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	<title>Kommentare zu: About</title>
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	<description>Ein Blog über Gesellschaft, Politik und Wirtschaft</description>
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		<title>Von: Wilhelm Zeilinger</title>
		<link>http://schreibfreiheit.eu/about/#comment-916</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Zeilinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 05:04:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meiner Meinung nach ist der Schutz des eigenen Körper und Geist am wichtigsten. Jedoch erreichen wir diesen optimalen Schutz, wenn wir äußere Einflüsse ignorieren? Sei es durch Medien, Politik und Menschen. Ich glaube wir müssen beides machen und selectieren. Sowohl die gute Nachricht als auch die reale Nachricht annehmen und verarbeiten. Nur so, erreichen wir den optimalen Schutz und können uns am besten vorbereiten. Tag für Tag. Mit schlechten oder realen Nachrichten nicht umzugehen können oder zu ignorieren, bedeutet Informationsverlust und aus dieser resultiert Gefahr. Diese Gefahr macht uns angreifbar und verletzlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach ist der Schutz des eigenen Körper und Geist am wichtigsten. Jedoch erreichen wir diesen optimalen Schutz, wenn wir äußere Einflüsse ignorieren? Sei es durch Medien, Politik und Menschen. Ich glaube wir müssen beides machen und selectieren. Sowohl die gute Nachricht als auch die reale Nachricht annehmen und verarbeiten. Nur so, erreichen wir den optimalen Schutz und können uns am besten vorbereiten. Tag für Tag. Mit schlechten oder realen Nachrichten nicht umzugehen können oder zu ignorieren, bedeutet Informationsverlust und aus dieser resultiert Gefahr. Diese Gefahr macht uns angreifbar und verletzlich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Prof.Dr. Hans Schieser</title>
		<link>http://schreibfreiheit.eu/about/#comment-612</link>
		<dc:creator><![CDATA[Prof.Dr. Hans Schieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 09:22:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-612</guid>
		<description><![CDATA[Was zuerst kommt....

Die Erfahrung bestätigt, was die Hirnforscher, Lernpsychologen und Pädagogen zwar wissen, aber bei der Erziehung und Bildung kaum zur Kenntnis genommen wird: die ersten Erfahrungen gehen am tiefsten und sind schwer zu „ersetzen“.

Probieren Sie das einmal selber aus: Sie lesen einen Roman und sehen später den Film. Die „Bilder“, die Sie beim Lesen im Kopf haben, und die im Film, passen nicht zusammen.
Schauen Sie zuerst den Film an, und lesen dann den Roman, dann werden Sie beim Lesen die Bilder des Films „sehen“.

Alles, was wir als Kind (bereits vor der Geburt!) hörten, und in den ersten fünf bis acht Jahren sahen und in die Hand bekamen, ist im Unterbewußtsein „gespeichert“. Nur wenig von dem,was wir in diesen ersten Jahren erlebten, wird uns bewußt. In anderen Worten: kaum jemand erinnert sich an das, was in der frühen Kindheit geschah, außer vielleicht besonders traumatische Erfahrungen. Aber in diesen Jahren lernen wir eine Muttersprache, den Umgang mit anderen Menschen und Tieren und Dingen in der Umwelt, ohne es zu „verstehen“.

Wenn in der späteren Kindheit und vor allem in der Jugendzeit neue Erfahrungen dazukommen, die mit diesen ersten Erfahrungen „kompatibel“ (= passend) sind, wird ein „Gleichgewicht“ die intellektuelle und emotionale Entwicklung fördern. Kommen „fremdartige“ (widersprüchliche, schockierende,) Erfahrungen auf das Kind zu, mit dem es intellektuell (verstandesmäßig) und emotional (gefühlsmäßig) nicht fertig wird, entstehen „intra-psychische“ (inner-seelische) Spannungen, die sich immer im Verhalten und oft auch physisch (körperlich) auswirken.
 
Das hat auch Siegmund Freud erkannt: „Kinder, die [früh] sexuell stimuliert wurden, sind nicht mehr erziehungsfähig: die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Mißachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen.“ (S.Freud, Gesammelte Werke, Band 7, Seite 149).
Dies gilt jedoch nicht nur im Bereich der Geschlechtlichkeit, sondern auch bei den Erfahrungen im Alltag, mit Menschen, Tieren und Dingen. Aggressivität (Gewaltbereitschaft) in den Schulen, im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz sind Symptome (Anzeichen) von diesen inner-seelischen Spannungen.

Diese Quelle von Verhaltens- und Lernstörungen (nicht nur bei Kindern) ist schon lange bekannt und wurde vor allem in unserer Zeit von Christa Meves in ihren Büchern und Vorträgen aufgezeigt, aber auch die Theorien von Jean Piaget (Intellektuelle Entwicklung), Jerome Bruner (Lerntheorie) und Urie Bronfenbrenner (Soziales Verhalten) bestätigen dies. 
Von unseren „Bildungspolitikern“ können wir leider nicht erwarten, daß sie sich mit diesen Dingen wissenschaftlich kundig machen, aber für den „Normalverbraucher“, und vor allem für Eltern und Lehrer(innen) ist es verantwortungslos, wenn sie das nicht wissen wollen.

„Normalverbraucher“ sind wir alle!  Wir „verbrauchen“ täglich Informationen und uns vorgestellte (oft vor-gegaukelte“) Tatsachen, ohne das „Verfallsdatum“ oder die „Inhaltsangaben“ zu überprüfen! Kinder und auch wir, selbst noch im hohen Alter, machen Erfahrungen, die entweder mit unserer Intelligenz und unseren Gefühlen „kompatibel“ oder „widrig“ sind, und je nachdem bei uns ein „Gleichgewicht“ (Harmonie, Zustimmung, gutes Gefühl) oder diese intra-psychischen  Spannungen („ungute“ Gefühle, Ärger, Verwirrung) erzeugen.

Man kann nicht alle Erfahrungen von vornherein ausschalten, oder wenigstens überprüfen, aber wir können uns bemühen, die „ersten Erfahrungen“ eines Tages zu planen, indem wir am Morgen nicht zuerst die Zeitung lesen, oder die Nachrichten am Radio oder im Fernsehen „mitbekommen“, sondern etwas Schönes, Gutes und vor allem Wahres auf uns zu kommen lassen. Das kann eine gute, harmonische Musik, oder die „Tageslosung“ oder Bibel* sein, oder einfach ein Blumenstrauß und eine brennende Kerze auf dem Frühstückstisch und ein gutes Gespräch. Diese „Erst-erfahrung“ wird nicht nur für ein Kind, sondern auch für den Erwachsenen vor allen im Tagesverlauf kommenden Erfahrungen den „Platz“ einnehmen, und die „Einstellung“ beeinflussen. 

Die Amerikaner sagen oft, wenn ihnen jemand am Morgen eine gute Nachricht mitteilt: „you made my day!“ (Du hast mir den Tag „gemacht“). „Machen“ wir doch für uns und unsere Kinder und Mitmenschen jeden Tag, in dem wir selber mit einer guten Erfahrung den Tag beginnen -- und nachher, am Abend, auch ausklingen lassen!

*Nein, es muß nicht unbedingt die Bibel oder etwas „Frommes“ sein, obwohl sich gerade dies erfahrungsgemäß bewährt hat, aber auf keinen Fall sollten uns die „Medien“ die ersten Erfahrungen bei Tagesbeginn liefern!

Prof.Dr. Hans Schieser
Prof.em. DePaul University Chicago]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was zuerst kommt&#8230;.</p>
<p>Die Erfahrung bestätigt, was die Hirnforscher, Lernpsychologen und Pädagogen zwar wissen, aber bei der Erziehung und Bildung kaum zur Kenntnis genommen wird: die ersten Erfahrungen gehen am tiefsten und sind schwer zu „ersetzen“.</p>
<p>Probieren Sie das einmal selber aus: Sie lesen einen Roman und sehen später den Film. Die „Bilder“, die Sie beim Lesen im Kopf haben, und die im Film, passen nicht zusammen.<br />
Schauen Sie zuerst den Film an, und lesen dann den Roman, dann werden Sie beim Lesen die Bilder des Films „sehen“.</p>
<p>Alles, was wir als Kind (bereits vor der Geburt!) hörten, und in den ersten fünf bis acht Jahren sahen und in die Hand bekamen, ist im Unterbewußtsein „gespeichert“. Nur wenig von dem,was wir in diesen ersten Jahren erlebten, wird uns bewußt. In anderen Worten: kaum jemand erinnert sich an das, was in der frühen Kindheit geschah, außer vielleicht besonders traumatische Erfahrungen. Aber in diesen Jahren lernen wir eine Muttersprache, den Umgang mit anderen Menschen und Tieren und Dingen in der Umwelt, ohne es zu „verstehen“.</p>
<p>Wenn in der späteren Kindheit und vor allem in der Jugendzeit neue Erfahrungen dazukommen, die mit diesen ersten Erfahrungen „kompatibel“ (= passend) sind, wird ein „Gleichgewicht“ die intellektuelle und emotionale Entwicklung fördern. Kommen „fremdartige“ (widersprüchliche, schockierende,) Erfahrungen auf das Kind zu, mit dem es intellektuell (verstandesmäßig) und emotional (gefühlsmäßig) nicht fertig wird, entstehen „intra-psychische“ (inner-seelische) Spannungen, die sich immer im Verhalten und oft auch physisch (körperlich) auswirken.</p>
<p>Das hat auch Siegmund Freud erkannt: „Kinder, die [früh] sexuell stimuliert wurden, sind nicht mehr erziehungsfähig: die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Mißachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen.“ (S.Freud, Gesammelte Werke, Band 7, Seite 149).<br />
Dies gilt jedoch nicht nur im Bereich der Geschlechtlichkeit, sondern auch bei den Erfahrungen im Alltag, mit Menschen, Tieren und Dingen. Aggressivität (Gewaltbereitschaft) in den Schulen, im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz sind Symptome (Anzeichen) von diesen inner-seelischen Spannungen.</p>
<p>Diese Quelle von Verhaltens- und Lernstörungen (nicht nur bei Kindern) ist schon lange bekannt und wurde vor allem in unserer Zeit von Christa Meves in ihren Büchern und Vorträgen aufgezeigt, aber auch die Theorien von Jean Piaget (Intellektuelle Entwicklung), Jerome Bruner (Lerntheorie) und Urie Bronfenbrenner (Soziales Verhalten) bestätigen dies.<br />
Von unseren „Bildungspolitikern“ können wir leider nicht erwarten, daß sie sich mit diesen Dingen wissenschaftlich kundig machen, aber für den „Normalverbraucher“, und vor allem für Eltern und Lehrer(innen) ist es verantwortungslos, wenn sie das nicht wissen wollen.</p>
<p>„Normalverbraucher“ sind wir alle!  Wir „verbrauchen“ täglich Informationen und uns vorgestellte (oft vor-gegaukelte“) Tatsachen, ohne das „Verfallsdatum“ oder die „Inhaltsangaben“ zu überprüfen! Kinder und auch wir, selbst noch im hohen Alter, machen Erfahrungen, die entweder mit unserer Intelligenz und unseren Gefühlen „kompatibel“ oder „widrig“ sind, und je nachdem bei uns ein „Gleichgewicht“ (Harmonie, Zustimmung, gutes Gefühl) oder diese intra-psychischen  Spannungen („ungute“ Gefühle, Ärger, Verwirrung) erzeugen.</p>
<p>Man kann nicht alle Erfahrungen von vornherein ausschalten, oder wenigstens überprüfen, aber wir können uns bemühen, die „ersten Erfahrungen“ eines Tages zu planen, indem wir am Morgen nicht zuerst die Zeitung lesen, oder die Nachrichten am Radio oder im Fernsehen „mitbekommen“, sondern etwas Schönes, Gutes und vor allem Wahres auf uns zu kommen lassen. Das kann eine gute, harmonische Musik, oder die „Tageslosung“ oder Bibel* sein, oder einfach ein Blumenstrauß und eine brennende Kerze auf dem Frühstückstisch und ein gutes Gespräch. Diese „Erst-erfahrung“ wird nicht nur für ein Kind, sondern auch für den Erwachsenen vor allen im Tagesverlauf kommenden Erfahrungen den „Platz“ einnehmen, und die „Einstellung“ beeinflussen. </p>
<p>Die Amerikaner sagen oft, wenn ihnen jemand am Morgen eine gute Nachricht mitteilt: „you made my day!“ (Du hast mir den Tag „gemacht“). „Machen“ wir doch für uns und unsere Kinder und Mitmenschen jeden Tag, in dem wir selber mit einer guten Erfahrung den Tag beginnen &#8212; und nachher, am Abend, auch ausklingen lassen!</p>
<p>*Nein, es muß nicht unbedingt die Bibel oder etwas „Frommes“ sein, obwohl sich gerade dies erfahrungsgemäß bewährt hat, aber auf keinen Fall sollten uns die „Medien“ die ersten Erfahrungen bei Tagesbeginn liefern!</p>
<p>Prof.Dr. Hans Schieser<br />
Prof.em. DePaul University Chicago</p>
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