Abtreibungsstopp statt Zuwanderung

27 07 2010

Seit 1975 werden in Österreich jährlich zig-tausend eigene Kinder bereits im Mutterleib getötet. Erst jetzt – nach 35 Jahren – fällt unseren Politikern auf, dass unserem Staat zur weiteren Existenz Menschen fehlen.
Jeder, der logisch denkt, würde als erste Maßnahme diesen schrecklichen Kindermord sofort beenden. Doch bei uns werden die eigenen Kinder weiter fleißig umgebracht und stattdessen wird über die Notwendigkeit vermehrter Zuwanderung diskutiert. Wenn unsere Volksvertreter diesen Widerspruch nicht selbst sehen, wäre es höchste Zeit, dass wir sie darauf aufmerksam machen. Zeigen wir in unserem Bekanntenkreis, bei den Medien – vor allem aber bei den Wahlen – unsere Unzufriedenheit mit dieser Situation und fordern eine rasche Beendigung der Ausrottung unseres eigenen Volkes.





Soll man bei T-Mobile Kunde bleiben?

8 07 2010

Kunden von T-Mobile Österreich sind in den letzten Wochen mehrfach durch SMS und schriftlicher Werbung belästigt worden. Ursache ist die heftige Unterstützung des Konzerns für den Aids-Ball in Wien („Life-Ball“ genannt) und eine unnötige Wanderung durch Österreich zur angeblichen HIV Prävention („Kondome verwenden“), die auch durch begleitende TV-Spots unterstützt wurde. Der Wanderer ist inzwischen von Bregenz kommend in Wien eingetroffen und wurde öffentlich von einschlägigen  Aktivisten des homosexuellen Lebensstils begrüßt (siehe Foto, Copyright t-mobile).

Hat schon jemand gehört, dass der Marsch für das Leben der Organisation „Jugend für das Leben“ von den Medien und dem Konzern T-Mobile so verhätschelt wird? An HIV erkranken in Österreich jährlich rund 500 Personen, davon etliche Asylanten, die sich nur zeitweilig in unserem Land aufhalten. Im Vergleich dazu begehen rund 1.500 Menschen einen Selbstmord und werden rund 40.000 Kinder im Mutterleib getötet.

Jetzt kann man kündigen

Da T-Mobile derzeit seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändert und dies zu Verschlechterungen für die Kunden führt, kann man ohne Rücksicht auf Vertragsbindungen etc. JETZT den Vertrag außerordentlich kündigen. Die neuen AGB treten am 24. Juli in Kraft, davor muss die Kündigung an die T-Mobile Zentrale Fax. 0676.2300 gefaxt werden.

Mit MEINEN (überdies im Vergleich zu z.B. Orange überhöhten) Gebühren wird dieser Netzbetreiber keine AIDS/Homo Projekte mehr fördern!





Familie und Kinder haben Zukunft

2 07 2010

Erziehungstrends

Kinderlose sterben aus.

von Hans Thomas

Wenn die Politik von Familie und Kindererziehung spricht,
muss man genau hinhören.
Speziell sind die Antennen auszurichten auf den Trend:
:arrow: Soll die Familie in ihren ureigensten Kompetenzen gestärkt werden
oder geht es – unter dem Vorwand sozialer Wohltaten, wie es sich versteht -
:arrow: um die Verstaatlichung der Kindererziehung?

So hatten Ideologen unterschiedlichster Schattierung schon immer etwas gegen die eigenständige, unabhängige und daher schwer manipulierbare Familie.

Die Versuchung ist groß, das DDR-Modell eines staatlichen Kinderbetreuungssystems zu übernehmen: flächendeckend mit Kinderkrippen, -horten und Ganztagsschulen….

Eine Folgegeneration tauglicher Bürger
verdankt die Gesellschaft entscheidend der Familie.
Leistungsfähigkeit setzt Selbstvertrauen und Zuversicht voraus,
und beides wiederum die Grunderfahrung, als Mensch geschätzt,
angenommen und – hoffentlich – geliebt zu sein.
Das gewährleistet nur die gesunde Familie….

Um nur einige der Probleme zu nennen:
:arrow: die Zunahme verhaltensgestörter Kinder mit nachfolgenden Schul- und Gewaltproblemen bis zur Jugendkriminalität;
:arrow: dann der Geburtenmangel, zuerst mit den Folgen alternder Bevölkerung und unsicherer Sozialsysteme;
:arrow: dann mit der Problemreihe: schrumpfende Bevölkerung – hohe Zuwanderung – Integration – innere Sicherheit – Fremdenfeindlichkeit….

Kinderlose sterben aus.
Völker so gut wie Familien….

Weiter im Original bei Erziehungstrends.de….


Weitere Hinweise hier:

Verstaatlichung der Kinder

Kleinkind bei Mama & Papa – Tagesmutter o. Krabbelstube

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt

Die gute alte Familie ist doch das Beste…

Kinder vorbereiten auf das Leben, Elternschulung – das Elternkolleg von Christa Meves

Familiennetzwerk Deutschland „Familie ist Zukunft“





Der Staat könnte sofort neun Milliarden Euro sparen!

27 06 2010

Der Staat könnte sofort

neun Milliarden Euro sparen!

von Dr. Maria Steuer

Jeder weiß inzwischen, dass der Staat sparen muss.
Es stellt sich nur die Frage, wo der Rotstift angesetzt werden soll.
Wieder einmal sind sich alle einig,
dass an dem vom Familienministerium einmal
eingeschlagenen Weg nicht gerüttelt wird -
er wird unbeirrbar, starr und rigide weiter verfolgt,
koste es was es wolle.
Am Krippenausbau wird festgehalten ist der allgemeine Konsens.

Wir wissen, dass durch die Erhöhung der Müttererwerbstätigkeit der versprochene Rückgang armer Familien ausgeblieben ist. Wir wissen, dass die erwartete Zunahme von Geburten in Deutschland ausgeblieben ist. Wir wissen, dass für mehr als 35% der unter dreijährigen Kinder Kitaplätze gebaut werden. Wir wissen, dass ein positiver Effekt frühkindlicher Bildung nicht nachweisbar ist. Wir wissen, dass der Weg weg von familiärer Erziehung zur institutionellen Betreuung ein Weg in die Sackgasse ist – ohne Wendemöglichkeit…

Weiter auf DIE FREIE WELT, Maria Steuer

und Jürgen Liminski





Das Geheimnis erfolgreicher Bildung (beginnt beim Säugling)

27 06 2010

Die Tagung „Das Geheimnis erfolgreicher Bildung“ war ein voller Erfolg.

Die Vorträge waren exzellent, die Stimmung der Teilnehmer
von Aufmerksamkeit und Engagement geprägt
und die Medienreaktionen überwältigend.

Sie können auf unserer Webseite nach und nach alles nachlesen: die Vorträge der Referenten, die Pressereaktionen, Bilder von der Tagung, u.v.a.m.

Die nächsten zwei Wochen finden Sie den Vortrag von Wolfgang Bergmann, den er wegen seiner Krankheit nicht halten konnte, als Video auf der Startseite.

Demnächst besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Vorträge einzeln als CD oder DVD hier zu bestellen.

Wir möchten uns bei allen Unterstützern an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken!

Herzliche Grüße

Maria Steuer
(für den Vorstand)

email: m.steuer@familie-ist-zukunft.de
Familie ist Zukunft

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Siehe auch auf DIE FREIE WELT

und Jürgen Liminski





Bundesländer: „Keine Sparmaßnahmen auf Kosten von Familien“

20 06 2010

Keine Streichung der 13. Familienbeihilfe

Wichtige Themen, zukunftsweisende Beschlüsse und intensive Diskussion über die familienpolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre: Bei der Konferenz der Landesfamilienreferenten im südsteirischen Schloss Seggau einigten sich die Bundesländer auf mehrere Beschlüsse und neue Verhandlungen mit dem Bund. Einzig die zuständige VP-Familienstaatssekretätin Christine Marek fehlte.

Brennendes Thema waren in Seggau unter anderem die Familienleistungen: „Jene Argumente, die zur Einführung der 13. Familienbeihilfe im Herbst 2008 führten, haben auch heute noch Gültigkeit“, betont die steirische Landesrätin und damit Gastgeberin der Konferenz, Elisabeth Grossmann. Deshalb fordert die LandesfamilienreferentInnenkonferenz die Bundesregierung auf, die Beibehaltung der 13. Familienbeihilfe sicher zu stellen. „Dieser gemeinsame Beschluss zeigt, dass die Bundesländer gerade auch im Familienbereich selbstbewusst gegenüber Bund auftreten.“

Auf einhelligen Protest der Länder stoßen die Sparpläne des Wirtschaftministeriums: Die kolportierten Globalsummen von 240 Millionen Euro Einsparungen im Familienbereich für das Jahr 2011 und 400 Millionen Euro bis 2014 werden dezidiert abgelehnt.

„Über all dies hätten wir gerne direkt mit der Staatssekretärin gesprochen“, kritisiert Elisabeth Grossmann. „Leider war ihr der Termin hier in der Steiermark offenbar nicht wichtig genug!“

Die nächste LandesfamilienreferentInnenkonferenz wird im kommenden Jahr in Tirol stattfinden.

Abtreibungsstatistik war auch ein Thema

Was in dem oben stehenden Text – der auf einer Aussendung der steirischen SPÖ-Landerätin basiert, fehlt, ist der Hinweis auf den einzig wirklich kontrovers diskutierten Tagesordungspunkt. Salzburg, Oberösterreich und Tirol forderten eine bundesweite Statistik über die Abtreibungsfälle, um dann besser präventiv schützen zu können. Besonders Salzburgs Familienlandesrätin Doraja Eberle hat wie eine Löwin für diese Statistik gekämpft. Leider müssen alle Beschlüsse der offiziellen Länderkonferenzen einstimmig fallen. Obwohl andere „rote“ Bundesländer wie Steiermark oder Burgenland und auch das „orange“ Kärnten mitgegangen wären, stemmte sich alleine das Land Wien mit Stadtrat Oxonitsch an der Spitze gegen einen solchen Beschluss.

Mit vernünftigen Argumenten kann man eigentlich keine Statistik – egal über was – ablehnen. Gerade im Gesundheitsbereich gibt es hunderte meldepflichtige Krankheiten und Operationen. Wien war aber der Meinung, dass wir ohnehin wissen würden, warum Abtreibungen vorgenommen werden. Es wurde u.a. Probleme mit der Wohnung, mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ein angeblich schwieriger Zugang zu Verhütungsmitteln von den Wiener Rathaussozialisten genannt. Wenn man dieser Argumentation folgt (wir wissen die Lösung, deshalb brauchen wir keine Statistik), so müsste man auch die Meldung und Zählung von HIV Erkrankungen abschaffen. Offenbar haben die Wiener Sozialisten nur Angst davor, dass man schwarz auf weiß erfährt, wieviele Kinder im Mutterleib getötet werden und so die Bevölkerung zu der Meinung kommt, dass die Fristenregelung offenbar doch kein gerechtes Gesetz ist.





Gratiskindergarten oder Wahlfreiheit_glückliche Kinder!?

19 06 2010

Ein offener Brief an Herrn Landesrat Stockinger (Oberösterreich) vom 5.  Juni 2010:

Sehr geehrter Herr Landesrat Stockinger!

Danke für Ihre Antwort vom 26. 5. 2010; es ist bereits die dritte in unserem Gespräch.
Wir schätzen Ihre Bürgernähe und das Ernstnehmen unseres Anliegens.
Wir bedauern Ihren Abgang aus der Politik.

Allerdings haben Sie unser Anliegen etwas mißverstanden.
Es geht uns nicht um die Wiedereinführung von Kindergartengebühren.
Nein, wir wollten der oberösterreichischen Landesregierung
und hier vor allem der ÖVP helfen,
- einerseits Kosten zu sparen,
- anderseits die Integration von Ausländern voranzutreiben.
Die FPÖ hat übrigens unser Anliegen sehr gut verstanden,
wie deren Antworten auf unsere Aussendungen zeigen.

Sie sehen die Wahlfreiheit gegeben, wenn die
öffentliche Hand 100% der Kosten für den Kindergarten übernimmt,
die Eltern dagegen mit 10% davon abgespeist
werden?
Natürlich ist das besser als das Ziel der Linken (SPÖ und Grüne):
die totale Verstaatlichung der Kinderbetreuung.
Aber gerecht ist das nicht, und der Wahlfreiheit entspricht das auch nicht.
Wie uns scheint, haben Sie die Untersuchung des Otto-Wolff-Instituts
(Wahlfreiheit durch subventionierte Krippenplätze?) nicht gelesen.

ÖVP in der Populismusfalle
Die ÖVP hat ja im Landtagswahlkampf 2009 der SPÖ
den Leckerbissen Gratiskindergarten weggeschnappt.
Sie ist damit voll in die Populismusfalle gestiegen……

Wir wollen echte Wahlfreiheit zwischen Kinderbetreuung zuhause
und (ganztägiger) Kinderbetreuung in öffentlichen Einrichtungen,
die übrigens sehr teuer ist, wie Sie bestimmt wissen.
……..

Und nicht zu vergessen – der Generationenvertrag:
Vor allem die kinderreichen Familien erbringen die Leistung
für alle Kinderlosen: sie ziehen deren Beitragszahler auf.

…….

Bildungsvorteil durch (frühestmögliche) Fremdbetreuung?
Der (manipulativ behauptete) Bildungsvorteil schmilzt sehr schnell dahin,
je kleiner die Kinder sind. Das zeigen viele Studien von Fachleuten .
Mutterliebe macht Kinder stark für das Leben.
………..

Wir Eltern wissen selber, was für unsere Kinder am besten ist
und die Mütter sind heute deutlich selbstbewußter geworden.
………

Zuletzt – unser Hauptziel: Kinder an die erste Stelle setzen!
Für unsere Kinder wollen wir das Beste_für Körper und Seele!

Mütter leisten Großartiges – das muß höher geschätzt werden!
…………..

Wir wollen glückliche Kinder!

Der gesamte Schriftverkehr ist

HIER zu sehen…..

Weitere Hinweise:

Wahlfreiheit für Mütter, Mütter sind mündige Bürgerinnen

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle

Ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt

Verstaatlichung der Kinder

Kleinkind bei Mama & Papa – Tagesmutter o. Krabbelstube

Kinderbetreuung gratis, aber nicht kostenlos!

Politik schafft die Hausfrau ab – wie im Sozialismus!

Steven Biddulph „day care is bad for babies!“





Verstaatlichung der Kinder als EU-Ziel?

11 06 2010

Immer mehr Kinder im Kindergarten – ist das postiv?


Die Bemühungen von Bund, Ländern und Gemeinden
beim Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen
zeigen Wirkung. Die Zahl der in Österreichs
Kindertagesheimen betreuten Kinder im Alter
von drei bis fünf Jahren ist im Vergleich zum Vorjahr
um knapp 4.000 auf 214.000 gestiegen.
Auch bei den 0- bis 2- Jährigen gab es einen Zuwachs
von knapp 4.000 betreuten Kindern
auf insgesamt 36.800.

…..
Die EU- Zielvorgabe (Barcelona- Ziel) für diese Altersklasse von 90 Prozent im Jahr 2010 wird von Österreich somit voraussichtlich erreicht werden können……..

Kommentar:

Was ist wirklich wichtig?
- Barcelonaziel der EU zur Betreuungsquote von Kleinkindern erreichen?
- möglichst viele Mütter von Kleinkindern im (Vollzeit)-Beruf (außer Haus)?
- Kinder möglichst früh und möglichst ganztägig weg von Mama und Papa und betreut von fremden Leuten?
- kurz gesagt Verstaatlichung der Kinder?

oder
- glückliche Kinder bei MAMA und PAPA?





Mutter kommt von Mut

7 06 2010

Foto: Thomas Pompernigg

Gastbeitrag VON PATRICIA HAUN
wurde erstmals im Rheinischen Merkur veröffentlicht

Heute heißt es Umstand und Embryo statt Schwangerschaft und Kind. Der übliche Sprachgebrauch zeigt: Nachwuchs zu bekommen ist alles andere als normal. Und Großfamilien gelten oft als asozial.

„Ist alles in Ordnung, oder bist du schwanger?“, fragt mich meine Schwiegermutter mit strengem Ton, als ich von der gynäkologischen Untersuchung nach Hause komme. Sie hatte bereits befürchtet, was ich freudig erhoffte. Während ich noch versuche, die soeben erstmals gehörten Herztöne meines Kindes und die Gewissheit über das Leben in mir selbst zu verarbeiten, schlägt mir schon die raue Wirklichkeit unserer kinderfeindlichen Gesellschaft in nächster Umgebung entgegen. Beim Arzt lief alles nüchtern ab, trotzdem schießen mir die Tränen über dieses Wunder in die Augen, als ich den Fleck auf dem Monitor sehe, der sich heftig bewegt. Nun sehe ich das nicht zum ersten Mal – es ist bereits mein viertes Kind –, doch jedes Mal erlebe ich dieses Wunder intensiver. Für meine Schwiegermutter ist es eine mittlere Katastrophe. Sie kann nicht verstehen, dass ich mich über den Familienzuwachs freue. „Musste das denn sein?“, fragt sie mit Leidensmiene, nachdem sie mir sämtliche Gegenargumente aufgezählt hat. Ich höre schon das Getratsche im Dorf: „Können die nicht verhüten?“, „Sind drei Kinder nicht mehr als genug?“, „Die will wohl nicht arbeiten gehen?“ Es wird schwer werden, und es braucht Mut, dem zu begegnen.

Obwohl inzwischen jedem klar ist, dass in Deutschland massenweise Kinder fehlen, ist das gesellschaftliche Klima weit davon entfernt, kinderfreundlich zu sein. Dies lässt sich deutlich am Sprachgebrauch ablesen, auch wenn der aus einer früheren Zeit stammt, in der es in Deutschland noch genug Kinder gab. Eine Schwangerschaft ist ein Zustand, ein „anderer Umstand“. Das klingt nach dem Gegenteil von normal. Aber sollte es nicht die normalste Sache der Welt sein? Der Begriff „Umstandsmode“ war mir schon immer etwas suspekt. Zugegeben, manchmal ist es etwas umständlich, mit dickem Bauch Unkraut zu jäten oder mit den Kindern zu toben. Vielleicht kommt der Begriff daher, tröste ich mich. Aber so schlimm ist es doch nicht, dafür birgt dieser Umstand doch viel Geheimnisvolles, Staunenswertes und Kostbares. Über so viel Positives sprechen die wenigsten Menschen. Die heute gängigen Begriff sind zumeist negativ geprägt, bestenfalls medizinisch nüchtern. Reinhold Ortner, emeritierter Professor der Universität Bamberg, Diplompsychologe und Psychotherapeut, stellte einmal in einem Vortrag die Frage: „Warum darf ein Embryo kein Kind sein?“ Ja, warum sprechen wir von Embryo und Fötus, warum nennen wir das Kind nicht einfach beim Namen? Vielleicht, weil wir erst entscheiden müssen, ob wir es als Kind akzeptieren, buchstäblich annehmen wollen oder nicht?

Die Worte, die ausdrücken, was dieses Heranwachsen des Kindes im Mutterleib eigentlich bedeutet, sind längst veraltet und werden nicht mehr benutzt. „Gesegneten Leibes“ – das drückt für mich am ehesten aus, was da vor sich geht. Es ist ein Geschenk, das wir empfangen. Segen ist durch und durch gut. Wer würde einen reichen Segen ausschlagen? Aber gesegneten Leibes sein ist heute nicht mehr erwünscht. Selbstentscheidung, Zeitmanagement und Familienplanung sind die Schlagworte. Früher galten Kinder als Geschenk. Heute sind wir nicht mehr auf Gaben angewiesen. Wir nehmen uns, was wir brauchen, Unerwünschtes wird umgetauscht oder abgelehnt.

Auch der Ausdruck „Leibesfrucht“ ist altmodisch. Hat aber mit Fruchtbarkeit zu tun, was bei vielen Völkern der Erde ein Segen ist, um den gebetet wird. In unserer Welt ist Fruchtbarkeit oft nicht erwünscht. Stellt sich eine ungeplante Schwangerschaft ein, so ist diese leicht zu entfernen. Dann spricht man von Schwangerschaftsgewebe und Zellsuppe. Der kleine medizinische Eingriff wird Abtreibung genannt oder noch dümmer: Schwangerschaftsunterbrechung. Als könne man eine Schwangerschaft nach Belieben unterbrechen und wieder fortsetzen. Wir verschleiern mit unseren Worten die Wirklichkeit. Die Fruchtbarkeit als Geschenk Gottes wollen wir nicht annehmen. Das Geschenk wird quasi ungeöffnet zurückgegeben, dankend oder auch empört abgelehnt. Wir töten das Kind, das bereits seit Verschmelzung von Ei und Samenzelle besteht. „Das sind grausame Worte. Das kann man doch so nicht sagen!“, höre ich die empörten Gegenstimmen. Aber Mütter und Väter müssen nach der Abtreibung schließlich mit der Trauer um ihr Kind fertig werden. Wie das genau gehen soll, ist nicht Gegenstand der öffentlichen Diskussion.

Doch zurück zur Sprachuntersuchung. Was bedeutet Mutter? Ich persönlich glaube, dass es von dem Wortstamm Mut kommt. Mut braucht es nämlich, Ja zu sagen zum Muttersein. War früher das Gebären oft mit Lebensgefahr verbunden, so ist dies heute seltener dramatisch. Doch die Konsequenzen des Mutterseins, dies auch zu leben, braucht heute viel Mut. Zudem wird von den modernen Müttern erwartet, dass sie ihr Kind bald in Fremdbetreuung geben und dem Arbeitsmarkt wieder voll zur Verfügung stehen. Muttersein ist keinesfalls ein geachteter ehrenwerter Beruf, sondern wird als vorübergehender Zustand betrachtet, eine Lebensphase, die so nebenbei erfolgt. Weit gefehlt. Mutter ist man auf Lebenszeit.

Noch mehr Mut braucht es, Mehrfachmutter zu sein. Denn das gilt oft als asozial. Großfamilien werden belächelt und verspottet. Es passt nicht in die gesellschaftliche Norm, mehr als zwei Kinder zu haben. Wer setzt hier eigentlich die Maßstäbe? Ich wünsche mir zu Muttertag, dass wir unsere Wortwahl überdenken und den Sprachgebrauch korrigieren. Dass Kinder wieder willkommen sind, ob als erstes oder als fünftes Kind.

Patricia Haun ist freie Publizistin und Mutter von vier Kindern.





Ich bin ein glückliches Kind_André Stern

6 06 2010

Vorab 2 Interviews mit André Stern
ZDF …
und
3sat Vivo…

André Stern ist ein besonderes Kind, denn er war nie in der Schule.
Die Eltern des heute 38-jährigen Franzosen wollten das so.
Sie unterrichteten ihn auch zu Hause nicht.
André Stern hat vom Leben gelernt.

OÖN:
Sie waren nie in der Schule – das klingt für jedes Kind nach Paradies. Ist es das?

Stern:
Ich vergleiche mich nicht mit anderen, aber für mich war es eine glückliche Kindheit, die bis heute anhält. Das sage ich ganz bewusst, weil es für mich die Unterteilung der Begriffe wie Kindheit und Erwachsensein, privat und Beruf nicht gibt. Deshalb kann ich sagen: Ich war und bin ein glückliches Kind.
……………

OÖN:
Haben Sie sich je für einen Job beworben?

Stern:
Nein, auch wenn das jetzt überheblich klingt. Meine Berufe – die allesamt Traumberufe sind – wurden mir immer angeboten.
…………..

OÖN:
Schicken Sie Ihre Kinder zur Schule?

Stern:
Ich bin Vater eines Kindes, das in vier Monaten zur Welt kommen wird.
Und ich werde meinem Kind dieselben Möglichkeiten schenken, wie ich sie hatte.
Es muss nicht zur Schule.

MEHR im Original bei den OÖ-Nachrichten….

oder auf Mütterblitz

oder auf der Originalseite von André Stern!