Islam und Demokratie sind nicht vereinbar

28 05 2012

Das sage nicht ich, sondern ein überzeugter, rechtgläubiger Moslem auf diesem Video.

In vielen europäischen Ländern wird bereits die Einführung der Scharia gefordert, da die Rechtssprechung nach dem islamischen Recht für Moslems die einzige Rechtsgrundlage ist, die sie anerkennen, wie z.B. www.sharia4belgium.com (mit Google Übersetzer auf deutsch lesbar)





Mark Steyns höchst bemerkenswertes Vorwort

26 05 2012

Lesen Sie hier Mark Steyns höchst bemerkenswertes Vorwort zu dem Buch  ’Marked for Death’ von Geert Wilders.

Selbst wenn Geert Wilders vollkommenen Schwachsinn reden würde, dann hätte er das Recht das zu tun. Das ist Meinungsfreiheit. Das ist ein wesentlicher Bestandteil des christlich-jüdischen Abendlandes. Das ist ein wesentlicher Teil Europas. Leider sehen die regierenden Politiker Europas das anders (“Der Islam gehört zu Deutschland”).

Im Islam gibt es aber keine Meinungsfreiheit. Wenn jetzt der Islam zu Deutschland oder zu Europa gehört, dann stehen wir vor einem grundlegenden Konflikt.  Wie verträgt sich Meinungsfreiheit und die gewaltsame Unterdrückung der Meinungsfreiheit in ein und demselben System? 

Anscheinend gewinnt der, der bereit ist Gewalt anzuwenden. Denn diese Gewaltbereitschaft erzeugt Angst. Angst lässt auf Meinungsfreiheit verzichten. Wenn Europa so weitermacht, dann gibt es sich auf.

Beide Systeme, das westlich liberale, und das islamische System können nicht in Einheit und Frieden gemeinsam miteinander in einem Land existieren.  Das zeigt uns die Geschichte, begonnen mit dem Koran, den Hadithen, der Roland Sage, usw.  Das zeigt uns die Realität in den islamischen Ländern. Der Islam kann im Westen nur friedlich existieren, wenn er in einer sehr unbedeutenden Minderheit ist.

Der Denkansatz der Systeme ist zu unterschiedlich. Der Kulturrelativismus ebnet den Weg für den Islam und seinen totalitären Anspruch.

Wir werden uns für einen Weg entscheiden müssen. Keine Entscheidung zu treffen, unterstützt automatisch den Weg des Islams. Nicht umsonst bedeutet Islam übersetzt “Unterwerfung”.





Spindelegger und die Königlich Abdulazizische Toleranz

5 05 2012

Spindelegger lässt mit Hilfe von österreichischen Steuergeldern ein von Saudis arrangiertes Zentrum für interreligiösen Dialog errichten und betreiben.

Auf eine Anfrage an Spindelegger, dass ich als Österreicher das Recht haben möchte, meine persönliche Bibel auf eine Geschäftsreise in das Land der königlich abdulazizischen Toleranz mitzunehmen, habe ich niemals eine Antwort bekommen.

Welchen Schluss kann man daraus ziehen? Welche Toleranz meint Spindelegger?

1.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der chinesischen, wenn sie vom “Platz des Himmlischen Friedens” spricht.

2.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der sowjetischen, wenn sie von “Demokratie” sprach.

3.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der nationalsozialistischen, als sie mit Stalin einen Pakt schloss.

4.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für saudische Pädophilie, 10-jährige Mädchen zwangszuverehelichen.

5.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Länder, in welchen Christen für ihren Glauben im Gefängnis landen.

6.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Religionen, welche Konvertiten mit dem Tode bestraft.

7.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Ideologien, welche Frauen wie Tiere behandeln.

8.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Fanatiker, welche den Terrorismus finanzieren und das friedliche Zusammenleben von Menschen beenden möchten.

9.) Spindelegger wünscht sich die Toleranz der Österreicher für islamischen Faschismus, für Menschenrechtsverletzungen, für Polygamie, für den Rassenhass gegen Juden und gegen Israel.

10.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für die weitere Einschränkung der Glaubens-, Gewissens- und Redefreiheit.

11.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für die Beschimpfung des Christentums und für die weltweite Christenverfolgung.

12.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für den Wunsch nach Zerstörung aller christlichen Kirchen auf der arabischen Halbinsel.

Anders kann man es nicht verstehen, dass ein Minister eines europäischen Landes ein Propagandazentrum des faschistoiden Islamismus in Wien errichten lässt, ohne das Recht für Christen einzufordern, ein christliches Glaubenszentrum in Riad bauen zu dürfen, welches auch von moslemischen Einheimischen besucht werden kann.  Königlich abdulazizische Toleranz bedeuten das strikte Verbot, eine Bibel zu besitzen – nicht einmal Ausländer dürfen ihr persönliches Exemplar in ihrem Gepäck mitnehmen. Ein Minister opfert offensichtlichen Feinden einer demokratisch-offenen Gesellschaft Steuergelder.

Wohl gibt es 3 Möglichkeiten, warum er es tut:

I.) Aus Überzeugung.

II.) Aus Dummheit.

III.) Aus Gründen, welche wir als gelernte Österreicher und aus dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Genüge wissen. Noch wissen wir ja nicht, woher Parteien ihre Spenden und Politiker ihre Inserate bezahlt bekommen.





“Alles in einem Atemzug” – Kritik am „Wort zum Sonntag“ vom 14. April 2012

15 04 2012

Sie ist eine der ältesten Sendungen im deutschen Fernsehen und hat damit schon nahezu „Kult“-Status erreicht: Woche für Woche lauscht eine beständige Zuschauergemeinde dem „Wort zum Sonntag“ im „Ersten“. Immer wieder gab es Kritik, Skandale und Eklats über das, was so manche Geistliche oder Ordensschwestern verbreitet haben.

Auch am gestrigen 14. April 2012 war wieder ein Moment, indem man standhaft dem, was Pfarrer Wolfgang Beck an die Menschen gerichtet hat, entgegentreten muss, wenn man für eine reflektierte und journalistische Arbeit einsteht, die man auch von dieser dreieinhalb minütigen Ausstrahlung erwarten sollte. Dass in der Vergangenheit viele Redaktionen Probleme damit hatten, einzelne religiöse Strömungen ausreichend auseinander zu halten, ist nichts Neues. Viel Empörung gab es da, doch diese muss noch größer sein, wenn ein katholischer Theologe jegliche Differenziertheit im Denken vermissen lässt, die man ihm zugestehen würde.

Beck scheint aber gerade Anderes bewiesen zu haben: In seinem Wort, das in der schlussendlichen Botschaft von der Notwendigkeit, Kompromisse einzugehen, endet, tauchen bemerkenswerte Gleichstellungen auf, die nur entrüsten können. Zeigt sich der Pfarrer in seinen ersten Absätzen beeindruckt von denen, die in ihrem Glauben konsequent sind, warnt er an späterer Stelle genau vor diesen: Fundamentalisten seien es, die nicht hinterfragen würden und keine Kritik zuließen.

Und erinnert man sich an seine ersten Zeilen, so hat Beck klare Beispiele für diese Konsequenten genannt: In einem Atemzug erwähnt er die „Piusbrüder, evangelikale Gruppierungen und muslimische Salafisten“. Evangelikale und konservative Katholiken fühlen sich geehrt, wenn man ihnen nachsagt, sie hätten (im Gegensatzu zu vielen anderen Christen) noch ein Fundament, auf das sie sich beziehen können. Werden aus diesem Fundament allerdings offenbar mit muslimischen Gottesanbetern gleichgesetzte Christen, die von derselben Konsequenz besessen sind, wird aus Lob rasch Verleumdung.

Denn anhand der Beispiele kann man davon ausgehen, dass Beck den Begriff der „Fundamentalisten“ nicht in positivem Sinne meint, sondern den Gedanken an die Salafisten verfolgt, die derzeit in deutschen Städten Korane verteilen, welche in ihrer Auslegung Menschenunwürdiges und –verachtendes propagieren. Vom Verfassungsschutz beobachtet, sind diese Muslime nicht konservativ, sondern in ihren Ansichten radikalisierend, schrecken offenbar nicht vor Gewaltbotschaften zurück und nutzen die Meinungsfreiheit eines demokratischen Landes, welches sie gleichzeitig zu einem Gottesstaat verwandeln wollen.

Wer Evangelikale und überzeugte Katholiken in einen Satz mit denen bringt, die sich unserer Grundordnung zuwider stellen, die totalitär Religion durchsetzen und mit Konsequenz nur gemein haben, in ihrer Zielsetzung unabweichlich einer Schrift zu folgen, die Andersgläubige mit dem Tod bestrafen will, zeigt populistische statt argumentative Weisheit. Evangelikale nehmen die Bibel ernst – und sie fordern auf, sich Gottes Wort in seiner Ganzheit zu öffnen. Sie verbreiten aber eine Botschaft der Liebe, die Jesus ihnen mit auf den Weg gegeben hat. Sie verfolgen eine Mission, von der Gnade zu berichten, die uns Menschen durch die Auferstehung des Herrn zuteil wurde.

Wer hier Parallelen sieht und Fundamentalisten mit denen verwechselt, die von ihrem Fundament Christus nicht abrücken, ist der Aufgabe eines „Wortes zum Sonntag“ nicht gewachsen.

Das gestrige Wort zum Sonntag ist nachzulesen unter:

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wort-zum-sonntag/sendung/2012/beck-14042012-100.html

Dennis Riehle





Kurzkommentar zum “Bürger-Dialog”

26 03 2012

Zum „Dialog über Deutschland“ und den Vorschlag, die Diskussion um den Islam „offen“ zu führen (https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=309) meine folgende Reaktion:

In aller Debatte ist besonders die Differenzierung in den Mittelpunkt zu stellen: Der Islam hat in vielen Teilen (besonders bei den oberen Anführern) bis heute die notwendige kritische Exegese seiner Schriften verpasst. Die Säkularisierung, die das Christentum durchlaufen hat und die es in weiten Bereichen zu einer Distanzierung von menschlich unhaltbaren Aussagen der Bibel aufruft, wäre eine notwendige Bedingung, damit zwischen einer Religion, deren Anhänger durchaus auch friedliebende Vorstellungen haben (man beachte die Muslime in Deutschland, die zur Integration bereit sind), und einer Staatsform, die der Islam vielen Regionen der Welt im Sinne eines Gottesstaates im gleichen Atemzug wie sein religiöses Verständnis untrennbar propagiert, unterschieden werden kann.

Hinreichende Bedingung ist für einen Islam (und gerade für dessen gemäßigten Anhänger), der sich multikulturell in der westlichen Welt einbinden will, dass unter Beibehaltung der religiösen Tradition, aber einem Ablegen eines diktatorischen Staatsverständnisses ein Bekenntnis der Muslime zur gemeinsamen Grundlage aller Religionen in Deutschland, dem weltlichen Grundgesetz, erfolgt.

Dass aber auch hierzulande weiterhin auszugsweise fehlende Bereitschaft von manchen muslimischen Gruppen zu diesen zwei Schritten zu erkennen ist, macht die Diskussion über diese Vertreter des Islam (nicht: des gesamten Islam) und Anstrengungen zur Einhaltung unserer Verfassung unabdingbar – und das in offenem Dialog!

Dennis Riehle





Kreuz und Halbmond – Der Zusammenprall zweier Kulturkreise –

29 02 2012

von Inge M. Thürkauf

Der Islam befindet sich in einem gravierenden Wandlungsprozeß. Für Jahrhunderte war die islamische Welt ein in sich geschlossener Kulturkreis. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat die westliche Zivilisation mit ihrer technischen Überlegenheit auch die politischen, öffentlichen und privaten Lebensbereiche der muslimischen Gesellschaft berührt.

Betrachten wir jedoch zunächst die weltgeschichtlichen Bedingungen unter denen der Islam entstehen konnte.

Irrlehren im Christentum: Seit dem Beginn des Christentums stand die Kirche im geistigen Kampf mit Abspaltungen, die in nachapostolischer Zeit die Lehre der Botschaft Christi zu erschüttern suchten. Einen Höhepunkt der Zersetzung kann man in den beiden Irrlehren des Nestorianismus und Monophysitismus erkennen. Die Lehre des Nestorius, der behauptete, Christus sei ein Mensch, der Gott in sich trägt, und nicht vielmehr Gott selber der Wahrheit nach, wurde auf dem Konzil von Ephesus 431 verurteilt. Aus dem Bestreben, den Nestorianismus völlig zu überwinden, entstand ein neuer Irrglaube: der Monophysitismus, der erklärte, in Christus sei die menschliche Natur so in die göttliche eingegangen, daß nur eine Natur, und zwar die göttliche, vorhanden sei. Christus sei wahrer Gott, aber nicht wahrer und wirklicher Mensch wie wir. Dieser falsche Glaube wurde auf dem Konzil von Chalzedon 451 verworfen. Beide Irrlehren schließen eine wirkliche Erlösung des Menschengeschlechts durch Jesus Christus im Sinne einer vollwertigen Sühneleistung aus.

Trotz Ablehnung durch die Konzilien von Ephesus und Chalzedon erstarkten nach dem 6. Jh. diese glaubenszersetzenden Lehren zu selbständigen von Rom wie auch von der östlichen Reichskirche getrennten Nationalkirchen. Die Einheit der Ostkirche wurde zerrissen. Die Ideen des Nestorius verbreiteten sich über die gesamte Kirche Persiens. Von dort aus entstanden nestorianische Gemeinden in Syrien, Palästina, Ägypten und Nordarabien, später drangen sie nach Indien vor, dann nach China und weiter nach Sibirien.

Eroberungen durch den Islam: Als Mohammed (570-632) im Jahre 610 in Mekka seine Offenbarungen erhielt – nach seinem Zeugnis von Allah durch den Engel Gabriel übermittelt – war ein großer Teil der östlichen Christenheit durch den Nestorianismus und den Monophysitismus entzweit. Bei der Eroberung Ägyptens im Jahre 642 durch muslimische Araber, standen den 300 000 rechtgläubigen Christen rund 6 Mio. monophysitische Ägypter gegenüber und Ende des 6. Jahrhunderts nahm auch die alte syrische Kirche, mit Antiochien als Mittelpunkt, die Irrlehre des Monophysitismus an. Eine uneinige Christenheit jedoch, die zentrale Bereiche des Glaubens in Frage stellt, schafft Angriffsflächen für eine Religion, die den Anspruch erhebt, die ganze Welt im Kampf gegen die „Ungläubigen“ bis zu deren Tod in ein Haus des Islam (Dar al-Islam) zu verwandeln. Nach der Überzeugung der Muslime wird dieser Kampf erst zu Ende sein, wenn die ganze Welt das „Haus des Islam“ angenommen hat, denn „die Grenze des Islam ist die Grenze der Welt“. Diese Aussage stützt sich u. a. auf Sure 33, Vers 27 im Koran, wo es heißt: „Allah hat euch zu Erben gesetzt über die Ungläubigen, über ihre Äcker und Häuser, über all ihre Güter und über alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet.“ Dabei ist das Ziel des Islam nicht so sehr, alle Menschen im Islam zu vereinen, sondern seine Bestrebungen gehen dahin, die ganze Welt unter das islamische Gesetz, der Sharia, zu stellen, weil nur das göttliche und daher vollkommene Gesetz der Sharia den Menschen Frieden bringen kann. Also nicht nur der Koran, sondern im gleichen Maße auch die Scharia, das auf der Basis des Koran beruhende Gottesgesetz, bestimmt den Islam.

Schon unter Mohammed breitete sich seine Lehre über den größten Teil Arabiens aus. Bereits drei Jahre nach seinem Tode begannen die Eroberungszüge in den ehemals christlichen Ländern und Regionen. 635 wurde Damaskus unterworfen, in den folgenden Jahrzehnten Mesopotamien, Jerusalem, Persien, ganz Ägypten und Zypern, Karthago. Im Westen überschritten 711 die Muslime die Straße von Gibraltar und eroberten Spanien. Der Islam drang in Gallien ein.

Erst der Frankenkönig Karl Martell machte 732 durch die siegreiche Schlacht zwischen Tours und Poitiers dem weiteren Vordringen des Islam im Westen ein Ende. Im Osten hingegen gingen die muslimischen Eroberungszüge weiter. Ende des 13. Jh. unterwarfen die Araber die Mongolen, die im 14. Jahrhundert den Islam annahmen. 1453 fielen Konstantinopel und damit die Hauptkirche der östlichen Christenheit, die Hagia Sophia, erbaut zu Ehren der göttlichen Weisheit. Dieses Wunder christlicher Kunst und Schönheit wurde in eine Moschee verwandelt, die Kreuze gegen den Halbmond ausgetauscht.

Von keiner anderen religiösen Bewegung wurde die Welt so rasch unterworfen wie vom Islam, allerdings nicht durch Lehre und Überzeugung, sondern durch Dijhad, durch „Feuer und Schwert“. Es hat sich bestätigt, was Kaiser Konstantin d. Gr. als Warnung an die versammelten Bischöfe des Konzils von Nizäa (325) gerichtet hat, eine Warnung, die bis in unser 21. Jahrhundert ihre Gültigkeit behalten hat: „Denn für schlimmer als jeder Krieg und jeder furchtbare Kampf gilt mir der innere Zwist der Kirche Gottes, und schmerzlicher scheint mir dieses als Kämpfe nach außen.“ Die Geschichtsanalyse des spanischen Philosophen Donoso Cortes bestätigt in seiner Rede an das spanische Parlament 1849 über 1500 Jahre später die mahnenden Worte Kaiser Konstantins: „Ich habe…viele Individuen gesehen und kennengelernt, die aus dem Glauben austraten und zu ihm zurückgekehrt sind; unglücklicherweise aber… habe ich niemals ein Volk gesehen, das zum Glauben zurückgekommen ist, nachdem es ihn verloren hatte.“

Siege über das Osmanische Reich: Einen Höhepunkt des Expansionswillens der Türken war die erste Belagerung Wiens im Jahre 1529. Suleyman der Prächtige wollte mit einem gewaltigen Heer den „Goldenen Apfel der Deutschen“, wie die Osmanen die Stadt Wien nannten, erobern. Doch hier erfuhren sie eine Niederlage. Trotz militärischer Übermacht konnten sich die Belagerer nicht durchsetzen und mußten sich nach heftigen Kämpfen unter großen Verlusten zurückziehen.

Einen weiteren Sieg über das Osmanische Reich, der nicht zuletzt der Macht des Rosenkranzgebetes zugeschrieben wurde, errang die „Heilige Liga“ mit Spanien an der Spitze und Don Juan de Austria als Oberbefehlshaber am 7. Oktober 1571 in der Seeschlacht bei Lepanto. Noch heute erinnert alljährlich das Rosenkranzfest, das Papst Klemens XI. auf die ganze Kirche ausdehnte, an dieses Ereignis. Mit dieser Schlacht wurde der Mythos vom unbesiegbaren Heer der Osmanen gebrochen.

Die entscheidende Wende im Kampf gegen den Weltherrschaftsanspruch des Islam leitete 1683 die zweite türkische Belagerung der Donau-Metropole, dem Tor zum Abendland, ein. Dem noch vom 30jährigen Krieg zerrütteten „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ stand wiederum eine zahlenmäßig überlegene Militärmacht gegenüber. Diesmal scheiterte die türkische Belagerung am zähen Willen der Bevölkerung und am rechzeitigen Eintreffen des Entsatzheeres aus Lothringen, Sachsen, Bayern und Baden, über das der polnische König Jan Sobjeski den Oberbefehl hatte. Es war ein geglückter Zusammenschluß der abendländischen Christenheit. Eine unrühmliche Rolle spielte Frankreich. Louis XIV., der „Sonnenkönig“, benützte die Türken als Bundesgenossen und hoffte dadurch auf eine Schwächung Österreichs. Am Morgen des 12. September 1683 erfolgte der Angriff. Vor der Schlacht riefen die Christen die Gottesmutter um Schutz und Hilfe an. Das Türkenheer wurde vernichtend geschlagen. Als Dank für die Befreiung Wiens hat Papst Innozenz XI., der den Ehrentitel „Verteidiger des christlichen Abendlandes“ erhielt, am 12. September das Fest Maria Namen eingeführt und zum Festtag für die ganze Kirche erhoben.

Die Abwehr der Türken und die damit verbundene Schwächung des osmanischen Reiches. waren für Europa von größter Bedeutung. Bei einem Sieg der Osmanen wären weite Teile Europas unter den Islam gefallen. – Das war vor über 300 Jahren!

Das Umfeld und die Kultur, in die der Islam sich bilden konnte, war das Arabien des siebten Jahrhunderts (heute formen Jemen, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait und Jordanien die arabische Halbinsel). Vom nordarabischen Nestorianismus hat Mohammed einen großen Teil dessen erhalten, was er an christlichen Ideen besaß.

Die bemerkenswerteste Eigenschaft der Araber zur Zeit Mohammeds war ihr Hang zum Exzeß, den sie sogar in ihrer Lyrik verherrlichten. In einer älteren Dichtung wird diese Tendenz des Extremismus stolz beschrieben: „Wir sind Leute, für die es keinen Mittelweg gibt, und Toleranz ist nicht unser Weg. Wir bekommen, was wir wollen, oder wir sterben noch am selben Tag bei dem Versuch“ Diese Mentalität hat sich der Islam zu eigen gemacht, ja er bekräftigte noch die arabische Neigung zu Gewalt als Zeichen männlicher Tapferkeit. „Es gibt eine ganze Sure, die ‚Die Kriegsbeute’ heißt. Es gibt keine Sure, dieFrieden’ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam. Wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam“, (Belehrungen eines Scheichs der al Azhar-Universität, Kairo, an seine Studenten). Mohammed war ein kriegerischer Prophet, und die islamischen Eroberungen von China bis Spanien folgten gleichsam diesem Prinzip. An dieser Vorbildfunktion Mohammeds hat sich für die mit dem Koran verbundenen Muslime nichts geändert. Daher haben Muslime, die stark vom Islam geprägt sind, eine andere Sichtweise auf Aggressionen, Wut und drohendes Verhalten.





Scharia-Richter: SPD-Minister auf Abwegen

17 02 2012

Von sozialdemokratischem Denken hatte die SPD schon lange nichts mehr zu bieten. Für ihr Klientel und Stammwählerschaft bot sie in den letzten Monaten eine wahrliche Kurvenfahrt an, bei der man befürchten musste, dass sie alsbald aus der Bahn fliegen würde. Das scheint nun geschehen: Egal, wie man beispielsweise zum Thema „Stuttgart 21“ oder „Vorratsdatenspeicherung“ stehen mag, das Anbiedern in diesen Fragen an die Union (und das damit wohl angedeutete Bestreben nach einer Großen Koalition) und der Versuch, in manchen Einstellungen noch rechts zu überholen, war schon kaum mehr zu übersehen – doch nun eben ein Vorstoß, der selbst so manch hart gesottenen Beobachter die Augen reiben ließ:

Der rheinland-pfälzische Justizminister der SPD, Hartloff, hat vorgeschlagen, in Deutschland über die Einführung von „Scharia“-Gerichten nachzudenken. Konkret forderte er, in außerstrafrechtlichen Fragen zu ermöglichen, einen Richter anzurufen, der auf Grundlage des islamischen Rechts urteilt. Der Minister stellt dabei allerdings die Bedingung, dass nur familiäre, nachbarschaftliche oder zivile Streitigkeiten vor solch einem Gericht ausgetragen werden dürften und die Anwendung der Scharia Strafen, die mit der deutschen Rechtsordnung nicht in Einklang zu bringen sind, ausschließt.

Man muss fragen: Hat Hartloff schon einmal einen Elefanten durch ein Nadelloch geschoben? Ähnlich verhält es sich mit seiner Forderung: Die Scharia, die nahezu grenzenlos Strafen der menschenunwürdigsten Artbejaht, soll in das freiheitlich-demokratische Rechtssystem der Bundesrepublik gedrückt werden? Islamisches Recht bedeutet in aller Regel auch: ganz oder gar nicht. Wie schwer es Reformer haben, die die Scharia – anlehnend an Koran und Prophetien – relativieren wollten, sieht man derzeit in den Umbruchstaaten in der Arabischen Welt.

Hartloff argumentiert, man schaffe keine Parallelgesellschaften durch die Einführung solcher Gerichte. Immerhin gäbe es auch in Deutschland Rechtssprechungen in eigenen Systemen – beispielsweise im Kirchenrecht oder bei vereinsinternen Schiedsgerichten. Der Justizminister vergleicht damit eine Rechtswesen, das allein auf nichtweltlichen und von kulturellem Separationsgedanken geprägten Religionsschriften beruht, mit innerdemokratischem Regelungswerk, das in seiner Harmlosigkeit schon zu vielfachem Streit geführt habt (man vergleiche diverse kirchenrechtliche Entscheidungen im Personalwesen).

Es kann kaum zynischer sein, dass ein Justizminister, der zur Verteidigung unserer freien Rechtsordnung verpflichtet ist, die Toren für die Scharia öffnen möchte, die abgehackte Hände ebenso wie die Steinigung und Blenden befürwortet. Auch wenn Hartloff all diese Elemente des islamischen Rechts ausklammern möchte und es zudem nur in zivilen Rechtsfragen angewendet sehen will, öffnet er damit im Wissen, dass die Scharia nicht an westliche Kulturkreise und Grundrechtsvorstellungen anpassbar und in ihrer Gesamtheit – wie es die islamischen Gelehrten immer wieder betonen – nicht veränderbar ist, dem Einzug von Unmenschlichkeit Tor und Tür.

Ob die Unterdrückung der Frau, das Bejahen von Gewalt oder die Feindschaft gegenüber Andersdenkenden – ein sozialdemokratischer Minister muss sich der Tragweite seiner Äußerungen nicht bewusst gewesen oder für sein Amt völlig ungeeignet sein, wenn er über Umwege Integration von muslimischen Mitbürgern mit der Toleranz eines aus europäischer Sicht gesehenen Unrechts-Rechtssystems verwechselt. Wenn man Hartloffs Gedanken weiterführt und interpretiert, würde Deutschland mit solch einem Schritt die Verteidigung der mühsam erarbeiteten Demokratie und Freiheit aufgeben und sich einer religiös motivierten Rechtsordnung unterwerfen, die keine Abtrünnigen duldet…

Dennis Riehle





Der heikle Aspekt im Islam – die Frau und die Islamophobie

19 12 2011

Foto: Kenneth Taylor Jr

Von Inge M. Thürkauf

Die Stellung der Frau im Islam gehört vermutlich zum heikelsten Aspekt in der Auseinandersetzung der beiden Kulturen von Kreuz und Halbmond. Traditionelle Muslime haben einen anderen Blick auf das Verhältnis zwischen den Geschlechtern als der westlich orientierte Mensch. Der Koran postuliert die Überlegenheit des Mannes, verlangt von den Frauen Gehorsam und legitimiert deren körperliche Züchtigung. In einem Hadith (Sammlung der Worte und Taten Mohammeds) lesen wir, daß der Prophet festgestellt habe, den Frauen fehle es an Vernunft und an Religion. Die Frauen fragten nach dem Grund. Er antwortete: „Ist die Zeugenaussage der Frau nicht halb so viel wert wie die des Mannes? Das kommt von ihrem Mangel an Vernunft. Muß sie nicht während der Menstruation aufhören zu fasten und zu beten? Das kommt von ihrem Mangel an Religion“ Ein weiterer Hadith sagt aus, daß die Mehrheit der Menschen in der Hölle aus Frauen besteht. Aus diesen Gründen müsse sie im Haus bleiben. „Die Frau ist eine Aurah (das Wort bedeutet Mangel, kann aber auch die Schamgegend betreffen), wenn sie ausgeht, dann kommt ihr der Teufel entgegen. Sie ist am nächsten zu Gott, wenn sie in ihrem Haus tief steckt.“ Vor der Welt verborgen, gerät sie nicht in die Lage, Schande über die Familie zu bringen und ihre Ehre zu beschmutzen. Nichts zählt mehr in der muslimischen Welt als die Ehre. Zwangsheirat und Familienrache im Namen der Ehre gehören unter Muslimen auch in den westlichen Ländern zum Alltag. In den letzten Jahren gab es über 50 Ehrenmorde allein in Deutschland, weltweit ca. 5000, die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen, gar bis zu 100 000 Ehrenmordopfer pro Jahr nach einem Bericht der UN. Sichere Statistiken gibt es nicht, da manche Taten als Unfall getarnt sind, oder eine Frau wird als vermißt gemeldet, und niemand ist bereit, Auskunft zu geben. Bis auf wenige Ausnahmen sind die meisten Opfer Frauen.

Die Frau wird mit ihrer ganzen Person auf Sexualität reduziert. Daher die Forderung nach ihrer Verschleierung, damit sie dem Mann nicht zur Fitna, zur Unruhe werden kann. Dies wirft nicht unbedingt ein vertrauenerweckendes Licht auf die Männer. Offensichtlich reduzieren sie sich selbst zu einem triebhaften Wesen, das beim Anblick einer Frau die Kontrolle verliert. Daß der Mann seinen Sexualtrieb könnte beherrschen lernen, davon ist weder im Koran noch in den Hadithen etwas zu finden. So ergibt sich sowohl für die Frau als auch für den Mann ein erniedrigendes Bild der Geschlechter, und es ist daher nur allzu verständlich, daß vor allem junge Musliminnen, die in einem westlichen Land geboren und aufgewachsen sind, sich der unwürdigen Prägung, Besitztum der Männer zu sein, entledigen wollen. Tragischerweise orientiert sich ihr Anspruch auf Freiheit und Gleichberechtigung am westlichen Ideal. Sie stellen sich dadurch mit ihrem irregeleiteten Freiheitsideal außerhalb der Umma, der islamischen Gemeinde. Jedoch wird das Wertesystem des Westens von den meisten Muslimen, Frauen wie Männer, verachtet. „Was ist das für eine Welt“, ereiferte sich eine Kopftuch tragende Frau im Verlauf einer hitzigen Diskussion in Paderborn, „in der Frauen halb nackt ihren Körper zur Schau stellen? Was für eine Freiheit soll das sein?“

Kritik an einer Gesellschaft, die immer mehr einem sittlichen und moralischen Tiefpunkt entgegensteuert, wird durchaus von gläubigen Christen geteilt. Sie haben jedoch mit beruflichen Nachteilen oder gar richterlicher Verfolgung zu rechnen, wenn sie aus Glaubens- oder Gewissensgründen auf Zustände hinweisen, die der christlichen Moral und Ethik entgegenstehen, wie: Abtreibung, Homosexualität, schulische Sexualerziehung, schamlose Kleidung oder die neue Ideologie von Gender Mainstreaming mit der ganzen Skala ihrer hedonistischen Facetten. Muslime haben in dieser Beziehung nichts zu fürchten. Ihnen wird zugute gehalten, daß ihre Ansichten eben kulturbedingt sind. Diese Ungleichbehandlung spiegelt sich auch bei der Anwendung gesetzlicher Bestimmungen wider: Die 2008 in Wien neugegründete Agentur der EU für Grundrechte (FRA) verfolgt jede Form der Diskriminierung, des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit mit der damit einhergehenden Intoleranz, wobei laut Direktor Morten Kjaerum die zunehmende Islamophobie (das bedeutet: Angst vor dem Islam) in Europa als größte Herausforderung und deren Bekämpfung als wichtigste Aufgabe gesehen werden muß. Hingegen findet die weltweite Christenverfolgung in seiner Agenda keine Erwähnung, obwohl aufgrund von Diskriminierungen durch radikale Muslime immer mehr Angehörige christlicher Minderheiten den Nahen und Mittleren Osten verlassen. Der Anteil der Christen im Nahen Osten sinkt fast überall. Arabien droht zur christenfreien Zone zu werden. Der ägyptische Kopten-Bischof Stephanos klagt: „Christen in Ägypten erleben die schlimmste Zeit der letzten Jahrhunderte. Es werden auch systematisch Kirchen zerstört, ohne daß die Polizei eingreift oder jemand dafür bestraft wird.“ Christen werden vor den Augen der internationalen Medien umgebracht. Im Sudan, im Irak und Iran und nun auch in Ägypten wird der Welt vorgeführt, wie der Islam die Christen behandelt, wenn sie sich weigern, die „Religion des Friedens“, den Islam anzunehmen. Wer will es Menschen anlasten, die aufgrund solcher Ereignisse Angst vor dem Islam bekunden, d. h. sich islamophob verhalten? Doch Präsident Erdogan nennt in seiner Düsseldorfer Rede Islamophobie, genauso wie Antisemitismus und Rassismus, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Am 13. Oktober 2011 wurde, ebenfalls in Wien, mit den Ländern Österreich, Spanien und Saudi-Arabien der Gründungsvertrag für das „King Abdullah International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue“ (ein interreligiöses Dialog-Zentrums), feierlich unterzeichnet. Die neue Institution soll u. a. weltweit zur Förderung der Religionsfreiheit dienen. „Genau dafür ist das Zentrum gegründet worden“, bekräftigt der saudi-arabische Außenminister Faisal. Man kann diese Aussage nur irritiert zur Kenntnis nehmen: Saudiarabien, wo lediglich die wahhabitische Auslegung des sunnitischen Islam erlaubt ist und jeder Abfall vom Islam mit dem Tode bestraft wird, soll sich nun glaubhaft für Religionsfreiheit stark machen? Selbst der Großscheich der Kairoer Al-Azhar-Universität warnte davor, den Saudis in dieser Weise eine Plattform zu bieten. Doch das Dialog-Zentrum wurde unter Beisein des österreichischen Außenministers eröffnet. 





Stell dir vor, es wird gelogen und gemordet, und keinen interessiert es

14 12 2011

 

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Warum der Koran so schwer verständlich ist

20 11 2011

Weiterlesen am Blog von Michael Mannheimer








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