Menschen wollen einfach wieder normal leben: deshalb PEGIDA

14 12 2014

Politiker der meisten Parteien drängen die Demonstranten von PEGIDA ins faschistische, neonazistische Eck.

Gegnerschaft zum Islam, welcher die arabische Sprache zur Religionssprache Europas machen will, wird mit dem Antisemitismus und mit dem Holocaust verglichen, eine ungeheuerliche Infamie, sind doch der Islam selbst der größte Verbündete des Nazitums gegen Juden und Israel.

Schwule Politiker fordern die Bewahrung der Werte des Abendlandes. Welche, bitte?

Scheinheilig stellen Politiker die Frage, wie es doch dazu kommen konnte, dass die Menschen genug haben.

Ja, die Menschen haben genug davon,…

- dass es keinen Nikolaus mehr in den Kindergärten und Schulen gibt,

- dass Kreuze von Lehrsälen und Gerichten entfernt werden,

- dass Minarette gebaut werden, von welche bald arabische Rufe erschallen werden,

- dass die Verschwulung der Gesellschaft betrieben und Familien verächtlich gemacht werden,

- dass Steuern für korrupte Banken und Staaten eingehoben werden,

- dass Rücksicht auf solche Menschen genommen werden muss, welche hierher kommen, weil ihre islamischen Herkunftsgesellschaften ein normales Leben verunmöglicht haben, die aber dennoch auch hier eine islamische Gesellschaft aufbauen wollen,

- dass Familien mit einem Gehalt nicht mehr existieren können,

- dass Kinderlose 3fache Pensionen und Renten erhalten, bezahlt von den Kindern der Anderen,

- dass Geld negativ verzinst wird, zur Enteignung der Sparer,

- dass Unternehmer mit über 100.000 (EU-) Regulationen die Sklaven der Neuzeit sind, niemals dem Kriminal entgehen können,

- dass Kinder durch familienfeindliche Staatspolitik verunfähigt werden, als Menschen mit guter Bildung und hohem Selbstwert erwachsen zu werden,

- dass Politiker mit ihrem ‘Politiksprech’ nur mehr den Willen von Zeitgeistmedien und von Konzernen vollziehen,

- dass unsere Abgeordneten als Knechte der Klubzwänge keinesfalls mehr den Willen des Volkes vollziehen,

- dass zentralkontinentale  und zentralglobale Organisationen wie die EU oder die NATO die Macht an sich reißen und unsere bereits korrumpierten, aber dennoch ursprünglich demokratischen Ordnungen zerstören.

Menschen wollen wieder normal leben, nicht schwul, eingekokst und libertinistisch, nicht islamisch, nicht finanzkapitalistisch, auch nicht kommunistisch oder nationalsozialistisch, sondern einfach frei, in Verantwortung, der Gemeinschaft dienend, gelingend und in Frieden.





Baut Israel ein Toleranzzentrum, mit und für die Nationalsozialisten?

28 11 2014

Wird es in Jerusalem einst ein “Adolf Hitler-Zentrum für interrassistischen Dialog” geben?

Oder planen die USA ein “Kim Jong Un-Zentrum für interideologischen Dialog” in Washington, mitfinanziert von Nordkorea?

Ein Land, welches für einen Terrorstaat ein Toleranzzentrum finanziert, gleicht einer Mutter, welches einem Pädophilen ein Gästebett ins Kinderzimmer stellt.

Wer es noch immer nicht weiß: seit November 2012 wird in Wien das “König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog”, das vielgepriesene “Toleranzzentrum” betrieben. Finanziert wird das Zentrum einerseits vom saudischen Königshaus, andererseits mit massiven Steuermitteln vom österreichischen Staat.

Aber Saudi Arabien finanziert auch nachweislich weltweit islamische Terroristen. Saudi Arabien verbreitet weltweit seine islamofaschistische, Menschen unterdrückende Ideologie.

Saudi Arabien kennt keinerlei Religionsfreiheit und predigt Toleranz? Politiker Österreichs: gibt es irgendetwas, was augenscheinlicher wäre? Wie dumm muss man für derart viel politische Dummheit und Verantwortungslosigkeit sein?

Saudi Arabien unterdrückt Frauen, köpft öffentlich Menschen, auch solche, die keine Verbrecher sind: Konvertiten, Regimekritiker….

Österreich finanziert das Zentrum, ohne ein Recht für Christen einzufordern, ein christliches Glaubenszentrum in Riad bauen zu dürfen, welches auch von moslemischen Einheimischen besucht werden kann.  Königlich abdulazizische Toleranz bedeutet das strikte Verbot, eine Bibel zu besitzen – nicht einmal Ausländer dürfen ihr persönliches Exemplar in ihrem Gepäck mitnehmen. Unser Staat opfert Feinden einer demokratisch-offenen Gesellschaft Steuergelder.

Die Regierung in Wien toleriert und unterstützt aktiv eine Propagandainstitution eines islamofaschistischen Landes. Es wird vorwiegend von nicht moslemischen Bürgern des österreichischen Staates finanziert. So will man einen vermeintlichen Frieden  schaffen, der zu nichts anderem führen wird, als zur islamistischen Unterdrückung auch Europas.

Es ist absolut unzumutbar, uns Bürgern in Europa Toleranz gegenüber der Sharia beizubringen.

Österreich, sperrt dieses Menschen verachtende Zentrum zu.





Kinder “wollen”?

24 11 2014

Wäre es nicht schöner, vom Kinderwunsch zu sprechen?

Und wie wäre es, wenn wir vom Angenommensein reden würden?

Die Ideologie des Habenwollens ist der Grunddenkfehler einer zynischen, entmenschlichten, hedonistischen und dekadenten Gesellschaft.

‘Gewollte Kinder haben es besser’ – tönt es aus den Medien.  “Lüge!’, sage ich.

Glaubt jemand tatsächlich, dass  das ‘Gewolltsein’ ein Besseres schaffen würde? Wo endet das ‘Gewolltsein’?

Gewollt, dass ich bin?
Gewollt, dass ich bin, wie ich bin?
Gewollt, dass ich aussehe, wie ich aussehe?
Gewollt, dass wie (un)angepasst ich bin?
Gewollt, wie intelligent oder dumm ich bin?

Kinder und Menschen möchten nicht gewollt, sondern angenommen sein, angenommen, so wie sie sind, mit allen Fehlern, Unzulänglichkeiten, auch mit Krankheit und auch mit Behinderung, auch mit mehr oder weniger Begabungen usw.

Tragisch an unserer Gesellschaft ist, alles machbar zu machen, alles planbar zu machen, und damit auch unfähig, mit der täglichen Wirklichkeit des Unperfekten, Unerreichbaren, der Krankheit, Behinderung und des Todes umzugehen. Oder damit, dass Frau mit Frau und Mann mit Mann eben KEIN Kind zeugen kann. So ist es eben.

Die Ideologie des “Wollens” setzt sich beim Haben fort, wenn dann das Gewollte nicht mehr genug sein wird, oder sich anders als erwartet entwickelt. Haben wir dann auch das Recht auf’s “Nichtmehrwollen”?

Das ist dann der nächste Schritt, schauen Sie sich nur mal um. Die Kinderabschiebezentren werden schon gebaut.

Kinder sind kein Auto und kein Schmuckstück,…

…Kinder sind auch kein Hund und keine Katze.

Kinder beschafft man sich nicht.

Kinder brauchen Liebe und Geborgenheit – und das ganze Angenommensein! Auch laut schreiend in der Nacht, auch unschön, auch krank, auch zappelig, auch todkrank und lebenslang eingeschränkt.

Dieselben, die sich für die optimalen Lebensbedingungen für Frösche und Bienen einsetzen, machen die Kinder zu verächtlichen Produkten, zum Kaufen, Handeln, Spekulieren – und zum Töten, wenn es nicht die Ausstattung und das Modell ist, welches man eigentlich wollte.

Grauslich, diese Welt, und verachtenswürdig ihre Gesetzgeber, die solches basteln.

DESHALB NEIN zum Fortpflanzungesetz!





PAS, strafrechtliche Konsequenzen gefordert

24 11 2014

Ursprünglich veröffentlicht auf teampago:

PAS ist die Abkürzung für “Parental Alienation Syndrome” und beschreibt die enormen psychischen Folgen der Eltern-Kind-Entfremdung.

PAS ist grausame Realität für tausende Kinder, jeden Tag.

In Brasilien wurde das Hervorrufen von PAS als eine Form der Kindesmisshandlung am 26.08.2010 unter Strafandrohung gestellt. ( Siehe dazu: “Breaking news: Brazil has ratified a law that defines and punishes parental alienation as a form of child abuse” und “New Brazilian Law 12 318 defines and punishes parental alienation“)

Original ansehen noch 395 Wörter





„Johnny Designed“ -Gedanken zu einem Jugendbuch von Veronika Grohsebner- von Inge M. Thürkauf

23 11 2014

„Zurzeit lebt sie als Family-Managerin mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Wien“, lautet die kurze Beschreibung der beruflichen Tätigkeit von Veronika Grohsebner auf der vierten Seite ihres Buches „Johnny Designed“. Wer mit gewissen Formulierungen vertraut ist, geht richtig in der Annahme, daß die Autorin das Humanvermögen Familie als Hausfrau und Mutter zusammen mit ihrem Mann Christoph, dem „unerschütterlichen Felsen dieses Unternehmens“, managet. Als „Nebenprodukt“ sind aus diesem Management bereits vier Jugendbücher hervorgegangen, eine Trilogie über eine abenteuerliche Berufungsgeschichte, und als neuestes Werk der Roman „Johnny Designed“.

Pro Jahr erscheinen im deutschen Sprachraum Tausende Kinder- und Jugendbücher. Es ist nicht zu vermuten, daß ein beachtenswerter Teil der Publikationen sich mit der geistig-sittlichen Ordnung resp. Unordnung unserer Zeit beschäftigt oder die Jugendlichen mit der Notwendigkeit vertraut macht, sich auf die religiösen und ethisch-moralischen Grundwerte des Lebens zu besinnen. Auf der Liste der preisgekrönten Jugendbücher sind diese Themen jedenfalls nicht zu finden. Mit „Johnny Designed“ hat Veronika Grohsebner genau diese Fragen aufgegriffen und damit ein Spektrum von Problemen angesprochen, mit denen sich Jugendliche in ihrem unmittelbaren Umfeld heute konfrontiert sehen: allzu frühe sexuelle Beziehungen, Verhütung, Abtreibung, künstliche Befruchtung, Hirntod, die ganze Skala der Reproduktionsmedizin.

Die zentrale Gestalt in diesem Roman ist der Gymnasiast Johnny, einziger Sohn einer alleinerziehenden Karrierefrau, begabt, gut aussehend, athletisch, mit einem altersgemäß lässig überlegenen Gehabe, kurz: der sogenannt „angesagte Typ“ der sechsten Klasse. Nach der Matura will er Jus studieren, danach in die Politik, um auf EU-Ebene nicht nur für das Recht auf Leben der Ungeborenen, Alten und Kranken zu kämpfen, sondern auch gegen die ethisch und politisch umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID), sowie gegen Euthanasie. Ein erstaunliches Zukunftsprogramm, das die Frage aufwirft: Wer oder was gab Anlaß zu dieser für einen Sechzehnjährigen doch bemerkenswerten Zielstrebigkeit? Ein Schlüsselerlebnis waren die Biologiestunden, in der außer den Risiken und Nebenwirkungen verschiedener Verhütungsmethoden auch Abtreibung und in Vitro Fertilisation kontrovers behandelt wurden. Klug und sachlich führte die Lehrerin die Klasse durch die Diskussion, legte die Fakten unaufdringlich, aber eindeutig fest und gab klare Antworten auf die teilweise provokant vorgetragenen Meinungen der Schüler. Wenn man weiß, daß ein Leben von vornherein nicht lebenswert ist, z. B. bei einem behinderten Kind, sollte man nicht unter allen Umständen gleich etwas dagegen unternehmen? Johnny und mit ihm das Gros der Klasse waren sich einig, daß in diesem Fall natürlich abgetrieben werden muß, um dem Kind, den Eltern und damit auch der Gesellschaft Leid und Kosten zu ersparen. Einzig Lisa widerlegt mit stichhaltigen Argumenten die Einwände ihrer Mitschüler. Welches sind die Kriterien für ein lebenswertes Leben? Die Leistungsfähigkeit? Oder die Intelligenz vielleicht? „Dann dürfte die halbe Menschheit nicht existieren…Jeder Mensch hat das Recht auf Leben“ (52). Kurz nach diesem Schlagabtausch wird Johnny Zeuge, wie eine Gruppe von Zwölfjährigen einen kleinen Jungen drangsaliert. Als er sich schützend vor ihn stellt, bringt ihn das Gesicht des Kleinen aus der Fassung: vor ihm steht ein Kind mit Down Syndrom.

Johnny, dessen Mutter in ihrem Leben nur Platz für ihre eigene Karriere hat, erlebt ein Wechselbad von Empfindungen, als er mit der fünfköpfigen Familie des Jungen und dessen älteren Schwester Lisa in näheren Kontakt kommt. Sie wurde ihm Anlaufstelle als er im Zusammenhang mit seinem Vater, von dem er seit seinem fünften Lebensjahr nichts mehr gehört hat, in ein Geheimnis seiner Mutter eindrang, das ihm den Boden unter den Füssen wegzog. Die weiteren Ereignisse stellten ihm die Dringlichkeit eines beruflichen Weges vor Augen, der es ihm ermöglichen würde, Einfluß zu nehmen auf den weltweit eklatant zunehmenden Kollaps von Moral und Ethik.

Einfühlsam und packend von der ersten bis zur letzten Zeile erzählt Veronika Grohsebner die Geschichte eines jungen Menschen in einer Welt, die Regeln, die seit Jahrtausenden gültig waren, heute nicht mehr für verbindlich hält. Mit ihrem Stil trifft sie die Sprache der Jugend, ohne in deren häufig mit Vulgarismus durchdrängten Idiomen zu verfallen.

Ich wünsche dem Buch eine große Verbreitung. Es ist längst überfällig und sollte zur Pflichtlektüre werden für alle, denen die Zukunft der Kinder und Jugendlichen ein Anliegen ist. In ihren Dankesanmerkungen gedachte die Autorin nicht nur den engsten Vertrauten und Wegbegleitern, sondern auch ihrem himmlischen Fürsprecher, dem hl. Josef von Copertino.

Veronika Grohsebner: Johnny Designed, Wien 2013, S. 315, EURO 12,–





Warum man in Europa, insbesondere in Österreich, kein Unternehmen gründen und keine Mitarbeiter anstellen darf! Hüte sich, wer kann!

14 11 2014

Gruß vom Bürokratiemonster: Was Betriebe zur Weißglut treibt

Prüfungen für alles und jeden, Strafen, die sich nach Minuten berechnen, Amtsdeutsch. Wer einen Klein- oder Mittelbetrieb führt, erlebt oft sein blaues Wunder – und leidet besonders darunter.

Wo hören vernünftige Regeln auf, wo fängt Schikane an?

Speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fühlen sich vom Staat zunehmend nicht nur ausgesackelt, sondern auch unnötig drangsaliert.

Weiterlesen:

http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/gruss-vom-buerokratiemonster-was-betriebe-zur-weissglut-treibt/95.694.511





Ist der Islamische Staat denn überhaupt ein islamischer Staat?

9 10 2014

Lesenswerter Kommentar von Christian Ortner in “Die Presse” – es gibt sie doch, die lieben, netten und freundlichen Islamischen Staaten, und mit dem Islam haben Sie GAR nichts am Hut.

Saudiarabien enthauptet derzeit völlig unbehelligt noch eifriger als der Islamische Staat. Mit dem Islam aber hat das alles natürlich nichts zu tun.

 (Die Presse)

Haben die Regierungen der westlichen Staaten – und damit letztlich deren Wähler – eigentlich ein Problem damit, wenn vermummte Männer irgendwo in der arabischen Wüste im Namen Gottes anderen Menschen den Kopf abschneiden? Richtige Antwort: Kommt darauf an! Wenn etwa die Herrschaften vom Islamischen Staat (IS) wieder einmal ein Köpfungsvideo online stellen, kennt die Empörung keine Grenzen. Da ist dann schnell von einem „Krebsgeschwür“ die Rede, „das ausgemerzt werden muss“ (Barack Obama) oder werden die IS-Leute zu „Monstern“ erklärt (Britenpremier David Cameron).

Wenn hingegen ein paar Ecken weiter, im saudiarabischen Riad zum Beispiel, jemand enthauptet wird, so ist die Empörung in den westlichen Staatskanzleien eher überschaubar. Die Aufregung der meisten Medien hält sich in Grenzen, das Ganze wird eher als Teil der lokalen Folklore verstanden. Dabei köpfen die Saudis derzeit möglicherweise sogar fleißiger als der IS. Allein seit Anfang August hieß es über 40 Mal: „Rübe ab“ – und zwar nicht nur bei Drogendelikten. Vermeintlicher Hochverrat an den regierenden Wahabiten reicht da völlig.

Klar, im Vergleich zu den übermütigen Herrschaften vom Islamischen Staat köpfen die Saudis weniger spontan. Doch der Unterschied zwischen dem „Krebsgeschwür“ IS und den im Westen hofierten Saudis ist eher ein stilistischer und quantitativer denn ein irgendwie grundsätzlicher. Und das gilt natürlich nicht nur für die Saudis. Denn das Auspeitschen oder Steinigen von sexuell selbstbestimmten Frauen und das Aufhängen von Schwulen auf Baukränen sind in einem erheblichen Teil der islamischen Welt gern gesehen – von Brunei ganz im Osten über Pakistan, Afghanistan, den Iran und die arabische Halbinsel bis in die islamischen Territorien Afrikas.

In all diesen kuscheligen Gegenden werden also letztlich Werte vertreten und exekutiert, die jenen des Islamischen Staates nicht eben diametral entgegengesetzt sind: eine unappetitliche Geschlechter-Apartheid, die Verfolgung sexueller Minderheiten, die Diskriminierung und oft offene Verfolgung aller, die nicht Muslime sein wollen, die Anwendung besonders grausamer körperlicher Strafen gegen Missliebige und eine massive Ablehnung von Demokratie, Aufklärung und Menschenrechten.

Dass jüngsten Umfragen zufolge eine große Mehrheit der Saudis, aber auch eine nicht eben marginale Minderheit der türkischen Bevölkerung mit dem Islamischen Staat sympathisiert, ist da so wenig überraschend wie der Umstand, dass die Saudis den IS bis vor Kurzem unterstützten, und auch die Türkei ein eher ambivalentes Verhältnis zu diesen Halsabschneidern pflegt.

Das ist insofern nicht ganz unwichtig, als die im Westen von der Appeasement-Fraktion gern vertretene Theorie, der Islamische Staat sei so etwas wie ein Zerrbild des Islam und habe eigentlich mit diesem in Wahrheit nichts, aber auch schon überhaupt nichts zu tun, dadurch nicht eben erhärtet wird.

Denn wenn der IS nichts mit dem Islam zu tun hat, dann hat wohl auch Saudiarabien nichts mit dem Islam zu tun, auch der iranische „Gottesstaat“ nicht – und natürlich auch nicht die Millionen von Moslembrüdern, die Salafisten und viele andere mehr oder weniger radikale Strömungen dieser Religion. Wenn der IS nichts mit dem Islam zu tun hat, dann hat ein Großteil des Islam nichts mit dem Islam zu tun, was so wohl eher nicht stimmen dürfte.

Dieses Problem lässt sich so wenig wie Ebola auf seine Ursprungsländer begrenzen. Denn über TV-Satellitenkanäle, die Social Media und andere digitale Plattformen strahlen die Botschaften aus der Welt der Halsabschneider schon längst auch nach Europa, um hier lebende Muslime zu beeinflussen.

Europa setzt dem bisher im Wesentlichen nichts entgegen, außer Ignoranz und falsch verstandene Toleranz. Dafür wird es früher oder später einen unangenehm hohen Preis entrichten müssen.








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