Klare Worte zum drohenden Maulkorb

22 06 2010

Verweis auf einen Artikel von Hr. Prüller „Die Presse“, Online Ausgabe 19.06.2010

Wenn die Freiheit ganz leise Ade sagt

Diskriminierung ist schlecht, Antidiskriminierung ist gut. Aber wenn die Antidiskriminierung zur unwidersprochenen Staatsideologie der EU wird, bleibt der freie Mensch irgendwann auf der Strecke. Dass kaum einer darüber redet, beunruhigt.

Erstaunlich ist vor allem die Stille: Da wird in der EU seit dem Jahr 2008 eine Richtlinie ins Rennen geschickt, die weiter und tiefer in die Privatautonomie des einzelnen Bürgers eingreift als jemals zuvor in der Geschichte der Europäischen Union – und kaum jemand erfährt davon….

hier gehts zum ganzen, äußerst lesenswerten Artikel






Schweiz: „Mutter“ wird amtlich durch „das Elter“ ersetzt

6 06 2010

Mutter wird amtlich durch „das Elter“ ersetzt

Wenn das nicht verrückt ist!

In Bern wird jetzt mit der Abschaffung der Diskriminierung ernst gemacht

(MEDRUM) Laut neuem Leitfaden für die amtlich verbindliche Sprache in der Schweiz fällt die Verwendung der Begriffe Vater und Mutter unter die Rubrik diskriminierender Begriffe.
Kinder haben demnach künftig keinen Vater oder Mutter,
sondern nur noch ein Neutrum als Ursprung, genannt „das Elter“.

Statt Vater oder Mutter sollte man besser «der Elternteil» oder «das Elter» schreiben. «Der Leitfaden ist für amtliche Publikationen verbindlich», sagt Isabel Kamber, stellvertretende Leiterin Zentrale Sprachdienste, Sektion Deutsch, der Bundeskanzlei der Schweiz, wie die schweizerische Zeitung BLICK berichtet.

Damit folgen die politisch Verantwortlichen in Bern den Vorschlägen in der Beschlußvorlage 12267 im Ausschuß für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der gegen die Verwendung von Begriffen wie des Mutterbegriffs in den Nationen kämpfen soll, um Gender-Gleichheit herzustellen.

Eine derartige sprachliche Deformation würde auch den Erwerb der Elternschaft durch homosexuelle Paare erleichtern.
Ein Kind, dessen soziale Eltern zwei lesbische Frauen sind,
hätte dann eben nicht mehr eine Mutter und eine Stiefmutter,
sondern zwei Elter: Elter 1 und Elter 2.

Folgerichtig wäre es, auch die Großmutter, Großvater, usw. abzuschaffen.
Großelter 1 und Großelter 2 müsste es dann heißen oder – noch besser -
Großelter 1.1 und 1.2 sowie Großelter 2.1 und 2.2.
Dies wäre auch eine digitalisierungsfreundliche Lösung,
die sich überdies an Patchworkverhältnisse flexibel anpassen ließe.

Original auf MEDRUM …

siehe auch:
Kampf gegen den Mutterbegriff

DIE FREIE WELT,
Die Schweiz ist Avantgarde eines sterilen Feminismus





Christliche Lebensart „hinter Gitter“?

25 05 2010

„Arise up quickly…“ von Storm Crypt @www.flickr.com

Wie uns bereits aus mehreren Quellen bekannt ist, kann eine authentische und ernsthafte christliche Lebensweise in Teilen Europas zu rechtlicher Verfolgung führen.

In Großbritannien müssen christliche Bildungs- und Erziehungsheime schließen, wenn sie sich in Ihrer Personalauswahl nicht nach dem gesellschaftlichen und mittlerweile rechtlich verordneten (Gender)-mainstream halten. Es zählt also nicht der begründete Wunsch der Klientel, der Eltern, die Kinder keinen Aufsichtspersonenen mit homosexuellen Neigungen anzuvertrauen. Das die derart bevormundeten Einrichtungen so ihren Auftrag und ihr „Vision Statement“ der Vermittlung eines christlich-sozialen Weltbildes, mit klaren Regeln und Grenzen nicht mehr erfüllen können und damit in die Schließung getrieben werden, wird von der Regierung in Kauf genommen.

Unter dem Schlagwort der Anti-Diskriminierung wurden europaweit Gesetze eingereicht und beschlossen, die es uns erschweren, unsere christlichen Wurzeln und Identität auszuleben und öffentlich zu bekennen. Paradoxerweise scheint gerade das christliche Gedankengut von der Anti-diskriminierung ausgeschlossen zu sein. Das ist zwar nicht offenkundig festgeschrieben, aber Usus in der öffentlichen Debatte, Politik und Medienberichterstattung.

Aktuell gibt es wieder im Kielwasser des österreichischen Entwurfs des „Terrorismuspräventionsgesetzes 2010″ eine leicht zu übersehende Paragraphenanpassung, die für unsere Zukunft schwerwiegendste Auswirkungen hinsichtlich des Religionsfriedens haben könnte. Genauer nachzulesen in der Stellungnahme der österreichsichen Bischofskonferenz zu dem Gesetzesentwurf (der den Ministerrat schon passiert hat).

In Anbetracht des selbstbewußten Auftretens des Islams und der von „polical correctness“ geprägten Unterwürfigkeit der Politiker quer durch alle europäischen Regierungsparteien erhebt sich die Frage, ob der oft strapazierte Begriff der Toleranz letztlich mit „Selbstaufgabe“ gleichzusetzen ist? Wie sollen wir es den ansonsten einordnen, dass unsere christliche Ethik und Moral, die wesentlichen Einfluss auf die Bildung unserer heutigen humanen Gesellschaft gehabt hat, derart von den Verantwortlichen mit dem politischen Gestaltungsauftrag vergessen wird?

Vergegenwärtigen wir uns doch einmal die Tatsache, dass in islamisch dominierten Ländern, wo er Islam auch politische Kraft ist, über die letzten Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, die Entwicklung einer stabilen und vor allem auch wirtschaftlich produktiven, aufs Gemeinwohl ausgerichteten Gesellschaft nicht gelungen ist. Die Menschen, die aus diesen Ländern zu uns kommen sind zumeist Wirtschaftsflüchtlinge, zu einem geringen Teil auch politisch motiviert. Allein aufgrund der bei uns herrschenden Gesetze, fundiert auf dem christlichen Gebot der Nächstenliebe, finden diese Menschen Unterstützung und vor allem auch monetäre Zuwendung. Das wird von uns Bürgern getragen, eigentlich unter der Voraussetzung der Unverrückbarkeit unserer Gesellschaft und der willentlichen Integration der Zugezogenen. Doch diesem Anspruch wird nicht Genüge getan bzw. treten massive Schwierigkeiten auf.

Gott sei dank werden die Stimmen der Mahner immer mehr und auch der Gegenwind der Bevölkerung europaweit gegen politisches „Kopf-in-den-Sand-stecken“ und Appeasement-Politik wird immer stärker. Zynisch könnte das Ganze in dem Satz gipfeln: „Stell’ Dir vor, es ist Europa und keiner geht hin!“

Wir müssen alle öffentlich erkennbaren Bestrebungen zur Wahrung unserer christlichen Wurzeln und Identität stärken, denn die Alternativen wären Verlust der Meinungsfreiheit, Verlust der Verkündigung der christlichen Botschaft von Vergebung, Erlösung, Nächstenliebe und Hoffnung und der Verlust einer verheißungsvollen Zukunft für uns und unsere Kinder. Darum, treten wir mit Freuden ein, als Zeugen eines selbstbewußten, christlichen Abendlandes, dass sich zwar seiner Schwächen bewußt ist, aber sich darum nicht schämt, seine Stärken zu vertreten!





Zahlen bitte!

18 05 2010

Leserbrief von Helmut-Robert Bitschnau
Vandans im Montafon

Zahlen bitte !

Die Mehrheit des Volkes

wollte, dass Österreich Mitglied

der Europäischen Union wird.

Die Mehrheit hat es geduldet

(ohne Volksabstimmung) den Schilling

abzugeben und den Euro anzunehmen.

Die Mehrheit hat es akzeptiert,

dass die EU-Verfassung (ohne Volksabstimmung)

ratifiziert wurde. Die Mehrheit hat

es akzeptiert, dass der EU-Reformvertrag

(ohne Volksabstimmung) ratifiziert wurde.

Die Mehrheit wird nun noch vielmehr dulden (müssen)

und Volksabstimmungen sind von der politischen Klasse

nicht erwünscht.

Viele gehen nicht mehr wählen;

sei es wegen dem Wetter, aus Bequemlichkeit,

oder anderen fadenscheinigen Gründen.

Jetzt heißt es: „Zahlen bitte!“ und das finde ich in Ordnung,

denn wir hatten die Wahl.

Achtung: Alle „MenschInnen“, die sich jetzt aufregen,

sind in ihrer Einstellung womöglich „politisch nicht korrekt“

und/oder „populistisch“ und/oder „realitätsfremd“!?





(Fortwährende) Mangelnde Voraussicht der Politik

30 04 2010

So manch einer hat sich sicher spätestens beim Ausbruch der Finanzkrise gefragt, ob nicht die führenden Damen und Herren der Politik bei uns in Österreich oder in Europa etwas mehr Weitblick im Bezug auf ihre primäre Aufgabe, nämlich einer nachhaltigen Staatsführung besitzen sollten.

So gab es zahlreiche Hinweise auf Misstände, deren Erkennen keine umfassende wirtschaftliche Vorbildung benötigte, sondern die mittels einfachem Hausverstand für jeden zu erfassen waren. Ein Beispiel dazu sei die Dokumentation „Let’s Make Money“ des österreichischen Filmemachers Erwin Wagenhofer. Wenn uns heute in den Medien berichtet wird, dass die Arbeitslosigkeit in Spanien einen Höchststand erreicht, mit dem verwundert vorgebrachten Nachsatz „…obwohl Spanien die letzten Jahre der Motor der Konjunktur in Westeuropa war…“ dann zeigt das die Kurzsichtigkeit einer die Realität negierenden Medien- und Politiklandschaft. In Spanien wurden künstlich Arbeitsplätze durch den Bau von nicht-benötigten Immobilien geschaffen, die heute größtenteils dem Verfall preisgegeben sind, ebenso wie die aktuellen spanischen Wirtschaftsdaten.

So zeigt das aktuelle Beispiel der Pleite Griechenlands, welche die EU trotz mahnender Stimmen (siehe Anfrage Hr. Mölzer vom Februar 2009) völlig auf dem falschen Fuß erwischt, dass guter Rat so kurz vor zwölf immer teuer kommt. Und  das nicht nur sprichwörtlich sondern ganz konkret. Da wird mit Summen wie auf dem Bazar gehandelt – gestern noch 898 Millionen – morgen vielleicht schon 2 Millarden Euro „Finanzhilfe“ – Zitat unseres Herrn Finanzminister. Das ist unser Geld, dass wir sehr wahrscheinlich nicht mehr wieder sehen werden. Dazu brauchen wir nicht einmal lange Erklärungen, es erscheint völlig logisch. Wenn jemand 1000€ Schulden hat, im Jahr 100€ neue Schulden macht und ich ihm 100€ für ein Jahr gebe – wie soll er mir das jemals zurückzahlen?

Die astronomischen Summen der Staatsverschuldung der europäischen Ländern sollte jeden Politiker nachts von seinem Lager hochschrecken lassen. Sehr einfach für jeden aktuell nachzulesen im Eurostat-Schuldenstand.

So kommt es mir als Bürger vor, dass ich gegen meinen Willen immer mehr in Richtung Abgrund gedrängt werde. Die Regierung verfolgt einen Kurs des geringsten Widerstandes und des größtmöglichen Risikos. Es scheint mir untypisch für die menschliche Natur, dass trotzdem der Karren so tief im Dreck steckt, immer noch keiner aussteigen will, um sich bei der Wieder-Flott-Machung aktiv zu beteiligen. Dabei werden wir zwar schmutzig, aber wir erreichen zumindest wieder festen Boden.

Eine (wenn auch nur teilweise) einnahmenseitige Budgetsanierung kann da nicht die Antwort sein. Es fehlt weniger an Ideen seitens Experten und Themenkundigen, als vielmehr an den Umsetzungswilligen in der Politik. Es bleibt für uns alle zu hoffen, dass diese bald erkennen und sich bewußt machen, dass sie mit dem Rücken zur Wand stehen und keiner mehr Verständnis für Herumgerede und Stillstand hat.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (1. Johannes 2,1-6) – es ist Zeit, neue (alte) Wege zu gehen und die Konsequenzen für vergangene Fehlentscheidungen auf sich zu nehmen. Wer auf Schulden baut, baut auf einer Illusion des geborgten Wohlstandes – die Zeche müssen am Ende wir alle bezahlen. Rufen wir unsere Politiker zur Ordnung und zu Reformen und Sparsamkeit – spätestens die nächsten Wahlen geben uns dazu Gelegenheit.





Herzliche Gratulation für Dr. Gehring und die Christliche Partei

30 04 2010

Er hat 157.712 Stimmen bei der Bundespräsidentenwahl erhalten; das sind 5,44% der gültigen Stimmen. Bei der Nationalratswahl waren es 0.64% – eine Steigerung auf das 8,5fache. Auch gab es z. B. in OÖ 50 (fünfzig!) Gemeinden, in denen über 10% der Wahlberechtigten Dr. Gehring ihre Stimme gaben. Bei vielen Menschen sind Christliche Werte wieder mehr gefragt, da der gottlose Weg offensichtlich in den Abgrund führt.
Bleiben wir einem Weg mit Gott treu, dann sind wir mit solchen Ergebnissen in den Gemeinden, Landtagen und im Nationalrat vertreten und können die Politik im Sinne Christi mitgestalten.





Europa im Werteverfall – das Werk der Zerstörer

17 03 2010
Europa im Werteverfall
von Marie Luise Schellen

Eine Kultur, die Familie und das Mütterliche
nicht auf die oberste Stufe ihrer Werteordnung stellt,
wird auf Dauer nicht überleben.

Ob die Lobbyisten der Abtreibung,
die Propagandisten zur Abschaffung der bürgerlich-klassischen Familie,
Euthanasiebefürworter oder machtbewusste Genforscher,
sie alle haben ein Ziel:
:arrow: das christliche Europa zu beerdigen.

:?: Aber warum geht das so einfach?
Wo sind die Christen?
Die übergroße Mehrheit, und vor allem
die junge heranwachsende Generation
wollen diese Entwicklung nicht.
Sie leben die verächtlich gemachten „Sekundärtugenden“,
wissen wie wichtig Familie ist
und was der Kitt ist, der Familie zusammenhält.

BELGIEN
Ein konfessionelles Krankenhaus ist von der Schließung bedroht, weil dort die gesetzlich festgelegte „Tötung auf Verlangen“ abgelehnt wurde.

SCHWEDEN
Die schwedischen Kindertagesstätten ab dem 1. Jahr des Kindes
entpuppen sich nach 25 jähriger Erfahrung als das
größte wirtschaftliche und soziale Desaster des Landes.
In den Schulen herrscht Gewalt.
Eltern und Lehrer werden bedroht.
Jedes dritte Kind leidet an psychischen Störungen.
Drogen-Depression und Alkoholprobleme unter Jugendlichen
nehmen beängstigend zu.
Eine massive Propaganda für ein frühes
Weggeben der Kinder in Tagesstätten hat bewirkt,
dass junge Eltern häufig einen totalen Mangel an Selbstvertrauen
in ihre eigenen Fähigkeiten als Eltern haben.
In den Gesetzbüchern wurde das Wort Familie
durch das Wort Haushalte ersetzt.

DÄNEMARK
Alleinstehende Frauen und selbsterklärte Homo-Frauen können künftig kostenlos im Reagenzglas Kinder zeugen.

PORTUGAL
Die regierenden Sozialisten möchten den ungeborenen Bürgern das Lebensrecht aberkennen.

SPANIEN
Kinder sollen mit der Lehrplanreform schon als Zehnjährige, als Ersatz für Religionsunterricht, homo-ideologischem Propagandamaterial ausgesetzt werden und erfahren, dass es verschiedene „Formen von Familie“ gibt.

EUROPA-PARLAMENT
Mit großer Mehrheit haben die
Abgeordneten des Europäischen Parlaments
am 10.Februar 2010
den ungehinderten Zugang zu Abtreibung gefordert.

Weiter im Original auf DIE FREIE WELT!





Das Europäisches Parlament und die Frauen

11 02 2010

Am 10. Februar 2010 hat das Europäische Parlament (EP) einen Bericht über die „Gleichstellung von Frauen und Männern in der Europäischen Union – 2009″ mit einer Mehrheit von 381 zu 253 Stimmen bei 31 Enthaltungen angenommen (Link zum angenommen Text ).

Der in schwer lesbaren Brüsseler Technokraten-Sprech gehaltene Text offenbart wieder einmal die Sichtweise der Mehrheit der Europäischen Politik über die Stellung von Mann und Frau. Der Frau wird eine Gleichwertigkeit mit dem Mann nur durch Gleichschaltung im Arbeitsleben zugestanden. So wird zum Beispiel kritisiert, dass zwar 31,1% der weiblichen Beschäftigten in Teilzeit arbeiten, aber nur 7,9% der Männer. Die Frauenerwerbsquote liegt laut Bericht in Europa bei durchschnittlich 59,1%.

Das eigene Einkommen und eine bezahlte Tätigkeit sind für Frauen jedoch das „Schlüsselelement“ für „wirtschaftliche Unabhängigkeit und für mehr Gleichheit.“ Norwegen wird als leuchtendes Vorbild dargestellt, weil dort eine Verpflichtung auch für private Unternehmen eingeführt wurde, dass 40% der Vorstände Frauen sein müssen.

Die Situation in Österreich sieht so aus: 2002 belief sich die Frauenerwerbsquote auf 60,8 Prozent (Anteil aller Erwerbspersonen an der Bevölkerung 15 bis 60 Jahre). 2008 lag die Eerwerbsquote bei 70,1%, jene der Männer bei 77,6%. Die höchste Erwerbsquote hatten Frauen im Alter zwischen 25 und 30 Jahren (82,7%), zwischen 30 und 40 Jahren „brach sie auf etwa 78,3% ab“ (Diktion des AMS!) und stieg danach wieder auf 81,5% an. Ab einem Alter von 55 Jahren lag die Erwerbsquote nur mehr bei 41,8%. Berücksichtigt man die früheren Pensionierungen der Frauen haben wir also defacto eine gleiche Erwerbsquote bei Frauen und Männern. Im übrigen ist auch nicht einzusehen, warum Frauen die keine Kinder haben gegenüber Männer privilegiert sein sollen, aber das ist ein anderes Thema.

Gleichheit um jeden Preis!

Da das EP offenbar trotz vieler Gender Mainstreaming – Bemühungen es noch immer nicht geschafft hat, dass auch Männer schwanger werden, müssen die von Gott gegebenen Unterschiede zwischen Frau und Mann anders korrigiert werden. Deshalb betont der Bericht auch, dass die „Aufteilung von Verpflichtungen in Familie und Haushalt zwischen Frauen und Männern, insbesondere durch die verstärkte Nutzung von Eltern- und Vaterschaftsurlaub, eine unabdingbare Voraussetzung für Förderung und Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter darstellt“. Es geht also wieder einmal auch bei der Frage des Vaterschaftsurlaubes nicht um das Kindeswohl, sondern um den Umbau der Gesellschaft.

Natürlich darf auch in diesem Bericht nicht der Hinweis auf die sogenannten „Ziele von Barcelona“ fehlen, in dem die Mitgliedsstaaten aufgefordert werden für 33% der Kleinkinder und 90% der Kindergartenkinder Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen. Im Originaltext sind diese Zahlen jedoch im Konjunktiv gehalten und nur dann gefordert, wenn es die entsprechende Nachfrage gibt. Der Bedarf  in Österreich mit dem Kinderbetreuungsgeld (bis maximal 36 Monate nach der Geburt) und dem zweijährigen Karenzurlaub sieht sicherlich anders aus.

In dem Text wurden auch noch viele andere Themen hineinverpackt, wie die Situation von „Frauen mit Migrationshintergrund, insbesondere Roma“ und der Menschenhandel von Frauen und Mädchen „als moderne Form der Skalverei“  (offenbar für die Porno- und Sexanbieter, das steht aber nicht im Text). Es wird auch behauptet, dass „20 – 25% der Frauen im Erwachsenenalter psychischer Gewalt ausgesetzt waren“ und „mehr als 10% aller Frauen sexuelle Gewalt erlitten haben“. Als „schutzbedürftige Gruppen“ von Frauen werden in dem Bericht „behinderte Frauen, Frauen mit betreuungsbedürftigen Familienangehörigen, ältere Frauen, Frauen aus Einwanderungsgruppen sowie inhaftierte Frauen“ genannt. Soferne nicht Mütter in der zweiten Fallgruppe mitgemeint sind, wurden sie bei der Aufzählung vergessen.

Breiten Raum nimmt die Gender Mainstreaming Ideologie ein: hier werden die Kommission und die Mitgliedstaaten aufgefordert, „Maßnahmen zur Förderung des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs auszugestalten, bei denen die Bedürfnisse und die besondere Lage von Frauen und Männern berücksichtigt werden, insbesondere im Rahmen von integrierten politischen Lösungen zur Förderung der Gleichstellung („Gender Mainstreaming“) und im Rahmen einer Haushaltsanalyse unter Berücksichtigung des Gleichstellungsaspekts („Gender Budgeting“).“ Also kein Sparen, auch nicht in der Krise, bei diesen Politikbereichen!

Ungehinderter Zugang zur Abtreibung

Der Hauptgrund für die Ablehnung des Berichts durch konservative und unabhängige Abgeordnete ist jedoch der Passus über die „sexuellen und reproduktiven Rechte“ .  Aufmerksame Leser wissen bereits, dass unter „reproduktiven Rechten“ in internationalen und europäischen Papieren  hauptsächlich die Tötung der ungeborenen Kinder gemeint ist. Hier der ganze Absatz im beschlossenen Wortlaut:

(Das EP) … bekräftigt die Tatsache, dass die Kontrolle über ihre sexuellen und reproduktiven Rechte stets bei den Frauen verbleiben muss, insbesondere mit Hilfe eines ungehinderten Zugangs zu Verhütung und Abtreibung; betont, dass Frauen kostenfreien Zugang zu Abtreibungsberatungen erhalten müssen; unterstützt folglich, wie bereits in seiner Entschließung vom 3. September 2008 erwähnt, alle Maßnahmen, die der Verbesserung des Zugangs von Frauen zu Diensten im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und der Schärfung ihres Bewusstseins für ihre Rechte und die ihnen zur Verfügung stehenden Dienste dienen; fordert die Kommission und die Mitgliedstaaten auf, Maßnahmen und Aktionen durchzuführen, um die Männer in Bezug auf ihre Verantwortung in sexuellen und reproduktiven Fragen zu sensibilisieren;

Mit diesem Bericht hat das EP wieder bei vielen Menschen einen Vertrauensvorschuß verloren, auch wenn die meisten Abgeordneten der Europäischen Volkspartei (österreichischer Fraktionsführer MEP Mag. Othmar Karas von der ÖVP) und andere MEP (z.B. Andreas Mölzer) gegen diesen Absatz gestimmt haben. Die Mehrheit hat entschieden und beweist wieder einmal, dass die Mehrheit nicht immer Recht haben muss.





Europa wird islamisch

10 02 2010

Ich fürchte – es stimmt – wir müssen damit rechnen.

Es ist bereits 5 nach 12!

Video auf youtube:___________Europa wird islamisch!

Siehe dazu auch:

Europa braucht wieder Mut zu Kindern

Zwei Kinder sind genug? Nein – es sollten 3 – 4 sein!





Subsidiarität und Eigenverantwortung ade? Auf zum totalitären Staat?

7 02 2010

Alle sind für Solidarität,

Subsidiarität wird abgebaut -

Auf dem Weg zum totalen Staat?

:arrow: Alle politischen Gruppen im Land wollen Solidarität in unserer Gesellschaft erhalten.
- Solidarität der Leistungsfähigen mit den noch nicht oder nicht mehr Leistungsfähigen;
- Solidarität der Jungen mit den Alten
- Solidarität der Kinderlosen mit den Kinderreichen

:arrow: Die Frage der Mittel, wie das Ziel einer solidarischen Gesellschaft erreicht werden soll, scheidet dagegen die Geister:

Die Linken wollen möglichst möglichst viel staatlich regeln.

Die Rechten dagegen setzen auf weitgehende Eigeninitiative, auf private Organisation -
eben auf das Prinzip der Subsidiarität:
Eigenverantwortung steht vor dem staatlichen Handeln!
Das entspricht der Natur des Menschen und ist obendrein für das Gemeinwesen
am billigsten.

Die EU setzt in der Frage der Kinderbetreuung und -erziehung sehr stark auf Verstaatlichung,
handelt also gegen das Prinzip der Subsidiarität.
Bemerkenswert: Auch bürgerliche Parteien vernachlässigen die Eigenverantwortung
und setzen auf Verstaatlichung vor allem der Kinder!

:?: WARUM?

Kommt es in den demokratischen Staaten Europas
zu einem neuen Totalitarismus?
Ich fürchte – wir sind schon mittendrin!

Siehe auch:

Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie

Die ungeliebte, unverzichtbare Familie

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut

Verstaatlichung der Kinder

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Verantwortungsübernahme anstatt Krippenplätzen, Dr. Albert Wunsch in DIE FREIE WELT