Schwanger mit 15

3 12 2013

norma mit hintergrund2Herbergsuche:
„Jugendliche mit Kind sucht Familie“

Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte!
Als Norma mit 15 Jahren schwanger wurde, hätte sie beinahe ihr Kind getötet. Doch es kam alles ganz anders.

Norma war ein junges Mädchen, wie viele. Sie wollte das Leben genießen. Als sie mit 15 feststellte, dass sie schwanger war, brach eine Welt für sie zusammen, zumal ihr Freund sie drängte, das Kind abzutreiben.

Mittlerweile ist Norma 18 Jahre alt und Mutter des zweijährigen Max. In ihrer Not ging sie zu einer Beratungsstelle für Schwangere in Konfliktsituationen und erhielt die Adresse eines Abtreibungsarztes.

Für ihre Mutter war klar, dass ihr eigenes Enkelkind niemals getötet werden soll. Deshalb suchte sie eine lebensbejahende Beratungsstelle und bat uns um Hilfe.

Noch am selben Abend konnte unsererseits ein ausführliches Gespräch mit allen im Schwangerschaftskonflikt Beteiligten geführt werden. Die Begleitung war intensiv. Normas Freund drohte mit Selbstmord, sollte Norma das Baby behalten.

Als sie ein kleines Embryomodell, welches der Größe ihres ungeborenen Kindes (damals 11. Woche)  in ihren Händen hielt, war für sie klar, dass sie ihr Baby nicht töten konnte. Sie sagte: „Das ist ja ein kleiner Mensch!“ Norma wurde bewusst, dass sie bereits Mutter ihres Kindes ist, und für immer sein wird, ob sie sich für sein Leben entscheidet oder nicht.

Da die Mutter von Norma alleinerziehend und berufstätig ist, schien es das Beste, wenn Norma in einer Familie die erste Zeit nach der Geburt wohnen und sich somit in die neue Rolle eingewöhnen konnte. Deshalb starteten wir eine Suchaktion: „Herbergsuche – Jugendliche mit Kind sucht eine Familie“

Ein Pastorenehepaar der Freien Christengemeinde hat sich bereiterklärt und ihr Haus geöffnet. Erfreulich ist, dass sich dadurch auch Christen verschiedenster Denominationen neu kennenlernen durften.

Die Schwangerschaft und Geburt verliefen komplikationslos. Dann war er da, der kleine Max, den alle sogleich ins Herz geschlossen haben – auch der junge Vater!

Nun berichtet Norma:

Am 30. Oktober 2010 erblickte mein Sohn Max das Licht der Welt und schon kurz darauf zogen wir zu einer Familie, die ein großes Haus in den Bergen haben.

Von diesem Tag an veränderte sich mein ganzes Leben. Nicht nur durch meinen Sohn, sondern mehr noch durch eine neue Bekanntschaft, denn ich lernte Jesus Christus kennen und das war mehr, als ich jemals zu glauben gewagt hätte.

Bevor ich zu Gott kam, war ich ein rebellischer Teenager und ließ mir von niemandem etwas sagen. Ich lebte nur für mich, liebte es, mit meinen Freunden in der Nacht abzuhängen und zu chillen. Bei jedem Blödsinn war ich dabei, auch wenn es mich in Gefahr brachte. Mein Leben lief in eine völlig falsche Richtung und alles ging wie auf einer schiefen Ebene mehr und mehr bergab. Aber das war mir damals gar nicht bewusst.

Zu meiner Mutter hatte ich ein total kaputtes Verhältnis. Wir konnten kaum noch normal miteinander reden und schrieen uns gegenseitig an. Ich weiß nicht, wie lange das noch gut gegangen wäre.

Ich dachte damals, dass es Gott bestimmt gibt, hatte aber keine Ahnung vom Glauben, weil es mir damals nicht wichtig schien. Doch dann wurde ich plötzlich schwanger und brauchte Gottes Hilfe. Heute weiß ich, dass Er es war, der mir all diese Menschen zur Seite gestellt hat, damit ich mich für mein Kind entscheiden konnte. Er war es, der mich in eine stabile und christliche Familie geführt hat.

Durch Gott, meinen Sohn und die Menschen, mit denen ich zusammenlebe, lerne ich, den Leuten Respekt entgegenzubringen, für andere da zu sein, und nicht nur für mich selbst zu leben. Ich lerne, die Menschen so zu lieben, wie sie sind, und den anderen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte. Gott hilft mir sehr. Ich kann meine Probleme und schlechten Gedanken, oder, wenn es mir einmal nicht so gut geht, zu Ihm bringen. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es Jesus ernst meint und, dass wir nicht jeden Blödsinn machen können und dabei denken sollen, Jesus verzeiht mir sowieso. Nein, unsere Schuld soll uns leid tun, wir sollen es Ihm bringen, Ihn um Verzeihung bitten und es ernst mit Ihm meinen!

Anfangs war geplant, dass ich nur rund ein halbes Jahr hier bleibe. Jetzt sind es aber schon mehr als zwei Jahre, die ich hier lebe. Dank Gottes Hilfe habe ich eine sehr gute Lehrstelle gefunden. Ich mache die Ausbildung zur Masseurin in einem Nobelhotel in der Nachbargemeinde.

Ich darf eine glückliche Mama sein und ich bin so dankbar und froh, dass ich meinen Sohn nicht abgetrieben habe. Auch wenn ich es nicht einfach hatte, mich zu entscheiden, und ich wusste, dass sich mein Leben dadurch total verändern würde. Aber ich entschied mich für das Leben und für ein Leben mit Gott. Und heute weiß ich, dass das die beste Entscheidung meines Lebens war!

Mein Zeugnis durfte ich inzwischen bei Firmgruppen und in Schulklassen erzählen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass mich damals meine inneren Kämpfe beinahe aufgefressen haben. Für mich war es eine große Erleichterung, als ich mich endlich zu dieser Entscheidung durchgerungen habe. Ich möchte alle ermutigen, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen.

Ich weiß nicht, wo ich heute wäre, wenn ich mein Kind abgetrieben hätte. Niemals hätte ich erfahren, wie es aussehen würde, ob es ein Mädchen oder ein Junge wäre. Auch sein wunderschönes Lächeln, wenn er sich freut, hätte ich nie gesehen. Außerdem wäre ich total abgesunken in Drogen und Alkohol, Sex und Diebstahl. Bald hätte ich mich nicht mehr unter Kontrolle gehabt und mein Leben hätte nie mehr einen Sinn gefunden.

Gott liebt uns alle so sehr, Er lässt uns nie im Stich. Wenn wir ihn bitten, dann kommt Er in unser Leben und hilft uns.

Von Herzen Deine Norma

veröffentlicht von: www.plattform-leben-vorarlberg.at





Ich habe abgetrieben!

26 04 2012

Achtung! Dieser Erfahrungsbericht von Frau T. geht unter die Haut! Lesen Sie nur weiter, wenn Sie über eine stabile psychische Verfassung verfügen.

Nicht irgendwo in Amerika sondern hier in Österreich, heute vor einer Woche, hat sich die nachfolgende Geschichte zugetragen. Was Sie hier lesen, ist kein Märchen, es ist pure Realität. Tagtäglich ereignet sich diese Geschichte in ähnlicher Weise hunderte Male in den Praxen der österreichischen Abtreibungsfirmen.

In der nachfolgenden Erfahrung schildert Frau T., wie sie die Abtreibung ihres Kindes erlebte.

Wie es dazu kam: Frau T. fühlte sich zu schwach, um sich dem Druck ihres Mannes zu widersetzen. Aufgrund seiner plötzlichen Arbeitslosigkeit, finanzieller Sorgen wegen der Spielsucht ihres Mannes und des bevorstehenden Wohnungswechsels, sah Frau T. keinen anderen Ausweg. Hinzu kam, dass sie selber mitten in der Berufsausbildung steckt. Sie befürchtet Nachteile, wenn sie die Ausbildung aufgrund einer Schwangerschaft unterbrechen muss. Kindergärtnerin zu werden ist ihr Traum. Obwohl Pro-Lifer ihr Möglichstes taten und sämtliche Gebetsketten aktiviert wurden, hat sich Frau T. schweren Herzens für die Abtreibung entschieden, die sie bereits beim Aufwachen aus der Narkose bitterlich bereute.

Wie geht es den vielen Frauen in unserem Land, die diesen Weg ebenfalls gewählt haben?

Obwohl Abtreibung sehr viele Frauen betrifft, ist es ein Tabuthema. Wir können und dürfen nicht länger schweigen! Diese Kultur des Mordens muss noch heute ein Ende finden! Die Wahrheit gehört ans Licht, denn die Geschichte von Frau T. ist kein Einzelfall.

Dank gilt Frau T., die sich getraut hat, ihre Erfahrungen aufzuschreiben. Frau T. möchte mit ihrem Bericht andere Frauen warnen, die sich von den Lügen der Abtreibungsbefürworter einlullen lassen.

Fest steht: Abtreibung ist kein Spaziergang!

Mitte April 2012 besuchte ich Dr. W. nach einem positiven Schwangerschaftstest in seiner Praxis. Der Wartebereich war verziert mit vielen Babyfotos, auf denen auch Herr Dr. W. abgebildet war. Nach langem Warten, trotz Termins, wurde ich dann persönlich von Dr. W. abgeholt. Er führte mich ins Arztzimmer. Ich erklärte, dass ich zwei positive Schwangerschaftstests gemacht habe und, dass ich dieses nun kontrolliert haben möchte. Ich sagte ihm, dass ich nicht weiß, ob ich das Kind haben kann. Er fing sofort an zu erklären, dass ein Abbruch überhaupt kein Problem wäre und es eine Sache von 2 Minuten sei. Doch bevor wir über den Abbruch weitersprechen würden, wolle er erst schauen wie weit ich bin. Wir gingen ins Behandlungszimmer. Er untersuchte mich vaginal und auf Anhieb war ein kleiner Mensch zu erkennen.  Meine ersten Worte waren: „Das ist aber groß.“ Er vermaß das Kind und stellte fest, dass ich in der 11. Woche war. Dann durfte ich mich wieder anziehen. Er untersuchte weder, ob das Herz schlug, noch, ob es gesund ist. Dann gingen wir wieder in das Arztzimmer. Er holte einen “Plastikschlauch” aus seinem Schubfach und erklärte mir anhand eines Schaubildes (Abbild der Gebärmutter mit Scheideneingang) wie der Abbruch vorgenommen wird. Er sagte: „Dieser Schlauch ist für einen Fötus in der achten Woche, ihrer wäre dann größer.“ Ich sagte, dass ich das Kind gerne haben möchte, es aber aufgrund meiner Lebensumstände nicht haben kann. Er sagte: „Das ist gar kein Problem, der Eingriff dauert 10 Minuten und 0,8 Frauen, also jede Frau, nimmt in ihrem Leben einen Abbruch vor. Das ist etwas Natürliches und ganz Normales.“ Ich entgegnete: “Mein Kind ist aber doch schon so groß.” Er entgegnete, das sei kein Problem, er mache das bis zur 16. Woche und hätte auch schon Frauen in dem Stadium gehabt und es habe nie Probleme gegeben. Dazu meinte er, dass eine Abtreibung hier anders als in Deutschland, bis zur 16. Woche erlaubt sei und ich auch nicht zu einer Beratung muss, was ihm und mir alles erleichtern würde. Dann erklärte er mir die Kosten. Der Eingriff kostet 790€, für mich würde er es um 550€ machen. Sofort wollte er mit mir einen Termin für den Abbruch vereinbaren, doch ich bat um Bedenkzeit…

Ein paar Tage später, nach unheimlichem Druck durch meinen Mann und dessen Familie, vereinbarte ich dann einen Termin für Donnerstag, den 19.04.2012 um 10.00 Uhr. Bei dieser Terminvereinbarung erklärte mir die Arzthelferin, dass dienstags und donnerstags im Stundentakt ab 8 Uhr die Abbrüche vorgenommen werden. Und so war es auch, um 12 Uhr lag bereits die nächste Frau im OP.

Dann war der Tag gekommen. Ich musste um 7 Uhr zwei Tabletten nehmen, damit alles in meinem Bauch lockerer wird. Ich bekam eine halbe Stunde nach der Einnahme Unterleibsschmerzen. Um 9 Uhr fuhr ich dann mit dem Bus zur Praxis. Ich musste beim Empfang meine unterschriebene Einverständniserklärung abgeben und den „Nur“- Eingriff in Höhe von 230,- Euro direkt bezahlen. DOWAS für Frauen übernahm 220,- Euro. Die restlichen 100,- Euro musste ich direkt an den Narkosearzt bezahlen, worüber ich keine Rechnung erhielt. Dieser klärte mich auf und brachte mich dann ins Wartezimmer für den Eingriff. Er stach mir eine Kanüle und spritze mir eine halbe Ampulle Morphium zur Beruhigung. Doch es beruhigte mich in keinster Weise. Ich fing bitterlich an zu weinen, legte die Hand auf meinen Bauch und bat mein Kind um Verzeihung. Ich sagte ihm: „Ich liebe dich und es tut mir leid.“ Alle Dämme brachen und ich bekam einen Nervenzusammenbruch. Die Arzthelferin kam zu mir und sagte: „Das ist nichts Schlimmes, du musst da jetzt durch, schau in die Zukunft.“ So nach dem Motto, reiß dich zusammen. Auch der Narkosearzt übte in dieser Form Druck aus. Dann wurde ich ins Behandlungszimmer gebracht und auf den Stuhl fixiert. Ich bekam das Schlafmittel und der Arzt sagte noch: „Jetzt schlaf gut, Jasmin.“ Ich bin weinend eingeschlafen, nein bitterlich weinend eingeschlafen.
Dann wachte ich vom Geklimper des OP-Bestecks auf. Ich hörte, wie der Arzt zum Narkosearzt sagte: „Da haben wir ja dann alles gut wegbekommen, wir sollten ihr nur nicht sagen, dass wir 10 Anläufe gebraucht haben, weil das Kind nicht gehen wollte.“ Mit diesem Satz dämmerte ich wieder ein. Dann wachte ich wieder auf und sofort war dieser Satz in meinem Kopf da. Ich bemerkte dann, dass jemand neben mir stand, den ich sogleich viermal fragte, ob alles gut gelaufen sei. Erst dann erhielt ich ein kurzes: „Ja, alles ist gut gelaufen.“ Dann fragte ich: „Ist es auf dem Müll?“ Und dieser Jemand sagte: „Nein, hier ist es Gesetz, dass es in das Krankenhaus gebracht wird und dann sorgfältig mit anderen verbrannt wird.“ Ich dämmerte kurz ein und wurde dann auf meine Liege gebracht. Ich weinte und weinte. Ich fühlte mich einfach nur schlecht und da war dieser Satz, der mir unendliches Leid zufügte. Hinzu kam, dass die Wände sehr hellhörig waren und ich ständig den Sauger hörte, mit dem das nächste tote Kind abgesaugt wurde. Ein- oder zweimal schaute man nach mir. Wieder kamen Sätze wie: „Es ist nicht schlimm, was Normales, hast es doch geschafft,  kannst ja wieder schwanger werden.“ Als ob ich in dieser Situation darüber nachdachte, wieder schwanger zu werden. Ich wollte mein Kind wieder und diesen Satz aus meinem Kopf weg haben. Nach 1,5 Stunden nahm ich etwas Essen zu mir, damit ich endlich nach Hause konnte. Ich wollte einfach nur weg. Dann kam die Arzthelferin zu mir und bat mich, mich anzuziehen, weil sie den Platz für eine neue Frau brauchten. Das tat ich auch. Dann sollte ich im Wartebereich Platz nehmen. Da waren diese Bilder der frischgeboren Babys mit dem Doktor und es kam mir so absurd vor. Und diese Bilder taten weh, sehr weh.

Dann holte mich der Arzt ab. Er gab mir einen Zettel, auf dem die Medikamente standen, die ich noch kaufen sollte. Auf dem Zettel wurde auch mein Abbruch bestätigt. Er klärte mich auf, was ich nun nicht tun darf z.B. Sex, Tampons. Wieder sagte er, es sei nicht schlimm und ich soll mir keine Vorwürfe machen, es sei was Natürliches. Nun nahm ich all meinen Mut zusammen und berichtete ihm von diesem Satz, der unentwegt in meinem Kopf war. Er fing an zu lachen, es sei Einbildung, das hätte niemand gesagt und wenn es gesagt wurde, ging es um eine andere Frau. Ich wusste, dass er lügt und ich fühlte mich nicht besser. Dann ging ich, bekam noch einen Termin für die Nachuntersuchung und das Rezept. Weinend verließ ich das Gebäude.

Die Tage danach waren sehr schwer. Ich konnte nicht trauern wegen meinen zwei Kindern und wegen dem Mann. Ich weinte abends für mich alleine und hatte mit starken Unterleibsschmerzen, Kopfweh und Brechen zu tun. Und auch die Blutung war sehr stark. Und auch jetzt fühle ich mich ausgelaugt und es tut einfach nur weh. Da sind die Vorwürfe, dieser Satz, diese Schuldgefühle, die körperlichen Leiden und all die anderen Sorgen, die sich in keinster Weise nach dem Abbruch in Luft aufgelöst haben. Ich fühle mich leer und zwischendurch falle ich in dieses schwarze Loch, aus dem ich nur meinen Kindern zuliebe wieder rauskomme.

www.plattform-leben-vorarlberg.at

www.leben-danach.at (Hilfsangebot für Frauen nach Kindsverlust)





FL – Im Würgegriff der Homo-Lobby?

13 06 2011

 

Vom 17. bis 19. Juni 2011 waren 18.000 Wahlberechtigte des Fürstentums aufgerufen über die Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes abzustimmen.

 

Die Regierung und das Parlament, der Landtag, stehen geschlossen hinter dem neuen Partnerschaftsgesetz.

Die Wahlbeteiligung lag bei 74,2 Prozent. Davon sagten:

31,2 Prozent NEIN zum Partnerschaftsgesetz (= 4199 Stimmberechtigte)

68,8 Prozent JA zum Partnerschaftsgesetz (= 9239 Stimmberechtigte)

Das bedeutet, dass gegenwärtig 1/3 der Wählerschaft durch keine politische Gruppierung vertreten ist. Welcher Fraktion wird demnach jeder dritte Wähler bei der nächsten parteipolitischen Wahl seine Stimme geben?

In den Interviews mit Politikern und Gesetzesbefürwortern sind gegenwärtig ausschließlich die Worte “Gerechtigkeit und Toleranz” zu hören. Wer von den “JA-Sagern” hat sich  wirklich mit dem Thema Homosexualität beschäftigt? 

Wir sollten alles versuchen, um in unserer Gesellschaft den Freiraum zu erhalten, damit Männer und Frauen, die unter ihrer Homosexualität leiden und sich Wege der Abnahme ihrer homosexuellen Empfindungen und eine Entwicklung ihres heterosexuellen Potentials wünschen, solche Wege noch finden und gehen können. Und was unsere Gesetze betrifft: Wir sollten nicht gleich nennen, was nicht gleich ist.

Wie kann man ein Partnerschaftsgesetz befürworten, wenn erwiesen ist, dass …

-> … nur ein Bruchteil aller Homosexuellen dies in Anspruch nehmen wird?

siehe Länder wie D, NL, S, DK, A, wo dieses Gesetz schon länger gilt

-> … nur 1 – 2 % aller Menschen sich selbst als homosexuell bezeichnen?

siehe neueste Studien aus USA, aber auch aus England und Australien…..

Studie England März 2010 Office for national statistics, USA März 11 – National Health Statistics Reports

Die Schwulen-Vertreter operieren immer noch mit Zahlen von 10%, was erwiesenermaßen falsch ist!

-> … homosexuelle Partnerschaften im Durchschnitt höchstens 1,5 Jahre dauern?

Eine Studie aus Amsterdam (2003) belegt, dass bei den befragten Männern die homosexuellen Partnerschaften im Durchschnitt nur 1,5 Jahre hielten. In dieser Zeit hatte jeder Partner neben seiner festen Partnerschaft durchschnittlich noch 8 weitere Sexualpartner pro Jahr. -> d.h. die Partner sind sich sozial treu, aber nicht sexuell!

-> … Partnerwechsel bei homosexuellen Partnerschaften an der Tagesordnung sind?

Gleichgeschlechtlich empfindende Menschen unterscheiden bewusst zwischen sozialer und sexueller Treue!

Einer der politischen Protagonisten in Deutschland für die Einführung der „eingetragenen Lebenspartnerschaft“, Volker Beck, schrieb zu der Erwartung, dass durch eine „eingetragene Lebenspartnerschaft“ die Promiskuität der männlichen Homosexualität verringert werden könne: „Wenn man hofft, die Schwulen zu treuen Ehepartnern zu machen, muss und wird die schwule Beziehungsrealität den Gesetzgeber enttäuschen. (…) Offensichtlich ist für viele Paare ihre Sexualität mit Dritten auszuleben, ein wichtiger Faktor in der Aufrechterhaltung der Partnerschaft. (…) Eine positive rechtliche Regelung homosexueller Lebensgemeinschaften käme diesem Wusch nach einer gesellschaftlichen Einbindung auf der politischen Ebene entgegen, ohne dass dem Gesetzgeber dafür eine Verhaltensänderung im Sinne abnehmender Promiskuität angeboten werden könnte.“

Siehe auch: http://www.stern.de/politik/deutschland/interview-mit-volker-beck-der-gruene-und-die-schoepfung-1676296.html 

-> … dieses Gesetz eine Privilegierung gegenüber der Ehe bedeuten würde, die nicht gerechtfertigt ist?

-> … Homosexuelle in unserer Gesellschaft in rechtlicher Hinsicht in keiner Weise diskriminiert sind? Sie können alle Angelegenheiten privatrechtlich organisieren, wie zum Beispiel heterosexuelle Paare außerhalb der Ehe…)!

-> … immer noch 2/3 aller HIV-Infektionen durch Homosexuelle erfolgen?

Das Robert-Koch-Institut Berlin führt nach wie vor als höchste Risikogruppe für die unheilbare Erkrankung AIDS in der Bundesrepublik Deutschland Männer an, die Sex mit Männern haben. Die gemeldeten AIDS-Fälle in der Bundesrepublik im Zeitraum 01.07.1999 bis 30.06.2000 verteilen sich wie folgt: 64,5% der Neuerkrankungen betreffen homosexuell oder bisexuell sich verhaltende Männer, aber nur 1,8% der Neuerkrankungen betreffen Männer, die sich ausschließlich heterosexuell verhalten.

Siehe: http://www.dijg.de/homosexualitaet/wissenschaftliche-studien/sozialwissenschaftlich-psychologisch-medizinisch/#c795

-> … Homosexualität nicht angeboren und daher veränderbar ist? Die Homolobby verhindert mit Druck und Propaganda, dass Veränderungswilligen aus ihren Kreisen durch Therapien geholfen werden kann!

Weitere wissenschaftliche Studien über Homosexualität:

http://www.dijg.de/




PID – Ein Kind um jeden Preis?

18 04 2011

 

In diesen Tagen, in der aktuellen Präimplantationsdiagnostik (PID) – Diskussion nach Deutschland zu blicken, ist auch für uns Österreicher von großem Interesse. Die Diskussionen um die PID spalten Politik und Gesellschaft. Auch der Ethikrat hat zu keiner einheitlichen Position gefunden. Der Ethikrat ist ein Sachverständigengremium, das sich aus 26 Personen zusammensetzt. Mehr als 100 Seiten umfasst die mit Spannung erwartete Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zur PID, die im März 2011 der Bundesregierung vorgelegt wurde. 

In der Expertise weist der deutsche Ethikrat ungeschminkt auf sämtliche Probleme hin, die im Zusammenhang mit der PID auftreten können. Die nachfolgenden beschriebenen Schwierigkeiten sind bis zum heutigen Tag mit der Reproduktionsmedizin unausweichlich verbunden und finden erstaunlicherweise auch in der Stellungnahme des Ethikrats Erwähnung und Bestätigung.

In der künstlichen Befruchtung (IVF) liegt die Basis aller modernen bioethischen Probleme. Diese bildet überhaupt die Grundlage, dass PID durchgeführt werden kann.

Gegner der PID-Zulassung argumentieren meist mit denselben Punkten, die jetzt auch in der Expertise Bestätigung finden. Hier werden einige genannt:

*  Expertise:„Die Erfolgsrate bei künstlichen Befruchtungen ist gering.“

Ausgedrückt in Zahlen bedeutet das, dass nur in 8,5 % aller IVF-Behandlungsversuche ein Kind geboren wird!

Aktuelle Zahlen aus Deutschland (Jahr 2008):

Bei 68.000 Behandlungsversuchen der künstlichen Befruchtung, mit je drei implantierten Embryonen, führte das zu 4.824 ausgetragenen Schwangerschaften und diese zu 5.941 geborenen Kindern.

* „Keine PID ohne vorausgegangene Hormonbehandlung der Frau.“

Die künstliche Befruchtung bildet die Basis für PID. Immer geht dieser eine Hormonstimmulation der Eierstöcke voraus. Laut Expertise kann das Ovarielle Überstimmulationssyndrom in seiner schwersten Ausprägung lebensbedrohlich sein. Im Jahr 2009 sind in Deutschland 115 solcher Fälle bekannt worden.

* Expertise: „Kinder, die durch künstliche Befruchtung erzeugt werden, werden häufiger zu früh geboren und leiden mehr an den -„mit einem zu geringen Geburtsgewicht assoziierten neurologischen und körperlichen Beeinträchtigungen“ – als Kinder, die auf natürlichem Wege gezeugt werden. Es ist umstritten, ob dies auf die Methode der künstlichen Befruchtung zurückgeführt werden kann oder ob es an Faktoren liegt, die mit Unfruchtbarkeit der biologischen Eltern einhergehen.“

* Expertise: „Gegenwärtig werden 20 % der Embryonen, die in flüssigem Stickstoff für einen späteren Transfer bereitgehalten werden, die Prozedur des Einfrierens und Auftauens nicht lebend überstehen.“

* Eine sehr dunkle Seite der künstlichen Befruchtung ist das Thema „fetale Reduktion“.

Zitat aus der Expertise: „Der Fetozid (= Töten „überzähliger Kinder“ mit einem Herzstich) wird im Rahmen von sogenannten Mehrlingsschwangerschaften durchgeführt, wenn künstliche Befruchtungen besonders erfolgreich waren und gleichzeitig mehrere Kinder im Mutterleib heranwachsen. In Deutschland sind das schätzungsweise 150 pro Jahr. Beim Fetozid durchsticht der Arzt mit einer langen Nadel die Bauchdecke der Schwangeren, sucht unter Ultraschallansicht nach dem kirschkerngroßen Herz eines der im Mutterleib befindlichen Föten, sticht zu und spritzt eine Kalium-Chlorid-Lösung hinein. Nach ein bis zwei Minuten stirbt der Embryo daraufhin an „Herzversagen“.“

Die genannten Punkte fanden in der „Tagespost“ am 10.3.2011 Erwähnung – die Faktenanalyse stammt von Stefan Rehder.

Immer wieder stellt sich die Frage nach der „Güterabwägung“. Was ist besser? „PID oder eine Abtreibung im Laufe der Schwangerschaft nach Feststellung einer möglichen Behinderung des Kindes?“ Befürworter eines gesetzlichen PID-Verbots sehen beide Konflikte gleich gelagert, da das menschliche Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt. Jeder PID geht eine künstliche Befruchtung voraus – das Leben hat zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen!

Hier sei noch eine weit verbreitete Meinung und deren Widerlegung angeführt: „Da durch PID die Embryonen vorselektiert werden, müssen keine Embryonen fetal reduziert werden und die Zahl der Spätabtreibungen im Falle einer Behinderung wird somit wegfallen, da diese bereits durch PID aussortiert wurden und erst gar nicht implantiert werden!“

Warum stimmt diese Aussage nur bedingt?

Natürlich können durch die Aussonderung bei der PID spätere Schwangerschaftsabbrüche „vermieden“ werden. Aber was ist der Vorteil aus der Sicht des Lebensschutzes? Ob ein Mensch in seinen ersten Lebenstagen und –wochen oder später sein Leben verliert, ist grundsätzlich irrelevant. Außerdem werden bei den meisten PID-Versuchen die Schwangerschaften engmaschig überwacht, so dass auch später noch „übersehene“ Genschäden entdeckt und Abtreibungen vorgenommen werden.

Letztlich lautet die Alternative: „Nicht durch PID können Abtreibungen vermieden werden, sondern ohne PID werden viele Embryonen gar nicht erst erzeugt, die ohnehin getötet werden.“

Hinzu kommt, dass die meisten Paare, die aufgrund der PND (= Pränataldiagnostik) einen späten Schwangerschaftsabbruch erwägen, nie auf die Idee gekommen wären, eine PID durchzuführen. Also kann auch die PID insofern zu keiner Reduzierung der Spätabtreibungen führen. Die PID ist nur für solche Paare gedacht, die schon wissen, dass sie Erbkrankheiten übertragen können. Das ist aber eine sehr überschaubare Zahl. Nur bei diesen wird quasi der Zeitpunkt der Embryotötung durch die PID vorverlegt, wobei wesentlich mehr Embryonen erzeugt werden, als bei natürlichem Verlauf.

Wir dürfen für Paare, die keine eigenen Kinder bekommen können, viel Verständnis haben. Aber, ein Kind um jeden Preis haben zu wollen, kann es das sein?

Keine Diagnostik und Therapie, und sei sie noch so phantastisch, kann es rechtfertigen, ein unschuldiges Kind, und sei es noch so chancenlos im Hinblick auf einen Transfer in die Gebärmutter, zu töten. 

www.plattform-leben-vorarlberg.at
www.leben-danach.at

 





PID – „Baby á-la-carte!“

7 04 2011

Auf möglichst einfache Art und Weise wird in den nachfolgenden Ausführungen versucht auf die ethischen und medizinischen Aspekte der PID (Präimplantationsdiagnostik) einzugehen.

Bestimmt haben Sie von der laufenden PID – Debatte in Deutschland gehört. Wir Österreicher sollen uns aber keineswegs in Sicherheit wähnen. Bei uns ist PID genauso ein Thema, nur (noch) nicht medial!

Ethische und medizinische Aspekte der Präimplantationsdiagnostik

Die Technik der PID macht es möglich, menschliche Embryonen, die im Reagenzglas gezeugt wurden, auf bestimmte Merkmale zu testen und auszusortieren. Die ethischen Problemfelder sind komplex und vielschichtig.

In der Möglichkeit, Kinder im Labor in der Petrischale mittels IVF (In-vitro-Fertilisation) künstlich zeugen zu können, liegt die Basis vieler moderner bioethischer Probleme.

Das Leben beginnt, wenn Ei- und Samenzelle verschmelzen. Dann entsteht ein neuer lebender Mensch. Die durch Verschmelzung entstandene Zelle trägt die Information für die ganze folgende Entwicklung in sich. Von Anfang an ist der Embryo also eine einzigartige und unwiederholbare menschliche Person.

Wir können im Lebensschutz keinen Unterschied machen zwischen einem Menschen im 8-Zell-Stadium oder einem Menschen im Millionen-Zell-Stadium.

Wie und wozu wird PID gemacht? 

Zuerst werden die Eierstöcke der Frau mittels Hormonspritzen hyperstimuliert. In den Eierstöcken reifen dann pro Zyklus mehrere Eizellen heran, die meist unter Vollnarkose ausgespült werden (= „Eierernte“). In der Petrischale findet dann die Befruchtung der Eizellen statt.  

Dem jeweilig entstandenen Embryo werden im 8-Zell-Stadium (da ist der kleine Mensch bereits ein paar Tage alt!), ein bis zwei Zellen entnommen. Diese werden auf Chromosomenanomalien untersucht. Der Gesundheit des betroffenen Embryos dient ein solcher Eingriff nicht. Besteht ein Embryo den „Gesundheits-Check“, wird er in die Gebärmutter transferiert. Sind Auffälligkeiten vorhanden, wird der Embryo weggeworfen. Die überzähligen Embryonen werden eingefroren.

Wer behauptet, PID sei eine Embryonen-sparende Methode, der irrt!

Auf ein geborenes Kind kommen 40 Embryonen!

 

Indikationen für die Anwendung der PID sind:

  • Vorliegende schwere erbliche Belastungen in der Familie.
  • Wenn ein Geschwisterkind mit einer Behinderung bereits geboren ist.
  • „Hohes mütterliches Alter“, das heißt über 35 Jahre, weil dann das Risiko, ein Kind mit Behinderung zu bekommen, statistisch erhöht ist.

Bei jedem biomedizinischen Untersuchungsverfahren gibt es „falsch positive“ und „falsch negative“ Ergebnisse, so auch bei PID. Die genetischen Untersuchungen eines wenige Tage alten Embryos reichen nicht aus, um seine spätere körperliche und geistige Entwicklung im Detail zu prognostizieren.

Frauen, denen infolge einer PID ein Embryo transferiert wird, werden in der Schwangerschaft besonders engmaschig kontrolliert. Das Kind wird der ganzen Palette der Pränataldiagnostik (PND) unterzogen. Nicht selten werden trotz vorangegangener PID Embryonen transferiert, bei denen Behinderungen vorliegen. Diese Kinder werden zu 95 % abgetrieben. Entscheiden sich Eltern dennoch für ihr Kind, werden sie sich zukünftig noch mehr rechtfertigen müssen, warum sie ein Kind mit Behinderung geboren haben.

PID bedeutet für die Menschen, die an einem Gendefekt leiden, eine schwere Kränkung und sagt nichts anderes als: “Mit PID werden wir dafür sorgen, dass es zukünftig keine Behinderten mehr geben muss.” und “Du, Behinderter, lebst nur, weil Du noch keiner PID unterzogen werden konntest”.

Präimplantationsdiagnostik ist immer selektiv!

Hinter der PID-Forderung steht die Forschungsindustrie, die die überzähligen Embryonen haben möchte! Um das Wohl der Familien geht es dabei nicht. Es gibt nämlich unverhältnismäßig wenige Paare, die aufgrund einer genetischen Erkrankung eine PID in Erwägung ziehen. Viele Forscher betrachten den Embryo heute als eine vielseitig nutzbare „Plattformtechnologie“.

Niemand hat das Recht auf ein Kind!

Bei allem Verständnis für Paare, die keine eigenen (oder gesunde) Kinder bekommen können, aber ein Kind um „jeden Preis!“ haben zu wollen, kann es das sein? Bei einem PID-Verbot müssten zwar einige Paare ihren Kinderwunsch aufgeben. Das ist bitter. Mit der PID steht ethisch aber zu viel auf dem Spiel.

Eine mögliche Aufhebung des derzeitigen PID-Verbots, auch wenn jetzt von einer „eingegrenzten Zulassung“ gesprochen wird, dient als „Türöffner“ mit dem Ziel, das Embryonenschutzgesetz zu kippen und die völlige Freigabe der PID zu forcieren.

Wir sollten uns mit aller Klarheit für ein Verbot der PID einsetzen. Diese kleinen Menschen sind wehrlos und brauchen unsere Stimme! Wir stehen kurz davor, unserer Zivilisation das Genick zu brechen. Auf dem Gebiet der Biotechnologie sind wir an einem Punkt angelangt, an dem irreversible Konsequenzen entstehen.

Deswegen ein klares NEIN zur PID!

www.plattform-leben-vorarlberg.at








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