Bedrohlicher Angriff auf heranwachsende Mädchen

20 09 2010

Weltweite sexuelle und antichristliche Indoktrinierung der Jugend durch die UN

von Inge M. Thürkauf

(Quelle: C-FAM vom 11. August / 8. September 2010): Ende August 2010 fand in der mexikanischen Stadt Léon Guanajuato eine Weltjugend-Konferenz statt, die mit einem sogenannten „Statement-Entwurf“ abgeschlossen wurde, dessen Inhalt in höchstem Grad als jugendgefährdend und familienfeindlich bezeichnet werden kann. Das amerikanische Institut C-FAM, das sich gegen die Manipulation der Jugend wendet und sich für die Erhaltung der Familie einsetzt, hat eine Delegation nach Mexiko entsandt und über den Verlauf dieser Konferenz eingehend informiert.

Um die weltweite Abtreibungsmentalität immer mehr auszuweiten, hat der Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen (UNFPA) eine globale Kampagne gestartet, um heranwachsende Mädchen für die Abtreibung zu gewinnen und ihnen eine erschöpfende sexuelle Erziehung zu gewährleisten.

UNFPA ist bekannt als die wohl militanteste Pro-Abtreibungs-Organisation. Die Kampagne wird vor allem unterstützt von den radikalen Feministinnen und den bekannten Abtreibungs- und Anti-Familiengruppierungen, um – wie es heißt – heranwachsende Mädchen zu selbstbestimmten Menschen heranzubilden. Es geht bei dieser Kampagne jedoch nicht nur um die Durchsetzung der Abtreibung als Menschenrecht, sondern das letzte Ziel ist eine anti-christliche Indoktrinierung der Jugend. Diese soll nach den Vorgaben der Gender-Ideologie sexuell aufgeklärt und entsprechend erzogen werden. Die Forderungen, die in diesem 11 Seiten umfassenden Statement aufgelistet wurden, beinhalten das Recht auf Abtreibung und eine Erziehung, die sich freihält von jeglicher Religion. Wörtlich heißt es: Die Regierungen müssen das fundamentale Recht einer religionsfreien Erziehung garantieren. Darüber hinaus soll Gender-Gleichheit vorgeschrieben werden, was bedeutet, daß die sexuellen Interessen der LGBT (Lesben-, Gay(Schwulen)-, Bisexuellen und Transsexuellen) durchzusetzen seien.

Ebenso sollen die Regierungen mit den Medien und Behörden zusammenarbeiten und ihren Einfluß geltend machen, daß jegliche Ablehnung und Phobie von Gender Mainstreaming beseitigt wird. Regierungen werden aufgefordert, LGBT als Teil des Spektrums von Gender-Gleichheit zu akzeptieren und sollen dafür sorgen, daß Jugendliche ihre sexuelle Identität als Menschenrecht verstehen lernen. Es wird darauf gepocht, daß die Regierungen der Mitgliedstaaten diese Forderungen in ihren Ländern popularisieren.

Um diese Ziele besser bekannt zu machen und durchsetzen zu können, wurde von den Vereinten Nationen am 12. August 2010 ein „Internationales Jahr der Jugend“ ausgerufen, das bis Ende 2011 dauern soll.

Dieser erneute Vorstoß der Vereinten Nationen, Abtreibung weltweit durchzusetzenund zwar durch die Indoktrinierung heranwachsender Mädchen und junger Frauenist eine große Gefahr für das Leben, für die Familie, für die Heiligkeit und die Würde des Lebens, eine Gefahr für die Erhaltung moralisch-ethischer Werte und für die Freiheit der Christen, ihren Glauben zu leben.

Die Forderungen dieser Weltjugend-Konferenz sind nicht neu. Sie führen die Vorgaben früherer Konferenzen in Cairo (1994), Peking (1995), Belém do Pará (1995),Yogyakarta (2006) weiter, in denen Fragen zur sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität im Sinne von Gender Mainstreaming im Mittelpunkt standen. In keiner der genannten Konferenzen war das Wohl der Jugend nur das geringste Anliegen.

Der Höhepunkt des Zynismus ist jedoch der erwähnte Statement-Entwurf, der im August 2010 in Mexiko verabschiedet wurde, und der Ende September 2010 der UN vorgelegt werden soll. In unüberbietbarer Rücksichtslosigkeit werden gesundheitliche Risiken durch die propagierte zügellose sexuelle Lebensweise mit unterschiedlich praktizierten sexuellen Orientierungen in Kauf genommen. Anstatt zu einer Lebensweise anzuregen, die lebensbedrohliche Krankheiten wie z. B. Aids vermeiden hilft, wird von den Regierungen verlangt, jenen, die aufgrund ihrer sexuellen Lebensweise erkranken, umfassende medizinische Dienstleistungen durch die Allgemeinheit zu garantieren.

Das Institut C-FAM, hat nun ein Gegen-Statement zum Schutz von Mädchen und jungen Frauen erarbeitet und bittet dringend darum, dieses zu unterzeichnen. Dazu wurde auf seinem Internetportal folgende Online eingerichtet:

Support for Youth Statement to the UN and the World.





Die 10 Gebote – Das siebente Gebot

19 09 2010

Du sollst nicht ehebrechen

Die Ehe ist ein Bundesschluss zwischen einem Mann und einer Frau vor Gott für das gesamte Leben. Er ist unauflöslich und kann daher nicht wie ein Vertrag gehandhabt werden. Eine einzige Ausnahme zur Scheidung gesteht Jesus zu, nämlich wenn einer der beiden Partner Ehebruch begeht. Den Grund, warum eine ursprüngliche Ehe nicht mehr wiederhergestellt werden kann, nennt Jesus ebenso klar und deutlich: Die Herzenshärte.

Der Gesetzgeber Österreichs hat es sich aber weit einfacher gemacht, als neben Ehebruch auch eine Reihe weitere Gründe als Eheverfehlung und Scheidungsgrund anerkannt werden.

Noch leichter wurde die Scheidung, als in den 90-Jahren unter der SPÖ der so genannte §55a in das Ehegesetz eingefügt wurde, der auch eine einvernehmliche Scheidung erlaubt, also eine auf dem Willen der Ehepartner getroffene Entscheidung. Der Scheidungsrichter hat hier nur Verwaltungsaufgaben durchzuführen. Heute werden insgesamt 90 % aller Scheidungen aufgrund dieses §55a durchgeführt, ein Armutszeugnis unserer modernen Gesellschaft.

Das Ehegesetz sollte eher Ehescheidungsgesetz heißen, denn es finden sich darin weit mehr Paragraphen, die eine Scheidung regeln als für die Ehe da zu sein! Schutzbestimmungen zur Aufrechterhaltung gibt es überhaupt keine. Im Folgenden die traurige Statistik, die den Trend der Scheidungen aufzeigt.

Wenn nun geschiedene Leute nicht wieder eine neue Beziehung suchen, wäre eine Versöhnung durchaus möglich, wenn sich die Herzensverhärtungen in Einsicht und gegenseitiger Vergebung verwandeln würden. Da in der Regel geschiedene Eheleute aber alsbald neue Beziehungen eingehen, wird dies unterbunden und so werden die Menschen allesamt zu Ehebrechern.

Christen sind aufgefordert, diesem Trend durch ihr positives Lebensvorbild entgegenzuwirken. Jede Beziehung beinhaltet auch Krisen und Herausforderungen, das brauche ich nicht näher erläutern. Wer aber mit Gott durch Jesus Christus versöhnt ist, sollte dies auch in seiner Beziehung zum Ehepartner klar zum Ausdruck bringen. Ansonsten wäre es Heuchelei.

Wer mit seinem Ehepartner im Streit liegt, trachte daher zuerst mit Gott ins Reine zu kommen, es wird dann auch seine Ehe gerettet werden können! Nur die Herzenshärte verhindert es!





Sozialistische AKS: Raucher stinken!

17 09 2010

Die aktion kritischer schülerInnen

verteilt zu Schulbeginn Kalender an alle Schüler,
pardon SchülerInnen, korrekt Schülerinnen und Schüler.

Sehr “brav” bzw. politisch korrekt sind alle Texte “gegendert”, d.h. männlich und weiblich gleichzeitig formuliert.
Weil die aks aber Druckerschwärze sparen will, helfen sie sich mit dem “Binnen-I”.
Das führt zu Wortungetümen wie SchülerInnenzeitung, LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnis.

Korrekt müsste das wohl heißen:

Schülerinnenzeitung und  Schülerzeitung…
Lehrer-Schüler-Verhältnis, Lehrerinnen-Schüler-Verhältnis, Lehrerinnen-Schülerinnen-Verhältnis, Lehrer-Schülerinnen-Verhältnis.
Schnell legen wir den Kalender wieder aus der Hand.
Beim Lesen wird uns speiübel.

Zuletzt tut die aks sie noch etwas für die Gesundheitserziehung:

“Raucher stinken!”

Wie das?
Raucherinnen stinken nicht?

Die aks muß sich vorwerfen lassen, daß sie am zunehmenden Zigarettenkonsum der Schülerinnen mitschuldig ist.
Sie hat die jungen Damen nicht aufgeklärt, daß sie stinken.
Lt. aks stinken nur die männlichen Raucher!





Sozialisten gegen Märtyrerkanzler Dollfuß

17 09 2010

Am 25.Juli 1934 starb Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß
bei einem nationalsozialistischen Putschversuch.
Er wurde im Bundeskanzleramt angeschossen
und starb eine Stunde später, einen Priester,
(um den er mehrmals bat), und auch einen Arzt
verwehrte ihm die Mörderbande. …

Weiter im Original auf
Notizen eines Erzkonservativen …





Europarats-Ausschuss will ärztliche Gewissensfreiheit einschränken

17 09 2010

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet, dass ein Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Regeln für Ärzte festschreiben will, die eine Behandlung aus Gewissensgründen verweigern. „Es müsse ein Gleichgewicht zwischen dem persönlichen Recht auf Gewissensentscheidungen und dem Recht der Patienten auf die gesetzlich zulässige Versorgung in angemessener Frist geben“, heißt es in dem in Straßburg veröffentlichten Entschließungsentwurf. Vor allem bei Schwangerschaftsabbruch und Sterbehilfe kommt es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Ärzten und Patienten.
In dem Entwurf des Appells an die 47 Europarats-Mitgliedstaaten heißt es, die Mediziner sollten verpflichtet werden, unter Umständen ihre Gewissensgründe zurückzustellen. Das Recht auf Gewissensentscheidung solle den Medizinern nur im konkreten Einzelfall zustehen, nicht aber für öffentliche und staatliche Einrichtungen wie etwa Kliniken gelten…

Der im Gesundheitsausschuss der Parlamentarischen Versammlung verabschiedete Entwurf soll im Herbst im Plenum der Europarats-Parlamentarier beraten werden.

Der Arzt kann dann gezwungen werden, Schwangerschaftsabbrüche bzw. Sterbehilfe auch gegen sein Gewissen und gegen den Hippokratischen Eid durchzuführen. Dieser lautet:“…Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden. Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben“.

Bitte nehmen SIE Einfluss auf IHRE Politiker und Geistlichen, dass dieser Entwurf des Gesundheitsausschusses keine Mehrheit findet!!

Dr. Manfred Zethofer, FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41685/
http://www.imabe.org/index.php?id=1427





Die ÖVP Steiermark fürchtet sich..

16 09 2010

Die ÖVP fürchtet sich und wirft ihre letzten und stärksten Argumente in die Wahlschlacht

Die ÖVP in der Steiermark muss in großer Angst leben. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass sie die SPÖ bezichtigt, den Wahlkampf der christlichen Kleinpartei CPÖ zu finanzieren.

Hier der Brief von Maria Fellner, CPÖ Steiermark:

An
Unsere Unterstützer und Sympathisanten
In der Steiermark

Ein herzliches Grüß Gott!

Am13.09.2010 erreichte mich die Nachricht, dass die ÖVP über uns gezielte Falschinformationen durch Anrufe und auch  persönliche Gespräche verbreitet. Danach soll unsere Kampagne durch die SPÖ finanziert werden, und damit sei bewiesen, dass die CPÖ falsch spiele. Man wisse nun, wie man uns einzustufen habe und daher am Wahltag der ÖVP die Stimme geben solle. Es war ja schon früher verbreitet worden, dass wir nur mit Hilfe von SPÖ-Unterstützungserklärungen im Wahlkreis Vier kandidieren konnten.

Liebe Unterstützer und Sympathisanten, nichts davon ist wahr. Unsere mehr als bescheidene Wahlkampagne wird von vielen Kleinspendern wie Sie bezahlt, die Großparteien hingegen refinanzieren sich vom Steuerzahler! Diese Telefonate oder persönlichen Gespräche sind  nur ein unsauberes, unfaires und antidemokratisches  Wahlkampfmanöver einer offenbar in Panik geratenden Partei bzw. deren Mitarbeiter. Sie übersehen dabei völlig, dass sie nur die Quittung für ihre falsche Politik erhalten. Da hilft es ihnen auch nicht, wenn unsere Wahlplakate vor Ort herunter gerissen werden.

Noch ein Wort zu den Unterstützungserklärungen: Nach unseren Ermittlungen sind insgesamt 61 Erklärungen möglicherweise von Wählern anderer Parteien, bei denen es auch christlich Denkende gibt, eingegangen.  Wir haben diese weder erbeten noch sind sie uns angetragen worden. Aber auch ohne diese 61 hätten wir mit 283 Unterstützungserklärungen die Kandidatur aus eigener Kraft geschafft. Dieses wahltaktische Argument beweist die Unehrlichkeit, die mangelnde Wahrhaftigkeit und antidemokratische Gesinnung  dieser der ÖVP zumindest nahestehenden Leute und belegt exakt jene  Einstellung in den etablierten Parteien, gegen die wir ankämpfen und die wir in unserem Flyer ansprechen.  Offensichtlich werden unter Missachtung des Wahlgeheimnisses die abgegebenen Unterschriften für unsere Kandidatur geprüft und auf eine “schwarze” Liste gesetzt. Das ist ein Verhalten, wie es bisher nur in den Diktaturen des Ostblocks vorgekommen ist.

Lassen wir uns aber davon nicht in die Irre führen, sondern sehen wir vielmehr der Wahl durch diese Agitationen gestärkt entgegen, beweisen sie doch die Richtigkeit unserer Wahlaussagen. Mit unserem Programm sprechen wir christlich eingestellte Mitbürgerinnen und Mitbürger an, die sich von anderen  Parteien nicht mehr vertreten fühlen.

In diesem Sinne freue ich mich schon auf unsere gemeinsame Feier am Wahltag, dem 26. September im Restaurant „Da`Mur“ am Nikolaiplatz 1 in Graz

Mit  der Bitte um Ihr Gebet grüßt Sie herzlich

Maria Fellner

Dabei wäre die CPÖ in der Steiermark mit Freuden überhaupt nicht zur Wahl angetreten, ja sie hätte nicht einmal existiert, wenn die ÖVP nicht in den letzten Jahren komplett ihre christlichen Werte aufgegeben hätte. Die CPÖ hat sich nicht formiert weil den Leuten fad war, oder weil sie zu viel Geld hatten, oder weil es zu wenige Parteien in Österreich gibt. Die CPÖ wurde gegründet, weil die Christen in der Politik verloren gingen. Nachdem die ÖVP immer wieder “christliche Kandidaten” vor Wahlen aufstellt, die dann nie eine Chance auf einen Listenplatz haben, geschweige denn nach der Wahl in der Partei gehört werden, nimmt diese Taktik wohl auch niemand mehr ernst.

Die CPÖ wurde aus der Not heraus geboren. Aus dem Mangel an aufrechten und auf christlichen Werten agierenden Politkern.

Die ÖVP hat bewusst auf die christliche Wählerschicht verzichtet, da man von einer Öffnung in die entgegengesetzte Richtung ein höheres Wählerpotential geortet hat.

Wenn sich die ÖVP in der Steiermark und in anderen Bundesländern jetzt beginnt zu fürchten, dann tun sie es wahrscheinlich zu recht. Denn in diesem spannenden Duell mit der SPÖ kann 1% der Stimmen die relative Mehrheit entscheiden. Maria Fellner und ihr CPÖ Steiermark Team ist eine ernstzunehmende Alternative zur ÖVP.

Und je länger die ÖVP auf ihrem Kurs bleibt um so mehr müssen sie sich fürchten. Denn die Menschen lassen sich zwar kurzfristig, aber nicht auf Dauer mit Worthülsen zufriedenstellen. Auch wenn viele Menschen aus der Kirche austreten, stehen sie doch auf einem Fundament aus christlichen Werten, die dieses Land und Europa geprägt und gestaltet hat.





Depression – Ursache in der frühen Kindheit

15 09 2010

Neue Studie bestätigt Zusammenhang
von frühkindlichem Stress
und späterer Depression.

Laut Berliner Zeitung gibt der Freiburger
Psychosomatik-Professor Joachim Bauer zu bedenken:
“Ein Staat, der Eltern nicht ausreichende Möglichkeiten einräumt,
sich in der frühen Lebensphase ihrer Kinder intensiv
um diese zu kümmern, zahlt später einen hohen Preis.

- in Form einer Zunahme psychischer, insbesondere depressiver Störungen und anderer Stresskrankheiten.”

Immer wieder weisen die Wissenschaftler mit immer neueren Methoden auf erforschte Tatsachen hin, die uns allen eigentlich längst bekannt sind. „Dass Belastungen in der frühen Kindheit das Risiko erhöhen, an schweren Depressionen und Angststörungen zu erkranken, ist seit langer Zeit auch beim Menschen bekannt.“ Früh erlittene schwere Belastung kann die Entwicklung krankmachender Prozesse einleiten, die sich später in Angsterkrankungen und Depressionen manifestieren. So steht es selbst in der Zusammenfassung der neu veröffentlichten Studie.

Weiter im Original auf familyfair


Siehe auch hier:

Kinder brauchen Nestwärme – und vor allem Zeit

Mütter und Väter, wehrt euch um eure Kinder!





Langeweile

13 09 2010

Ein Blick auf das Lebensgefühl unserer Zeitgenossen macht eines klar: Die Langeweile nimmt in erschreckendem Ausmaß zu. „Mir ist fad“, ist geradezu zum Lebensgefühl vieler Menschen geworden. “Events”, “Feste”, clubbings, shows, action, matches u. andere Spektakel, inklusive der unfaßbaren Verschwendung von Lebenszeit durch das Fernsehen bezeugen den Status des gegenwärtigen Menschen als eines sich langweiligenden Wesens, als eines Wesens, der ohne diese “Events” ein unerträgliches Gefühl der Lehre, einen horror vacui, erleiden müßte.  

In der klassischen Tugend- und Lasterlehre der Kirche ist die Langeweile in der „akedia“, dem „Überdruß“, enthalten, die siebte der sieben Hauptsünden. Sie ist eine Geistesverfassung, die den von ihr Befallenen hindert, Glanz, Sinn und Wert in den Dingen und Ereignissen, vor allem aber in den geistlichen Dingen, ja in Gott wahrzunehmen.

Wie kommt es nur, daß heute so viel Leere und Überdruß herrschen, daß es eine eigene Freizeit-Industrie braucht, um die Menschen zu beschäftigen?

 Wie kommt es, daß so viele Menschen so viel Zeit mit sinnlosen Dingen, halb-falschen Informationen und nichtigen Bildern zubringen? Daß Kinder und Jugendliche Jahre ihres Lebens mit unproduktiver bzw. nicht-persönlichkeitsformender Tätigkeit verlieren? Daß auch erwachsene, ja ältere Menschen sinnlose Stunden pro Tag in freiwillig vollzogener Gehirnwäsche (TV) zubringen?

Eine erste Antwort darauf ist der fast völlige Verlust des Wissens um das ewig Gültige, der Verlust des Bewußtseins eines zukünftigen Gerichts, der Verlust des Sündenbewußtseins in unserem Kulturkreis. Wenn alles erlaubt ist, ist alles gleich gültig,  somit gleichgültig, somit grenzenlos öde. Nichts hat mehr Wert und Bedeutung.  Nichts kann nützen, nichts kann schaden, wir kommen alle, alle in den Himmel. Damit können wir tun und lassen, was wir wollen – und viele tun es auch. Tu, was du willst, sagt ein infamer okkulter Schriftsteller. Er sagt aber nicht, was wir wollen sollen, wenn wir nicht umsonst gelebt haben wollen.

Eine zweite Antwort ist aber – und hier ist ein politischer Blog gefragt –  daß dieser gerade genannte Verlust des Wissens um absolut Gutes und Böses, um Tugend und Sünde, kein Zufall ist. Es gibt kein Naturgesetz oder kein Geschichtsgesetz, wonach seit einigen Jahrzehnten die Langeweile als Lebensgefühl in westlichen Kulturen (und anderswo) ausbrechen mußte.

Nein, für skrupellose Machthaber war die Erzeugung von metaphysischer Tristesse immer ein gutes Mittel, um bei ihren Untertanen Offenheit für regierungskonforme und regierungsgesteuerte Vergnügungen zu erzeugen. Langeweile und Überdruß im Volk schreien nach Abhilfe – nach den circenses der Machthaber, die hier auch ihre inhaltlichen Botschaften senden können. Es ist heute nicht grundsätzlich anders als im späten Rom: Regierungen, auch Stadtregierungen, werden zu Alleinunterhaltern bzw. sie kontrollieren die Unterhaltung. Staatskünstler, auch Kabarettisten, die den Machthabern nicht wirklich weh tun, haben daher einen einträglichen Job.

Vor allem müssen skrupellose Machthaber danach trachten, daß die Menschen nicht Dinge von Sinn und Wert finden, die von den Machthabern selbst nicht kontrollierbar sind.  Darum sind Christen, die Sinn und Glanz im geistlichen Leben, in Bibel und Kirche, in Liturgie und Diakonie finden, für illegtime politische Systeme aller Zeiten eine große Gefahr. In diesem Sinne ist der christliche Glaube zutiefst subversiv, er richtet sich einerseits gegen die Langeweile einer rein diesseitigen Welt, andererseits gegen Versuche, diese Langeweile auf illegitime Weise zu beheben.

Und im übrigen wissen auch Machthaber, wie subversiv gesellige Unterhaltung im Freundeskreis und private kulturelle Vergnügungen sind. Sie sind so schwer kontrollier- und manipulierbar.  

Somit lautet die – erwartbare – Schlußfolgerung: Ja zu gediegener Unterhaltung, ja zu Kunst und Literatur – aber im Wissen, daß die Sehnsucht des Menschen erst in Gott Erfüllung findet. Nein zu sinnlosen Spektakeln und deren politischem Mißbrauch. Ja zur Askese, die die Seele für “das eine, das nottut”, vorbereitet und jedem Überdruß die Spitze abbricht.





Die Freiheit – ein Modell für Österreich?

11 09 2010

René Stadtkewitz, Marc Doll und Aaron Koenig gründeten in Berlin "Die Freiheit"

Ìn Deutschland, genauer gesagt in Berlin, wurde von ehemaligen CDU Politikern die neue Partei “Die Freiheit” gegründet.

In seinem Austrittsschreiben vermerkt der ehemalige Berliner CDU Sicherheitspolitiker Marc Doll, dass die CDU von heute nichts mehr mit der CDU von früher zu tun hat.

Bei der ÖVP ist das in Österreich sehr ähnlich. Die heutige ÖVP hat nichts mehr mit christlich geprägter Politik zu tun. Bestenfalls gehen ein paar ÖVP Heuchler noch am Sonntag in die Kirche und anschließend zum Frühschoppen oder ins Wirtshaus. Der Rest ist sogar zu faul zum Heucheln.

Die ganz wenigen christlichen Politiker in der ÖVP stehen komplett im Abseits und haben nichts zu reden, oder sind knapp vor der Pension.

Wäre “Die Freiheit” nicht auch ein Modell für Österreich? Einige engagierte christliche ÖVP Politiker, die das komplette Abrücken der ÖVP von christlichen Werten, den Verlust der aufrichtigen Wahrheitssuche und die hirnlose und feige EU Hörigkeit der politischen Correctness nicht mehr weiter mittragen wollen, könnten den Mut aufbringen und eine neue vernünftige christlich konservative Kraft bilden. Möglicherweise gäbe es da auch eine Kooperation mit der CPÖ.

Nur eine Illusion ?

Hier das Schreiben von Marc Doll:

Betreff: Austritt aus der CDU

Sehr geehrter Herr Landesvorsitzender Henkel,

hiermit trete ich von sämtlichen, mir übertragenen Funktionen und Posten zurück und erkläre meinen Austritt aus der CDU.

Lange Zeit habe ich politische Arbeit – Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Artikel, Rundbriefe, Infostände und Bürgergespräche – zur Sicherheitslage in Berlin gemacht. Lange Zeit wurde ich dahingehend unterstützt und gefördert und ich fühlte mich wohl in einer Partei, von der ich glaubte, sie sei die einzige, die die massiven Probleme der Stadt in den Griff bekommen könnte.

Dies änderte sich schlagartig, als meine Arbeitsergebnisse unbequeme Fakten ergaben, nämlich dass ein Großteil der Intensivtäter nicht einfach nur einen türkisch-arabischen Migrationshintergrund hat, sondern auch den Islam als verbindendes Glied. Es ist unbestreitbar, dass Anhänger dieser Religion häufiger gewalttätig sind als alle anderen Gruppen. Auch außerhalb der Inneren Sicherheit schneiden jene, die dieser Religion huldigen, schlechter ab – so z.B. in der Bildung oder der Inanspruchnahme von langjährigen Sozialleistungen.

Mit einer bildungsfernen Herkunft, wie manche mir glauben machen wollten, hat dies nichts zu tun, da bildungsferne Migranten aus dem nicht-muslimischen Raum, z.B. aus Fernost, spätestens in der zweiten Generation bestens integriert sind, gute Leistungen erbringen und kaum straffällig werden. Und ganz sicherlich hören wir nichts von rassistischen Äußerungen gegen Inländer, wenn es um Migranten aus dem nicht-muslimischen Raum geht.

Diese Arbeitsergebnisse wollten aber nicht gehört werden. Sie wollten nicht einmal diskutiert werden. Es wurde von mir verlangt, alle meine Artikel, in denen der Islam vorkommt, von der Homepage meines Verbandes zu entfernen und bei der Gelegenheit auch die, die von anderen Mitgliedern über den Islam verfasst wurden. Hier wurde in offensichtlichster Weise ein Sprach- und Denkverbot bezüglich des Islams verordnet. Offenbar aber nur in einer Richtung, denn Ihrem Stellvertretenden Landesvorsitzenden Thomas Heilmann war es nach wie vor möglich, zu fordern „Wir brauchen den Islam“.

Ich berichtete sodann nur noch in meinen Rundbriefen über die Auswirkungen der muslimischen Zuwanderung, aber auch hier wurde mir dies rasch untersagt; ebenfalls ohne Diskussion. Da es mir hier langsam reichte, versendete ich den Rundbrief weiter, nur eben als „parteiunabhängigen Rundbrief“, welcher mittlerweile einen hohen Empfängerkreis hat – meist Leute, die einst CDU wählten und sich nun enttäuscht abwandten.

Die Hindernisse, die mir ständig in den Weg gelegt wurden, nahmen kein Ende. Am Internationalen Frauentag klärte ich mit einem CDU-Stand am Alexanderplatz über Ehrenmorde und Zwangsehen auf, eine brutale Realität, die nicht verschwiegen werden darf. Ich wollte kein Lob dafür, dass ich Bürger über diese Verbrechen aufklärte, aber sicherlich wollte ich ebenfalls keine vom Kreisvorstand angedrohte Rüge.

Aber vergessen wir mal die Parteiinterna und reden über die Außenwirkung.

Die Sprachverbote, die ich auferlegt bekommen habe, sind motiviert durch eine Mischung aus Angst und Taktik. Ersteres aufgrund der Gefahr, Wähler durch vermeintlich unbeliebte Thesen zu verprellen, und letzteres aufgrund neuer Koalitionsoptionen. Ich verstehe die Notwendigkeit, als Partei zu einem gewissen Grad wahltaktisch zu agieren, aber wenn dieser Grad nun soweit geht, dass selbst die Grundlagen der CDU aufgeweicht werden, dann sind wir nur noch ein Instrument zur Arbeitsbeschaffung einiger weniger Funktionäre an der Parteispitze, anstatt eine aufrechte Volksvertretung.

Was in Deutschland passiert, ist, dass sich alle Parteien soweit angenähert haben, dass es mittlerweile kaum mehr eine Rolle spielt, wen man wählt. Es ändert sich die Farbe, aber die Politik bleibt dieselbe. Alleine die Berliner Erklärung würde es fast erforderlich machen, dass sich die CDU einen neuen Namen zulegt, denn mit der Partei Konrad Adenauers hat das, was wir heute haben, nichts mehr zu tun.

Das Volk merkt dies, Herr Henkel! Nicht-Wähler-Anteile von über 40% zeigen deutlich, dass der Bürger erkannt hat, dass Parteien mittlerweile weniger für das Volk da sind, sondern mehr für sich selbst. Ab wann ist eine Regierung nicht mehr demokratisch legitimiert, Herr Henkel? Ab 51% Nicht-Wähler? Ab 75% Nicht-Wähler? Oder reicht es, wenn sich die Politiker am Wahltag selbst wählen?

Man kann es kaum mal mehr Politik nennen, was heute in Deutschland fabriziert wird. Anstatt die Probleme wirklich anzupacken, werden nach der Wahl und den ganzen schönen Wahlversprechen nur hier und da ein paar kleine Schräubchen gedreht, dass es wenigstens so aussieht, als ob etwas getan wird, aber penibel darauf geachtet, dass es keine Auswirkungen hat. Hauptsache es wird nirgendwo angeeckt, Hauptsache niemand fühlt sich auf den Schlips getreten; das könnte Stimmen kosten.

Diese zögerliche Einstellung wirtschaftet dieses so großartige Land herab, ein Land, welches gerade mal einen Bruchteil seines Potentials nutzt, und eine Tatsache, die allen Politikern bekannt ist. Dennoch bleibt der Kurs der alte, die Probleme bestehen und die Missstände über Schulden finanziert. Den Preis dafür, dass einige Partei-Eliten an der Macht bleiben, den bezahlen die Bürger und deren Kinder später, wenn diese Eliten längst im Ruhestand oder Ausland sind.

Dieser Fassadenpolitik setzte die Berliner CDU mit ihrem Integrationspapier, welches vollkommen an der Parteibasis und deren Bedenken vorbei durchgesetzt wurde, die Krone auf. Schon die Verfasser des Papiers, Monika Grütters, die ernsthaft die Doppelte Staatsbürgerschaft als Problemlösung bei der Integration in Erwägung zog, und Burkhard Dregger, der öffentlich zugeben musste, dass er vom Islam, um dessen Anhänger sich jegliche Integration überhaupt fast ausschließlich dreht, wenig weiß, – schon die Verfasser waren eine Besetzung, die klar zeigt, dass es hier weniger um Fachkompetenz ging, und damit nicht um die praktische Realisierbarkeit des Papiers, sondern lediglich um eine Annäherung an die anderen Parteien zum Zweck der Koalition und des eigenen Machterhalts.

Das Integrationsprogramm der Berliner CDU unterscheidet sich kaum von den Programmen, die bisher so erschreckend erfolglos waren. Aber ich erwähnte ja, dass es heute in der Politik wohl weniger um die Erfolgsaussichten der Programme geht, sondern um Koalitionskonstellationen zum Zweck der persönlichen Machterweiterung. Diese verkrustete Politkaste aufzubrechen wird meine zukünftige Aufgabe sein.

Ich möchte den Menschen in unserem Land zeigen, dass es auch anders geht. Dass eine Partei erfolgreich sein kann, wenn sie die Probleme am Schopf packt, deutlich anspricht und das auch glaubwürdig vermittelt. Ich möchte Ihnen zeigen, dass eine solche Partei langfristig erfolgreicher sein wird, als jede alteingesessene Partei. Und das werden wir!

Wir werden die Politik in Berlin und Deutschland grundlegend ändern!

Wir werden Daten und Fakten auf den Tisch bringen, die bisher von allen Parteien gemieden und von vielen Medien unter den Tisch gekehrt wurden! Wir werden unbequeme Wahrheiten aussprechen und dem Bürger wieder Mut machen, selbiges zu tun! Wir werden Tatsachen in die Presse, in die Talkshows und in die Parlamente tragen, und damit jeden Politiker zwingen, sich mit der Realität auseinander zu setzen und sich für seine vergangenen Taten zu rechtfertigen! Wir werden die Bürger aufklären über das, was ihnen bisher vorenthalten wurde und wir werden sagen, warum ihnen dies vorenthalten wurde. Wir werden wieder Politik für den Souverän dieses Landes machen!

Denn wir haben keine Angst. Wir kleben nicht an unseren Posten und Gehältern. Wir tun dies, weil wir aufrichtig davon überzeugt sind das Richtige für Andere zu tun. Wir sind Idealisten, vom Altruismus geleitet – und deshalb werden wir auch am Ende erfolgreich sein.

Und somit das Volk.

Marc Doll





Was bedeutet Toleranz für einen Christen?

11 09 2010

Der einst designierte Weihbischof von Linz, Pfarrer Dr. Wagner spricht über das Thema Toleranz.

Nachdem Hr. Dr. Wagner seinerzeit von seinen Mitbrüdern und Schwestern nicht sehr tolerant behandelt wurde, kann das ein durchaus interessanter Vortrag werden zu dem die CPÖ Salzburg einlädt:

Thema: “Was bedeutet Toleranz für einen Christen?”
anschließend Diskussion

Referent: Hw. Pfarrer Dr. Gerhard Maria Wagner,
Pfarrer von Windischgarsten und ehemals
designierter Weihbischof von Linz

am Mittwoch, 15.09.2010

19.00 Uhr Einlass
19.30 Uhr Beginn

Romanischer Saal
St. Peter Bezirk 1
5020 Salzburg

(im Innenhof v. St. Peter links)

Eintritt frei, Spenden erbeten!

Veranstalter:

Christoph Humpf
Pressesprecher
“Christliche Partei Österreichs – Salzburg”
(CPÖ-Salzburg)
Sommeregg 21
5301 Eugendorf

Tel: +43 650/ 7 44 20 06
E-Mail: cpoe.salzburg@gmail.com
Web: www.christlicheparteiösterreichs.at








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