Mark Steyns höchst bemerkenswertes Vorwort

26 05 2012

Lesen Sie hier Mark Steyns höchst bemerkenswertes Vorwort zu dem Buch  ’Marked for Death’ von Geert Wilders.

Selbst wenn Geert Wilders vollkommenen Schwachsinn reden würde, dann hätte er das Recht das zu tun. Das ist Meinungsfreiheit. Das ist ein wesentlicher Bestandteil des christlich-jüdischen Abendlandes. Das ist ein wesentlicher Teil Europas. Leider sehen die regierenden Politiker Europas das anders (“Der Islam gehört zu Deutschland”).

Im Islam gibt es aber keine Meinungsfreiheit. Wenn jetzt der Islam zu Deutschland oder zu Europa gehört, dann stehen wir vor einem grundlegenden Konflikt.  Wie verträgt sich Meinungsfreiheit und die gewaltsame Unterdrückung der Meinungsfreiheit in ein und demselben System? 

Anscheinend gewinnt der, der bereit ist Gewalt anzuwenden. Denn diese Gewaltbereitschaft erzeugt Angst. Angst lässt auf Meinungsfreiheit verzichten. Wenn Europa so weitermacht, dann gibt es sich auf.

Beide Systeme, das westlich liberale, und das islamische System können nicht in Einheit und Frieden gemeinsam miteinander in einem Land existieren.  Das zeigt uns die Geschichte, begonnen mit dem Koran, den Hadithen, der Roland Sage, usw.  Das zeigt uns die Realität in den islamischen Ländern. Der Islam kann im Westen nur friedlich existieren, wenn er in einer sehr unbedeutenden Minderheit ist.

Der Denkansatz der Systeme ist zu unterschiedlich. Der Kulturrelativismus ebnet den Weg für den Islam und seinen totalitären Anspruch.

Wir werden uns für einen Weg entscheiden müssen. Keine Entscheidung zu treffen, unterstützt automatisch den Weg des Islams. Nicht umsonst bedeutet Islam übersetzt “Unterwerfung”.





Boxenstop für Paare

21 08 2011
An welcher Schraube Sie drehen können, damit Ihre Beziehung rundläuft
Image

KurzbeschreibungDer Beziehungs-TÜV

Für Paartherapeut Dr. Albert Wunsch gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen dem Umgang mit einem Auto und dem Leben in einer Partnerschaft. Die wichtigste Gemeinsamkeit: Beide brauchen eine regelmäßige Pflege. So wie ein Fahrzeug alle zwei bis drei Jahre vorsorglich kontrolliert werden muss, so können auch Paare einen Boxenstopp für eine erfolgreiche Überprüfung der inneren Gefühlswelt und Stabilität der Verbindung einlegen. Sollten hier und da kleinere Mängel oder gar Verschleißerscheinungen auftreten, können diese nach der Lektüre dieses Buches jederzeit einfach behoben werden.

Über den Autor
geb. 1944, ist Dipl.-Sozialpädagoge, Erziehungswissenschaftler, Psychologe und Supervisor (DGSv). Über viele Jahre leitete er das Katholische Jugendamt in Neuss. 2004 wechselte er an die Katholische Fachhochschule Köln, außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Universität in Düsseldorf sowie der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar. Er ist Vater von 2 Söhnen und hat 3 Enkeltöchter.
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• Taschenbuch: 250 Seiten
• Verlag: Goldmann Verlag (15. August 2011)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3442172578
• ISBN-13: 978-3442172573
Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.395.741
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Weitere Hinweise auf Artikel von Dr. Albert Wunsch
Und immer wieder müssen wir
vom Freundeskreis kinderreicher Familien
auf diese Bedrohung hinweisen:




Geschäft Abtreibung

7 06 2011

Veranstaltungstipp:

Vortrag

der Buchautorin Alexandra M. Lindner

Geschäft Abtreibung

Wann: Freitag, 10. Juni 2011, 19:30 Uhr

Wo: Kala-Saal, 1150 Wien, P. Schwartz-Gasse 8

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 200.000 Kinder abgetrieben. Die massenweise Kindestötung ist inzwischen auch ein riesiges Geschäft. Die Journalistin Alexandra Lindner spricht über die finanziellen Interessen an der Abtreibung und enthüllt dabei beklemmende Fakten. Wer verdient an der Abtreibung und wie viel? Gibt es eine Lobby für Kindestötung? Welche Rolle spielen die Krankenkassen?

Zuletzt kam der Pepsi-Konzern ins Gerede, weil er bei der Entwicklung von Geschmacksverstärkern Körperzellen von abgetriebenen Kindern verwendet.

In Österreich ist die Situation nicht anders. Allein die Fleischmarktklinik macht jährlich EUR 200.000,– Gewinn, der Umsatz geht in die Millionen.

Pressestimmen

Wenn gute Bücher die notwendigen sind, dann zählt das vorliegende Sachbuch vermutlich zu den besten, die jemals den Weg in den Buchladen gefunden haben. Denn in ihm rückt die Journalistin Alexandra Linder dem einzigen echten Tabuthema auf den Leib, das unsere Gesellschaft noch kennt: Dem Geschäft, das heute Ärzte, Wissenschaftler, Pharmakonzerne und internationalen Organisationen, die sich in Ländern der so genannten Deitten Welt vorgeblich der Entwicklungshilfe widmen, mit der millionenfachen Tötung von ungeborenen Kindern im Mutterleib machen. (Die Tagespost)

Linder hat zu einer neuen Fragestellung eine breit angelegte, profunde Recherche vorgelegt, die sie in sachlicher, aber zugleich packender Form präsentiert. (Rheinischer Merkur)

Das Buch ‘Geschäft Abtreibung’ trägt auf schockierende Weise Fakten und Hintergründe über die finanziellen Interessen an der Tötung ungeborener Kinder zusammen und lässt das gesellschaftliche Phänomen ‘Abtreibung’ in einem beklemmenden Licht erscheinen. (Zevener Zeitung)

Das Buch können Sie z.B. bei Amazon oder sehr wahrscheinlich auch bei der Veranstaltung kaufen.





Ein Navigationssystem für Christen im öffentlichen Diskurs

2 06 2011

Dr. Gudrun Kugler, die ehem. parteiunabhängige ÖVP Kandidatin im Wiener Wahlkampf 2005 und Leiterin der Jugendakademie des Dr. Karl-Kummer-Instituts, brachte ein sehr wichtiges Buch heraus.

Exiting a Dead End Road 

A GPS for Christians in Public Discourse

Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Aufsätzen verschiedener Autoren, die das Thema “Christen in der Politik, bzw. in der öffentlichen Diskussion” zum Inhalt haben.

Das Buch beleuchtet die Situation der Christen in der EU, die ideologischen Hintergründe und die politischen Angriffe, sowie geeignete Auswegmöglichkeiten.

Die Liste der Mitautoren ist:

  • Jane Adolphe
  • Hilarion Alfeev
  • F. J. Borrego Borrego
  • Rocco Buttiglione
  • Charles Chaput
  • Kizito Chinedu Nweke
  • Jakob Cornides
  • Flavio Felice
  • Ombretta Fumagalli-Carulli
  • Robert George
  • Francesc Grané
  • Gudrun Kugler
  • Mario Mauro
  • Marguerite Peeters
  • Michael Prüller
  • David Quinn
  • Austin Ruse
  • William Saunders
  • Christoph Schönborn
  • Jean-Pierre Schouppe
  • Piero Tozzi
  • Mats Tunehag
  • Luca Volonté
  • Joseph Weiler

Dereit ist das Buch nur in englischer Sprache erhältlich und kann hier als E-Book oder Hardcopy bezogen werden.





Buchvorstellung: Menschenrecht, Ethik und Friedenssicherung

1 03 2011

 

Tarmann, Paul R.: Menschenrecht, Ethik und Friedenssicherung. Der personalphilosophische Ansatz Karl Lugmayers, Frankfurt am Main, Wien [u.a.]: Lang 2010, ISBN 978-3-631-58735-5, 182 S., € 37,80,-

Gastrezension von Univ.-Prof. DDDr. Alfred Klose

Dem Autor ist es mit dem vorliegenden Buch gelungen, die Erinnerung an einen bedeutenden österreichischen Sozialphilosophen und Sozialpolitiker zu beleben. Karl Lugmayer hatte in der Zeit nach 1945 einen beachtlichen Einfluss auf die Sozialgesetzgebung. In der ersten Nachkriegsregierung unter Karl Renner war er Unterstaatssekretär im Unterrichtsressort, was der Funktion nach dem heutigen Staatssekretär entspricht – damals trugen Minister nur den Titel „Staatssekretär“. Lugmayer trug zu einem Klima des Vertrauens und der Kooperation zwischen der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der Sozialistischen Partei (SPÖ) bei. Besonders gelang dies durch die damals verwirklichte Sozialpartnerschaft zwischen den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen. In der ersteren, bei der gewerblichen und industriellen Wirtschaft, hatte die ÖVP bestimmenden Einfluss, bei den Gewerkschaften und den Arbeiterkammern hingegen die SPÖ. Die große Koalition bestand bis 1966, Lugmayer war einer jener Denker, die die ideelle Grundlage dafür schufen.

Von dieser politischen und gesellschaftlichen Situation muss man ausgehen, wenn man – wie Tarmann in dem vorliegenden Buch – den personalphilosophischen Ansatz Lugmayers und dessen Beitrag für die politische Kultur Österreichs nach 1945 verstehen will. Lugmayers Philosophie ist aber weit über diese Nachkriegszeit hinaus zukunftsweisend, wie Tarmann in hervorragender Weise darlegt. Lugmayer war ein bedeutender Vordenker: Es ist die grundlegende Überzeugung, dass zukunftsweisende Politik nur auf einer ethischen Grundlage gestaltet werden kann! Wie ein anderer führender Denker des damaligen Österreich, Johannes Messner, geht es Lugmayer um eine politische Ethik. Besonders die Menschenrechte werden in den Mittelpunkt gestellt, die Friedenssicherung bezieht sich genauso auf den internationalen Bereich, wie auch auf die Innenpolitik: Österreich verwirklichte mit seiner nach 1945 geschaffenen Sozialpartnerschaft ein hohes Ausmaß an sozialer Sicherheit. Das war nicht nur eine hervorragende Leistung der führenden Politiker, der Funktionäre in den Wirtschaftsorganisationen, den Kammern und Gewerkschaften, sondern auch ein Verdienst jener Persönlichkeiten, die sich um die geistigen Grundlagen bemüht hatten. Tarmann stellt in seinem sehr übersichtlichen und gut lesbaren Buch den hervorragenden Anteil Lugmayers nachdrücklich heraus.

Das Menschenrechtsthema ist auch heute angesichts der revolutionären Vorgänge in einer Reihe von Staaten von besonderer Bedeutung. Das rechte Verständnis der Personwürde – ein erstrangiges Anliegen Lugmayers –verpflichtet zur Schaffung einer funktionsfähigen Friedensordnung, sowohl innerstaatlich, als auch international. In der Nachkriegszeit nach 1945 verstanden Politiker und Philosophen diese Zusammenhänge nach den furchtbaren Erfahrungen mit den totalitären Systemen nationalsozialistischer und kommunistischer Prägung. Die hohe Wertschöpfung der Friedensordnung bei Lugmayer hebt Tarmann hervor.

Es ist erfreulich, dass es heute auch jüngere Sozialwissenschaftler sind, die sich an Lugmayer erinnern! Auch ist es von besonderer Bedeutung, wenn jüngere Wissenschaftler das Bewusstsein um die Relevanz traditioneller Werte zugleich mit dem Bemühen um zukunftsweisende Konzepte verbinden, wie dies bei Tarmann der Fall ist.

Univ.-Prof. DDDr. Alfred Klose





Das sogenannte „Enthüllungs“-Buch des David Berger

23 01 2011

David Berger - Der heilige Schein

von Inge M. Thürkauf

Unter großem medialem Interesse erschien im Ullstein-Verlag letzten November – laut Ankündigung im Klappentext – ein „sehr persönliches Buch“ des katholischen Theologen, Dr. David Berger, mit dem Titel „Der heilige Schein“. Durch seine zahlreichen Publikationen zu Thomas von Aquin hat Berger in der Fachwelt einen respektablen Bekanntheitsgrad, der ihm u. a. dazu verhalf, sich in der renommierten polnischen Universität Lublin zu habilitieren. Auch wurde er in Anerkennung für seine „Verdienste um die Fruchtbarmachung der Lehre des Thomas von Aquin in traditionell katholischen Kreisen“ in den illustren Kreis des Ritterordens von Jasna Gora aufgenommen. Er war korrespondierender Professor der „Päpstlichen Akademie des heiligen Thomas“, Vizepräsident der „Deutschen Thomas-Gesellschaft“, Herausgeber des Internationalen Thomistischen Jahrbuchs „Doctor Angelicus“ und der in traditionellen Kreisen geschätzten Zeitschrift „Theologisches“. Auf diesem intellektuell hochdotierten Hintergrund konnte man durchaus annehmen, daß auch ein „persönliches“ Buch des namhaften Thomisten das geistige Niveau seiner bisherigen wissenschaftlichen Publikationen hochhält. Kaum jemand hätte eine Lektüre erwartet, die sich in Sprache und Inhalt an den Niederungen der Boulevard-Medien orientieren würde. Auf den beinahe 300 Seiten seines neuen Opus stellt Berger nicht nur seine homosexuelle Lebensweise verteidigend ins Rampenlicht, sondern sieht vor allem die Notwendigkeit, „das perfide Unterdrückungssystem scheinheiliger Kirchenoberen“ und „die heuchlerische, bigotte Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität“ zu entlarven. Für die in den letzten Monaten durch die Mißbrauchskandale gegen die katholische Kirche aufgeheizte Leserschaft ein willkommenes Unterhaltungsprogramm.

Die Behauptung Bergers, die Scheinheiligkeit der Kirche im Hinblick auf Homosexualität hätte ihn dazu bewogen, „als Herausgeber und Chefredakteur der konservativen Zeitschrift ‚Theologisches’ zurückzutreten“, kann nur als einen Vorwand betrachtet werden, der Entlassung aus diesen ehrenamtlichen Diensten durch den Vorsitzenden der „Fördergemeinschaft Theologisches“, Prof. Dr. Manfred Hauke, zuvorzukommen, denn Professor Hauke konnte an Hand von Facebook nachweisen, daß Berger Beziehungen zum „homosexuellen Milieu“ unterhält. Nach anfänglicher Leugnung dieses Sachverhalts trat Berger die Flucht nach vorne an und bekannte sich im April 2010 in der „Frankfurter Rundschau“ mit dem Artikel „Ich darf nicht länger schweigen“ zu seiner Homosexualität. Im

November 2010 erschien dann sein Buch „Der heilige Schein“, gewissermaßen als ein „Schwarzbuch der katholischen Kirche“, in dem er seine Anschuldigungen gegen die Kirche wiederholt und sie im Stil einer Apologie seiner eigenen homosexuellen Befindlichkeit mit bisweilen anstößigen Details von Begegnungen bekannter, ihm wohlgesonnener Persönlichkeiten des traditionellen Lagers unter Nennung ihrer Namen ausschmückt – nicht unbedingt die Art des feinen Mannes von „vornehmer Intellektualität“.

Die Anklage Bergers konzentriert sich auf die „hierarchisch strukturierte, absolutistisch regierte Kirche“ und dabei im besonderen auf die tridentinische Liturgie, „die das Heilige in einer Überbetonung des Ästhetischen zu finden sucht“, von dem sich, wie er behauptet, gerade homosexuelle Männer – Priester wie Laien – magisch angezogen fühlen. Ehemals im konservativ-katholischen Raum beheimatet, stellt er heute die lateinische Liturgie als „Produkt homosexueller Sublimierung“ dar, derer sich gerade homosexuelle Priester bedienen, die ihre Sexualität aufgrund des Zölibats nicht wagen auszuleben. Was ihn einst so faszinierend anzog, „die lateinische, tridentinische Liturgie“, überzieht er nun mit Bezeichnungen wie „religiöse Märchenwelt“ und „Parfüm- und Operettentraditionalismus“.

David Berger dürfte es nicht unbekannt sein, daß seit der Freigabe der alten Messe durch das Motu propio „Summorum Pontificum“, zunehmend vor allem junge Priester und Gläubige jeden Alters sich für diese Form der Liturgie beginnen zu interessieren. Soll ihnen nun suggeriert werden, es sei in den meisten Fällen eine homosexuelle Neigung, die sie die Nähe der Tradition suchen läßt, da es ihnen lediglich um die Ästhetik dieser „disneyhaften Kulisse tridentinischer Subkultur“ gehe? Es ist offensichtlich, daß hier eine Verknüpfung geschaffen werden soll, zwischen der seit Jahrhunderten gefeierten römisch-katholischen Messe und der Homosexualität. Berger geht sogar so weit, einen Zusammenhang „zwischen Homosexualität und der Vorliebe für den Thomismus“ herzustellen, denn „die Art, wie der Aquinate denke“, komme „vielen homosexuellen Thomisten persönlich zustatten“. Dadurch würde das Doppelleben mancher homosexuellen Theologen „gewissermaßen eine mit höchsten Weihen ausgestattete programmatische Verankerung“ finden.

Die im Sprachduktus des Alten Testaments als „die Sünde Sodoms“ charakterisierte Homosexualität (sie wird heute ganz zwanglos mit dem einst als „obszön“ genannten Begriff „schwul“ umschrieben), wird von Berger als eine „typisch mittelalterliche“ Denkweise des Aquinaten bezeichnet und als nachrangig-zeitbedingt eingeordnet. Im Hinblick darauf wäre es „einsichtig, daß man denkerisch durchaus Thomist und zugleich schwul sein könne.“ Augenscheinlich hat Berger im Eifer der Verteidigung seiner Lebensführung übersehen, daß sich Thomas in seinem Werk an die Aussagen der Bibel gehalten hat, und diese sind – gerade in diesem Aspekt – weder nachrangig noch zeitbedingt, auch wenn die heutige Exegese noch so vehement die praktizierte Homosexualität als eine in der westlichen Welt anerkannte Lebensform verteidigt. Denkt der Thomist Berger daran, daß auch seine Haltung zur Geschlechtlichkeit einmal als „zeitbedingt“ angesehen werden könnte? Die Orientierung an der ewigen Wahrheit der Lehre der Kirche schützt vor den Verirrungen des Zeitgeistes, denn Christen sind, wie in der frühesten Kirchenordnung der Christenheit, der Didache, zu lesen ist, „einfach anders, sie tun nicht, was ‚man’ so tut.“

Die maßgebenden Texte im Alten Testament für die Beurteilung der Homosexualität stehen bei Lev 18, 22 und Lev 20, 13, und eine der diesbezüglich wichtigsten Aussagen im Neuen Testament finden wir im Römerbrief. Der hl. Paulus beschreibt dort Menschen, die, obwohl sie von Gott wußten und ihn erkannt hatten, sich von IHM abgewandt haben. Gott hat sie daraufhin sich selbst überlassen. Bei Paulus ist homosexuelles Verhalten nicht Ursache, sondern Folge und Ausdruck der Apostasie vom Dreifaltigen Gott. In den angeführten Texten wird die homosexuelle Praxis als mit dem Willen Gottes nicht vereinbar bezeichnet. Paulus beschreibt sie eindeutig als Verirrung und Täuschung, als Verlust der Wahrheit.

Auch der „Katechismus der Katholischen Kirche“ stützt sich auf die Heilige Schrift und spricht unter Punkt 2357 von der Homosexualität als einer „schlimme Abirrung“. Homosexuelle Handlungen sind in sich nicht in Ordnung … und „in keinem Fall zu billigen.“ Bei Punkt 2359 wird deutlich darauf hingewiesen, daß homosexuelle Menschen zur Keuschheit gerufen sind. „Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich … durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.“ Die Aussagen der Bibel und des Katechismus wollen auch in Bezug auf Menschen mit homosexueller Neigung nichts anderes zum Ausdruck bringen, als das, was Augustinus in unmißverständlicher Klarheit schrieb: Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde.

Beim Lesen dieses „Insiderberichts“ überkommt einen ein großes Erbarmen mit diesem zweifellos intelligenten und begabten Theologen, der seine eigenen Probleme in – gelinde gesagt – unwürdiger Weise versucht auf andere zu projizieren. Seine Behauptung, die Kirche nütze die sexuellen Verfehlungen der Priester als Instrument der subtilen Erpressung und Machtausübung aus, um die Sünder zu Gehorsamsleistungen gefügig zu machen – „bis hin zur Selbstaufgabe“, wirft die Frage auf, wer ihn zu einer solch bedauerlichen Verteidigung- und Anklageschrift überredet haben mag, um ihn selbst „gefügig zu machen“?

Im Vorwort seines Buches unternimmt Berger eine Gewissenerforschung und stellt fest, daß es im Leben Augenblicke gebe, da einem „schlagartig bewußt“ wird, daß etwas ganz entschieden falsch gelaufen ist. Es ist zu hoffen, daß es ihm in nicht zu ferner Zeit erneut „schlagartig bewußt“ werden möge, daß in seiner gegenwärtigen Lebensführung etwas ganz entschieden falsch gelaufen ist.






Gender Mainstreaming – sind wir geisteskrank?

9 01 2010

Inge M. Thürkauf bemerkt auf Schreibfreiheit,
… heimliche Übernahme der Gesellschaft durch Gender Mainstreaming (Auszug):

….
Was bedeutet Gender Mainstreaming?
….
neue Weltanschauung ….. jeder Mensch soll sein Geschlecht selbst wählen können, …..
…..
Hinter allem steht der Gedanke, sie von jeglichen angeblich naturgegebenen Verhaltensweisen zu befreien.

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Ich habe bisher GM als gigantisches Umerziehungsprojekt wahrgenommen.

Und bei Umerziehung denke ich z.B. an
:arrow: die Französische Revolution mit der Göttin der Vernunft, der 10-Tage-Woche,
:arrow: den GULAG der sowjetischen Kommunisten,
:arrow: die Nationalsozialisten mit ihrer völkischen Revolution
:arrow: die Kulturrevolution in China unter Mao Tse Tung,
:arrow: das Terrorregime der Roten Khmer in Kambodscha

All dies mit Millionen an Todesopfern!

In den meisten Fällen ging damit eine heftige Christenverfolgung einher,
immer ging es um den Kampf gegen die menschliche Natur.

Simone de Beauvoir, eine der Urmütter (das Wort verbietet sich allerdings von selbst) des Feminismus,
forderte daher konsequenterweise (in einem Interview mit Alice Schwarzer, Profil Nr. 1, 24. Dezember 2007):

“Ich glaube, eine Frau sollte sich vor der Falle der Mutterschaft und der Heirat hüten!
Selbst wenn sie gern ein Kind hätte, muss sie sich gut überlegen, unter welchen Umständen sie es aufziehen müsste.
Mutterschaft ist heute eine wahre Sklaverei….
Und wenn Frauen trotz alledem ein Kind wollen,
sollten sie es bekommen, ohne zu heiraten.
Denn die Ehe, das ist die größte Falle.”

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Müssen wir uns diese Umerziehung gefallen lassen?
Ich sage: “NEIN!”

Wir können etwas dagegen tun – in einem ersten Schritt einmal
_________INFORMIEREN___AUFKLÄREN___WACHRÜTTELN!

Eine Hilfe dazu kann das ausgezeichnete und gründlich recherchierte Buch von Frau Barbara Rosenkranz
sein:

MenschInnen
Gender Mainstreaming
Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen

Ares Verlag, ISBN 978-3-902475-53-4

Wir sollten als Christen die Hilfe von Frau Barbara Rosenkranz dankbar annehmen.
Sie kämpft in diesem Fall gegen einen gemeinsamen Feind und setzt sich für die menschliche Natur und für unsere gute alte Familie ein.








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