Die Faszination von Helden

17 07 2010

Wie die Menschheit auf einen Orakel-„Paul“ gewartet hat…

von Dennis Riehle, Konstanz

Was für ein Aufschrei! Sondersendungen und Live-Berichterstattungen. „Paul“ hat wieder einmal gesprochen: Diesmal war zwar der Aufwand nicht mehr so gewaltig wie bei der Vorhersage des Fußball-Sieges von Spanien oder Deutschland, doch auch heute kam es zu neuer Gewissheit: In Oberhausen entschieden die Tentakel der Unterwasserkrake über den nächsten Machthaber im Kreml.

Und glaubt man der Aussagekraft von Pauls Entscheidungen während der Weltmeisterschaft, dann dürften zukünftig Wahlen oder Spiele unnötig werden. Denn immerhin hat die Welt ein neues Orakel, das die Zukunft in Präzision in seinen Fresstöpfen zutage bringen kann. Das Prinzip ist einfach: Dem Tier werden Möglichkeiten bereitgestellt – und je nach Hunger und Zufall bleibt es dort stehen, wo es an diesem Tag am günstigsten ist. Ein Statistik-Professor raufte sich zwar bereits die Haare, denn solch eine Trefferquote ist eigentlich unerklärlich und wissenschaftlich nicht nachweisbar. Und doch hat man es im Aquarium im Rheinland geschafft: „Paul“ macht all die Sorgen überflüssig, worüber bisher gebangt und geängstigt wurde. Paul ist Wahrsagen pur – und die Menschen glauben an ihn.

Wie soll man zukünftigen Generationen noch verkaufen können, dass im Weltgeschehen doch noch ein Rest Unsicherheit bleibt? Dass selbst Prognosen weiterhin einen Unsicherheitsfaktor beinhalten? Scheinbar hat nicht nur Deutschland seine Sensation gefunden. Niemand braucht mehr fragend vor Großereignissen stehen, die Ungeduld bekommt eine neue Faszination. Nein, niemand wird mehr wissen wollen, wie sich Vorgänge wirklich entwickeln; allein die Ungewissheit, wohin „Paul“ diesmal tendiert, ist noch der einzige Grund, zitternd vor den Fernsehbildschirmen zu sitzen.

Gut, die Situation mag zugespitzt sein. Doch passt sie wunderbar in Entwicklungen, wonach nicht mehr Gott im Mittelpunkt dessen steht, was Menschen erwartet. Bereits die Faszination um Bischöfin Margot Käßmann, die wie kaum eine andere Person in den letzten Jahren die Herzen der Bevölkerung an sich zog, oder der Stolz auf Lena, die Deutschland in ein neues „Eurovision Song Contest“-Fieber stürzte und verloren gegangenes Selbstbewusstsein in Minuten kittete – all sie sind zu neuen Helden im Land geworden. Ob Müller oder Podolski, ob Klose oder Mertesacker – nein, wofür brauchen wir noch einen Gott? Wir haben unseren Sinn gefunden. Und jetzt noch „Paul“, der uns nicht nur Siege prognostiziert, sondern für den mittlerweile Liebeslieder geschrieben werden – er reiht sich in dieses wohlige Gefühl ein, was sich offenkundig viele wünschten: Unklarheit braucht es nicht mehr, die Wege sind klar aufgezeigt. Traurigkeit ist vorbei, denn wir können uns über die Triumphe unserer Idole freuen. Und das Streben nach Freiheit à la Mainstream wird uns noch leichter gemacht – die Vorreiter predigen schon auf den Kanzeln.

Mir kommt all das bekannt vor: Schalten wir durch die Fernsehprogramme dieser Zeit, werden wir mit astrologischen Prophezeiungen nur so beworfen. Alles wird gut, alles liegt in unseren Händen – oder besser in denen, die dafür ausgewählt erscheinen. Die neuen Helden beenden ein Warten, das die Kirchen offenbar so unmenschlich noch unterstützen: Nicht morgen, nicht nächste Woche, nicht in der Ewigkeit wird das Gute in diese Welt kommen – nein, es ist bereits schon da. Gott, der uns die Gelassenheit lehrt, wird zum Vertröster, der den Spaß am Hier und Jetzt kaputt machen möchte. Die Argumentationen sind stets die gleichen, auch in der Entdeckung der Angebeteten aus Oberhausen, Hannover oder Südafrika.

Hat der Glaube versäumt, die Menschen in ihren aktuellen Lebenssituationen abzuholen? Oder weshalb bekommen diejenigen Auftrieb, die das Glück zeitnah unter die Leute bringen? Gott ermutigt dazu, das Leben auf ihn auszurichten. Und damit dem Geheimnis um so manch einen Zweifel und Ungeduld standzuhalten. Gott will uns selbst schützen, wenn er uns davor bewahrt, neue Götter auszuwählen. Denn Vertrauen in etwas, was kurzfristige Lösungen anbietet, steht auf weichem Grund. Die Sehnsucht nach allem Planbaren, nach Sicherheit und Geborgenheit in Zeiten, in denen wir durch Krisen und Leid gehen müssen, ist allzu menschlich – doch sie verleumdet die Existenz nach etwas viel Größerem.

Weil wir es nicht erwarten können, dass Gott unsere Wege weisen wird und nicht verstehen, dass er uns auch durch so manche Tiefe und Dunkelheit gehen lässt, um Erfahrung zu sammeln, dass er sein Tun so verschlüsselt und im Verborgenen zeigt– weil wir all das zu kompliziert und unpraktisch empfinden, suchen wir einfachere Türen: Sie öffnen uns zwar die Wege zu scheinbar Ecken- und Kantenlosem, doch sie lenken unser Leben in Bahnen, die uns in die Irre führen. Weg von der Barmherzigkeit des Herrn, hin zu dem, wohinter Profit, Macht und Eigennutz stehen. Wer sich für menschliche (oder andere) Helden ausspricht, der verkennt, dass er damit in Unbeständigkeit investiert. Denn der erste Fehltritt Pauls wird kommen – aber Gottes Zusagen halten immer!





Bischof Walter Mixa und der Grüne Daniel Cohn-Bendit

20 05 2010

- der Unterschied zwischen beiden:

Fassungslosigkeit: Warum Walter Mixa gehen musste und Daniel Cohn-Bendit immer noch da ist!
KOPP VERLAG 12. 5. 2010

von Eva Hermann

Der ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa ist zerstört und beseitigt!
Sein Rücktrittsgesuch, das ihm von der öffentlichkeitswirksamen »Medienelite« auferlegt worden war, ist eilig vom Papst in Rom, den seine Anhänger auch den »Heiligen Vater« nennen, abgesegnet worden. Weg mit Schaden! Mixa ist nicht mehr tragbar, ist jetzt Gift für das Ansehen der katholischen Kirche! …

Zwar weiß niemand zu sagen, wen er denn jetzt eigentlich sexuell missbraucht haben soll, dennoch scheint klar: Niemals wieder soll dieser Mann aufstehen! Die Missbrauchsvorwürfe gegen ihn, die sich übrigens inzwischen als komplett erfunden und haltlos erwiesen haben, reichen aus, um ihn bis in den Tod zu verfolgen!
Der Mann ist ein für allemal erledigt!

Wer allerdings bis zum heutigen Tage überhaupt nicht erledigt ist, ist der Grünen-Politiker im Europa-Parlament, Daniel Cohn-Bendit. Der gab zwar tatsächlich sexuelle Kontakte mit vier- bis sechsjährigen Kindern zu, beschrieb diese sogar in Einzelheiten als großartige erotische Erfahrungen, das Schmusen mit Säuglingen als außergewöhnlichen Spaß, genoss es, wenn die Kindergartenkinder, die er betreuen sollte, ihm die Hose öffneten und ihn streichelten, und auf das alles schien der Europa-Politiker auch noch besonders stolz zu sein. Aber das stört bis heute keinen großen Geist!

Die Medien erst recht nicht! Die leiden unter akutem Gedächtnisschwund im Fall Cohn-Bendit!

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Weiter im Original HIER …..





Gesetzeswidriges Verhalten

2 03 2010

Offener Brief an die ORF ZiB2 Redaktion

von Ingrid Kittl

Sehr geehrte Redaktion!

Leider musste ich feststellen, dass Sie in Ihrer Berichterstattung entweder äußerst stümperhaft oder unehrlich vorgehen.

In der gestrigen Abendsendung haben Sie es (vermutlich geflissentlich) unterlassen,  die Zuseher über die Kandidatur von Herrn Dr. Rudolf Gehring zum Amt des Bundespräsidenten zu informieren! Dies stellt lt. Mediengesetz eindeutig ein Vergehen dar, das man höchstens in Ländern, in denen eine Diktatur herrscht, beobachten kann. Vergleichsweise ist ja bekannt, dass dort auch christliche Werte nicht erwünscht sind und nach Möglichkeit aus der Politik eliminiert werden. Da Herr Dr. Rudolf Gehring einen ausgeprägten, christlichen Wertehintergrund vorweist, macht uns Ihr unfaires Verhalten äußerst misstrauisch.

Sie haben damit unklugerweise ein starkes Signal gegeben, in welche Richtung Sie sich bewegen.

Wir sehen uns daher gezwungen, unseren Mitbürgern gegenüber eine dementsprechende Aufklärungskampagne über das mediale Totschweigen Ihrerseits, durchzuführen! Für mich steht somit fest, dass hier eine massive Bewusstseinsarbeit in der Bevölkerung notwendig ist!

Ich erwarte Ihre sachliche Argumentation dazu!

Hochachtungsvoll

Ingrid Kittl, Vorsitzende
Christliche Partei Österreichs (CPÖ) – Salzburg Sommeregg 21
5301 Eugendorf

Tel.Nr. 06221/7694
Handy 0650/217 0 949
www.diechristen.at





Können wir aufstehen nach dem Fall?

1 03 2010

Seit dem Rücktritt der deutschen, evangelischen Bischöfin Margot Käßmann am 24.02.2010, aufgrund ihrer Autofahrt im alkoholisierten Zustand, bei dem sie von einer Polizeikontrolle abgefangen wurde, ist das Thema Sünde und der Umgang damit, in vielen Medien thematisiert worden.

Ein sehr interessanter Artikel findet sich im Spiegel, Ausgabe 08/2010 vom 22.02.2010 dazu. Wer sich Online registriert kommt in den vollen Genuß – ansonsten gibt es auf jesus.de eine gute Zusammenfassung dazu.

Ungeachtet dessen, wie der Einzelne jetzt zu dem Rücktritt von Frau Käßmann im konkreten Fall steht, erhebt sich die Frage: Wie gehen wir mit der Sünde in unserem Leben um? Ja mehr noch, inwieweit vertrauen wir auf Gott, dass er uns unsere Sünde vergibt und wir gemäß Jesus Worten: „Siehe, ich mache alles neu“ weiterleben können?

Wir erleben an diesem Beispiel die praktischen und zerstörerischen Auswirkung von Sünde. Viele Verdienste und gute Werke dieser Bischöfin scheinen angesichts des Vergehens zu verblassen, ja an Wert zu verlieren. Dabei können wir (und sie) Gott eigentlich noch dankbar sein, dass die Polizei Frau Käßmann aus dem Verkehr gezogen hat, bevor Schlimmeres hätte passieren können. Ist nicht genau dies die Gelegenheit, wo wir erkennen, dass bei allen unseren guten Taten, wir letztlich Gottes Gnade und Vergebung bedürfen – damit Jesus, der für unsere Sünde den höchsten Preis bezahlt hat, geehrt wird?

Dann können wir nach unserem Fall wieder aufstehen und aufrecht weitergehen. So leidet vielleicht unser „perfektes“ Bild nach außen, möglicherweise verlieren wir auch bei manchen an Glaubwürdigkeit, aber auf alle Fälle demonstrieren wir als Christen, als Personen die auf Gott vertrauen – Menschlichkeit. In unserer Fehlbarkeit kommen wir dem Nächsten viel näher als durch große Reden und starke Worte. Durch die Vergebung Gottes können wir die Sünde und unsere Verfehlungen hinter uns lassen und weitergehen – und dabei ein Beispiel und Begleiter für viele sein.

So entspringt aus Vergebung der Sünde wieder Gutes  – denn Gott sagt: „Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus sind“.





Chefredakteur der Wiener Zeitung gefeuert

20 10 2009

Unterberger

Dr. Andreas Unterberger, erfolgreicher Chefredakteur und Kolumnist der Wiener Zeitung wurde gefeuert.

Die Kündigung erfolgte ohne Angabe von Gründen. Jedenfalls offiziell. Denn der oberste Chef von Dr. Unterberger ist der Bundeskanzler. Dr. Unterberger ist kein Vertreter der politischen Korrektheit sondern ein wertekonservativer und wirtschaftsliberaler unabhängiger Journalist der schreibt was er denkt. Und das liegt nicht auf SPÖ Linie.

Die pointierten Kommentare von Dr. Unterberger kann man aber weiterhin auf www.andreas-unterberger.at lesen.

Eine Empfehlung !