Das grüne Anbiedern nach links…

21 02 2012

Niemand wird daran zweifeln, dass man die „Grünen“ im gängigen parteipolitischen Spektrum eher deutlich auf die linke Seite verorten würde. Und bisher wurden von der Partei neben einzelnen taktischen Ausnahmen, die in Richtung CDU gingen, auch keine Anstalten unternommen, sich andernorts positionieren zu wollen.

Dass sich „Grün“ aber wohl immer mehr linker als links sieht, zeigen verschiedene Aussagen, die in der letzten Zeit besonders von deren Jugendorganisation verbreitet wurden. Liest man deren Pressemitteilungen, könnte man sie auch leicht mit denen der Linkspartei verwechseln – denn die jungen „Grünen“ scheinen dieser überhaupt nicht nachzustehen. Ganz im Gegenteil: Man setzt sich sogar ganz offen für die linken Freunde ein – und hat dafür sogar auch noch die Jugend der SPD (die sich bis heute nicht umsonst als „Jusos“, also Junge Sozialisten bezeichnen) „mit ins Boot“ geholt.

Am 15. Februar 2012 verhandelte das Oberverwaltungsgericht von Berlin und Brandenburg die Frage, ob die Jugendvereinigung der Linkspartei („solid“) aufgrund von Neigungen ins verfassungsfeindliche Milieu von öffentlicher, finanzieller Förderung ausgeschlossen werden soll. Die „Grüne Jugend“ veröffentlichte umgehend eine Solidaritätsbekundung, zusammen mit den „Jusos“ und schrieb darin: „[…] Das Grundgesetz wird in diesem Fall durch die gegebenen politischen Mehrheitsverhältnisse für politische Lagerkämpfe missbraucht, wie dies auch bei der Extremismusklausel von CDU/CSU und FDP und der Überwachung Abgeordneten der Linkspartei geschieht […]“ (Pressemitteilung „Grüne Jugend“ vom 14.02.2012):

Bereits am 25. Januar 2012 hatte sich die „Grüne Jugend“ einem Antrag der linken Bundestagsfraktion angeschlossen, wonach bestimmte Drogen legalisiert werden sollen und speziell lizenzierte Fachgeschäfte geschaffen werden müssten, die für Konsumenten zugänglich sind. In der Presseaussendung von der “Grünen Jugend“ an diesem Datum heißt es: „‘Der Vorschlag der Linksfraktion, Cannabis Social Clubs in Deutschland zu erlauben, geht klar in die richtige Richtung. Die Strafverfolgung ist für KonsumentInnen die schlimmste Nebenwirkung ihres Konsums. Die GRÜNE JUGEND kämpft für eine Legalisierung von Cannabis und einen verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Konsum von Drogen […]‘“. Und weiter wird geschrieben: „[…]‘Suchtprävention durch die Förderung von Drogenmündigkeit kann erst nach einer Legalisierung glaubwürdig und offen und damit wirksam stattfinden. Wer für die Legalisierung eintritt, anstatt der totalitären Phantasie einer drogenfreien Gesellschaft anzuhängen, verharmlost Drogen in keiner Weise, sondern nimmt ihre Existenz als Realität an und fördert einen verantwortungsvollen Umgang‘”.

Dass die Linkspartei bereits seit langen immer wieder solche Forderungen aufstellt, war stets klar. Das offensichtliche Nacheilen der jungen „Grünen“ an diese Positionen macht aber deutlich: Offenkundig wird hier schon an möglichen Koalitionen geschmiedet, denn immerhin geht auch die Mutterpartei, die „Grünen“ selbst, den gleichen Weg und kritisiert kurz nach Veröffentlichung neuer Strategiekonzepte der Suchtbeauftragten der Bundesregierung: „[…] Auch bei Medikamentenabhängigkeit und im Bereich der illegalen Drogen findet sich nichts als Stagnation. Eine wissenschaftliche Überprüfung des Repressionsansatzes, insbesondere bei Cannabis, findet weiterhin nicht statt“ (Pressemitteilung der grünen Bundestagfraktion vom 15. Februar 2012, Nr. 0130).

Und dass die „Grüne Jugend“ hier umgehend nochmals nachlegen muss, war eigentlich zu erwarten: „Statt undifferenzierter Verbote und Bevormundung fordert die GRÜNE JUGEND einen legalen und regulierten Markt für alle Drogen“ (Pressemitteilung von „Grüne Jugend“ vom 16.02.2012).

Man mag sich fragen, ob den Personen, die hinter solchen Forderungen stecken, bewusst ist, welcher Schaden mit solchen Aussagen angerichtet wird. Natürlich kann jeder argumentieren, dass wir mit Alkohol und Zigaretten bereits Drogen freigegeben haben – wo liegt das Problem, dann die „psychoaktiven Substanzen“ ebenso zu erlauben? Zwar ist richtig, dass ein Staat seine Verbote so gering wie nötig halten sollte, um der Freiheit des Einzelnen so großen Raum wie möglich zu lassen. Doch wohin eine zu lockere Umgangsweise mit Suchtmitteln führt, sehen wir immer wieder daran, welche Mengen Tabak die Deutschen verrauchen – und welche sozialen, aber vor allem auch gesundheitlichen und damit finanzielle Folgen der Drogenkonsum hat.

Merkwürdig, dass sich beim Rauchen die „Grünen“ in der Vergangenheit immer wieder für mehr Restriktion stark gemacht haben – das zweierlei Maß dürfte dem Umweltschutz geschuldet sein: Zigarettenqualm schädigt die Natur – doch um die Gesundheit der Menschen scheinen sich die „Grünen“ nicht wirklich zu sorgen, wenn sie den Deutschen den Zugang zu „weichen“ Drogen ermöglichen wollen. Und sie liefern damit gleich eine Steilvorlage für das, was das neue linke Weltbild vorsieht: Nahe anarchistische Zustände, eine Welt, in der jeder tun und lassen kann, was er will. Nichts von gesellschaftlichem Denken, sondern das Durchsetzen von „Spaß“ für jedermann. Statt Ursachen zu bekämpfen, verfällt man dem Drang der Masse: „Zudröhnen“ ist kein Ausdruck von „Kick“, sondern der Versuch, der absoluten Gleichgültigkeit nahe zu kommen. Das, was in die Sucht führt, sind zumeist Schicksale oder der einfache Umstand, den Zustand des Nichts erleben zu wollen. Gerade von denen, die immer wieder ihr soziales Gewissen betonen, erwartet man, dass sie den Menschen Perspektiven geben – um dem Reiz, sich den Drogen auszuliefern, nicht einmal nahe zu kommen. Doch offenbar fällt der „Grünen Jugend“ keine Lösung ein, sich an die eigentlichen Gründe für die Drogenabhängigkeit heranzuwagen. Wahrscheinlich ist das bei allem das größte Armutszeugnis.

Wer ein Verbot von derartigen Suchtmitteln mit einer Stigmatisierung von Drogenabhängigen gleichzusetzen versucht, der verdreht bewusst die Tatsachen: Die Würde jedes Konsumenten und allen, die am „Dealen“ beteiligt sind, wird dann zerstört, wenn man sie durch die Legalisierung von solchen Suchtmitteln fallen lässt. Und: Wer den Boden von Moral und Richtlinien, von Geboten und der Pflicht, die Bürgerinnen und Bürger vor unabsehbaren Konsequenzen zu schützen, verlässt, sollte sich klar werden, dass nicht nur die finanzielle Förderung der jungen Kollegen von „solid“ auf dem Spiel steht – die Entfernung von der Verfassung und die Annäherung hin zu randnaher Linkspolitik der „Grünen Jugend“ ist ein Alarmzeichen für uns alle.

Dennis Riehle





Intersexuelle: Durch die Hintertür zur Gender-Grundgesetzänderung?

20 02 2012

Entnommen aus KOPP ONLINE.de

Es gibt vermutlich kaum seltsamere Situationen für Eltern im Kreißsaal, als auf die Frage »Ist es ein Junge oder ein Mädchen?« keine Antwort zu bekommen. Hin und wieder – allerdings wirklich nicht sehr häufig – kommt es jedoch zu solchen Situationen, dass Kinder geboren werden, deren äußere Geschlechtsmerkmale nicht klar erkennbar sind oder gar im Widerspruch zu den inneren Geschlechtsmerkmalen stehen. Nun hat sich auch der Deutsche Ethikrat mit dem Thema der so genannten »intersexuellen Menschen« befasst. Doch Achtung: Wer genau hinschaut, stellt schnell fest, dass es bei diesem Thema in Wirklichkeit um weitaus mehr gehen könnte.

Es ist fast immer die UNO, die sich um Randgruppen wie zum Beispiel jetzt die intersexuellen Menschen kümmert. Und es ist auch immer wieder die UNO, die aus einer Handvoll Menschen, die anders sind als der Durchschnitt, einen Gesamtanspruch erheben und den Rest der Welt am liebsten deswegen komplett umprogrammieren würde, vor allem, wenn es um das größte Umerziehungsprogramm der Welt, Gender Mainstreaming, geht. Ausgehend von einem Bericht der UNO zur Situation und Diskriminierung von Frauen in verschiedenen Ländern erging nun auch an die deutsche Bundesregierung die Anfrage, wie in Deutschland die Situation von intersexuellen Menschen ist.

Zuständig ist bei uns das Ministerium für Forschung und Gesundheit, das die Bearbeitung auch brav an den Ethikrat weiter gereicht hat. Das Ergebnis der öffentlichen Anhörung des Rates zeigt vor allem eines: Es ist kompliziert. Der Vorgang zeigt jedoch auch, dass man sich des Themas unbedingt annehmen will. Doch warum kocht das Ganze gerade jetzt hoch? Liegt es eventuell an dem aktuellen Ansinnen des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland, LSVD, der das Grundgesetz ändern will, damit ein »klares Bekenntnis zu den Rechten von Lesben, Schwulen, aber eben auch Transgender und intersexuellen Menschen« im Gleichheitsartikel des GG verankert werden kann? Ist das das wahre Ziel?

Wir leben in einer Welt, in der nicht nur bei den Menschen, sondern auch in der Tierwelt in der Regel nur zwei Optionen offen stehen: männlich oder weiblich. Dazwischen gibt es nicht viel und wenn, dann ist es eine Ausnahme, die die Regel bestätigt. In dieser binären Aufteilung liegt dann auch das hauptsächliche Problem von vereinzelten Betroffenen, die sich gezwungen fühlen, sich entweder auf die weibliche oder auf die männliche Seite zu schlagen, obwohl sie entweder noch gar nicht wissen, wohin sie gehören wollen, oder sich nicht einmal in der Lage sehen, dies jemals zu entscheiden. Es gibt aber heute auch Gender Mainstreaming, das größte Umerziehungsprogramm aller Zeiten, das die Geschlechter – gesetzlich abgesichert – seit einiger Zeit  gleich ganz abschaffen will. Grauselige Beispiele gibt es momentan schon mannigfaltig. Insofern kommt dieser plötzliche Vorstoß offenbar nicht nur gelegen, sondern könnte auch geschickt eingefädelt worden sein, um schneller ans Transgender-Ziel für die Masse zu kommen. Denn man strebt in diesem beschriebenen Fall, wo das Bundesministerium bereits den Ethikrat einschaltete, zumindest schon einmal eine Änderung des Personalausweises von zwei auf drei Geschlechter an. Ein Schelm, der dabei Böses denkt.

Gender Mainstreaming, ein inzwischen auf der ganzen Welt gefördertes und gesetzlich verankertes Familienzerstörungsprogramm, hat zum Ziel, alle Menschen geschlechtslos zu machen. Wir sind damit leider schon ziemlich weit. So wird bereits an Kindergärten und Schulen, aber auch in allen Gleichstellungsprogrammen der Bundesministerien, der Landes- und Regionalbüros gebetsmühlenartig gelehrt, ein jeder Mensch komme neutral auf die Welt. Erst die Sozialisation, also die gesellschaftliche Einordnung in männlich und weiblich, vornehmlich durch Eltern, Großeltern und Schule, präge den Menschen entsprechend. Weswegen in eigens eingerichteten Genderkindergärten kleine Mädchen inzwischen Waffen und Fußbälle zum Spielen bekommen, während Jungs rosa Prinzessinnenkleider tragen müssen und Kosmetikkörbe erhalten.

Insofern scheint dieser neue Versuch, die Geschlechtergleichheit beziehungsweise -neutralität durch wissenschaftliche Untersuchungen ernst zu nehmen, mehr als gelegen zu kommen. Rein rechtlich ist die Situation in Deutschland derzeit so, dass innerhalb einer Woche die frischgebackenen Eltern auf dem örtlichen Standesamt erscheinen müssen, um die Geburt ihres Kindes anzuzeigen. Dabei wird nicht nur Tag, Uhrzeit und Ort der Geburt amtlich erfasst, sondern natürlich auch Name und Geschlecht des Kindes. Das heißt, es bleibt nur ein kleines Zeitfenster, um sich mit einem wirklich nicht alltäglichen Problem auseinander zu setzen.

Kommt es bei einer Geburt zu einem derartigen Ausnahmefall, entscheiden in der Regel die anwesenden Mediziner, ob es nun ein Mädchen oder ein Junge ist. Auch hier gibt es bereits Erfahrungen, und zwar äußerst üble. Es sei nur erinnert an das spektakuläre Experiment von Bruce beziehungsweise Brenda Reimers, das nach qualvollem, nicht enden wollendem Leid vor wenigen Jahren extrem dramatisch endete. Diese Geschichte soll hier kurz erzählt werden, um zu dokumentieren, welche Gefahren derzeit unter anderem hierzulande »legalisiert« werden sollen:

Der US-Professor für medizinische Psychologie John Money vom JohnsHopkins Hospital in Baltimore, der erste Forscher über Geschlechteridentitäten und Geschlechterrollen, war einer der ersten Ärzte, die wissenschaftlich zu beweisen versuchten, dass Geschlecht nur erlernt sei. Da kam ihm eine geeignete Gelegenheit zu Hilfe: Ein kanadisches Zwillingspaar, zwei Jungen namens Bruce und Brian Reimers, wurden 1966 geboren. Als die Babys mit sieben Monaten einer Beschneidungsoperation unterzogen wurden, wurde der Penis von Bruce von einem Laser so stark verletzt, dass er irreparabel war. Die verzweifelten Eltern schalteten Dr. Money ein. Der riet ihnen zu einer Geschlechtsumwandlung. Und so wurde aus dem kleinen Bruce kurzerhand Brenda. Das Kind wurde kastriert, mit weiblichen Hormonen behandelt, in Kleider gesteckt und als Mädchen erzogen. Es sollte niemand erfahren, dass es eigentlich gar kein Mädchen war.

Bruce/Brenda kam in die Pubertät, wurde mit immer stärkeren Hormongaben gefüttert und hatte deshalb bereits einen Busen. Doch als die Ärzte ihm auch noch eine Kunstscheide einsetzen wollten, wehrte er sich. Er riss sich seine Röcke vom Leibe, urinierte im Stehen und prügelte sich mit Jungen. Zunehmend lehnte er seinen Körper ab, ohne zu wissen, warum. Ständig war er in psychiatrischer Behandlung. Und weder zahlreiche Hormonbehandlungen noch Kleider machten aus Bruce ein Mädchen. Brenda wurde von Money übrigens in dieser Zeit als »normales, glückliches Mädchen« beschrieben. Brenda selbst sowie die Familie und Freunde jedoch beschrieben sie als ein zutiefst unglückliches Kind mit großen sozialen Problemen.

Als der Junge vierzehn Jahre alt war, sagte man ihm die Wahrheit. Der Schock saß tief! Als erstes zündete Bruce seinen Kleiderschrank an. Fortan lebte er als Junge und nannte sich David. Der Horror war damit nicht zu Ende. In qualvollen Operationen ließ David die Brüste entfernen und bestand auf einem Kunstpenis, um wieder »ein ganzer Mann zu sein«. Doch das Experiment hatte ihn tief traumatisiert. Mit 23 Jahren heiratete David übrigens eine Frau, mit 38 Jahren erschoss er sich. Die erlittenen seelischen und körperlichen Qualen hatten ihn zerstört. Er sei jahrelang psychisch terrorisiert worden wie bei einer Gehirnwäsche, lautete eine seiner Aussagen. Auch für seinen Zwillingsbruder Brian endete der eitle Ehrgeiz der Mediziner und Psychologen in einer Katastrophe: Schon zwei Jahre vor seinem Bruder wählte er den Freitod, weil er Davids Leben nicht mehr ertrug.

Der Psychiater John Money hat übrigens einer unbekannten Anzahl weiterer Kinder mit fehlgebildeten Genitalien ein Geschlecht »zugewiesen«. Er errichtete als Leiter der Psychologie am Johns-Hopkins-Krankenhaus eine darauf spezialisierte Klinik, die von seinem Nachfolger 1979 allerdings geschlossen wurde. Viele seiner ehemaligen Patienten gründeten danach Selbsthilfegruppen. Soweit diese böse Geschichte.

Zurück nach Deutschland. Der Deutsche Ethikrat hat sich nun vorgenommen, gerade die rechtliche Situation der »neutralen« Menschen zu verbessern, und wird noch in diesem Monat eine Empfehlung für die Bundesregierung ausarbeiten. Man darf gespannt sein, welche Lösungen dort entworfen werden, denn die Palette der Probleme ist groß. Darf man beispielsweise ohne Zustimmung des Betroffenen selbst oder seiner Eltern medizinisch eingreifen, um das Geschlecht des Kindes in weibliche oder männliche Bahnen zu lenken? Normalerweise dürfen auch Ärzte nur handeln und heilen, wenn es etwas zu heilen gibt. Doch ist ein Säugling, dessen Geschlecht nicht eindeutig feststeht, der ansonsten aber putzmunter ist, behandlungsbedürftig?

Ebenfalls diskutiert und von Betroffenenverbänden gefordert ist die tatsächliche Einführung eines »dritten Geschlechts«. In Australien und anderen Ländern ist dies bereits möglich, wo im Pass nicht nur ein »F« für »Female« und ein »M« für »Male« stehen darf, sondern auch ein »X« – für alle anderen Varianten. Dass auch in Australien die Genderlobby äußerst einflussreich ist, hat sich herumgesprochen. Hier ist sie es zunehmend auch.

Für Rechtsexperten ist dies vermutlich eher ein Albtraum, denn mit der weiblichen oder männlichen Bezeichnung eines Menschen hängen nicht nur seine persönliche, sexuelle Identität, sondern auch zahlreiche Konsequenzen im täglichen Umgang, in den verschiedenen Rechten und nicht zuletzt mit unserer alltäglichen Sprache zusammen.

Ein paar Beispiele:

Wenn ein Kind nicht klar männlich oder weiblich ist, welchen Namen soll es bekommen? Und welchen Namen darf man ihm überhaupt geben? Bislang werden Eltern auf den Standesämtern dazu angehalten, dass am Namen des Kindes bitteschön das Geschlecht des Kindes erkennbar sein muss.

Wie spricht man über so einen Menschen? Er? Sie? Es? Unsere Sprache ist auf ein drittes Geschlecht nur in Bezug auf Dinge ausgerichtet. Von einem Menschen in der dritten Person Singular zu sprechen, klingt in dem Zusammenhang eher beleidigend.

Nicht das Familienrecht, nicht das Eherecht und genau genommen nicht einmal die öffentlichen Toiletten sind auf etwas anderes als Mann oder Frau vorbereitet. Ganz zu schweigen von speziellen Männer- oder Frauenförderprogrammen.

Im Sportbereich sind Wettkämpfe gerade auf olympischer Ebene immer binär aufgeteilt. Bei den vergangenen Sommerspielen in Peking wurden spezielle Tests durchgeführt, um das Geschlecht der Sportler eindeutig zu bestimmen. Die Betroffenen nennen so ein Vorgehen entwürdigend, doch was macht man hier zum Beispiel mit einem Menschen, der genetisch Mann ist, aber als Frau lebt, äußerlich so aussieht und als Frau im Sport antreten will?

Schon diese wenigen Beispiele zeigen, dass die rechtliche Zulassung eines dritten menschlichen Geschlechts weitreichende Konsequenzen für die ganze Gesellschaft hätte. Nun sind diese Menschen aber einmal da, wir können sie nicht ignorieren und auch nicht wegdiskutieren, denn auch sie besitzen ihre menschliche Würde, ihre Rechte – übrigens auch das auf körperliche Unversehrtheit.

Doch viel wichtiger ist der Aspekt, dass hier ein weiterer Versuch unternommen wird, unsere natürliche Mann-Frau-Gesellschaft komplett auf den Kopf zu stellen wegen einer »Handvoll« Ausnahmen. Wie viele Menschen in Deutschland tatsächlich betroffen sind, ist keineswegs sicher. In der öffentlichen Anhörung des Ethikrats waren verschiedene Zahlen zu hören. Die Bundesregierung geht derzeit von etwa 8.000 Menschen verschiedenen Alters aus, die in Deutschland von der Problematik direkt betroffen sind. Vertreter von Interessensgruppen sprechen natürlich von einer höheren Zahl, nämlich 40.000, die im Vergleich zu weit über achtzig Millionen Einwohnern Deutschlands immer noch gering genug wäre, um sie als Individualfälle zu behandeln, und ohne gleich die ganze Welt aus den Angeln zu heben.

Professor Olaf Hiort, Sprecher des aus öffentlichen Mitteln finanzierten Netzwerks DSD/Intersexualität, geht von mehreren Tausend aus und steht nicht nur deswegen bereits seit längerem in keinem guten Verhältnis mit Betroffenenverbänden. Ein anderer Grund liegt darin, dass er als Mediziner eine operative Festlegung auf ein Geschlecht empfiehlt, dies aber in der Szene höchst umstritten ist. Die Problematik der Zahlen besteht darin, dass nicht eindeutig geklärt ist, wer alles unter die Definition »intersexuell« fällt, denn unter dem Begriff werden verschiedene biologische Anomalien zusammengefasst. Sie haben gemeinsam, dass sie Menschen beschreiben, die sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale aufweisen. In der Mythologie existiert hierfür der Begriff der »Hermaphroditen«, in der Biologie werden sie als »Zwitter« bezeichnet.

Nicht einmal die Betroffenen selbst können sich auf einheitliche Definitionen einigen, denn jeder Betroffene ist anders und empfindet es auch anders. So sind manche sehr zufrieden mit einem operativen Eingriff, der ihnen ein eindeutiges Geschlecht verschafft, andere sind mit der gleichen OP sehr unglücklich und wieder andere wollen gar keine Operation, sondern einfach bleiben, wie sie sind. Wissenschaftliche Studien existieren dazu nicht, denn es mangelt an der Menge von Teilnehmern, die wissenschaftlich nötig wären.

Man darf gespannt sein, welche Handlungsempfehlungen der Ethikrat demnächst veröffentlichen wird. Bindend sind sie nicht, aber natürlich setzen sie die Politik unter Druck, ebenso wie auch das Papier der UNO und des Europäischen Parlaments, das nicht drei, vier oder fünf andere Geschlechter vorsieht, sondern eine Liste von 23(!) Positionen, worunter auch die Sodomie, die Nekrophilie und die Pädophilie fallen. Letztere Position soll übrigens seit Jahrzehnten straffrei gestellt werden, das wünschen sich vor allem die Grünen, die Roten und weitere »Interessensverbände«. Die Liste dieser 23 sexuellen Möglichkeiten findet sich hier.

Was von den Forderungen der Betroffenen, die in verschiedenen Initiativen organisiert sind, tatsächlich umgesetzt wird, ist zweifelhaft. Denn sie sind weitreichend. Vom »dritten Geschlecht« im Personalausweis bis hin zur zwangsweisen, entsprechenden Unterrichtung aller Schüler im staatlichen Biologie- und Sexualkundeunterricht an den Schulen ist alles auf der Wunschliste enthalten, alles genau nach dem bekannten Gender-Mainstreaming-Zuschnitt.

Nur ein Recht wollen sie auf keinen Fall: Die Änderung des Abtreibungsrechts, so dass intersexuelle Ungeborene aufgrund der Diagnose abgetrieben werden können. Diese Gefahr hat man gut erkannt. Nicht wenige Menschen würden das wohl mit einer Behinderung gleichsetzen und das ist leider schon lange Grund genug, um Menschen ein Recht auf Leben abzusprechen.

Alles in allem kann gesagt werden, dass hier ein weiterer Versuch gestartet worden zu sein scheint, um unsere Gesellschaft wieder ein Stück näher an den legalisierten Wahnsinn zu bringen. Willkommen in der schönen Neuen Welt.

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Weitere Hinweise

Diktatur des Feminismus

GENDER MAINSTREAMING – Der Generalangriff auf die christliche Kultur

Frauen, werdet doch endlich Männer!

Gender-Mainstreaming – sind wir geisteskrank?

Die Realität von Gender Mainstreaming

Die klammheimliche Übernahme unserer Gesellschaft durch Gender Mainstreaming

NWO-Barbarei, Kreidfeuer

Verstaatlichung der Kinder





Gesamtschule zum Scheitern verurteilt

2 02 2012

Gemeinsame Schule: “Es gibt Kinder, die begabter sind”

 

Schuldirektorin Isabella Zins spricht im Interview mit der “Presse”
über das unterschiedliche Schülerniveau in Niederösterreich und Wien -
und das Kleingedruckte im Androsch-Volksbegehren.

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Die Presse:
Sie sind Direktorin des Oberstufengymnasiums in Mistelbach, Niederösterreich, in das Hauptschüler und Schüler aus der AHS-Unterstufe kommen. Wie schaut es da mit dem Niveau aus?

Isabella Zins: Wir bieten verschiedene Schwerpunkte, da kommen auch Gymnasiasten, etwa ein Viertel bis ein Drittel. Das Niveau der Hauptschüler ist sehr unterschiedlich. Unter den Spitzenhauptschülern sind ganz tolle Leute mit lauter „Sehr gut“ aus der ersten Leistungsgruppe der Hauptschule, die können bei uns nahtlos anschließen. Dennoch haben wir in den vergangenen Jahren verstärkt Probleme: Es kommen Schüler mit relativ guten Zeugnissen. Dann stellt sich jedoch heraus, dass die Nahtstelle doch nicht so ganz leicht zu überspringen ist.

Kommen diese Schüler aus sozial schwachen Familien oder aus Migrantenfamilien?

Migranten sind vereinzelt auch dabei, aber nicht in großer Zahl. Es ist ein Querschnitt durch die Bevölkerung, es sind auch einzelne Akademikerkinder dabei. Das Niveau ist ziemlich unterschiedlich, vereinzelt haben wir Kinder aus dem Wiener Raum, aus der Kooperativen Mittelschule (der Wiener Hauptschule, Anm.), und die sind oft wirklich arm, weil sie mit guten Zeugnissen kommen und dennoch meist im ersten Jahr scheitern oder das erste Jahr wiederholen und sich weiterwursteln.

Woran kann das liegen?

Weil in Wien ein hoher Prozentsatz ins Gymnasium geht. Bei uns auf dem Land sind es maximal 25 Prozent, in Wien sind es fast 50 Prozent. Da bleibt natürlich in den Kooperativen Mittelschulen ein Niveau übrig, bei dem die relativ Besten doch ein gutes Zeugnis bekommen, obwohl die Leistungen nicht entsprechen. Ein Gradmesser sind für mich die Bildungsstandards, die es übungshalber bereits gibt. Wenn man mit diesen Bildungsstandards die Schülerinnen und Schüler in den Hauptgegenständen überprüft, ohne Noten zu geben, dann sieht man, dass sie nicht erfüllt werden. Und trotzdem haben diese Schüler dann Einser und Zweier in ihrem Zeugnis.

Wahrscheinlich, weil es in Wien keine Leistungsgruppen gibt.

Das ist sicher ein Manko. Ich habe diese Sorge auch bei der Neuen Mittelschule. Sie bedeutet zwar sicher eine Aufwertung der Hauptschulen. Aber – und das weiß ich aus vielen Gesprächen mit Hauptschullehrern – es gibt die Sorge, ob nach einer Umstellung eine Begabtenförderung an den Hauptschulen noch so möglich sein wird wie jetzt in der ersten Leistungsgruppe.

Derzeit sprechen alle von einer Bildungsreform. Wo sollte unser Schulsystem reformiert werden?

Das System ist nicht krank.
Aber man hat es in den letzten Jahren ziemlich geschwächt,
etwa durch Ressourcenknappheit. Es reden zwar immer alle
von Schulautonomie, ich habe aber nur ein minimales
Kontingent an Förderkursen, für Schwache wie auch für Begabte.
Über das ganze Schuljahr verteilt kann ich nur 14 Miniförderkurse anbieten.

In welche Richtung soll eine Schulreform gehen?

Man soll den Standorten Autonomie in einem positiven Sinne lassen, sodass man zum Beispiel entscheiden kann, wo ein Zweitlehrer angebracht ist. Und man soll in der Oberstufe auch die Klassenschülerhöchstzahl senken, wir haben oft noch bis zu 36. Das ist die tolerierte Überschreitung um 20 Prozent. In Deutsch habe ich dann 33 Schüler, vom tollen Aufsatzschreiber bis zu dem, der keinen geraden Satz zustande bringt.

Sie lehnen das Androsch-Bildungsvolksbegehren strikt ab. Warum?

Weil es mir viel zu schwammig ist, weil sich einige Dinge darin verstecken, die ich absolut ablehne, wie etwa die gemeinsame Schule aller bis zum Ende der Schulpflicht. Da würde bei Kindern mit einem höheren Potenzial immens viel verloren gehen. Es gibt einfach Kinder, die schneller und begabter sind als andere. Ich verstehe nicht, warum man alle mit Gewalt in einen Topf wirft und glaubt, dass dadurch die Schwachen gewinnen. Studien aus Deutschland zeigen, dass die Einheitsschule den Schwachen nicht hilft, die Guten aber gebremst werden. Es funktioniert auch innerhalb der Klasse nicht, weil die Schwachen merken, dass sie schwach sind. Und dann kommen auch disziplinäre Probleme dazu, die verschwiegen werden.

Androsch hat zuletzt knapp 52.000 Unterstützungserklärungen für sein Bildungsvolksbegehren vorgelegt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute, die unterschreiben, wirklich wissen, was drinnensteht. Mich wundert der Zuspruch nicht, wenn so massiv dafür geworben wird. In Mistelbach etwa steht zum Beispiel an jedem Samstag ein SPÖ-Stand auf dem Hauptplatz, bei dem die Leute aufgefordert werden zu unterschreiben. Da werden Leute geködert, die keine Ahnung haben, was drinnensteht. Einige Forderungen wie etwa mehr Wertschätzung für den Lehrberuf und mehr Förderung für die Kinder, die kann jeder unterschreiben, aber beim Kleingedruckten wie der gemeinsamen Schule bis 15 haben wohl sehr viele keine Ahnung.

Isabella Zins ist seit 1985 AHS-Lehrerin für Deutsch und Latein,
seit 2007 Direktorin am BORG Mistelbach in Niederösterreich.
Die Lehrergewerkschafterin ist ÖVP-Stadträtin und sitzt im
Vorstand der Bildungsplattform „Leistung und Vielfalt“,
die sich als Gegengewicht zum Bildungsvolksbegehren
von Hannes Androsch versteht.

 

Original (“Die Presse”, Print-Ausgabe, 25.07.2011)

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Weitere Hinweise:

Schülerbegehren.at

Erfahrungsbericht Hauptschule – ein Idealist packt aus

Ein paar Fragen zur Gesamtschule

 Bildungswunder am Land





Warum sind wir gegen die Gesamtschule?

10 12 2011

Gefunden auf Schülerbegehren.at

Nein, nicht weil wir den Fortschritt verhindern wollen. Im Gegenteil: wir sind dagegen,weil die Erfahrungen im Ausland DEUTLICH zeigen, dass eine bessere Ausbildung für jeden, mehr soziale Gerechtigkeit und eine bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund GERADE DURCH EINE GESAMTSCHULE NICHT ERREICHT WERDEN KÖNNEN.

Was die Propaganda für die „Neue Mittelschule“ hier bei uns jetzt verspricht, ist zum größten Teil schlicht unwahr. Die Aussagen der PISA-Studie sind als Basis für Reformen völlig ungeeignet. Der Ausbildungsstand in den Gesamtschulländern ist keineswegs höher als bei uns. Finnland schneidet bei der PISA-Studie nicht deswegen besser ab als wir, weil es eine Gesamtschule hat, sondern weil es statt „innerer Differenzierung“ ein exzellentes, handfestes Fördersystem für die Schwachen hat und weil es Schüler und Schülerinnen, die die Landessprache nicht ausreichend können, erst dann in die Schule lässt, wenn sie gut Finnisch (bzw. Schwedisch) gelernt haben. Dafür braucht man keine Gesamtschule. Und ein finnisches Abitur ist keineswegs dasselbe wie eine österreichische Matura oder ein deutsches Abitur!

Die Gesamtschule bringt akademisch nicht nur keine besseren, sondern viel schlechtere Ergebnisse als unser Schulsystem. Wer das nicht glaubt, soll sich die innerdeutsche PISA-Studie (PISA-E) anschauen: dort liegen die Bundesländer mit den meisten Gesamtschulen immer an den letzten Plätzen. Die besten Plätze erreichen die, die KEINE Gesamtschulen haben.

Die „wissenschaftlichen“ Studien, die angeblich beweisen sollen, dass der längere gemeinsame Unterricht besser ist, existieren entweder nicht oder halten der Anforderung von „Wissenschaftlichkeit“ nicht stand. Wie der renommierte deutsche Bildungswissenschaftler Jürgen BAUMERT (in Deutschland bekannt als der „PISA-Papst“, weil er früher dort die PISA-Studie durchgeführt hat) selbst zugibt, gibt es „KEINE EINZIGE BELASTBARE STUDIE, die beweisen würde, dass gemeinsamer Unterricht über die vierte Schulstufe hinaus sinnvoll ist“.

Die Gesamtschule bringt keineswegs automatisch mehr „individuelle Förderung durch innere Differenzierung innerhalb der Klassen“. Das ist eine rein ideologisch motivierte Träumerei, die in der Praxis nicht funktioniert (und z. B. in Finnland auch gar nicht einmal angestrebt wird). Die Lehrer in der Gesamtschule werden dieselben sein, die uns jetzt unterrichten. Durch ein paar „Neue Mittelschule“-Wochenendkurse werden sie kaum die Gabe der Omnipräsenz erlangen. Innere Differenzierung funktioniert nur über Zersplitterung der Klassen in Leistungsgruppen – ein System, das nachweislich für die schwächeren Schüler ENORME NACHTEILE bringt.

Echte Verbesserungen erreicht man nur durch mehr Qualität im Unterricht. Das kostet Geld. Die Gesamtschule ist schon allein als System um ca. 30% teurer als unser jetziges, gegliedertes Schulwesen (die nötigen qualitativen Verbesserungen sind da noch gar nicht mitgerechnet!). Wir haben jetzt schon zu wenig Geld für guten Unterricht. Wenn wir die Gesamtschule einführen, werden wir dafür noch weniger haben.

Und die soziale Gerechtigkeit? In Gesamtschulländern sieht die in der Praxis so aus, dass alle, die es sich leisten können, ihre Kinder in Privatschulen schicken. Gute öffentliche Schulen gibt es nur in den teureren Wohngegenden. Begabte Kinder aus armen Familien haben dort WENIGER Chancen als bei uns. Das soll gerecht sein?

In den meisten Gesamtschulländern ist die Bildungssituation
schlechter als bei uns und teilweise (z. B. in Frankreich oder England)
wird bereits eine ABSCHAFFUNG der Gesamtschule diskutiert
und es werden konkrete Maßnahmen in Richtung mehr Selektion umgesetzt.
UND WIR WOLLEN DEN SCHWACHSINN JETZT EINFÜHREN??

 

ECHTE REFORMEN SEHEN ANDERS AUS!
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Kommentar

Was die Pisa-Studien beweisen, nämlich das ständige Absinken der schulischen Leistungen, ist vor allem das Ergebnis von 40 Jahren linker Schulversuche und die Konsequenzen der Mißachtung und Überbeanspruchung des Lehrerstandes. Unser Bildungssystem ist alt, aber glänzend bewährt. Weltweit wird man kaum ein besseres finden.

Die Gesamtschule ist ein Teil des großen gesellschaftlichen Zieles der Linken, alle Menschen müssten gleich werden.
(Nur einige sind dann noch gleicher…..)
Bei Frauen und Kinder heißt der (nicht ausgesprochene) Slogan der Linken:

MÜTTER AN DIE MASCHINEN -
KINDER IN DIE KASERNEN!

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Siehe auch:

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Verstaatlichung der Kinder als EU-Ziel?





Fernsehen macht Kinder unkonzentriert und dumm

16 09 2011

Bild

Unzählige Forschungsarbeiten haben negative
Langzeitwirkungen von übermäßigem TV-Konsum
nachgewiesen. Nun aber legt eine Studie aus den
USA nahe, dass temporeiche Cartoonserien
bereits in kleinen Dosen unmittelbaren Schaden
in Kinderhirnen anrichten.

Als Vertreter moderner Cartoons mit ihrem aberwitzigen Tempo wählten die Studienautoren der Universität von Virginia die beliebte Serie „Spongebob Schwammkopf“ („SpongeBob SquarePants“), bei der im Durchschnitt alle elf Sekunden ein Szenenwechsel stattfindet. Unmittelbar nach dem TV-Konsum durchgeführte Tests bei den Kindern zeigten gravierende Auswirkungen auf die Gehirne der getesteten Vierjährigen.

Merkbar schlechter in allen Testkategorien

Zum Vergleich mit anderen Kindern, die den US-kanadischen öffentlichrechtlichen Cartoon „Caillou“ (mit Szenenwechseln alle 34 Sekunden) ansahen, und einer dritten Gruppe, die sich mit Papier und Zeichenstiften selbst beschäftigte, schnitten die „Spongebob“-Seher in einer Reihe von Tests deutlich schlechter ab. Insgesamt wurden 60 Kinder getestet – ein kleines Sample, wie auch die Studienautoren einräumen.

Unter dem Einfluss des schnellen TV-Cartoons zeigten die Kinder schlechte Resultate sowohl, was logisches Denkvermögen und Merkfähigkeiten, als auch, was Reaktionsgeschwindigkeit, Konzentration und Körperkoordination angeht. Vor allem aber legt die im US-Fachjournal „Pediatrics“ publizierte Studie nahe, dass die Reizüberflutung des Cartoons nachhaltige Spuren im Belohnungszentrum des Gehirns hinterlässt.

Kinder verlernen das Warten

Die Testanordnung war einfach, wie Studienleiterin Angeline Lillard gegenüber der britischen „Daily Mail“ schilderte. Die Kinder konnten zwischen einem jederzeit verfügbaren Teller mit zwei Süßigkeiten und einem Teller mit zehn Süßigkeiten wählen, auf den sie allerdings warten mussten. Nach einem Ausschnitt aus „Spongebob“ hielten die Kinder im Durchschnitt nur zweieinhalb Minuten durch, bis sie sich mit den zwei Süßigkeiten zufriedengaben. Die Kinder aus den beiden anderen Gruppen konnten sich zumindest vier Minuten lang beherrschen.

Dass temporeiche Cartoons – die Studienautoren unterstreichen, dass „Spongebob“ nur ein Beispiel von vielen sei – das Belohnungszentrum des Gehirns stören könnten, ist aus entwicklungspsychologischer Sicht ein ernstes Alarmsignal. Das Belohnungssystem des Gehirns („mesolimbisches System“) ist Antrieb für jegliches intellektuelle Streben ebenso wie für Suchtkrankheiten beziehungsweise ganz allgemein der Motor für die Emotion „Freude“.

Sender wettert gegen „fragwürdige Methodik“

Spongebobs US-Heimatsender Nickelodeon unterstellte den Wissenschaftlern in einer Reaktion „fragwürdige Methodik“ und meinte, es handle sich „nicht im Entferntesten um eine Entscheidungsgrundlage, der Eltern vertrauen können“. Zugleich spielte der Sender selbst den Ball an die Eltern weiter: Die TV-Serie habe Kinder zwischen sechs und elf Jahren als Zielpublikum. Wenn auch jüngere Kinder „Spongebob“ sähen, sei das nicht das Problem des Senders, gab Nickelodeon-Sprecher David Bittler zu verstehen.

Langer TV-Konsum „noch schädlicher“ als gedacht?

Die Studienautoren selbst betonen, dass sie ihre Arbeit nur als Ansatz für weitere Untersuchungen verstanden wollen wissen. Eingehendere Forschungsarbeit mit einem weit größeren Sample an Kindern sei nötig, die bereits jetzt vorliegenden Daten seien jedoch zuverlässig, erklärte der Kinderentwicklungspsychologe Dimitri Christakis vom renommierten Seattle Children’s Hospital in einer kritischen Beurteilung der Studienergebnisse. Aus seiner Sicht bietet die Studie einen „bedeutenden Zusammenhang“ zu immer häufigeren Störungen in der kognitiven und sozialen Entwicklung von Kindern.

Ein Warnsignal für Eltern sei die Untersuchung allemal,

so Christakis in seinen Kommentaren zur Studie: „Es geht nicht nur darum, wie viel Kinder fernschauen. Es geht darum, was sie anschauen.“ Die Studienautoren wiederum wollen nicht ausschließen, dass längerer TV-Konsum damit „noch schädlicher“ sein könne als bisher gedacht. Denn für die Studie wurden die Kinder nur neun Minuten vor dem Fernseher sitzen gelassen. Eine einzige Cartoonfolge dauert durchschnittlich 22 Minuten.

 

Entnommen aus News – ORF





Gesucht: Jung – Christlich – Politisch

2 07 2011

Politiker, die sich geschickt und von ganzem Herzen für christliche Werte einsetzen, sind leider rar. Es gibt aber genug junge, begabte Menschen, die das Zeug dazu hätten, durch persönliches Engagement und vielleicht auch in einem politischen Amt im öffentlichen Leben für unser gemeinsames Anliegen einzutreten.

Oft fehlt es diesen jungen Hoffnungsträgern aber am Wissen über die Probleme aus Gesellschaft, Wirtschaft und Recht und ihre Lösungsansätze, an den Instrumentarien wie zum Beispiel Rhetorik, Interview, Lobbying und Management, und an den notwendigen Kontakten.

Die Dr. Karl Kummer-Institut – Jugendakademie hat in den vergangenen fünf akademischen Jahren insgesamt über siebzig jungen Menschen Wissen und praktische Fähigkeiten in sieben spannenden und hochbesetzten Seminaren zu einschlägigen Themenbereichen geboten. Nun geht die Jugendakademie in eine sechste Runde.

Interessenten können sich bis 8. Juli 2011 mit Motivationsschreiben und Lebenslauf an office@kummer-institut.at bewerben.

Details zu den Seminaren und zur Bewerbung gibt es auf: www.kummer-institut.at

KKI-Jugendakademie: Bringt jungen, wertbewussten, christlich motivierten Menschen grundlegende Begriffe der Politik und Wirtschaft näher.
KKI-Jugendakademie: Ermöglicht den Teilnehmern, die Mechanismen unserer Welt besser zu verstehen.
KKI-Jugendakademie: Fördert die Mitwirkung der Absolventen im öffentlichen Leben zum gesellschaftlichen Miteinander im Sinne der christlichen Soziallehre.
KKI-Jugendakademie: Besteht aus sieben Wochenenden im Rahmen eines akademischen Jahres zu Themenbereichen aus Politik und Persönlichkeitsbildung.

Dr. Karl Kummer-Institut
Verein für Sozial- und Wirtschaftspolitik
Laudongasse 16
1080 Wien
Tel.: 01/405 26 74
office@kummer-institut.at
www.kummer-institut.at





Endlich Fakten zur Gesamtschule

6 02 2011
 
 von Einem, der es wissen muss (hat er doch selbst 5 Jahre in Spanien eine solche Einrichtung besucht und erlebt). 
 
 
Nach Vorstellung des Bildungs-Volksbegehrens von Hannes Androsch ist die Enttäuschung (bei Einigen) groß – hinterläßt es nach genauerem Studium doch mehr den schalen Geschmack von bereits oft Gehörtem und vermeidet es konsequent, eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesamtschule zu bieten und realistische Alternativen aufzuzeigen. Scheinbar fällt es Hr. Androsch schwer, authentisch und eigenständig gegen die Linie seiner (Ex?-)Partei zu argumentieren oder auch nur Stellung dazu zu beziehen. 
Offene Fragen

Bild von bettybraun @www.flickr.com

 Erfrischend und richtig befreiend hingegen erweist sich die Initiative einer Gruppe von Schülern und Studenten (beiden Geschlechts), die auf der Homepage  www.schuelerbegehren.at  ENDLICH einmal Fakten und Licht in den tatsächlichen Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen und die praktischen Erfahrungen mit der Gesamtschule bringen.

Hat doch einer der Initiatoren selbst 5 Jahre in einer spanischen Ganztags-Gesamtschule verbracht. Überdies werden die ausführlichen Berichte mit einer Fülle von wissenschaftlichen Quellenangaben hinterlegt, die in der öffentlichen Debatte von Medien und Politik keinerlei Berücksichtigung, geschweige denn Erwähnung finden.

Es kann an dieser Stelle empfohlen werden, sich die angebotenen Informationen genau anzusehen und bei Zustimmung die Unterstützung auszusprechen. Eine willkommene Möglichkeit, als Bürger unseres schönen Landes den demokratischen Gestaltungsauftrag wahrzunehmen.





Geht doch! Lesefähigkeit und Pisa

12 12 2010

Mutter und Vater nehmen sich viel Zeit zum Gespräch mit den Kindern.
Der Vater liest den Kindern jeden Abend zum Schlafengehen aus Büchern vor oder erzählt ihnen eine Geschichte.
In der Familie liegen überall Bücher und Zeitschriften zum Lesen: im Wohnzimmer, am Fensterbrett hinter dem Eßtisch, im Schlafzimmer, am Klo.
Die Kinder sehen ihre Eltern immer wieder beim Lesen.
Es gibt im ganzen Haus keinen Fernseher (wohl aber Internet).
Bei den gemeinsamen Mahlzeiten lärmt weder Radio noch CD-Player, dafür reden Eltern und Kinder umso mehr miteinander.

Der Erfolg

Am Ende der 1. Volksschulklasse können alle Kinder dieser Familie lesen, z.T. auch schon früher.
Am Ende der Volksschule (das ist übrigens eine Gesamtschule) können alle Kinder sinnerfassend und schnell lesen, wie es lt. Pisa-Studie viele Schüler am Ende der Hauptschule noch nicht können.
Sie fadisieren sich, wenn andere Kinder in der 4. Klasse Volksschule noch mühsam und langsam Wort für Wort lesen.
Nicht die (Gesamt)-schule macht es, sondern das Beispiel im Elternhaus!

Geht doch!
Der Pisa-Test wäre für die Kinder dieser Familie ein Klacks.

Hinweise:

Bildungsfragen
Fernsehen macht blöd (Unterberger)





Kulturkampf an der Universität

4 10 2010

Die Hochschülerschaft an der Universität Wien ist eine öffentlich rechtliche Körperschaft mit Zwangsmitgliedschaft und Zwangsbeitrag aller Studenten. Da kaum Studenten zu den Wahlen gehen ist diese total links dominiert.

Kürzlich erschien der neue Kalender der Bundes-Hochschülerschaft, der an alle Studenten verschenkt wird. Darin wurden sämtliche katholischen Feiertage gestrichen, es findet sich lediglich der Vermerk “gesetzlicher Feiertag”. Dafür wurden dubiose Festtage wie der “Jahrestag der Audi Max Besetzung” aufgenommen. Bei dieser rechtswidrigen Besetzung wurde sehr erfolgreich Eigentum der Universtät Wien demoliert und der Vorlesungsbetrieb wochenlang behindert.

Der Österreichische Cartellverband hat als bisher einzige Organisation gegen dieses Machwerk protestiert. Richtig wurde vom ÖCV angeregt, dass die ÖH nun konsequent auch vom gregorianischen Kalender abgehen sollte, denn schließlich wurde diese Kalenderreform von Papst Gregor XIII. eingeführt.

In der Vergangenheit ist die ÖH vor allem durch die Propagierung von Homosexualität und Abtreibung aufgefallen. Höchste Zeit, dass diese unnötige Organisation aufgelöst wird.





Kirchen fördern die islamo-faschistische Unterwanderung in Österreich

3 10 2010

Auch in den Schulen wird der Islamo-Faschismus geduldet und gefördert. Von den Kirchen.

Laut Schuldirektorin wurde in einer Volksschule in Neudörfl / Burgenland  vom katholischen Priester selbst vorgeschlagen, auf einen christlichen Schulschlußgottesdienst zu verzichten, zugunsten einer interreligiösen Feier.

Wir in DDR – Zeiten wurde die evangelische Religionslehrerin vorgeführt und ermahnt, weil sie diesen Ersatz von christlichen Gottesdiensten durch interreligiöse Feiern mit ihrem Gewissen und der Wahrheit des Wortes Gottes nicht in Einklang bringen konnte.

Nachdem die Religionslehrerin bei der Schuldirektorin persönlich ihren Standpunkt darlegte, besprach sich die Direktorin – nach eigener Aussage – hinter dem Rücken der Lehrerin mit der gesamten Lehrerschaft.  Bei der nächsten Gelegenheit wurde die Religionslehrerin zum Rapport zur Direktorin zitiert. Sie erhielt eine Abmahnung, dass sie intolerant sei und dass sie wissen sollte, dass die gesamte Lehrerschaft gegen sie positioniert sei. Es gäbe keine Zeit der Erklärung oder Rechtfertigung. Die Lehrerin erhielt Redeverbot (“keine Zeit”).

Wenn ich mir die Filme der DDR betrachte, oder Filme über den Beginn der nationalsozialistischen Diktatur in Österreich: es begann genauso wie heute, mit Gesinnungsdiktatur, mit der Leugnung biblischer Wahrheiten selbst durch die Kirchen. Mobbing war – wie hier – an der Tagesordnung. Gutmenschen weichen der islamischen Gewaltandrohung und verleugnen ihren ureigensten Glauben. Selbst Priester und Pfarrer einigen sich darauf, Jesus in den Schulen zu verleugnen, für den islamischen Gott. Dem Imam mit seiner Möglichkeit der Taquia – der Lüge als Mittel zum Zweck für den eigenen Vorteil – gibt man weiten Raum.

Die burgenländische Kirchenleitung schweigt,  die Religionslehrerin wird von ihrem Pfarrer mitleidig belächelt. Gerade die evangelische Kirche ist ja dafür berühmt, mit teilweise offenen Armen den Nationalsozialismus begrüßt zu haben. Es gibt und gab keinerlei Unterstützung oder Mutmachung für jene, welche Stellung beziehen für das Evangelium.

Das Wort Gottes mit Jesu Missionsbefehl wird gegenüber den eigenen Kirchenmitgliedern und gegenüber den islamischen Mitbürgern geleugnet und verachtet, bewußt mißachtet. Die Bibel verliert gegenüber der Political Correctness Ihre Bedeutung.

Es ist kein Unterschied. Auch heute sind die Kirchen feige wie in den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts, dem Zeitgeist erlegen, dem Weg des geringsten Widerstandes, ohne Courage. Die zigtausendfache Ermordung ungeborener Kinder ist für die evangelische Kirche längst kein Thema mehr. Das Lebensrecht Behinderter auch nicht. Nächstenliebe gegenüber unseren islamischen Mitbürgern wird verwechselt mit dem Sich-Ergeben gegenüber ihren Gewaltandrohungen. Gleichzeitig gibt es staatssozialistische Forderungen über die Medien durch Bischof und Diakoniechef.

Das Gute Evangelium, die Frohe Botschaft, wird verschwiegen und  jenen verweigert, welche es am Meisten bedürfen. Man opfert sogar seine eigenen Kinder – sofern man sie nicht abgetrieben hat – der religiösen Beliebigkeit, um ja nicht anzuecken, um nicht für Jesus leiden zu müssen, um nicht beschimpft, vorgeführt, gemobbt zu werden oder als intolerant bezeichnet zu werden.

Heute werden wir nur vorgeführt, in den Medien zerstückelt, aus Ämtern verjagt. Im Namen des Antifaschismus, zum Schutz des neuen Faschismus. Was geschieht morgen?

Wenn Paulus, Petrus und die anderen Jünger Jesu, wenn Dietrich Bonhöffer oder Martin Luther King und viele Andere, so gedacht hätten, es gäbe die Kirche Jesu nicht. Wenige sind’s der Treuen.








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