Seit 1975 werden in Österreich jährlich zig-tausend eigene Kinder bereits im Mutterleib getötet. Erst jetzt – nach 35 Jahren – fällt unseren Politikern auf, dass unserem Staat zur weiteren Existenz Menschen fehlen.
Jeder, der logisch denkt, würde als erste Maßnahme diesen schrecklichen Kindermord sofort beenden. Doch bei uns werden die eigenen Kinder weiter fleißig umgebracht und stattdessen wird über die Notwendigkeit vermehrter Zuwanderung diskutiert. Wenn unsere Volksvertreter diesen Widerspruch nicht selbst sehen, wäre es höchste Zeit, dass wir sie darauf aufmerksam machen. Zeigen wir in unserem Bekanntenkreis, bei den Medien – vor allem aber bei den Wahlen – unsere Unzufriedenheit mit dieser Situation und fordern eine rasche Beendigung der Ausrottung unseres eigenen Volkes.
Abtreibungsstopp statt Zuwanderung
27 07 2010Kommentare : 3 Kommentare »
Schlagwörter: Abtreibungsstopp, Zuwanderung
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Märtyrerkanzler
24 07 2010Von Assemani
Morgen, am 25.07.2010, jährt sich die Ermordung von Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß durch nationalsozialistische Putschisten zum 76. Mal.
Diesem großen Österreicher soll hier Reverenz erwiesen werden.
Was umso angemessener ist, als sich in der offiziösen bis offiziellen Geschichtsschreibung (Wer schreibt die eigentlich?) und mainstream-Publizistik (Wer publiziert die eigentlich?) praktisch eine Gleichsetzung oder doch wenigstens eine innere Beziehung des ständestaatlichen Systems mit dem Nationalsozialismus eingeschlichen hat. Man spricht von beiden Systemen als von „faschistisch“ und klagt Dollfuß absurderweise an, er habe den Weg für Hitler bereitet. (Bizarrerweise fordern die sogenannten „Grünen“ derzeit eine Rehabilitierung aller Justizopfer des Ständestaates – mit Ausnahme der nationalsozialistischen. Das heißt im großen und ganzen, daß der rote Terror der Zwischenkriegszeit reingewaschen und als „demokratischer Kampf“, oder so ähnlich, gerechtfertigt werden soll.)
Man kann zum Wirken von Engelbert Dollfuß legitimerweise verschiedene Meinungen haben, man mag die ständestaatliche Ordnung aus der Sicht der freien Marktwirtschaft ablehnen, man mag die Todesurteile oder doch einige von ihnen moralisch verurteilen (wie es der katholische Philosoph und Konvertit Dietrich von Hildebrand gegenüber Dollfuß selbst getan hat), man mag die damalige enge Verbindung von Staat und Katholischer Kirche aus verschiedenen Gründen problematisch finden, das ist sicher alles legitim, aber man darf diesem Großen der österreichischen Geschichte nicht den guten Willen absprechen.
Leider wird derzeit das Andenken an einen Mann, der den Frieden wollte, mit Schmutz beworfen. Es kann nicht angehen, daß auf marxistischen Druck hin die Kirche selbst das Andenken an Dollfuß relativiert: Der Klubchef des oö. SPÖ-Landtagsclubs pfeift, der Linzer Dompfarrer springt und bringt eine Zusatztafel beim Dollfuß-Gedenken am Domportal an. Die sozialistischen Jungorganisationen demonstrieren vor der St. Pöltner Prandtauerkirche, der Bischof läßt das Fresko mit dem Abbild des Bundeskanzlers verhängen. Vor wenigen Monaten wurde das Dollfuß-Relief in der Seitenkapelle der Wiener Michaelerkirche Ziel eines Farbanschlages. Mittlerweile ist es restauriert. Aber man konnte in der Öffentlichkeit nichts von dem feigen und nichtswürdigen Anschlag hören. Das ist eine Schande.
Ungeachtet der unterschiedlichen Bewertungen zu diesem und jenem Aspekt von Politik und Lehre von Engelbert Dollfuß (soweit alle Archive eben schon ausgewertet sind oder auch nicht) muß man dreierlei anerkennen, und darauf möchte ich mit diesem Beitrag hinaus:
1. Engelbert Dollfuß war der einzige Staatsmann, der im Kampf gegen Hitler fiel. Als man in Prag noch meinte „Lieber Hitler als Dollfuß“ und als London und Paris auf Beschwichtigung setzten (was bis in die Preisgabe Österreichs und in das unrühmliche Münchner Abkommen mündete), hat Österreich in Gestalt eines aufrechten Christen und Patrioten ein kompromißloses Nein zum Nationalsozialismus gesagt.
2. Im Jahr 1934 war seit geraumer Zeit (nämlich seit dem Kommunistischen Manifest und den anderen Wahnphantasien des falschen Propheten aus Trier) erkennbar, daß der Marxismus ein totalitäres und blutrünstiges System ist, das in Form der sowjetischen Revolution, der Rätediktaturen in München und in Budapest und der Verbrechen in Spanien zu ungeheurem Blutvergießen geführt hat und noch führen sollte, ja mußte. Daß also irgendein sozialistisches System, und auch wenn es sich „sozialdemokratisch“ nannte, das anstreben hätte sollen, was wir normalerweise unter „demokratisch“ verstehen, ist eine lächerliche Lüge und eine absurde Geschichtsklitterung. Der Austromarxismus bediente sich ja der gleichen Terminologie wie seine Genossen in Moskau, so wurde die „Diktatur des Proletariats“ als Zielvorgabe des Linzer Programms genannt. Kann man es einem Regierungschef verdenken, daß er im Falle eines solcherart motivierten Aufstandes wie eben am 12. Februar 1934 mit dem Schlimmsten rechnet und entsprechend hart durchgreift (wenn auch bei weitem nicht so hart, die es die gängige Geschichtsklitterung vorgibt)?
3. Nach der Aussage eines mir bekannten Priesters sei Bundeskanzler Dollfuß nicht lange vor seiner Ermordung in Mariazell einer Vision Marias bzw. einer Art innerer Einsprechung gewürdigt worden. Er sei im Anschluß an das Gebet kreidebleich und in großer Eile mit dem Taxi nach Wien gefahren. Der Inhalt der Vision war dem Vernehmen nach die Bitte, sein Leben für Österreich anzubieten. Vermutlich wird man das nie genau erfahren können. Aber in der Todesstunde und angesichts seiner Mörder zeigte sich die Größe von Engelbert Dollfuß. Zu seinen letzten Worten gehörte: „Ich wollte nur den Frieden. Den anderen möge der Herrgott vergeben.“ Kein Mensch, der im Leben nicht das Gute wollte und mit Gott verbunden war, kann auf diese Weise sterben. Insofern ist die Geschichte von der Vision nicht unglaubwürdig und paßt zu einer tiefgläubigen Lebensführung.
Dollfuß ist nicht davongelaufen. Er hat sich nicht ins Exil verkrochen. Er hat keinen Kuhhandel mit Hitler abgeschlossen. Er hat seine Überzeugungen nicht verraten. Er hat beide diktatorischen Wahnsysteme bekämpft. Das muß anerkannt werden.
In diesem Sinne möchte ich an alle p. t. Leserinnen und Leser guten Willens appellieren, das Wirken und das letzte Zeugnis von Engelbert Dollfuß – ungeachtet aller Differenzen in der Beurteilung aller sonstigen Details seiner Politik - der paulinischen Anweisung (Röm 13, 7) gemäß zu würdigen:
Ehre, wem Ehre gebührt.
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Gottesliebe
15 07 2010Die Katholische Kirche feiert heute den hl. Bonaventura (1221 – 15.07.1274), Kirchenlehrer, Mystiker, Generaloberer des Franziskanerordens, bekannt als „Doctor seraphicus“. Er gilt als Fachmann für den Aufstieg zu Gott und als Künder und Lehrer der Liebe zu Gott.
Ohne auf seine Person und sein Werk hier näher einzugehen, soll der eine Aspekt seines Schaffens, für den er berühmt geworden ist, deutlicher hervorgehoben werden: die Gottesliebe.
Was ist Gottesliebe? Und warum ist das für eine politische Seite relevant?
Unvermeidlicherweise ist es so, daß der Mensch in der Praxis so handelt, wie er im Inneren glaubt und überzeugt ist.
Unvermeidlicherweise ist es auch so, daß der Mensch sich an etwas orientiert. Unvermeidlicherweise muß der Mensch wählen zwischen der Ausrichtung an Gott und der Ausrichtung an etwas Zeitlichem, Geschaffenem, Vergänglichem - das dann zum Götzen wird und zum Einfallstor für das Böse: Entweder der Mensch liebt Gott bis zur Verachtung seiner selbst oder er liebt sich selbst bis zur Verachtung Gottes (wie ein anderer Lehrer der Liebe, der hl. Augustinus, 354 – 28.08.430, gesagt hat). Etwas drittes gibt es nicht. Das ist die radikale Alternative, auf die jedes Leben hinausläuft.
Gehen wir von unserer alltäglichen Erfahrung aus: Es gibt Menschen, die das Gute ausdrücklich und bewußt wollen und sich – bei allem Scheitern und aller Schwäche und Unvollkommenheit – darum bemühen und es gibt Menschen, die das Gute nicht wollen bzw. die sich dafür nicht interessieren. Viele kümmert sich nur um kurzfristige – und vermeintliche – Eigeninteressen. Manche wiederum wollen ausdrücklich das Verbrechen, ja das Böse selbst (was vermutlich nur selten in ganz bewußter Weise vollzogen werden dürfte).
Wer das Gute tun und vollbringen will, wird bald die Entdeckung machen, daß das nicht so einfach ist. Es gibt viele innere und äußere Widerstände. Der Aufstieg zum Guten läßt sich nicht durchführen, wenn man den Guten, Gott, nicht ausdrücklich sucht. Von Gott stammt alles Gute.
Jetzt ist es aber so, daß Gott durch sein geschichtliches Eingreifen einen konkreten Weg geöffnet hat, auf dem wir ihm begegnen können und sollen. Nicht alle Wege, die vermeintlich zu Gott führen, können das leisten, weil sie ja grundverschieden und widersprüchlich sind, wie wir an den „Religionen“ und Heilsversprechen sehen.
Worauf ich hier aber hinauswill, ist, daß es für die Politik und Wirtschaft, für die menschlichen Beziehungen und die Beziehungen der Völker, für Gerechtigkeit und Nächstenhilfe, Gesetzgebung, Wohlfahrt, Gesundheitswesen, Umweltschutz und alle anderen Bereiche des Lebens einen Unterschied macht, ob sich die Menschen überhaupt „guten Willens“, „bonae voluntatis“ sozusagen, dafür interessieren oder ob es ihnen egal ist. Um wieviel mehr macht es einen Unterschied, ob die Zeitgenossen tatsächlich Gott lieben wollen, gemäß dem „Großen Gebot“, oder ob sie sich nicht darum kümmern oder – abgründige Möglichkeit des Menschsein – ob sie ihn hassen.
Das Wollen ist der erste Schritt zur Gottesliebe. Die Gottesliebe ist Anstrengung („mit ganzem Herzen, mit all deinen Gedanken und mit all deiner Kraft“) und gleichzeitig – wie menschliche Liebe und Freundschaft auch – ungeschuldetes Geschenk. Wir können sie nicht ganz durchschauen, sie bleibt Geheimnis.
Es ist trivial das festzuhalten, manchmal muß man aber das Offenkundige besonders betonen, wiederholen und verkünden: Eine Gesellschaft, in der die Gottesliebe gedeiht und die Bereiche des Lebens erfüllt, muß anders ausschauen als eine Gesellschaft, in der das nicht geschieht. Das müßte auch einem Atheisten oder Agnostiker klar sein. Eine Gesellschaft, in der es die Gottesliebe nicht einmal dem Begriff nach gibt, muß in Terror, in Angst und Schrecken, im Polizeistaat und in der Diktatur enden.
Diese Analyse macht auch klar, daß nicht alles, was sich „Gott“ nennen läßt, auch tatsächlich Gott ist.
Freilich kann es eine halb-unbewußte Gottesliebe geben (nämlich durch eine Ausrichtung am erkannten Guten, wie unvollkommen auch immer), aber ganz real ist sie nur, wenn sie ausdrücklich und bewußt ist und sich von der Gnade Gottes leiten und stärken läßt.
Dazu hat sich Gott als die Liebe geoffenbart, wie auch die hl. Schrift des Neuen Bundes sagt. In der Dreifaltigkeit gibt es nur Liebe und Gemeinschaft. Das gilt es nachzuahmen.
Somit müßte es klargeworden sein, inwiefern die Gottesliebe gesellschaftlich und politisch relevant ist.
Darauf wollte ich hinaus. Dafür kann auch der Heilige des heutigen Kalendertages Inspiration und Stärkung bieten. Auch diejenigen p. t. Leser, die nicht gläubig oder nicht katholisch sind, können einmal in das Werk des hl. Bonaventura hineinschmökern und auf sich wirken lassen, was er zu sagen hat. Vielleicht haben die „Mittelalterlichen“ doch mehr zu sagen, als man glaubt.
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Die „WOCHE FÜR DAS LEBEN“
29 05 2010findet in Österreich vom 30. Mai bis 6. Juni 2010 statt. Dazu möchte ich Teile aus dem HIRTENBRIEF der Österreichischen Bischofskonferenz wiedergeben:
…Es geht um den Mut zu mehr Kindern. Jesus sagt: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Dieses Wort Jesu bezieht sich auf jeden Menschen. Familien, in denen die Liebe lebt, insbesondere solche mit vielen Kindern, haben es zwar nicht einfach, weil bei ihnen Verzichte und Einschränkungen unvermeidlich sind, aber die Entscheidung trägt auch reiche Frucht. Die Fülle des Lebens, von der Jesus spricht, ist in solchen Familien greifbar gegenwärtig. Jeder weiß, wie stark prägend eine Familie sein kann. Das Entscheidendste für das Leben lernt man nicht in der Schule oder an der Universität, sondern in der Familie. Papst Johannes Paul II. hat gesagt, dass jedes Kind „ein Vorhaben Gottes“ ist und wenn Gott etwas vorhat, dann geizt er nicht. Kein Wunder also, dass Kinder so voll Freude und Witz sind, Abenteuerlust haben, viele Talente besitzen, dass Freundlichkeit, Offenheit, Zärtlichkeit, Vertrauen und Zutrauen in ihnen stecken. Mit jedem Kind kommt neue Hoffnung in die Welt.
… Jedes Kind ist ja eine eigene unverwechselbare Persönlichkeit mit einem ganz eigenen Reichtum an Gaben, den es in diese Welt bringt.
…Eine gelingende Familie ist allerdings nicht kostenlos zu haben. Zeit, Zärtlichkeit und Zuwendung sind die wichtigste Währung in der Familie. Das gilt insbesondere für ihre jüngsten Mitglieder. Alle Mütter oder Väter müssen wirkliche Wahlfreiheit haben angesichts der Frage, ob sie ihre Säuglinge und Kleinkinder selbst oder außerhalb der Familie betreuen lassen wollen. Hier ist der Staat gefragt; Eltern, die sich für die familiäre Betreuung ihrer Kinder entscheiden, dürfen finanziell nicht schlechter gestellt werden, als diejenigen, die ihre Kinder betreuen lassen und daher erwerbstätig sein können. Jede Familie hat das Recht, in dieser schwierigen Frage eigene Lösungen zu entwickeln. Der Staat darf erst dann eingreifen, wenn die Familie dabei mit ihren Aufgaben überfordert ist. Aber alle Eltern sollten sich vor Augen halten, dass kleine Menschen, vor allem in den ersten drei Jahren, ganz besonders liebesbedürftig und verletzlich sind – und daher auf ein überschaubares, persönliches, liebevolles Umfeld angewiesen sind. Deshalb sollten Eltern immer den Weg wählen, der für die Kleinsten in ihrem Bedürfnis nach verlässlicher, liebevoller Bindung das geringste Risiko birgt. Und das ist nach Möglichkeit noch immer das eigene Zuhause. Und sie können sicher sein: Die „Währung ZZZ“ (Zeit, Zärtlichkeit und Zuwendung) bringt später reichen Ertrag durch unkomplizierte, leistungs- und liebesfähige Kinder, die morgen die Verantwortung für unsere Welt übernehmen können…In den Wochen und Monaten nach dem 11. September 2001 stieg die Zahl der Hochzeiten in und um die Stadt sprunghaft an. Der Schock von Nine Eleven hatte vielen den Satz aus der biblischen Schöpfungsgeschichte: „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine bleibt“ (Gen 2,18) in Erinnerung gebracht.
http://www.kath-kirche-kaernten.at/upload/64554_OeBK_HB_Wo_fuer_das_Leben_2010.pdf
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Schlagwörter: WOCHE FÜR DAS LEBEN
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Christliche Lebensart „hinter Gitter“?
25 05 2010
Wie uns bereits aus mehreren Quellen bekannt ist, kann eine authentische und ernsthafte christliche Lebensweise in Teilen Europas zu rechtlicher Verfolgung führen.
In Großbritannien müssen christliche Bildungs- und Erziehungsheime schließen, wenn sie sich in Ihrer Personalauswahl nicht nach dem gesellschaftlichen und mittlerweile rechtlich verordneten (Gender)-mainstream halten. Es zählt also nicht der begründete Wunsch der Klientel, der Eltern, die Kinder keinen Aufsichtspersonenen mit homosexuellen Neigungen anzuvertrauen. Das die derart bevormundeten Einrichtungen so ihren Auftrag und ihr „Vision Statement“ der Vermittlung eines christlich-sozialen Weltbildes, mit klaren Regeln und Grenzen nicht mehr erfüllen können und damit in die Schließung getrieben werden, wird von der Regierung in Kauf genommen.
Unter dem Schlagwort der Anti-Diskriminierung wurden europaweit Gesetze eingereicht und beschlossen, die es uns erschweren, unsere christlichen Wurzeln und Identität auszuleben und öffentlich zu bekennen. Paradoxerweise scheint gerade das christliche Gedankengut von der Anti-diskriminierung ausgeschlossen zu sein. Das ist zwar nicht offenkundig festgeschrieben, aber Usus in der öffentlichen Debatte, Politik und Medienberichterstattung.
Aktuell gibt es wieder im Kielwasser des österreichischen Entwurfs des „Terrorismuspräventionsgesetzes 2010″ eine leicht zu übersehende Paragraphenanpassung, die für unsere Zukunft schwerwiegendste Auswirkungen hinsichtlich des Religionsfriedens haben könnte. Genauer nachzulesen in der Stellungnahme der österreichsichen Bischofskonferenz zu dem Gesetzesentwurf (der den Ministerrat schon passiert hat).
In Anbetracht des selbstbewußten Auftretens des Islams und der von „polical correctness“ geprägten Unterwürfigkeit der Politiker quer durch alle europäischen Regierungsparteien erhebt sich die Frage, ob der oft strapazierte Begriff der Toleranz letztlich mit „Selbstaufgabe“ gleichzusetzen ist? Wie sollen wir es den ansonsten einordnen, dass unsere christliche Ethik und Moral, die wesentlichen Einfluss auf die Bildung unserer heutigen humanen Gesellschaft gehabt hat, derart von den Verantwortlichen mit dem politischen Gestaltungsauftrag vergessen wird?
Vergegenwärtigen wir uns doch einmal die Tatsache, dass in islamisch dominierten Ländern, wo er Islam auch politische Kraft ist, über die letzten Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, die Entwicklung einer stabilen und vor allem auch wirtschaftlich produktiven, aufs Gemeinwohl ausgerichteten Gesellschaft nicht gelungen ist. Die Menschen, die aus diesen Ländern zu uns kommen sind zumeist Wirtschaftsflüchtlinge, zu einem geringen Teil auch politisch motiviert. Allein aufgrund der bei uns herrschenden Gesetze, fundiert auf dem christlichen Gebot der Nächstenliebe, finden diese Menschen Unterstützung und vor allem auch monetäre Zuwendung. Das wird von uns Bürgern getragen, eigentlich unter der Voraussetzung der Unverrückbarkeit unserer Gesellschaft und der willentlichen Integration der Zugezogenen. Doch diesem Anspruch wird nicht Genüge getan bzw. treten massive Schwierigkeiten auf.
Gott sei dank werden die Stimmen der Mahner immer mehr und auch der Gegenwind der Bevölkerung europaweit gegen politisches „Kopf-in-den-Sand-stecken“ und Appeasement-Politik wird immer stärker. Zynisch könnte das Ganze in dem Satz gipfeln: „Stell’ Dir vor, es ist Europa und keiner geht hin!“
Wir müssen alle öffentlich erkennbaren Bestrebungen zur Wahrung unserer christlichen Wurzeln und Identität stärken, denn die Alternativen wären Verlust der Meinungsfreiheit, Verlust der Verkündigung der christlichen Botschaft von Vergebung, Erlösung, Nächstenliebe und Hoffnung und der Verlust einer verheißungsvollen Zukunft für uns und unsere Kinder. Darum, treten wir mit Freuden ein, als Zeugen eines selbstbewußten, christlichen Abendlandes, dass sich zwar seiner Schwächen bewußt ist, aber sich darum nicht schämt, seine Stärken zu vertreten!
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Schlagwörter: Islamisierung Meinungsfreiheit, Religion, Politik, Werte, Islam
Kategorien : Christenverfolgung, Europa, Gesellschaft, Islam, Kirche, Kultur, Religion+Staat
Spott
3 05 2010Ist Ihnen, sehr geehrte Leser, aufgefallen, daß der Spott zu einem der wichtigsten journalistischen Stilmittel geworden ist? Natürlich ist Ihnen das aufgefallen, denn Sie konsumieren offensichtlich die Massenmedien – sonst würden Sie sich auch nicht für diesen politischen Blog interessieren.
Ist Ihnen auch aufgefallen, daß es immer nur ganz bestimmte, wenige Gruppen von Menschen oder Überzeugungen sind, die zum Objekt publizistischen Spottes werden? Auch das wird Ihnen schon aufgefallen sein.
Es ist ja nicht zu übersehen, daß die Journalisten des ORF und anderer selbsternannter „Qualitätsmedien“ nicht-linke Politiker und gläubige Christen mit Hohn und Spott übergießen – sowohl in der Berichterstattung über sie als auch im Interview mit ihnen.
Warum nur?
Warum ist der Glaube an Christus, die Liebe zur Heimat, die Treue zu Ehepartner und Familie, das Bekenntnis zu den menschlichen Tugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maß u. a. so „lustig“, daß man sich darüber lustigmacht?
Oder sind diese Dinge ohnehin nicht so „lustig“? Sind sie nicht vielmehr ein Ärgernis? Ist es nämlich nicht so, daß nur erhabene Dinge, ja die Wahrheit selbst, den sündigen Menschen zum Spott reizt? Weil ihn die Wahrheit quält und ein schlechtes Gewissen erzeugt?
Ein Schlüssel zum Verständnis des publizistischen Spottes gegen diejenigen, die sich zur geoffenbarten und zur natürlich erkennbaren Wahrheit über den Menschen bekennen, liegt im Buch der Weisheit im Alten Testament:
Laßt uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung. … Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf, schon sein Anblick ist uns lästig; denn er führt ein Leben, das dem der andern nicht gleicht, und seine Wege sind grundverschieden. (Weish 2, 12.14f; Einheitsübersetzung)
Schon der Anblick eines Politikers, der sich für das Amt des Bundespräsidenten bewirbt und sich dabei für die traditionellen und vernünftigen Werte des Glaubens und der Gerechtigkeit einsetzt, der Anblick eines Bischofs, der ohne wenn und aber für den überlieferten Glauben eintritt, der Anblick eines einfachen Menschen, der das Ideal der Familie in der Öffentlichkeit hochhält, ist für den durchschnittlichen Journalisten dermaßen lästig, daß er ihn beim Interview nur mit Häme und Spott in der Stimme interviewen kann.
Dabei ist der Text aus dem Weisheitsbuch eine Vorwegnahme des Lebens des Gerechten schlechthin, also des Herrn selbst. Jeder noch so lautere Christ wird hinter diesem Anspruch immer zurückbleiben. Trotzdem hat er Anteil an der Heiligkeit Christi und das kann der sich dem Bösen ergebende Mensch nicht ertragen.
Spott zu ertragen ist also ein Zeichen, daß man auf dem richtigen Weg ist.
Für den Spötter selbst wird jedoch das Leben immer mehr zur Hölle. Nachdem alles Gute immer mehr zum Gegenstand des Verleumdens und „Herunterziehens“ (lat. sehr schön „detrahere“) wird, gibt es nichts mehr, worauf er sein Leben bauen kann. Die Verzweiflung wird langsam aber sicher ins Unermeßliche steigen. Zudem ist es so, daß in Gemeinschaft betriebener Spott und Hohn die Gemeinschaft nicht stärkt. Aus dem Hohngelächter wächst keine Freundschaft. Das hat etwa C. S. Lewis in seinen Screwtape Letters meisterhaft ausgeführt. Das Spötteln wohlsituierter und feister Lemuren erzeugt nicht nur keine Freundschaft sondern bringt Mißtrauen und daher Isolation hervor. Denn niemand kann sich sicher sein, nicht auch zur Zielscheibe des Spottes zu werden, wenn er gerade einmal nicht anwesend ist.
Darum warnt der Prophet eindringlich davor, mit solchen Menschen überhaupt nur Gemeinschaft zu pflegen:
Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht. (Ps 1, 1; Einheitsübersetzung)
Im Gegenzug ist es jedoch so, daß wir die Skurrilitäten gewisser Irrlehren sehr wohl mit Spott bedenken können und sollen: den Glauben (!) an den Euro etwa. Das Bekenntnis (!) zur EU. Die Niederwerfung unter skurrile Götzen in den verschiedensten „Religionen“. Die selbstverliebten und dummen Ideologeme der allgegenwärtigen linken Gedankenwelt. Die Eitelkeit ungebildeter aber arroganter Publizisten.
Dieser Spott soll den von diesen Irrungen Befallenen helfen, aus ihrem Wahn herauszukommen und das Licht der Wahrheit zu erkennen. Und die Wahrheit wird sie frei machen. Dann wird – wie der Prophet in Psalm 126 sagt – ihr Mund voll Lachen sein, von echtem, freudigem Lachen, und jeder Spott wird verstummt sein.
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Ignoranz
29 04 2010Österreich hat seinen neuen Bundespräsidenten gewählt.
Dazu stellen sich mehrere Fragen: Was ist „Österreich“ nach dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages noch?
Welche Bedeutung hat ein Bundespräsident überhaupt? Welche hat er nach Lissabon? Hätte er als Hüter der Verfassung diesen nicht beeinspruchen müssen? Welche persönliche und moralische Qualifikation weist Heinz Fischer überhaupt auf?
Egal.
Österreich (oder „Österreich“) hat sich jedenfalls als Land der Ignoranz erwiesen. Über 50% gehen nicht zur Wahl. Dazu werden sie von der Irrelevanz des Bundespräsidentenamtes, einer Empfehlung der ÖVP und der vollkommenen politischen Ignoranz der kirchlichen Obrigkeit geradezu aufgefordert. Letztere, in diesem Fall die katholische, vermittelte ja das Bild, daß eigentlich nur Heinz Fischer wählbar wäre. Ist das Ignoranz – oder Kollaboration?
Ignoranz ist nicht harmlos. Jede/r hat die Verpflichtung, sich nach bestem Wissen und Gewissen zu informieren (also nicht bei „heute“, „ÖSTERREICH“, ORF u. dgl.). Ansonsten möge er/sie sich mit Kommentaren und Verurteilungen besser zurückhalten.
Aus Ignoranz wurde – mindestens das – vom Wahlvolk nicht wahrgenommen, (1) daß gegen Barbara Rosenkranz eine unfaßbare Menschenjagd mit persönlichen Unterstellungen, Gewaltandrohungen, Lügen und Beleidigungen entfesselt wurde, daß (2) Rudolf Gehring ein seriöser Mann mit vernünftigen Ansichten ist, aber von dummen Journalisten angepöbelt und in den Zeitungen verrissen wurde, daß (3) somit die Demokratie gefährdet ist, weil die Information zur Desinformation ausgeartetet ist. Die Verstrickungen von Bundespräsident Fischer wurden schon vor Jahren von Hans Pretterebner in seinem Buch „Lucona“ und vor kurzem von Andreas Unterberger auf dessen Blog veröffentlicht. Aber wer nimmt das schon zur Kenntnis? Das Gedächtnis ist kurz, der Opportunismus stark.
Die meisten Leute, vor allem die jungen Leute, sind an dieser ihrer Ignoranz nur teilweise schuld, zu groß ist schon die von oben künstlich erzeugte Ignoranz. Aber – wie gesagt – jede/r muß sich sachgerecht informieren. Davon ist niemand dispensiert.
Aber gegen die von oben erzeugte Ignoranz werden wir ankämpfen müssen. Denn die Wahrheit wird uns frei machen.
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Lob an Dr. Gehring für die Wahrheit einzutreten
11 04 2010Präsidentschaftskandiat Dr. Rudolf Gerhing gebührt heute mein besonderes Lob. Er trat diese Woche in gleich zwei ORF Sendungen auf und stand dort sowohl ORF-Reportern wie auch Vertretern der Jugend Rede und Antwort.
Hier der link zur Sendung Wahl 10 – meine Frage:
http://tvthek.orf.at/programs/1264-Hohes-Haus/episodes/1339109-Wahl-10—meine-Frage
Hier der link zur Sendung ORF Pressestunde:
http://tvthek.orf.at/programs/1273-Pressestunde/episodes/1341489-Pressestunde
Ich denke, dass wir längst Männer dieses Formates bedürfen. Männer mit festen christlich und biblisch fundierten Überzeugungen mit der Bereitschaft diese auch öffentlich zu vertreten und zu kommunizieren. Der Vorwurf, er vermische Politik mit Kirche, kann zurecht zurückgewisen werden. Auch ich nehme für mich in Anspruch, meinen Glauben an Gott nicht bei der Haustür oder dem Betreten meines Arbeitsplatzes abzugeben. Warum also der Bundespräsident? Auch für ihn muss Meinungsfreiheit und freie Religionsausübung gelten, letzten Endes ist auch er, wie Dr. Gerhing oft betont hat „gleichwertiger“ Staatsbürger, jedenfalls für mich.
Es ist heute natürlich einfacher überhaupt keinen Glauben an einen Gott zu haben, wie der amtierende Bundespräsident. Damit kommt man zwar nicht in Widerspruch zu Andersorientierten, hat aber auch nicht viel zu sagen. Was dieses Land dringend braucht, ist, dass man die Wahrheit zu heiklen Themen sagt und sie auch vertritt, auch gegen den Widerstand des ORF, sebst gegen den der katholischen Kirche oder politischen Partei. Dein Wort ist Wahrheit (Johannes 17,17), gemeint ist damit das Wort Gottes. Niemand darf dieses Wort außer Kraft setzen oder umdeuten, sei er nun Christ oder andersorientiert.. Wer es dennoch tut, muss mit Konsequenzen rechnen. Nicht umsonst heißt es: Der einzige Lohn der Sünde ist am Ende der Tod, um es einmal drastisch zu formulieren. Gott aber will uns in seinem Wort sagen, dass er uns vor diesem Tod bewahren und retten will.
Man kann in der einen oder anderen strittigen Frage durchaus anderer Meinung sein, aber im Wesentlichen ist Dr. Rudolf Gehring in seinem Auftritt den beiden anderen Kandiaten weit überlegen. Ich z.B. denke nicht, dass der Papst in Glaubensfragen unfehbar ist, aber ich kann damit leben, wenn Dr. Gehring es meint. Letzten Endes zählt die Glaubwürdigkeit der eigenen Taten und weniger die vielen Worte, welche um die vielen Themen gemacht werden (vgl. dazu meinen Artikel zur staatlichen Heuchelei).
In diesem Sinne wünsche ich Dr. Rudolf Gerhing, dass er mutig weiter auf Kurs bleibt. Anfangs war ich bzgl. seiner Kandiatur zögerlich diese voll zu unterstützen, aber mittlerweile bete selbst ich, dass er es zu einer Stichwahl schafft und sich durch die Verirrungen so mancher ORF-Reporter nicht zu sehr beeinflussen lässt.
!!! DIE ANDEREN REDEN ÜBER WERTE, NENNEN ABER KEINE, WIR VETRETEN BIBLISCHE UND VERKÜNDEN SIE AUCH !!!
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NÖ: Kampf ums Kreuz geht in die nächste Runde!
9 03 2010
Wie schon Mitte Dezember auf schreibfreiheit.eu berichtet (Artikel Vater will Kreuz aus Kindergarten wegklagen ) sind die Bestimmungen des NÖ Kindergartengesetzes wonach Kreuze aufzuhängen sind und der Kindergarten einen Beitrag zur religiösen Erziehung leisten soll, gefährdet. Ein militanter Atheist hat mit Unterstützung einschlägiger Organisationen (Freidenkerbund, Giordano-Bruno-Stiftung, etc.) einen Antrag beim Verfassungsgerichtshof eingebracht. Eine Kopie des Antrages wurde auf einer Freidenker-Homepage gepostet (Link).
Die NÖ Landesregierung hat nun in einer ausführlichen Stellungnahme (die leider der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht) die Klage beantwortet. Neben der Aufdeckung von formalen Mängel der Klage wurde darauf hingewiesen, dass die „negative Religionsfreiheit“ nicht absolut sein kann. Dem ist absolut zuzustimmen: Fortgedacht würde dies nämlich bedeuten, dass auch Kreuze am Wegesrand, Glockengeläute, Friedhofskreuze und sogar die Kirchengebäude als solche verboten werden könnten. Damit würde die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit (Art. 9 MRK) ad absurdum geführt!
Die Wochenzeitung NÖN berichtete darüber (Ausgabe 10/2010):
(Kreuz_Noe_Kiga_NÖN201010)
Zum Jahreswechsel wurde bekannt, dass eine atheistische Familie aus NÖ beim Verfassungsgerichtshof einen Antrag gegen Kreuze in Kindergärten gestellt hat. In der Vorwoche wurde nun in der Landesregierung die Stellungnahme an den Verfassungsgerichtshof für den Verbleib der Kreuze abgesegnet. Für die zuständige ÖVP-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner geht es dabei um eine entscheidende Frage. „Es geht um einen Antrag, der sich gegen ein Fundament des Abendlandes richtet.“
Knapp über 48.000 Kinder sind derzeit in den Kindergärten des Landes untergebracht. Fast 80 Prozent davon kommen aus Familien mit christlichem Glauben. In Anlehnung an das Schulgesetz wird auch in den Kindergärten dort, wo die Mehrheit der Kinder christlichen Glaubens ist, ein Kreuz angebracht. Für Mikl-Leitner ein Schritt, den Kindern „unsere Werte näher zu bringen“. Dazu gehören neben den Kreuzen auch die christlichen Feste wie Ostern oder Weihnachten. Mikl-Leitner: „Es wird aber kein einziges Kind gezwungen, dabei mitzumachen.“ Außerdem würden Kinder ja auch außerhalb des Kindergartens mit Kreuzen konfrontiert.
Begrüßt wurde die Stellungnahme von der österreichischen Bischofskonferenz. Kardinal Christoph Schönborn: „Wir haben uns gefreut darüber, dass die NÖ Landesregierung eine so klare Stellungnahme abgegeben hat.“ Diese sei ein positives Signal zur Wahrung der Religionsfreiheit, aber auch der kulturellen Identität in Österreich.
Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner hat zu der Problematik auch eine Pressekonferenz abgehalten. (Hier der Link zur APA Aussendung).
Aufruf!
Das Kreuz in den NÖ Kindergarten benötigt dringend Unterstützung! Bitte sendet zustimmende Leserbriefe und Stellungnahmen an die Medien (NÖN, Tageszeitungen, …) und beteiligt Euch in Online-Foren!
JETZT ist es wichtig die öffentliche Meinung zu stärken!
Lassen wir uns nicht von einer radikalen Minderheit unsere Religionsausübung und die religiöse Erziehung unserer Kinder behindern!
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Können wir aufstehen nach dem Fall?
1 03 2010Seit dem Rücktritt der deutschen, evangelischen Bischöfin Margot Käßmann am 24.02.2010, aufgrund ihrer Autofahrt im alkoholisierten Zustand, bei dem sie von einer Polizeikontrolle abgefangen wurde, ist das Thema Sünde und der Umgang damit, in vielen Medien thematisiert worden.
Ein sehr interessanter Artikel findet sich im Spiegel, Ausgabe 08/2010 vom 22.02.2010 dazu. Wer sich Online registriert kommt in den vollen Genuß – ansonsten gibt es auf jesus.de eine gute Zusammenfassung dazu.
Ungeachtet dessen, wie der Einzelne jetzt zu dem Rücktritt von Frau Käßmann im konkreten Fall steht, erhebt sich die Frage: Wie gehen wir mit der Sünde in unserem Leben um? Ja mehr noch, inwieweit vertrauen wir auf Gott, dass er uns unsere Sünde vergibt und wir gemäß Jesus Worten: „Siehe, ich mache alles neu“ weiterleben können?
Wir erleben an diesem Beispiel die praktischen und zerstörerischen Auswirkung von Sünde. Viele Verdienste und gute Werke dieser Bischöfin scheinen angesichts des Vergehens zu verblassen, ja an Wert zu verlieren. Dabei können wir (und sie) Gott eigentlich noch dankbar sein, dass die Polizei Frau Käßmann aus dem Verkehr gezogen hat, bevor Schlimmeres hätte passieren können. Ist nicht genau dies die Gelegenheit, wo wir erkennen, dass bei allen unseren guten Taten, wir letztlich Gottes Gnade und Vergebung bedürfen – damit Jesus, der für unsere Sünde den höchsten Preis bezahlt hat, geehrt wird?
Dann können wir nach unserem Fall wieder aufstehen und aufrecht weitergehen. So leidet vielleicht unser „perfektes“ Bild nach außen, möglicherweise verlieren wir auch bei manchen an Glaubwürdigkeit, aber auf alle Fälle demonstrieren wir als Christen, als Personen die auf Gott vertrauen – Menschlichkeit. In unserer Fehlbarkeit kommen wir dem Nächsten viel näher als durch große Reden und starke Worte. Durch die Vergebung Gottes können wir die Sünde und unsere Verfehlungen hinter uns lassen und weitergehen – und dabei ein Beispiel und Begleiter für viele sein.
So entspringt aus Vergebung der Sünde wieder Gutes – denn Gott sagt: „Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus sind“.
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Schlagwörter: Religion, Sünde, Vergebung
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