Gedanken zum Neuen Jahr

3 01 2012

Blicken wir zurück auf die vergangenen zwölf Monate, so wurde die Welt erneut geplagt. Und während die spirituelle Szene für dieses Jahr große Umbrüche erwartet, klingen uns noch die Mahnungen und Botschaften der Bischöfe und Kirchenvertreter aus ihren Weihnachtspredigten nach. Auch 2012 werden wir wieder bitten müssen, um Frieden und Gerechtigkeit, um Bewahrung und Gnade. Da werden die kleinen Problemen und Aufregungen, die Ärgernisse des Alltages ganz klein.

Auch Paul Gerhardt (1653) denkt in seinem Lied zur Jahreswende an die stetigen Begleiter, die uns sorgen: „Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern, wir leben und gedeihen, vom alten bis zum neuen durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen, durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken.“ (EG 58, 2 u. 3)

Was wurde in diesem Jahr gerettet! Unzählige Male der Euro, Griechenland vor dem Schuldenabgrund, Opfer von Fluten und Erdbeben in Asien. Oftmals waren all die Mühen vergebens. So wohl auch in der traurigen Geschichte des verschütteten Mädchens unter den Kreidefelsen auf Rügen, die uns im Moment beschäftigt. Zwar können wir immer wieder zu Linderung von Not und Elend, von Krisen und Konflikten beitragen – das haben die europäischen Staatschefs nahezu wöchentlich bewiesen – aber oft stehen wir da mit gebundenen Händen.

Deshalb sind wir uns als Christen auch immer wieder bewusst: „Ach Hüter unsres Lebens, fürwahr, es ist vergebens, mit unserm Tun und Machen, wo nicht deine Augen wachen.“ (EG 58, 6)

In vielen Situationen bleibt uns nichts Anderes, als mit bloßem Vertrauen Gott anzurufen. Wenn wir mit dem Unerklärlichen ringen, mit der Spannung aus weihnachtlicher Freude über Jesu Geburt und dem Grauen am Karfreitag am Kreuz – in unserem täglichen Leben macht uns die Hilflosigkeit, die wir gegenüber dieser Passion verspüren, oftmals großen Kummer.

Die Hoffnung, die uns auch in das neue Jahr tragen soll und wird, das ist unser Wissen um das gute Ende, das die Tragik um Gottes Sohn nimmt: Neben all den Leiden und all dem Dunkel leuchtet nah und fern das österliche Licht der Auferstehung, das uns stets an Grundüberzeugungen unseres Glaubens erinnert und begleitet.

In dieser Gewissheit können wir zu unserem Herrn beten: „Schließ zu die Jammerpforten und laß an allen Orten auf so viel Blutvergießen die Freudenströme fließen.“ (EG 58, 10)

Und gerade auch in diesem Sinne können wir uns im Gottvertrauen gegenseitig ermutigen:

„Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen. Sei der Verlaßnen Vater, der Irrenden Berater, der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe. Hilf gnädig allen Kranken, gib fröhliche Gedanken den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schmermut quälen. […] Das alles wollst du geben, o meines Lebens Leben, mir und der Christen Schare zum sel’gen neuen Jahre.“ (EG 58, 11 – 13, 15)

von Dennis Riehle

 





Abtreibungs-Maschinerie: Perversion einer gesellschaftlichen Gleichgültigkeit

1 12 2011

Es braucht keine Meldungen wie diese, um sich der dramatischen Entwicklungen um die Gleichgültigkeit des ungeborenen Lebens bewusst zu werden: Nachdem in Australien bei einem Zwilling im Mutterleib schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen festgestellt wurden und die Gefahr einer Fehlgeburt stieg, entschieden sich Ärzte und Eltern, das eine Kind abzutreiben, das zweite retten zu wollen. Wahrscheinlich im Trubel der unzähligen Schwangerschaftsabbrüche passierte den Medizinern ein Fehler, den man als „menschlich“ bezeichnen könnte – wenn er nicht eindrücklich belegen würde, was uns unsere Kinder heute noch wert sind.

„Aus Versehen“ trieben die Ärzte den falschen Zwilling, den gesunden, ab. Sie hatten offenbar die beiden Kinder lediglich vertauscht, sodass es zur Katastrophe kam. Man mag diesen Medizinern Fahrlässigkeit vorhalten und ihnen keine Absicht unterstellen wollen. Doch wie kann solch ein Vorfall passieren, wenn er nicht schon zur Routine geworden ist, bei dem aus Gedankenlosigkeit oder Stress heraus Unglücke geschehen? Eine Abtreibung in der 32. Schwangerschaftswoche stellt unabhängig von der zusätzlichen gesundheitlichen Gefährdung für Kind und Mutter ein besonderes Risiko dar, das es von medizinischer Seite durch besondere Aufmerksamkeit zu verringern gilt.

Gleichzeitig scheint es nicht verwunderlich, dass solche verheerenden Situationen eintreten. In den Ländern der modernen Welt boomt die „Industrie“ der Abtreibungen mit tausenden von Eingriffen jeden Tag. Man weiß nicht, ob man mit den Ärzten, die täglich Kindern das Leben verwehren, mitleidig sein soll – viel eher steigt die Vermutung, dass bei manchen der wahre Geschäftssinn dahinter steckt. Und so wird aus heranwachsenden Babys nur noch ein „Zellklumpen“, um den man sich wohl weniger Sorgen bei der Abtreibung macht, als würde man ihn als „Leben“ ansehen.

Der Vorfall mag ein „bedauerlicher Einzelfall“ sein, wie es in solchen Momenten stets heißt. Doch er steht exemplarisch für die Perversion einer gesellschaftlichen Gleichgültigkeit gegenüber dem Wert des Ungeborenen. Jeder mag mit der betroffenen Frau aus Australien mitfühlen können, die um ihre eigene Gesundheit und um die der beiden Zwillinge bangt. Zweifelsohne sind solche Situationen die schwierigsten, in denen man keine einfache Antwort auf die Frage nach einem Schwangerschaftsabbruch geben kann. Hier spielen begründete Argumente eine Rolle, die Not ist nachvollziehbar, das Ringen wir spürbar.

Doch das ist nicht der Alltag. Viel eher erleben wir heute immer wieder neu, wie täglich Abtreibungen vorgenommen werden, für die es keine Rechtfertigung geben kann. Soziale oder finanzielle Schwierigkeiten werden genannt, das Kind werde nicht in einer behüteten und umsorgten Umgebung aufwachsen können. Ängste von werdenden Müttern, oftmals selbst noch jung, spielen eine Rolle. Und gleichzeitig ist es die Überforderung oder die fehlende Weitsicht für die Verantwortung, an die bei einem raschen Seitensprung in der letzten Nacht gar nicht gedacht hat. Kinder zu bekommen, das ist Herausforderung und Glück, Aufgabe und Geschenk gleichzeitig. Und doch wollen viele Mütter nur das Eine: Den Abbruch der Schwangerschaft auf Grundlage kurz entschlossener Panik.

Niemand wird verneinen, dass es zahlreiche Mütter gibt, die sich ihre Entscheidung schwer machen. Sie suchen Beratung und Begleitung, Seelsorge und Aufklärung. Und wie oft konnte dadurch schon verhindert werden, dass ein ungeborenes Leben einer Maschinerie aus Mainstream, der die Eigenbestimmung der Frau unverantwortlich so interpretiert, dass werdende Mütter von all ihren Verpflichtungen freigesprochen werden, und einer Welt aus vielen Medizinern, die Abtreibungen zu ihrem „Business“ erklärt haben, zum Opfer fällt.

Doch es ist nicht die Meinung, der Antrieb der Einzelnen. Schwangerschaftsabbrüche sind ein in der Gesellschaft tabuisiertes Thema, das selbst bei schrecklichen Meldungen, wie der oben genannten, von den Medien und dem politischen Diskurs totgeschwiegen werden. Da rettet man sich mit Fristen und dem Zwang zur Beratung, um den Frauen ihren Schritt zur Abtreibung schwerer zu machen. Und doch wissen die meisten Verantwortlichen von den verheerenden Auswirkungen, die Schwangerschaftsabbrüche mit sich bringen können. Von Identitätskrisen bis zu Depressionen reicht die Palette an Folgen für die Frauen, die sich zu einer Abtreibung entschlossen haben.

Die Konfrontation mit der Realität ist hart – und doch könnte sicher manche werdende Mutter in ihrem Denken umgestimmt werden, wenn sie auch um die Konsequenzen für die eigene Psyche und ihren Körper wüsste. Und gleichzeitig könnten wir uns für die Frauen mehr Zeit nehmen, die wirklich um ihr Kind bangen und in echten Zwickmühlen stecken. Ihnen den Wert von behinderten Kindern zu verdeutlichen, die Alternativen zur Abtreibung wie Adoption oder die Unterstützung durch die vielen tätigen Organisationen zuzusichern oder letztlich einfach die Gelegenheit geben, mit den Gefühlen und Befürchtungen ernst genommen zu werden – solche Angebote sind wahrlich segensreich. Und Anlässe wie der im Eingang genannte sollten alle erneut ins Zweifeln kommen lassen, die Schwangerschaftsabbrüche als „Errungenschaft gelungener Partizipation“ verherrlichen.

Dennis Riehle





Sind die Stillen im Land zu still? Ein Beitrag von Jörgen Bauer

29 11 2011

Ist „Stillesein“ eigentlich noch zeitgemäß? Es galt lange Zeit als Ideal, demütig, bescheiden, zurückzuhaltend und zufrieden zu sein. Man war gehorsam, dankbar und widersprach nicht. Man zeigte Respekt und stellte keine „unverschämten Forderungen“.

 

Dieses Verhalten wird von vielen als „christlich“ angesehen. Man will nicht auffallen, sich selbst nicht so wichtig nehmen, mit den Dingen, so wie sie sind, zufrieden sein und alles in Gottes Hand legen, zu dem man regelmäßig betet. Und wenn man etwas tut, geschieht dies im Stillen und Verborgenen, eingedenk des Jesuswortes in Matthäus 6, wonach Gott alles sieht und derjenige seinen Lohn dahin hat, der seine „frommen Leistungen“ offen zur Schau stellt.

 

Dabei wird nicht bestritten dass die, als christlich angesehenen Verhaltensweisen durchaus ihre positiven Seiten haben und es ganz gewiss richtig ist, Jesus an das Steuer seines Lebens zu lassen und sein ICH insoweit zurückzunehmen.

 

Ebenso ist unstrittig, dass sich ein Wirken im Verborgenen sehr segensreich auswirken kann. Dafür gibt es viele Beispiele. Vieles, und das nicht nur in Glaubensdingen, läuft ganz erheblich besser, wenn die Fäden im Verborgenen gezogen werden, weil dadurch Reibungsverluste vermieden werden.

 

Aber kann das immer und in allen Fällen gelten? Ist der Christ ein „angepasster Untertan“ der alles als gottgegeben hinnimmt, auch da, wo eigentlich Widerspruch notwendig wäre?

 

Das ganz gewiss nicht und schon gar nicht in einer Zeit, in der das Christentum zunehmend Angriffen ausgesetzt ist.

 

Die Zeiten haben sich geändert. Bescheidenheit ist längst keine „Zier“ mehr. Die Versuchung, mit einer öffentlich zur Schau gestellte Frömmigkeit punkten zu wollen, besteht auch nicht mehr. Allenfalls könnte man dadurch das Gegenteil bewirken. Bescheidenheit und was die damit zusammenhängenden Tugenden anbelangt, werden eher als Zeichen der Schwäche und als Dummheit wahrgenommen.

 

In unserer Zeit ist es notwendig geworden, sich ein „Image“ aufzubauen, dass heißt sich so darzustellen und zu verhalten, dass man als der wahr- und ernst genommen wird, der man tatsächlich ist. Und dazu gehört dann auch, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

 

Und hier müssen die Christen in der Öffentlichkeit als Christen wahrgenommen werden. Selbst dann, wenn erst mit der Wiederkunft Christi offenbar wird, wer die Christen wirklich sind. Es reicht also nicht aus, sich im frommen Kreis gegenseitig die Richtigkeit der eigenen Anschauungen zu bestätigen und sich darauf zu beschränken lediglich im „stillen Kämmerlein zu beten“, so gut und richtig das sonst auch ist.

 

Mir fallen hierzu die drei Fischer ein, die zusammen in einem Boot saßen, als ein sturmartiger Gegenwind einsetzte. Als gute Christen, die sie waren, fiel ihnen nichts anderes ein, als gemeinsam zu beten, ohne dass das Boot dabei auch nur einen Meter weiterkam. Bis einer rief: „Brüder, wir dürfen über dem Beten das Rudern nicht vergessen!“

Genau, das ist es!

 

Denn angesichts zahlloser, sehr unerfreulicher Entwicklungen, zu denen von den „Stillen im Lande“ so gut wie nichts zu hören ist, fragt es sich, ob und inwieweit, die „Stillen im Lande“ in unserer Zeit angekommen sind.

 

Sind die „Stillen im Lande“ am Ende vielleicht „zu still“?

 

Das heißt jetzt nicht, ohne Gott und ohne Verbindung zu IHM, nach eigenem Gutdünken, in die Welt hineinzuwirken. Die Kraft zum Handeln kommt nach wie vor aus dem Gebet und aus der „Stille“. Was zu prüfen wäre, ist die Umsetzung in die Praxis.

 

In vergangenen Zeiten, als sich Gesetzgebung und öffentliche Meinung weitgehend an biblischen Werten orientierten, reichte es oftmals aus still und geduldig zu sein.

 

Mittlerweile sind wir aber in einem Neuheidentum angelangt, in dem alles das wiederbelebt wird, was man durch das Christentum als endgültig überwunden glaubte.

 

Um hier nur einiges zu nennen:

 

Kultur des Todes: massenweise Abtreibungen und liebäugeln mit der Euthanasie, Verfügbarmachung des menschlichen Lebens;

 

Verherrlichung von Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Lug und Trug in Verbindung mit einem übersteigerten Individualismus;

 

Lust- und Spaßgesellschaft, Relativismus, Beliebigkeit, Oberflächlichkeit, verbunden mit Blindheit gegenüber realen Gefahren;

 

Okkultismus, verbunden mit heidnischen Bräuchen und abergläubischen Praktiken;

 

Sexualisierung der Gesellschaft mit einer heidnischen Vergötzung der Sexualität;

 

Infragestellen der Schöpfungs- und Naturordnung, durch die Gender- und Homoideologie;

 

Damit geht einher:

 

Verhöhnung, Diffamierung, Lächerlichmachen des Christentums und des christlichen Glaubens. Feindseligkeit und böswillige Unterstellungen den Christen gegenüber, bei gleichzeitig zunehmender innerer Leere, verbunden mit dem Gefühl der Sinnlosigkeit, bei vielen Menschen;

 

Gefördert wird dies durch: kirchliche Verlautbarungen und Präsentationen sowie eine Verkündigung, bei denen das Evangelium dem jeweiligen Stand des Zeitgeistes anpasst wird, wodurch keine zuverlässigen Antworten auf existenzielle Fragen mehr möglich sind.

 

Dies geschieht: durch das Relativieren von Glaubensinhalten, durch die es zur Unverbindlichkeit und Beliebigkeit in den Aussagen kommt. Dadurch wird es möglich, massive Verstöße gegen Gottes Gebote zu tolerieren, der Verfolgung und Ermordung von Christen nicht zu widersprechen und damit zusammenhängend den Missionsbefehl zu ignorieren;

 

Manche ungute Entwicklung hätte verhindert werden können, wenn man dieser, von Anfang an, entschieden, mit dem Wort Gottes, entgegengetreten wäre, anstelle die „weitere Entwicklung abzuwarten“. Den Anfängen muss gewehrt werden, eingedenk dessen, „dass die lange Bank des Teufels liebstes Möbelstück ist“.

 

So notwendig es auf der einen Seite ist, zu aktuellen Entwicklungen Stellung zu nehmen und dazu Antworten aus dem zeitlos gültigen Wort Gottes zu finden, so ungut ist es, wenn das genaue Gegenteil geschieht, indem ständig dem Zeitgeist hinterher gelaufen und dabei das Wort Gottes aktuellen Entwicklungen angepasst und dementsprechend ausgelegt wird.

 

Nun hat diese Art der Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse, denkt man an die Vergangenheit, in der Kirche schon seit eh und je eine lange und traurige Tradition, die beinahe „selbstverständlich“ ist, weshalb man sich darüber nicht wundern muss.

 

Aber wo blieben und bleiben die „Treuen“, die es schon immer, auch in der Kirche, gab? Sollten diese über dem Beten das Rudern vergessen haben?

 

Noch sind die „Treuen“ keine verbotene Minderheit, die sich in einer „Untergrundkirche“ verstecken müsste. Noch stehen den „Treuen“ alle Möglichkeiten des Rechtsstaates, einschließlich des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung, offen.

 

Aber warum wird davon so gut wie kein Gebrauch gemacht? Möglichkeiten dazu gäbe es genug, denkt man an diverse Konferenzen, von denen in den Medien berichtet wird und an die diversen Publikationen evangelikaler Gemeinschaften und Kreise, die leider manchmal eher an die unkritische Hofberichterstattung diverser Vereinsblätter und Kundenzeitschriften erinnern. Sicher gäbe es auch die Möglichkeit an Gesprächsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen teilzunehmen.

 

Will man wieder warten bis tatsächlich nichts mehr geht? Man kann auch durch Schweigen, eben durch „Stillesein“, schuldig werden!

 

Was sagt das Wort Gottes dazu?

 

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Matthäus 5, Verse 13 – 16

 

Auf diese Verse, die nun gerade nicht zur Stille und zum sich bedeckt halten auffordern, kann eigentlich nicht oft genug hingewiesen werden. Christen haben eine Salz- und Lichtfunktion, wobei sich die davon ausgehende Wirkung ins Gegenteil verkehrt, wenn diesen Funktionen nicht nachgekommen wird.

 

Salz konserviert und verhindert die Fäulnis. Licht steht für Klarheit und Wahrheit. Wenn von den Christen Licht ausgeht – und Licht ist etwas Sichtbares – dann verändert das die Welt. Die Leute sollen sehen, dass es bei den Christen anders zugeht. Dazu müssen Christen wahrnehmbar anders handeln und auch reden, als es die Welt tut!

 

Das heißt nicht, sich nach Menschenweise selbst groß und wichtig zu machen, sondern sichtbar und auch hörbar in die Welt hineinzuwirken, wobei allein Gott die Ehre gegeben wird.

 

Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt. Kolosser 4, Verse 5 und 6

 

Das Eintreten für die Wahrheit heißt nicht, dass Christen zu allem ihren „Senf“ geben müssen. Manchmal ist „stille sein“ wirklich besser („Reden ist Silber, schweigen Gold“). Wenn wir aber reden müssen, dann klar und eindeutig und das freundlich und verbindlich, aber trotzdem kritisch und nachdenklich machend, so dass das Interesse des Hörers geweckt wird.

 

Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.

Epheser 5, Verse 10 und 11

 

Sehr interessant ist, was der bekannte Theologe Fritz Rienecker hierzu in der Wuppertaler Studienbibel kommentiert:

 

„Auf der Anklagebank sitzt der Verbrecher. Er versucht, durch lügnerische Darstellung, durch Heuchelei, mit dem ganzen Aufgebot aller ihm zu Gebote stehenden Täuschungsmittel sich als unschuldig hinzustellen. Aber der geschulte Blick des Richters durchschaut ihn, er überführt ihn der Tat.

 

So sitzt auf der Anklagebank die sündige Welt der Finsternis. Ihr Richter ist die Gemeinde der Gläubigen. Da helfen keine Täuschungsmanöver, keine Machenschaften, die Welt wird als das überführt was sie ist ‚Sünde’! Eine Trabantin der Widergöttlichkeit. So ist der Gläubige und mit ihm die Gemeinde das ewige Gericht Gottes an der Welt. Sie bedeutet ‚Krisis für eine im Sündenbann liegende Zeit’. Insofern als die Gemeinde von Ewigkeit zu Ewigkeit währt, gemäß ihrer Erwählung und Bestimmung, insofern ist die Gemeinde das ewige Gericht Gottes an dem sündhaften Zeitlichen. Die Gemeinde, der Gläubige, ist in diesem Sinne die Kritik des Ewigen am Zeitlichen, des Lichts an der Finsternis, des Göttlichen an dem Menschen.“

 

Das sind starke Worte, die nicht überheblich machen dürfen. Gemeint ist damit nicht, sich als Richter über andere aufzuspielen, sondern Fehlentwicklungen im Licht des Wortes Gottes zu erkennen und diese öffentlich zu benennen. Das einzig aus dem Grund, Menschen zum Nachdenken und zur Umkehr zu bewegen.

 

Im Neuen Testament wird verschiedentlich von der Berufung geschrieben, die Christen haben und dass sie dieser Berufung entsprechend leben sollen. Sie sind, ohne ihr Verdienst, allein aus Gnade, die aus der Welt Herausgerufenen und Königskinder.

 

Und dass Adel verpflichtet, gilt auch hier. Christen sind etwas Besonderes. Deshalb besteht auch kein Grund, sich zu verstecken oder in falscher Bescheidenheit zu üben.

 

Jesus sagt es ganz deutlich:

 

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.

Lukas 10, 16

 

Gott will nach wie vor mit uns zusammen in die Welt hineinwirken und deshalb in seinen Dienst stellen. Königskind zu sein, bedeutet nicht Nichtstun. Es ist eine große Ehre, eine Anstellung im bedeutendsten Unternehmen, das es gibt, zu haben – aber auch eine große Verpflichtung.

 

Im Sendschreiben an die Gemeinde von Laodizea rügt der auferstandene Herr die dortige Gemeinde ob ihrer Lauheit (Offenbarung 3, Verse 14 – 22) und kündigt an die Lauen aus seinem Munde auszuspucken.

 

Sollte das am Ende auf die gemünzt sein, die Ernst mit Gott gemacht haben? Der Herr spricht hier diejenigen an, die zu seiner Gemeinde zählen. Trifft das auf die, von denen man annimmt, dass sie damit gemeint sein könnten, am Ende gar nicht mehr zu, weil sie sich diese schon so weit von Christus entfernt haben, dass sie nicht mehr zu den von IHM Angesprochenen gehören und stattdessen wir gemeint sind?

 

Darüber lohnte sich nachzudenken und als notwendig erkannte Korrekturen vorzunehmen.

 





Ausschluss von sexualethischen Fachverbänden? – Diakonie-Präsident soll entscheiden

27 11 2011

Nicht zum ersten Mal macht der menschenrechtspolitische Sprecher der Bundestagfraktion von „Bündnis 90/Die Grünen“, Volker Beck MdB, als selbsternannter Vertreter der Schwulen- und Lesbenbewegung auf sich aufmerksam: Schon in der Vergangenheit hatte er seine Funktion als Abgeordneter ausgenutzt, um sich hochoffiziell gegen „evangelikale“ Christen zu wenden. So hatte er unter anderem Finanzmittel an das „Christival“ kritisiert und entsprechende Anfragen an die Bundesregierung gestellt.

Nun tischt Beck einen neuen „Skandal“ auf: Getrieben von seiner Sehnsucht nach immer neuen Rechten von Homosexuellen, verurteilt er schon lange die Arbeit christlicher Beratungsorganisationen, die Hilfe suchenden Schwulen und Lesben Therapie zur Veränderung ihrer sexuellen Orientierung anbieten. Dass Beck mit seinem Verständnis von Toleranz vielen Homosexuellen die Freiheit abspricht, selbst und aus eigener Entscheidung heraus Seelsorge oder therapeutische Begleitung in Anspruch zu nehmen, wenn innere Konflikte plagen, scheint der Menschenrechtler nicht zu bemerken.

Aktuell hat er sich an den Präsidenten des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewandt – und diesen aufgefordert, den Ausschluss der Kommunität „Offensive junger Christen“ (OJC), die das „Institut für Jugend und Gesellschaft“ (DIJG) betreibt und sich mit möglichen Formen von Therapie und Umgang mit Homosexuellen, die Schwierigkeiten mit ihrer sexuellen Ausrichtung haben, auseinandersetzt, aus dem Dachverband zu prüfen. Gleichzeitig fordert er dies auch bezüglich des „Weißen Kreuzes e.V.“, des sexualethischen Fachvereins, der sich insbesondere mit Fragen von Selbstbefriedigung, Sex vor der Ehe oder Pornografiesucht beschäftigt.

Doch nicht alle fühlen sich vom „Verteidiger“ der Lesben- und Schwulenrechte vernünftig vertreten. Insbesondere ist zu beklagen, dass Herr Beck immer wieder neue Berechtigungen einfordert, die über die allen Bürgerinnen und Bürgern zustehenden Rechte hinausgehen – und damit zu einer Bevorteilung von Homosexuellen führen würden. Deutschland hat in seiner Vergangenheit mit Nachdruck an der Abschaffung von Ungleichheiten gegenüber Schwulen und Lesben gearbeitet. Dass durch föderalistische Hürden noch nicht alles so optimal ist, wie man es sich wünschen würde, ist zweifelsohne zuzugestehen. Gleichwohl liegt in der Diskriminierung und Ausgrenzung mancher Homosexueller bis heute aber auch ein gesellschaftliches Problem vor. Und gleichzeitig muss man Schwule und Lesben, die in aggressiver Weise stets weitere Rechte einfordern und Vorurteile durch „Demonstrationen“ gegen sich selbst bestärken, die mittlerweile eher freizügigen Partys zur Schaustellung gleichen, hierfür mitverantwortlich machen.

Insgesamt zeigen sich viele Schwulen und Lesben zufrieden damit, die gleichen Rechte zu genießen wie jeder andere Mensch. Dieser Umstand ist durch unsere Verfassung ohnehin gewährleistet – ein häufiger Aufschrei über mangelnde Berechtigungen von Homosexuellen geht deshalb häufig über das Ziel hinaus.

Und gleichzeitig muss anhand des derzeitigen Beispiels ausdrücklich festgehalten werden: Herr Beck sieht psychische Probleme von Homosexuellen allein im Zusammenhang mit Ausgrenzung, Stigmatisierung und Diskriminierung durch die Gesellschaft. Er reduziert damit seelische Schwierigkeiten von Homosexuellen auf exogene, also von außen einfließende Ursachen.

Viel häufiger sind endogene, von innen kommende Zerrüttungen Ausschlag gebend für das Bedürfnis nach Unterstützung. Die eigene Abneigung gegenüber homosexuellen Sexualpraktiken, der Wunsch nach heterosexueller Liebe sind ganz oft Auslöser für Zerrissenheit und die Sehnsucht nach Veränderung. Noch offensichtlicher stellen sich die Probleme bei der „Ich-dystonen Persönlichkeitsentwicklung“ dar, bei der eine völlige innere Distanzierung von der eigenen Identität vorliegt – leider wirft Herr Beck den Organisationen immer wieder vor, alle homosexuellen Hilfesuchenden als unter dieser Störung leidende Patienten abzustempeln.

Die von Herrn Beck in diesem Zusammenhang genannten „reparativen Therapien“, in denen nach seiner Ansicht Homosexuelle zum Ablegen ihrer Homosexualität genötigt werden, stellen sich in Wirklichkeit als eine tief in die Psyche einblickende Form der Therapie dar, die mögliche – und mittlerweile auch nachgewiesene – Zusammenhänge zwischen homosexueller Orientierung und frühkindlichen Entwicklungen, elterlichen Bindungen oder Rolleneinnahmen analysieren. Im Gegensatz zu Herrn Beck empfinde ich die Aufdeckung solcher Kausalitäten nicht als verwerflich, sondern als überaus hilfreich, um die eigenen Empfindungen zu verstehen und sich selbst auf die Stufe der Entscheidungsfähigkeit nach Veränderung zu bringen.

Ganz besonders zu kritisieren ist die Vorhaltung des Herrn Beck, wonach den Betroffenen solche Therapien nahezu „aufgedrängt“ würden. Während viele Schwule und Lesben Menschen aus ihrer eigenen „Lobbybewegung“ nicht selten belächelt werden, wenn sie mit ihrer eigenen Sexualität ringen, und immer wieder die Anschuldigung „sexueller Verklemmtheit“ zu hören bekommen, gibt es glücklicherweise eben Organisationen, die solche Sorgen ernst nehmen – und die es unterstützen, wenn man sich nicht dem Mainstream nach „sexueller Lockerheit“ und einer Gender-Bewegung anschließt.

Die Freiheit, sich in Form seelsorgerischer Angebote Unterstützung zu suchen, obliegt jedem Einzelnen selbst. Damit wird deutlich, dass die von Herrn Beck kritisierte Arbeitsweise der Organisationen schon in der grundlegenden Argumentation allen Realitäten zuwider läuft. Als Berater geht man nicht „auf die Suche“ nach Homosexuellen, um sie zu „verändern“; viel eher ist die Zahl derer, die aus ihren freien Stücken zu uns kommen und den Wunsch nach Hilfe suchen, stetig wachsend. Somit würdigen wir die freie Entscheidung weitaus mehr, als Herr Beck es vermutet. Viel eher sehe ich sein Herunterspielen von Problemen Homosexueller und den Aufruf, Hilfe zu meiden, als fahrlässig und verachtend – ja, sogar als verantwortungslos.

In jeder Beratung gelten die Würde und der Wille des Klienten am höchsten. Das Gebot der Nächstenliebe, zu dem sich jeder christlich arbeitende Therapeut oder Berater verpflichtet haben sollte, übersteigt jede Form der Einklassifizierung von Homosexuellen oder den Vorwurf, Veränderung um jeden Preis erzielen zu wollen. Nicht der Berater oder der Therapeut entscheidet, wie die Begleitung aussieht – sondern allein der Klient selbst. Daher arbeite ich generell mit der Ergebnisoffenheit jeder Sitzung. Durch Aufklärung – die beide Organisationen nach meinen Erfahrungen in transparenter Weise durchführen – wird der Klient in die Lage versetzt, über den Weg der Hilfestellung bestimmen zu können. Die Wertschätzung gegenüber dem Hilfesuchenden, aber auch der Wunsch, dass die Person wieder mit sich selbst und der eigenen Identität in Einklang zurückfindet, ist elementar und prägt jede Beratung schon aus dem Grundsatz des christlichen Menschenbildes heraus.

Letztendlich wendet sich Herr Beck zudem mit einer Forderung an das Diakonische Werk, die dieses schon aus den Statuten gar nicht erfüllen kann. Das Diakonische Werk ist nicht berechtigt, in die Arbeits- und Handlungsweisen der einzelnen Mitgliedsorganisationen einzugreifen oder deren Denkweise zu beeinflussen.

Wieder einmal ist eine panische Aktion des Herrn Beck zum Ausgangspunkt für Diskussionen geworden, die gar nicht nötig sind. Über seine Gründe für dieses Verhalten mag man spekulieren. Schließlich bleibt aber wohl nur das Mitleid, das man ihm entgegen bringen kann, wenn sich Herr Beck Probleme schaffen muss, um sie zu lösen. Ein Blick auf die Alltagspolitik würde zeigen, dass wirklich wichtige „heiße Eisen“ im Feuer liegen…

 

Dennis Riehle, Psychologischer Berater/Coach, Seelsorge





Relativismus – die praktischen Folgen

18 11 2011

Unser Glaube setzt sich entschieden der Resignation, einer Haltung der Beliebigkeit gegenüber der Wahrheit entgegen.
Diese Resignation ist eigentlich der Kern der Krise Europas.

Familien

Wie schön ist es doch, wenn wir ein eine gute Familie kommen:
Die Eltern lieben einander in guten und auch in weniger guten Tagen und sind einander treu. Wenn es Unstimmigkeiten gibt, suchen sie die Versöhnung, indem sie die Schuld nicht nur dem anderen Partner geben, sondern auch sich selber gegenüber kritisch sind. Die Kinder wachsen in einer Atmosphäre der liebevollen Geborgenheit auf, können sich immer auf die Eltern verlassen und werden stark für ihr selbständiges Leben. Solche Familien ziehen auch die Freunde der Kinder an, weil sie merken, dass hier ein guter Geist herrscht. Und der gute Geist kommt von der Bindung an Gott und seine Schöpfungsordnung.

Wie traurig stimmt es dagegen, wenn wir beobachten, wie sich Familien und Beziehungen auflösen. Die Abwendung von der Religion führt oft zum Zerfall der Ehe, das Nest für die Kinder löst sich auf. Die Folgen sind oft Absturz in der Schule, Ängste der Kinder, Abgleiten in verschieden Süchte, Traurigkeit und Depressionen bei den Eltern.

Die „freie Liebe“ klingt zwar beim ersten Hinhören positiv, entpuppt sich aber als Feind der Familie, als Zerstörer der Geborgenheit unserer Kinder. Nicht zu verstehen, dass es Menschen gibt, die einen Seitensprung als gute Sache darstellen. Das ist Relativismus pur.

Das Recht auf Leben bestimmter Menschen wird in Frage gestellt:
Ungeborene, alte, behinderte oder unheilbar kranke Menschen werden als Zellhaufen bezeichnet, mit denen die nächsten Angehörigen nach Belieben verfahren können. Der Mutterschoß hat sich zum gefährlichsten Ort der Welt entwickelt. Warum fordern so viele Menschen heute die Todesstrafe für Ungeborene? Auch das ist Relativismus pur, die Abkehr von der ewig gültigen Schöpfungsordnung Gottes.

Wirtschaft und Politik

Alle Verträge und Vereinbarungen in Wirtschaft und Politik bauen auf dem Vertrauen in den Partner auf. Wie gut ist doch das Gefühl: „Dieser Geschäftspartner wird mich sicher nicht hereinlegen.“ Wenn sich dagegen die Beteiligten nicht mehr an allgemein gültige Gesetze gebunden fühlen, wenn sie nicht mehr ehrlich sind, dann schleicht sich das Misstrauen ein. Es gilt nicht mehr unbedingtes Einhalten der allgemein gültigen Regeln, die letztlich auf göttlicher Ordnung gründen, sondern der Grundsatz: „Hauptsache nicht erwischen lassen.“ In der Politik ziehen Korruption und schrankenloser Populismus ein.

Die Auflösung der Werte vollzieht sich in drei Schritten:

Zuerst wird behauptet, alles sei relativ, es gebe keine ewig und objektiv gültigen Ordnungen. Religion und Gottesdienst werden folgerichtig für überflüssig erklärt. „Ich kann ja auch ohne Beten und Kirchengehen ein guter Mensch sein“, sagen viele unserer Zeitgenossen.

Dann lösen sich die moralischen und sittlichen Werte auf. Warum soll man noch ehrlich sein und dem Ehepartner die Treue halten? Hauptsache nicht erwischen lassen, die andern tun es doch auch, der intelligente Betrüger wird bewundert, Korruption greift um sich …..

Schließlich führen religiöser und sittlicher Niedergang auch zum wirtschaftlichen Niedergang, weil das allgegenwärtige Misstrauen die Kräfte lähmt und wir viel Zeit und Mühe aufwenden müssen, um uns vor Betrug, Lüge und Korruption zu schützen.

Ich wünsche uns allen, dass wir zu den guten Kräften gehören, die nicht Werte zerstören sondern Werte erhalten und sogar aufbauen. Dazu hilft uns eine starke und feste Bindung an Christus und seine Kirche. Es ist auch bekannt und Untersuchungen haben es vielfach bewiesen:

Religiöse Menschen leben gesünder, sind glücklicher und werden älter als Menschen, die von Religion nichts halten.

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Hinweise

Relativismus – die Krise Europas

Europas Zivilisation lebt von ihren christlichen Wurzeln

Wenn die Moral ihr Fundament verliert

Evangelium Tag für Tag

Bibel online lesen – in verschiedenen Sprachen

Gotteswort, Messtexte + Bilder + Erklärungen





Kindesmissbrauch Wilhelminenberg – System der Linken

19 10 2011

Wen verwundern die Zustände im Heim der Kinder vom Wilhelminenberg?

Die nach realsozialistischen Mustern geführten Heime kennen keine Fürsorge. Sehen Sie sich die Dokumentationen der Heimkinder der DDR an.

Die Ideologie der Linken, begründet in ihrer 68-er Ideologie, ist freie Liebe und Sexualität. Noch heute sind aktive, bekennende Pädophile in hohen politischen Ämtern tätig, wie Daniel Cohn-Bendit im EU-Parlament. Siehe dazu ein Bekenntnis von ihm im TV: http://www.youtube.com/watch?v=NXLXRVHej6s

Niemandem ist es noch eingefallen, sich über linke Pädophilisten zu empören.

Die Medien erkennen nicht die Zusammenhänge der Firma Wien mit beispielsweise der Mühl-Kommune im Burgenland, wo unter den Augen der SP-Politiker Kinder vergewaltigt wurden. Mühl ist heute gefeierter, freier Held der Linken, ähnlich der freigelassenen palästinensischen Terroristen.

Der Unterschied zwischen katholischem und linkem Missbrauch ist der, dass es in der christlichen Lehre kein einziges Dokument gibt, welches dieses Handeln an Kindern gutheisst, nein, es ist verdammenswert. Für die linke 68-er Ideologie ist Sex auch mit Kindern Teil der „Befreiung“ von bürgerlichen Zwängen.





„Deutsche Bildungsstiftung“ zeichnet Einsatz um Homosexuelle aus

16 10 2011

„Ehrung ist Aufruf zu gesellschaftlicher Rückbesinnung“

Nicht unerwartet, aber dennoch mit ihrer Deutlichkeit wieder einmal so manches Vorurteil bestätigend, prasseln die Kritiken auf die Preisverleihung der „Deutschen Bildungsstiftung“ ein. In diesem Jahr soll die Ehrung an die seit langer Zeit in der Beratung von Homosexuellen tätigen Dr. Christl Vonholdt („Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft“) und Markus Hoffmann („Wüstenstrom“) gehen. Mit der Würdigung soll unterstrichen werden, dass sich beide trotz anhaltenden Gegenwindes derer angenommen haben, die sich in ihrer homosexuellen Lebensweise eine Veränderung wünschen.

Verständlicherweise wird der größte Protest von Homosexuellen-Organisationen laut, wenn es um die Verleihung des Förderpreises der der „Kirchen Sammlung um Bibel und Bekenntnis“ vertrauten Bildungsstiftung geht. So spricht der Lesben- und Schwulen-Verband von „fragwürdigen und teuren Therapien“, mit denen „Umpolung“ betrieben werde. Man empört sich darüber, dass das „unverantwortliche Handeln“ von Vonholdt und Hoffmann „belohnt wird“. Mit einem eigenen Netzwerk „Mission Aufklärung“ wolle man gegen die „Umpolungspropagandisten“ vorgehen und über deren „unseriösen Angebote“ informieren.

Erneut zeigt solch ein Streit, wie bei der Auseinandersetzung von Ideologien die eigentlich Hilfesuchenden auf der Strecke bleiben. Im Diskurs werden unterschiedliche Ansichten davon vertreten, wie mit homosexuell lebenden Menschen umgegangen werden soll, die mit ihrer sexuellen Orientierung Schwierigkeiten haben, sie nicht mit ihren innersten Gefühlen und Werten vereinbaren können oder durch äußerliche Anfeindungen den Wunsch äußern, von ihrer Homosexualität Abstand nehmen zu können.

Mit polemischen Schlagworten wie „Umpolung“ spotten Gegner der Arbeit des DIJG oder von „Wüstenstrom“ den Bemühungen, das Ansinnen nach persönlicher Veränderung von in Konflikt geratenen Homosexuellen ernst zu nehmen. Die Therapieangebote der beiden nun zu Ehrenden sind zweifelsohne ein elementarer Einschnitt in die Lebensgeschichte von Betroffenen – der Weg, sich von der Homosexualität zu entfernen, kann immer wieder auch mit Begleiterscheinungen einhergehen, die nicht gewollt sind. Gleichermaßen sind die wissenschaftlichen Darlegungen, mit denen gegen den Versuch angelaufen wird, Homosexuellen mit einer Betreuung, die auf Ursachen, Gründe und Persönlichkeitsstrukturen blickt, zu helfen, wenig aussagekräftig.

Gleichermaßen unterschätzen die, die die als „reparative Therapie“ verschrienen Behandlungswege diffamieren, die Eigenständigkeit des Klienten. Dieser entscheidet selbst und aus seinem Willen heraus, welchen Weg er gehen möchte. Aufklärung über ihre Arbeit geben sowohl das DIJG und „Wüstenstrom“ in transparenter Form. Ziel ist keine „Umpolung“, sondern die Entwicklung einer alternativen sexuellen Orientierung aus dem Verständnis der eigenen Individualität und innerer Emotionsbarrieren heraus. Vonholdt und Hoffmann haben sich eindrücklich mit dem Wesen der Homosexualität befasst – und umfangreiche Erklärungsmuster herausgearbeitet, die auch auf einen psychosozialen, kognitiven und edukativen Anteil des homosexuellen Empfinden hinweisen, die als veränderbar gelten dürften.

Vom Gedanken, wonach Homosexualität in der Sache als Krankheit und damit als behandlungsbedürftig eingestuft wird, sind auch die beiden Einrichtungen weit entfernt. Niemand zwängt Homosexuellen Hilfe auf, die ihre Lebensform mit sich in Einklang bringen können. Doch das Verschweigen von Nöten, die Homosexuelle nicht nur in Form der „Ich-Dystonie“ treffen, ist rücksichtslos. Für sie Anlaufstelle zu sein, nehmen alle in großer Verantwortung wahr, die orientiert am christlichen Glauben seelsorgerisch tätig sind. Das zeigt sich schon allein in der Annahme jedes Homosexuellen, auch im Respekt vor seinen Gefühlen. Dass im biblischen Christsein die praktizierte Homosexualität weiterhin als Sünde gilt, ist auch ein klares Zeichen für die Ablehnung gegenüber der Sexualisierung in unserer Gesellschaft. Selbst viele Homosexuelle finden in der schwul-lesbischen Welt immer häufiger Anstoß am Verfall von Sitten und Normen, der sich nicht nur an CSD-Veranstaltungen klar zeigt.

Wenn Liebe auf die reine Sucht nach Befriedigung reduziert wird, wenn die gegenseitige Empfindung lediglich noch durch Fetische gestärkt werden kann und wenn es um Sexualpraktiken geht, die Gesundheit gefährden und Lust zum Alltag verkommen lassen, bleibt das Suchen nach Umkehr verständlich – nicht nur für Homosexuelle. Damit werden Vonholdt und Hoffmann auch für ihr Eintreten um Rückbesinnung in sexualethischer Sicht geehrt. Wenngleich jeder Berater oder Therapeut in seinem christlichen Verständnis zu einer Arbeitsweise finden muss, die er vertreten kann – und die im Fundament stets das Gebot von Würde gegenüber dem Klienten beinhaltet –, und nicht mit dem konform geht, was die „Deutsche Bildungsstiftung“ auszeichnet, lernen wir alle von den beiden Preisträgern: Ein tieferer Blick in die Seele des Hilfesuchenden ist wertvoller als das Verniedlichen von Sorgen und innerlichen Auseinandersetzungen.

Dennis Riehle, 1. Vorsitzender Christliche Lebensberatung e.V.“, Konstanz (D)

 





Annäherungskurs der Kleinparteien

28 08 2011

Christliche Einigkeit um jeden Preis?

von Dennis Riehle

Sie war mit der Überschrift „Aufbruch“ versehen: Die Bemühung, zum Jahr 2009 unter den christlichen Kleinparteien in Deutschland eine Kooperation zustande zu bringen, scheiterte und zersplitterte das ohnehin bereits aufgeteilte Spektrum christlich motivierter Kräfte in der außerparlamentarischen Politik der Bundesrepublik noch weiter.

Aus der „Partei Bibeltreuer Christen“ (PBC) sagten sich einige Anhänger ab, um in der Neugründung der AUF-Partei („Arbeit, Umwelt, Familie – Christen für Deutschland“) einen neuen Weg zu suchen, mit Engagement und Konzepten christliche Werte mit Fundament in die politischen Debatten des Landes zurückzubringen.

Gegenseitige Anfeindungen und Verletzungen, persönlicher und sachlicher Art, waren die Folge. Zu wenig auf praktische Politik konzentriert, eher einer Missionsbewegung entsprechend – das waren die Vorwürfe an die einen; die biblischen Grundlagen durchweichend die an die anderen.

Die PBC erlitt bei den letzten Landtagswahlen herbe Verluste und verschwand nahezu in der Bedeutungslosigkeit; AUF plagte sich immer wieder mit personellen Wechseln und konnte nur auf kommunaler Ebene vereinzelte Erfolge erzielen. Ein Stück weit machte sich Resignation breit – war doch aus dem Gedanken nach „Aufbruch“ der christlich-politischen Kräfte hin zu einer Bündelung ein Konkurrenzkampf um die ohnehin wenigen Stimmen geworden.

Nicht wenig überraschend daher das Zugehen von Führungspersonen beider Parteien aufeinander in der vergangenen Zeit. Bei einem aktuellen Treffen wurden viel Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen betont, wohl auch, weil das Personal zumindest auf der einen Seite nicht mehr dem entspricht, mit welchem man in die Trennung geraten war. Die biblischen Aussagen als Basis für das politische Handeln sehen swohl PBC als auch AUF als wesentliche Verbindung beider Parteien und als Verankerungsmöglichkeit für ein neues Miteinander.

Von einer neuerlichen Vereinigung will im Augenblick noch niemand sprechen, doch die Signale klingen positiv. Als Beobachter gewinnt man bei der nahezu übereilt erscheinenden und eher aus Not gedrungenen Begegnung allerdings den Eindruck, dass Einigkeit zwischen den christlichen Kleinparteien nahezu gelingen muss, koste es, was es wolle. Denn schließlich geht es doch für beide Kräfte mehr oder weniger ums Überleben.

Zwar wird man zweifelsohne bescheinigen können, dass sowohl PBC als auch AUF von ihrem Bekenntnis zu Jesus Christus und der Schrift in ihrem politischen Handeln angetrieben werden. Doch um Partei zu sein, reicht das allein noch nicht aus. Spätestens in der Programmatik – und damit in der Frage, was aus Bibel und christlichem Verständnis für politisches Tun abgeleitet wird – ergeben sich doch immense Unterschiede in den Schwerpunkten. Die Spaltung der Parteien erfolgte sicher nicht nur aus persönlichen Gründen, sondern offenbar auch aus dem Ansinnen, christliche Politik in unterschiedlichen Strömungen zu verkörpern.

AUF verfolgt einen unübersehbar wirtschaftsliberalen Kurs, die PBC sieht sich dagegen stärker sozialpolitischen Fragen in ihrem Programm verankert. Gleichermaßen scheint die Realpolitik für AUF ein wesentliches Element der täglichen Arbeit zu sein, bei der PBC fällt immer wieder der punktuell gesteuerte Lobbyismus gerade in gesellschaftspolitischen Anliegen ins Gewicht. Während die PBC ihre Politik hauptsächlich mit Schriftversen auf Plakaten an die Wähler bringen will, tritt AUF in modernem Gewand, mit neuen Medien und klaren politischen Forderungen auf.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Unterschiede, die nur schwer vorstellbar machen, wie die beiden Kleinparteien wieder zusammenfinden sollen. Zu fragen wäre auch, ob sie dies denn überhaupt müssen. Ist nicht auch unter christlichen Kräften in der Politik eine Vielfalt des Angebots für den Bürger von Vorteil? Braucht es Einheit um jeden Preis? PBC und AUF aus dem Zwang der Geschlossenheit nach außen bündeln zu wollen bedeutet auch, verschiedene Konzepte und Vorstellungen praktischer Politik aneinanderzupressen. Manchmal bedeutet der christliche Wertekonsens auch, sich politisch die Freiheit für unterschiedliche Ausformungen des Glaubensverständnisses zu lassen. Pluralität belebt auch hier den demokratischen Diskurs.





Beziehung – Liebe – Sex_Es geht um die Echtheit der Zeichen

20 07 2011

Wenn wir unsere Hände zum Gebet falten, so drückt dies leiblich aus, dass wir uns mit Leib und Seele und all unseren Sinnen sammeln wollen. Wenn sich Menschen zur Begrüßung einen freundlichen Blick schenken, dann ist dies ein leibliches Zeichen von Zuneigung und Respekt. Der Handschlag drückt Verbundenheit aus und noch inniger die Umarmung. Unser Leib spricht „eine eigene Sprache“.

Das gilt insbesondere für die Beziehung zwischen Mann und Frau, die wie keine andere eine leibliche Dimension hat. Im Gegensatz zu anderen freundschaftlichen Beziehungen ist die besondere Liebe zwischen Mann und Frau exklusiv.
Sie wählt aus und kann immer nur einer Person gelten. Und je intensiver die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau wächst, desto intensiver binden sich beide aneinander, bis es einmal zu dem Punkt kommt, an dem sich Mann und Frau in der Ehe einander für ein ganzes Leben schenken und annehmen.
Der Weg einer solchen Beziehung wird begleitet von leiblichen Zeichen dieser Verbindung. Je inniger die Verbundenheit, desto inniger auch die leiblichen Zeichen dieser Verbundenheit.

Damit diese Zeichen aber echt sind und nicht Vorspiegelung falscher Tatsachen, müssen sie mit der Intensität der Liebe über?einstimmen. Die intensivste Form der leiblichen Mitteilung von Liebe zwischen Mann und Frau ist die geschlechtliche Gemeinschaft. Diese leibliche Hingabe aneinander ist nur dann echt und wahrhaftig, wenn sie getragen wird von der Lebenshingabe, die Mann und Frau durch die Eheschließung begründen.
Daher ist der einzig legitime Ort der geschlechtlichen Gemeinschaft die Ehe. Hier geht es nicht um leibfeindliche Erwägungen oder gar um eine sexualfeindliche Einstellung. Im Gegenteil: Gerade weil der Leib des Menschen eine solch hohe Bedeutung hat und weil Sexualität für die Liebe zwischen Mann und Frau so wichtig ist, bedarf sie des besonderen Schutzes, denn nur was ich schätze, schütze ich.
Der Hochschätzung des Leibes entsprechen die Wegweisungen, die helfen, dieses hohe Gut nicht zu banalisieren und zu entwerten.

Kardinal Joachim Meisner

Aus dem Fastenhirtenbrief 2011

 

Original auf Vision 2000, Ausgabe 4/2011





Bischof Laun: Alle wissen es, der Embryo ist Mensch!

30 06 2011

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Ein Vortrag zur „Fristenlösung“ von Weihbischof Andreas Laun.

Wien (kath.net) „Wenn man den ganz kleinen Menschen töten darf, dann ist es nicht mehr wirklich begründbar, warum nicht auch einen ganz großen Menschen! Abtreibung führt mit einer moralisch zwingenden Logik zur Bereitschaft, auch Erwachsene zu töten!“ Über die „Fristenlösung“ und andere verwandte Themen sprach der Salzburger Weihbischof Andreas Laun bei einer Buchpräsentation der FPÖ im Wiener Palais Epstein am Dienstag.

Zur Freiheit der Bischöfe gehöre es auch, dass „der Bischof bereit ist, mit jedem und auch jeder Partei zu sprechen. Wer mir diese Offenheit nicht abnimmt, möge mich testen und einladen!“

„Auf jeden Fall aber besteht eine innere Logik, die Abtreibung, Euthanasie, künstliche Befruchtung, Embryonen-Versuche, Pränatale Diagnostik und Präimplantations-Diagnostik (PID) eint: Immer ist die Frage, ab wann handelt es sich um einen Menschen und, wenn der Mensch unbestreitbar „schon da“ ist, was darf man mit ihm tun und was nicht?

Der Vortrag im Wortlaut:

Kurt Tucholsky hat gesagt:
„Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter,
als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden
und laut zu sagen: Nein!“ Und auch:
„Ob man die Wahrheit sagt oder nicht, sie besteht!“

Wenn man dieses in einer bestimmten Situation notwendige „Nein“ von einem Bischof nicht mehr erwarten kann, von wem dann? Denn ohne Zweifel, Bischöfe haben mehr Freiheit zu einem offenen, mutigen Nein oder Ja oder einfach die Freiheit, die Wahrheit zu sagen, als andere Menschen im Land.

Diese Freiheit haben sie letztlich von Gott und sie haben sie nicht als Privileg, sondern um ein Wächteramt auszuüben. Wehe ihnen, wenn sie den Feind kommen sehen und dennoch schweigen!

Zu dieser Freiheit gehört es auch, dass der Bischof bereit ist, mit jedem und auch jeder Partei zu sprechen. Wer mir diese Offenheit nicht abnimmt, möge mich testen und einladen!

In diesem Sinn:

Ich setze voraus, dass die wesentlichen Eckdaten und wesentlichen Argumente der Diskussion um Abtreibung und Fristenregelung bekannt sind wenigstens bei den Menschen, die wie auch ich selbst Zeitzeugen der Auseinandersetzungen in den frühen 70er-Jahren sind, die schließlich zum Gesetz der „Fristenlösung“ führten. So beschränke ich mich auf folgende Punkte:

Erstens: Die Anerkennung des Tötungsverbotes
Zweitens: Der Embryo: „Ist Mensch“ oder „für mich nur Zellhaufen“?
Drittens: „Alle wissen es“, der Embryo ist Mensch!
Viertens: Die große Gefahr
Fünftens: Niemals vergessen
Sechstens: Die demographische Katastrophe
Siebtens: Mütterfeindliche Politik
Achtens: Fristenlösung – frauenfeindlich und kinderfeindlich!
Neuntens: Vergewaltigung
Zehntens: „Radikale Abtreibungsgegner“?

Man kann es nicht oft und nicht deutlich genug sagen: Die Fristenlösung muss weg! Das allein ist eines Rechtsstaates würdig, allein diese Haltung ist wirklich katholisch! Erst vor kurzem sagte der kroatische Bischof Zupan von Krk: Wir haben ein Recht, die Regierenden aufzufordern, die Gesetze zur Abtreibung zu revidieren!“

„Die Wahrheit kann untergehen, aber sie ertrinkt nicht!“
Ich habe mit Tucholsky begonnen, ich schließe, indem ich das berühmte Wort des römischen Senators Cato abwandle, der meinte, man müsse Karthago unbedingt zerstören und darum jede seiner Reden mit der Aufforderung beendete: „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!“:
Ich sage: Ceterum censeo legem ad libertatem abortus esse delendam! Übersetzt:
„Im übrigen meine ich, die Fristenlösung,
das Gesetz zur Freiheit der Abtreibung,
muss abgeschafft werden.“

Original auf kath.net ….

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Hinweise

Vortrag von Bischof Laun auf gloria.tv

Weihbischof Laun

Bischof Laun: Die Fristenlösung muss abgeschafft werden!

Nicht nur Deutschland, ganz Europa schafft sich ab

Lebensschutz

Jugend für das Leben








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