Das “Betreuungsgeld“ ist an allem schuld

27 05 2012

Ungelernte sollen’s richten – und den Fachkräften wird’s mangeln…

In Sachen Betreuungsgeld werden die Argumentationsformen immer grotesker: Während die Landesgruppenvorsitzende der CSU im Bundestag, Hasselfeldt, nochmals den Anspruch unterstrichen hat, „Hartz IV“-Empfängern die Leistung nicht ausbezahlen zu wollen, müssen sich Eltern, die ihre Kleinsten künftig in die „Kita“ geben wollen, wohl bald ernsthafte Gedanken um die qualitative Versorgung ihrer Kinder machen:

Um der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken und somit die kommunalen Ausgaben für soziale Hilfen zu verringern, fordern Städte und Gemeinden in der derzeitigen Debatte nun, Ungelernte in Kindertagesstätten einzusetzen. Offiziell wird der Mangel an Erziehern als Grund genannt – schlussendlich läuft alles aber auf ein ähnliches Ergebnis hinaus: Parteien und Verbände gaukeln Erziehungsberechtigten in Deutschland nicht nur durch einen Gesetzesanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder vor, dass das Aufwachsen unter fremder Obhut die sozialen Interaktionen von ihren Jungen und Mädchen fördere und entwicklungspsychologisch keinerlei Nachteile gegenüber einem geregelten und von einer festen, leiblichen Bezugsperson selbst wahrgenommenen Betreuen bietet. Nein, nun wird Eltern, die möglicherweise immer noch fester an Aufstieg im Beruf als an Karriere in Familie glauben, auch noch der Anschein untergejubelt, die Kindern seien in „Kitas“ bestens aufgehoben – wenn die Personaldecke möglicherweise mit „1 Euro-Jobs“ aufgefüllt wird.

Niemand will Arbeitslosen ohne Ausbildung und Qualifikation mangelnde Feinfühligkeit oder unzureichend erlernbare Kompetenz unterstellen – doch es ist gerade die Kinderbetreuung in den ersten Lebensjahren, die nicht nur Erfahrung, sondern auch Fachwissen braucht. Von Bindungsgefühlen wie beim echten Vater und tatsächlicher Mutter ganz abgesehen – soziales Fingerspitzengefühl, Verantwortungsbewusstsein und Leidenschaft können nicht erzwungen werden. Und gerade eine zwanghafte Verpflichtung zur Arbeit in „Kitas“ wäre der größte Schaden, der letztlich zu Lasten vom Wohl der Kinder geht. Erzieher braucht das Land zweifelsohne – denn auch ein Betreuungsgeld wird nicht alle überzeugen. Statt zu klagen, muss es den kommunalen Schrei nach Berlin geben – immerhin kommen zu wenige Erzieher nicht von irgendwoher. Die Bedingungen für deren Arbeit machen im Ansatz deutlich, wie stiefmütterlich und -väterlich unser Land in der Vergangenheit denen gegenüberstand, die die Kinder ohne jegliche finanzielle Anerkennung zuhause großgezogen haben.

Dabei geht es längst auch um die Frage der Gefühle, die Mütter oder Väter nach Jahren im Beruf plagen: In Fernsehsendungen berichten die, die den Job hingeschmissen haben, weil das Schuldbewusstsein gegenüber einem in der Krippe „abgegebenen“ Kind unerträglich wurde. Das Betreuungsgeld ist keine Leistung, mit der sich „Hart IV“-Empfänger ein schönes Leben machen wollen. Wenn die CSU-Abgeordnete in die Westerwell’sche „spätrömische Dekadenz“ einstimmen will, hat sie vom eigentlichen Sinn des Betreuungsgeldes überhaupt nichts verstanden. Denn jeder, der sein Kind betreut – ob arbeitslos oder im Beruf – muss Anspruch darauf haben, dass erbrachte Leistung für das Gemeinwohl honoriert wird. Die Befürchtung, mit der Auszahlung von Betreuungsgeld an Arbeitslose die Motivation zu neuer Beschäftigungsaufnahme zu schmälern, bleibt solange Unsinn, wie das Vertrauen der Politik in Eltern schmalspurig ist.

In den Kanon der Meinungen stimmt immer häufiger nun auch die Arbeitnehmerseite ein, die sich ausnahmsweise dem Gegenüber der Arbeitgeber anschließt und erhebliche Benachteiligungen insbesondere für erziehende Frauen sieht. Das Betreuungsgeld alleine ist ein Baustein von vielen Elementen, die zu mehr Gerechtigkeit und Aufwertung des Familienbildes in Deutschland beitragen. Ein weiterer Komplex ist unter anderem die politische Aufgabe, Müttern nach der Erziehung den Einstieg zurück ins Erwerbsleben wieder zu erleichtern. Statt sich stur gegen die Anerkennung von Erziehungsleistung zu stellen, sind es Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die die hohe Fachkompetenz, die Erziehende in der Zeit zuhause erworben haben, als Maß der Dinge für Vorteile bei der Bewerbung sehen sollten, wenn es um die Wiedereingliederung von Vater oder Mutter geht.

Die Arbeitgeber befürchten durch das Betreuungsgeld einen Fachkräftemangel, weil gerade weibliche Qualifizierte damit an die Erziehung gebunden würden. Dass der Mangel an Fachpersonal wesentlich an exogenen Faktoren wie nicht mehr erschwinglichen Lebenshaltungskosten in unseren Städten festzumachen ist, bleibt bei aller Polemik natürlich unberücksichtigt.

Ob Väter oder Mütter – wer dem eigenen Kind öfter begegnet als um 19.55 Uhr, kurz nach dem Abendessen oder dem Feierabendbier und vor dem Beginn der „Tagesschau“, wird letztlich vor allem mit reinerem Gewissen und größerer Erfüllung leben können. Es darf nicht allein das Betreuungsgeld – oder besser ein vollkommenes Erziehungsgehalt mit entsprechendem Rentenanspruch – sein, dass zum Entschluss führt, Kinder von einem Familienmitglied aufziehen zu lassen. Doch das Nachdenken und Reflektieren wird heute eher angeregt, wenn Bares im Hintergrund steht – leider. Abhängig davon: Nur ein Staat, der Familienleistungen auch finanziell würdigt, darf sich als solidarisch, sozial, nachhaltig, verantwortungsvoll und dem demografischen Wandel gegenüber gewappnet sehen.

Dennis Riehle





Die traditionelle Familie als grundsätzliche Lebensform

27 05 2012

Wir leben heute in einer Zeit, in welcher der Stellenwert der traditionellen Familie in unserer liberalisierten Gesellschaft schwindet. Und obwohl die Familienthematik einen wesentlichen Bestandteil in allen Grundsatzprogrammen der etablierten politischen Parteien bildet, findet sich in den meisten keine klare Definition für den Begriff der Familie. Stattdessen kommen veränderte oder alternative Lebensformen auf den Plan und subsumieren sich allesamt unter dem Titel „Familie“.

Ich beginne zunächst mit dem Versuch eine auf das Wort Gottes basierende Definition zu finden, um den Begriff der Familie, wie er hier verwendet wird, klar von modernen liberalen Strömungen abzugrenzen.

Definition Familie:

Unter der Familie im biblischen Sinn verstehe ich die Summe aller Kinder, die aus dem Samen eines Mannes entstehen. Dieser Mann wird Vater seiner Familie genannt. Die Söhne dieses Mannes tragen den Samen des Vaters weiter und in der Folge sind auch deren gezeugte Kinder Mitglieder derselben Familie.

Das Besondere der Söhne ist, dass sie in der Erbfolge wiederum ein neuer Vater aller ihrer in weiterer Folge gezeugten Kinder sind. Der ursprüngliche Vater dieser neuen Väter wird nun traditionell Großvater genannt.

Diese Definition kommt, so scheint es zunächst, ohne den Begriff der Frau aus und wird wahrscheinlich einen Aufschrei in der modernen Welt nach sich ziehen. Auch die Ehe wird hier noch nicht erwähnt, was säkulare Menschen weniger stören wird.

Das Besondere der Frauen ist, dass ohne sie kein einziges Kind gezeugt werden kann, denn sie muss dieses erst austragen und durch Geburt zur Welt bringen. Jede Frau, die ein Kind zur Welt bringt, ist die Mutter dieses Kindes und ihre Aufgabe als Mutter ist neben der des Vaters in der Familie unentbehrlich. Ich erachte die beiden Rollen als völlig gleichwertig, was aber von gleichberechtigt zu unterscheiden ist.

Die besonders für den Zweck der Familie geschaffene Lebensform zwischen Mann und Frau ist die Ehe. Eine formale biblische Definition der Ehe gibt es hier auch nicht, aber sie ist klar eine auf dauerhafte Lebensgemeinschaft aufgebaute Beziehung zwischen Mann und Frau und gilt grundsätzlich als unauflöslich.

Lebensformen:

Wenn ich hier von Lebensformen spreche, dann verstehe ich darunter klarerweise nur solche, die einen legalen Charakter haben. Unter legal verstehe ich zum Beispiel, dass  Kinder abweichend von ihren Eltern vorübergehend woanders untergebracht werden, sei es aus erzieherischen Gründen oder um eine spezielle Berufsausbildung zu absolvieren. Die dauerhafte Unterbringung woanders, wie Adoption oder Pflege sehe ich als problematisch an. Eltern dürfen sich meiner Meinung nach grundsätzlich nicht der Verantwortung ihrer Kinder entziehen.

Legal kann auch sein, wenn Erwachsene verschiedener Familien aus beruflichen oder gesellschaftlichen Interessen eine abweichend von ihren familiären Zugehörigkeiten vorübergehende Wohngemeinschaft bilden. Dauerhafte Wohngemeinschaften sehe ich wiederum problematisch, da hier dem Stellenwert der Familie nicht genügend Rechnung getragen wird.

Keinesfalls meine ich damit Lebensformen, mit denen sexuell abartige Praktiken verbunden sind. Solche Lebensformen sind weder legitim geschweige denn haben sie mit dem Wesen von Ehe und Familie etwas gemeinsam.

Wir müssen zwischen gelebten legitimen Lebensformen und der Familienzugehörigkeit unterscheiden. Lebensformen können oder müssen angepasst werden, zu welcher Familie man gehört oder welche Verantwortung gegenüber seiner Familie jeder einzelne hat liegt jedoch nicht im Bereich der freien Entscheidung.

Weiteres ist nicht legitim, dass man den Begriff der Familie auf praktizierte Lebensformen abändert wie zum Beispiel das „Patchwork“ System. Es dient nur persönlichen Interessen und macht Übersicht über Familienzugehörigkeit und damit verbundene Verantwortung über mehrere Generationen hinweg schlicht unmöglich.

Die Familie Gottes:

Dieb Bibel definiert die Familie Gottes eindrucksvoll im ersten Kapitel des Johannesevangeliums. Dort heißt es sinngemäß (vgl. Joh. 1.12-13):

Alle Menschen, die Jesus Christus als Sohn Gottes aufnehmen, erhalten das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, alle die an den Namen Gottes glauben. Sie sind nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren.

Wir sehen hier also, dass die irdische Abstammung wie zuvor beschrieben keine Rolle spielt. Nun könnte man fälschlicherweise annehmen, dass es für den Gläubigen Menschen irrelevant sei, aus welchen Verhältnissen er stammt oder in denen er sich gerade befindet.

Doch Vorsicht! Es ist zwar richtig, hinsichtlich der Zugehörigkeit zur Familie Gottes ist nur der Glaube maßgeblich, aber hinsichtlich der Erfüllung des Willens Gottes ist die praktizierte Lebensform hier auf Erden keineswegs irrelevant.

Zusammenfassung:

Ich erachte die traditionelle Familie als grundsätzliche Lebensform, von der nur dann abgewichen werden soll, wenn besondere Lebensumstände vorliegen.





Life Ball – Ball für das Leben oder den Tod ?

19 05 2012

Diese herausfordernde Frage nach der Wahl zwischen Leben und Tod stellte schon einst Mose an das Volk Israel, und er forderte es dazu auf das Leben zu wählen. So könnte man meinen, dass der Life Ball als sog. “charity event” ebenso einem solchen Motto unterworfen sei. Doch das ist weit gefehlt.

In der ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Literatur gilt es als sehr erwiesen, dass eine der Hauptursachen für die Verbreitung von Aids der freizügige sexuelle Umgang verbunden mit häufigem Partnerwechsel ist.

Auch die Homosexualtiät spielt dabei eine nicht zu vernachlässigende Rolle. War sie früher die mit 50 % der an Aids Erkrankten überragende Alleinursache,  so ist ist dieser Prozentsatz mittlerweile gesunken. Grund dafür ist die sich in solchen Kreisen gesellschaftlich um sich greifendende zunehmende Promiskuität.

Die sich daraus resultierende veränderte Statistik erweckt den Anschein, Aids sei ein allgemeines gesellschaftliches Problem und der freizügige Lebensstil spiele dabei keine Rolle mehr. Also wirbt man emsig um Spenden, indem man diesen abartigen Lebensstil offenkundig zur Schau stellt.

Doch lassen sie sich durch diesen trügerischen Anschein nicht täuschen. Wer sexuelle Freizügigkeit wählt, wählt weiterhin das höhere Risiko auf Aids, oder drastischer ausgedrückt, er wählt den Tod.

Wer noch etwas klar bei Verstand ist, sollte daher erkennen, dass die Unterstützung des Life Balls, sei es durch Geld, Anwesenheit oder gar Teilnahme, dazu beiträgt, dass sich Aids weiterhin ausbreitet.

Lassen sie sich durch Mose nochmals vor die Wahl stellen: Wählt heute, das Leben damit ihr lebt, oder den Tod, damit ihr sterbt

Und mein dringender Rat an diejenigen, die sich fürs Leben entscheiden: Lassen Sie sich nicht durch Lug und Trug derart irreführen, indem sie sexuell Abartigen Glauben schenken, die das zum Leben erklären wollen, was Gott zum Tode erklärt hat.





Krabbelstubenkinder werden zu Störenfrieden

12 05 2012

Welt online 29. 3. 2007

Eine US-Studie behauptet: Kinder, die schon früh in Kindertagesstätten gehen, entwickeln sich später in der Schule eher zu Störenfrieden und Unruhestiftern. Gleichaltrige, die daheim von Eltern, Tagesmüttern oder Kinderfrauen betreut werden, sind – wen überrascht’s – braver.
Von Birgitta vom Lehn

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Für weiteren Zündstoff in der Kita-Debatte dürfte das Ergebnis einer neuen amerikanischen Langzeitstudie zur Kinderbetreuung sorgen. Die zwei Millionen Dollar teure Untersuchung trägt den Titel „Are There Long-Term Effects of Early Child Care?” und gilt als die größte, umfassendste und am längsten angelegte Untersuchung zur Kinderbetreuung in den USA. Finanziert hat sie das staatliche National Institute of Child Health and Human Development, veröffentlicht hat sie das Fachblatt „Child Development“ in seiner aktuellen Ausgabe. Das Pikante an der Sache: An der Studie sind Forscher der so genannten NICHD-Studie (National Investigation on Child Development) beteiligt, die der Kita-Betreuung bislang weitgehende Unbedenklichkeit bescheinigt hatte. Krippenbefürworter hatten sich in jüngster Vergangenheit immer wieder auf die NICHD-Studie berufen. Ihnen liefert die neue Studie nun kein Futter mehr, Krippengegner dürften dagegen Aufwind verspüren.

Heimische Erziehung macht braver

Denn der neuen Untersuchung zufolge entwickeln sich Kinder, die schon früh in Kindertagesstätten aufwachsen, später in der Schule eher zu Störenfrieden und Unruhestiftern als Kinder, die daheim von Eltern, Tagesmüttern oder Kinderfrauen betreut werden. Und zwar unabhängig von der Qualität der Kita.

Das britisch-amerikanische Forscherteam unter Federführung des Londoner Psychologieprofessors Jay Belsky startete mit seiner Studie im Jahr 1991 und untersuchte insgesamt 1364 amerikanische Kinder aus Familien unterschiedlicher sozialer Herkunft von Geburt an. Die Wissenschaftler befragten in regelmäßigen Abständen nach der Betreuung und Versorgung der Kinder und baten später auch Lehrer um deren Beurteilung.

Dabei hielten sie sich an Checklisten mit 100 unterschiedlichen problematischen Verhaltensweisen, zum Beispiel: „verlangt eine große Menge Aufmerksamkeit; streitet sich viel; Aufschneiden und Prahlen; zerstört Sachen, die anderen gehören; Grausamkeit, Schikanieren von anderen, Gemeinheiten gegenüber anderen; ungehorsam in der Schule; wird in viele Kämpfe hineingezogen; Lügen und Betrügen; schreit oft“.

Kämpfe, Streitigkeiten und Ungehorsam

Bei Kindern, die längere Zeit in der Kita verbrachten, wurden später vor allem aggressiveres Verhalten, Probleme mit Ungehorsam und die Verstrickung in Kämpfe und Streitigkeiten beobachtet. Allerdings, so betonen die Forscher, liegen diese Probleme durchaus im normalen Bereich und könnten nicht als „klinisch“ klassifiziert werden.

Mit jedem Jahr, das ein Kind mindestens zehn Stunden pro Woche in einer Kita verbracht hat, steigt dessen Aufsässigkeit später in der Schule um rund ein Prozent. Auch besitzen Kinder, die eine längere Zeit in Kitas verbringen – zum Beispiel vom dritten Lebensmonat an bis zu viereinhalb Jahren – einen deutlich geringeren Wortschatz in der fünften Klasse als Nicht-Kita-Kinder. Dies überraschte die Autoren deshalb, weil ältere Analysen der NICHD-Studie aus den Jahren 2005 und 2006 diesen Effekt nicht gezeigt hatten. Andererseits entwickeln Kinder, die eine hochwertige Betreuung erfahren haben, ganz gleich ob zuhause bei Kinderfrauen, Tagesmüttern oder außerhäuslich in der Kita, mindestens bis zur fünften Klasse einen größeren Wortschatz. Ebenso sind sie anfangs im Lesen und Rechnen besser, allerdings nivelliert sich der Unterschied schon in der ersten Klasse und ist in der fünften kaum noch messbar.

Den größten Einfluss auf die kindliche Entwicklung, sowohl was kognitive wie soziale Fähigkeiten betrifft, hat jedoch der Studie zufolge die elterliche Erziehung – und zwar mehr noch als die außerhäusliche Qualität der Kindertagespflege. Hochwertige elterliche Erziehung wirke sich positiv aufs Lesen, Schreiben und Rechnen aus, führe zu weniger Lehrer-Schüler-Konflikten und erzeuge ein positives Sozial- und Arbeitsverhalten, schreiben die Wissenschaftler. Sie planen nun, die Schüler weiter zu beobachten, zum Teil bis über den Schulabschluss hinaus. Die Studie berichtet, dass im Jahr 1999 in den USA 9,8 Millionen Kinder unter fünf Jahren für 40 und mehr Stunden wöchentlich in der Kita betreut wurden, viele schon im ersten Lebensjahr. Entsprechend heiß wird auch in den Vereinigten Staaten seit den 80er Jahren die Debatte um die Kinderbetreuung geführt.

NICHD-Studie im Original HIER ….

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Weitere Hinweise:

Unterberger, Verschwiegene Wahrheiten über Kinder und Mütter, über Migranten und Frühpensionisten
Die Berufstätigkeit einer Mutter aus Mittel- und Oberschichtfamilien ist schlecht für die Entwicklung eines Kindes. Dem Kind entgeht durch die außerfamiliäre Betreuung die Bildung und Erziehung durch seine gut gebildete und erziehungskompetente Mutter.

Verstaatlichung der Kinder
:?: Warum nur werden alle möglichen Staatsbetriebe privatisiert,
aber die Verstaatlichung der Kinderbetreuung halten unsere Politiker und Meinungsmacher für etwas Gutes?
:?: Haben die Betreiber der Kinderverstaatlichung noch nichts von Entwicklungspsychologie gehört,
von der Empfindsamkeit der Kinderseele in den ersten Lebensjahren,
von der für das ganze Leben prägend wirkenden Bindung an Mutter und Vater?

Baby und Kleinkind_optimale Entwicklung nur mit MAMA
Vor allem biologisch angemessener Umgang – in der beständigen physischen Nähe zu einer sättigenden und liebevoll einfühlsamen Mutter – sind grundlegende Voraussetzungen zu seelisch stabiler Ausgestaltung des Erwachsenenlebens.

Gorbatschow über Krippenkinder und Entmutterung
Wir haben erkannt, dass viele unserer Probleme im Verhalten vieler Kinder und Jugendlicher – in unserer Moral, der Kultur und der Produktion – zum großen Teil durch die Lockerung familiärer Bindungen und die Vernachlässigung der familiären Verantwortung verursacht werden.

Frauentag – Muttertag; auch Mütter sind Frauen!
Der Frauentag entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.
Der Muttertag ist ein Ehrentag für die Mütter, deren Leistung in der westlichen Konsumgesellschaft, in der ja vor allem materiellen Werten zählen, zuwenig gewürdigt wird.





Im Gleichschritt in den Untergang?

10 05 2012

Weltweit haben protestantische Kirchen durch die unheilvolle Theologie, welche Gott nicht verstanden hat, aber Ihm auch nicht glauben wollte, alle ethischen und moraltheologischen Prinzipien über Bord geworfen. Heute propagiert die Evangelische Kirche mit ihren deutschen Verführern Schneider, Käßmann und dem österreichischen Bischof Bünker und seinen Genossen Duldung von Abtreibung, Eugenik, Kindesweglegung, homosexuellen Hedonismus und Selbstbefriedigung,  Sozialmarxismus und die Duldung des Islamofaschismus mitsamt Vielehe und Frauenunterdrückung.

Gleichzeitig hat die katholische Kirche, bisweilen Fels in der Brandung gegen den Zeitgeist, durch unbiblische Dogmen und Lebensentwürfe – wie das Zölibat und die Lehre, dass es z.B. für Wiederverheiratung keine Vergebung Jesu gäbe, mit Ihrer Irrlehre, dass Taufe = Wiedergeburt = Erlösung sei, auch ohne das Fundament des Jesusglaubens, mit ihren unsäglichen schwulen, pädophilen Kindesverführern und Vertuschern, wohl auch die Glaubwürdigkeit nicht nur des Volkes, sondern auch Ihrer politischen Führer verloren.

Wie kann es sonst sein, dass es beklatscht wird, wenn ein Präsident öffentlich Vielweiberei betreibt und ein Aussenminister in einer schwulen Ehe lebt?  Warum gratulieren deutsche und österreichische Medien Obama, welcher die in der Bibel als “Unzucht” beschriebene Homosexualität staatlich fördern und begünstigen will?

Wie kann es sein, dass europäische Menschen es offensichtlich satt haben, Kinder zu haben oder sie selbst aufzuziehen, wie im römischen Reich mit all seinen Unmenschlichkeiten? Wie kann es sein, dass der Zusammenhang zwischen (A) Kinderlosigkeit, Ehescheidung, islamischer Immigration, homo-hedo-sozialistischer Medienpropaganda und (B) dem  Bildungsdebakel,  mangelndem Wirtschaftswachstum, Gier, Überschuldung, Ablehnung aller Normen, Sexualverbrechen an Kindern, Mord und Entgleisung nicht erkannt werden?

Die Kirchen haben sich schuldig gemacht an diesen Entwicklungen. Sie haben selbst das Wort Gottes verworfen, sich ihre eigenen Götter gemacht. Mit Eitelkeiten, Machtgier, Geld und der Ablehnung einer universellen göttlichen Ordnung haben sie sich ihren Begierden hingegeben und die Orientierung verloren. Woran sollten sich unsere Politiker halten, wenn sie von ihren Kirchenführern gesagt bekommen, dass die biblischen Maßstäbe nicht gelten? Woran sollen sich die Menschen orientieren?  Wie heißt es doch?

2.Petrus 3.

Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist. Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; dennoch wurde damals die Welt dadurch in der Sintflut vernichtet. So werden auch der Himmel, der jetzt ist, und die Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen. Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass “ein” Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. Darum, meine Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden werdet…

Zuallererst braucht es die Umkehr der Menschen in den Kirchen zum alleinigen Weg, zur alleinigen Wahrheit, zum alleinigen Leben, was Jesus für sich beansprucht. Das gibt Orientierung den Menschen und ihren politischen Führern. Das schafft eine Ordnung, welche dem Menschen entspricht und lebbar ist, nicht der Gier und dem Genuss folgend, sondern wahrhaftig sozial und nächstenliebend, fleißig, tatkräftig, treu, beständig usw. Nur das führt zu Wohlstand und Wirtschaftswachstum. Davor braucht es aber Umkehr!





Anarchie im Glauben

8 05 2012

Zur Berufung der ehemaligen Bischöfin Margot Käßmann zur Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum und der von ihr in diesem Amt ersten gehaltenen Predigt(http://www.ekd.de/predigten/2012/20120427_kaessmann_einfuehrung_predigt.html):

 

Margot Käßmann war schon als EKD-Ratsvorsitzende für ihre laxe Gangart in gesellschaftspolitischen Fragen bekannt.

Ob „Nichts ist gut in Afghanistan“ oder Äußerungen über „Pille“, die man „als Geschenk Gottes“ ansehen könne – schon die kleine Auswahl an leichtfertigen und populistischen Lösungsansätzen machte deutlich, wie arg die einstige Bischöfin von Hannover dem „Main-Stream“ nachhängt. Als neue Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum schließt Käßmann nun an diese Denke an.

In mir steigen die größten Sorgen auf, wenn ich sehe, mit welchen Worten sie ihr Amt angetreten hat: „Gegen jedwede Ausprägung des Fundamentalismus“ (wobei man in erster Linie vermuten mag, dass sie damit vornehmlich gegen die Konservativen im Protestantismus wettert) spreche sie sich aus und forderte auf, neben „kritischem Hinterfragen der Bibel“ auch „selbst zu denken“, „frei“ zu sein von „Dogmatik, religiösen Vorgaben, Glaubensinstanzen“.

Offenkundig hat Käßmann wenig von dem verstanden, was Luther 1518 wirklich wollte. Und nun soll gerade sie dieses denkwürdige Ereignis repräsentieren? Das, was Käßmann aus dem reformatorischen Schatz übrig lässt, ist reine Anarchie im Glauben. Jeder denkt und glaubt, wie er kann und möchte. Eindrücklicher kann der Zeitgeist keinen Ausdruck finden. Die „Botschafterin“ bricht der christlichen Überzeugung Rückgrat und Fundament.

Wer sich an Käßmanns erster Predigt in ihrem neuen Amt orientiert, braucht keinen Jesus mehr, keinen Tod und keine Auferstehung. Der bastelt sich, wie so viele heute, seine Wohlfühlreligion. Luther wollte das Wort Gottes unverrückbar im Mittelpunkt sehen – spätestens 500 Jahre später muss es nun zumindest in der EKD der Beliebigkeit weichen.

Dennis Riehle

 





Inszenierung statt Profilierung

8 05 2012

“Piraten” verpassen Chance

Eine in Bier schwelgende Vorstandschaft mit Spitzenkandidaten, ein „Enternder“, der im seriösen Abend-Talk das „Twittern“ nicht sein lassen kann, ein vor Anker gehendes Schiff an den Förden und ein Wahlprogramm, das weitestgehend von den Kollegen in Baden-Württemberg übernommen wurde:

Die „Piratenpartei“ hat vor und nach ihrem Einzug in den dritten deutschen Landtag mit viel Wellen auf sich aufmerksam gemacht und in beeindruckender Weise belegt, wie ernst sie es mit ihrer dünnen Zielsetzung meint. Voneinander abschreiben, den Zeitgeist leben und der Online-Welt keine persönliche Sekunde vorenthalten – man muss es ihnen lassen, Inszenierung können sie.

Und doch haben die „Piraten“ erneut bewiesen, dass es derzeit wohl nicht zu mehr als zu einer Protestpartei, die mehr Spaß und Lockerheit sucht, als sich tatsächlich politisch zu betätigen. Regierungsverantwortung können und wollen sie noch nicht übernehmen – vielleicht ist das auch gut so. Zunächst einmal sollte die Partei ihre Grenzen festlegen und bei aller Liebe zur Beteiligung der Mitglieder bestimmen, wer etwas zu sagen hat.

Ich habe mich lange mit deren Programm beschäftigt, vor allem auch, weil es unheimlich schwer zu lesen und zu verstehen ist.

Besonders schmunzeln musste ich bedauerlicherweise an einem Satz:

„Auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften müssen zusammen Kinder bekommen, adoptieren und aufziehen dürfen.“

Abgesehen davon, dass wohl nicht die Lebensgemeinschaft Kinder bekommt, sondern wohl eher die daran beteiligten (zwei oder mehr) Personen – ich stelle es mir „amüsant“ vor, wie eine männliche homosexuelle Lebensgemeinschaft „Kinder bekommt“. Aber wer weiß, auf was die „Piraten“ spekulieren, was künftig alles biologisch, technisch machbar sein könnte. Ein grauenvoller Gedanke…

Insgesamt lesen sich im Kapitel „Weltweite Anerkennung und Schutz selbstbestimmter geschlechtlicher oder sexueller Identität und Orientierung“ (die „Piraten“ in Deutschland haben hohe Ziele, wenn sie nun schon internationale Forderungen stellen – wie das wohl in Ländern ankommen mag, in denen Homosexualität verächtlicherweise derzeit noch unter Strafe steht…) viele Passagen märchenhaft. Wer bisher dachte, „Grüne“ würden den Gipfel des „Gender Mainstream“ erklommen haben, wird belehrt, dass die „Piraten“ sich nicht mit der Zugspitze zufrieden geben, sondern den Mount Everest erreichen wollen:

„Die eingetragene Partnerschaft ist für alle Formen der Partnerschaft zu öffnen; Konzepte der Erweiterung der eingetragenen Lebenspartnerschaft zu einer eingetragenen Lebensgemeinschaft auch von mehr als zwei Personen müssen erarbeitet und verwirklicht werden.“

Dabei geht es ja nicht alleine nur um die sexuelle Orientierung, sondern auch um die sexuelle Identität – irgendwann gibt es das intersexuelle „Es“, das in einer polygynandrischen „ehe-ähnlichen“ Lebensgemeinschaft die adoptierten Kinder nach dem (französischen) PACS-Modell (das die „Piraten“ auch bei uns einführen wollen“) in den ersten drei Monaten groß zieht und danach in die Kita abschiebt, in der sich alle hermaphroditisch lieb haben.

Das ist dann wohl der „Pluralismus“ des Zusammenlebens, den die „Piraten“ beschreiben.

Die Parteienlandschaft ist groß, um seine Wut gegenüber den Etablierten zum Ausdruck zu bringen. Mag da ein Kreuz bei denen, die sich vor Profilierung scheuen, nicht eine verlorene Stimme zu sein?

Dennis Riehle





FDP erkennt Ernst des Betreuungsgeldes

8 05 2012

Fraktionsvorsitzender signalisiert im Zweifel Unterstützung

Bislang wurde das Thema „Betreuungsgeld“ meist nur auf ideologischen Grundlagen zur Debatte zwischen Teilen der Regierung und der Opposition genutzt – nun bekommt die gesamte Diskussion eine neue Dimension.

Nicht nur, dass die SPD und mittlerweile auch die „Grünen“ angekündigt haben, eine Klage beim Bundesverfassungsgericht einreichen zu wollen, sobald ein Gesetzentwurf vorliegt und rechtliche Erfolgschancen geprüft worden seien – der bayerische Ministerpräsident hat die letzten Tage zurecht auf viel größere Auswirkungen hingewiesen, die das von vornherein ausgesprochenes Ablehnen der Pläne bedeuten würde.

Denn gerade auch aus den eigenen Reihen erfährt die Regierung gerade heftigen Widerstand: Teile der CDU wollen sich mit den Vorhaben nicht zufrieden und schwenken populistisch in die Warnungen der Opposition ein, wonach man mit dem „Betreuungsgeld“ in das Familienbild der 50er-Jahre zurückfallen würde. Wenngleich Abgeordnete und Minister aus der Union noch nicht von gegenstandslosen Gängen zu den Karlsruher Richtern schwärmen, ist das Bekenntnis gegen das Betreuungsgeld von Christdemokraten und Liberalen in der Vergangenheit immer deutlicher geworden. Und das abseits von dem zurecht erhobenen Zeigefinger Seehofers, der vehement auf den Koalitionsvertrag abhebt.

Dort haben sich die Regierungsparteien zu Beginn der Legislaturperiode eindeutig und unmissverständlich auf die Einführung des Betreuungsgeldes geeinigt – festgeschrieben und unterzeichnet von den Parteivorsitzenden 2009. Schon manche Koalitionsvereinbarung wurde nicht eingehalten, in der Wirtschaft spräche man von Vertragsbruch, der zu Konventionalstrafen führen würde. Bisher hat man über manche Unstimmigkeit hinweggesehen, doch das Betreuungsgeld taugt aufgrund seiner Grundsätzlichkeit zu einem neuerlich dringenden Gefahr für den Fortbestand der schwarz-gelben Regierung zu werden.

Das hat nun glücklicherweise wohl auch die FDP verstanden und nimmt die Warnhinweise der CSU ernst. Der liberale Fraktionschef im Bundestag ließ sich die Zusage abringen, im Zweifel das Betreuungsgeld doch zu unterstützen. In einer Phase, in der sich die FDP langsam aus den Sümpfen der 2% herausarbeiten möchte, käme ein Koalitionskrach oder gar -bruch äußerst ungelegen. Und schlussendlich scheint man sich als ehrlicher und verlässlicher Partner profilieren wollen, der das auch einhält, was er im Koalitionsvertrag versprochen hat.

Fernab von all den Taktiken und Machtspielen, die hinter den Aussagen stehen, ist der Kerngedanke des Betreuungsgeldes vollkommen verloren gegangen. Wengleich auch die Christsozialen zugeben müssen, dass mit einer monatlichen Zahlung von 150 Euro keiner Familie geholfen ist, die ihr Kind zuhause erziehen will, ist die Absicht lobenswert: Die CSU spielt auf einen Umstand her, der in aller Diskussion verschwiegen wird. Das Betreuungsgeld oder jegliche andere Form der finanziellen Anerkennung würdigt die Leistung von Eltern, das Aufwachsen des Kindes im eigenen Umfeld zu fördern und auf ein Überlassen der Kleinen an die Kindertagesstätten zu verzichten.

Erziehung ist weit mehr wert als bis zu 300 Euro im Monat. Das Anerkennen der Fürsorge, die Mütter oder Väter geben, die für einige Jahre die Karriere hinten anstellen und sich entwicklungspsychologisch sinnvoll und durch mehrere Studien belegt in der Langzeitgesundheit des Kindes positiv zum Ausdruck bringend dem Kind beim Aufwachsen zuwenden, ist ein Ertrag, den unser Land später einmal dankbar annehmen wird. Die Stärkung der Familie, das Zurückgewinnen des Wertes an mütterlicher und väterlicher Zuneigung für Kinder in den ersten Lebensjahren und die Aussicht auf eine Jugend, die nicht von den Erinnerungen an unbekannte Umgebungen von Kitas geprägt ist, bringt Deutschland die Bedeutung von sozialem Miteinander, das von Zuhause ausgeht und natürliche Kontakte wachsen lässt, wieder nahe.

Langfristig kommen wir nicht umhin, die Erziehung und die Betreuung von Kindern durch die Eltern als vollwertige Arbeit anzusehen, die entsprechend eines Ganztagesjobs vergütet und entsprechende versicherungsrechtliche Ansprüche zusichert. Das Betreuungsgeld wäre aber schon jetzt – und diskriminiert dabei niemanden. Denn: Wer seine Kinder in die Tageseinrichtung gibt und Geld verdienen kann, braucht nicht noch Zuschüsse dafür. Im Gegensatz zu solchen Eltern haben diejenigen, die ihre Aufmerksamkeit ihrem Nachwuchs schenken, Bedarf an abschlagslosen Einkünften für ihre wertvolle Tätigkeit, die im Sinne unserer aller Zukunft verrichtet wird.

Dennis Riehle





Frauenministerin versteht Frauen und Kinder nicht

5 05 2012

“Verstehe Mutter-bleib-beim-Kind-Mentalität nicht”
Standard, 1. Mai 2012

Bild

Auszüge aus dem Interview:

Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass unsere Kinder möglichst schnell in gute Betreuungseinrichtungen kommen und beide Eltern arbeiten können, damit sie ihren Lebensstandard erhalten oder verbessern können.

Mittlerweile sollten alle erkannt haben, dass wir das Potenzial von Frauen ökonomisch nutzen müssen. Auch deshalb verstehe ich die Mutter-bleib-beim-Kind-Mentalität nicht.

Wenn man Steuererleichterungen für Familien streicht, dann wäre viel Geld frei für den Ausbau von Betreuungseinrichtungen, die der Bund bezahlen könnte.

Kommentar

Die SPÖ-Frauenministerin spricht erfreulich klar aus, was das Endziel aller Linken ist:
:arrow: Kinder möglichst schnell weg von den MAMA (und PAPA), Aufziehen in staatlichen Anstalten.
:arrow: Frauen in Fabriken und Büros – Arbeitskraft der Frauen muss der Volkswirtschaft total zur Verfügung stehen.
:arrow: Familien finanziell aushungern, Geld für die staatlichen Kinderbetreuungsanstalten verwenden.
Das Endziel aller Linken ist und bleibt die:
Verstaatlichung der Kinder

Die SPÖ-Frauenministerin versteht die Bedürfnisse der Kinder nicht
und sie versteht die Bedürfnisse der Mütter nicht, die in den ersten
Lebensjahren ihre Kinder selber betreuen möchten und auch später
einen Teil des Tages mit ihren Kindern verbringen möchten.

Siehe auch OÖN vom 3. März und weitere:
SPÖ gegen Kinder und Mütter – wieder einmal

Hinweise

Krippenbetreuung schadet den Kindern massiv!
Steven Biddulph, Day care is bad for babies

Berufstätige Mütter sind ein politischer Fehler, OÖN 7.2.01
Kleinkind bei Mama & Papa – Tagesmutter o. Krabbelstube
Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich!

Tatsachen und Forschungen

Was brauchen die Kinder – was tut ihnen gut?
An erster Stelle steht das Kind
SOS – Familie retten heißt Europa bewahren!

Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie

Leonore.at
selbstbewußt weiblich – neue Frauen braucht das Land – gegen frauenverachtende Frauenpolitik

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Österreichisches Familiennetzwerk

Familiennetzwerk Deutschland, Frau Dr. Steuer

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mit Studien und Forschungsergebnissen

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Ich habe abgetrieben!

26 04 2012

Achtung! Dieser Erfahrungsbericht von Frau T. geht unter die Haut! Lesen Sie nur weiter, wenn Sie über eine stabile psychische Verfassung verfügen.

Nicht irgendwo in Amerika sondern hier in Österreich, heute vor einer Woche, hat sich die nachfolgende Geschichte zugetragen. Was Sie hier lesen, ist kein Märchen, es ist pure Realität. Tagtäglich ereignet sich diese Geschichte in ähnlicher Weise hunderte Male in den Praxen der österreichischen Abtreibungsfirmen.

In der nachfolgenden Erfahrung schildert Frau T., wie sie die Abtreibung ihres Kindes erlebte.

Wie es dazu kam: Frau T. fühlte sich zu schwach, um sich dem Druck ihres Mannes zu widersetzen. Aufgrund seiner plötzlichen Arbeitslosigkeit, finanzieller Sorgen wegen der Spielsucht ihres Mannes und des bevorstehenden Wohnungswechsels, sah Frau T. keinen anderen Ausweg. Hinzu kam, dass sie selber mitten in der Berufsausbildung steckt. Sie befürchtet Nachteile, wenn sie die Ausbildung aufgrund einer Schwangerschaft unterbrechen muss. Kindergärtnerin zu werden ist ihr Traum. Obwohl Pro-Lifer ihr Möglichstes taten und sämtliche Gebetsketten aktiviert wurden, hat sich Frau T. schweren Herzens für die Abtreibung entschieden, die sie bereits beim Aufwachen aus der Narkose bitterlich bereute.

Wie geht es den vielen Frauen in unserem Land, die diesen Weg ebenfalls gewählt haben?

Obwohl Abtreibung sehr viele Frauen betrifft, ist es ein Tabuthema. Wir können und dürfen nicht länger schweigen! Diese Kultur des Mordens muss noch heute ein Ende finden! Die Wahrheit gehört ans Licht, denn die Geschichte von Frau T. ist kein Einzelfall.

Dank gilt Frau T., die sich getraut hat, ihre Erfahrungen aufzuschreiben. Frau T. möchte mit ihrem Bericht andere Frauen warnen, die sich von den Lügen der Abtreibungsbefürworter einlullen lassen.

Fest steht: Abtreibung ist kein Spaziergang!

Mitte April 2012 besuchte ich Dr. W. nach einem positiven Schwangerschaftstest in seiner Praxis. Der Wartebereich war verziert mit vielen Babyfotos, auf denen auch Herr Dr. W. abgebildet war. Nach langem Warten, trotz Termins, wurde ich dann persönlich von Dr. W. abgeholt. Er führte mich ins Arztzimmer. Ich erklärte, dass ich zwei positive Schwangerschaftstests gemacht habe und, dass ich dieses nun kontrolliert haben möchte. Ich sagte ihm, dass ich nicht weiß, ob ich das Kind haben kann. Er fing sofort an zu erklären, dass ein Abbruch überhaupt kein Problem wäre und es eine Sache von 2 Minuten sei. Doch bevor wir über den Abbruch weitersprechen würden, wolle er erst schauen wie weit ich bin. Wir gingen ins Behandlungszimmer. Er untersuchte mich vaginal und auf Anhieb war ein kleiner Mensch zu erkennen.  Meine ersten Worte waren: „Das ist aber groß.“ Er vermaß das Kind und stellte fest, dass ich in der 11. Woche war. Dann durfte ich mich wieder anziehen. Er untersuchte weder, ob das Herz schlug, noch, ob es gesund ist. Dann gingen wir wieder in das Arztzimmer. Er holte einen “Plastikschlauch” aus seinem Schubfach und erklärte mir anhand eines Schaubildes (Abbild der Gebärmutter mit Scheideneingang) wie der Abbruch vorgenommen wird. Er sagte: „Dieser Schlauch ist für einen Fötus in der achten Woche, ihrer wäre dann größer.“ Ich sagte, dass ich das Kind gerne haben möchte, es aber aufgrund meiner Lebensumstände nicht haben kann. Er sagte: „Das ist gar kein Problem, der Eingriff dauert 10 Minuten und 0,8 Frauen, also jede Frau, nimmt in ihrem Leben einen Abbruch vor. Das ist etwas Natürliches und ganz Normales.“ Ich entgegnete: “Mein Kind ist aber doch schon so groß.” Er entgegnete, das sei kein Problem, er mache das bis zur 16. Woche und hätte auch schon Frauen in dem Stadium gehabt und es habe nie Probleme gegeben. Dazu meinte er, dass eine Abtreibung hier anders als in Deutschland, bis zur 16. Woche erlaubt sei und ich auch nicht zu einer Beratung muss, was ihm und mir alles erleichtern würde. Dann erklärte er mir die Kosten. Der Eingriff kostet 790€, für mich würde er es um 550€ machen. Sofort wollte er mit mir einen Termin für den Abbruch vereinbaren, doch ich bat um Bedenkzeit…

Ein paar Tage später, nach unheimlichem Druck durch meinen Mann und dessen Familie, vereinbarte ich dann einen Termin für Donnerstag, den 19.04.2012 um 10.00 Uhr. Bei dieser Terminvereinbarung erklärte mir die Arzthelferin, dass dienstags und donnerstags im Stundentakt ab 8 Uhr die Abbrüche vorgenommen werden. Und so war es auch, um 12 Uhr lag bereits die nächste Frau im OP.

Dann war der Tag gekommen. Ich musste um 7 Uhr zwei Tabletten nehmen, damit alles in meinem Bauch lockerer wird. Ich bekam eine halbe Stunde nach der Einnahme Unterleibsschmerzen. Um 9 Uhr fuhr ich dann mit dem Bus zur Praxis. Ich musste beim Empfang meine unterschriebene Einverständniserklärung abgeben und den „Nur“- Eingriff in Höhe von 230,- Euro direkt bezahlen. DOWAS für Frauen übernahm 220,- Euro. Die restlichen 100,- Euro musste ich direkt an den Narkosearzt bezahlen, worüber ich keine Rechnung erhielt. Dieser klärte mich auf und brachte mich dann ins Wartezimmer für den Eingriff. Er stach mir eine Kanüle und spritze mir eine halbe Ampulle Morphium zur Beruhigung. Doch es beruhigte mich in keinster Weise. Ich fing bitterlich an zu weinen, legte die Hand auf meinen Bauch und bat mein Kind um Verzeihung. Ich sagte ihm: „Ich liebe dich und es tut mir leid.“ Alle Dämme brachen und ich bekam einen Nervenzusammenbruch. Die Arzthelferin kam zu mir und sagte: „Das ist nichts Schlimmes, du musst da jetzt durch, schau in die Zukunft.“ So nach dem Motto, reiß dich zusammen. Auch der Narkosearzt übte in dieser Form Druck aus. Dann wurde ich ins Behandlungszimmer gebracht und auf den Stuhl fixiert. Ich bekam das Schlafmittel und der Arzt sagte noch: „Jetzt schlaf gut, Jasmin.“ Ich bin weinend eingeschlafen, nein bitterlich weinend eingeschlafen.
Dann wachte ich vom Geklimper des OP-Bestecks auf. Ich hörte, wie der Arzt zum Narkosearzt sagte: „Da haben wir ja dann alles gut wegbekommen, wir sollten ihr nur nicht sagen, dass wir 10 Anläufe gebraucht haben, weil das Kind nicht gehen wollte.“ Mit diesem Satz dämmerte ich wieder ein. Dann wachte ich wieder auf und sofort war dieser Satz in meinem Kopf da. Ich bemerkte dann, dass jemand neben mir stand, den ich sogleich viermal fragte, ob alles gut gelaufen sei. Erst dann erhielt ich ein kurzes: „Ja, alles ist gut gelaufen.“ Dann fragte ich: „Ist es auf dem Müll?“ Und dieser Jemand sagte: „Nein, hier ist es Gesetz, dass es in das Krankenhaus gebracht wird und dann sorgfältig mit anderen verbrannt wird.“ Ich dämmerte kurz ein und wurde dann auf meine Liege gebracht. Ich weinte und weinte. Ich fühlte mich einfach nur schlecht und da war dieser Satz, der mir unendliches Leid zufügte. Hinzu kam, dass die Wände sehr hellhörig waren und ich ständig den Sauger hörte, mit dem das nächste tote Kind abgesaugt wurde. Ein- oder zweimal schaute man nach mir. Wieder kamen Sätze wie: „Es ist nicht schlimm, was Normales, hast es doch geschafft,  kannst ja wieder schwanger werden.“ Als ob ich in dieser Situation darüber nachdachte, wieder schwanger zu werden. Ich wollte mein Kind wieder und diesen Satz aus meinem Kopf weg haben. Nach 1,5 Stunden nahm ich etwas Essen zu mir, damit ich endlich nach Hause konnte. Ich wollte einfach nur weg. Dann kam die Arzthelferin zu mir und bat mich, mich anzuziehen, weil sie den Platz für eine neue Frau brauchten. Das tat ich auch. Dann sollte ich im Wartebereich Platz nehmen. Da waren diese Bilder der frischgeboren Babys mit dem Doktor und es kam mir so absurd vor. Und diese Bilder taten weh, sehr weh.

Dann holte mich der Arzt ab. Er gab mir einen Zettel, auf dem die Medikamente standen, die ich noch kaufen sollte. Auf dem Zettel wurde auch mein Abbruch bestätigt. Er klärte mich auf, was ich nun nicht tun darf z.B. Sex, Tampons. Wieder sagte er, es sei nicht schlimm und ich soll mir keine Vorwürfe machen, es sei was Natürliches. Nun nahm ich all meinen Mut zusammen und berichtete ihm von diesem Satz, der unentwegt in meinem Kopf war. Er fing an zu lachen, es sei Einbildung, das hätte niemand gesagt und wenn es gesagt wurde, ging es um eine andere Frau. Ich wusste, dass er lügt und ich fühlte mich nicht besser. Dann ging ich, bekam noch einen Termin für die Nachuntersuchung und das Rezept. Weinend verließ ich das Gebäude.

Die Tage danach waren sehr schwer. Ich konnte nicht trauern wegen meinen zwei Kindern und wegen dem Mann. Ich weinte abends für mich alleine und hatte mit starken Unterleibsschmerzen, Kopfweh und Brechen zu tun. Und auch die Blutung war sehr stark. Und auch jetzt fühle ich mich ausgelaugt und es tut einfach nur weh. Da sind die Vorwürfe, dieser Satz, diese Schuldgefühle, die körperlichen Leiden und all die anderen Sorgen, die sich in keinster Weise nach dem Abbruch in Luft aufgelöst haben. Ich fühle mich leer und zwischendurch falle ich in dieses schwarze Loch, aus dem ich nur meinen Kindern zuliebe wieder rauskomme.

www.plattform-leben-vorarlberg.at

www.leben-danach.at (Hilfsangebot für Frauen nach Kindsverlust)








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