20 Tote bei Loveparade – Ein Fingerzeig Gottes ?

27 07 2010

Nach der verheerenden Katastrophe von Duisburg können sich gläubige Christen zurecht die Frage stellen: Handelt es sich hier um einen Unfall oder um ein aktives Eingreifen Gottes? Mir obliegt es nicht falsche Prophezeiungen abzugeben, aber eines ist sicher: Gott hasst Unzucht in jeder Form. Und die Loveparade ist ein Ausdruck unserer unzüchtigen Gesellschaft.

Vielleicht muss Gott beim nächsten Mal deutlicher sprechen.

Wer will kann mit mir bitten, dass Gott noch stärker offenbart, ob er diese Geschicke direkt selbst gelenkt hat, oder ob bloß Behörden schlampig vorgegangen sind. Auf  jeden Fall wurde uns ein „Zeichen der Zeit“ gegeben , das wir deuten können.

Vielleicht muss Gott beim nächsten Mal deutlicher sprechen.

Wir wissen, dass Gott Liebe ist, aber wer diesen Begriff missdeutet und ihn auf reines begehrliches Sexuelles reduziert, darf sich nicht wundern, wenn er diesbezüglich bestraft werden, und da ist es dann egal ob mal nur als Zuschauer „unschuldig“ zum Handkuss gekommen ist oder ob mal als Akteur dabei war. AIDS genügt den Aktivisten scheinbar als Strafe noch nicht.

Vielleicht muss Gott beim nächsten Mal deutlicher sprechen.





Lob an Dr. Gehring für die Wahrheit einzutreten

11 04 2010

Präsidentschaftskandiat Dr. Rudolf Gerhing gebührt heute mein besonderes Lob. Er trat diese Woche in gleich zwei ORF Sendungen auf und stand dort sowohl ORF-Reportern wie auch Vertretern der Jugend Rede und Antwort.

Hier der link zur Sendung Wahl 10 – meine Frage:

http://tvthek.orf.at/programs/1264-Hohes-Haus/episodes/1339109-Wahl-10—meine-Frage

Hier der link zur Sendung ORF Pressestunde:

http://tvthek.orf.at/programs/1273-Pressestunde/episodes/1341489-Pressestunde

Ich denke, dass wir längst Männer dieses Formates bedürfen. Männer mit festen christlich und biblisch fundierten Überzeugungen mit der Bereitschaft diese auch öffentlich zu vertreten und zu kommunizieren. Der Vorwurf, er vermische Politik mit Kirche, kann zurecht zurückgewisen werden. Auch ich nehme für mich in Anspruch, meinen Glauben an Gott nicht bei der Haustür oder dem Betreten meines Arbeitsplatzes abzugeben. Warum also der Bundespräsident? Auch für ihn muss Meinungsfreiheit und freie Religionsausübung gelten, letzten Endes ist auch er, wie Dr. Gerhing oft betont hat „gleichwertiger“ Staatsbürger, jedenfalls für mich.

Es ist heute natürlich einfacher überhaupt keinen Glauben an einen Gott zu haben, wie der amtierende Bundespräsident. Damit kommt man zwar nicht in Widerspruch zu Andersorientierten, hat aber auch nicht viel zu sagen. Was dieses Land dringend braucht, ist, dass man die Wahrheit zu heiklen Themen sagt und sie auch vertritt, auch gegen den Widerstand des ORF,  sebst gegen den der katholischen Kirche oder politischen Partei. Dein Wort ist Wahrheit (Johannes 17,17), gemeint ist damit das Wort Gottes. Niemand darf dieses Wort außer Kraft setzen oder umdeuten, sei er nun Christ oder andersorientiert.. Wer es dennoch tut, muss mit Konsequenzen rechnen. Nicht umsonst heißt es: Der einzige Lohn der Sünde ist am Ende der Tod, um es einmal drastisch zu formulieren. Gott aber will uns in seinem Wort sagen, dass er uns vor diesem Tod bewahren und retten will.

Man kann in der einen oder anderen strittigen Frage durchaus anderer Meinung sein, aber im Wesentlichen ist Dr. Rudolf Gehring in seinem Auftritt den beiden anderen Kandiaten weit überlegen. Ich z.B. denke nicht, dass der Papst in Glaubensfragen unfehbar ist, aber ich kann damit leben, wenn Dr. Gehring es meint. Letzten Endes zählt die Glaubwürdigkeit der eigenen Taten und weniger die vielen Worte, welche um die vielen Themen gemacht werden (vgl. dazu meinen Artikel zur staatlichen Heuchelei).

In diesem Sinne wünsche ich Dr. Rudolf Gerhing, dass er mutig weiter auf Kurs bleibt. Anfangs war ich bzgl. seiner Kandiatur  zögerlich diese voll zu unterstützen, aber mittlerweile bete selbst ich, dass er es zu einer Stichwahl schafft und sich durch die Verirrungen so mancher ORF-Reporter nicht zu sehr beeinflussen lässt.

!!! DIE ANDEREN REDEN ÜBER WERTE, NENNEN ABER KEINE, WIR VETRETEN BIBLISCHE UND VERKÜNDEN SIE AUCH !!!





Gehring Interview in ZIB 24

26 03 2010

Hier könnt ihr durch Klicken auf folgenden Link das Inteview mit unserem Bundespräsidentschafts Kandidaten Dr. Rudolf Gerhing ansehen:

http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZiB-24/episodes/1314449-ZIB-24/1316563-Rudolf-Gehring-kandidiert





Staatliche Heuchelei

21 03 2010

Die vorherrschenden Repräsentanten der derzeitigen  SPÖ / OVP Regierung haben zum überwiegenden Teil keinen Bezug zu Gott. Aus diesem Grund treffen auf sie folgende Aussagen gemäß der Bibel zu:

- Sie halten sich selbst für klug

Nachdem sie die Weisheit Gottes ablehnen, suchen sie Ersatz in unzähligen soziologischen Studien, welche eine Mischung aus Wahrem und Falschem sind. D.h. es ist eine Vermischung aus göttlicher und menschlicher Erkenntnis.

- Sie sind ihrem Verstand ausgeliefert, der zu keinem vernünftigen Urteil fähig ist

Durch die zuvor genannte Vermischung wird Gutes und Böses nicht ausreichend auseinander gehalten (wie z.B. die Legalisierung der Homoehe, der legalisierte Mord an ungeborenen Kindern und dgl.).

- Sie verlieren sich in schändlichen Leidenschaften

Das äußert sich z.B. daran, dass sich Menschen auf höchster gesellschaftlicher Ebene öffentlich als Schwule oder Lesben bekennen. Anstelle angeborener Scham präsentieren sie ungeniert ihre Perversion der Öffentlichkeit. Man könnte hier noch Vieles anführen, worauf ich verzichte.

- Sie sind allesamt Heuchler und Lügner

Während sie es als gesellschaftlichen Fortschritt betrachten, ihren persönlichen perversen sexuellen Neigungen unter staatlichem Schutz nachzugehen, zeigen sie sich schockiert, wenn Repräsentanten der Amtskirchen mit ähnlichen Problem kämpfen, wie die letzten Pädophiliefälle der katholischen Kirche gezeigt haben.

Es besteht aber ein Unterschied: Während die Kirche ihre Fehltritte bedauert, fordern unsere Politiker doch genau die Anerkennung vieler solcher perverser Praktiken!

Man wird nun sagen, dass es sich bei Pädophilie um Kindesmissbrauch handelt. Gut, da stimme ich zu, aber warum ist dann ein ungeborenes Wesen wiederum kein Kind und darf daher getötet werden? Wo zieht die Regierung denn nun die Grenze? Löst diese widersprüchliche Logik nur in meinem Geist Befremdung aus? Ich hoffe nicht.

Nun will ich hier weder die katholische Kirche in Schutz nehmen noch unsere gewählten Politiker verurteilen oder umgekehrt, denn Unrecht ist immer Unrecht, nur auf eines möchte ich hinweisen:

„Fürchte Gott und halte die Gebote“ – ein weiser Spruch, den schon König Salomon zitierte – hier liegt mehr Weisheit drin, als in tausenden Studien über das Für und Wider vieler politischer Angelegenheiten!





Die 10 Gebote – Das vierte Gebot

24 02 2010

Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn!

Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun;
aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt.

Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Gibt es dazu eigentlich etwas zu Kommentieren? Aber unsere Wirtschaft missachtet das schon längst. Ladenöffnungszeiten ohne Ruhetag oder bald etwa rund um die Uhr, ja das wünschen sich viele. Ebenso haben fast alle Politiker gerade am „Ruhetag“ noch mehr Verpflichtungen als sonst, und das Gastgewerbe, ach’ ohne Wiener Schnitzel am Sonntag kann doch ein anständiger Österreicher ja wohl nicht leben!

Auch im kirchlichen Bereich werden bei so manchen Sonntags-Gottesdiensten mehr „Werke“ getan als Gott die Ehre gegeben.

Dabei geht es nicht um Sonntags- oder Feiertagsregelungen, wie etwa der alljährliche Streit um den 8. Dezember, oder ob etwa dieser oder jener Tag der sogenannte Sabbat sei. Bekanntlich ist Sabbat im jüdischen Kalender der Samstag, und bei den Christen wird traditionellerweise der Sonntag als Ruhetag eingehalten.

Nein, es geht nicht um reine Gesetzesvorschriften, es geht viel mehr um den Ernst unserer wahren und aufrichtigen Liebe zu Gott. Jesus sagte uns zwei wichtige Dinge:

  • Wer mich liebt, der hält meine Gebote
  • Man kann nicht GLEICHZEITG Gott und dem Mammon dienen.

Denkt einmal darüber nach und gebt mir zur Abwechslung Ihr als Leser dazu Kommentare!

Euer Jeremia2000






Parteigründung oder Spaltung? Christen-Allianz

14 01 2010

Kommentar von Jeremia2000

Am 13.01.2009 fand ein erstes Treffen einer sich sich neu formierenden politischen Wiener Partei mit der Bezeichnung „Christen-Allianz“ statt.

Als Gründer und Initiatoren der neuen Bewegung stellen sich Dkfm. Erich Pekarek, bis Dezemeber 2009 noch Landesparteiobmann der CPÖ Wien, und Dr. Alfons Adam, ehemals Bundesobmann der damals als „Die Christen“ bezeichneten heutigen CPÖ.

Obwohl es den offensichtlichen Anschein hat, dass es sich um eine Abspaltung von der CPÖ handelt, wurde dies dementiet, und argumentiert, dass die Parteispaltung von der CPÖ durch den nunmehr eingesetzten Dr. Gehring und sein Umfeld am Bundes-Parteitag 2008 in Wels ausging.

Die näheren Umstände wurden unterschiedlich dargestellt. Beide Seiten unterstellen einander nun jede Menge, auf deren Einzelheiten ich hier gar nicht näher eingehen möchte.

Gleichgültig  wie es nun wirklch war, eines muss dazu gesagt werden: Gottes Wille kann das nicht sein, dass sich Christen gegenseitig Unterstellungen machen, und sich dann unter dem Einem Herrn Jesus Christus voneinander unabhängig legitimeren wollen. Ist unser Herr in Österreich oder in Wien denn plötzlich gespalten?

Ich fordere die beiden Streitteile auf, sich auszusprechen,  einander die Verfehlungen zu vergeben und zu versöhnen, das ist wahres christliches Handeln !!

Alle anderen Argumente, seien manche davon auch auch sachlicher Natur richtig, sind im Grunde genommen zweitrangig. Unser Herr duldet keine Spaltung oder er entzieht seinen Segen.

Jeder seriöse Christ muss daran interessiert sein, am Aufbau für  Gott in diesem Land mitzuarbeiten und darf die Demontierung der letzten noch verfügbaren Kräfte von Christen nicht zulassen. Ansonsten würde bald offenbar werden, dass es sich weder bei der CPÖ noch bei der Christen-Allianz bei deren Vorständen um „wahre Christen“ handelt. Wollen sie das wirklich?





Die 10 Gebote – Das dritte Gebot

7 11 2009

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Als FPÖ Klubobmann und Abg. zum Nationalrat Herr HC Strache bei einer öffentlichen Veranstaltung in Wien ein Kreuz in die Hand nahm und betonte, dass er die Werte unseres christlichen Abendlandes verteidigen und erhalten wolle, löste dies in der Folge eine Welle der Entrüstung und Empörung aus.

HC Strache mit KreuzDaran beteiligten sich nicht bloß seine politischen Gegner, diese tun das ohnehin bei allem, was die FPÖ tut, nein, es beteiligten sich auch Würdenträger  namhafter Amtskirchen.

Probst Maximilian Fürnsinn: „Das Kruzifix in Herrn Straches Hand hat mich zutiefst erschreckt! Da zeigt sich, wenn er das Kreuz in die Hand nimmt: er hat vor niemandem Respekt! Das ist ein eklatanter Missbrauch des Kreuzes! Ein Mensch, der in dieser Form das Kreuz missbraucht, ist auch fähig, über Leichen zu gehen! …“

Bischof Bünker: „Hier werden von einer politischen Partei religiöse Themen aufgegriffen und ausschließlich für politische Zwecke missbraucht“.

Ich selbst bin mir nicht ganz im Klaren, wie ich mich dazu stellen soll. Das 3. Gebot Gottes Namen nicht zu missbrauchen, kenne ich, aber kommt es hier zur Anwendung, sodass die Empörung darüber zurecht besteht?

Wirft man Herrn HC Strache vor, er betreibe hiermit einen Missbrauch im Sinne des des 3. Gebotes, dann unterstellt man ihm auch indirekt, dass er mitunter kein Christ ist, jedenfalls aber, dass der den Namen Gottes für rein parteipolitische Zwecke einsetzt. Letzteres wäre in der Tat ein Verstoß gegen das Gebot.

Geht man anderseits davon aus, dass er eventuell Christ ist, denn warum hält man in der Öffentlichkeit ein Kreuz hoch und verteidigt damit Christus? Dann wiederum verstehe ich die Entrüstung der krichlichen Amtsträger nicht. In diesem Fall verstoßen diese gegen das Gebot, indem sie ihre Stellung Gottes missbrauchen und verbieten, dass sich irgendwer anders an ihrer Stelle für Christus einsetzt.

… Es steht also fest: Missbrauch wurde betrieben, doch bloß von wem? Entweder kämpfen plötzlich Nichtchristen (oder auch Christen) für unsere Werte, schlagen daraus aber rein politisches Kapital, oder kirchliche Würdenträger verbieten für christliche Werte in der Öffentlichkeit aufzutreten.

… Es steht also fest: Missbrauch wurde betrieben. Aber wie reagiert Gott darauf?

Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Wie reagierte Jesus darauf? Er hatte mit denen, die seinen Namen positiv benutzen, wenn auch fehlerhaft, weniger Probleme als mit denen, die ihn ständig für alles was er tat, attakierten und in der Öffentlichkeit in Misskredit brachten. Die einen akzeptierte er entweder als Jünger oder er sagte, es gäbe für sie mehr Hoffnung als für die Schriftgelehrten und Pharisäer, die anderen nannte er schlichtweg Heuchler.

Schlussfolgerung:

Wir brauchen  nur abwarten und zusehen, wer bzgl. dieser Sache bestraft werden wird.

Es steht uns jedoch nicht zu, Menschen zu richten, wenn wir deren Motivationen nicht wirklich kennen und diese sich nicht in direktem Konflikt mit einem persönlch befinden.





Die 10 Gebote – Das zweite Gebot

2 11 2009

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist.
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

So der Wortlaut des zweiten Gebotes. Im Schulunterreicht lernte ich die 10 Gebote in einer Kurzform. Dort findet sich allerdings dieses Gebot nicht. Stattdessen wurde das zehnte Gebot zweigeteilt, sodass es am Ende wieder 10 Gebote sind. In meiner Reihung kommt es damit zu einer Verschiebung der weiteren Gebote, da ich es nicht gedenke wegzulassen.

Weglassen von Tatsachen ist keine gute Sache. Darüber lehrt selbst Jesus: „Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.“ Nun, ich für meinen Teil würde mir eher wünschen von Gott nicht als klein angesehen zu werden. Das kann aber jeder halten, wie er meint.

Ich will mich auch nicht mit den Gottesvorstellungen anderer Religion beschäftigen und deren Anbetungsrituale analysieren, da diese ohnehin biblisch als Götzendienst bezeichnet werden.

Ich werde sogar das Sakrileg begehen und das Gottesbild der allgemein anerkannten Lehre der „Trinität“ angreifen. Jeder Versuch, Gott darzustellen, sei es physisch aber auch gedanklich, ist im Grunde genommen schon ein Bruch des zweiten Gebotes. Es heißt ausdrücklich:

noch irgendein Gleichnis machen … – Klarer geht es nicht.

Der Mensch möchte sich von allem ein Bild oder eine Vorstellung machen, weil er mit seinem begrenzten Verstand allein nicht alles erfassen kann. Darum gebrauchte Jesus  Gleichnisse, wenn er vom Vater und dem Himmelreich sprach. Aber er benutzte viele Gleichnisse und fixierte Gott nicht an einer einzigen Darstellung oder Erklärung. Er machte nicht irgendein Gleichnis, d.h. ein bestimmtes Bild, an dem man sich allumfassend zu orientieren hätte, sondern er zeigte uns das Reich Gottes anhand vieler unterschiedlicher Aspekte. Einzeln betrachtet kann man jedes Gleichnis für sich nachvollziehen und verstehen, damit sich alle ein „richtiges“ Bild von Gott machen können. D.h. das Problem ist nicht unsere menschliche Eigenschaft, sich Vorstellungen zu machen, diese ist legitim, sondern Gott an einer bestimmten sichtbaren oder gedanklichen Sache zu fixieren und dieses als „Gott“ zu betrachten oder gar zu verehren.

Nur ein Beispiel: Gott zeigt, dass er unser Vater ist. Jeder weiß, was ein irdischer Vater ist. Er ist ein Mann. Ist folglich Gott ein Mann? Gott hat den Menschen männlich und weiblich erschaffen, nicht nur als Mann allein. Es ist darum falsch vom Geschöpf auf den Schöpfer zu schließen, denn Gott ist nicht unser Abbild sondern wir sind seines! Demnach gibt es auch keine Gottesmutter!

Die Bibel lehrt, dass es in den Götzendienst führt, je konkreter man ein bestimmtes Bild fixiert und an ihm haftet. Demnach ist auch die Trinitätslehre solch ein unerlaubter Versuch, ein theologisches Konstrukt. Überdies entstand sie nicht aus dem Forschen nach Gott, sondern enwickelte sich als Lehre zur Abgrenzung zu anderen Anschauungen.

Einige sichtbare Unsitten seien hier kurz aufgelistet: Knien vor Heiligenstatuen, Küssen von Heiigenbildern, Festhalten von Kreuzen, Anfassen von Kultgegenständen, Ritualisierte Gebetsformen und Körperhaltungen und dgl. mehr.

Ebenso blüht ein nicht unerheblicher Handel mit Devotionalien, auferlegten Bußgängen und Pilgerfahrten zu Kultstätten. Es ist schandhaft, was ich persönlich in der Grabeskirche  in Jerusalem miterlebt hatte. Sogar die ungläubige Reiseleiterin äußerte sich mir gegenüber dazu folgendermaßen: „Es ist unglaublich, was die Menschen angeblich im Namen Gottes tun.“ Und wenn wir an Weihnachten denken, dann steht gesellschaftlich der Handel an erster Stelle. Wer zur Adventzeit Nachrichten hört, erfährt mehr über den Umsatz im diesjährigen Weihnachtgeschäft im Vergleich zum Vorjahr als über anderes. Was Jesus damit zu tun hat, kommt hier völlig zu kurz.

Es gibt aber auch nicht offensichtlich sofort sichtbare Auswirkungen, was vielen gar nicht bewusst ist. Irrlehre über das Wesen Gottes zerstört nachhaltig die Einheit unter Christen. Jede Konfession pflegt gewissermaßen ihre eigenen Lehren, Rituale und Praktiken und grenzt sich von anderen derart ab, dass viele einander sogar feindlich gegenüberstehen. Sage ich etwa zuviel, wenn ich behaupte, dass die Zeugen Jehovas oder die katholische Kirche von Vielen sogar mehr abgelehnt und gehasst werden als Mord und Ehebruch? Oder denken wir an den gewallttätgen heute noch existierenden Konflikt in Nordirland.

All dies erniedrigt die wahre Größe Gottes, der die Liebe ist und nicht will, dass irgendjemand verlorengeht. Nur breche ich deswegen keine Lanze für Unmoral und Sünde, Homoexualität oder Abtreibung. Gott liebt den Menshen, das steht fest, aber er hasst unseren zwanghaften Versuch, ihn in Schemen und Schablonen zu pressen, ihn zum Bild oder Gegenstand zu reduzieren, um damit, denn das ist die Konsequenz, unsere eigenen Lebensgewohnheiten legitimieren zu können.

Soweit zum Sichtbaren. Wie steht es aber mit den Gedanken und Vorstellungen über Gott, mit der „Theologie“?

Bereits im 4. Jh. n. Chr. eskalierte diesbezüglich ein theologischer Streit um die Stellung Jesu gegenüber Gott, der in spitzfindige Wortformulierungen ausuferte. Anstelle zur Einigung führte es zur Spaltung der Christenheit Europas in Katholiken und Orthodoxe. Später folgte unter Luther eine weitere Abspaltung von einer in den Götzendienst entarteten  Römischen Amtskirche. Aber auch die Lutheranische Kirche entartet heute zunehmend, weil sie damit begonnen hat, den Sünder nicht länger von der Sünde zu unterscheiden, indem sie Schwule segnet oder der weltlichen Emanzipation Rechnung trägt.

Ein mangelndes Unterscheidungsvermögen zwischen Schöpfer und Geschöpf führt demnach unweigerlich auch zu einem mangelnden Unterscheidungsvermögen zwischen Sünde und Sünder. Ich führe das auf den unerlaubten Vesuch zurück Gott als Abbild oder Gleichnis darzustellen auch als theolgisches Gedankenkonstrukt Trinität. Wenn uns hier die Zeugen Jehovas oder die Moslems angreifen, dann zurecht, denn Gottes Wort ist die Wahrheit, gleichgültig wer sie vertritt.

Jesus lehrte über Gott und Anbetung recht schlicht und einfach Folgendes (Johannes 4,24): „Gott ist Geist und wer ihn anbeten will, muss ihn in Geist und Wahrheit anbeten.“ Das genügt also vollkommen. Es kommt Gott wesentlich mehr auf das Halten der relevanten Gebote an.

Wie ernst Gott das nimmt, zeigt sich darin, dass er im 2. Gebot strenge Strafsanktionen inkludiert hat, die sich auf die eigene Familie verheerend auswirken können. Das sollte Warnung genug sein. Oder wollen wir, dass sich  Gott an unseren Kindern und Enkeln rächt, weil wir ihn durch unseren Götzendienst, sei es nun aus Tradition oder Unwissenheit zur Eifersucht reizen?

Schlussfolgerung:

Unbiblische Glaubensbekenntnisse und ritualisierte Gottesdienstpraktiken sind keine Forderung von Gott, sondern von Menschen! Sie verstoßen oftmals gegen das 2. Gebot und führen zum Götzendienst, der heute in vielen Amtskirchen als heiliger erachtet  wird als das eigentliche Halten der Gebote.

Aber wie sollen die Menschen  das erkennen, wenn das 2. Gebot aus den biblischen „10 Geboten“ von vielen Amtskirchen entfernt wurde?





Die 10 Gebote – Das erste Gebot

22 10 2009

Vorausblickend möchte ich hier von vornherein klarstellen, dass ich diesen Artikel aus einer bewusst biblischen Sichtweise schreibe und immer wieder darauf referenziere. Wenn ich von den 10 Geboten schreibe, meine ich damit unmissverständlich die 10 biblischen Gebote durch Mose. Humanistische Strömungen versuchen diese immer wieder nach zeitgemäßen Maßstäben neu zu definieren und finden sich dann in entstellten Formen wieder, wie z.B. in den sogenannten „Menschenrechten“.

Die 10 Gebote gelten allgemein als grundlegender Wertekatalog für eine Gesellschaft und spiegeln sich in deren Rechtsordnungen wieder. Dabei muss festgestellt werden, dass sie neben allgemeinen moralischen Anforderungen für das menschliche Zusammenleben ebenso klare Glaubensgebote beinhalten. Diese werden allzuoft übergangen und schlicht weggelassen. Gleich das erste Gebot zeigt uns dies klar und deutlich.

Wir finden die 10 Gebote an zwei Stellen in der Bibel, in 2 Mose 20 und 5 Mose 5. Dort lautet das erste Gebot recht simpel wortwörtlich folgendermaßen:

„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“

Die erste Frage, die sich mir hier unmittelbar stellt, ist, warum der einzige Gott ein solches Gebot gibt, als ob es neben ihm überhaupt andere Götter geben könnte, noch dazu im Plural „Götter“, obwohl wir am Monotheismus festhalten.

Auch jemand, der ernsthaft glaubt, ist damit aufgefordert sich zu hinterfragen. Glaube ich tatsächlich an den wirklichen Gott oder bilde ich mir das nur ein?  In der Tat zeigen extreme Glaubensfanatiker immer wieder, dass sie ihr Handeln fälschlicherweise mit dem Gott des Himmels und der Erde identifizieren.

Viele Ablenkungsmanöver können ein ernsthaftes Glaubensleben und damit unser Bekenntnis in Abrede stellen, wie etwa die ständige Versuchung Macht, Geld und Vergnügen in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen. Diesen Herausforderungen ist jedermann ausgesetzt.

Es gibt aber auch Einflüsse, die nicht unserer eigenen sündhaften Natur entspringen, sondern mit denen wir von außen kofrontiert sind. Es sind dies die sogenannten Glaubensbekenntnisse anderer Religionen, von denen der Staat einem aufzwingen will, dass man sie zu tolerieren habe und niemanden verbieten dürfe.

Ich mache einen Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz. Ersteres hat  mit dem eigenen Glaubensbekenntnis zu tun. Wenn man neben Gott keine andere Götter haben soll, dann darf man konsequenterweise auch keine anderen Götter tolerieren. Man muss aber eingestehen, dass andere Menschen eine andere Entscheidung für sich als ihren Gott treffen und diese akzeptieren.

Ganz anders verhält es sich mit Taten. Toleranz kann nicht soweit gehen, dass unter Strafrecht stehende Handlungen toleriert werden müssen. Man muss aber akzeptieren, dass Strafverfolgung nur durch befugte und autorisierte Vertreter erfolgen darf um nicht in Lynchjustiz zu enden. Ich denke, dass das jeder nachvollziehen kann.

Dennoch steht für mich die grundsätzliche Forderung des Staates zur Toleranz aller Religionen im Widerspruch zur gleichzeitigen verfassungsrechtlich geschützten Freiheit, seine Religion auch auszuüben. Warum ist das so? Nun, weil das erste bilbische Gebot lautet:

„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben!“

Wie soll das praktiziert werden? Diese Aufgabe müsste eingentlich der Staat lösen, weil er sich damit in den biblischen Glauben einmischt. Er wird es aber meiner Meinung nach nicht können, weil er das erste Gebot Gottes nicht als allgemein gültigen Wert anerkennt. Er hat es sich leicht gemacht und fordert schlichtweg eine strikte Trennung zwischen Religion und Politik.

Nun ist der Umgang mit atheistisch fundierten Wertegrundsätzen die eine Sache. Wie verhalten wir uns aber gegenüber Religionen, die ebenso einen Anspruch stellen, nur ihren Gott anzuerkennen, wie z.B. der Islam? Folgen Christen ihrem Gott, müssen sie Allah strikt ablehen, denn ihr Gott erlaubt ja keine anderen neben sich! Das sehen allerdings die streng gläubigen Moslems ebenso und fordern dasselbe für sich ein.

Wiederum haben es sich die Politiker einfach gemacht und lassen ihre  Philosophen und Politologen folgern,  dass ein Dialog zwischen den Verschiedengläubigen das friedliche Zusammenleben nebeneinander sichert. Zur Verkittung ihrer Theorie bieten sie gesunde Wirtschaftssysteme und Vollbeschäftigung an, damit ihr politischer „Glaube“ bestätigt werde, denn auch Ideologien sind nichts anderes als ein Glaube. Nach biblischer Betrachtungsweise aber wiederum ein anderer Gott.

Werden sie mit Taten fanatischer gewalttätiger Extremisten konfrontiert, sehen sie sich allerdings einer unlösbaren Aufgabe gegenüber. Hunderte  Club 2 und Mediatoren werden beauftragt, um die Sache wieder in den Griff zu bekommen. Sie können sich aber nicht eingestehen, dass sie versagen, weil sie dem Problem eigentlich „ungläubig“ gegenüberstehen und demnach auch nur „ungläubige“ Rezepte anbieten können.

Nun, wie löste der Gott der Bibel das Problem? Er ließ Jesus Christus am Kreuz sterben und spricht jeden von seiner Schuld frei, der an ihn glaubt. Er beauftragte seine Nachfolger, seinem Beispiel nachzufolgen.

Wie löste Allah das Problem? Er rief Mohammed auf, solange gegen die Ungläubigen zu kämpfen, bis sie sich entweder unterwerfen oder tot sind. Mohammed wiederum beauftragte seine Nachfolger, seinem Beispiel nachzufolgen.

Wir sehen also, dieser Kampf wird nicht etwa zwischen Staat und Bürger oder unter Politikern ausgefochten, sondern zwischen den „Göttern“ und ihren Beauftragten!

Es ist mir klar, dass nicht jeder von meinem Artikel überzeugt sein wird, aber zumindest würde ich einen Erfolg darin sehen, wenn staatlich beauftragte katholische Religionslehrer damit aufhören, den von Jesus verkündeten Gott und den von Mohammed verkündeten Allah gleichzusetzen.

Die Unterschiede sind zu gravierend und verletzen krass das erste Gebot, dem Christen unterworfen sein sollten.