Die traditionelle Familie als grundsätzliche Lebensform

27 05 2012

Wir leben heute in einer Zeit, in welcher der Stellenwert der traditionellen Familie in unserer liberalisierten Gesellschaft schwindet. Und obwohl die Familienthematik einen wesentlichen Bestandteil in allen Grundsatzprogrammen der etablierten politischen Parteien bildet, findet sich in den meisten keine klare Definition für den Begriff der Familie. Stattdessen kommen veränderte oder alternative Lebensformen auf den Plan und subsumieren sich allesamt unter dem Titel „Familie“.

Ich beginne zunächst mit dem Versuch eine auf das Wort Gottes basierende Definition zu finden, um den Begriff der Familie, wie er hier verwendet wird, klar von modernen liberalen Strömungen abzugrenzen.

Definition Familie:

Unter der Familie im biblischen Sinn verstehe ich die Summe aller Kinder, die aus dem Samen eines Mannes entstehen. Dieser Mann wird Vater seiner Familie genannt. Die Söhne dieses Mannes tragen den Samen des Vaters weiter und in der Folge sind auch deren gezeugte Kinder Mitglieder derselben Familie.

Das Besondere der Söhne ist, dass sie in der Erbfolge wiederum ein neuer Vater aller ihrer in weiterer Folge gezeugten Kinder sind. Der ursprüngliche Vater dieser neuen Väter wird nun traditionell Großvater genannt.

Diese Definition kommt, so scheint es zunächst, ohne den Begriff der Frau aus und wird wahrscheinlich einen Aufschrei in der modernen Welt nach sich ziehen. Auch die Ehe wird hier noch nicht erwähnt, was säkulare Menschen weniger stören wird.

Das Besondere der Frauen ist, dass ohne sie kein einziges Kind gezeugt werden kann, denn sie muss dieses erst austragen und durch Geburt zur Welt bringen. Jede Frau, die ein Kind zur Welt bringt, ist die Mutter dieses Kindes und ihre Aufgabe als Mutter ist neben der des Vaters in der Familie unentbehrlich. Ich erachte die beiden Rollen als völlig gleichwertig, was aber von gleichberechtigt zu unterscheiden ist.

Die besonders für den Zweck der Familie geschaffene Lebensform zwischen Mann und Frau ist die Ehe. Eine formale biblische Definition der Ehe gibt es hier auch nicht, aber sie ist klar eine auf dauerhafte Lebensgemeinschaft aufgebaute Beziehung zwischen Mann und Frau und gilt grundsätzlich als unauflöslich.

Lebensformen:

Wenn ich hier von Lebensformen spreche, dann verstehe ich darunter klarerweise nur solche, die einen legalen Charakter haben. Unter legal verstehe ich zum Beispiel, dass  Kinder abweichend von ihren Eltern vorübergehend woanders untergebracht werden, sei es aus erzieherischen Gründen oder um eine spezielle Berufsausbildung zu absolvieren. Die dauerhafte Unterbringung woanders, wie Adoption oder Pflege sehe ich als problematisch an. Eltern dürfen sich meiner Meinung nach grundsätzlich nicht der Verantwortung ihrer Kinder entziehen.

Legal kann auch sein, wenn Erwachsene verschiedener Familien aus beruflichen oder gesellschaftlichen Interessen eine abweichend von ihren familiären Zugehörigkeiten vorübergehende Wohngemeinschaft bilden. Dauerhafte Wohngemeinschaften sehe ich wiederum problematisch, da hier dem Stellenwert der Familie nicht genügend Rechnung getragen wird.

Keinesfalls meine ich damit Lebensformen, mit denen sexuell abartige Praktiken verbunden sind. Solche Lebensformen sind weder legitim geschweige denn haben sie mit dem Wesen von Ehe und Familie etwas gemeinsam.

Wir müssen zwischen gelebten legitimen Lebensformen und der Familienzugehörigkeit unterscheiden. Lebensformen können oder müssen angepasst werden, zu welcher Familie man gehört oder welche Verantwortung gegenüber seiner Familie jeder einzelne hat liegt jedoch nicht im Bereich der freien Entscheidung.

Weiteres ist nicht legitim, dass man den Begriff der Familie auf praktizierte Lebensformen abändert wie zum Beispiel das „Patchwork“ System. Es dient nur persönlichen Interessen und macht Übersicht über Familienzugehörigkeit und damit verbundene Verantwortung über mehrere Generationen hinweg schlicht unmöglich.

Die Familie Gottes:

Dieb Bibel definiert die Familie Gottes eindrucksvoll im ersten Kapitel des Johannesevangeliums. Dort heißt es sinngemäß (vgl. Joh. 1.12-13):

Alle Menschen, die Jesus Christus als Sohn Gottes aufnehmen, erhalten das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, alle die an den Namen Gottes glauben. Sie sind nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren.

Wir sehen hier also, dass die irdische Abstammung wie zuvor beschrieben keine Rolle spielt. Nun könnte man fälschlicherweise annehmen, dass es für den Gläubigen Menschen irrelevant sei, aus welchen Verhältnissen er stammt oder in denen er sich gerade befindet.

Doch Vorsicht! Es ist zwar richtig, hinsichtlich der Zugehörigkeit zur Familie Gottes ist nur der Glaube maßgeblich, aber hinsichtlich der Erfüllung des Willens Gottes ist die praktizierte Lebensform hier auf Erden keineswegs irrelevant.

Zusammenfassung:

Ich erachte die traditionelle Familie als grundsätzliche Lebensform, von der nur dann abgewichen werden soll, wenn besondere Lebensumstände vorliegen.





Life Ball – Ball für das Leben oder den Tod ?

19 05 2012

Diese herausfordernde Frage nach der Wahl zwischen Leben und Tod stellte schon einst Mose an das Volk Israel, und er forderte es dazu auf das Leben zu wählen. So könnte man meinen, dass der Life Ball als sog. “charity event” ebenso einem solchen Motto unterworfen sei. Doch das ist weit gefehlt.

In der ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Literatur gilt es als sehr erwiesen, dass eine der Hauptursachen für die Verbreitung von Aids der freizügige sexuelle Umgang verbunden mit häufigem Partnerwechsel ist.

Auch die Homosexualtiät spielt dabei eine nicht zu vernachlässigende Rolle. War sie früher die mit 50 % der an Aids Erkrankten überragende Alleinursache,  so ist ist dieser Prozentsatz mittlerweile gesunken. Grund dafür ist die sich in solchen Kreisen gesellschaftlich um sich greifendende zunehmende Promiskuität.

Die sich daraus resultierende veränderte Statistik erweckt den Anschein, Aids sei ein allgemeines gesellschaftliches Problem und der freizügige Lebensstil spiele dabei keine Rolle mehr. Also wirbt man emsig um Spenden, indem man diesen abartigen Lebensstil offenkundig zur Schau stellt.

Doch lassen sie sich durch diesen trügerischen Anschein nicht täuschen. Wer sexuelle Freizügigkeit wählt, wählt weiterhin das höhere Risiko auf Aids, oder drastischer ausgedrückt, er wählt den Tod.

Wer noch etwas klar bei Verstand ist, sollte daher erkennen, dass die Unterstützung des Life Balls, sei es durch Geld, Anwesenheit oder gar Teilnahme, dazu beiträgt, dass sich Aids weiterhin ausbreitet.

Lassen sie sich durch Mose nochmals vor die Wahl stellen: Wählt heute, das Leben damit ihr lebt, oder den Tod, damit ihr sterbt

Und mein dringender Rat an diejenigen, die sich fürs Leben entscheiden: Lassen Sie sich nicht durch Lug und Trug derart irreführen, indem sie sexuell Abartigen Glauben schenken, die das zum Leben erklären wollen, was Gott zum Tode erklärt hat.





Struktur des platonischen Staates

8 10 2011

Der Staat entsteht für Platon aus Gründen der Arbeitsteilung, weil keiner von uns sich selbst genügen kann, er besteht jedoch um eines höheren Ziels willen: der Gerechtigkeit. Platons Staat ist gegliedert in den Handwerker- und Bauernstand (unterer Stand), den Stand der Wächter (mittlerer Stand) und den der Regenten (Führerschicht). Die Angehörigen dieser Stände zeichnen sich nach Platon jeweils durch besondere Eigenschaften (“Tugenden”) aus.

Weil vor der Geburt den Menschen unterschiedliche Fähigkeiten zugeteilt wurden (Mythos der Lachesis), entscheiden die Philosophenkönige, da sie die Idee des Guten gesehen haben und so nur richtig handeln können, zu welchem Stand ein Kind gehören wird.

Es wird den Eltern weggenommen und unter völliger Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen von Erziehern herangezogen.

(Nicht-taugliche Säuglinge werden nach dem Vorbild von Sparta nicht weiter aufgezogen.) Die Regeln der Erziehung werden lange erörtert, wobei fast alle Menschen die gleiche Erziehung durchlaufen, mit dem einzigen Unterschied, dass die Menschen, die in den Nährstand (Bauern, Handwerker usw.) kommen keine Ausbildung erhalten, während diejenigen, die für den Wehrstand (Wächter) geeignet sind, die allgemeine Ausbildung zu einem späteren Zeitpunkt beenden – und die Regenten die Erziehung bis zum Ende durchlaufen. Danach sind sie automatisch Regenten.

Quelle: Wikipedia

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Diese Idee, Kinder nicht von ihren Eltern sondern von so genannten Erziehungsanstalten zu erziehen ist also keine eigenständige Erfindung der heutigen SPÖ-Regierung sondern stammt aus der philosophischen Ideologie humanistischer Denker wie Plato.

Die SPÖ und die Grünen sind aber Träger des Geistes der wirkt. Ich stufe diesen Geist durchaus antichristlich ein.

Wo immer Menschen sich ihre eigenen Systeme erdacht haben, in denen Gott und heute Christus keinen Platz haben sind die Folgen verheerend, da hilft auch keine noch so fein ausgeklügelte Idee von Gewaltfreiheit und Multikultur. Wann immer Menschen sich selbst für „klug“ einstuften wurden sie zu Narren, nur dauert der Prozess manchmal länger, was uns heute dazu veranlasst es nicht sofort zu erkennen.

Ich glaube es ist Gottes Güte, die uns zur Umkehr bewegen soll, darum wartet er zu, aber es steht eines fest: Weder ein humanistisches Friedensreich, noch Islam oder erleuchtetes Menschssein wird es einmal auf der Erde geben!

Welche Alternative gibt es dazu: Das Reich Gottes. Gott sei Dank ist dies keine Erfindung von Menschen, sondern es kommt, gleichgültig welche Szenarien sich die Menschen ausdenken oder ausleben.

Quelle: Die Bibel

Wer Ohren hat, der höre, und wer meint er sei gebildet, der lese die Bibel, denn die Zeit wird knapp!





Wirtschaftskrisen – Wohin führen sie?

1 07 2011

In der Juni 2011 Ausgabe der Monatszeitschrift Israel Heute schreibt der Senior Chef Redakteur Ludwig Schneider einen bemerkenswerten Artikel zum Thema Wirtshaftskrisen und staatliche Zusammenbrüche und stellt in diesem Zusammenhang die Frage, wohin sie uns führen.

Kurz zusammengefasst: Wir können die Entwicklungen nicht stoppen, aber Christen dürfen sich ohnehin als nicht von dieser “Welt” betrachten. Stattdessen sollten wir darauf achten, dass unsere Namen im Buch des Lebens eingetragen sind.

Lesen Sie hier den Artikel im PDF Format: 2011 06 01 – NAI Prophetie

Und für die, die noch nicht eingetragen sind: Besser heute denn morgen noch eintragen lassen, denn wer weiß schon, wie lange es noch dauern kann, bis diese Welt in dieser Form untergeht bzw. die nächste Katastrophe Sie persönlich trifft.

Und wenn sie gar nicht wissen, was das Buch des Lebens ist, fragen Sie den nächsten Christen, den sie kennen.

Liebe Grüße
Jeremia





Was würde Jesus zur Atomkrise in Japan sagen

27 04 2011

Eine Kurzbetrachtung im Lichte prophetischer Deutung

Die jüngsten Ereignisse aus Japan um die Atomkatastrophe in Fukushima verängstigen viele Menschen. Das ist einerseits verständlich, aber anderseits finde ich die Reaktionen unserer CPÖ Vertreter, der sogenannten “echten christlichen Vertreter” unseres HERRN, eher unverständlich. Anstelle hier die Menschen mit den Gedanken von Jesus zu konfrontieren, schlagen sie nahezu in dieselbe Kerbe wie die übrigen ungläubigen Politiker, die ohnehin keine Glaubwürdigkeit besitzen.

Als Jesus seinerzeit ein katastrophales Ereignis zum Anlass nahm, um die Mitmenschen damit zu konfrontieren, redete er darüber erstaunlicherweise nicht wie erwartet mit vielen mitleidigen Worten. Er forderte auch nicht dazu auf sich öffentlich mit Aktionismus dagegen zu stellen. Nein, stattdessen konfrontierte er die Mitmenschen sehr hart. Lesen sie dazu den Bericht aus Lukas 13, Vers 1-6.

Ich denke nicht, dass sie Jesus beinhart und ohne jedes Mitleid kalt abfertigen wollte, nur konnte er angesichts der mittlerweile vollendeten Tatsachen daran nichts mehr ändern. Stattdessen warnte er eindringlich, dass es jedem, wenn er nicht rechtzeitig umkehrt, ebenso ergehen würde.

Ich sehe es durchaus berechtigt, sich Gedanken über die Abschaffung vernichtender atomarer Technologien zu machen, aber wichtiger war Jesus offensichtlich, sich angesichts solcher Ereignisse Gedanken bzgl. der persönlichen Beziehung zu Gott zu machen.

Die Beziehung zu Gott, und das fängt damit an, dass man zuerst mit ihm ins Reine kommt, seine Sünden erkennt, sie bekennt und sich davon abzukehrt, damit Jesus einem aus dem verkehrten Geschlecht retten kann, das liegt wahrlich in jedermanns Hand. Ob wir die nächste Atomkatastrophe, eine islamische Attacke, eine Weltwirtschaftskrise oder was weiß Gott noch durch Taten wahrlich verhindern können, fâllt dagegen wesentlich bescheidener aus.

In diesem Sinne zitiere ich Jesus noch auf andere Weise: Das eine sollten wir unbedingt TUN, das andere deswegen nicht lassen. Was jeder tun kann, ist an sich einfach, und daher ein MUSS in der Verantwortung vor Gott, das andere liegt nicht in jedermanns Verantwortung.

Jeder kann lernen sich seine Verfehlungen einzugestehen und um Vergebung zu bitten, aber ob man eine Wiederherstellung aller Dinge ohne diese innere Erneuerung überhaupt nur ansatzweise bewirken kann, das wage ich zu bezweifeln, um nicht zu sagen, es ist menschlich nur allzu überheblich zu meinen, es gäbe einen anderen Weg.





Ägyten auf dem Weg zur Demokratie?

15 02 2011

In Ägypten herrscht nach dem Rücktritt von Staatschef Hosni Mubarak unter dem Volk Jubelstimmung. Der Westen freut sich mit in der Hoffnung auf eine Demokratisierung des Landes. Doch ist diese Freude berechtigt?

Mich wundert es, dass auch die politische Reaktion in Österreich dazu positiv erfolgte. Aber kann von Menschen, die Gott längst den Rücken gekehrt haben ohnehin nichts anderes erwarten. Als Christen sind wir jedoch durch den Herrn Jesus aufgefordert, die Zeichen der Zeit zu erkennen und die prophetische Bedeutung der Ereignisse im Lichte der Wahrheit gegenüber den propagierenden Medien richtig zu stellen.

In Ägypten ist die Moslembruderschaft die größte Oppositionsbewegung des Landes, eine alles anders als friedlich gesinnte, demokratische Bewegung. Vielmehr will sie eine noch stärkere Annäherung des Staates an den Koran. Die Moslembruderschaft gilt auch als Vorreiterbewegung der gefürchteten Al-Qaida.

Durch den möglichen Umsturz haben auch in anderen Staaten fundamental-islamistische Organisationen Aufwind bekommen, bei denen es bei jüngsten Demonstrationen erneut Tote gab  Der kausale Zusammenhang darf daher nicht übersehen werden.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass auch islamische Kräfte gegeneinander kämpfen, aber wir sollten aus der Erfahrung längst gelernt haben, dass das auch unter den christlichen Strömungen Jahrhunderte lang nie anders war und auch heute noch immer anhält.

Vielmehr vollzieht sich hier Jesu große Prophezeiung, wie er sie uns z.B. aus dem Matthäus Evangelium Kapitel 24 mitteilt:

—————————- Auszug aus Matthäus Kapitel 24 —————————-

Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt Acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und eine Nation gegen die andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen.

Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehasst sein von allen Völkern um meines Namens willen. Dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen. Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.

Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

-————————— Auszug aus Matthäus Kapitel 24 —————————-

Falsche Propheten sind zweifellos viele Politiker und viele Medien und führen das Volk irre. Poltisch gibt es nicht viel zu hoffen, außer dass man, wenn man die Wahrheit sagt, dafür künftig mehr und mehr bestraft werden wird.

Der krönende letzte Satz ist von Bedeutung: Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Gott kennt die Seinen.





Die 10 Gebote – Das neunte Gebot

30 11 2010

Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

In der Kurzfassung wird dieses Gebot schlicht mit „Du sollst nicht lügen“ zitiert, doch das trifft es nicht ganz. Klarerweise beinhaltet dieses Gebot das Lügen, aber im Wortlaut des Gebotes geht es gegen den Nächsten, wenn durch das Lügen andere zu Schaden kommen.

Wer sich mit einer Lüge selbst zu verteidigen sucht, straft sich in der Regel selbst, wer aber anderen dadurch Schaden zufügt, indem er diesen Schaden von sich abwenden will, handelt ungerecht.

 

Falsche Aussagen gegen den Nächsten werden auch mit den Begriffen Verleumdung und Meineid in Verbindung gebracht. Im zivilen Leben führen falsche Aussagen vielfach zu einer Verleumdung einer Person und infolgedessen zu weiteren schädigenden Konsequenzen. Vor Gericht wird diesbezüglich der Begriff Meineid gebraucht. Grundsätzlich sind diese Begriffe inhaltlich ähnlich.

 

Fatale Auswirkungen haben falsche Aussagen dann, wenn die Existenz einer Person davon betroffen ist, wenn z.B. jemand bedingt durch einen Meineid ungerechtfertigter Weise eine Gefängnisstrafe verbüßen muss, während hingegen der Meineidige frei kommt. Ein Richter kann bei Meineiden, von denen er zuvor ja noch keine Kenntnis hat, unmöglich ein gerechtes Urteil fällen. Im zivilen Leben geht es meist um viel Geld, von dem auch die Existenz von Menschen oder Firmen abhängen kann.

Eine besondere Bedeutung hat falsches Aussagen in der Politik. Hier wird mit falschen Aussagen vor allem Rufschädigung betrieben, was politische Entscheidungen oder das Wählerverhalten bei Wahlen manipuliert.

Bei öffentliche Reden oder Debatten von Politikern unterschiedlicher Parteien gewinnt man den Eindruck, schlechter Umgangston gehöre bereits zum normalen Verhalten. Schamlos werden Unterstellungen bis hin zu persönlichen Diffamierungen ausgesprochen, als wäre dies legitim, es ist aber keineswegs korrekt.

 

Falschaussagen werden absichtlich getätigt, um den politischen Gegner taktisch anzugreifen. Fairness und Objektivität, kurz Gerechtigkeit, bleiben dabei natürlich auf der Strecke. Was aber bleibt ist eine verunsicherte bzw. falsch informierte Bevölkerung, die diesen Stil meist in den Alltag hineinträgt und damit den Verleumdungen Kraft und Wirkung gibt. Und bei diesem Spiel wirken die Medien tatkräftig mit.

Im Bundespräsidentenwahlkampf wurde z.B. Barbara Rosenkranz aufgrund ihrer als politisch inkorrekt geltenden getätigten Aussagen unterstellt, mit Nazis zu sympathisieren und man stieg ihr heftig zu sich öffentlich für diese Aussagen zu entschuldigen. Sie hat dies auch getan und eine Erklärung abgegeben, allerdings konnte sie diese gar nicht korrekt formulieren, da ihre Aussagen, wie sie seitens der Medien kolportiert wurden bedingt durch die verleumderische Entfremdung gar nicht mehr dem Wortlaut ihrer eigentlich getätigten Aussagen entsprach. Das war nichts anders als eine Verhetzung nur eben von den Linken.

 

Andere politisch nicht als „korrekt“ geltende Aussagen werden und wurden mitunter sogar strafrechtlich verfolgt, selbst wenn diese keine Person angreifen und in der Freiheit der Meinung und Rede verfassungsrechtlich verbrieft sind. Beispiel dafür sind die Klagen gegen Susanne Winter oder zuletzt die von den Grünen eingebrachte Klage gegen H.C. Strache. Um dies zu ermöglichen muss er sich sogar gefallen lassen, dass seine parlamentarische Immunität dafür aufgehoben wird.

Das ist eine groteske Entwicklung unserer modernen Demokratie, in der die amtierenden Politiker dieses neunte Gebot infolge ihres Unglaubens nicht einmal kennen bzw. den Ernst der göttlichen Forderung nicht wahrnehmen.





Die 10 Gebote – Das achte Gebot

11 10 2010

Du sollst nicht stehlen

Das Stehlen hat in unserer modernen demokratischen Gesellschaft Formen angenommen, die es als solches nicht mehr klar erkennen lassen. Es fehlt oft auch die rechtliche Basis um damit strafrechtlich korrekt umzugehen.

Beispielsweise redet die Obrigkeit nicht von einem Stehlen, wenn sich Firmeninhaber oder leitende Vorstände Traumgagen auszahlen lassen, sündteure Luxusgüter als Arbeitsmittel deklarieren und Bilanzen derart frisieren, damit entsprechendes Budget für derartige Extravaganzen vorhanden ist. Der Mindestlohn in ihren Firmen dagegen liegt nahe an der Existenzgrenze.

Ebenso denkt der Fiskus nicht ans Stehlen, wenn manche Manager auf Beratung der ach so gewinkelten Steuerberater Anlagevermögen beliebig transferieren können, um sich damit der Steuer zu entziehen und Finanzamt und Staat dabei sogar mitspielen. Hingegen werden Kleinunternehmer bei geringster Steuerschuld sofort zur Kasse gebeten, gleichgültig ob diese damit unmittelbar in den Konkurs getrieben werden.

Oder ob mit anvertrautem Geld wüste Spekulationen betrieben werden, damit Bonzen sich groß rühmen können, wenn sie einen besonders cleveren Deal landen. Wenn es aber schief geht, übernimmt man dafür hingegen nicht die Verantwortung sondern lässt sich mit Millionenbeträgen abfertigen und scheidet ganz ruhig aus dem Unternehmen aus.

Ich dagegen bin mir ganz schön blöd vorgekommen, als mich eines Tages die Polizei anrief und mir mitteilte, dass sich meine beiden Söhne auf ihrer Wachstube befinden (sie waren damals 12 und 13 Jahre alt). In einem Laden hatten sie gemeinsam ein Päckchen Spielkarten gestohlen, wurden vom Ladenhüter dabei erwischt, und dieser verständigte die Polizei.

Natürlich bekamen sie sowohl von den Polizeibeamten als auch von mir eine gehörige Zurechtweisung und sie schämten sich für ihr Tun. Aber was lernt ihnen die Gesellschaft, wenn sie älter und reifer werden und erkennen, dass im Großen Stil alles um sie eine riesige Heuchelei ist?

Jesus sagte einmal: Wer in kleinen Dingen nicht treu ist, der ist es auch nicht in den großen. Und wer schon mit dem vergänglichen Mammon nicht korrekt umgeht, an dem so viel Unrecht haftet, wer wird einem solchen die wahren Güter anvertrauen?

Wir stehen also wieder vor der Wahl. Entweder entscheidest du dich für ehrliche Arbeit, wenn du Glück hast gedeiht es gut und wenn nicht dann weniger, oder man beteiligt sich am Mammon-Nachlaufspiel, das in unzähligen Varianten und Facetten gespielt wird, biblisch aber einfach nur „Habgier“ heißt.

Es gibt aber auch den Trost für die, die meinen, wegen ihrer Ehrlichkeit auf der Strecke geblieben zu sein. Ich zitiere König David (aus Psalm 37, es lohnt sich den gesamten Psalm zu lesen):

Ich bin jung gewesen und alt geworden, doch habe ich nie den Gerechten verlassen gesehen, oder seinen Samen um Brot betteln.





Wien Wahl 2010 – Wahlempfehlung

6 10 2010

Als Stv-LPO der CPÖ Wien getraue ich mir folgende Wahlempfehlung für die am 10.10 bevorstehende GR-Wahl in Wien  abzugeben (den LPO gibt es ja nicht mehr):

Wer sich als vernünftiger Christ einschätzt, sollte die FPÖ wählen. Begründung:

SPÖ, ÖVP und Grüne sind ideologisch bereits so weit vom Christentum entfernt, dass sie trotz einzelner sachlich akzeptabler Ziele keine Erfolgsaussicht haben, dass sich bzgl. der christlichen Werte etwas ändert. Man denke nur an Homo-Ehe, Abtreibungslegitimation, Mindestsicherung ohne Leistungserbringung und die nicht mehr wegzudiskutierende  sich immer mehr einschleichende Islamisierung.

Letztere ist insofern nicht mehr vernachlässigbar, als sie mit steigender Prozentanzahl von ihrer “Friedlichkeit” sich zur Radikalität alsbald wandelt. Man beobachte hier nur die jüngsten Nachrichtenberichte aus der BRD. Es ist vergleichbar mit der kritischen Masse bei einer U235-Atombombe. Das gilt vielleicht nicht so sehr für die Bundesländer, aber auf jeden Fall für unsere Stadt.

Die kleinen Splitterparteien haben in Wien keine Relevanz, aber man kann klarerweise für den 3. und 23. Bezirk auf Bezirksebene unsere CPÖ ankreuzen, relevant wird es ohnehin nicht, da ich nicht mehr als 0,4 % prognostiziere.

Wer in Wien eine Veränderung auf Gemeindeebene haben will, muss notgedrungen die FPÖ wählen, da sie mit ihren Positionen zum Christentum noch die geringste Distanz aufweist.

Man kann über HC denken, was man will, sei er für Linke zu rechtsextrem oder für rechte Christen zu wenig christlich orientiert. Was er aber sagt, ist in vielen Bereichen sachlich korrekt, christlich vertretbar und er meint es aufrichtig. Das schätzt Gott sicher mehr als die Heuchelei der anderen politischen Volkszertreter. Man kann ihn, wenn man es gelten lässt, als modernen “Nebukadnezar” betrachten, wer versteht, was ich damit meine.

Ach, im Übrigen herrscht ja – GOTT SEI DANK – Wahl- und Meinungsfreiheit, so wie hier auch Schreibfreiheit.

Gesegnete Grüße an die Wiener Leser!





Wiener Wahlkampf 2010 – Aufruf zur Fairness

25 09 2010

Aufruf zur Fairness !

Gemäß Verfassung hat jedermann persönliche Meinungsfreiheit, soweit so gut. Nur, wo endet diese? Sind Verunstaltungen von Wahlplakaten noch im Sinne einer  solchen „Freiheit“ tolerierbar? Handelt es sich dabei noch um Meinungsäußerung? Urteilen Sie selbst:

Würden islamische Plakate so beschmiert werden, würden die Radikalen zum Jihad aufrufen! Würden SPÖ oder Grüne Plakate so beschmiert werden, kann man mit Strafanzeige der Verhetzung Diskriminierung, etc. rechnen, wie es schon erfolgt ist!

Wie soll sich die FPÖ nun dazu stellen? Ich würde so reagieren: Eine Ohrfeige der Person, die solches getan hat, wie ein gestrenger Vater seinen Sohn zur Zucht und Ordnung verhelfen sollte, mit der Aufforderung das Geschmiere schleunigst zu entfernen!

Ich breche hier bei Gott keine Lanze für eine bestimmte Partei, aber es geht nicht an, dass sogar in christlichen Kreisen jüngst E-Mail-Aussendungen Beleidigungen und Diffamierungen versendet werden, wie es jüngst selbst von der CPÖ-Spitze aus der Steiermark an die Wählerschaft ergangen ist.

Ich bin sehr der Überzeugung, dass der durchschnittliche Wähler mündig und fähig ist, sich selbst ein Urteil zu bilden und nicht durch Beleidigungen und Beschimpfungen jedweder Art manipuliert werden darf!

Ich rufe hiermit zur Fairness und Mäßigung im Wiener Wahlkampf auf und bedauere das Verhalten unserer steirischen Schwestern und Bundes-Brüder!








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