Struktur des platonischen Staates

8 10 2011

Der Staat entsteht für Platon aus Gründen der Arbeitsteilung, weil keiner von uns sich selbst genügen kann, er besteht jedoch um eines höheren Ziels willen: der Gerechtigkeit. Platons Staat ist gegliedert in den Handwerker- und Bauernstand (unterer Stand), den Stand der Wächter (mittlerer Stand) und den der Regenten (Führerschicht). Die Angehörigen dieser Stände zeichnen sich nach Platon jeweils durch besondere Eigenschaften („Tugenden“) aus.

Weil vor der Geburt den Menschen unterschiedliche Fähigkeiten zugeteilt wurden (Mythos der Lachesis), entscheiden die Philosophenkönige, da sie die Idee des Guten gesehen haben und so nur richtig handeln können, zu welchem Stand ein Kind gehören wird.

Es wird den Eltern weggenommen und unter völliger Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen von Erziehern herangezogen.

(Nicht-taugliche Säuglinge werden nach dem Vorbild von Sparta nicht weiter aufgezogen.) Die Regeln der Erziehung werden lange erörtert, wobei fast alle Menschen die gleiche Erziehung durchlaufen, mit dem einzigen Unterschied, dass die Menschen, die in den Nährstand (Bauern, Handwerker usw.) kommen keine Ausbildung erhalten, während diejenigen, die für den Wehrstand (Wächter) geeignet sind, die allgemeine Ausbildung zu einem späteren Zeitpunkt beenden – und die Regenten die Erziehung bis zum Ende durchlaufen. Danach sind sie automatisch Regenten.

Quelle: Wikipedia

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Diese Idee, Kinder nicht von ihren Eltern sondern von so genannten Erziehungsanstalten zu erziehen ist also keine eigenständige Erfindung der heutigen SPÖ-Regierung sondern stammt aus der philosophischen Ideologie humanistischer Denker wie Plato.

Die SPÖ und die Grünen sind aber Träger des Geistes der wirkt. Ich stufe diesen Geist durchaus antichristlich ein.

Wo immer Menschen sich ihre eigenen Systeme erdacht haben, in denen Gott und heute Christus keinen Platz haben sind die Folgen verheerend, da hilft auch keine noch so fein ausgeklügelte Idee von Gewaltfreiheit und Multikultur. Wann immer Menschen sich selbst für „klug“ einstuften wurden sie zu Narren, nur dauert der Prozess manchmal länger, was uns heute dazu veranlasst es nicht sofort zu erkennen.

Ich glaube es ist Gottes Güte, die uns zur Umkehr bewegen soll, darum wartet er zu, aber es steht eines fest: Weder ein humanistisches Friedensreich, noch Islam oder erleuchtetes Menschssein wird es einmal auf der Erde geben!

Welche Alternative gibt es dazu: Das Reich Gottes. Gott sei Dank ist dies keine Erfindung von Menschen, sondern es kommt, gleichgültig welche Szenarien sich die Menschen ausdenken oder ausleben.

Quelle: Die Bibel

Wer Ohren hat, der höre, und wer meint er sei gebildet, der lese die Bibel, denn die Zeit wird knapp!





Wirtschaftskrisen – Wohin führen sie?

1 07 2011

In der Juni 2011 Ausgabe der Monatszeitschrift Israel Heute schreibt der Senior Chef Redakteur Ludwig Schneider einen bemerkenswerten Artikel zum Thema Wirtshaftskrisen und staatliche Zusammenbrüche und stellt in diesem Zusammenhang die Frage, wohin sie uns führen.

Kurz zusammengefasst: Wir können die Entwicklungen nicht stoppen, aber Christen dürfen sich ohnehin als nicht von dieser „Welt“ betrachten. Stattdessen sollten wir darauf achten, dass unsere Namen im Buch des Lebens eingetragen sind.

Lesen Sie hier den Artikel im PDF Format: 2011 06 01 – NAI Prophetie

Und für die, die noch nicht eingetragen sind: Besser heute denn morgen noch eintragen lassen, denn wer weiß schon, wie lange es noch dauern kann, bis diese Welt in dieser Form untergeht bzw. die nächste Katastrophe Sie persönlich trifft.

Und wenn sie gar nicht wissen, was das Buch des Lebens ist, fragen Sie den nächsten Christen, den sie kennen.

Liebe Grüße
Jeremia





Was würde Jesus zur Atomkrise in Japan sagen

27 04 2011

Eine Kurzbetrachtung im Lichte prophetischer Deutung

Die jüngsten Ereignisse aus Japan um die Atomkatastrophe in Fukushima verängstigen viele Menschen. Das ist einerseits verständlich, aber anderseits finde ich die Reaktionen unserer CPÖ Vertreter, der sogenannten “echten christlichen Vertreter” unseres HERRN, eher unverständlich. Anstelle hier die Menschen mit den Gedanken von Jesus zu konfrontieren, schlagen sie nahezu in dieselbe Kerbe wie die übrigen ungläubigen Politiker, die ohnehin keine Glaubwürdigkeit besitzen.

Als Jesus seinerzeit ein katastrophales Ereignis zum Anlass nahm, um die Mitmenschen damit zu konfrontieren, redete er darüber erstaunlicherweise nicht wie erwartet mit vielen mitleidigen Worten. Er forderte auch nicht dazu auf sich öffentlich mit Aktionismus dagegen zu stellen. Nein, stattdessen konfrontierte er die Mitmenschen sehr hart. Lesen sie dazu den Bericht aus Lukas 13, Vers 1-6.

Ich denke nicht, dass sie Jesus beinhart und ohne jedes Mitleid kalt abfertigen wollte, nur konnte er angesichts der mittlerweile vollendeten Tatsachen daran nichts mehr ändern. Stattdessen warnte er eindringlich, dass es jedem, wenn er nicht rechtzeitig umkehrt, ebenso ergehen würde.

Ich sehe es durchaus berechtigt, sich Gedanken über die Abschaffung vernichtender atomarer Technologien zu machen, aber wichtiger war Jesus offensichtlich, sich angesichts solcher Ereignisse Gedanken bzgl. der persönlichen Beziehung zu Gott zu machen.

Die Beziehung zu Gott, und das fängt damit an, dass man zuerst mit ihm ins Reine kommt, seine Sünden erkennt, sie bekennt und sich davon abzukehrt, damit Jesus einem aus dem verkehrten Geschlecht retten kann, das liegt wahrlich in jedermanns Hand. Ob wir die nächste Atomkatastrophe, eine islamische Attacke, eine Weltwirtschaftskrise oder was weiß Gott noch durch Taten wahrlich verhindern können, fâllt dagegen wesentlich bescheidener aus.

In diesem Sinne zitiere ich Jesus noch auf andere Weise: Das eine sollten wir unbedingt TUN, das andere deswegen nicht lassen. Was jeder tun kann, ist an sich einfach, und daher ein MUSS in der Verantwortung vor Gott, das andere liegt nicht in jedermanns Verantwortung.

Jeder kann lernen sich seine Verfehlungen einzugestehen und um Vergebung zu bitten, aber ob man eine Wiederherstellung aller Dinge ohne diese innere Erneuerung überhaupt nur ansatzweise bewirken kann, das wage ich zu bezweifeln, um nicht zu sagen, es ist menschlich nur allzu überheblich zu meinen, es gäbe einen anderen Weg.





Ägyten auf dem Weg zur Demokratie?

15 02 2011

In Ägypten herrscht nach dem Rücktritt von Staatschef Hosni Mubarak unter dem Volk Jubelstimmung. Der Westen freut sich mit in der Hoffnung auf eine Demokratisierung des Landes. Doch ist diese Freude berechtigt?

Mich wundert es, dass auch die politische Reaktion in Österreich dazu positiv erfolgte. Aber kann von Menschen, die Gott längst den Rücken gekehrt haben ohnehin nichts anderes erwarten. Als Christen sind wir jedoch durch den Herrn Jesus aufgefordert, die Zeichen der Zeit zu erkennen und die prophetische Bedeutung der Ereignisse im Lichte der Wahrheit gegenüber den propagierenden Medien richtig zu stellen.

In Ägypten ist die Moslembruderschaft die größte Oppositionsbewegung des Landes, eine alles anders als friedlich gesinnte, demokratische Bewegung. Vielmehr will sie eine noch stärkere Annäherung des Staates an den Koran. Die Moslembruderschaft gilt auch als Vorreiterbewegung der gefürchteten Al-Qaida.

Durch den möglichen Umsturz haben auch in anderen Staaten fundamental-islamistische Organisationen Aufwind bekommen, bei denen es bei jüngsten Demonstrationen erneut Tote gab  Der kausale Zusammenhang darf daher nicht übersehen werden.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass auch islamische Kräfte gegeneinander kämpfen, aber wir sollten aus der Erfahrung längst gelernt haben, dass das auch unter den christlichen Strömungen Jahrhunderte lang nie anders war und auch heute noch immer anhält.

Vielmehr vollzieht sich hier Jesu große Prophezeiung, wie er sie uns z.B. aus dem Matthäus Evangelium Kapitel 24 mitteilt:

—————————- Auszug aus Matthäus Kapitel 24 —————————-

Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt Acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und eine Nation gegen die andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen.

Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehasst sein von allen Völkern um meines Namens willen. Dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen. Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.

Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

-————————— Auszug aus Matthäus Kapitel 24 —————————-

Falsche Propheten sind zweifellos viele Politiker und viele Medien und führen das Volk irre. Poltisch gibt es nicht viel zu hoffen, außer dass man, wenn man die Wahrheit sagt, dafür künftig mehr und mehr bestraft werden wird.

Der krönende letzte Satz ist von Bedeutung: Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Gott kennt die Seinen.





Die 10 Gebote – Das neunte Gebot

30 11 2010

Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

In der Kurzfassung wird dieses Gebot schlicht mit „Du sollst nicht lügen“ zitiert, doch das trifft es nicht ganz. Klarerweise beinhaltet dieses Gebot das Lügen, aber im Wortlaut des Gebotes geht es gegen den Nächsten, wenn durch das Lügen andere zu Schaden kommen.

Wer sich mit einer Lüge selbst zu verteidigen sucht, straft sich in der Regel selbst, wer aber anderen dadurch Schaden zufügt, indem er diesen Schaden von sich abwenden will, handelt ungerecht.

 

Falsche Aussagen gegen den Nächsten werden auch mit den Begriffen Verleumdung und Meineid in Verbindung gebracht. Im zivilen Leben führen falsche Aussagen vielfach zu einer Verleumdung einer Person und infolgedessen zu weiteren schädigenden Konsequenzen. Vor Gericht wird diesbezüglich der Begriff Meineid gebraucht. Grundsätzlich sind diese Begriffe inhaltlich ähnlich.

 

Fatale Auswirkungen haben falsche Aussagen dann, wenn die Existenz einer Person davon betroffen ist, wenn z.B. jemand bedingt durch einen Meineid ungerechtfertigter Weise eine Gefängnisstrafe verbüßen muss, während hingegen der Meineidige frei kommt. Ein Richter kann bei Meineiden, von denen er zuvor ja noch keine Kenntnis hat, unmöglich ein gerechtes Urteil fällen. Im zivilen Leben geht es meist um viel Geld, von dem auch die Existenz von Menschen oder Firmen abhängen kann.

Eine besondere Bedeutung hat falsches Aussagen in der Politik. Hier wird mit falschen Aussagen vor allem Rufschädigung betrieben, was politische Entscheidungen oder das Wählerverhalten bei Wahlen manipuliert.

Bei öffentliche Reden oder Debatten von Politikern unterschiedlicher Parteien gewinnt man den Eindruck, schlechter Umgangston gehöre bereits zum normalen Verhalten. Schamlos werden Unterstellungen bis hin zu persönlichen Diffamierungen ausgesprochen, als wäre dies legitim, es ist aber keineswegs korrekt.

 

Falschaussagen werden absichtlich getätigt, um den politischen Gegner taktisch anzugreifen. Fairness und Objektivität, kurz Gerechtigkeit, bleiben dabei natürlich auf der Strecke. Was aber bleibt ist eine verunsicherte bzw. falsch informierte Bevölkerung, die diesen Stil meist in den Alltag hineinträgt und damit den Verleumdungen Kraft und Wirkung gibt. Und bei diesem Spiel wirken die Medien tatkräftig mit.

Im Bundespräsidentenwahlkampf wurde z.B. Barbara Rosenkranz aufgrund ihrer als politisch inkorrekt geltenden getätigten Aussagen unterstellt, mit Nazis zu sympathisieren und man stieg ihr heftig zu sich öffentlich für diese Aussagen zu entschuldigen. Sie hat dies auch getan und eine Erklärung abgegeben, allerdings konnte sie diese gar nicht korrekt formulieren, da ihre Aussagen, wie sie seitens der Medien kolportiert wurden bedingt durch die verleumderische Entfremdung gar nicht mehr dem Wortlaut ihrer eigentlich getätigten Aussagen entsprach. Das war nichts anders als eine Verhetzung nur eben von den Linken.

 

Andere politisch nicht als „korrekt“ geltende Aussagen werden und wurden mitunter sogar strafrechtlich verfolgt, selbst wenn diese keine Person angreifen und in der Freiheit der Meinung und Rede verfassungsrechtlich verbrieft sind. Beispiel dafür sind die Klagen gegen Susanne Winter oder zuletzt die von den Grünen eingebrachte Klage gegen H.C. Strache. Um dies zu ermöglichen muss er sich sogar gefallen lassen, dass seine parlamentarische Immunität dafür aufgehoben wird.

Das ist eine groteske Entwicklung unserer modernen Demokratie, in der die amtierenden Politiker dieses neunte Gebot infolge ihres Unglaubens nicht einmal kennen bzw. den Ernst der göttlichen Forderung nicht wahrnehmen.





Die 10 Gebote – Das achte Gebot

11 10 2010

Du sollst nicht stehlen

Das Stehlen hat in unserer modernen demokratischen Gesellschaft Formen angenommen, die es als solches nicht mehr klar erkennen lassen. Es fehlt oft auch die rechtliche Basis um damit strafrechtlich korrekt umzugehen.

Beispielsweise redet die Obrigkeit nicht von einem Stehlen, wenn sich Firmeninhaber oder leitende Vorstände Traumgagen auszahlen lassen, sündteure Luxusgüter als Arbeitsmittel deklarieren und Bilanzen derart frisieren, damit entsprechendes Budget für derartige Extravaganzen vorhanden ist. Der Mindestlohn in ihren Firmen dagegen liegt nahe an der Existenzgrenze.

Ebenso denkt der Fiskus nicht ans Stehlen, wenn manche Manager auf Beratung der ach so gewinkelten Steuerberater Anlagevermögen beliebig transferieren können, um sich damit der Steuer zu entziehen und Finanzamt und Staat dabei sogar mitspielen. Hingegen werden Kleinunternehmer bei geringster Steuerschuld sofort zur Kasse gebeten, gleichgültig ob diese damit unmittelbar in den Konkurs getrieben werden.

Oder ob mit anvertrautem Geld wüste Spekulationen betrieben werden, damit Bonzen sich groß rühmen können, wenn sie einen besonders cleveren Deal landen. Wenn es aber schief geht, übernimmt man dafür hingegen nicht die Verantwortung sondern lässt sich mit Millionenbeträgen abfertigen und scheidet ganz ruhig aus dem Unternehmen aus.

Ich dagegen bin mir ganz schön blöd vorgekommen, als mich eines Tages die Polizei anrief und mir mitteilte, dass sich meine beiden Söhne auf ihrer Wachstube befinden (sie waren damals 12 und 13 Jahre alt). In einem Laden hatten sie gemeinsam ein Päckchen Spielkarten gestohlen, wurden vom Ladenhüter dabei erwischt, und dieser verständigte die Polizei.

Natürlich bekamen sie sowohl von den Polizeibeamten als auch von mir eine gehörige Zurechtweisung und sie schämten sich für ihr Tun. Aber was lernt ihnen die Gesellschaft, wenn sie älter und reifer werden und erkennen, dass im Großen Stil alles um sie eine riesige Heuchelei ist?

Jesus sagte einmal: Wer in kleinen Dingen nicht treu ist, der ist es auch nicht in den großen. Und wer schon mit dem vergänglichen Mammon nicht korrekt umgeht, an dem so viel Unrecht haftet, wer wird einem solchen die wahren Güter anvertrauen?

Wir stehen also wieder vor der Wahl. Entweder entscheidest du dich für ehrliche Arbeit, wenn du Glück hast gedeiht es gut und wenn nicht dann weniger, oder man beteiligt sich am Mammon-Nachlaufspiel, das in unzähligen Varianten und Facetten gespielt wird, biblisch aber einfach nur „Habgier“ heißt.

Es gibt aber auch den Trost für die, die meinen, wegen ihrer Ehrlichkeit auf der Strecke geblieben zu sein. Ich zitiere König David (aus Psalm 37, es lohnt sich den gesamten Psalm zu lesen):

Ich bin jung gewesen und alt geworden, doch habe ich nie den Gerechten verlassen gesehen, oder seinen Samen um Brot betteln.





Wien Wahl 2010 – Wahlempfehlung

6 10 2010

Als Stv-LPO der CPÖ Wien getraue ich mir folgende Wahlempfehlung für die am 10.10 bevorstehende GR-Wahl in Wien  abzugeben (den LPO gibt es ja nicht mehr):

Wer sich als vernünftiger Christ einschätzt, sollte die FPÖ wählen. Begründung:

SPÖ, ÖVP und Grüne sind ideologisch bereits so weit vom Christentum entfernt, dass sie trotz einzelner sachlich akzeptabler Ziele keine Erfolgsaussicht haben, dass sich bzgl. der christlichen Werte etwas ändert. Man denke nur an Homo-Ehe, Abtreibungslegitimation, Mindestsicherung ohne Leistungserbringung und die nicht mehr wegzudiskutierende  sich immer mehr einschleichende Islamisierung.

Letztere ist insofern nicht mehr vernachlässigbar, als sie mit steigender Prozentanzahl von ihrer „Friedlichkeit“ sich zur Radikalität alsbald wandelt. Man beobachte hier nur die jüngsten Nachrichtenberichte aus der BRD. Es ist vergleichbar mit der kritischen Masse bei einer U235-Atombombe. Das gilt vielleicht nicht so sehr für die Bundesländer, aber auf jeden Fall für unsere Stadt.

Die kleinen Splitterparteien haben in Wien keine Relevanz, aber man kann klarerweise für den 3. und 23. Bezirk auf Bezirksebene unsere CPÖ ankreuzen, relevant wird es ohnehin nicht, da ich nicht mehr als 0,4 % prognostiziere.

Wer in Wien eine Veränderung auf Gemeindeebene haben will, muss notgedrungen die FPÖ wählen, da sie mit ihren Positionen zum Christentum noch die geringste Distanz aufweist.

Man kann über HC denken, was man will, sei er für Linke zu rechtsextrem oder für rechte Christen zu wenig christlich orientiert. Was er aber sagt, ist in vielen Bereichen sachlich korrekt, christlich vertretbar und er meint es aufrichtig. Das schätzt Gott sicher mehr als die Heuchelei der anderen politischen Volkszertreter. Man kann ihn, wenn man es gelten lässt, als modernen „Nebukadnezar“ betrachten, wer versteht, was ich damit meine.

Ach, im Übrigen herrscht ja – GOTT SEI DANK – Wahl- und Meinungsfreiheit, so wie hier auch Schreibfreiheit.

Gesegnete Grüße an die Wiener Leser!





Wiener Wahlkampf 2010 – Aufruf zur Fairness

25 09 2010

Aufruf zur Fairness !

Gemäß Verfassung hat jedermann persönliche Meinungsfreiheit, soweit so gut. Nur, wo endet diese? Sind Verunstaltungen von Wahlplakaten noch im Sinne einer  solchen „Freiheit“ tolerierbar? Handelt es sich dabei noch um Meinungsäußerung? Urteilen Sie selbst:

Würden islamische Plakate so beschmiert werden, würden die Radikalen zum Jihad aufrufen! Würden SPÖ oder Grüne Plakate so beschmiert werden, kann man mit Strafanzeige der Verhetzung Diskriminierung, etc. rechnen, wie es schon erfolgt ist!

Wie soll sich die FPÖ nun dazu stellen? Ich würde so reagieren: Eine Ohrfeige der Person, die solches getan hat, wie ein gestrenger Vater seinen Sohn zur Zucht und Ordnung verhelfen sollte, mit der Aufforderung das Geschmiere schleunigst zu entfernen!

Ich breche hier bei Gott keine Lanze für eine bestimmte Partei, aber es geht nicht an, dass sogar in christlichen Kreisen jüngst E-Mail-Aussendungen Beleidigungen und Diffamierungen versendet werden, wie es jüngst selbst von der CPÖ-Spitze aus der Steiermark an die Wählerschaft ergangen ist.

Ich bin sehr der Überzeugung, dass der durchschnittliche Wähler mündig und fähig ist, sich selbst ein Urteil zu bilden und nicht durch Beleidigungen und Beschimpfungen jedweder Art manipuliert werden darf!

Ich rufe hiermit zur Fairness und Mäßigung im Wiener Wahlkampf auf und bedauere das Verhalten unserer steirischen Schwestern und Bundes-Brüder!





Die 10 Gebote – Das siebente Gebot

19 09 2010

Du sollst nicht ehebrechen

Die Ehe ist ein Bundesschluss zwischen einem Mann und einer Frau vor Gott für das gesamte Leben. Er ist unauflöslich und kann daher nicht wie ein Vertrag gehandhabt werden. Eine einzige Ausnahme zur Scheidung gesteht Jesus zu, nämlich wenn einer der beiden Partner Ehebruch begeht. Den Grund, warum eine ursprüngliche Ehe nicht mehr wiederhergestellt werden kann, nennt Jesus ebenso klar und deutlich: Die Herzenshärte.

Der Gesetzgeber Österreichs hat es sich aber weit einfacher gemacht, als neben Ehebruch auch eine Reihe weitere Gründe als Eheverfehlung und Scheidungsgrund anerkannt werden.

Noch leichter wurde die Scheidung, als in den 90-Jahren unter der SPÖ der so genannte §55a in das Ehegesetz eingefügt wurde, der auch eine einvernehmliche Scheidung erlaubt, also eine auf dem Willen der Ehepartner getroffene Entscheidung. Der Scheidungsrichter hat hier nur Verwaltungsaufgaben durchzuführen. Heute werden insgesamt 90 % aller Scheidungen aufgrund dieses §55a durchgeführt, ein Armutszeugnis unserer modernen Gesellschaft.

Das Ehegesetz sollte eher Ehescheidungsgesetz heißen, denn es finden sich darin weit mehr Paragraphen, die eine Scheidung regeln als für die Ehe da zu sein! Schutzbestimmungen zur Aufrechterhaltung gibt es überhaupt keine. Im Folgenden die traurige Statistik, die den Trend der Scheidungen aufzeigt.

Wenn nun geschiedene Leute nicht wieder eine neue Beziehung suchen, wäre eine Versöhnung durchaus möglich, wenn sich die Herzensverhärtungen in Einsicht und gegenseitiger Vergebung verwandeln würden. Da in der Regel geschiedene Eheleute aber alsbald neue Beziehungen eingehen, wird dies unterbunden und so werden die Menschen allesamt zu Ehebrechern.

Christen sind aufgefordert, diesem Trend durch ihr positives Lebensvorbild entgegenzuwirken. Jede Beziehung beinhaltet auch Krisen und Herausforderungen, das brauche ich nicht näher erläutern. Wer aber mit Gott durch Jesus Christus versöhnt ist, sollte dies auch in seiner Beziehung zum Ehepartner klar zum Ausdruck bringen. Ansonsten wäre es Heuchelei.

Wer mit seinem Ehepartner im Streit liegt, trachte daher zuerst mit Gott ins Reine zu kommen, es wird dann auch seine Ehe gerettet werden können! Nur die Herzenshärte verhindert es!





Die 10 Gebote – Das sechste Gebot

31 08 2010

Du sollst nicht morden

Wahrscheinlich ist dieses biblische Gebot wirklich das einzige, welches eine breite gesellschaftliche und politische Akzeptanz erhält. Damit ist dies möglicherweise noch der einzige Unterschied unseres schwindenden christlichen Erbes zum Islam, in dem das Morden religiös und politisch angeordnet ist.

Dennoch ist die politische Handhabung auch in westlichen Nationen mit Schwierigkeiten verbunden. Das liegt daran, dass „morden“ mit „töten“ verwechselt wird, was in vielen Staaten zur Ablehnung der Todesstrafe geführt hat. Es ist auch keine reine AT-Vorschrift denn Gottes Wort gilt auch für das NT.

Ein genaueres Betrachten der biblischen Begriffe ergibt sehr klar, dass in den 10 Geboten ein anderes Wort verwendet wird, als es bei der Aufforderung zur Todesstrafe benutzt wird. Viele Übersetzungen tragen dem aber nicht Rechnung, wie z.B. die sehr beliebte Luther Bibel.

Wäre die Todesstrafe ein biblisches Verbot, dann wären Hinrichtungen, wie die z.B. von Saddam Hussein ebenfalls ein Verbrechen. Hier gehen gesellschaftlich die Meinungen auseinander, weshalb ich die Todesstrafe nur in ganz klaren und eindeutigen Fällen anwenden würde. Sie aber per Verfassung abzuschaffen heißt, dass wir uns einem modernen Phänomen stellen müssen, das wir aber nicht auf die Reihe kriegen, nämlich dem Terrorismus.

Beim modernen Terrorismus steht in der Mehrzahl der Fälle, bis einige wenige Ausnahmen, der fundamentale Islam dahinter.

Meiner Meinung nach sind die globalen Terrorverbrechen ein weiteres Indiz dafür, dass die Endzeit immer näher rückt, d.h. gesellschaftlich erst gar nicht geregelt werden können, und für uns Christen bleibt nur eins: Bleibt standhaft gegen alles Böse und lasst eure Liebe nicht erkalten. Ansonsten läuft jeder Gefahr, Teil der globalen Gewalt zu werden, auch wenn man noch so vorgibt, gewaltfrei leben zu wollen.

Ich denke also, dass eine Anwendung der Todesstrafe für eindeutige Schwerverbrechen es einer Gesellschaft doch erleichtert, besser in Frieden leben zu können.

Wie aber unsere moderne Gesellschaft dieses Problem zu regeln gedenkt, welche eine verfassungsrechtliche Anerkennung des Islam als Religion per Gesetz anordnet, die Todesstrafe (auch für schwerste Verbrechen ) ablehnt und überdies in seiner Rechtssprechung Gott längst ausgegrenzt hat, stelle ich hier offen zur Frage. Ich bin auf Lösungsvorschläge gespannt.








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