Familie und Kinder haben Zukunft

2 07 2010

Erziehungstrends

Kinderlose sterben aus.

von Hans Thomas

Wenn die Politik von Familie und Kindererziehung spricht,
muss man genau hinhören.
Speziell sind die Antennen auszurichten auf den Trend:
:arrow: Soll die Familie in ihren ureigensten Kompetenzen gestärkt werden
oder geht es – unter dem Vorwand sozialer Wohltaten, wie es sich versteht -
:arrow: um die Verstaatlichung der Kindererziehung?

So hatten Ideologen unterschiedlichster Schattierung schon immer etwas gegen die eigenständige, unabhängige und daher schwer manipulierbare Familie.

Die Versuchung ist groß, das DDR-Modell eines staatlichen Kinderbetreuungssystems zu übernehmen: flächendeckend mit Kinderkrippen, -horten und Ganztagsschulen….

Eine Folgegeneration tauglicher Bürger
verdankt die Gesellschaft entscheidend der Familie.
Leistungsfähigkeit setzt Selbstvertrauen und Zuversicht voraus,
und beides wiederum die Grunderfahrung, als Mensch geschätzt,
angenommen und – hoffentlich – geliebt zu sein.
Das gewährleistet nur die gesunde Familie….

Um nur einige der Probleme zu nennen:
:arrow: die Zunahme verhaltensgestörter Kinder mit nachfolgenden Schul- und Gewaltproblemen bis zur Jugendkriminalität;
:arrow: dann der Geburtenmangel, zuerst mit den Folgen alternder Bevölkerung und unsicherer Sozialsysteme;
:arrow: dann mit der Problemreihe: schrumpfende Bevölkerung – hohe Zuwanderung – Integration – innere Sicherheit – Fremdenfeindlichkeit….

Kinderlose sterben aus.
Völker so gut wie Familien….

Weiter im Original bei Erziehungstrends.de….


Weitere Hinweise hier:

Verstaatlichung der Kinder

Kleinkind bei Mama & Papa – Tagesmutter o. Krabbelstube

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt

Die gute alte Familie ist doch das Beste…

Kinder vorbereiten auf das Leben, Elternschulung – das Elternkolleg von Christa Meves

Familiennetzwerk Deutschland „Familie ist Zukunft“





Ich bin ein glückliches Kind_André Stern

6 06 2010

Vorab 2 Interviews mit André Stern
ZDF …
und
3sat Vivo…

André Stern ist ein besonderes Kind, denn er war nie in der Schule.
Die Eltern des heute 38-jährigen Franzosen wollten das so.
Sie unterrichteten ihn auch zu Hause nicht.
André Stern hat vom Leben gelernt.

OÖN:
Sie waren nie in der Schule – das klingt für jedes Kind nach Paradies. Ist es das?

Stern:
Ich vergleiche mich nicht mit anderen, aber für mich war es eine glückliche Kindheit, die bis heute anhält. Das sage ich ganz bewusst, weil es für mich die Unterteilung der Begriffe wie Kindheit und Erwachsensein, privat und Beruf nicht gibt. Deshalb kann ich sagen: Ich war und bin ein glückliches Kind.
……………

OÖN:
Haben Sie sich je für einen Job beworben?

Stern:
Nein, auch wenn das jetzt überheblich klingt. Meine Berufe – die allesamt Traumberufe sind – wurden mir immer angeboten.
…………..

OÖN:
Schicken Sie Ihre Kinder zur Schule?

Stern:
Ich bin Vater eines Kindes, das in vier Monaten zur Welt kommen wird.
Und ich werde meinem Kind dieselben Möglichkeiten schenken, wie ich sie hatte.
Es muss nicht zur Schule.

MEHR im Original bei den OÖ-Nachrichten….

oder auf Mütterblitz

oder auf der Originalseite von André Stern!





NÖ: Kampf ums Kreuz geht in die nächste Runde!

9 03 2010

Wie schon Mitte Dezember auf schreibfreiheit.eu berichtet (Artikel Vater will Kreuz aus Kindergarten wegklagen ) sind die Bestimmungen des NÖ Kindergartengesetzes wonach Kreuze aufzuhängen sind und der Kindergarten einen Beitrag zur religiösen Erziehung leisten soll, gefährdet. Ein militanter Atheist hat mit Unterstützung einschlägiger Organisationen (Freidenkerbund, Giordano-Bruno-Stiftung, etc.) einen Antrag beim Verfassungsgerichtshof eingebracht. Eine Kopie des Antrages wurde auf einer Freidenker-Homepage gepostet (Link).

Die NÖ Landesregierung hat nun in einer ausführlichen Stellungnahme (die leider der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht) die Klage beantwortet. Neben der Aufdeckung von formalen Mängel der Klage wurde darauf hingewiesen, dass die „negative Religionsfreiheit“ nicht absolut sein kann. Dem ist absolut zuzustimmen: Fortgedacht würde dies nämlich bedeuten, dass auch Kreuze am Wegesrand, Glockengeläute, Friedhofskreuze und sogar die Kirchengebäude als solche verboten werden könnten. Damit würde die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit (Art. 9 MRK) ad absurdum geführt!

Die Wochenzeitung NÖN berichtete darüber (Ausgabe 10/2010):
(Kreuz_Noe_Kiga_NÖN201010)

Zum Jahreswechsel wurde bekannt, dass eine atheistische Familie aus NÖ beim Verfassungsgerichtshof einen Antrag gegen Kreuze in Kindergärten gestellt hat. In der Vorwoche wurde nun in der Landesregierung die Stellungnahme an den Verfassungsgerichtshof für den Verbleib der Kreuze abgesegnet. Für die zuständige ÖVP-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner geht es dabei um eine entscheidende Frage. „Es geht um einen Antrag, der sich gegen ein Fundament des Abendlandes richtet.“

Knapp über 48.000 Kinder sind derzeit in den Kindergärten des Landes untergebracht. Fast 80 Prozent davon kommen aus Familien mit christlichem Glauben. In Anlehnung an das Schulgesetz wird auch in den Kindergärten dort, wo die Mehrheit der Kinder christlichen Glaubens ist, ein Kreuz angebracht. Für Mikl-Leitner ein Schritt, den Kindern „unsere Werte näher zu bringen“. Dazu gehören neben den Kreuzen auch die christlichen Feste wie Ostern oder Weihnachten. Mikl-Leitner: „Es wird aber kein einziges Kind gezwungen, dabei mitzumachen.“ Außerdem würden Kinder ja auch außerhalb des Kindergartens mit Kreuzen konfrontiert.

Begrüßt wurde die Stellungnahme von der österreichischen Bischofskonferenz. Kardinal Christoph Schönborn: „Wir haben uns gefreut darüber, dass die NÖ Landesregierung eine so klare Stellungnahme abgegeben hat.“ Diese sei ein positives Signal zur Wahrung der Religionsfreiheit, aber auch der kulturellen Identität in Österreich.

Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner hat zu der Problematik auch eine Pressekonferenz abgehalten. (Hier der Link zur APA Aussendung).

Aufruf!

Das Kreuz in den NÖ Kindergarten benötigt dringend Unterstützung! Bitte sendet zustimmende Leserbriefe und Stellungnahmen an die Medien (NÖN, Tageszeitungen, …) und beteiligt Euch in Online-Foren!

JETZT ist es wichtig die öffentliche Meinung zu stärken!

Lassen wir uns nicht von einer radikalen Minderheit unsere Religionsausübung und die religiöse Erziehung unserer Kinder behindern!





Beugehaft für Deutsche Christin

22 02 2010

Foto: Allie Caulfield

In Deutschland wurde eine gläubige Mutter zu einer Geldstrafe und dann zu Beugehaft verurteilt, weil sie Ihr 9-jähriges Kind nicht dem Sexualkundeunterricht der Grundschule aussetzen wollte und die Direktorin einer katholischen! Schule keine Freistellung erlaubte. Traurig, aber wahr, dass in Deutschland mit dem Zwangsschulsystem immer öfter Christen in Konflikt kommen, weil die Schulen auf unchristliche Darstellungen und Praktiken im Unterricht bestehen.

Lesen Sie den gesamten Bericht auf Medrum





Volksbefragung in Wien: Vorsicht Fangfrage

24 01 2010

Personen die spätestens mit 4. Jänner 2010 ihren Hauptwohnsitz in Wien begründet haben, dürfen bei der Volksbefragung der Rathaus-Sozialisten mitmachen. Die Volksbefragung findet von Donnerstag, 11. Februar bis Samstag, 13. Februar 2010 statt. Es werden fünf No-Na-Fragen gestellt: zu Hausbesorgern, Ganztagsschule, Citymaut, U-Bahn in der Nacht und Hundeführerschein für Kampfhunde. Die Formulierungen der Fragen wurden kürzlich bekanntgegeben (hier nachlesbar) und sind im Stil von real- und sonstigen sozialistischen Regimen gehalten (Jubel über die bisherigen Leistungen und dann eine Suggestivfrage).

Besondere Vorsicht ist bei der Frage 2 zum Thema Ganztagsschule notwendig: Der Text lautet:

Internationale Studien zeigen, dass die Ganztagsschule der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie darstellt sowie das Bildungsniveau der Bevölkerung deutlich hebt.  Sind Sie für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen in Wien?

Es ist unter Familien- und Schulexperten allgemein bekannt, dass die Wiener Sozialisten unter „Ganztagsschule“ keineswegs einfach eine Schule mit Betreuungsmöglichkeit am Nachmittag meinen, sondern eine Schule in der der verpflichtende Unterricht auch am Nachmittag stattfindet. Der Fachausdruck dafür lautet „verschränkter Unterricht“ (Freizeit und Unterricht wechseln sich ab). In solchen Schulen müssen die Kinder bis am Abend bleiben, ein vorzeitiges Gehen ist nicht erlaubt. Das wäre das Ende für familiäre Vorhaben, Ausflüge, private Museumsbesuche, Pfadfindernachmittage, Ministrantenstunden, Sportvereine etc. etc.

Der Bedarf an Betreuung von Schulkindern am Nachmittag kann durchaus mit Horten oder freiwilliger Betreuung an der Schule am Nachmittag gedeckt werden. Die zwangsweise Betreuung am Nachmittag schließt an den Zwangskindergarten an (derzeit nur für fünfjährige Kinder, soll aber ausgeweitet werden). Ziel ist offenbar die Vergesellschaftung der Kinder, ein Modell das in der DDR oder in anderen realsozialistischen Regimen geübt wurde.





Sex, we can !?

28 11 2009

Gastbeitrag von Beatrix G.

Benötigt unsere sexualisierte Gesellschaft eine Gebrauchsanleitung für den Geschlechtsakt? Muss man Sexualität k ö n n e n ?

„Sex we can“ – so lautet der Titel des neuen, äußerst fragwürdigen Aufklärungsfilmes, der mit öffentlichen Geldern gefördert wurde, in dem den Jugendlichen in ihrer Identitätsfindung geholfen werden soll. Diese Hilfe, die in einem computeranimierten Streifen umgesetzt wird, ähnelt eher einer penibel genauen Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit als zu dem, was Sexualität wirklich sein soll, nämlich das Einswerden in einer vertrauensvollen Partnerschaft, die von Sicherheit, Liebe und im besten Fall von einem Eheversprechen getragen ist.

Der Film lässt fast keine Peinlichkeiten aus, die am Beginn des Erwachsenwerdens und des Erwachens der eigenen Geschlechtlichkeit passieren können. Zum einen sind die „weisen“ Ratgeber allesamt gleichaltrige Teenager, die mehr oder weniger Erfahrung im Bereich „Liebe“ – oder was die Macher hier als „Liebe“ bezeichnen, nämlich den Geschlechtsakt – haben. Zum Anderen wird in dieser Form der Aufklärung die Triebhaftigkeit des Menschen über die Vernunft und eventuell vorherrschende, ablehnende Gefühle gestellt. Die Botschaft lautet: „Willst du mit einem Jungen/einem Mädchen nicht sofort schlafen, bist du nicht „in“ und es stimmt etwas nicht mit dir.“

Die Tipps, die die beiden Hauptdarsteller, ein Mädchen und ein Junge, die sich gegenseitig anziehend finden, in den 3 Episoden von „Sex we can“ erhalten, sind in keiner Weise hilfreich auf dem spannenden und doch sehr verwirrenden Weg der Identitätsfindung von Weiblichkeit und Männlichkeit. Vielmehr vermitteln sie ein völlig falsches Bild von Liebe, das sagt: „Wenn du dein Gegenüber attraktiv findest – egal ob gleich- oder andersgeschlechtlich – dann ist es ganz natürlich, dass du so schnell wie möglich mit ihm/ihr intim wirst.“ Das gegenseitige Kennenlernen, das Entwickeln von Freundschaft und tieferen Gefühlen, das aufeinander Warten können oder auch das Entfalten von Vertrauen und Geborgenheit wird hier in keiner Silbe erwähnt. Die Worte „Ich liebe Dich!“ hört man zum ersten Mal am Ende des Filmes, nachdem das Pärchen schon mehrere Male miteinander geschlafen hat.

Auch die Verhütungsmentalität, die in diesem Film angesprochen wird, entspricht natürlich leider dem heutigen Zeitgeist. Wieder einmal wird eine Schwangerschaft als eine Art Krankheit vermittelt, die man am besten durch Pille, Kondom oder im schlimmsten Fall Pille danach vermeiden beziehungsweise „heilen“ kann. Natürlich wünscht man keinem jugendlichen Mädchen, dass es die Verantwortung einer Mutterschaft tragen muss. Warum fragt man dann unsere Jugendlichen nicht ganz klar, ob sie überhaupt die sexuelle Verantwortung tragen können? Einerseits die Konsequenzen der geschlechtlichen Vereinigung, aber auch die Verantwortung, die man dem anderen gegenüber übernimmt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass durch das Zusammenkommen zwischen Mann und Frau eine tiefe, emotionale Bindung entsteht, die nicht einfach nach Belieben an- und ausgeschaltet werden kann. Wenn ich mit jemand schlafe, dann bin ich mit demjenigen verbunden und sollte ihn in seiner Ganzheit und in seiner Fruchtbarkeit respektieren und lieben.

Weiters ist es überraschend, dass der Aufklärungsfilm ganz klar sagt, dass die Teenager das Thema Sex nicht mit ihren Eltern besprechen müssen. Schließlich gäbe es Ärzte, die sich um die Verhütungswünsche der jungen Erwachsenen kümmern könnten. Hier steht der Film, der unter Anderem durch das Unterrichtsministerium und den Stadtschulrat für Wien gefördert wird, ganz klar im Gegensatz zu dem seit 1994 gültigen Erlass des Bundesministeriums für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten. Dort wird nämlich die Sexualerziehung als Unterrichtsprinzip erläutert und eindeutig festgehalten, das „Sexualerziehung die primäre Aufgabe der Eltern/Erziehungsberechtigten“ ist und in steter Zusammenarbeit mit dem Elternhaus von der Schule zu erweitern sei.

Zu Hoffen bleibt, dass viele Eltern über diesen Film an öffentlichen Stellen ihren Unmut kundtun, und somit diese Art von Sexualerziehung unseren Kindern erspart bleibt. Außerdem ist es unnötig, unseren Jugendlichen eine sexuelle Gebrauchsanweisung mit zu geben. Dieses „Programm“ muss wohl kaum erlernt werden, ist es doch in jedem Menschen von Grund auf angelegt. Wie sonst hätte sich die Menschheit bis jetzt fortpflanzen können, wo es noch kein „Sex we can“ gab?

Viel wichtiger erscheint es hingegen, der nächsten Generation bleibende, christliche Werte über das Mann und Frau sein mitzugeben, damit sie zu wahrer, treuer und bleibender Liebe befähigt werden, in denen Sexualität nicht zu seelischen und körperlichen Verletzungen, sondern zur Erfüllung tiefster Gefühle zwischen Mann und Frau führt.

Den Film und die „erzieherisch wertvollen Kommentare“ dazu können Sie hier ansehen.