Wären wir alle vor dem Gesetz gleich…

11 12 2011

…dann müssten alle jene Politiker und Nationalratsabgeordnete, welche am 24.09.2008, als die Krise bereits auch in Europa angekommen war, eine in der österreichischen Geschichte einmalige Steuergeldveruntreuung beschlossen, (1) zurücktreten und (2) auch gerichtlich straf- und zivilrechtlich belangt werden.

In der denkwürdigen Parlamentssitzung wurden wenige Tage vor der Nationalratswahl mit unterschiedlichen parlamentarischen Mehrheiten zahlreiche Gesetze beschlossen, welche nach Expertenberechnungen den Staatshaushalt in den künftigen Jahren mit weit über EUR 2.000.000.000,- (!!!) pro Jahr (!) belasten.

Heute reden dieselben Politiker so über das Sparen, als hätten Sie es erfunden.

Eine ungeheure Entdeckung machte heute z.B. Herr Faymann in der ORF Pressestunde: ein Geistesblitz hat ihn erkennen lassen, dass sparen Zinsen spart! Unvorstellbar, diese neue Erkenntnis und Weisheit unseres Bundeskanzlers. Ich denke, dass ihm das wahrscheinlich das Reinigungspersonal im Bundeskanzleramt erklärt hat. Diese Leute wissen das nämlich schon seit Längerem.

Ehrlich, liebe Leser: lassen Sie mich jetzt bitte emotional werden. Denn DAS finde ich zum Kotzen,  Ich kann diese Fratzen nicht mehr sehen, welche uns noch vor 4 Wochen gelogen haben, die Notwendigkeit des Sparens wäre kein Thema und keine Kategorie für unser Land, es sei ja alles in Ordnung mit der Geldverschwendungspolitik. Ich kann sie nicht mehr hören, ihre tägliche Lügen- und Günstlingswirtschaft. Ich kann sie nicht mehr ausstehen, diese herumeiernden und charakterlosen Funktionäre und Amtsinhaber, welche eine Politklasse zu ihren Kandidaten und Erlauchten macht, ohne einmal das Volk darüber befragt zu haben, welche niemals die Interessen des Volkes vertreten, sondern ihren Auftraggebern von Raiffeisen bis ÖGB und der gesamten Kammer-Unkultur und rechtlich gedeckter Staats- und Förderkorruption dienen und sich in ihrer Unfähigkeit einer Brüsseler Euro-Diktatur unterwerfen müssen und beim IWF ihre Krägen braun werden lassen.

 

§ 153 StGB Untreue

(1) Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich mißbraucht und dadurch dem anderen einen Vermögensnachteil zufügt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

(2) Wer durch die Tat einen 3 000 Euro übersteigenden Schaden herbeiführt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, wer einen 50 000 Euro übersteigenden Schaden herbeiführt, mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

Es ist für Menschen mit Hausverstand doch klar, dass unsere Politiker ihre Macht und das anvertraute Vermögen missbrauchen? Es ist heute noch mehr denn je klar, dass uns Bürgern diese Politiker über Jahre hinweg einen Vermögensnachteil zugefügt haben.

Wären diese Menschen nicht immun und wäre jeder Bürger vor dem Gesetz gleich, könnte man anklagen:

Herrn Werner F., Herrn Josef C., Herrn Wolfgang St., Herr Wilhelm M., Herrn Josef P., Herrn Alfred G., Frau Eva G.,… und den Großteil der Phalanx der Herrschenden und Oppositionellen, welche sich am Spiel des Wählerstimmenkaufs auf Kosten des Volksvermögens schuldig gemacht haben. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Es gilt auch die Vermutung der Unzurechnungsfähigkeit.

Sie gehörten aus ihren Ämtern endlich verjagt! Es müssen endlich integre, ordentliche, moralisch und fachlich kompetente Menschen die Verantwortung übernehmen. Gesetze und das Recht müssen Politiker für ihre Handlungen und Unterlassungen auch straf- und zivilrechtlich verantwortbar machen, so wie jeder Bürger und Verantwortung Tragende dieses Landes für seine Entscheidungen gerade stehen muss!

Wir brauchen keine scheinheiligen, heuchlerische Wendehälse, die voll sind von Lügen und Täuschungen gegenüber den Bürgern und sich versorgen lassen vom schwer steuerunterdrückten Volke und seinen fleißigen Arbeitern. Denn ihre nächste Lüge kommt bestimmt.

Ein sehenswerter Beitrag von „Donnerstalk“ – Roland Düringer ist Wutbürger: http://www.youtube.com/watch?v=zfclpHQ4c8Y

 





Warum sind wir gegen die Gesamtschule?

10 12 2011

Gefunden auf Schülerbegehren.at

Nein, nicht weil wir den Fortschritt verhindern wollen. Im Gegenteil: wir sind dagegen,weil die Erfahrungen im Ausland DEUTLICH zeigen, dass eine bessere Ausbildung für jeden, mehr soziale Gerechtigkeit und eine bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund GERADE DURCH EINE GESAMTSCHULE NICHT ERREICHT WERDEN KÖNNEN.

Was die Propaganda für die „Neue Mittelschule“ hier bei uns jetzt verspricht, ist zum größten Teil schlicht unwahr. Die Aussagen der PISA-Studie sind als Basis für Reformen völlig ungeeignet. Der Ausbildungsstand in den Gesamtschulländern ist keineswegs höher als bei uns. Finnland schneidet bei der PISA-Studie nicht deswegen besser ab als wir, weil es eine Gesamtschule hat, sondern weil es statt „innerer Differenzierung“ ein exzellentes, handfestes Fördersystem für die Schwachen hat und weil es Schüler und Schülerinnen, die die Landessprache nicht ausreichend können, erst dann in die Schule lässt, wenn sie gut Finnisch (bzw. Schwedisch) gelernt haben. Dafür braucht man keine Gesamtschule. Und ein finnisches Abitur ist keineswegs dasselbe wie eine österreichische Matura oder ein deutsches Abitur!

Die Gesamtschule bringt akademisch nicht nur keine besseren, sondern viel schlechtere Ergebnisse als unser Schulsystem. Wer das nicht glaubt, soll sich die innerdeutsche PISA-Studie (PISA-E) anschauen: dort liegen die Bundesländer mit den meisten Gesamtschulen immer an den letzten Plätzen. Die besten Plätze erreichen die, die KEINE Gesamtschulen haben.

Die „wissenschaftlichen“ Studien, die angeblich beweisen sollen, dass der längere gemeinsame Unterricht besser ist, existieren entweder nicht oder halten der Anforderung von „Wissenschaftlichkeit“ nicht stand. Wie der renommierte deutsche Bildungswissenschaftler Jürgen BAUMERT (in Deutschland bekannt als der „PISA-Papst“, weil er früher dort die PISA-Studie durchgeführt hat) selbst zugibt, gibt es „KEINE EINZIGE BELASTBARE STUDIE, die beweisen würde, dass gemeinsamer Unterricht über die vierte Schulstufe hinaus sinnvoll ist“.

Die Gesamtschule bringt keineswegs automatisch mehr „individuelle Förderung durch innere Differenzierung innerhalb der Klassen“. Das ist eine rein ideologisch motivierte Träumerei, die in der Praxis nicht funktioniert (und z. B. in Finnland auch gar nicht einmal angestrebt wird). Die Lehrer in der Gesamtschule werden dieselben sein, die uns jetzt unterrichten. Durch ein paar „Neue Mittelschule“-Wochenendkurse werden sie kaum die Gabe der Omnipräsenz erlangen. Innere Differenzierung funktioniert nur über Zersplitterung der Klassen in Leistungsgruppen – ein System, das nachweislich für die schwächeren Schüler ENORME NACHTEILE bringt.

Echte Verbesserungen erreicht man nur durch mehr Qualität im Unterricht. Das kostet Geld. Die Gesamtschule ist schon allein als System um ca. 30% teurer als unser jetziges, gegliedertes Schulwesen (die nötigen qualitativen Verbesserungen sind da noch gar nicht mitgerechnet!). Wir haben jetzt schon zu wenig Geld für guten Unterricht. Wenn wir die Gesamtschule einführen, werden wir dafür noch weniger haben.

Und die soziale Gerechtigkeit? In Gesamtschulländern sieht die in der Praxis so aus, dass alle, die es sich leisten können, ihre Kinder in Privatschulen schicken. Gute öffentliche Schulen gibt es nur in den teureren Wohngegenden. Begabte Kinder aus armen Familien haben dort WENIGER Chancen als bei uns. Das soll gerecht sein?

In den meisten Gesamtschulländern ist die Bildungssituation
schlechter als bei uns und teilweise (z. B. in Frankreich oder England)
wird bereits eine ABSCHAFFUNG der Gesamtschule diskutiert
und es werden konkrete Maßnahmen in Richtung mehr Selektion umgesetzt.
UND WIR WOLLEN DEN SCHWACHSINN JETZT EINFÜHREN??

 

ECHTE REFORMEN SEHEN ANDERS AUS!
________________________________________________________________

Kommentar

Was die Pisa-Studien beweisen, nämlich das ständige Absinken der schulischen Leistungen, ist vor allem das Ergebnis von 40 Jahren linker Schulversuche und die Konsequenzen der Mißachtung und Überbeanspruchung des Lehrerstandes. Unser Bildungssystem ist alt, aber glänzend bewährt. Weltweit wird man kaum ein besseres finden.

Die Gesamtschule ist ein Teil des großen gesellschaftlichen Zieles der Linken, alle Menschen müssten gleich werden.
(Nur einige sind dann noch gleicher…..)
Bei Frauen und Kinder heißt der (nicht ausgesprochene) Slogan der Linken:

MÜTTER AN DIE MASCHINEN -
KINDER IN DIE KASERNEN!

________________________________________________________________

Siehe auch:

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Verstaatlichung der Kinder als EU-Ziel?





Abtreibungs-Maschinerie: Perversion einer gesellschaftlichen Gleichgültigkeit

1 12 2011

Es braucht keine Meldungen wie diese, um sich der dramatischen Entwicklungen um die Gleichgültigkeit des ungeborenen Lebens bewusst zu werden: Nachdem in Australien bei einem Zwilling im Mutterleib schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen festgestellt wurden und die Gefahr einer Fehlgeburt stieg, entschieden sich Ärzte und Eltern, das eine Kind abzutreiben, das zweite retten zu wollen. Wahrscheinlich im Trubel der unzähligen Schwangerschaftsabbrüche passierte den Medizinern ein Fehler, den man als „menschlich“ bezeichnen könnte – wenn er nicht eindrücklich belegen würde, was uns unsere Kinder heute noch wert sind.

„Aus Versehen“ trieben die Ärzte den falschen Zwilling, den gesunden, ab. Sie hatten offenbar die beiden Kinder lediglich vertauscht, sodass es zur Katastrophe kam. Man mag diesen Medizinern Fahrlässigkeit vorhalten und ihnen keine Absicht unterstellen wollen. Doch wie kann solch ein Vorfall passieren, wenn er nicht schon zur Routine geworden ist, bei dem aus Gedankenlosigkeit oder Stress heraus Unglücke geschehen? Eine Abtreibung in der 32. Schwangerschaftswoche stellt unabhängig von der zusätzlichen gesundheitlichen Gefährdung für Kind und Mutter ein besonderes Risiko dar, das es von medizinischer Seite durch besondere Aufmerksamkeit zu verringern gilt.

Gleichzeitig scheint es nicht verwunderlich, dass solche verheerenden Situationen eintreten. In den Ländern der modernen Welt boomt die „Industrie“ der Abtreibungen mit tausenden von Eingriffen jeden Tag. Man weiß nicht, ob man mit den Ärzten, die täglich Kindern das Leben verwehren, mitleidig sein soll – viel eher steigt die Vermutung, dass bei manchen der wahre Geschäftssinn dahinter steckt. Und so wird aus heranwachsenden Babys nur noch ein „Zellklumpen“, um den man sich wohl weniger Sorgen bei der Abtreibung macht, als würde man ihn als „Leben“ ansehen.

Der Vorfall mag ein „bedauerlicher Einzelfall“ sein, wie es in solchen Momenten stets heißt. Doch er steht exemplarisch für die Perversion einer gesellschaftlichen Gleichgültigkeit gegenüber dem Wert des Ungeborenen. Jeder mag mit der betroffenen Frau aus Australien mitfühlen können, die um ihre eigene Gesundheit und um die der beiden Zwillinge bangt. Zweifelsohne sind solche Situationen die schwierigsten, in denen man keine einfache Antwort auf die Frage nach einem Schwangerschaftsabbruch geben kann. Hier spielen begründete Argumente eine Rolle, die Not ist nachvollziehbar, das Ringen wir spürbar.

Doch das ist nicht der Alltag. Viel eher erleben wir heute immer wieder neu, wie täglich Abtreibungen vorgenommen werden, für die es keine Rechtfertigung geben kann. Soziale oder finanzielle Schwierigkeiten werden genannt, das Kind werde nicht in einer behüteten und umsorgten Umgebung aufwachsen können. Ängste von werdenden Müttern, oftmals selbst noch jung, spielen eine Rolle. Und gleichzeitig ist es die Überforderung oder die fehlende Weitsicht für die Verantwortung, an die bei einem raschen Seitensprung in der letzten Nacht gar nicht gedacht hat. Kinder zu bekommen, das ist Herausforderung und Glück, Aufgabe und Geschenk gleichzeitig. Und doch wollen viele Mütter nur das Eine: Den Abbruch der Schwangerschaft auf Grundlage kurz entschlossener Panik.

Niemand wird verneinen, dass es zahlreiche Mütter gibt, die sich ihre Entscheidung schwer machen. Sie suchen Beratung und Begleitung, Seelsorge und Aufklärung. Und wie oft konnte dadurch schon verhindert werden, dass ein ungeborenes Leben einer Maschinerie aus Mainstream, der die Eigenbestimmung der Frau unverantwortlich so interpretiert, dass werdende Mütter von all ihren Verpflichtungen freigesprochen werden, und einer Welt aus vielen Medizinern, die Abtreibungen zu ihrem „Business“ erklärt haben, zum Opfer fällt.

Doch es ist nicht die Meinung, der Antrieb der Einzelnen. Schwangerschaftsabbrüche sind ein in der Gesellschaft tabuisiertes Thema, das selbst bei schrecklichen Meldungen, wie der oben genannten, von den Medien und dem politischen Diskurs totgeschwiegen werden. Da rettet man sich mit Fristen und dem Zwang zur Beratung, um den Frauen ihren Schritt zur Abtreibung schwerer zu machen. Und doch wissen die meisten Verantwortlichen von den verheerenden Auswirkungen, die Schwangerschaftsabbrüche mit sich bringen können. Von Identitätskrisen bis zu Depressionen reicht die Palette an Folgen für die Frauen, die sich zu einer Abtreibung entschlossen haben.

Die Konfrontation mit der Realität ist hart – und doch könnte sicher manche werdende Mutter in ihrem Denken umgestimmt werden, wenn sie auch um die Konsequenzen für die eigene Psyche und ihren Körper wüsste. Und gleichzeitig könnten wir uns für die Frauen mehr Zeit nehmen, die wirklich um ihr Kind bangen und in echten Zwickmühlen stecken. Ihnen den Wert von behinderten Kindern zu verdeutlichen, die Alternativen zur Abtreibung wie Adoption oder die Unterstützung durch die vielen tätigen Organisationen zuzusichern oder letztlich einfach die Gelegenheit geben, mit den Gefühlen und Befürchtungen ernst genommen zu werden – solche Angebote sind wahrlich segensreich. Und Anlässe wie der im Eingang genannte sollten alle erneut ins Zweifeln kommen lassen, die Schwangerschaftsabbrüche als „Errungenschaft gelungener Partizipation“ verherrlichen.

Dennis Riehle





Der Feminismus ist frauenfeindlich

30 11 2011

Entnommen aus Vision 2000

Oft wird der Kirche Sexual- und Frauenfeindlichkeit unterstellt –
besonders vom Feminismus.
Eine totale Verkehrung der Tatsachen.
Längst ist bekannt, dass das christliche Mittelalter
eine besondere Wertschätzung der Frau kannte,
während der Feminismus die Vermännlichung der Frau begünstigt.

Stehsätze über den mittelalterlichen Obskurantismus und die Gewohnheit, das Mittelalter zu karikieren, sind einfach nicht umzubringen. Die Leute haben eben nicht Régine Pernoud (ihr Buch „Pour en finir avec le Moyen Age“) gelesen. Daher wissen sie auch nicht, dass die 1.000 Jahre, die zwischen dem unzivilisierten Zeitalter und der Renaissance liegen, keineswegs einen zeitlichen Stillstand darstellten, ein geschichtliches Vakuum, einen Klammerausdruck. Vor allem aber ist unbekannt, dass das Mittelalter das goldene Zeitalter des Christentum war.

Weiter auf
AKTUELL – neue Beiträge auf wolfmayr.org

_______________________________________________

Hinweise

Das Frauenbild der Grünen und anderer Linksextremer

Feminismus ist auch nur eine Art der Gier und der Unmoral

Von der Frauenemanzipation zur Frauenprivilegierung

Frauen, werdet doch endlich Männer!

Diktatur des Feminismus

Politik treibt Frauen in Burnout und Depression

SPÖ-Frauenministerin: frauenfeindlich und kinderfeindlich

 





Sind die Stillen im Land zu still? Ein Beitrag von Jörgen Bauer

29 11 2011

Ist „Stillesein“ eigentlich noch zeitgemäß? Es galt lange Zeit als Ideal, demütig, bescheiden, zurückzuhaltend und zufrieden zu sein. Man war gehorsam, dankbar und widersprach nicht. Man zeigte Respekt und stellte keine „unverschämten Forderungen“.

 

Dieses Verhalten wird von vielen als „christlich“ angesehen. Man will nicht auffallen, sich selbst nicht so wichtig nehmen, mit den Dingen, so wie sie sind, zufrieden sein und alles in Gottes Hand legen, zu dem man regelmäßig betet. Und wenn man etwas tut, geschieht dies im Stillen und Verborgenen, eingedenk des Jesuswortes in Matthäus 6, wonach Gott alles sieht und derjenige seinen Lohn dahin hat, der seine „frommen Leistungen“ offen zur Schau stellt.

 

Dabei wird nicht bestritten dass die, als christlich angesehenen Verhaltensweisen durchaus ihre positiven Seiten haben und es ganz gewiss richtig ist, Jesus an das Steuer seines Lebens zu lassen und sein ICH insoweit zurückzunehmen.

 

Ebenso ist unstrittig, dass sich ein Wirken im Verborgenen sehr segensreich auswirken kann. Dafür gibt es viele Beispiele. Vieles, und das nicht nur in Glaubensdingen, läuft ganz erheblich besser, wenn die Fäden im Verborgenen gezogen werden, weil dadurch Reibungsverluste vermieden werden.

 

Aber kann das immer und in allen Fällen gelten? Ist der Christ ein „angepasster Untertan“ der alles als gottgegeben hinnimmt, auch da, wo eigentlich Widerspruch notwendig wäre?

 

Das ganz gewiss nicht und schon gar nicht in einer Zeit, in der das Christentum zunehmend Angriffen ausgesetzt ist.

 

Die Zeiten haben sich geändert. Bescheidenheit ist längst keine „Zier“ mehr. Die Versuchung, mit einer öffentlich zur Schau gestellte Frömmigkeit punkten zu wollen, besteht auch nicht mehr. Allenfalls könnte man dadurch das Gegenteil bewirken. Bescheidenheit und was die damit zusammenhängenden Tugenden anbelangt, werden eher als Zeichen der Schwäche und als Dummheit wahrgenommen.

 

In unserer Zeit ist es notwendig geworden, sich ein „Image“ aufzubauen, dass heißt sich so darzustellen und zu verhalten, dass man als der wahr- und ernst genommen wird, der man tatsächlich ist. Und dazu gehört dann auch, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

 

Und hier müssen die Christen in der Öffentlichkeit als Christen wahrgenommen werden. Selbst dann, wenn erst mit der Wiederkunft Christi offenbar wird, wer die Christen wirklich sind. Es reicht also nicht aus, sich im frommen Kreis gegenseitig die Richtigkeit der eigenen Anschauungen zu bestätigen und sich darauf zu beschränken lediglich im „stillen Kämmerlein zu beten“, so gut und richtig das sonst auch ist.

 

Mir fallen hierzu die drei Fischer ein, die zusammen in einem Boot saßen, als ein sturmartiger Gegenwind einsetzte. Als gute Christen, die sie waren, fiel ihnen nichts anderes ein, als gemeinsam zu beten, ohne dass das Boot dabei auch nur einen Meter weiterkam. Bis einer rief: „Brüder, wir dürfen über dem Beten das Rudern nicht vergessen!“

Genau, das ist es!

 

Denn angesichts zahlloser, sehr unerfreulicher Entwicklungen, zu denen von den „Stillen im Lande“ so gut wie nichts zu hören ist, fragt es sich, ob und inwieweit, die „Stillen im Lande“ in unserer Zeit angekommen sind.

 

Sind die „Stillen im Lande“ am Ende vielleicht „zu still“?

 

Das heißt jetzt nicht, ohne Gott und ohne Verbindung zu IHM, nach eigenem Gutdünken, in die Welt hineinzuwirken. Die Kraft zum Handeln kommt nach wie vor aus dem Gebet und aus der „Stille“. Was zu prüfen wäre, ist die Umsetzung in die Praxis.

 

In vergangenen Zeiten, als sich Gesetzgebung und öffentliche Meinung weitgehend an biblischen Werten orientierten, reichte es oftmals aus still und geduldig zu sein.

 

Mittlerweile sind wir aber in einem Neuheidentum angelangt, in dem alles das wiederbelebt wird, was man durch das Christentum als endgültig überwunden glaubte.

 

Um hier nur einiges zu nennen:

 

Kultur des Todes: massenweise Abtreibungen und liebäugeln mit der Euthanasie, Verfügbarmachung des menschlichen Lebens;

 

Verherrlichung von Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Lug und Trug in Verbindung mit einem übersteigerten Individualismus;

 

Lust- und Spaßgesellschaft, Relativismus, Beliebigkeit, Oberflächlichkeit, verbunden mit Blindheit gegenüber realen Gefahren;

 

Okkultismus, verbunden mit heidnischen Bräuchen und abergläubischen Praktiken;

 

Sexualisierung der Gesellschaft mit einer heidnischen Vergötzung der Sexualität;

 

Infragestellen der Schöpfungs- und Naturordnung, durch die Gender- und Homoideologie;

 

Damit geht einher:

 

Verhöhnung, Diffamierung, Lächerlichmachen des Christentums und des christlichen Glaubens. Feindseligkeit und böswillige Unterstellungen den Christen gegenüber, bei gleichzeitig zunehmender innerer Leere, verbunden mit dem Gefühl der Sinnlosigkeit, bei vielen Menschen;

 

Gefördert wird dies durch: kirchliche Verlautbarungen und Präsentationen sowie eine Verkündigung, bei denen das Evangelium dem jeweiligen Stand des Zeitgeistes anpasst wird, wodurch keine zuverlässigen Antworten auf existenzielle Fragen mehr möglich sind.

 

Dies geschieht: durch das Relativieren von Glaubensinhalten, durch die es zur Unverbindlichkeit und Beliebigkeit in den Aussagen kommt. Dadurch wird es möglich, massive Verstöße gegen Gottes Gebote zu tolerieren, der Verfolgung und Ermordung von Christen nicht zu widersprechen und damit zusammenhängend den Missionsbefehl zu ignorieren;

 

Manche ungute Entwicklung hätte verhindert werden können, wenn man dieser, von Anfang an, entschieden, mit dem Wort Gottes, entgegengetreten wäre, anstelle die „weitere Entwicklung abzuwarten“. Den Anfängen muss gewehrt werden, eingedenk dessen, „dass die lange Bank des Teufels liebstes Möbelstück ist“.

 

So notwendig es auf der einen Seite ist, zu aktuellen Entwicklungen Stellung zu nehmen und dazu Antworten aus dem zeitlos gültigen Wort Gottes zu finden, so ungut ist es, wenn das genaue Gegenteil geschieht, indem ständig dem Zeitgeist hinterher gelaufen und dabei das Wort Gottes aktuellen Entwicklungen angepasst und dementsprechend ausgelegt wird.

 

Nun hat diese Art der Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse, denkt man an die Vergangenheit, in der Kirche schon seit eh und je eine lange und traurige Tradition, die beinahe „selbstverständlich“ ist, weshalb man sich darüber nicht wundern muss.

 

Aber wo blieben und bleiben die „Treuen“, die es schon immer, auch in der Kirche, gab? Sollten diese über dem Beten das Rudern vergessen haben?

 

Noch sind die „Treuen“ keine verbotene Minderheit, die sich in einer „Untergrundkirche“ verstecken müsste. Noch stehen den „Treuen“ alle Möglichkeiten des Rechtsstaates, einschließlich des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung, offen.

 

Aber warum wird davon so gut wie kein Gebrauch gemacht? Möglichkeiten dazu gäbe es genug, denkt man an diverse Konferenzen, von denen in den Medien berichtet wird und an die diversen Publikationen evangelikaler Gemeinschaften und Kreise, die leider manchmal eher an die unkritische Hofberichterstattung diverser Vereinsblätter und Kundenzeitschriften erinnern. Sicher gäbe es auch die Möglichkeit an Gesprächsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen teilzunehmen.

 

Will man wieder warten bis tatsächlich nichts mehr geht? Man kann auch durch Schweigen, eben durch „Stillesein“, schuldig werden!

 

Was sagt das Wort Gottes dazu?

 

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Matthäus 5, Verse 13 – 16

 

Auf diese Verse, die nun gerade nicht zur Stille und zum sich bedeckt halten auffordern, kann eigentlich nicht oft genug hingewiesen werden. Christen haben eine Salz- und Lichtfunktion, wobei sich die davon ausgehende Wirkung ins Gegenteil verkehrt, wenn diesen Funktionen nicht nachgekommen wird.

 

Salz konserviert und verhindert die Fäulnis. Licht steht für Klarheit und Wahrheit. Wenn von den Christen Licht ausgeht – und Licht ist etwas Sichtbares – dann verändert das die Welt. Die Leute sollen sehen, dass es bei den Christen anders zugeht. Dazu müssen Christen wahrnehmbar anders handeln und auch reden, als es die Welt tut!

 

Das heißt nicht, sich nach Menschenweise selbst groß und wichtig zu machen, sondern sichtbar und auch hörbar in die Welt hineinzuwirken, wobei allein Gott die Ehre gegeben wird.

 

Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt. Kolosser 4, Verse 5 und 6

 

Das Eintreten für die Wahrheit heißt nicht, dass Christen zu allem ihren „Senf“ geben müssen. Manchmal ist „stille sein“ wirklich besser („Reden ist Silber, schweigen Gold“). Wenn wir aber reden müssen, dann klar und eindeutig und das freundlich und verbindlich, aber trotzdem kritisch und nachdenklich machend, so dass das Interesse des Hörers geweckt wird.

 

Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.

Epheser 5, Verse 10 und 11

 

Sehr interessant ist, was der bekannte Theologe Fritz Rienecker hierzu in der Wuppertaler Studienbibel kommentiert:

 

„Auf der Anklagebank sitzt der Verbrecher. Er versucht, durch lügnerische Darstellung, durch Heuchelei, mit dem ganzen Aufgebot aller ihm zu Gebote stehenden Täuschungsmittel sich als unschuldig hinzustellen. Aber der geschulte Blick des Richters durchschaut ihn, er überführt ihn der Tat.

 

So sitzt auf der Anklagebank die sündige Welt der Finsternis. Ihr Richter ist die Gemeinde der Gläubigen. Da helfen keine Täuschungsmanöver, keine Machenschaften, die Welt wird als das überführt was sie ist ‚Sünde’! Eine Trabantin der Widergöttlichkeit. So ist der Gläubige und mit ihm die Gemeinde das ewige Gericht Gottes an der Welt. Sie bedeutet ‚Krisis für eine im Sündenbann liegende Zeit’. Insofern als die Gemeinde von Ewigkeit zu Ewigkeit währt, gemäß ihrer Erwählung und Bestimmung, insofern ist die Gemeinde das ewige Gericht Gottes an dem sündhaften Zeitlichen. Die Gemeinde, der Gläubige, ist in diesem Sinne die Kritik des Ewigen am Zeitlichen, des Lichts an der Finsternis, des Göttlichen an dem Menschen.“

 

Das sind starke Worte, die nicht überheblich machen dürfen. Gemeint ist damit nicht, sich als Richter über andere aufzuspielen, sondern Fehlentwicklungen im Licht des Wortes Gottes zu erkennen und diese öffentlich zu benennen. Das einzig aus dem Grund, Menschen zum Nachdenken und zur Umkehr zu bewegen.

 

Im Neuen Testament wird verschiedentlich von der Berufung geschrieben, die Christen haben und dass sie dieser Berufung entsprechend leben sollen. Sie sind, ohne ihr Verdienst, allein aus Gnade, die aus der Welt Herausgerufenen und Königskinder.

 

Und dass Adel verpflichtet, gilt auch hier. Christen sind etwas Besonderes. Deshalb besteht auch kein Grund, sich zu verstecken oder in falscher Bescheidenheit zu üben.

 

Jesus sagt es ganz deutlich:

 

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.

Lukas 10, 16

 

Gott will nach wie vor mit uns zusammen in die Welt hineinwirken und deshalb in seinen Dienst stellen. Königskind zu sein, bedeutet nicht Nichtstun. Es ist eine große Ehre, eine Anstellung im bedeutendsten Unternehmen, das es gibt, zu haben – aber auch eine große Verpflichtung.

 

Im Sendschreiben an die Gemeinde von Laodizea rügt der auferstandene Herr die dortige Gemeinde ob ihrer Lauheit (Offenbarung 3, Verse 14 – 22) und kündigt an die Lauen aus seinem Munde auszuspucken.

 

Sollte das am Ende auf die gemünzt sein, die Ernst mit Gott gemacht haben? Der Herr spricht hier diejenigen an, die zu seiner Gemeinde zählen. Trifft das auf die, von denen man annimmt, dass sie damit gemeint sein könnten, am Ende gar nicht mehr zu, weil sie sich diese schon so weit von Christus entfernt haben, dass sie nicht mehr zu den von IHM Angesprochenen gehören und stattdessen wir gemeint sind?

 

Darüber lohnte sich nachzudenken und als notwendig erkannte Korrekturen vorzunehmen.

 





Ausschluss von sexualethischen Fachverbänden? – Diakonie-Präsident soll entscheiden

27 11 2011

Nicht zum ersten Mal macht der menschenrechtspolitische Sprecher der Bundestagfraktion von „Bündnis 90/Die Grünen“, Volker Beck MdB, als selbsternannter Vertreter der Schwulen- und Lesbenbewegung auf sich aufmerksam: Schon in der Vergangenheit hatte er seine Funktion als Abgeordneter ausgenutzt, um sich hochoffiziell gegen „evangelikale“ Christen zu wenden. So hatte er unter anderem Finanzmittel an das „Christival“ kritisiert und entsprechende Anfragen an die Bundesregierung gestellt.

Nun tischt Beck einen neuen „Skandal“ auf: Getrieben von seiner Sehnsucht nach immer neuen Rechten von Homosexuellen, verurteilt er schon lange die Arbeit christlicher Beratungsorganisationen, die Hilfe suchenden Schwulen und Lesben Therapie zur Veränderung ihrer sexuellen Orientierung anbieten. Dass Beck mit seinem Verständnis von Toleranz vielen Homosexuellen die Freiheit abspricht, selbst und aus eigener Entscheidung heraus Seelsorge oder therapeutische Begleitung in Anspruch zu nehmen, wenn innere Konflikte plagen, scheint der Menschenrechtler nicht zu bemerken.

Aktuell hat er sich an den Präsidenten des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewandt – und diesen aufgefordert, den Ausschluss der Kommunität „Offensive junger Christen“ (OJC), die das „Institut für Jugend und Gesellschaft“ (DIJG) betreibt und sich mit möglichen Formen von Therapie und Umgang mit Homosexuellen, die Schwierigkeiten mit ihrer sexuellen Ausrichtung haben, auseinandersetzt, aus dem Dachverband zu prüfen. Gleichzeitig fordert er dies auch bezüglich des „Weißen Kreuzes e.V.“, des sexualethischen Fachvereins, der sich insbesondere mit Fragen von Selbstbefriedigung, Sex vor der Ehe oder Pornografiesucht beschäftigt.

Doch nicht alle fühlen sich vom „Verteidiger“ der Lesben- und Schwulenrechte vernünftig vertreten. Insbesondere ist zu beklagen, dass Herr Beck immer wieder neue Berechtigungen einfordert, die über die allen Bürgerinnen und Bürgern zustehenden Rechte hinausgehen – und damit zu einer Bevorteilung von Homosexuellen führen würden. Deutschland hat in seiner Vergangenheit mit Nachdruck an der Abschaffung von Ungleichheiten gegenüber Schwulen und Lesben gearbeitet. Dass durch föderalistische Hürden noch nicht alles so optimal ist, wie man es sich wünschen würde, ist zweifelsohne zuzugestehen. Gleichwohl liegt in der Diskriminierung und Ausgrenzung mancher Homosexueller bis heute aber auch ein gesellschaftliches Problem vor. Und gleichzeitig muss man Schwule und Lesben, die in aggressiver Weise stets weitere Rechte einfordern und Vorurteile durch „Demonstrationen“ gegen sich selbst bestärken, die mittlerweile eher freizügigen Partys zur Schaustellung gleichen, hierfür mitverantwortlich machen.

Insgesamt zeigen sich viele Schwulen und Lesben zufrieden damit, die gleichen Rechte zu genießen wie jeder andere Mensch. Dieser Umstand ist durch unsere Verfassung ohnehin gewährleistet – ein häufiger Aufschrei über mangelnde Berechtigungen von Homosexuellen geht deshalb häufig über das Ziel hinaus.

Und gleichzeitig muss anhand des derzeitigen Beispiels ausdrücklich festgehalten werden: Herr Beck sieht psychische Probleme von Homosexuellen allein im Zusammenhang mit Ausgrenzung, Stigmatisierung und Diskriminierung durch die Gesellschaft. Er reduziert damit seelische Schwierigkeiten von Homosexuellen auf exogene, also von außen einfließende Ursachen.

Viel häufiger sind endogene, von innen kommende Zerrüttungen Ausschlag gebend für das Bedürfnis nach Unterstützung. Die eigene Abneigung gegenüber homosexuellen Sexualpraktiken, der Wunsch nach heterosexueller Liebe sind ganz oft Auslöser für Zerrissenheit und die Sehnsucht nach Veränderung. Noch offensichtlicher stellen sich die Probleme bei der „Ich-dystonen Persönlichkeitsentwicklung“ dar, bei der eine völlige innere Distanzierung von der eigenen Identität vorliegt – leider wirft Herr Beck den Organisationen immer wieder vor, alle homosexuellen Hilfesuchenden als unter dieser Störung leidende Patienten abzustempeln.

Die von Herrn Beck in diesem Zusammenhang genannten „reparativen Therapien“, in denen nach seiner Ansicht Homosexuelle zum Ablegen ihrer Homosexualität genötigt werden, stellen sich in Wirklichkeit als eine tief in die Psyche einblickende Form der Therapie dar, die mögliche – und mittlerweile auch nachgewiesene – Zusammenhänge zwischen homosexueller Orientierung und frühkindlichen Entwicklungen, elterlichen Bindungen oder Rolleneinnahmen analysieren. Im Gegensatz zu Herrn Beck empfinde ich die Aufdeckung solcher Kausalitäten nicht als verwerflich, sondern als überaus hilfreich, um die eigenen Empfindungen zu verstehen und sich selbst auf die Stufe der Entscheidungsfähigkeit nach Veränderung zu bringen.

Ganz besonders zu kritisieren ist die Vorhaltung des Herrn Beck, wonach den Betroffenen solche Therapien nahezu „aufgedrängt“ würden. Während viele Schwule und Lesben Menschen aus ihrer eigenen „Lobbybewegung“ nicht selten belächelt werden, wenn sie mit ihrer eigenen Sexualität ringen, und immer wieder die Anschuldigung „sexueller Verklemmtheit“ zu hören bekommen, gibt es glücklicherweise eben Organisationen, die solche Sorgen ernst nehmen – und die es unterstützen, wenn man sich nicht dem Mainstream nach „sexueller Lockerheit“ und einer Gender-Bewegung anschließt.

Die Freiheit, sich in Form seelsorgerischer Angebote Unterstützung zu suchen, obliegt jedem Einzelnen selbst. Damit wird deutlich, dass die von Herrn Beck kritisierte Arbeitsweise der Organisationen schon in der grundlegenden Argumentation allen Realitäten zuwider läuft. Als Berater geht man nicht „auf die Suche“ nach Homosexuellen, um sie zu „verändern“; viel eher ist die Zahl derer, die aus ihren freien Stücken zu uns kommen und den Wunsch nach Hilfe suchen, stetig wachsend. Somit würdigen wir die freie Entscheidung weitaus mehr, als Herr Beck es vermutet. Viel eher sehe ich sein Herunterspielen von Problemen Homosexueller und den Aufruf, Hilfe zu meiden, als fahrlässig und verachtend – ja, sogar als verantwortungslos.

In jeder Beratung gelten die Würde und der Wille des Klienten am höchsten. Das Gebot der Nächstenliebe, zu dem sich jeder christlich arbeitende Therapeut oder Berater verpflichtet haben sollte, übersteigt jede Form der Einklassifizierung von Homosexuellen oder den Vorwurf, Veränderung um jeden Preis erzielen zu wollen. Nicht der Berater oder der Therapeut entscheidet, wie die Begleitung aussieht – sondern allein der Klient selbst. Daher arbeite ich generell mit der Ergebnisoffenheit jeder Sitzung. Durch Aufklärung – die beide Organisationen nach meinen Erfahrungen in transparenter Weise durchführen – wird der Klient in die Lage versetzt, über den Weg der Hilfestellung bestimmen zu können. Die Wertschätzung gegenüber dem Hilfesuchenden, aber auch der Wunsch, dass die Person wieder mit sich selbst und der eigenen Identität in Einklang zurückfindet, ist elementar und prägt jede Beratung schon aus dem Grundsatz des christlichen Menschenbildes heraus.

Letztendlich wendet sich Herr Beck zudem mit einer Forderung an das Diakonische Werk, die dieses schon aus den Statuten gar nicht erfüllen kann. Das Diakonische Werk ist nicht berechtigt, in die Arbeits- und Handlungsweisen der einzelnen Mitgliedsorganisationen einzugreifen oder deren Denkweise zu beeinflussen.

Wieder einmal ist eine panische Aktion des Herrn Beck zum Ausgangspunkt für Diskussionen geworden, die gar nicht nötig sind. Über seine Gründe für dieses Verhalten mag man spekulieren. Schließlich bleibt aber wohl nur das Mitleid, das man ihm entgegen bringen kann, wenn sich Herr Beck Probleme schaffen muss, um sie zu lösen. Ein Blick auf die Alltagspolitik würde zeigen, dass wirklich wichtige „heiße Eisen“ im Feuer liegen…

 

Dennis Riehle, Psychologischer Berater/Coach, Seelsorge





Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos gut und günstig

20 11 2011

- und zwar in jeder Hinsicht:
:arrow: emotional
:arrow: bildungsmäßig
:arrow: finanziell

Entnommen aus kath.net

Image

Die ideale Betreuungsform in den ersten drei Jahren
ist und bleibt die familiäre Erziehung.
Dagegen erwerben frühbetreute Kinder zwar vielleicht
vermehrt kognitive Inhalte,
aber ihre viel wichtigere seelische Entwicklung stagniert.

Hollern (kath.net) Das Familiennetzwerk Deutschland weist darauf hin, dass die familiäre Erziehung nach wie vor die ideale Betreuungsform für Kinder unter drei Jahren ist. In der aktuellen Diskussion um das Betreuungsgeld wird deutlich, dass von den politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung einer verlässlichen Mutter-Kind-Beziehung negiert wird.

Das Familiennetzwerk betont in seiner Presseaussendung: „Wer Krippenbetreuung für Kinder unter drei Jahren nicht nur bedenkenlos empfiehlt, sondern auch noch idealisiert, handelt verantwortungslos. Besonders unsere Volksvertreter sind verpflichtet zur Abwehr von Gefahren – und das bereits angesichts von Risiken. Bildung kann später spielend nachgeholt werden, ein Zuwenig an Zuwendung und emotionale Entwicklung nicht. Durch die Subventionierung der Krippenbetreuung für die unter Dreijährigen wird willentlich das Risiko einer Beeinträchtigung der Kinder finanziert. Zusammenfassend ist zu fordern, dass, angesichts der Risikobetreuung in Krippen, ab sofort die Familien zu unterstützen und zu fördern sind.

Die seriösen, wissenschaftlichen Befunde zur Krippenforschung beschreiben die Risiken eindrücklich und können eine bedenkenlose Befürwortung der Krippenbetreuung nicht unterstützen. „Leider sind die Entwicklungsbeeinträchtigungen, die die Krippenbetreuung den Kleinstkindern zufügt, nicht so leicht erkennbar, wie z.B. die Pusteln bei Masern“, erklärt Professor Dawirs vom Institut für Bindungswissenschaften. Laut einer Arbeit von Roisman et al. 2009 sind gerade für psycho-sozial belastete Kinder individualisierte Alternativen wichtig, also z.B. liebevolle Omas, Tanten, enge Freunde der Familie oder Pflegeeltern. Diese Kinder haben oft ein Defizit in der seelischen und emotionalen Reifung, und in dieser Kategorie werden sie in Krippen sogar zusätzlich belastet oder geschädigt. (Roisman nennt dies „second hit“). Die Kinder erwerben zwar evtl. vermehrt kognitive Inhalte (so dass sie äußerlich betrachtet tatsächlich erfolgreich gefördert wirken mögen), aber ihre seelische Entwicklung stagniert bzw. sie verwahrlosen emotional weiter.

Das Familiennetzwerk ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen, Familien und Wissenschaftlern. Es setzt sich u.a. dafür ein, dass die Bedürfnisse der Kinder in der Vereinbarkeitsdebatte berücksichtigt werden und finanzielle Gerechtigkeit für Familien hergestellt wird.

Weiterführender Link: Familiennetzwerk Deutschland

___________________________________________________

Weitere Hinweise:

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut.

Was brauchen Kinder, was bekommen sie?

Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich!

Zu Eva Hermann – was wünschen die Kinder?

Persönliche Zeugnisse kinderreicher Eltern

Kinder vorbereiten auf das Leben, Elternschulung – das Elternkolleg von Christa Meves

______________________________________________________________

Dazu aktuell – von Birgit Kelle:

Meine Damen, meine Herren,

ich darf wieder in eigener Sache auf eine Fernsehsendung hinweisen, in der ich für das Betreuungsgeld in die Schlacht ziehen werde.

„hart aber fair“ mit Frank Plasberg

Wann: Montag, 21 November 2011, 21:00 Uhr in der ARD, live aus Berlin
Thema: Die Betreuungslüge – wenn Kinderwunsch auf Politik trifft!

Warum versagt der Staat beim Ausbau der Kitaplätze? Und warum belohnt er die Kinderbetreuung zu Hause?
Geht es den Parteien wirklich um Gerechtigkeit? Oder um einen Glaubenskrieg auf dem Rücken verzweifelter Eltern?

Die Gäste: Christine Haderthauer, CSU, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Mutter von zwei Kindern
Birgit Kelle, freie Journalistin, Mutter von vier Kindern, Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus e.V.“ und Member of the Board der New Women For Europe
Cem Özdemir, B‘90/Grüne, Bundesvorsitzender, ausgebildeter Erzieher und Sozialpädagoge, Vater von zwei Kindern
Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Mutter einer 10-jährigen Tochter, Vorsitzende der Stiftung „Projekt Findelbaby“

Auf der Homepage der Sendung findet sich jetzt schon eine Umfrage, an der man sich beteiligen kann zum Thema:
Was ist in den ersten drei Lebensjahren besser für das Kind?
( )Betreuung zu Hause
( )Betreuung in der Kinderkrippe

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Meinung kund zu tun: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/index.php5

Außerdem besteht sowohl jetzt schon als auch LIVE während der Sendung die Möglichkeit, auf der Homepage Nachrichten an die Redaktion zu hinterlassen. So wird ein Meinungsbild der Zuschauer erstellt und dies auch live in der Sendung besprochen. Vereinzelt werden Fragen und Anregungen der Zuschauer auch gleich verlesen. Bitte nutzen Sie auch diese Gelegenheit, Ihre Meinung kund zu tun.

Ansonsten gilt wie immer; Ich freue mich auf schonungsloses Feedback nach der Sendung.

Herzliche Grüße

Birgit Kelle





Relativismus – die praktischen Folgen

18 11 2011

Unser Glaube setzt sich entschieden der Resignation, einer Haltung der Beliebigkeit gegenüber der Wahrheit entgegen.
Diese Resignation ist eigentlich der Kern der Krise Europas.

Familien

Wie schön ist es doch, wenn wir ein eine gute Familie kommen:
Die Eltern lieben einander in guten und auch in weniger guten Tagen und sind einander treu. Wenn es Unstimmigkeiten gibt, suchen sie die Versöhnung, indem sie die Schuld nicht nur dem anderen Partner geben, sondern auch sich selber gegenüber kritisch sind. Die Kinder wachsen in einer Atmosphäre der liebevollen Geborgenheit auf, können sich immer auf die Eltern verlassen und werden stark für ihr selbständiges Leben. Solche Familien ziehen auch die Freunde der Kinder an, weil sie merken, dass hier ein guter Geist herrscht. Und der gute Geist kommt von der Bindung an Gott und seine Schöpfungsordnung.

Wie traurig stimmt es dagegen, wenn wir beobachten, wie sich Familien und Beziehungen auflösen. Die Abwendung von der Religion führt oft zum Zerfall der Ehe, das Nest für die Kinder löst sich auf. Die Folgen sind oft Absturz in der Schule, Ängste der Kinder, Abgleiten in verschieden Süchte, Traurigkeit und Depressionen bei den Eltern.

Die „freie Liebe“ klingt zwar beim ersten Hinhören positiv, entpuppt sich aber als Feind der Familie, als Zerstörer der Geborgenheit unserer Kinder. Nicht zu verstehen, dass es Menschen gibt, die einen Seitensprung als gute Sache darstellen. Das ist Relativismus pur.

Das Recht auf Leben bestimmter Menschen wird in Frage gestellt:
Ungeborene, alte, behinderte oder unheilbar kranke Menschen werden als Zellhaufen bezeichnet, mit denen die nächsten Angehörigen nach Belieben verfahren können. Der Mutterschoß hat sich zum gefährlichsten Ort der Welt entwickelt. Warum fordern so viele Menschen heute die Todesstrafe für Ungeborene? Auch das ist Relativismus pur, die Abkehr von der ewig gültigen Schöpfungsordnung Gottes.

Wirtschaft und Politik

Alle Verträge und Vereinbarungen in Wirtschaft und Politik bauen auf dem Vertrauen in den Partner auf. Wie gut ist doch das Gefühl: „Dieser Geschäftspartner wird mich sicher nicht hereinlegen.“ Wenn sich dagegen die Beteiligten nicht mehr an allgemein gültige Gesetze gebunden fühlen, wenn sie nicht mehr ehrlich sind, dann schleicht sich das Misstrauen ein. Es gilt nicht mehr unbedingtes Einhalten der allgemein gültigen Regeln, die letztlich auf göttlicher Ordnung gründen, sondern der Grundsatz: „Hauptsache nicht erwischen lassen.“ In der Politik ziehen Korruption und schrankenloser Populismus ein.

Die Auflösung der Werte vollzieht sich in drei Schritten:

Zuerst wird behauptet, alles sei relativ, es gebe keine ewig und objektiv gültigen Ordnungen. Religion und Gottesdienst werden folgerichtig für überflüssig erklärt. „Ich kann ja auch ohne Beten und Kirchengehen ein guter Mensch sein“, sagen viele unserer Zeitgenossen.

Dann lösen sich die moralischen und sittlichen Werte auf. Warum soll man noch ehrlich sein und dem Ehepartner die Treue halten? Hauptsache nicht erwischen lassen, die andern tun es doch auch, der intelligente Betrüger wird bewundert, Korruption greift um sich …..

Schließlich führen religiöser und sittlicher Niedergang auch zum wirtschaftlichen Niedergang, weil das allgegenwärtige Misstrauen die Kräfte lähmt und wir viel Zeit und Mühe aufwenden müssen, um uns vor Betrug, Lüge und Korruption zu schützen.

Ich wünsche uns allen, dass wir zu den guten Kräften gehören, die nicht Werte zerstören sondern Werte erhalten und sogar aufbauen. Dazu hilft uns eine starke und feste Bindung an Christus und seine Kirche. Es ist auch bekannt und Untersuchungen haben es vielfach bewiesen:

Religiöse Menschen leben gesünder, sind glücklicher und werden älter als Menschen, die von Religion nichts halten.

______________________________________________________

Hinweise

Relativismus – die Krise Europas

Europas Zivilisation lebt von ihren christlichen Wurzeln

Wenn die Moral ihr Fundament verliert

Evangelium Tag für Tag

Bibel online lesen – in verschiedenen Sprachen

Gotteswort, Messtexte + Bilder + Erklärungen





Ist die Scharia „gar nicht so schlimm“…?

6 11 2011

Nach dem Umsturz in Libyen ist das Land nun auf dem Weg in Richtung Neuanfang. Die Medien blicken mit großer Zuversicht auf das, was dort kommen möge. Gar von „demokratischen Zügen“ wird gesprochen – und das „nur“, weil zumindest „faire“ Wahlen angekündigt wurden. Erst kürzlich berichtete ein Korrespondent des ZDF aus dem Land. Man wollte aufgekommenen Vorurteilen nachgehen, wonach die Scharia, das islamische Gesetz, eingeführt werden soll. Dass dies so kommen wird, haben selbst die Übergangspolitiker der Regierung festgestellt. Doch was soll man nun davon halten: Ist die Scharia ein „Rechtssystem wie jedes andere“, wie es eine hochgebildete lybische Studentin im Interview äußert? Oder wird die Zeit nach dem Diktator für einige Bevölkerungsschichten noch viel schlimmer als je zuvor?

Libyen bietet durch die große Aufmerksamkeit, die dem Land derzeit zuteilwird, ein gute Basis dafür, sich selbst ein Bild davon zu machen, was Scharia heißt. Glaubt man dem ZDF-Korrespondenten, so sind die Horrorbilder unmenschlicher Strafen in den arabischen Ländern nicht mehr zeitgemäß. Kaum noch würden die brutalen Praktiken angewandt, viel eher sei ein Großteil der Bevölkerung kritisch und gehe in der Scharia von einem gerechten Konzept aus. Schwierig wird das zu glauben, wenn man sich bewusst wird, woher die Scharia rührt. Bereits im Koran wird zu teils grenzenloser Gewalt aufgerufen – und daran orientiert sich das islamische Recht.

Scharia ist nicht mit einem freiheitlichen Rechtssystem nach unserem Verständnis zu vergleichen – immerhin ist das unserige ein weltliches, die Scharia ein religiöses. Zweifelsohne ist auch unsere Verfassung von vielen christlichen Elementen gezeichnet. Und keiner kann leugnen, dass nicht auch die Bibel über viele Kapitel Horrorgeschichten enthält. Trotzdem ist das Christentum in seiner Entwicklung so weit, dass selbst bibeltreue Christen wohl kaum mehr die grausamen Strafen fordern, die ihre „Heilige Schrift“ für manches Verbrechen vorsieht. Während dem Islam eine Phase der Aufklärung bis heute fehlt, erkennt das Christentum den symbolischen Charakter seiner Bibel. Und das macht sich auch in unserem Recht deutlich.

Frauenrechtlerinnen gehen auf die Barrikaden, wenn davon gesprochen wird, dass die Scharia heute nur noch selten mit ihrer Härte zur Anwendung komme und doch eigentlich „gar nicht so schlimm“ sei, wie es manche Bürger auf Libyens Straßen meinen. Und wie präsent das Thema „Scharia“ ist, mag man spätestens bei Forderungen erahnen, wonach in Dänemark darüber nachgedacht wird, in überwiegend von Muslimen bewohnten Regionen die Scharia als gültiges Rechtsverständnis zuzulassen. Sicher mag niemand etwas von abgehackten Händen, Peitschenhieben und Verstümmelungen wissen – doch es bringt uns wenig, wenn wir die Augen vor der Wahrheit verschließen.

Seien es Länder in Afrika oder in der sonstigen arabischen Welt: Spätestens, wenn die Menschenrechtsorganisationen dieser Erde ihre Beispiele von der Anwendung des islamischen Rechts in jedem Jahr neu präsentieren, wird deutlich, dass es sich in der Scharia nicht um ein auslaufendes Modell oder gar um Einzelfälle handelt. Und man mag Muslimen, die noch nie etwas von säkularisiertem Denken gehört haben, auch nur schwer übel nehmen, wenn sie die Aufregung um ihr Rechtssystem gar nicht verstehen. Daher scheint es auch viel schlimmer, wenn gerade westliche Staaten, die immer wieder neu auf die Einhaltung von Menschenrechten setzen – oftmals aber leider selbst im Umgang mit Todesstrafen und ähnlichem noch wenig zimperlich sind – eine innere Gelassenheit ausstrahlen, wenn es um den Vormarsch der Scharia auch in ihren Ländern geht.

Die Scharia ist mit dem christlichen und westlichen Verständnis von Recht und Gerechtigkeit nicht zu vereinbaren. Ihr totalitärer Anspruch, der sich wiederum aus den Suren des Koran ergibt, bricht alle Rechtssysteme, die ihr zuwider stehen. Solange der Islam und die muslimische Basis nicht den Weg durchschritten haben, den Christen durch die Aufklärung hinter sich haben, und ihre Religion und ihre Schriften reflektiert und exegetisch betrachten, kann auch die Scharia keine Akzeptanz in unseren Grundwerten finden. Diese Einsicht mag man auch denen wünschen, die aus Liebe zu endloser Toleranz in ihrem leichtfertigen Umgang mit dem islamischen Rechtssystem verblendet sind. Übrigens: Selbst wenn die Medien nur von wenigen Vorkommnissen berichten, ist das Blenden bis heute ein anerkanntes Standardverfahren der Selbstjustiz innerhalb der Scharia…

 von Dennis Riehle

 

 

 

 





Kindesmissbrauch Wilhelminenberg – System der Linken

19 10 2011

Wen verwundern die Zustände im Heim der Kinder vom Wilhelminenberg?

Die nach realsozialistischen Mustern geführten Heime kennen keine Fürsorge. Sehen Sie sich die Dokumentationen der Heimkinder der DDR an.

Die Ideologie der Linken, begründet in ihrer 68-er Ideologie, ist freie Liebe und Sexualität. Noch heute sind aktive, bekennende Pädophile in hohen politischen Ämtern tätig, wie Daniel Cohn-Bendit im EU-Parlament. Siehe dazu ein Bekenntnis von ihm im TV: http://www.youtube.com/watch?v=NXLXRVHej6s

Niemandem ist es noch eingefallen, sich über linke Pädophilisten zu empören.

Die Medien erkennen nicht die Zusammenhänge der Firma Wien mit beispielsweise der Mühl-Kommune im Burgenland, wo unter den Augen der SP-Politiker Kinder vergewaltigt wurden. Mühl ist heute gefeierter, freier Held der Linken, ähnlich der freigelassenen palästinensischen Terroristen.

Der Unterschied zwischen katholischem und linkem Missbrauch ist der, dass es in der christlichen Lehre kein einziges Dokument gibt, welches dieses Handeln an Kindern gutheisst, nein, es ist verdammenswert. Für die linke 68-er Ideologie ist Sex auch mit Kindern Teil der „Befreiung“ von bürgerlichen Zwängen.








Follow

Get every new post delivered to your Inbox.