Vorträge in nächster Zeit

30 01 2012

„Der stumme Schrei“
(die Wahrheit über die Abtreibung der Ungeborenen)
am 4. Februar um 16 Uhr im Mariensaal.

Schloß Hetzendorf, Hetzendorferstraße 79  1120 Wien
Eintritt frei!
Parkplätze im Hof
Straßenbahn 62, Bus 63 A, Schnellbahn (Hetzendorf)

Nach der Einfahrt LINKS zum 2. Torbogen
Details und andere Angebote siehe www.schlosskirche.at

________________

Im Vorjahr ist ein Aufsehen erregendes Buch von Roberto de Mattei erschienen:
Das Zweite Vatikanische Konzil
Eine bislang ungeschriebene Geschichte
VORTRAG
Herr MMag Wolfram Schrems referiert darüber
Donnerstag, 9. Februar um 18 Uhr
im Festsaal des Wiener Akademikerbundes.

Heuer vor 50 Jahren wurde unter Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil im
Petersdom zu Rom eröffnet. Nach der Verwerfung der vorbereiteten Schemata durch eine gut organisierte Minderheit kam es mit der Zeit zu einer immer größeren Kluft zwischen ’konservativen’
und ’progressiven’ der 2500 Konzilsväter und Theologen.

Ihre Anhänger bilden bis heute derartig profilierte, gegensätzliche Lager, dass die Frage, was genau sich am Konzil zugetragen hat, mehr als berechtigt ist, zumal dieses historische Ereignis das Angesicht der Kirche stark verändert hat.

Der in Rom lehrende Historiker Prof. Roberto de Mattei kommt nach Jahren wissenschaftlicher
Untersuchungen mit einer präzisen, aufsehenerregenden Darstellung heraus, welche imstande ist,
die Glorie dieser von 1962-65 dauernden Kirchenversammlung zu überdenken. Die viel beschworene

„Unumkehrbarkeit“ und „Unantastbarkeit“ des Konzils scheint immer mehr einer innerkirchlichen

Diskussion über den Verbindlichkeitsgrad der konziliaren Texte, die oft so zweideutig
gehalten sind, zu weichen. Ohne klaren Interpretationsschlüssel bleibt die Kirche tief gespalten
zwischen den, zu Dogmen gewordenen Wahrheiten und ihren modisch zeitgeistigen Auslegungen
der jeweiligen „Welt von heute“.

Der Theologe und Philosoph MMag. Wolfram Schrems wird das großartige Werk, welches zum
Erwerb aufliegen wird, eingehend vorstellen, nicht zuletzt mit einer kritischen Hinterfragung, was
von den spirituellen und pastoralen Zielen dieses großen Konzils erreicht wurde, welche Bedeutung
es heute noch hat, im Angesicht der offenen Differenzen, welche die römisch katholische Kirche
seit fünf Jahrzehnten leider auch gehörig schwächt.

Wo: 1080 Wien, Schlösselgasse 11, Parterre und Festsaal
Wann: Donnerstag, 9. Februar 2012, Beginn 18 Uhr
Zusagen:
U.A.w.g. bis 8. 2. 2012, an Wien.Akademiker@gmx.at

Im anschließenden Inofficium, welches wie immer, dem persönlichen geistigen Austausch dient,
werden auch Getränke und Brötchen serviert (freiwilliger Kostenbeitrag erbeten).

Bitte um Anmeldung wegen des zu erwartenden Andrangs!

________________________

Dr. Alfons Adam spricht
Mittwoch, 15. Februar  um 19.30
Der europäische Haftbefehl und seine gesetzlichen Auswirkungen
Augustiner Bräuhaus
Lehrer Stüberl
Lindhofstraße 7
Salzburg
Rückfragen und Anmeldung
Christliche Partei Österreich-Salzburg
06221 7694
0650 21 70 949





2011 Schreibfreiheit im Rückblick

1 01 2012

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 48.000 mal besucht. Das entspräche etwa 18 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.





Ist unsere Justiz krank geworden?

28 12 2011

Gefunden auf kath.net

27. Dezember 2011, 11:01
Zwei Ereignisse an einem Tag und ein seltsamer ZusammenhangBild

Eine krank gewordene Justiz schränkt die Meinungsfreiheit in Österreich auf eine hierzulande völlig neuartige Weise ein. Ein Kommentar von Andreas Unterberger

In Wien ist die Islamexpertin Elisabeth Sabaditsch-Wolff wegen Herabwürdigung religiöser Lehren nun auch in zweiter Instanz strafrechtlich verurteilt worden. In Saudi-Arabien sind 42 äthiopische Christen ins Gefängnis geworfen worden, weil sie gebetet haben. Die beiden Vorgänge haben gar nicht so wenig miteinander zu tun, wie es auf den ersten Blick scheint.

Eine krank gewordene Justiz schränkt die Meinungsfreiheit in Österreich auf eine hierzulande völlig neuartige Weise ein. Plötzlich werden wahre Aussagen über den Islam – dass der „Prophet“ Mohammed mit einer Neunjährigen Geschlechtsverkehr hatte, was in den Augen der meisten Österreicher Kinderschändung ist, – mit Strafurteilen bestraft.Und die Staatsanwaltschaft, die ja so überhaupt keine Zeit zur Aufarbeitung der großen Skandale dieses Landes hat, hat dafür begeisterte und intensive Vorarbeit geleistet.

Viel ärgere und völlig beweisfreie Schmähungen des Christentums und seines Gründers sind hingegen von den heimischen Gerichten regelmäßig mit einem Freispruch beantwortet worden. Meist unter dem Vorwand der Freiheit der Kunst. Worauf regelmäßig ein Gutteil der hiesigen Kulturjournalisten die Christen nochmals mit befriedigtem Hohn übergossen haben.

Die am gleichen Tag erfolgte Verhaftung von Christen in Saudi-Arabien wegen eines bloßen Gebets zeigt, welche Intoleranz auf jener Seite herrscht, deren Ehre von dieser Justiz so heldenhaft verteidigt wird. Und ausgerechnet diesem Land wurde die Gründung eines interreligiösen Dialogzentrums in Wien erlaubt. Mit führender Beteiligung von Außenminister Spindelegger. Das heißt natürlich auch, dass Saudi-Arabien in den Augen des Wiener Außenministeriums das wichtigste islamische Land ist. Man führt ja nur mit den Saudis einen solchen Dialog.

Und der Zweck dieser Institution? Sie solle der Förderung der Religionsfreiheit dienen, hat der saudische Außenminister bei der Gründung gesagt. Offenbar gilt das Motto: Frechheit siegt.

Die zwei Ereignisse des gestrigen Tages zeigen,
was diese Religionsfreiheit in der Wirklichkeit bedeutet:
:arrow: Christen werden verurteilt.
In Saudi-Arabien wie in Österreich.

Und weder zu dem einen noch dem anderen Vorgang
hört man auch nur ein Wort des Protestes oder der
Sorge von christlichen Politikern dieses Landes.
Falls es noch solche Politiker geben sollte.

In diesem Sinn voll Bitterkeit: Fröhliche Weihnachten (falls nicht auch dieser Wunsch schon als Beleidigung des Islam gewertet werden sollte, worauf ich ihn natürlich sofort demutsvoll zurückziehen würde).

PS.: Das hartnäckig kursierende Gerücht, dass der im Falle Sabaditsch-Wolff vorsitzende Richter genau derselbe gewesen ist, der unlängst die bereits verhandelte Haftstrafe gegen einen türkischstämmigen Österreicher in eine bloß vierstellige Geldstrafe umgewandelt hat, wirft noch ein weiteres bezeichnendes Indiz auf den geistigen Zustand der Justiz. Besagter Mann hat mit seinem Mercedes ein Kind (Bub, 8 Jahre) auf einem Zebrastreifen in der Döblinger Hauptstraße getötet. Die Begründung des Richters: Der Täter „hätte schon genug gelitten“. Der arme Täter . . .





Sind die Stillen im Land zu still? Ein Beitrag von Jörgen Bauer

29 11 2011

Ist „Stillesein“ eigentlich noch zeitgemäß? Es galt lange Zeit als Ideal, demütig, bescheiden, zurückzuhaltend und zufrieden zu sein. Man war gehorsam, dankbar und widersprach nicht. Man zeigte Respekt und stellte keine „unverschämten Forderungen“.

 

Dieses Verhalten wird von vielen als „christlich“ angesehen. Man will nicht auffallen, sich selbst nicht so wichtig nehmen, mit den Dingen, so wie sie sind, zufrieden sein und alles in Gottes Hand legen, zu dem man regelmäßig betet. Und wenn man etwas tut, geschieht dies im Stillen und Verborgenen, eingedenk des Jesuswortes in Matthäus 6, wonach Gott alles sieht und derjenige seinen Lohn dahin hat, der seine „frommen Leistungen“ offen zur Schau stellt.

 

Dabei wird nicht bestritten dass die, als christlich angesehenen Verhaltensweisen durchaus ihre positiven Seiten haben und es ganz gewiss richtig ist, Jesus an das Steuer seines Lebens zu lassen und sein ICH insoweit zurückzunehmen.

 

Ebenso ist unstrittig, dass sich ein Wirken im Verborgenen sehr segensreich auswirken kann. Dafür gibt es viele Beispiele. Vieles, und das nicht nur in Glaubensdingen, läuft ganz erheblich besser, wenn die Fäden im Verborgenen gezogen werden, weil dadurch Reibungsverluste vermieden werden.

 

Aber kann das immer und in allen Fällen gelten? Ist der Christ ein „angepasster Untertan“ der alles als gottgegeben hinnimmt, auch da, wo eigentlich Widerspruch notwendig wäre?

 

Das ganz gewiss nicht und schon gar nicht in einer Zeit, in der das Christentum zunehmend Angriffen ausgesetzt ist.

 

Die Zeiten haben sich geändert. Bescheidenheit ist längst keine „Zier“ mehr. Die Versuchung, mit einer öffentlich zur Schau gestellte Frömmigkeit punkten zu wollen, besteht auch nicht mehr. Allenfalls könnte man dadurch das Gegenteil bewirken. Bescheidenheit und was die damit zusammenhängenden Tugenden anbelangt, werden eher als Zeichen der Schwäche und als Dummheit wahrgenommen.

 

In unserer Zeit ist es notwendig geworden, sich ein „Image“ aufzubauen, dass heißt sich so darzustellen und zu verhalten, dass man als der wahr- und ernst genommen wird, der man tatsächlich ist. Und dazu gehört dann auch, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

 

Und hier müssen die Christen in der Öffentlichkeit als Christen wahrgenommen werden. Selbst dann, wenn erst mit der Wiederkunft Christi offenbar wird, wer die Christen wirklich sind. Es reicht also nicht aus, sich im frommen Kreis gegenseitig die Richtigkeit der eigenen Anschauungen zu bestätigen und sich darauf zu beschränken lediglich im „stillen Kämmerlein zu beten“, so gut und richtig das sonst auch ist.

 

Mir fallen hierzu die drei Fischer ein, die zusammen in einem Boot saßen, als ein sturmartiger Gegenwind einsetzte. Als gute Christen, die sie waren, fiel ihnen nichts anderes ein, als gemeinsam zu beten, ohne dass das Boot dabei auch nur einen Meter weiterkam. Bis einer rief: „Brüder, wir dürfen über dem Beten das Rudern nicht vergessen!“

Genau, das ist es!

 

Denn angesichts zahlloser, sehr unerfreulicher Entwicklungen, zu denen von den „Stillen im Lande“ so gut wie nichts zu hören ist, fragt es sich, ob und inwieweit, die „Stillen im Lande“ in unserer Zeit angekommen sind.

 

Sind die „Stillen im Lande“ am Ende vielleicht „zu still“?

 

Das heißt jetzt nicht, ohne Gott und ohne Verbindung zu IHM, nach eigenem Gutdünken, in die Welt hineinzuwirken. Die Kraft zum Handeln kommt nach wie vor aus dem Gebet und aus der „Stille“. Was zu prüfen wäre, ist die Umsetzung in die Praxis.

 

In vergangenen Zeiten, als sich Gesetzgebung und öffentliche Meinung weitgehend an biblischen Werten orientierten, reichte es oftmals aus still und geduldig zu sein.

 

Mittlerweile sind wir aber in einem Neuheidentum angelangt, in dem alles das wiederbelebt wird, was man durch das Christentum als endgültig überwunden glaubte.

 

Um hier nur einiges zu nennen:

 

Kultur des Todes: massenweise Abtreibungen und liebäugeln mit der Euthanasie, Verfügbarmachung des menschlichen Lebens;

 

Verherrlichung von Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Lug und Trug in Verbindung mit einem übersteigerten Individualismus;

 

Lust- und Spaßgesellschaft, Relativismus, Beliebigkeit, Oberflächlichkeit, verbunden mit Blindheit gegenüber realen Gefahren;

 

Okkultismus, verbunden mit heidnischen Bräuchen und abergläubischen Praktiken;

 

Sexualisierung der Gesellschaft mit einer heidnischen Vergötzung der Sexualität;

 

Infragestellen der Schöpfungs- und Naturordnung, durch die Gender- und Homoideologie;

 

Damit geht einher:

 

Verhöhnung, Diffamierung, Lächerlichmachen des Christentums und des christlichen Glaubens. Feindseligkeit und böswillige Unterstellungen den Christen gegenüber, bei gleichzeitig zunehmender innerer Leere, verbunden mit dem Gefühl der Sinnlosigkeit, bei vielen Menschen;

 

Gefördert wird dies durch: kirchliche Verlautbarungen und Präsentationen sowie eine Verkündigung, bei denen das Evangelium dem jeweiligen Stand des Zeitgeistes anpasst wird, wodurch keine zuverlässigen Antworten auf existenzielle Fragen mehr möglich sind.

 

Dies geschieht: durch das Relativieren von Glaubensinhalten, durch die es zur Unverbindlichkeit und Beliebigkeit in den Aussagen kommt. Dadurch wird es möglich, massive Verstöße gegen Gottes Gebote zu tolerieren, der Verfolgung und Ermordung von Christen nicht zu widersprechen und damit zusammenhängend den Missionsbefehl zu ignorieren;

 

Manche ungute Entwicklung hätte verhindert werden können, wenn man dieser, von Anfang an, entschieden, mit dem Wort Gottes, entgegengetreten wäre, anstelle die „weitere Entwicklung abzuwarten“. Den Anfängen muss gewehrt werden, eingedenk dessen, „dass die lange Bank des Teufels liebstes Möbelstück ist“.

 

So notwendig es auf der einen Seite ist, zu aktuellen Entwicklungen Stellung zu nehmen und dazu Antworten aus dem zeitlos gültigen Wort Gottes zu finden, so ungut ist es, wenn das genaue Gegenteil geschieht, indem ständig dem Zeitgeist hinterher gelaufen und dabei das Wort Gottes aktuellen Entwicklungen angepasst und dementsprechend ausgelegt wird.

 

Nun hat diese Art der Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse, denkt man an die Vergangenheit, in der Kirche schon seit eh und je eine lange und traurige Tradition, die beinahe „selbstverständlich“ ist, weshalb man sich darüber nicht wundern muss.

 

Aber wo blieben und bleiben die „Treuen“, die es schon immer, auch in der Kirche, gab? Sollten diese über dem Beten das Rudern vergessen haben?

 

Noch sind die „Treuen“ keine verbotene Minderheit, die sich in einer „Untergrundkirche“ verstecken müsste. Noch stehen den „Treuen“ alle Möglichkeiten des Rechtsstaates, einschließlich des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung, offen.

 

Aber warum wird davon so gut wie kein Gebrauch gemacht? Möglichkeiten dazu gäbe es genug, denkt man an diverse Konferenzen, von denen in den Medien berichtet wird und an die diversen Publikationen evangelikaler Gemeinschaften und Kreise, die leider manchmal eher an die unkritische Hofberichterstattung diverser Vereinsblätter und Kundenzeitschriften erinnern. Sicher gäbe es auch die Möglichkeit an Gesprächsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen teilzunehmen.

 

Will man wieder warten bis tatsächlich nichts mehr geht? Man kann auch durch Schweigen, eben durch „Stillesein“, schuldig werden!

 

Was sagt das Wort Gottes dazu?

 

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Matthäus 5, Verse 13 – 16

 

Auf diese Verse, die nun gerade nicht zur Stille und zum sich bedeckt halten auffordern, kann eigentlich nicht oft genug hingewiesen werden. Christen haben eine Salz- und Lichtfunktion, wobei sich die davon ausgehende Wirkung ins Gegenteil verkehrt, wenn diesen Funktionen nicht nachgekommen wird.

 

Salz konserviert und verhindert die Fäulnis. Licht steht für Klarheit und Wahrheit. Wenn von den Christen Licht ausgeht – und Licht ist etwas Sichtbares – dann verändert das die Welt. Die Leute sollen sehen, dass es bei den Christen anders zugeht. Dazu müssen Christen wahrnehmbar anders handeln und auch reden, als es die Welt tut!

 

Das heißt nicht, sich nach Menschenweise selbst groß und wichtig zu machen, sondern sichtbar und auch hörbar in die Welt hineinzuwirken, wobei allein Gott die Ehre gegeben wird.

 

Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt. Kolosser 4, Verse 5 und 6

 

Das Eintreten für die Wahrheit heißt nicht, dass Christen zu allem ihren „Senf“ geben müssen. Manchmal ist „stille sein“ wirklich besser („Reden ist Silber, schweigen Gold“). Wenn wir aber reden müssen, dann klar und eindeutig und das freundlich und verbindlich, aber trotzdem kritisch und nachdenklich machend, so dass das Interesse des Hörers geweckt wird.

 

Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.

Epheser 5, Verse 10 und 11

 

Sehr interessant ist, was der bekannte Theologe Fritz Rienecker hierzu in der Wuppertaler Studienbibel kommentiert:

 

„Auf der Anklagebank sitzt der Verbrecher. Er versucht, durch lügnerische Darstellung, durch Heuchelei, mit dem ganzen Aufgebot aller ihm zu Gebote stehenden Täuschungsmittel sich als unschuldig hinzustellen. Aber der geschulte Blick des Richters durchschaut ihn, er überführt ihn der Tat.

 

So sitzt auf der Anklagebank die sündige Welt der Finsternis. Ihr Richter ist die Gemeinde der Gläubigen. Da helfen keine Täuschungsmanöver, keine Machenschaften, die Welt wird als das überführt was sie ist ‚Sünde’! Eine Trabantin der Widergöttlichkeit. So ist der Gläubige und mit ihm die Gemeinde das ewige Gericht Gottes an der Welt. Sie bedeutet ‚Krisis für eine im Sündenbann liegende Zeit’. Insofern als die Gemeinde von Ewigkeit zu Ewigkeit währt, gemäß ihrer Erwählung und Bestimmung, insofern ist die Gemeinde das ewige Gericht Gottes an dem sündhaften Zeitlichen. Die Gemeinde, der Gläubige, ist in diesem Sinne die Kritik des Ewigen am Zeitlichen, des Lichts an der Finsternis, des Göttlichen an dem Menschen.“

 

Das sind starke Worte, die nicht überheblich machen dürfen. Gemeint ist damit nicht, sich als Richter über andere aufzuspielen, sondern Fehlentwicklungen im Licht des Wortes Gottes zu erkennen und diese öffentlich zu benennen. Das einzig aus dem Grund, Menschen zum Nachdenken und zur Umkehr zu bewegen.

 

Im Neuen Testament wird verschiedentlich von der Berufung geschrieben, die Christen haben und dass sie dieser Berufung entsprechend leben sollen. Sie sind, ohne ihr Verdienst, allein aus Gnade, die aus der Welt Herausgerufenen und Königskinder.

 

Und dass Adel verpflichtet, gilt auch hier. Christen sind etwas Besonderes. Deshalb besteht auch kein Grund, sich zu verstecken oder in falscher Bescheidenheit zu üben.

 

Jesus sagt es ganz deutlich:

 

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.

Lukas 10, 16

 

Gott will nach wie vor mit uns zusammen in die Welt hineinwirken und deshalb in seinen Dienst stellen. Königskind zu sein, bedeutet nicht Nichtstun. Es ist eine große Ehre, eine Anstellung im bedeutendsten Unternehmen, das es gibt, zu haben – aber auch eine große Verpflichtung.

 

Im Sendschreiben an die Gemeinde von Laodizea rügt der auferstandene Herr die dortige Gemeinde ob ihrer Lauheit (Offenbarung 3, Verse 14 – 22) und kündigt an die Lauen aus seinem Munde auszuspucken.

 

Sollte das am Ende auf die gemünzt sein, die Ernst mit Gott gemacht haben? Der Herr spricht hier diejenigen an, die zu seiner Gemeinde zählen. Trifft das auf die, von denen man annimmt, dass sie damit gemeint sein könnten, am Ende gar nicht mehr zu, weil sie sich diese schon so weit von Christus entfernt haben, dass sie nicht mehr zu den von IHM Angesprochenen gehören und stattdessen wir gemeint sind?

 

Darüber lohnte sich nachzudenken und als notwendig erkannte Korrekturen vorzunehmen.

 





Antiungarische ORF- und Regierungspropaganda durch Raiffeisen & Co. getrieben

29 11 2011

Nachdem man ja zur Genüge weiß, dass die ÖVP im ursächlichen Sinn die politische Filiale des Raiffeisen-Konzerns ist, kann man auch ahnen, woher die österreichische, vom ÖVP-geführten Außenministerium intrigierte Propaganda gegen Ungarn kommt.

Es ist hier wohl zu wenig Platz, wahrscheinlich auch zu wenig Interesse der Leser, eine ausführliche Gegendarstellung zu Ernst Gelegs vom ORF oder anderen, bezahlten und in Österreich wohl fast immer regierungs(inserat)abhängigen Zeitungen und Medien zu bringen.

Als in Ungarn beruflich Tätiger und auch die Sprache Sprechender sage ich, dass 90% der Behauptungen über Ungarn (Mediengesetz, Rechtsradikalismus, Unrechtshandeln der Regierung, Steuerpolitik etc.) eine Lüge oder eine Verwaschung der Wahrheit ist.

Die Banken, insbesondere die Raiffeisen-Bank, sind die LETZTEN, die ihren Mund aufmachen sollten. Sie haben KEINE Ahnung von Moral, sie haben ihre christliche Wurzel über Bord geworfen, Sie arbeiten und leben nur für sich, für ihren Egoismus und ihre Gier.

Falls Sie Zweifel daran haben, sehen Sie sich das 30-sekunden-Video an, wie der Raiffeisen-Konzern ungarische Bürger im Jahr 2007 in die Falle gelockt hat:

http://www.youtube.com/watch?v=OjXl61uKq8c&feature=youtu.be

Mehr ist dazu wohl nicht mehr zu sagen.





Die SPÖ und das Kapital

19 11 2011

Die SPÖ ist die Partei des Großkapitals.

Es gibt offensichtlich nichts Schlimmeres für ÖGB-Chef Foglar, SPÖ-Landeschef Ackerl u.a., als dass ehrliche Arbeiter zum ordentlichen Lohn keine unappetitlich und unmoralisch hohe Steuern zu zahlen hätten.

Es ist für den ÖGB auch in Ordnung, unmoralisch hohe Gehaltserhöhungen zu fordern, um dann dafür einzutreten, dass jenen, denen diese zugute kommen, diese zu ca. 2/3 durch den Staat wieder entzogen werden.

Der ÖGB und die SPÖ vertreten die Interessen des Großkapitals, der Zocker, der Banker, der Reichen.

Der ÖGB und die SPÖ haben seit über 40 Jahren eine offensichtlich untrennbare Verbundenheit zu jenen, welchen sie jedes Monat Milliarden an Zinsen überweisen, aus Steuergeldern finanziert.

Sparen ist für die ehemals linke Kapitalpartei eine Todsünde. Einerseits könnte sie in diesen Höhen keine Parteispendengelder mehr lukrieren, andererseits würden fleissige, arbeitende Menschen mit niedrigerer Steuerbelastung zu mehr Wohlstand kommen.

Die Mittelschicht aber ist der größte Feind des Gewerkschafters. Nur niedrig gehaltene Menschen suchen die Geborgenheit einer nur scheinbar für ihre Interessen kämpfenden Gewerkschaft. Und nur wirklich Reiche halten das Zockersystem aufrecht. Der Mittelstand stört.

Daher wird es mit dertiger Ideologie wohl nie dazu kommen, dass der (österreichische) Staat weniger ausgibt als er einnimmt.

Haushalten ist nur etwas für Hausfrauen. Und Hausfrauen darf es im Kommunismus – äh-im Sozialdemokratismus ohnehin nicht geben.

Freundschaft!





Lebensmittel gehören nicht in den Autotank!

13 10 2011

 

Bitte unterstützen Sie die Aktion des ARBÖ gegen die Verbrennung von Lebensmitteln in Auto-Tanks.

http://www.arboe.at/auto-motor-radfahrer/nein-zu-e10/





Die Regierung Österreichs hat sich nicht mehr unter Kontrolle

27 09 2011

Daher gründen Sie nun einen Beirat, deren Mitglieder Sie sich selbst aussuchen. Super.

Offensichtlich haben sich auch das Parlament und die Abgeordneten Österreichs abgemeldet, weil sie ja keine Kontroll-, sondern eine Vollzugsinstanz der Regierung sind, schon längst.

Der Rechnungshof der Republik ist amputiert und hat höchstens die Funktion eines Nachrichtensenders.

Diese Regierung, insbesondere ihr Bundeskanzler, hat sich heute als spiel- äh- inseratensüchtig geoutet, hat keinen Anstand, kennt keine moralische Grenzen, und will sich offensichtlich bei einem Wahl-Beirat den Freischein für weiteres Medienkaufen holen.

Das Beharren der SPÖVP, die Kammern vom Korruptions- und Lobbyistengesetz auszunehmen und in einem mafiösen Machtsystem weiterhin Korruption zuzulassen und dafür Steuergelder zu missbrauchen, die Parteienfinanzierungen weiterhin anonymisiert zu kassieren, zeigt den Gestank dieses Sumpfes aus Macht und Unrecht.





Schüssel hat Anstand und Charakter – Faymann bleibt

26 09 2011

Können Sie sich erinnern, wie unser Ex-Bundeskanzler Schüssel, obwohl selbst bis zum heutigen Tage über jeglichen Verdacht erhaben, selbst Akteur oder Nutzniesser irgendwelcher Geschäfte oder korrupter Handlungen zu sein, selbst sein Nationalratsmandat zurückgelegt und sich von der Politik verabschiedet hat, damit – Zitat: ‘Ermittlungen ohne Beeinflussung “ stattfinden könnten?

Was macht Faymann? Er verspricht, ein ‘Machtwort’ zu sprechen, was das auch immer heißen möge. Obwohl er selbst als Beschuldigter geführt wird, anders als Schüssel.
Hier scheiden sich die Geister.





SPÖ bleibt konsequent: Korruption wird nur in den eigenen Reihen geduldet

25 09 2011

Faymann wehrt sich – zurecht.

Korruptionsvorwürfe in Zusammenhang mit Telekom, Grasser, Mensdorff-Pouilly, Scheuch, dem verstorbenen Haider etc. soll konsequent nachgegangen werden. Die Staatsanwaltschaft soll rasch und zügig arbeiten, ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss soll baldigst installiert werden. Eine wirkungsvolle Säuberung soll die Österreicher von sich bürgerlich oder freiheitlich nennenden korrupten Politikern befreien.

Anders bei der SPÖ.

Korruption ist in der linken Reichshälfte gerechtfertigtes Mittel zum Zweck, um die gerechte Gesellschaft rasch und effizient herzustellen.

- Medien haben das zu berichten, was dem gesellschafts- und machtpolitischen Ziel dient. Dies ist jedes Geld wert.

- Steuer-Gelder sollen in den Taschen jener Reichen landen, welche zukünftig zum sozialistischen Oligarchentum zuzählbar sind und der volkstreuen, sozialistischen Gesellschaft dienen – Dichands, Fellners, der nepotistischen Firma WIEN usw.

- Opfer des korrupten Handelns der SPÖ – z.B. freie Medien, Mitarbeiter von SPÖ-Unternehmen (BAWAG, Konsum, Verstaatlichte etc. – sind als Kollateralschäden abzutun – wie auch die Toten des Roten Holocaust der kommunistischen Regimesund des seit den 7O-er Jahren laufenden (national-) sozialistischen Embryonen-Holocausts für SPÖ-ler wohl auch höchstens nur bemitleidenswerte, aber  notwendige Opfer für das höherliegende Ziel sind. Deshalb auch die kommunistischen Denkmäler für Che Guevara und neuerdings auch Salvator Allende. Islamis sehen das politisch übrigens ähnlich.

Interessant auch die Beobachtung, wie plötzlich auch Cap, Foglar, Fischer (von der Nordkorea-Fraktion) Korruption, Diebstahl und politische Verbrechen legitimieren und verniedlichen. Sie schwimmen ganz offensichtlich im gleichen verseuchten Teich und dienen dem Guten. Als die Affären um Grasser Aktualität hatten im ORF und in den Medien, waren sogar die Jeans von Cap schneeweiß und er von keiner Nachrichtensendung wegzudenken, als Mahner des Rechts und der Gerechtigkeit.

Auch die heutige (25.9.11) Mitteilung der SPÖ, dass verfassungsrechtlich geschützte Interessensverbände wie Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer, deren Funktionäre zuhauf auch als Abgeordnete und Minister aktiv sind, aus dem Lobbyisten- und Korruptions-Gesetz herausfallen sollen, ist das Abbild der mafiös organisierten Korruptions-Struktur Österreichs. Da haben wohl nur diejenigen Pech, welche nicht zu deren Organisationen dazugehören. Die landen dann für dieselben Verbrechen im Gefängnis, während Kammerfunktionäre wohl auch weiterhin Staatsorden für erfolgreiches ‘Beeinflussen’  bekommen werden.

Wenn Du nicht dabei bist, bekommst Du nichts von deren Futtertrögen. Also aufpassen!








Follow

Get every new post delivered to your Inbox.