Gesamtschule zum Scheitern verurteilt

2 02 2012

Gemeinsame Schule: „Es gibt Kinder, die begabter sind“

 

Schuldirektorin Isabella Zins spricht im Interview mit der „Presse“
über das unterschiedliche Schülerniveau in Niederösterreich und Wien -
und das Kleingedruckte im Androsch-Volksbegehren.

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Die Presse:
Sie sind Direktorin des Oberstufengymnasiums in Mistelbach, Niederösterreich, in das Hauptschüler und Schüler aus der AHS-Unterstufe kommen. Wie schaut es da mit dem Niveau aus?

Isabella Zins: Wir bieten verschiedene Schwerpunkte, da kommen auch Gymnasiasten, etwa ein Viertel bis ein Drittel. Das Niveau der Hauptschüler ist sehr unterschiedlich. Unter den Spitzenhauptschülern sind ganz tolle Leute mit lauter „Sehr gut“ aus der ersten Leistungsgruppe der Hauptschule, die können bei uns nahtlos anschließen. Dennoch haben wir in den vergangenen Jahren verstärkt Probleme: Es kommen Schüler mit relativ guten Zeugnissen. Dann stellt sich jedoch heraus, dass die Nahtstelle doch nicht so ganz leicht zu überspringen ist.

Kommen diese Schüler aus sozial schwachen Familien oder aus Migrantenfamilien?

Migranten sind vereinzelt auch dabei, aber nicht in großer Zahl. Es ist ein Querschnitt durch die Bevölkerung, es sind auch einzelne Akademikerkinder dabei. Das Niveau ist ziemlich unterschiedlich, vereinzelt haben wir Kinder aus dem Wiener Raum, aus der Kooperativen Mittelschule (der Wiener Hauptschule, Anm.), und die sind oft wirklich arm, weil sie mit guten Zeugnissen kommen und dennoch meist im ersten Jahr scheitern oder das erste Jahr wiederholen und sich weiterwursteln.

Woran kann das liegen?

Weil in Wien ein hoher Prozentsatz ins Gymnasium geht. Bei uns auf dem Land sind es maximal 25 Prozent, in Wien sind es fast 50 Prozent. Da bleibt natürlich in den Kooperativen Mittelschulen ein Niveau übrig, bei dem die relativ Besten doch ein gutes Zeugnis bekommen, obwohl die Leistungen nicht entsprechen. Ein Gradmesser sind für mich die Bildungsstandards, die es übungshalber bereits gibt. Wenn man mit diesen Bildungsstandards die Schülerinnen und Schüler in den Hauptgegenständen überprüft, ohne Noten zu geben, dann sieht man, dass sie nicht erfüllt werden. Und trotzdem haben diese Schüler dann Einser und Zweier in ihrem Zeugnis.

Wahrscheinlich, weil es in Wien keine Leistungsgruppen gibt.

Das ist sicher ein Manko. Ich habe diese Sorge auch bei der Neuen Mittelschule. Sie bedeutet zwar sicher eine Aufwertung der Hauptschulen. Aber – und das weiß ich aus vielen Gesprächen mit Hauptschullehrern – es gibt die Sorge, ob nach einer Umstellung eine Begabtenförderung an den Hauptschulen noch so möglich sein wird wie jetzt in der ersten Leistungsgruppe.

Derzeit sprechen alle von einer Bildungsreform. Wo sollte unser Schulsystem reformiert werden?

Das System ist nicht krank.
Aber man hat es in den letzten Jahren ziemlich geschwächt,
etwa durch Ressourcenknappheit. Es reden zwar immer alle
von Schulautonomie, ich habe aber nur ein minimales
Kontingent an Förderkursen, für Schwache wie auch für Begabte.
Über das ganze Schuljahr verteilt kann ich nur 14 Miniförderkurse anbieten.

In welche Richtung soll eine Schulreform gehen?

Man soll den Standorten Autonomie in einem positiven Sinne lassen, sodass man zum Beispiel entscheiden kann, wo ein Zweitlehrer angebracht ist. Und man soll in der Oberstufe auch die Klassenschülerhöchstzahl senken, wir haben oft noch bis zu 36. Das ist die tolerierte Überschreitung um 20 Prozent. In Deutsch habe ich dann 33 Schüler, vom tollen Aufsatzschreiber bis zu dem, der keinen geraden Satz zustande bringt.

Sie lehnen das Androsch-Bildungsvolksbegehren strikt ab. Warum?

Weil es mir viel zu schwammig ist, weil sich einige Dinge darin verstecken, die ich absolut ablehne, wie etwa die gemeinsame Schule aller bis zum Ende der Schulpflicht. Da würde bei Kindern mit einem höheren Potenzial immens viel verloren gehen. Es gibt einfach Kinder, die schneller und begabter sind als andere. Ich verstehe nicht, warum man alle mit Gewalt in einen Topf wirft und glaubt, dass dadurch die Schwachen gewinnen. Studien aus Deutschland zeigen, dass die Einheitsschule den Schwachen nicht hilft, die Guten aber gebremst werden. Es funktioniert auch innerhalb der Klasse nicht, weil die Schwachen merken, dass sie schwach sind. Und dann kommen auch disziplinäre Probleme dazu, die verschwiegen werden.

Androsch hat zuletzt knapp 52.000 Unterstützungserklärungen für sein Bildungsvolksbegehren vorgelegt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute, die unterschreiben, wirklich wissen, was drinnensteht. Mich wundert der Zuspruch nicht, wenn so massiv dafür geworben wird. In Mistelbach etwa steht zum Beispiel an jedem Samstag ein SPÖ-Stand auf dem Hauptplatz, bei dem die Leute aufgefordert werden zu unterschreiben. Da werden Leute geködert, die keine Ahnung haben, was drinnensteht. Einige Forderungen wie etwa mehr Wertschätzung für den Lehrberuf und mehr Förderung für die Kinder, die kann jeder unterschreiben, aber beim Kleingedruckten wie der gemeinsamen Schule bis 15 haben wohl sehr viele keine Ahnung.

Isabella Zins ist seit 1985 AHS-Lehrerin für Deutsch und Latein,
seit 2007 Direktorin am BORG Mistelbach in Niederösterreich.
Die Lehrergewerkschafterin ist ÖVP-Stadträtin und sitzt im
Vorstand der Bildungsplattform „Leistung und Vielfalt“,
die sich als Gegengewicht zum Bildungsvolksbegehren
von Hannes Androsch versteht.

 

Original („Die Presse“, Print-Ausgabe, 25.07.2011)

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Weitere Hinweise:

Schülerbegehren.at

Erfahrungsbericht Hauptschule – ein Idealist packt aus

Ein paar Fragen zur Gesamtschule

 Bildungswunder am Land





Warum sind wir gegen die Gesamtschule?

10 12 2011

Gefunden auf Schülerbegehren.at

Nein, nicht weil wir den Fortschritt verhindern wollen. Im Gegenteil: wir sind dagegen,weil die Erfahrungen im Ausland DEUTLICH zeigen, dass eine bessere Ausbildung für jeden, mehr soziale Gerechtigkeit und eine bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund GERADE DURCH EINE GESAMTSCHULE NICHT ERREICHT WERDEN KÖNNEN.

Was die Propaganda für die „Neue Mittelschule“ hier bei uns jetzt verspricht, ist zum größten Teil schlicht unwahr. Die Aussagen der PISA-Studie sind als Basis für Reformen völlig ungeeignet. Der Ausbildungsstand in den Gesamtschulländern ist keineswegs höher als bei uns. Finnland schneidet bei der PISA-Studie nicht deswegen besser ab als wir, weil es eine Gesamtschule hat, sondern weil es statt „innerer Differenzierung“ ein exzellentes, handfestes Fördersystem für die Schwachen hat und weil es Schüler und Schülerinnen, die die Landessprache nicht ausreichend können, erst dann in die Schule lässt, wenn sie gut Finnisch (bzw. Schwedisch) gelernt haben. Dafür braucht man keine Gesamtschule. Und ein finnisches Abitur ist keineswegs dasselbe wie eine österreichische Matura oder ein deutsches Abitur!

Die Gesamtschule bringt akademisch nicht nur keine besseren, sondern viel schlechtere Ergebnisse als unser Schulsystem. Wer das nicht glaubt, soll sich die innerdeutsche PISA-Studie (PISA-E) anschauen: dort liegen die Bundesländer mit den meisten Gesamtschulen immer an den letzten Plätzen. Die besten Plätze erreichen die, die KEINE Gesamtschulen haben.

Die „wissenschaftlichen“ Studien, die angeblich beweisen sollen, dass der längere gemeinsame Unterricht besser ist, existieren entweder nicht oder halten der Anforderung von „Wissenschaftlichkeit“ nicht stand. Wie der renommierte deutsche Bildungswissenschaftler Jürgen BAUMERT (in Deutschland bekannt als der „PISA-Papst“, weil er früher dort die PISA-Studie durchgeführt hat) selbst zugibt, gibt es „KEINE EINZIGE BELASTBARE STUDIE, die beweisen würde, dass gemeinsamer Unterricht über die vierte Schulstufe hinaus sinnvoll ist“.

Die Gesamtschule bringt keineswegs automatisch mehr „individuelle Förderung durch innere Differenzierung innerhalb der Klassen“. Das ist eine rein ideologisch motivierte Träumerei, die in der Praxis nicht funktioniert (und z. B. in Finnland auch gar nicht einmal angestrebt wird). Die Lehrer in der Gesamtschule werden dieselben sein, die uns jetzt unterrichten. Durch ein paar „Neue Mittelschule“-Wochenendkurse werden sie kaum die Gabe der Omnipräsenz erlangen. Innere Differenzierung funktioniert nur über Zersplitterung der Klassen in Leistungsgruppen – ein System, das nachweislich für die schwächeren Schüler ENORME NACHTEILE bringt.

Echte Verbesserungen erreicht man nur durch mehr Qualität im Unterricht. Das kostet Geld. Die Gesamtschule ist schon allein als System um ca. 30% teurer als unser jetziges, gegliedertes Schulwesen (die nötigen qualitativen Verbesserungen sind da noch gar nicht mitgerechnet!). Wir haben jetzt schon zu wenig Geld für guten Unterricht. Wenn wir die Gesamtschule einführen, werden wir dafür noch weniger haben.

Und die soziale Gerechtigkeit? In Gesamtschulländern sieht die in der Praxis so aus, dass alle, die es sich leisten können, ihre Kinder in Privatschulen schicken. Gute öffentliche Schulen gibt es nur in den teureren Wohngegenden. Begabte Kinder aus armen Familien haben dort WENIGER Chancen als bei uns. Das soll gerecht sein?

In den meisten Gesamtschulländern ist die Bildungssituation
schlechter als bei uns und teilweise (z. B. in Frankreich oder England)
wird bereits eine ABSCHAFFUNG der Gesamtschule diskutiert
und es werden konkrete Maßnahmen in Richtung mehr Selektion umgesetzt.
UND WIR WOLLEN DEN SCHWACHSINN JETZT EINFÜHREN??

 

ECHTE REFORMEN SEHEN ANDERS AUS!
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Kommentar

Was die Pisa-Studien beweisen, nämlich das ständige Absinken der schulischen Leistungen, ist vor allem das Ergebnis von 40 Jahren linker Schulversuche und die Konsequenzen der Mißachtung und Überbeanspruchung des Lehrerstandes. Unser Bildungssystem ist alt, aber glänzend bewährt. Weltweit wird man kaum ein besseres finden.

Die Gesamtschule ist ein Teil des großen gesellschaftlichen Zieles der Linken, alle Menschen müssten gleich werden.
(Nur einige sind dann noch gleicher…..)
Bei Frauen und Kinder heißt der (nicht ausgesprochene) Slogan der Linken:

MÜTTER AN DIE MASCHINEN -
KINDER IN DIE KASERNEN!

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Siehe auch:

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Verstaatlichung der Kinder als EU-Ziel?





Fernsehen macht Kinder unkonzentriert und dumm

16 09 2011

Bild

Unzählige Forschungsarbeiten haben negative
Langzeitwirkungen von übermäßigem TV-Konsum
nachgewiesen. Nun aber legt eine Studie aus den
USA nahe, dass temporeiche Cartoonserien
bereits in kleinen Dosen unmittelbaren Schaden
in Kinderhirnen anrichten.

Als Vertreter moderner Cartoons mit ihrem aberwitzigen Tempo wählten die Studienautoren der Universität von Virginia die beliebte Serie „Spongebob Schwammkopf“ („SpongeBob SquarePants“), bei der im Durchschnitt alle elf Sekunden ein Szenenwechsel stattfindet. Unmittelbar nach dem TV-Konsum durchgeführte Tests bei den Kindern zeigten gravierende Auswirkungen auf die Gehirne der getesteten Vierjährigen.

Merkbar schlechter in allen Testkategorien

Zum Vergleich mit anderen Kindern, die den US-kanadischen öffentlichrechtlichen Cartoon „Caillou“ (mit Szenenwechseln alle 34 Sekunden) ansahen, und einer dritten Gruppe, die sich mit Papier und Zeichenstiften selbst beschäftigte, schnitten die „Spongebob“-Seher in einer Reihe von Tests deutlich schlechter ab. Insgesamt wurden 60 Kinder getestet – ein kleines Sample, wie auch die Studienautoren einräumen.

Unter dem Einfluss des schnellen TV-Cartoons zeigten die Kinder schlechte Resultate sowohl, was logisches Denkvermögen und Merkfähigkeiten, als auch, was Reaktionsgeschwindigkeit, Konzentration und Körperkoordination angeht. Vor allem aber legt die im US-Fachjournal „Pediatrics“ publizierte Studie nahe, dass die Reizüberflutung des Cartoons nachhaltige Spuren im Belohnungszentrum des Gehirns hinterlässt.

Kinder verlernen das Warten

Die Testanordnung war einfach, wie Studienleiterin Angeline Lillard gegenüber der britischen „Daily Mail“ schilderte. Die Kinder konnten zwischen einem jederzeit verfügbaren Teller mit zwei Süßigkeiten und einem Teller mit zehn Süßigkeiten wählen, auf den sie allerdings warten mussten. Nach einem Ausschnitt aus „Spongebob“ hielten die Kinder im Durchschnitt nur zweieinhalb Minuten durch, bis sie sich mit den zwei Süßigkeiten zufriedengaben. Die Kinder aus den beiden anderen Gruppen konnten sich zumindest vier Minuten lang beherrschen.

Dass temporeiche Cartoons – die Studienautoren unterstreichen, dass „Spongebob“ nur ein Beispiel von vielen sei – das Belohnungszentrum des Gehirns stören könnten, ist aus entwicklungspsychologischer Sicht ein ernstes Alarmsignal. Das Belohnungssystem des Gehirns („mesolimbisches System“) ist Antrieb für jegliches intellektuelle Streben ebenso wie für Suchtkrankheiten beziehungsweise ganz allgemein der Motor für die Emotion „Freude“.

Sender wettert gegen „fragwürdige Methodik“

Spongebobs US-Heimatsender Nickelodeon unterstellte den Wissenschaftlern in einer Reaktion „fragwürdige Methodik“ und meinte, es handle sich „nicht im Entferntesten um eine Entscheidungsgrundlage, der Eltern vertrauen können“. Zugleich spielte der Sender selbst den Ball an die Eltern weiter: Die TV-Serie habe Kinder zwischen sechs und elf Jahren als Zielpublikum. Wenn auch jüngere Kinder „Spongebob“ sähen, sei das nicht das Problem des Senders, gab Nickelodeon-Sprecher David Bittler zu verstehen.

Langer TV-Konsum „noch schädlicher“ als gedacht?

Die Studienautoren selbst betonen, dass sie ihre Arbeit nur als Ansatz für weitere Untersuchungen verstanden wollen wissen. Eingehendere Forschungsarbeit mit einem weit größeren Sample an Kindern sei nötig, die bereits jetzt vorliegenden Daten seien jedoch zuverlässig, erklärte der Kinderentwicklungspsychologe Dimitri Christakis vom renommierten Seattle Children’s Hospital in einer kritischen Beurteilung der Studienergebnisse. Aus seiner Sicht bietet die Studie einen „bedeutenden Zusammenhang“ zu immer häufigeren Störungen in der kognitiven und sozialen Entwicklung von Kindern.

Ein Warnsignal für Eltern sei die Untersuchung allemal,

so Christakis in seinen Kommentaren zur Studie: „Es geht nicht nur darum, wie viel Kinder fernschauen. Es geht darum, was sie anschauen.“ Die Studienautoren wiederum wollen nicht ausschließen, dass längerer TV-Konsum damit „noch schädlicher“ sein könne als bisher gedacht. Denn für die Studie wurden die Kinder nur neun Minuten vor dem Fernseher sitzen gelassen. Eine einzige Cartoonfolge dauert durchschnittlich 22 Minuten.

 

Entnommen aus News – ORF





Gesucht: Jung – Christlich – Politisch

2 07 2011

Politiker, die sich geschickt und von ganzem Herzen für christliche Werte einsetzen, sind leider rar. Es gibt aber genug junge, begabte Menschen, die das Zeug dazu hätten, durch persönliches Engagement und vielleicht auch in einem politischen Amt im öffentlichen Leben für unser gemeinsames Anliegen einzutreten.

Oft fehlt es diesen jungen Hoffnungsträgern aber am Wissen über die Probleme aus Gesellschaft, Wirtschaft und Recht und ihre Lösungsansätze, an den Instrumentarien wie zum Beispiel Rhetorik, Interview, Lobbying und Management, und an den notwendigen Kontakten.

Die Dr. Karl Kummer-Institut – Jugendakademie hat in den vergangenen fünf akademischen Jahren insgesamt über siebzig jungen Menschen Wissen und praktische Fähigkeiten in sieben spannenden und hochbesetzten Seminaren zu einschlägigen Themenbereichen geboten. Nun geht die Jugendakademie in eine sechste Runde.

Interessenten können sich bis 8. Juli 2011 mit Motivationsschreiben und Lebenslauf an office@kummer-institut.at bewerben.

Details zu den Seminaren und zur Bewerbung gibt es auf: www.kummer-institut.at

KKI-Jugendakademie: Bringt jungen, wertbewussten, christlich motivierten Menschen grundlegende Begriffe der Politik und Wirtschaft näher.
KKI-Jugendakademie: Ermöglicht den Teilnehmern, die Mechanismen unserer Welt besser zu verstehen.
KKI-Jugendakademie: Fördert die Mitwirkung der Absolventen im öffentlichen Leben zum gesellschaftlichen Miteinander im Sinne der christlichen Soziallehre.
KKI-Jugendakademie: Besteht aus sieben Wochenenden im Rahmen eines akademischen Jahres zu Themenbereichen aus Politik und Persönlichkeitsbildung.

Dr. Karl Kummer-Institut
Verein für Sozial- und Wirtschaftspolitik
Laudongasse 16
1080 Wien
Tel.: 01/405 26 74
office@kummer-institut.at
www.kummer-institut.at





Endlich Fakten zur Gesamtschule

6 02 2011
 
 von Einem, der es wissen muss (hat er doch selbst 5 Jahre in Spanien eine solche Einrichtung besucht und erlebt). 
 
 
Nach Vorstellung des Bildungs-Volksbegehrens von Hannes Androsch ist die Enttäuschung (bei Einigen) groß – hinterläßt es nach genauerem Studium doch mehr den schalen Geschmack von bereits oft Gehörtem und vermeidet es konsequent, eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesamtschule zu bieten und realistische Alternativen aufzuzeigen. Scheinbar fällt es Hr. Androsch schwer, authentisch und eigenständig gegen die Linie seiner (Ex?-)Partei zu argumentieren oder auch nur Stellung dazu zu beziehen. 
Offene Fragen

Bild von bettybraun @www.flickr.com

 Erfrischend und richtig befreiend hingegen erweist sich die Initiative einer Gruppe von Schülern und Studenten (beiden Geschlechts), die auf der Homepage  www.schuelerbegehren.at  ENDLICH einmal Fakten und Licht in den tatsächlichen Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen und die praktischen Erfahrungen mit der Gesamtschule bringen.

Hat doch einer der Initiatoren selbst 5 Jahre in einer spanischen Ganztags-Gesamtschule verbracht. Überdies werden die ausführlichen Berichte mit einer Fülle von wissenschaftlichen Quellenangaben hinterlegt, die in der öffentlichen Debatte von Medien und Politik keinerlei Berücksichtigung, geschweige denn Erwähnung finden.

Es kann an dieser Stelle empfohlen werden, sich die angebotenen Informationen genau anzusehen und bei Zustimmung die Unterstützung auszusprechen. Eine willkommene Möglichkeit, als Bürger unseres schönen Landes den demokratischen Gestaltungsauftrag wahrzunehmen.





Geht doch! Lesefähigkeit und Pisa

12 12 2010

Mutter und Vater nehmen sich viel Zeit zum Gespräch mit den Kindern.
Der Vater liest den Kindern jeden Abend zum Schlafengehen aus Büchern vor oder erzählt ihnen eine Geschichte.
In der Familie liegen überall Bücher und Zeitschriften zum Lesen: im Wohnzimmer, am Fensterbrett hinter dem Eßtisch, im Schlafzimmer, am Klo.
Die Kinder sehen ihre Eltern immer wieder beim Lesen.
Es gibt im ganzen Haus keinen Fernseher (wohl aber Internet).
Bei den gemeinsamen Mahlzeiten lärmt weder Radio noch CD-Player, dafür reden Eltern und Kinder umso mehr miteinander.

Der Erfolg

Am Ende der 1. Volksschulklasse können alle Kinder dieser Familie lesen, z.T. auch schon früher.
Am Ende der Volksschule (das ist übrigens eine Gesamtschule) können alle Kinder sinnerfassend und schnell lesen, wie es lt. Pisa-Studie viele Schüler am Ende der Hauptschule noch nicht können.
Sie fadisieren sich, wenn andere Kinder in der 4. Klasse Volksschule noch mühsam und langsam Wort für Wort lesen.
Nicht die (Gesamt)-schule macht es, sondern das Beispiel im Elternhaus!

Geht doch!
Der Pisa-Test wäre für die Kinder dieser Familie ein Klacks.

Hinweise:

Bildungsfragen
Fernsehen macht blöd (Unterberger)





Kulturkampf an der Universität

4 10 2010

Die Hochschülerschaft an der Universität Wien ist eine öffentlich rechtliche Körperschaft mit Zwangsmitgliedschaft und Zwangsbeitrag aller Studenten. Da kaum Studenten zu den Wahlen gehen ist diese total links dominiert.

Kürzlich erschien der neue Kalender der Bundes-Hochschülerschaft, der an alle Studenten verschenkt wird. Darin wurden sämtliche katholischen Feiertage gestrichen, es findet sich lediglich der Vermerk „gesetzlicher Feiertag“. Dafür wurden dubiose Festtage wie der „Jahrestag der Audi Max Besetzung“ aufgenommen. Bei dieser rechtswidrigen Besetzung wurde sehr erfolgreich Eigentum der Universtät Wien demoliert und der Vorlesungsbetrieb wochenlang behindert.

Der Österreichische Cartellverband hat als bisher einzige Organisation gegen dieses Machwerk protestiert. Richtig wurde vom ÖCV angeregt, dass die ÖH nun konsequent auch vom gregorianischen Kalender abgehen sollte, denn schließlich wurde diese Kalenderreform von Papst Gregor XIII. eingeführt.

In der Vergangenheit ist die ÖH vor allem durch die Propagierung von Homosexualität und Abtreibung aufgefallen. Höchste Zeit, dass diese unnötige Organisation aufgelöst wird.





Kirchen fördern die islamo-faschistische Unterwanderung in Österreich

3 10 2010

Auch in den Schulen wird der Islamo-Faschismus geduldet und gefördert. Von den Kirchen.

Laut Schuldirektorin wurde in einer Volksschule in Neudörfl / Burgenland  vom katholischen Priester selbst vorgeschlagen, auf einen christlichen Schulschlußgottesdienst zu verzichten, zugunsten einer interreligiösen Feier.

Wir in DDR – Zeiten wurde die evangelische Religionslehrerin vorgeführt und ermahnt, weil sie diesen Ersatz von christlichen Gottesdiensten durch interreligiöse Feiern mit ihrem Gewissen und der Wahrheit des Wortes Gottes nicht in Einklang bringen konnte.

Nachdem die Religionslehrerin bei der Schuldirektorin persönlich ihren Standpunkt darlegte, besprach sich die Direktorin – nach eigener Aussage – hinter dem Rücken der Lehrerin mit der gesamten Lehrerschaft.  Bei der nächsten Gelegenheit wurde die Religionslehrerin zum Rapport zur Direktorin zitiert. Sie erhielt eine Abmahnung, dass sie intolerant sei und dass sie wissen sollte, dass die gesamte Lehrerschaft gegen sie positioniert sei. Es gäbe keine Zeit der Erklärung oder Rechtfertigung. Die Lehrerin erhielt Redeverbot („keine Zeit“).

Wenn ich mir die Filme der DDR betrachte, oder Filme über den Beginn der nationalsozialistischen Diktatur in Österreich: es begann genauso wie heute, mit Gesinnungsdiktatur, mit der Leugnung biblischer Wahrheiten selbst durch die Kirchen. Mobbing war – wie hier – an der Tagesordnung. Gutmenschen weichen der islamischen Gewaltandrohung und verleugnen ihren ureigensten Glauben. Selbst Priester und Pfarrer einigen sich darauf, Jesus in den Schulen zu verleugnen, für den islamischen Gott. Dem Imam mit seiner Möglichkeit der Taquia – der Lüge als Mittel zum Zweck für den eigenen Vorteil – gibt man weiten Raum.

Die burgenländische Kirchenleitung schweigt,  die Religionslehrerin wird von ihrem Pfarrer mitleidig belächelt. Gerade die evangelische Kirche ist ja dafür berühmt, mit teilweise offenen Armen den Nationalsozialismus begrüßt zu haben. Es gibt und gab keinerlei Unterstützung oder Mutmachung für jene, welche Stellung beziehen für das Evangelium.

Das Wort Gottes mit Jesu Missionsbefehl wird gegenüber den eigenen Kirchenmitgliedern und gegenüber den islamischen Mitbürgern geleugnet und verachtet, bewußt mißachtet. Die Bibel verliert gegenüber der Political Correctness Ihre Bedeutung.

Es ist kein Unterschied. Auch heute sind die Kirchen feige wie in den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts, dem Zeitgeist erlegen, dem Weg des geringsten Widerstandes, ohne Courage. Die zigtausendfache Ermordung ungeborener Kinder ist für die evangelische Kirche längst kein Thema mehr. Das Lebensrecht Behinderter auch nicht. Nächstenliebe gegenüber unseren islamischen Mitbürgern wird verwechselt mit dem Sich-Ergeben gegenüber ihren Gewaltandrohungen. Gleichzeitig gibt es staatssozialistische Forderungen über die Medien durch Bischof und Diakoniechef.

Das Gute Evangelium, die Frohe Botschaft, wird verschwiegen und  jenen verweigert, welche es am Meisten bedürfen. Man opfert sogar seine eigenen Kinder – sofern man sie nicht abgetrieben hat – der religiösen Beliebigkeit, um ja nicht anzuecken, um nicht für Jesus leiden zu müssen, um nicht beschimpft, vorgeführt, gemobbt zu werden oder als intolerant bezeichnet zu werden.

Heute werden wir nur vorgeführt, in den Medien zerstückelt, aus Ämtern verjagt. Im Namen des Antifaschismus, zum Schutz des neuen Faschismus. Was geschieht morgen?

Wenn Paulus, Petrus und die anderen Jünger Jesu, wenn Dietrich Bonhöffer oder Martin Luther King und viele Andere, so gedacht hätten, es gäbe die Kirche Jesu nicht. Wenige sind’s der Treuen.





Pornografische Schüler-Pflichtlektüre

29 08 2010

Foto: Jens-Olaf Walter

Pornografische Schüler-Pflichtlektüre

im Land der Dichter und Denker

oder

was Schüler heute lesen müssen und Lehrer vermitteln sollen.

von Inge M. Thürkauf

Für die Integrierte Gesamtschule in Niedersachsen wurde für das Schuljahr 2010/2011 ein Buch als Pflichtlektüre in Form eines Romans festgelegt, dessen Inhalt sich vor allem an einem Vulgär-Vokabular orientiert.

Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger, kommt zum unmißverständlichen Ergebnis, daß gerade in einer Zeit, in der die Jugend vor allem in den Medien zwanghaft sexualisiert wird, das zentrale Thema einer verpflichtenden Lektüre nicht auch noch die Sexualität behandeln sollte. darüber hinaus in einer Sprache, die in keinem Fall dem Bildungsauftrag einer Schule gerecht wird.

Frauen erscheinen in diesem Roman entweder als attraktiv und klug und damit sexuell begehrenswert oder abgewertet als häßlich und dumm.

Männer sind entweder häßliche Schlappschwänze oder omnipotente Adonis-Typen.

Doch dieses Buch wurde mit dem Deutschen Bücherpreis für das beste Debüt ausgezeichnet, was die literarische Qualität auch nicht verbessert, und schon gar nicht für den Deutschunterricht empfiehlt.





Familie und Kinder haben Zukunft

2 07 2010

Erziehungstrends

Kinderlose sterben aus.

von Hans Thomas

Wenn die Politik von Familie und Kindererziehung spricht,
muss man genau hinhören.
Speziell sind die Antennen auszurichten auf den Trend:
:arrow: Soll die Familie in ihren ureigensten Kompetenzen gestärkt werden
oder geht es – unter dem Vorwand sozialer Wohltaten, wie es sich versteht -
:arrow: um die Verstaatlichung der Kindererziehung?

So hatten Ideologen unterschiedlichster Schattierung schon immer etwas gegen die eigenständige, unabhängige und daher schwer manipulierbare Familie.

Die Versuchung ist groß, das DDR-Modell eines staatlichen Kinderbetreuungssystems zu übernehmen: flächendeckend mit Kinderkrippen, -horten und Ganztagsschulen….

Eine Folgegeneration tauglicher Bürger
verdankt die Gesellschaft entscheidend der Familie.
Leistungsfähigkeit setzt Selbstvertrauen und Zuversicht voraus,
und beides wiederum die Grunderfahrung, als Mensch geschätzt,
angenommen und – hoffentlich – geliebt zu sein.
Das gewährleistet nur die gesunde Familie….

Um nur einige der Probleme zu nennen:
:arrow: die Zunahme verhaltensgestörter Kinder mit nachfolgenden Schul- und Gewaltproblemen bis zur Jugendkriminalität;
:arrow: dann der Geburtenmangel, zuerst mit den Folgen alternder Bevölkerung und unsicherer Sozialsysteme;
:arrow: dann mit der Problemreihe: schrumpfende Bevölkerung – hohe Zuwanderung – Integration – innere Sicherheit – Fremdenfeindlichkeit….

Kinderlose sterben aus.
Völker so gut wie Familien….

Weiter im Original bei Erziehungstrends.de….


Weitere Hinweise hier:

Verstaatlichung der Kinder

Kleinkind bei Mama & Papa – Tagesmutter o. Krabbelstube

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt

Die gute alte Familie ist doch das Beste…

Kinder vorbereiten auf das Leben, Elternschulung – das Elternkolleg von Christa Meves

Familiennetzwerk Deutschland „Familie ist Zukunft“








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