gelegen, und das Weib. Also sollst du das Böse von Israel ausrotten.
5.Mo 22:23 Wenn eine Jungfrau, die einem Mann verlobt ist, von einem andern Mann in der Stadt angetroffen wird, und dieser bei ihr liegt,
5.Mo 22:24 so sollt ihr sie beide zum Tor jener Stadt hinausführen und sollt sie beide steinigen, daß sie sterben: die Tochter darum, daß sie nicht geschrieen hat, weil sie in der Stadt war; den Mann darum, daß er seines Nächsten Weib geschwächt hat. Also sollst du das Böse von dir ausrotten.
5.Mo 22:25 Wenn aber der Mann die verlobte Tochter auf dem Felde antrifft und sie mit Gewalt ergreift und bei ihr liegt, so soll der Mann, der bei ihr gelegen, allein sterben.
5.Mo 22:26 Der Tochter aber sollst du nichts tun, weil sie keine Sünde getan hat, die des Todes würdig ist. Denn es ist gleich, wie wenn jemand sich wider seinen Nächsten aufmacht und ihn totschlägt; also verhält es sich auch damit.
5.Mo 22:27 Denn er fand sie auf dem Felde, und die verlobte Tochter schrie; es war aber niemand, der ihr helfen konnte.
5.Mo 22:28 Wenn jemand eine Jungfrau antrifft, die noch nicht verlobt ist, und sie ergreift und bei ihr liegt und sie ertappt werden,
5.Mo 22:29 so soll der Mann, der bei der Tochter gelegen, ihrem Vater fünfzig Schekel geben, und er soll sie zum Weibe haben, weil er sie geschwächt hat; er kann sie nicht verstoßen sein Leben lang.
5.Mo 22:30 Niemand soll seines Vaters Weib nehmen, damit er nicht seinen Vater entblöße.
2.Sam 13:1 Absalom aber, der Sohn Davids, hatte eine schöne Schwester, die hieß Tamar; und es begab sich, dass Amnon, Davids Sohn, sie liebgewann.
2.Sam 13:2 Und Amnon grämte sich also, daß er krank ward um seiner Schwester willen; denn sie war eine Jungfrau, und es schien Amnon unmöglich, ihr etwas anzutun.
2.Sam 13:3 Amnon aber hatte einen Freund, der hieß Jonadab, ein Sohn Simeas, des Bruders Davids; und Jonadab war ein sehr listiger Mann.
2.Sam 13:4 Der sprach zu ihm: Warum bist du jeden Morgen so niedergeschlagen, du Königssohn, willst du es mir nicht sagen? Da sprach Amnon zu ihm: Ich habe Tamar lieb, die Schwester meines Bruders Absalom!
2.Sam 13:5 Da sprach Jonadab zu ihm: Lege dich auf dein Bett und stelle dich krank. Wenn dann dein Vater kommt, dich zu besuchen, so sprich zu ihm: Laß doch meine Schwester Tamar kommen, daß sie mich speise und ein Essen vor mir mache, so daß ich zusehen könne, so würde ich von ihrer Hand essen!
2.Sam 13:6 Also legte sich Amnon nieder und stellte sich krank. Als nun der König kam, ihn zu besuchen, sprach Amnon zum König: Laß doch meine Schwester Tamar kommen, daß sie zwei Kuchen vor mir mache und ich von ihrer Hand esse!
2.Sam 13:7 Da sandte David zu Tamar ins Haus und ließ ihr sagen: Geh doch hin in das Haus deines Bruders Amnon und bereite ihm eine Speise!
2.Sam 13:8 Tamar ging hin in das Haus ihres Bruders Amnon. Er aber lag zu Bette. Und sie nahm einen Teig und knetete und bereitete ihn vor seinen Augen und buk die Kuchen.
2.Sam 13:9 Und sie nahm die Pfanne und schüttete sie vor ihm aus; aber er weigerte sich zu essen. Und Amnon sprach: Lasset jedermann von mir hinausgehen. Da ging jedermann hinaus.
2.Sam 13:10 Da sprach Amnon zu Tamar: Bring mir das Essen in die Kammer, daß ich von deiner Hand esse! Da nahm Tamar das Gebackene, das sie gemacht hatte, und brachte es ihrem Bruder Amnon in die Kammer.
2.Sam 13:11 Und als sie es zu ihm brachte, daß er äße, ergriff er sie und sprach zu ihr: Komm her, meine Schwester, schlafe bei mir!
2.Sam 13:12 Sie aber sprach zu ihm: Nicht doch, mein Bruder! Entehre mich nicht; denn also tut man nicht in Israel! Begehe nicht eine solche Schandtat!
2.Sam 13:13 Wo wollte ich mit meiner Schande hin? Und du würdest sein wie einer der Schändlichen in Israel. Nun aber, rede doch mit dem König; denn er wird mich dir nicht versagen!
2.Sam 13:14 Aber er wollte ihrer Stimme nicht gehorchen, sondern überwältigte und vergewaltigte sie und schlief bei ihr.
2.Sam 13:15 Darnach ward Amnon ihr überaus gram, so daß der Haß größer ward, als zuvor die Liebe; und Amnon sprach zu ihr: Mache dich auf und davon!
2.Sam 13:16 Sie aber sprach zu ihm: Dieses Unrecht, daß du mich ausstoßest, ist gewiß noch größer, als das andere, welches du mir angetan hast! Aber er wollte nicht auf sie hören,
2.Sam 13:17 sondern rief seinen Knappen, der sein Diener war, und sprach: Treibe doch diese von mir hinaus und schließ die Tür hinter ihr zu!
2.Sam 13:18 Sie trug aber einen langen bunten Rock; denn also waren die ledigen Königstöchter gekleidet mit Oberkleidern.
2.Sam 13:19 Als nun sein Diener sie hinausgetrieben und die Türe hinter ihr zugeschlossen hatte, warf Tamar Asche auf ihr Haupt und zerriß den langen bunten Rock, welchen sie trug, und legte die Hand auf ihr Haupt und lief schreiend davon.
2.Sam 13:20 Und ihr Bruder Absalom sprach zu ihr: Ist dein Bruder Amnon bei dir gewesen? Nun dann, meine Schwester, schweig still! Er ist dein Bruder; nimm diese Sache nicht zu Herzen! Tamar aber blieb verstört im Hause ihres Bruders Absalom.
2.Sam 13:21 Und als der König das alles hörte, ward er sehr zornig.
2.Sam 13:22 Aber Absalom redete nicht mit Amnon, weder Böses noch Gutes; denn Absalom war dem Amnon gram, weil er seine Schwester Tamar vergewaltigt hatte.
2.Sam 13:23 Und nach zwei Jahren, als Absalom Schafschur hielt zu Baal-Hazor, das in Ephraim liegt, lud Absalom alle Söhne des Königs ein.
2.Sam 13:24 Und Absalom kam zum König und sprach: Siehe doch! Dein Knecht hält Schafschur; der König wolle samt seinen Knechten mit deinem Knechte hingehen!
2.Sam 13:25 Der König aber sprach zu Absalom: Nicht doch, mein Sohn! Laß uns jetzt nicht alle gehen, daß wir dir nicht beschwerlich seien. Und als er in ihn drang, wollte er doch nicht gehen, sondern segnete ihn.
2.Sam 13:26 Absalom sprach: Darf mein Bruder Amnon nicht mit uns gehen? Da fragte der König: Warum soll er mit dir gehen?
2.Sam 13:27 Absalom aber drang in ihn; da ließ er Amnon und alle Söhne des Königs mit ihm gehen.
2.Sam 13:28 Und Absalom gebot seinen Knappen und sprach: Gebt acht, wenn Amnon von dem Wein guter Dinge sein wird und ich zu euch sage: Schlaget Amnon und tötet ihn! so fürchtet euch nicht, denn ich habe es euch befohlen; ermannt euch und seid tapfer!
2.Sam 13:29 Also taten die Knappen Absaloms dem Amnon, wie Absalom ihnen geboten hatte. Da standen alle Söhne des Königs auf und bestiegen ein jeder sein Maultier und flohen.
2.Sam 13:30 Und als sie noch auf dem Wege waren, kam das Gerücht vor David: Absalom hat alle Söhne des Königs erschlagen, so daß nicht einer von ihnen übriggeblieben ist!
2.Sam 13:31 Da stand der König auf und zerriß seine Kleider und legte sich auf die Erde, und alle seine Knechte standen um ihn her mit zerrissenen Kleidern.
2.Sam 13:32 Da hob Jonadab, der Sohn Simeas, des Bruders Davids, an und sprach: Mein Herr denke nicht, daß alle Jünglinge, die Söhne des Königs, tot seien; sondern Amnon allein ist tot; denn auf Absaloms Lippen lag ein Vorsatz seit dem Tage, da jener seine Schwester vergewaltigt hatte.
2.Sam 13:33 So möge nun mein Herr, der König, nicht glauben, daß alle Söhne des Königs tot seien, sondern Amnon allein ist tot!
2.Sam 13:34 Absalom aber floh. Und der Knappe auf der Warte erhob seine Augen, sah sich um und siehe, da kam viel Volk auf dem Wege hinter ihm, an der Seite des Berges.
2.Sam 13:35 Da sprach Jonadab zum König: Siehe, die Söhne des Königs kommen! Wie dein Knecht gesagt hat, also ist es ergangen.
2.Sam 13:36 Und als er ausgeredet hatte, siehe, da kamen die Söhne des Königs und erhoben ihre Stimme und weinten; auch der König und alle seine Knechte weinten sehr.
2.Sam 13:37 Absalom aber war entflohen und ging zu Talmai, dem Sohn Ammischurs, dem König zu Geschur; David aber trug die ganze Zeit hindurch Leid um seinen Sohn.
2.Sam 13:38 Nachdem aber Absalom geflohen und gen Geschur gezogen war, blieb er daselbst drei Jahre.
2.Sam 13:39 Und der König David unterließ es, Absalom zu verfolgen; denn er hatte sich über den Tod Amnons getröstet.
2.Mo 20:13 Du sollst nicht töten!
Hi 10:1 Meiner Seele ekelt vor dem Leben; ich will mich meiner Klage überlassen, will reden in der Betrübnis meiner Seele.
Hi 10:2 Ich spreche zu Gott: Verdamme mich nicht! Tue mir kund, weshalb du mich befehdest.
Hi 10:3 Dünkt es dich gut, das Werk deiner Hände zu unterdrücken und zu verwerfen, während du über den Rat der Gottlosen dein Licht leuchten lässest?
Hi 10:4 Hast du Fleischesaugen, oder siehst du, wie ein Sterblicher sieht?
Hi 10:5 Sind denn deine Tage wie Menschentage, deine Jahre den Jahren eines Mannes gleich,
Hi 10:6 daß du nach meiner Schuld forschest und nach meiner Sünde fragst,
Hi 10:7 da du doch weißt, daß ich unschuldig bin und mich niemand aus deiner Hand erretten kann?
Hi 10:8 Deine Hände haben mich gebildet und gemacht ganz und gar, und du wolltest mich nun vernichten?
Hi 10:9 Gedenke doch, daß du mich wie Ton gebildet hast; willst du mich wieder in Staub verwandeln?
Hi 10:10 Hast du mich nicht wie Milch hingegossen und wie Käse mich gerinnen lassen?
Hi 10:11 Mit Haut und Fleisch hast du mich bekleidet, mit Gebeinen und Sehnen mich durchwoben.
Hi 10:12 Leben und Gnade hast du mir geschenkt, und deine Obhut bewahrte meinen Geist.
Hi 10:13 Und doch hegst du solches in deinem Herzen; ich weiß, daß es bei dir so beschlossen ist, daß,
Hi 10:14 wenn ich sündigte, du darauf achten und mich nicht lossprechen würdest von meiner Missetat!
Hi 10:15 Habe ich Übles getan, dann wehe mir! Und bin ich im Recht, so darf ich mein schmachbedecktes Haupt doch nicht erheben, sondern muß mich satt sehen an meinem Elend!
Hi 10:16 Wagt es aber, sich zu erheben, so verfolgst du mich wie ein Löwe und handelst noch unbegreiflicher mit mir;
Hi 10:17 du stellst neue Zeugen wider mich auf, mehrst deinen Zorn gegen mich, bietest stets frische Scharen, ja ein Heer wider mich auf!
Hi 10:18 Warum hast du mich aus dem Mutterleibe hervorgebracht? Wäre ich doch umgekommen, ohne daß mich ein Auge gesehen hätte!
Hi 10:19 So würde ich sein, als wäre ich niemals gewesen, vom Mutterleibe weg ins Grab gelegt.
Hi 10:20 Ist meine Lebenszeit nicht kurz genug? Er stehe doch ab, lasse ab von mir, daß ich mich ein wenig erhole,
Hi 10:21 ehe ich dahinfahre auf Nimmerwiederkehren ins Land der Finsternis und des Todesschattens,
Hi 10:22 an den dunkeln Ort, wo Finsternis und keine Ordnung herrscht, und wo der Tag nicht heller ist als die Nacht!
Ps 22:11 Sei nicht fern von mir! Denn Not ist nahe, und kein Retter ist da.
Ps 71:6 Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib her, du hast für mich gesorgt vom Mutterschoß an, mein Ruhm gilt immer dir.
Ps 139:1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. HERR, du hast mich erforscht und kennst mich!
Ps 139:2 Ich sitze oder stehe, so weißt du es; du merkst meine Gedanken von ferne.
Ps 139:3 Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen;
Ps 139:4 ja es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht völlig wüßtest!
Ps 139:5 Von hinten und von vorn hast du mich eingeschlossen und deine Hand auf mich gelegt.
Ps 139:6 Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als daß ich sie fassen könnte!
Ps 139:7 Wo soll ich hingehen vor deinem Geist, wo soll ich hinfliehen vor deinem Angesicht?
Ps 139:8 Führe ich zum Himmel, so bist du da; bettete ich mir im Totenreich, siehe, so bist du auch da!
Ps 139:9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
Ps 139:10 so würde auch daselbst deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten!
Ps 139:11 Spräche ich: «Finsternis möge mich überfallen und das Licht zur Nacht werden um mich her!»,
Ps 139:12 so ist auch die Finsternis nicht finster für dich, und die Nacht leuchtet wie der Tag; Finsternis ist wie das Licht.
Ps 139:13 Denn du hast meine Nieren geschaffen, du wobest mich in meiner Mutter Schoß.
Ps 139:14 Ich danke dir, daß du mich wunderbar gemacht hast; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!
Ps 139:15 Mein Gebein war dir nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, gewirkt tief unten auf Erden.
Ps 139:16 Deine Augen sahen mich, als ich noch unentwickelt war, und es waren alle Tage in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben noch keiner war.
Ps 139:17 Und wie teuer sind mir, o Gott, deine Gedanken! Wie groß ist ihre Summe!
Ps 139:18 Wollte ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein als der Sand. Wenn ich erwache, so bin ich noch bei dir!
Ps 139:19 Ach Gott, daß du den Gottlosen tötetest und die Blutgierigen von mir weichen müßten!
Ps 139:20 Denn sie empören sich arglistig wider dich; deine Feinde erheben [ihre Hand] zur Lüge.
Ps 139:21 Sollte ich nicht hassen, die dich, HERR, hassen, und keinen Abscheu empfinden vor deinen Widersachern?
Ps 139:22 Ich hasse sie mit vollkommenem Haß, sie sind mir zu Feinden geworden.
Ps 139:23 Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine;
Ps 139:24 und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege!
Jes 46:3 Höret mir zu, o du Haus Jakobs, und ihr alle, die ihr von dem Hause Israels noch übrig seid; ihr, die ihr mütterlich von mir getragen und von Geburt an von mir gepflegt worden seid:
Jer 1:5 Ehe denn ich dich im Mutterleibe bildete, kannte ich dich, und bevor du aus dem Mutterschoße hervorgingst, habe ich dich geheiligt und dich den Völkern zum Propheten gegeben!
Lk 1:15 Denn er wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und mit heiligem Geiste wird er erfüllt werden schon von Mutterleib an.
Lk 1:41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth ward mit heiligem Geist erfüllt
Lk 1:44 Denn siehe, sowie die Stimme deines Grußes in mein Ohr drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
Joh 4:24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Ich frage mich oft, warum für die Abholzung eines Baumes eine “Genehmigung” erfolgen muss und für den Mord an Kindern im Mutterleib “Ehrungen” verliehen werden (geschehen im September 2009 in Wien von Bgmst. Häupl)
WIESO setzt sich Greenpeace nicht für die Rettung von Menschenleben ein… wenn sie doch fortwährend “Lebensmittelkontrollen”, Walfischschlachten & Co anprangern?
Wir leben in einer (durch die Sünde) VERKEHRTEN Welt!
Die Torheit und die Verkehrten haben das Sagen (bekommen):
Spr 3:32 Denn der Verkehrte ist dem HERRN ein Greuel, aber mit Aufrichtigen ist er vertraut.
Spr 10:32 Die Lippen des Gerechten verkünden Gnade; aber der Gottlosen Mund macht Verkehrtheiten kund.
Spr 11:20 Die verkehrten Herzen sind dem HERRN ein Greuel; die aber unsträflich wandeln, gefallen ihm wohl.
Spr 12:8 Nach dem Maße seiner Klugheit wird ein Mann gelobt; wer aber verkehrten Herzens ist, fällt der Verachtung anheim.
Spr 14:2 Wer in seiner Redlichkeit wandelt, fürchtet den HERRN; wer aber verkehrte Wege geht, verachtet ihn.
Spr 15:4 Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber Verkehrtheit in ihr verwundet den Geist.
Spr 16:30 Wer die Augen verschließt, denkt verkehrt; wer die Lippen zukneift, hat Böses vollbracht.
Spr 6:13 und dabei mit seinen Augen blinzelt, Kratzfüße macht und die Hände reibt.
Spr 6:14 Verkehrtheit ist in seinem Herzen; er schmiedet allezeit Böses, richtet Zänkereien an.
Spr 19:1 Ein Armer, der in seiner Unschuld wandelt, ist besser als ein verkehrtes, dummes Maul.
Spr 22:5 Dornen und Schlingen sind auf dem Wege des Verkehrten; wer seine Seele bewahren will, bleibe fern davon!
–
Gottes reichen Segen
Fortsetzung: zu einen zweiten SODOM und GOMMORHA verkommt, und für die Beibehaltung dieses Irrweges der nur ein Ziel hat, “soviele unsterbliche Seelen wie möglich der Hölle zuzuführen”, und für die Erreichung dieses Zieles ist man bereit über Leichen zu gehen. Siehe die Fristenlösung = Endlösung, die Ausbreitung der Lustseuche AIDS durch Förderung der Unzucht = Homoehe. Und der heutige Kampf gegen den Heiligen Willen Gottes unseres Herrn der geschrieben steht in der Heiligen Bibel, und hier besonders die Leugnung und der Kampf gegen die “ZEHN GEBOTE”.
[...] Nur starke Familien garantieren ein starkes Land! [...]