Von der CPÖ erreichte uns folgende Pressemeldung:
Bankrotterklärung in der Familienpolitik
Die von den regierenden Parteien ausgelöste Diskussion um eine verstärkte Zuwanderung nach Österreich zeigt auf, dass die Familienpolitik von ÖVP und SPÖ in den letzten Jahrzehnten Schiffbruch erlitten hat. Statt einer massiven Förderung der österreichischen Familien sucht man das Heil in einer verstärkten Zuwanderung.
Die Erkenntnis, dass Zuzug zum Erhalt unseres Wirtschafts- und Sozialsystems notwendig ist, entspricht zwar einer Momentaufnahme im Staat Österreich, kann aber von der CPÖ nicht widerspruchslos hingenommen werden. Denn in erster Linie muss die Frage nach den Ursachen gestellt werden. Diese zu umgehen oder zu verschweigen heißt, der österreichischen Bevölkerung einen schlechten Dienst zu erweisen und die eigene politische Verantwortung zu verschleiern.
Den Zuzug heute zuzulassen erscheint notwendig, weil unsere Familien seit den 70igerJahren zu wenige Kinder hervorbringen. Zum Staatserhalt ist eine Geburtenrate von 2,1 Kindern erforderlich. Eine verantwortungsvolle und vorausschauende Politik der Regierung wäre notwendig gewesen.
Die Familien systematisch stärken, die Gleichstellung von außerhäuslichem Beruf und Familienarbeit einführen, ein Mütter-/Vätergehalt jedem/r österreichischen StaatsbürgerIn zur Verhinderung der Armut bezahlen, steuerlich ein Familiensplitting zu verankern u. ä. sind die erforderlichen Maßnahmen, damals wie heute! Sie hätten uns diese missliche Lage erspart, dass unsere Familien mit einem Schnitt von 1,34 Kindern unter der Selbsterhaltungsquote des Staates liegen. Alle seither getroffenen familienpolitischen Maßnahmen waren Flickwerk, sie haben in die Irre geführt.
Ein weiterer Punkt ist die Verweigerung des Lebensrechtes für Ungeborene. Hätte man allen abgetriebenen Kindern – geschätzt jährlich bis zu 60.000 – die ihnen zustehende Lebenschance gegeben, würde unser Sozialsystem heute nicht am Krückstock gehen und wir würden die Zuwanderungsfrage nicht diskutieren müssen.
Diesen Missstand zu ändern hat sich die CPÖ zum Ziel gesetzt. Dass dies erst mittelfristig wirkt, ist bewusst, aber eine verantwortungsvolle Politik hat die richtigen Maßnahmen zu setzen, um solche Entwicklungen zu verhindern. Nur starke Familien garantieren ein starkes Land!






