Fukushima und die Büchse der Pandora

10 05 2011

Von Inge M. Thürkauf

Mit den Atomkraftwerken verhält es sich ähnlich wie mit der Büchse der verführerischen Pandora, von der die griechische Mythologie erzählt und die im Haus des Epimetheus stand. Diese Büchse zu öffnen war den Menschen verboten, weil alle Übel der Welt darin enthalten waren. Doch das „Wissen-Wollen“ der Neugierigen war stärker, sie brachen das Siegel und Jammer und Elend kamen über die Erde.

„Wie im Hause des Epimetheus steht in einem Atomkraftwerk eine Büchse: das Reaktorgefäß, dessen Inhalt weit gefährlicher ist als die Übel der Pandora: die radioaktiven Spaltprodukte. Sie entstehen als zum größten Teil unerwünschte Nebenprodukte bei der Kernspaltung des Urans zur Gewinnung von Atomenergie. Solange die Büchse geschlossen bleibt, ist alles in Ordnung. Wie jede Büchse kann aber auch ein Reaktorgefäß geöffnet werden. Auf verschiedene Weisen. Die Erfahrung zeigt, daß auch die modernste Technik etwas nicht kennt: absolut dichte Gefäße. Atomkraftwerke sind die Spitze einer Entwicklung, gewissermaßen die Spitze eines Eisbergs, der aus dem Meer der technologischen Maßlosigkeiten unserer Zeit herausragt. In den Reaktoren der Atomkraftwerke erzeugen die Menschen „etwas Neues unter der Sonne“: gewaltige Mengen von künstlicher Radioaktivität. Bei Normalbetrieb gelangt Radioaktivität in „gesetzlich zugelassenen Mengen“ in die Umwelt. Bei einem (gesetzlich nicht zugelassenen) Unfall können weite Landstriche unbewohnbar werden.“

Am 11. März 2011 ereigneten sich in Japan in einigen Kernkraftwerken, gesetzlich nicht zugelassene Unfälle, hervorgerufen durch ein Erdbeben, das auf der Richterskala mit 8,9 gemessen wurde. Der darauf folgende Tsunami überspülte die Nordost-Küste des Landes und vernichtete Dörfer und Siedlungen. Über 20 000 Menschen haben ihr Leben verloren, wurden ins Meer gespült oder unter den Trümmern der einstürzenden Häuser begraben. Fast 400 000 Bewohner verloren ihr Hab und Gut. Zusammen mit dem schweren Erdbeben löste der Tsunami Störungen in den AKWs aus, wobei der Reaktor in Fukushima am Schwersten betroffen wurde. Heftige Explosionen zerstörten Teile des Reaktors, Tausende Tonnen radioaktives Wasser gelangten ins Meer, Radioaktivität in die Umgebung. Freiwillige Arbeiter versuchen vor Ort die nukleare Katastrophe einzudämmen. Doch Radioaktivität ist ein unlöschbares Feuer.

Seit diesem Desaster von Fukushima erinnert man sich wieder an den Super-Gau von Tschernobyl in der Ukraine vor fast 25 Jahren. Damals wie heute erhielt die Anti-Atomkraft-Bewegung in der Folge enormen Aufwind. Kernenergie, so war von den diversen Gruppen der Atomkraftgegner zu hören, soll nur als Übergangsenergie zu betrachten sein. Damals wie heute verlangen große Teile der Bevölkerung den Ausstieg aus der Atomenergie, eine Forderung, die damals wie heute nicht eingelöst werden kann, auch nicht von den Linksparteien, die als Anführer der Weltverbesserer vor allem vor den Wahlen sich mit wohlüberlegten Argumenten sorgen um die Zukunft des Menschen und seines Planeten. „Für Politiker sind Atomkraftwerke ein gutes Mittel zur Karriere; mehr als die Umwelt erhitzen sie die Gemüter.“ Und aus Erfahrung wissen sie, daß sie sich auf die Trägheit und Vergeßlichkeit der Massen verlassen können.

Bei einem Ausstieg aus der Atomkraft sei die Versorgung gesichert, versichern die Umweltschützer. Sic! Reicht die Alternativenergie, um die Ansprüche der Angestellten einer Fabrik z. B. zu befriedigen, die hoffen, in absehbarer Zeit befördert zu werden. Solche Beförderungen bedeuten eine Erhöhung des Einkommens und des Ansehens. Der Umsatz einer Fabrik hängt von Maschinen ab; ein größerer Umsatz erfordert mehr, schnellere und größere Maschinen. Auf die Steigerung des Umsatzes könne man nicht verzichten – wegen der Konkurrenz. Maschinen werden mit Elektrizität angetrieben. Woher kommt die Elektrizität für all die Bequemlichkeiten, die in unserer Verschwendungswirtschaft längst zur Selbstverständlichkeit geworden sind? Wo nehmen wir die Elektrizität her für die Maschinen, die uns immer mehr auch aufgedrängt werden, ohne die selbst der Normalbürger vermeint nicht mehr auszukommen. Wer im Grünen wohnt außerhalb einer Stadt braucht ein Auto, vielleicht auch zwei. Fernsehen gehört selbstverständlich zum Standard, und ohne Computer mit allem Zubehör ist Kommunikation kaum mehr möglich. Wer ohne Handy durch die Welt reist, hat in den Augen der meisten Zeitgenossen irgendwie den Anschluß verpasst! Von den ungezählten kleinen und großen technischen Hilfsgeräten in Haus und Garten nicht zu reden. Kein Zweifel, die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat die materiellen Ansprüche ins Maßlose getrieben, und wer möchte sie reduzieren oder verzichten. Die Benützung der so bequemen Technik ist längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber all diese Apparate sind ohne Elektrizität weder herzustellen noch zu betreiben, und auch nicht zu entsorgen.

Vor 40 Jahren wäre ein Ausstieg aus der Atomenergie schrittweise noch möglich gewesen. Da gab es vieles, was uns heute so unentbehrlich erscheint noch nicht. Warner vor einer technischen Expansion gab es genug. Sie wurden im günstigsten Fall belächelt, doch wenn die Ermahnungen allzu konkret formuliert und die Kraftwerkbetreiber mit Szenarien wie Tschernobyl oder Fukushima konfrontiert wurden, konnte es schon vorkommen, dass die Warner aus ihren Positionen geworfen oder sogar körperlich bedroht wurden.

Das, was wir heute als Fortschritt bezeichnen, besteht in einer Perfektionierung der Maschine. Sie hat mit dem Leben nichts gemeinsam. Das Leben ist ein Phänomen jenseits der Maschine. Immer dort, wo die Maschine maßlos angewendet wird, vernichtet sie Leben, und sie wird um des Geschäftes willen maßlos angewendet. Nach wie vor verurteilen wir unsere Nachkommen zu Wächtern unserer Zivilisationsabfälle über Jahrtausende hinweg. Atommüll kann man nicht bewachen, wie man Menschen, Tiere, Häuser oder Straßen bewachen kann. Für die Radioaktivität haben wir keine Sinnesorgane. Um die tödliche Gefahr festzustellen, braucht es eine hochentwickelt Apparatetechnik. Somit verurteilen wir unsre Nachkommen dazu, jahrtausendelang Technokraten zu sein.

Die Wurzel des Übels gründet in einer Wissenschaft, die sich für wertfrei hält. Wertfreiheit der Wissenschaft bedeutet: forschen ohne moralisch-ethische Werte zu beachten, mit andern Worte ohne auf Gottes Gebote zu achten. Es darf alles getan werden, was technisch möglich ist. Doch eine solche Wertfreiheit kann es gar nicht geben, weil die beanspruchte Wertfreiheit selbst ein Wert ist, und zwar der alle Werte entwertende Wert der Wertfreiheit, und dieser Wert ist es – man darf ihn ruhig Gottlosigkeit nennen – , der uns heute bedroht. Bei seinen Abschiedsreden hat der Herr gesagt: „Ohne mich könnte ihr nichts tun“ (Jo 15,5). Er hat nicht gesagt, gewisse Dinge könnt ihr ohne mich nicht tun, sondern „nichts“. Und ausgerechnet bei einer derart folgenschweren Tätigkeit wie der Naturforschung haben wir ohne IHN – wertfrei – getan. Die Folgen sehen wir. Die Spitzen des Eisbergs, mit welchen unser Zivilisationsschiff auf Kollisionskurz steht, hat der bekannte Biochemiker Erwin Chargaff in aller Deutlichkeit genannt: „Mit der wertfreien Wissenschaft haben wir zwei Grenzen überschritten, die wir hätten meiden müssen und beide Male handelt es sich um die Manipulation eines Kerns: des Atomkerns und des Zellkerns.“ Die Frage ist nur, welche Manipulation katastrophalere Folgen hat: die Genmanipulation oder die Kernenergie.

Mein Mann hat in seinen Büchern und Vorträgen eine Technik angemahnt, deren Grundlagen die Gesetze des Lebens berücksichtigt und nicht lediglich die Gesetze von Physik und Chemie. Eine solche Technik widerspricht keinem einzigen Naturgesetz, nur den Börsengesetzen unserer Raubbauwirtschaft. Eine Technik für das Leben würde keine durch Radioaktivität verseuchten Menschen dahinsiechen lassen und unbewohnbar gewordene Gebiete zurücklassen.

Unsere materialistische Lebensweise ist eine Folge mißbrauchter Freiheit, einer Freiheit von Gott statt einer Freiheit für Gott. Gott kann dem Menschen nicht die Freiheit geben und ihn zugleich zwingen, keinen Raubbau an seiner Schöpfung zu betreiben. In unserer materialistisch geprägten Gesellschaft ist wohl die Verfügbarkeit materieller Güter angestiegen, aber parallel damit eine Verarmung an geistigen und seelischen, also kulturellen Werten. Da jedoch die Materie begrenzt ist, wird bald auch eine Verarmung an materiellen Gütern eintreten. „Die Zeit ist nicht mehr fern, wo auch die Reichsten kein gutes Wasser und keine reine Luft mehr haben können- nicht für alles Geld der Welt. Der selbstverständlich gewordene Komfort und das verlängerte Erdenleben der Menschen in den reichen Ländern werden zerrinnen wie die letzten Minuten im Stundenglas des Atomzeitalters.“

Auch wenn die Neu-Atheisten sich voll Entsetzen davon abwenden, daß Naturwissenschaft irgend etwas mit Religion zu tun haben könnte: Die Wissenschaft der Zukunft wird eine Wissenschaft sein, die zuerst Gott sucht, und der dann alles andere dazugegeben wird, die nicht bloß Wissen stapelt, sondern zu Weisheit führt. Eines ist sicher, und dies hat mein Mann auch immer wieder betont: Es wird ein Kreuzweg sein, doch er führt zu dem der ihn vor uns gegangen ist: er führt Christuswärts.

Diese Gedanken sind entnommen aus: Max Thürkauf: „Pandorabüchsen der Wissenschaft – Das Geschäft mit dem Energiehunger“ (vergriffen), „Die Gottesanbeterin“, „Das Fanal von Tschernobal“.





CPÖ – Gehrings Partei schliesst sich den Ökomarxisten an

25 04 2011

Die CPÖ erklärt in einem Rundbrief den ideologischen Anschluss der Partei an die Ökomarxisten. Sie schließt sich dem Verbund der „Atomstromgegner“ an. Damit möchte sie den wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Niedergang Europas beschleunigen, die Konkurrenzfähigkeit Europas weiter dezimieren, die ökologische Lügenideologie fördern und die Christenverfolger in China mit mehr Macht ausstatten.

Es ist ein Armutszeugnis der CPÖ, sich den moralapostolischen linksgrünen Marxisten anzuschließen.

Vergessen sind die Millionen, welche jedes Jahr am Feinstaub der Kohlekraftwerke sterben.

Vergessen die zigtausenden Toten, welche Monat für Monat Opfer in schlecht abgesicherten Kohlegruben werden.

Vergessen die Mindestpensionisten und Plattenbaubewohner, welche die Solaranlagen der Villenbesitzer in den Stadtvororten mittels „Ökostromzuschlag“ finanzieren, und damit deren Energieverbrauch bezahlen und die Stromkosten des einfachen Mannes wesentlich erhöhen, als asoziale Lügenpolitik der Abzockerparteien.

Traurig, wie sehr sich auch Christen von der Mainstream-Gesellschaft, welche kein Interesse mehr an Fakten, an wissens- und glaubensbasiertem Leben hat, verführen lassen.





Nukleartechnologie – von wegen Entsorgungsprobleme beim Atommüll?!

21 04 2011

Urankern eines panzerbrechenden DU-Geschosses Kaliber 30 mm

 

Sowohl die USA mit Israel als auch die NATO verwenden als Bunker- und Panzer brechende Waffen technisch hoch aufgerüstete und elektronisch fein ausgestattete Granaten und Bomben mit Sprengköpfen, die abgereichertes Uran, das aus den ausgebrannten Brennstäben von Atomkraftwerken – also aus  „Atommüll“ – gewonnen wird, enthalten! Wer weiß, wer aller noch darüber verfügt.

Wegen des hohen spezifischen Gewichts von „depletet uranium“ (Plutonium) eignet es sich dazu hervorragend und es wird dieser Grundstoff vermutlich gar nicht so billig zu haben sein. Macht darf ja bekanntlich kosten, was sie will; sie rechnet sich immer mehrfach! 

Nach dem Einsatz dieser Waffen im Irak, im Libanon  wurde stark erhöhte radioaktive Kontamination direkt am Einsatzort und fortgeleitet über Luftströmungen über weite Strecken festgestellt. Und vermutlich auch jetzt in Libyen und im gesamten Nordafrika sowie teilweise im Nahen Osten – man möchte ja gar nicht wissen, was dort diesbezüglich bei dieser Designer- Revolution zur Erlangung der Kontrolle über das dortige Erdöl, die unterirdischen Wasservorräte und zur Machtergreifung in diesen Regionen alles niedergeht…!

Die Halbwertszeiten von Plutonium sind weithin bekannt. Sie machen diese Gegenden eigentlich für immer für Menschen aus gesundheitlichen Gründen unbewohnbar.

Aber hört man etwas über diese unsichtbaren Gefahren? Lediglich erhöhte Fehlgeburten- und Missbildungsraten in Basra und im Südlibanon sowie eine steigende Krebsinzidenz sind – öffentlich weitgehend unkommentiert – zu verzeichnen.

Wir brauchen uns also in unserer Zeit und in unserer Welt um die Endlagerung von Atommüll nicht allzu viele Gedanken zu machen, denn Kriege und solche Scheinkriege, die als Revolutionen gut getarnt sind, lassen sich jederzeit leicht anzetteln. Sie bringen neben der steigenden Nachfrage nach abgereichertem Uran, was dessen numinalen Wert gegebenenfalls über eine steigende Nachfrage erhöht, natürlich auch Ressourcenkontrolle und Machtzuwachs.

So gesehen darf man ruhig pessimistisch sein, was die Möglichkeiten des globalen Ausstiegs aus der Atomtechnologie zur Stromgewinnung auch nach Fukushima und in der weiteren Zukunft betrifft. Diese widerlich schmutzige Waffentechnologie ist offensichtlich im Moment für die Machtbesessenen ein viel zu gutes Geschäft, als dass diesen das Wort „Bekehrung“ als einziger ernsthafter Lösungsweg mittels einiger Anstrengung einfiele.





CPÖ fordert weltweiten Ausstieg aus Atomkraft und Atomwaffen

18 04 2011

Dr. Rudolf Gehring, CPÖ

Die katastrophalen Ereignisse in Japan sind ein unübersehbares Mahnmal dafür, dass die Wahl der Energie drastische Auswirkungen auf unseren Planeten und auf unsere Mitbürger hat. 

Die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) will unter ihrem Obmann Dr. Rudolf GEHRING die Diskussion nutzen, um die Stimme für eine saubere und sichere Energiezukunft zu erheben.

Die gesamte Atomtechnologie ist hochriskant und bedeutet eine große Gefahr für die nächsten Generationen, weshalb ein weltweit ernsthaftes Überdenken der Energiepolitik gefordert wird. Die Wohlstandsgesellschaften sind die Ursache für den enormen Energieverbrauch, weshalb vielfach der Wunsch nach einem einfacheren Leben laut wird. Aus seinem christlichen Werteverständnis fordert Gehring einen verantwortungsbewussten  und nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung sowie eine gerechte Verteilung der Ressourcen, vor allem bei der Energiegewinnung.

In der bisherigen öffentlichen Diskussion wurde lt. Gehring ein besonders wichtiger Aspekt für das Überleben der Menschheit völlig ausgeklammert, nämlich die Herstellung, Lagerung und Verwendung von Atomwaffen. Gehring fragt, wo die staatlichen und internationalen Kontrollmechanismen bleiben und warum dazu geschwiegen wird?  Was unternimmt die internationale Atombehörde, die ihren Sitz sogar in Wien hat? Es sei untragbar, dass die EU die Atomenergie als saubere und nachhaltige Energieform darstellt, obwohl die Entsorgung und Endlagerung noch ungeklärt ist.

Auf Atomwaffen könnte sofort und ersatzlos verzichtet werden, denn solche Waffen dienen nur der Machtausübung über Menschen und der Geldgier.

Täglich kommen mehr Informationen über die katastrophalen Wirkungen der Atomtechnologie ans Licht, woraus erkennbar wird, wie groß die Gefahren für unsere Umwelt und für das Leben bzw. die Gesundheit vieler Menschen sind. Es wundere nicht, wenn die Menschen zunehmend kritischer reagieren.

Hoffnung für die verfahrene Situation sieht Gehring  nur, wenn eine Umkehr in der Einstellung zum Leben und in der Verantwortung für die Mitmenschen eintritt.





Atome für den Frieden oder die Zukunft der Elektrizität

15 04 2011

 

Österreichs einziges AKW in Zwentendorf wurde nie in Betrieb genommen

von Inge M. Thürkauf

Zunächst zwei Episoden aus den Erinnerungen meines Mannes Max Thürkauf:

Es war im Sommer 1945, kurz nach dem Ende des II. Weltkriegs. An der Universität Basel hatte er sich als erstsemestriger Student immatrikuliert. In der damaligen Zeit interessierten sich nur wenige Studenten für Physik, die mehr oder weniger als brotlose Kunst betrachtet wurde. So entschied er sich für das Fach physikalische Chemie. Ihn fesselten beide Fächer, wobei die Chemie bei ihm eindeutig den Vorrang einnahm. Im physikalischen Institut hatte jeder Doktorand sein eigenes Laboratorium. Manche Räume standen jedoch leer und wurden lediglich als Abstellräume gebraucht. Im chemischen Institut hingegen drängten sich die Studierenden. Sie mußten sich ihre Arbeitstische teilen, da gab es keine leerstehenden Laboratorien. Mein Mann machte einen Direktor der heimischen chemischen Industrie, der auf der Suche nach möglichen Talenten eine Runde durch die Institute machte, auf dieses Mißverhältnis aufmerksam. Dieser meinte, na ja, für Physik findet man keine Sponsoren, was will man mit Physik schon anfangen, nur ein Schwachkopf verbeißt sich in dieses Fach. Als mein Mann redegewandt diese für ihn doch wichtige Hälfte seines Studiums verteidigen wollte, klopfte ihm der Direktor jovial auf die Schultern und sagte: „Junger Mann, sobald in der Weltwirtschaft so etwas auftaucht wie eine physikalische Industrie, wollen wir Ihre Begeisterung in Erwägung ziehen.“

Das war vor über 65 Jahren. In der Zwischenzeit ist mehr aufgetaucht als nur eine physikalische Industrie: ein naturwissenschaftlicher Moloch hat sich der Erde bemächtigt, dem die Menschen mit Eifer alles opfern, was ihnen an Leben, Schönheit und Geist von Gott geschenkt wurde. Angefangen hat es in eben diesem Sommer 1945 mit dem „Gerücht“ von einer Atombombenexplosion in Amerika. In den Zeitungen wurde zwar darüber berichtet, aber Genaues war nicht zu erfahren. Daher verlangten die Basler Journalisten von den Professoren der Universität die Einberufung einer Pressekonferenz, die ihnen ungern, aber immerhin gewährt wurde. Doch lassen wir meinen Mann nun selbst erzählen:

„Der kleine Hörsaal war bis auf den letzten Platz besetzt, offensichtlich hatte sich die Sache herumgesprochen und war auf ein unerwartetes Interesse gestoßen. Man mußte in den großen Hörsaal wechseln. Der Institutsdirektor, zwei außerordentliche Professoren des Instituts und der Ordinarius für theoretische Physik waren bereit, der Presse mit ihren Fachkenntnissen zur Verfügung zu stehen. Der Direktor schickte voraus, daß es seines Erachtens bei dem Gerücht von der geheimnisvollen Explosion einer amerikanischen Atombombe in der Wüste von Neu Mexiko um eine – und er habe gute Gründe dies anzunehmen – Ente im sommerlichen Blätterwald handeln würde. Die Journalisten lachten und stellten berufsgewohnt ihre Fragen. Zunächst wollten sie wissen, was ein Atom überhaupt sei, wie groß vor allem und wie es möglich war, daß ein blindes Mädchen aus hundert Kilometer Entfernung den Explosionsblitz habe sehen können? Ja, das sei eben gerade ein Beweis, daß die ganze Geschichte mit der Atombombe nichts anderes als der Sommergag eines schlauen Journalisten sei, denn blind ist blind, und basta, trumpfte der Direktor auf. Der theoretische Physiker griff ein und erklärte, daß nach der speziellen Relativitätstheorie seines Freundes Albert Einstein, und in Hinsicht auf die Entdeckung der Herren Otto Hahn und Fritz Straßmann über die Spaltung des Uranatomkerns es den Gesetzen der Physik nicht widerspreche, wenn ein faustgroßes Stück Uranmetall mit der Wucht von Tausenden von Tonnen Dynamit explodiere.

Der Professor gab sich große Mühe, den neugierigen Laien zu erklären, wie sich die Sache mit dem Uran verhält. Es gäbe, so dozierte er, zwei Sorten von Uran, Isotope genannt, mit den Atomgewichten 235 und 238. Das Uranisotop 235 ist mit weniger als einem Prozent in der Natur vorhanden, aber zum Bau einer Atombombe brauche es eben gerade dieses Isotop. Weil das Uran 235 und das Uran 238 sich chemisch nicht voneinander unterscheiden, ist eine Trennung mit ungeheuren Schwierigkeiten verbunden. Um auch nur ein tausendstel Gramm reines Uran 235 herzustellen, sei ein Aufwand erforderlich, der sich selbst mit der schwierigen Gewinnung von Radium nicht vergleichen lasse. Und für eine Atombombe müßte das Isotop kiloweise, also in millionenfach größerer Menge zur Verfügung stehen.

Unter den Zuhörern befand sich auch ein international anerkannter Professor auf dem Gebiet der Elektrodynamik, dieser meldete sich nun zu Wort: „Wissenschaftlich“, so meinte er, „wissenschaftlich ist diese Trennung der Uranisotope schon möglich, aber praktisch ausgeschlossen.“ Als die Journalisten wissen wollten, wie dies zu verstehen sei, antwortete er: „Es wäre viel zu teuer!“. Die eingetretene Stille unterbrach der Institutsdirektor mit der Bemerkung: „Meine Damen und Herren, Sie müssen verstehen, daß es sich hier nicht um die Fabrikation von Kanonen handelt, sondern um den Bau von außerordentlich komplizierten wissenschaftlichen Apparaten, die es heute noch gar nicht gibt, und die – Hunderte von Millionen, wenn nicht Milliarden kosten würden.“

Als mein Mann nach der Pressekonferenz in seinem Lehrbuch für anorganische Chemie, einem neuen umfangreichen Werk, das er sich eigens für sein Studium angeschafft hat, das Kapitel über Uran aufschlug, las er: „Uran hat keine technische Bedeutung“.

Auf der Titelseite der größten Tageszeitung der Stadt stand am nächsten Tag: „Physikprofessoren: Atombombe unmöglich, da zu teuer“. Drei Wochen später riefen die Zeigungsverkäufer: „Atombombe auf Hiroshima! Hunderttausend Tote!“ Von diesem Augenblick an gehörte jene Physik, die eine Atombombe für unmöglich hielt, weil sie zu teuer sei, der Vergangenheit an, sie hatte aufgehört zu existieren. „Sie war eine Wissenschaft der Fastenzeit; hungern war damals für die Forscher als Existenzmöglichkeit ebenso anerkannt wie für die Künstler. Eine Wissenschaft der vollen Fleischtöpfe kann so etwas natürlich kaum für möglich halten.“

Aus dem eisengrauen Uran, von dem die Chemiestudenten vor dem August 1945 wissen mußten, daß es keine technische Bedeutung habe, ist ein Politikum erster Ordnung geworden. Noch im Jahre 1937 sagte der damals in aller Welt bekannte Atomforscher Ernest Rutherford, daß jemand, der an eine technische Verwendbarkeit von Kernreaktionen glaube, ein Phantast sei.“ Was würde er wohl heute zu unserer Epoche sagen, die als das „Atomzeitalter“ in die Geschichte eingegangen ist und das Antlitz der Erde völlig verändert hat.

Nachdem 1954 das erste zivile Atomkraftwerk der Welt im russischen Obninsk in Betrieb genommen wurde, konnte Amerika natürlich nicht länger zurückstehen. 1955 hielt der damalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, General Eisenhower, vor der UN-Vollversammlung eine Rede, in der er zur ausschließlich friedlichen Nutzung der Atomenergie aufrief. Die Absicht war, nach den Verbrechen von Hiroshima und Nagasaki dem Begriff „Atom“ wieder eine friedliche Bedeutung zu geben. Weltweit warb er für sein Programm, während der US-Konzern General Dynamics die dazugehörigen Werbeplakate mit dem Motto „Atome für den Frieden – Atoms for Peace – L’atome au service de la paix“ lieferte.

Die Friedensatome werden in Atomkraftwerken hergestellt, die auf der ganzen Erde in immer schnellerer Folge entstehen. 443 sollen es heute schon sein, über 150 sind noch geplant. Das „technisch unbedeutende“ Uran erbrütet dort ein Metall, das es auf der Erde gar nicht gibt, das Plutonium. Die Physiker haben es nach dem Gott der Unterwelt getauft. Ein paar Kilogramm davon genügen zum Bau einer Atombombe, dieselbe Menge reicht aus, um alle Menschen auf der Erde an Lungenkrebs sterben zu lassen. Außer bei Hiroshima und Nagasaki wurde diese Waffe bis heute nicht benützt. Die Atombombe ist zusammen mit der Genmanipulation der Gipfel aller bösen Taten, die die Menschen je hervorgebracht haben, und nichts hat so viele gute Seiten wie das Mittel dazu: die Elektrizität. Das elektrische Stromnetz ist bereits über die ganze Erde ausgeworfen. Es sind die guten Seiten des Bösen, mit denen wir in die Sklaverei des Materialismus geführt wurden. Die moderne Technik vermag mit der Elektrizität Dinge hervorzubringen, die viele Menschen zum Glauben gebracht haben, die Welt sei machbar.

Je mehr Maschinen die Menschen bauen, um so berechenbarer wird die Welt, die sie sich machen. So können die Techniker etwa berechnen, wie viel Elektrizität Neu Babylon im Jahr 2050 nach der Geburt des Herrn brauchen wird. Dabei vergessen sie, daß in ihrer Rechnung das Wichtigste fehlt, weil nicht berechnet werden kann, ob Neu Babylon im Jahr 2050 überhaupt noch Elektrizität braucht, weil es ihm ergehen könnte wie dem Mann, der die Jahre berechnet, die er von seinem Vorrat leben kann, und dem der Herr gesagt hat: „Du Tor, diese Nacht noch wird man dein Leben von dir fordern; wem aber wird gehören, was du aufgespeichert hast?“ Es wäre vermessen, zu meinen Neu Babylon könne von Gott nicht zurückgefordert werden, weil es so groß ist, daß es die ganze Welt umspannt. Vielleicht ist die Katastrophe von Fukushima der Anfang der Forderung des Schöpfers, der zusehen muß, wie seine Schöpfung des Profits und der vollen Fleischtöpfe willen vernichtet wird. Die Menschen haben nun nicht mehr vor dem Unbekannten, sondern vor dem Berechenbaren Angst. Nun beklagen sie, was voraussehbar war.

Die Technokraten vergessen, daß alle Kulturen der Weltgeschichte ohne Elektrizität aufgebaut worden sind, ja, daß eine entscheidende Voraussetzung dieser Kulturen das Fehlen der Elektrizität gewesen ist. Das beweist das Atomzeitalter, welches – ein Produkt der Elektrizität – als eine kulturlose Zivilisation von der Kultur des christlichen Abendlandes übriggeblieben ist. Deshalb werden die Menschen einmal wissen, daß der Verzicht auf Elektrizität eine, wenn auch nicht hinreichende, so doch notwendige Voraussetzung für die Existenz einer Kultur ist.

Die Zeit der Buße und der Umkehr ist gekommen. Auf den Ruinen des Materialismus, in der materiellen Beschränkung der geplünderten und gemarterten Erde, werden die geistigen Werte der kommenden Kultur wachsen. Diese Kultur, die eine Verwirklichung des Christentums sein wird, geht aus der Apokalypse des Materialismus hervor. Es geht nicht darum, etwas Großes zu leisten. Es geht darum, etwas Gutes zu denken und es auch zu tun. In der Nacht sind auch die kleinen Lichter wichtig. Alle guten Gedanken, die jetzt in die Tat umgesetzt werden, sind bedeutungsvolle Bausteine für die kommende Kultur. Das Gute wird groß werden, langsam – durch das Werk jener, die guten Willens sind.

 Aus Max Thürkauf: „Die Tränen des Herrn Galilei“ (vergriffen).





Die täglichen Katastrophen

8 04 2011

In letzter Zeit wollen die Katastrophenmeldungen nicht abebben. Täglich erfahren wir neue Grauslichkeiten. Hier nur ein paar Beispiele:

- Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Japan. Mehr als 10.000 Personen sterben oder werden vermisst. Hunderttausende verlieren ihr Heim. Der SuperGAU, die Kernschmelze, tritt ein. Das Reaktorleck lässt sich lange Zeit nicht stopfen und die Langzeitfolgen und das gesamte Ausmass der Katastrophe für die Region und das Meer sind noch nicht absehbar.

- Unruhen und Bürgerkrieg in Nordafrika. Nach anfänglicher Euphorie der Medien wird langsam bewusst, dass sich wahrscheinlich in vielen Ländern, wie zB Ägypten die radikalen Moslems bei der neuen Machtverteilung als die Gewinner herausstellen werden

- Der EU Rettungsschirm wird ausgeweitet, Portugal gibt endlich seine Zahlungsunfähigkeit zu und benötigt ca. 70 Milliarden Euro

- Der US$ steht vor dem Zusammenbruch. Die Verschuldung ist auf einem historischen Höchststand und manche Bundesstaaten stehen vor der Zahlungsunfähigkeit. Entsprechend steigt der Gold und Silberpreis unaufhörlich an.

- Die Islamisierung Europas schreitet unaufhaltsam voran. In der autochtonen Bevölkerung, die lange geschlafen hat, aber jetzt doch langsam aufwacht, kommt es zum Widerstand gegen Moscheebauten, Aufgabe der lokalen Kultur zugunsten islamischer Traditionen, Scharia statt lokaler Rechtssprechung, Unterdrückung der Frauen und Ehrenmorden, usw. Die Sprache wird rauher und es gibt in England, Frankreich, Deutschland in Städten mit hohen Moslemanteil die ersten Anzeichen von Unruhen und Gewaltakten.

-  Die EU antwortet auf die Atomkatastrophe von Fukushima mit einer massiven Heraufsetzung der Strahlenmenge in Lebensmittel, damit auch verstrahlte Nahrung aus Japan importiert werden kann.

- Die Christenverfolgung nimmt weltweit stark zu. Von den Mainstreammedien kaum beachtet, sind laut CSI 80% der weltweit aufgrund ihrer Religion verfolgten Personen, Christen. Vornehmlich in Nordkorea und in den islamischen Staaten, sowie der Türkei werden laufend Christen aufgrund ihrer Religion ermordet. Die Öffentlichkeit und Europa ignoriert diesen Umstand komplett.

- Ernst Strasser, ehemaliger österreichischer Innenminister, Leiter der EU Abgeordneten der ÖVP (einer ehemalig christlichen Partei), wird öffentlichwirksam der Bestlichkeit überführt. In einem peinlichen Video sieht man Strassers Anbiederungsversuche. Auch wenn die Unschuldsvermutung gilt, bis Hr. Strasser gerichtlich verurteilt wird, und er angeblich nur die Lobbyisten anlocken wollte um sie anschließend bei den Behörden wegen Bestechung anzuzeigen, glaubt ihm das niemand. Der Nachfolgekandidat ist langjähriger Lobbyist und der neue Delegationsleiter Karas gilt als Lobbyist für Banken und Versicherungen.

- Die EU will EU-Anleihen aufnehmen können um sich noch mehr zu verschulden. Wer haftet eigentlich für die EU Anleihen, die EU Bürger oder das EU Parlament oder die EZB ?

- Die NATO hat den Kampf gegen Lybiens geisteskranken Diktator Gadaffi aufgenommen und schiesst laufend auf die Falschen. Sind auch schwer auseinanderzuhalten, die Rebellen (wer sind die eigentlich?) und die Gadaffi treuen Truppen.

- In Lampedusa herrscht Chaos, da laufend neue Flüchtlinge ankommen und niemand will sie aufnehmen. Jetzt werden sie in unbewachte Zeltstädte am Festland gebracht und von dort flüchten tausende zu Fuss oder mit der Bahn und versuchen nach Frankreich zu kommen. Dort will man sie aber auch nicht haben, da Frankreich ein massives Problem mit den bestehenden Migranten hat.

- Pastor Terry Jones verurteilt den Koran in einer nachempfundenen Gerichtsverhandlung. Die Jury befindet ihn des Massenmordes usw. schuldig. Die Todesstrafe wird durch Verbrennen eines Koranexemplars symbolisch dargestellt. Daraufhin fühlt sich die moslemische Welt, die dauernd vor laufender Kamera Bibeln und USA Flaggen verbrennt, so beleidigt, dass sie sich genötigt fühlt gleich ein paar UN Mitarbeiter in Afgahnistan zu köpfen. Die Welt ist über den Pastor empört, die armen Moslems wurden ja beleidigt und hatten daher das moralische Recht ein paar Leute umzubringen. Die bösen fundamentalistischen Christen gehören bekämpft!

- Die Caritas warnt vor der Verarmung der Bevölkerung. Working Poor, also Armut trotz Vollzeitjob greift umsich, da die Kosten steigen, aber die Einkommen nicht entsprechend höher werden. Besonders betroffen sind Alleinerzieher und Langzeitarbeitslose, die oft wenger als 3,- pro Tag für Essen zur Verfügung haben.

- Die Ozonschicht ist so dünn wie nie. Daher wird heuer die UV Strahlung deutlich höher sein. Bereits jetzt gibt es UV Werte, die wir sonst nur im Hochsommer haben. Die Bevölkerung wird gewarnt, dass sie sich nicht zu lange in der Sonne aufhalten soll, da es schnell zu Sonnenbränden kommen wird.

… bitte setzen sie die Liste fort, es werden Ihnen sicher noch einige Grauslichkeiten einfallen.

Woran kann man sich angesichts dieser Weltgesamtlage freuen? War es immer so schlimm, aber seit Internet, Wikileaks und Co. erfahren wir die Dinge erstmals in geballter Härte? Oder nehmen die Katastrophen jetzt wirklich überhand?

Oft schon wurde der Weltuntergang von diversen Propheten und Organisationen angekündigt und ich möchte nicht in das gleiche Horn stossen. Doch die Worte Jesu machen schon nachdenklich, wenn man im Matthäus Evangelium liest:

Matt 24, 3-8
Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und holen Sie Ihre Bibel heraus, oder wenn Sie keine zur Hand haben, dann klicken Sie auf  http://www.bibleserver.com/#/text/ELB/Matthäus24 und lesen Sie das ganze Kapitel Matthäus 24. Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken dazu und ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse daraus.

Fest steht auf jeden Fall, dass Jesus immer betonte, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist. Wenn wir als Christen unsere Hoffnung nur auf die Welt und auf unser Wohlergehen, unser Auto, Haus und gutes Einkommen setzen, dann haben wir fundamentale Dinge des Christentums nicht verstanden. In Kürze feiern wir Ostern, das Fest des Todes und der Auferstehung. Wenn nicht Christus, die Vergebung der Sünden und die Auferstehung unsere Hoffnung und der Eckstein unseres Glaubens- und Wertesystems ist, dann werden wir bei obigen Schreckensmeldungen tief depressiv und hoffnungslos.
Wenn aber Jesus und das Wort Gottes unser Fundament bildet, dann brauchen wir uns vor keinen Schreckensmeldungen zu fürchten.





PID: Kränkung derer, die heute an Gendefekt leiden

20 11 2010

 

Die CDU-Spitze in Deutschland hat sich mit einer denkbar knappen Mehrheit dafür ausgesprochen, an einem Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) festzuhalten. Nach einer ausführlichen Diskussion und mahnenden Worten von Spitzenpolitikern wurde daran festgehalten, den bisherigen Weg fortzusetzen, der da heißt: Die Untersuchung von Embryonen auf mögliche Gendefekte bleibt ausgeschlossen – auch wenn die höchstricherliche Rechtssprechung erst kürzlich anders aussah. Und selbstverständlich gilt auch für die Abgeordneten: In einer Abstimmung bezüglich eines entsprechenden Gesetzes wären Sie lediglich ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet. Und auch in der CDU gibt es genügend Stimmen, die gerade aus Gewissensgründen ein Verbot der PID ablehnen.

Leid könne verhindert werden, wenn Embryonen mit genetischen Defekten erkannt und aussortiert würden – heißt es in den Standpunkten der Befürworter der Präimplantationsdiagnostik.

Nicht nur für die Kinder, die gesund zur Welt kämen, sondern auch für die Eltern, die nicht im Wissen um ein Baby mit genetischen Schäden ausharren müssten, wäre die PID „ein Segen“.

Dabei sprechen sich viele der Befürworter für enge Grenzen der PID aus. Ethisch vertretbar müsse die PID bleiben – doch wann ist sie das? Und wo sollen diese Einschränkungen liegen, wer kontrolliert sie und wie konkret kann man sie formulieren? Die Befürworter stünden im Angesicht einer wahren Höchstleistung, wenn sie den Ausgleich zwischen „ethisch vertretbar“ und „ethisch unzumutbar“ ausbalancieren müssten.

Was in der Debatte bis heute zu wenig angesprochen wird: Wie denken Betroffenen von Gendefekten wie ich, die wir zu Hause an den Bildschirmen sitzen und die Diskussion darüber verfolgen, wie man mit Embryonen umgehen soll, bei welchen man einen „Fehler“ im Erbgut findet, über die vielen Argumente des Für und Wider? Wie so oft bei derartigen Auseinandersetzungen, bei denen Verantwortliche und „Experten“ über Dinge sprechen, deren Auswirkungen sie selbst gar nicht einschätzen können, ist es auch diesmal ein Diskurs über die Köpfe derer hinweg, die heute von sich aus fragen können: Hätte es PID damals zu der Zeit, als ich geboren wurde, bereits gegeben, wäre ich dann so, wie ich heute bin, überhaupt hier?

Ja, diejenigen, die die PID befürworten, müssen sich durchaus auch bewusst werden, dass sie mit ihren Aussagen nicht nur die kommenden Generationen, von denen man dann erwarten kann, sie seien zumindest bezüglich genetischer Defekte „gesund“, als die „zum Leben ausgewählten“ Menschen von den nicht „zum Leben würdig“ gewesenen Embryonen abgrenzen; nein, sie kränken in gewisser Weise auch die Menschen von heute, die mit einem Gendefekt umgehen müssen. Denn auch ihr Leben scheint in gewisser Weise weniger wertig zu sein, wenn man nun darüber entscheidet, solche Menschen wie mich künftig von Anfang an der Welt nicht „zumuten“ zu wollen.

Natürlich kann und will ich keinem der Befürworter solch einen Gedankengang als bewusst und gewollt unterstellen. Und doch würde ich mir in der Debatte wünschen, dass diejenigen, die heute bereits mit einem genetischen Defekt leben, gehört werden und nach ihrer Meinung befragt werden: Sehen sie sich wirklich als weniger lebenswert an als „die Gesunden“? Ist es tatsächlich eine Zumutung für die Eltern, ein Kind mit einem genetischen Defekt zu erziehen? Und würden sich Betroffene, wenn sie selbst entscheiden könnten, ein anderes Leben wünschen? Ich bin sicher: Die Antworten, die die Befürworter der PID erwarten, würde es nicht geben.

Die Debatte, die scheinbar über die Menschen hinweg verfolgt wird, von denen man urteilt, sie hätten ein schwieriges Leben und solch eines wolle man zukünftigen Generationen nicht zumuten, ist in gewisser Weise nicht nur der Anfang von Selektion, sondern auch eine Bestätigung darüber, wie Entscheidungen, die in die tiefste Ethik und Verantwortlichkeit der Gesellschaft hinein dringen, ohne die abläuft, die am ehesten beurteilen könnten, was „lebenswert“ ist und dass ein Gendefekt nicht nur Last, sondern auch Erfahrung, Weisheit und Sensibilität im Umgang mit den notwendigen Tiefen, Leid und Dunkelheiten des menschlichen Lebens mit sich bringt, aus denen wir lernen können.     

 Dennis Riehle





Gipfel der Klimahysterie überwunden?

19 12 2009

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Andreas Unterberger, ein Scheitern macht Hoffnung!

Die größte Elefantenherde, die jemals auf der Erde versammelt war, trampelte, kreißte -
und brachte ein Mäuslein zur Welt.
Das ist die Kurzbilanz des mit viel Trommelwirbel begleiteten Weltklimagipfels.
Das sollte aber kein Grund zur Trauer sein.

Das Ausbleiben der von manchen erhofften Klima-Weltdiktatur ist aber auch noch kein Grund,
die nüchterne Rückkehr zur Vernunft zu erhoffen.
Denn die eiskalten Interessen wie auch die heißen Irrationalitäten, die mit dem Klimaalarm verbunden sind,
sind trotz ihrer Heterogenität schon viel zu gewichtig geworden,
als dass Kopenhagen einen Endpunkt für eine Hysterie bedeuten müsste,
als dass das passieren könnte, was eigentlich wünschenswert ist:

:arrow: eine breit angelegte wissenschaftliche und globale Studie,….
:arrow: Verstärkungs- oder Rückkopplungseffekte zu erwarten …..
:arrow: Forschungen über alternative Formen der Energiegewinnung ……
:arrow: Erwärmung der riesigen Landmassen zwischen Kanada und Sibirien – Nutzen für die Welternährung …..

Weiter im Original bei Andreas Unterberger!





Lesenswert

29 11 2009

Liebe Leser der Schreibfreiheit!

Ich möchte Euch wärmstens folgenden Artikel empfehlen, als Motiviation:

haltet Euren Kopf frei von Manipulation und Lügen(politik):

http://www.andreas-unterberger.at/2009/11/don-quijote-oder-der-hohn-der-klimaforscher/#more-521








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