Gedanken zum Neuen Jahr

3 01 2012

Blicken wir zurück auf die vergangenen zwölf Monate, so wurde die Welt erneut geplagt. Und während die spirituelle Szene für dieses Jahr große Umbrüche erwartet, klingen uns noch die Mahnungen und Botschaften der Bischöfe und Kirchenvertreter aus ihren Weihnachtspredigten nach. Auch 2012 werden wir wieder bitten müssen, um Frieden und Gerechtigkeit, um Bewahrung und Gnade. Da werden die kleinen Problemen und Aufregungen, die Ärgernisse des Alltages ganz klein.

Auch Paul Gerhardt (1653) denkt in seinem Lied zur Jahreswende an die stetigen Begleiter, die uns sorgen: „Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern, wir leben und gedeihen, vom alten bis zum neuen durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen, durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken.“ (EG 58, 2 u. 3)

Was wurde in diesem Jahr gerettet! Unzählige Male der Euro, Griechenland vor dem Schuldenabgrund, Opfer von Fluten und Erdbeben in Asien. Oftmals waren all die Mühen vergebens. So wohl auch in der traurigen Geschichte des verschütteten Mädchens unter den Kreidefelsen auf Rügen, die uns im Moment beschäftigt. Zwar können wir immer wieder zu Linderung von Not und Elend, von Krisen und Konflikten beitragen – das haben die europäischen Staatschefs nahezu wöchentlich bewiesen – aber oft stehen wir da mit gebundenen Händen.

Deshalb sind wir uns als Christen auch immer wieder bewusst: „Ach Hüter unsres Lebens, fürwahr, es ist vergebens, mit unserm Tun und Machen, wo nicht deine Augen wachen.“ (EG 58, 6)

In vielen Situationen bleibt uns nichts Anderes, als mit bloßem Vertrauen Gott anzurufen. Wenn wir mit dem Unerklärlichen ringen, mit der Spannung aus weihnachtlicher Freude über Jesu Geburt und dem Grauen am Karfreitag am Kreuz – in unserem täglichen Leben macht uns die Hilflosigkeit, die wir gegenüber dieser Passion verspüren, oftmals großen Kummer.

Die Hoffnung, die uns auch in das neue Jahr tragen soll und wird, das ist unser Wissen um das gute Ende, das die Tragik um Gottes Sohn nimmt: Neben all den Leiden und all dem Dunkel leuchtet nah und fern das österliche Licht der Auferstehung, das uns stets an Grundüberzeugungen unseres Glaubens erinnert und begleitet.

In dieser Gewissheit können wir zu unserem Herrn beten: „Schließ zu die Jammerpforten und laß an allen Orten auf so viel Blutvergießen die Freudenströme fließen.“ (EG 58, 10)

Und gerade auch in diesem Sinne können wir uns im Gottvertrauen gegenseitig ermutigen:

„Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen. Sei der Verlaßnen Vater, der Irrenden Berater, der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe. Hilf gnädig allen Kranken, gib fröhliche Gedanken den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schmermut quälen. […] Das alles wollst du geben, o meines Lebens Leben, mir und der Christen Schare zum sel’gen neuen Jahre.“ (EG 58, 11 – 13, 15)

von Dennis Riehle

 





Besser als Fernsehen

28 09 2010

Club im Institut für Wertewirtschaft

Jeden Dienstag öffnet das Institut für Wertewirtschaft ab 17 Uhr für Interessierte die Türen. In der anregenden Atmosphäre eines exklusiven Clubs können Gäste in aller Ruhe in der einzigartigen Bibliothek schmökern und interessante Menschen kennenlernen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Ausgewählte Weine und Säfte, Spirituosen, sowie ein Buffet stehen zur Verfügung. Zusätzlich zu den Büchern liegen einge ausgewählte Texte auf, die zur Vorbereitung des Themas des Abends dienen, sowie einige Zeitschriften für diejenigen, noch etwas Entspannung brauchen. Besucher des Clubs können auch Bücher aus der Bibliothek für eine Woche, bis zum nächsten Clubtermin, ausborgen. Einige Bücher, neue sowie vergünstigte antiquarische Exemplare, können vor Ort erworben werden.

Programm: Jeweils um 20:00 Uhr – als Alternative zum TV-Hauptabendprogramm – findet die Vertiefung eines Themas unter Anleitung der Institutsfakultät statt. Die Vertiefung ist optional, wer in die Bücher allzu vertieft ist, kann die Lektüre fortsetzen. Die Fakultät des Instituts ist abwechselnd vor Ort und steht vor 20:00 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Wir empfehlen einen Besuch direkt nach Ihrem Arbeitstag ab 17:00, um noch etwas Ruhe und Muße zu finden und Zeit zum Lesen zu haben. Auch ein späterer Besuch möglich, bitte aber nicht nach 20:00 Uhr.

Die nächstenTermine und weitere Details finden Sie hier





Soll man bei T-Mobile Kunde bleiben?

8 07 2010

Kunden von T-Mobile Österreich sind in den letzten Wochen mehrfach durch SMS und schriftlicher Werbung belästigt worden. Ursache ist die heftige Unterstützung des Konzerns für den Aids-Ball in Wien („Life-Ball“ genannt) und eine unnötige Wanderung durch Österreich zur angeblichen HIV Prävention („Kondome verwenden“), die auch durch begleitende TV-Spots unterstützt wurde. Der Wanderer ist inzwischen von Bregenz kommend in Wien eingetroffen und wurde öffentlich von einschlägigen  Aktivisten des homosexuellen Lebensstils begrüßt (siehe Foto, Copyright t-mobile).

Hat schon jemand gehört, dass der Marsch für das Leben der Organisation „Jugend für das Leben“ von den Medien und dem Konzern T-Mobile so verhätschelt wird? An HIV erkranken in Österreich jährlich rund 500 Personen, davon etliche Asylanten, die sich nur zeitweilig in unserem Land aufhalten. Im Vergleich dazu begehen rund 1.500 Menschen einen Selbstmord und werden rund 40.000 Kinder im Mutterleib getötet.

Jetzt kann man kündigen

Da T-Mobile derzeit seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändert und dies zu Verschlechterungen für die Kunden führt, kann man ohne Rücksicht auf Vertragsbindungen etc. JETZT den Vertrag außerordentlich kündigen. Die neuen AGB treten am 24. Juli in Kraft, davor muss die Kündigung an die T-Mobile Zentrale Fax. 0676.2300 gefaxt werden.

Mit MEINEN (überdies im Vergleich zu z.B. Orange überhöhten) Gebühren wird dieser Netzbetreiber keine AIDS/Homo Projekte mehr fördern!





Ansporn zu +++Geld für Familien und Eltern durch die Steuerreform 2009

25 01 2010

Oftmals hören und lesen wir von der steuerlichen Benachteiligung der Familien. Zweifellos ist das bestehende System fehlerbehaftet und bis jetzt, außer fallweiser Symptombehandlungen, im Kern immer noch nicht auf die nachhaltige Verbesserung der Umstände von Familien ausgerichtet. Der ideologische Konflikt um die Kinderbetreuung – zwischen der größtenteils linken Position der großangelegten Verstaatlichung der Kinderziehung unter dem Vorwand der wirtschaftlichen Gleichstellung der Geschlechter einerseits – und dem familienbewußtem Ansatz der Anerkennung und Bedeutung der mütterlichen Betreuung, speziell in den ersten 3 Lebensjahren für eine gesunde Entwicklung der nächsten Generation andererseits – ist voll im Gange.

Dabei besteht die Gefahr, die kleinen, aber vorhandenen Rechte und Errungenschaften zu übersehen, die für Familien und Eltern im Zuge von Verhandlungen und politischen Kompromissen erreicht wurden. Dazu gehören unter anderem die vorteilhaften Änderungen im Steuerrecht im Bezug auf die Arbeitnehmerveranlagung, die nun erstmals rückwirkend für das Jahr 2009 geltend gemacht werden können. Das Institut für Ehe und Familie hält dazu eine Informationsveranstaltung für Tipps zur steuerlichen Optimierung am kommenden Mittwoch, 27.01.2010 um 14:30 Uhr im Sitzungssaal (Mezzanin) in der Spiegelgasse 3, 1010 Wien ab.

Aber auch wenn diese Gelegenheit nicht wahrgenommen werden kann, sollte man sich nicht von der Nutzung der neuen Vorteile für Steuerzahlende abbringen lassen:

  • Kinderbetreuungskosten für bis 10-jährige sind absetzbar
  • Babysitterkosten für bis 10-jährige sind absetzbar
  • Abeitgebern wird die Option gegeben, Eltern einen bis zu 500€ steuerfreien Zuschuss für die Betreuung zu geben (pro Kind im Alter bis zu 10 Jahren) – ein Anreiz einmal auf den Dienstgeber zuzugehen und somit eine etwaige ansonsten Steuerpflichtige Boni-Zahlung für beide sinnvoller zu gestalten
  • der erhöhte Kinderfreibetrag ist durch das neue L1k Formular nun auch auf die Elternteile aufteilbar (spezieller Vorteil für getrennte Eltern)
  • Splitting der Topf-Sonderausgaben auf die Steuerpflichtigen Eheleute bzw. Partner
  • u.v.m.

Es zahlt sich aus, aktiv an die Sache heranzugehen – Hilfestellung dazu gibt es direkt auf der Homepage des Finanzamts bzw. berät auch der ÖAAB gerne über Details (01/40141-225). Der einigen vielleicht schon bekannte Service „Finanzonline“ des BMF bietet neben einfacher Bedienung und Vermeidung von Postwegen auch die Möglichkeit einer „Proberechnung“, sodass eine Optimierung im Vorfeld leicht fällt. Wichig ist es, laufende Belege zu sammeln und bei der Erstellung der Arbeitnehmerveranlagung zu betrachten, so erkennt man die Möglichkeiten.

Das Finanzamt berichtet, dass jedes Jahr viele Millionen über die Arbeitnehmerveranlagung nicht abgeholt werden. Sorgen wir dafür, dass es sich dabei jetzt und in Zukunft nicht um unser Geld handelt!





Juristen gesucht

9 11 2009

Die internationale Bibelschule in Österreich sucht einen Juristen der ein wöchentliches Modul über Rechtswissenschaften unterrichtet.

Auskunft und Anfragen an:

Josua Benjehoschafat
Email: 777austria (at) gmx.at

Obmann von Österreichische Mission e.V.* http://austrianmission.at/

*Österreichische Mission e.V., ist weder eine Kirche noch eine Freikirche, sondern ein unterstützendes Hilfsmittel unter den Gläubigen und Gemeinden. Andere Initiativen von Österreichische Mission e.V. sind u.a. Bibelschule, Kunst Festival, Song Contest, Marsch für Jesus, Messianische Gemeinschaft, Israelseminar, Singles Event, Evangelistischer Einsatz, Künstlergemeinschaft, etc.








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