Der Staat könnte sofort neun Milliarden Euro sparen!

27 06 2010

Der Staat könnte sofort

neun Milliarden Euro sparen!

von Dr. Maria Steuer

Jeder weiß inzwischen, dass der Staat sparen muss.
Es stellt sich nur die Frage, wo der Rotstift angesetzt werden soll.
Wieder einmal sind sich alle einig,
dass an dem vom Familienministerium einmal
eingeschlagenen Weg nicht gerüttelt wird -
er wird unbeirrbar, starr und rigide weiter verfolgt,
koste es was es wolle.
Am Krippenausbau wird festgehalten ist der allgemeine Konsens.

Wir wissen, dass durch die Erhöhung der Müttererwerbstätigkeit der versprochene Rückgang armer Familien ausgeblieben ist. Wir wissen, dass die erwartete Zunahme von Geburten in Deutschland ausgeblieben ist. Wir wissen, dass für mehr als 35% der unter dreijährigen Kinder Kitaplätze gebaut werden. Wir wissen, dass ein positiver Effekt frühkindlicher Bildung nicht nachweisbar ist. Wir wissen, dass der Weg weg von familiärer Erziehung zur institutionellen Betreuung ein Weg in die Sackgasse ist – ohne Wendemöglichkeit…

Weiter auf DIE FREIE WELT, Maria Steuer

und Jürgen Liminski





Ein Brief an die Griechen und einer an uns selbst

13 05 2010

Foto: Adrian Clark

Walter Wüllenweber vom Stern schrieb einen vielbeachteten Brief an die Griechen, der die Sichtweise der Deutschen und auch der Österreicher in der Schicksalsgemeinschaft der EU gut darstellt.

Lesen Sie hier: Strenggenommen seid ihr pleite

Mitgehangen – Mitgefangen, so stellt sich die EU dar. Jetzt müssen wir helfen und setzen damit in hohem Maße unsere eigene Bonität und unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder, die Ersparnisse unserer vorigen Generationen einer hohen Gefahr aus. Entweder wir werden genauso insolvent wie es der Europäischen Gemeinschaft in Kürze droht, durch die weiteren „Griechenlands“ die wir säugen, oder wir inflationieren uns den Wohlstand in den nächsten Jahren weg.

Zusätzlich zu der Griechenlandhilfe hat die EU auch noch einen Hilfsfond mit weitreichenden Haftungen aller Mitgliedsländer kreiert. Aus dem politischen Willen der gemeinsamen Union übernehmen wir praktisch eine unbeschränkte Bürgschaft für alle dahinsiechenden Länder die sich in der EU befinden.

Dazu meint die Bibel:

Spr 17,18 Ein Mensch ohne Verstand ist, wer Handschlag gibt, wer Bürgschaft leistet gegenüber seinem Nächsten.

Das Geben einer Bürgschaft sollte man nicht mit Nächstenliebe verwechseln, denn Nächstenliebe gibt ohne einen Dank oder etwas im Gegenzug zu erwarten, aufgrund des Vorbilds der Gnade und Liebe Gottes. Allerdings kann man nur geben was man hat. Wenn man gibt was man nicht hat und für die Schulden anderer bürgt, ohne selbst das nötige Vermögen zu haben um die verbürgte Verbindlichkeit abzudecken, dann handelt man grob fahrlässig. Im Besonderen wenn man Verantwortung für Andere hat, wie hier für die eigenen Staatsbürger und die zukünftigen Generationen.

Dieses Finanzpaket für das zahlungsunfähige Griechenland ist nicht die Wurzel des Problems. Es ist ein Symptom, das uns vor Augen führt, dass unser Geld-, Gesellschafts- und Wirtschaftssystem im Argen liegt. Vergleichbar mit einem Boot das leck ist, haben wir die Pumpen angeworfen um das eintretende Wasser auszupumpen, anstatt das Leck abzudichten. Da die Leistung der Pumpen nicht mehr ausreicht um das eintretende Wasser auszupumpen und der Untergang droht, reissen wir aus dem Bauch des Schiffes ein weiteres Teil heraus, weil wir es benötigen um eine Pumpe daraus zu machen.

Ein Finanzminister braucht kein Wirtschaftsgenie oder Nobelpreisträger zu sein, er braucht nur gesunden Menschenverstand und Mut. Beides vermisst man leider bei den Europäischen Verantwortungsträgern.

Machen wir uns nichts vor, es stehen uns wirtschaftlich und daraus resultierend auch politisch schwierige Zeiten bevor. Denn es wird der Regierung nichts anderes übrig bleiben, als massiv zu sparen, die versprochenen Pensionen nur zu einem Bruchteil auszuzahlen, die Mehrwertsteuer anzuheben, alle Abgaben zu erhöhen und wir werden eine neue Armut in Europa erleben. Damit werden die verwöhnten Europäer aber nicht so leicht umgehen können und daher wird die politische Lage instabil werden. Parallel dazu trägt die demografische Entwicklung zu einer Überalterung der Stammbevölkerung bei und reduziert unsere Produktivität. Unsere Produktionen und Know How in der Industrie haben wir schon vor einigen Jahren im Zuge der Auflösung aller Handelsschranken durch die GATT, an die Niedriglohnländer wie China und Indien abgegeben, zurück blieben nur mehr wenige Nischenprodukte oder lokale Produkte die wir noch fertigen. Wir sollten uns auf die qualifizierte Dienstleistung konzentrieren meinten darauf die Politiker. Jemand sagte einmal treffend dazu, dass wir uns schlußendlich alle nur mehr gegenseitig die Haare schneiden werden. Aber auch das wird nicht mehr funktionieren, da zumindest in Wien die multikulturellen Billigfriseure zu einem Großteil die Friseurgeschäfte übernommen haben.

Zugegeben, die wirtschaftlichen und politischen Aussichten sind triste und wir können nicht viel dagegen unternehmen. Wir sollten uns auch nicht der Illusion hingeben, dass es in Europa nie wieder einen Krieg oder Armut geben kann.

Doch die Hoffnung die wir als Christen haben, steht weit über diesen Sorgen. Denn unsere Hoffnung beruht nicht auf Wohlstand und Reichtum in dieser Welt, auch wenn das nichts Schlechtes ist, aber es ist kein Wert auf den wir unser Leben bauen sollen.

Jesus warnt uns vor dem falschen Sorgen in Lukas 12, 22-34:

Er sprach aber zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Denn das Leben ist mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung. Seht die Raben an: sie säen nicht, sie ernten auch nicht, sie haben auch keinen Keller und keine Scheune, und Gott ernährt sie doch. Wie viel besser seid ihr als die Vögel! Wer ist unter euch, der, wie sehr er sich auch darum sorgt, seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte? Wenn ihr nun auch das Geringste nicht vermögt, warum sorgt ihr euch um das andre? Seht die Lilien an, wie sie wachsen: sie spinnen nicht, sie weben nicht. Ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr wird er euch kleiden, ihr Kleingläubigen! Darum auch ihr, fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe. Nach dem allen trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft. Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen. Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, der niemals abnimmt, im Himmel, wo kein Dieb hinkommt, und den keine Motten fressen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.





CPÖ will BUDGETREDUZIERUNG UM 25%

5 05 2010

Dr. Harald Marek, Wirtschaftssprecher CPÖ

Steuererhöhungen sind der falsche Weg zur Konsolidierung

Die Christliche Partei Österreichs – CPÖ, vormals „Die Christen“, die ihren Obmann für die Bundespräsidentenwahl nominierte, hat in den letzten Monaten ein Sanierungskonzept für den Staatshaushalt entwickelt, konträr zu den Ideen der Steuererhöhungen und Budgetkürzung seitens der Regierung.

Eine 3,2%ige Budgetkürzung, unterstützt durch neue Steuern von 1,7 Mrd., löst das Problem keineswegs. Sie verschiebt lediglich die drohende Zahlungsunfähigkeit bei neuerlicher Belastung der Bürger und führt in Kürze zu weiteren gleichartigen Maßnahmen, meint der wirtschaftspolitische Sprecher der CPÖ, Dr. Harald Marek. Hinzukommt, dass in der Finanzverwaltung aufgestockt werden soll, eine Zumutung für alle Bürger!

Das Konzept der CPÖ hingegen zielt auf eine Budgetkonsolidierung durch Reduzierung der Staatsaufgaben, wie u.a. bereits von Fachleuten für das Schulwesen vorgeschlagen. Der Staat habe sich, schon um die Freiheit seiner Bürger zu achten, auf die hoheitlichen Funktionen und auf die Rahmengesetzgebung in allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen, zu beschränken. Ein starker Staat muss der Garant der Ordnung sein, der Wirtschaft innerhalb des gesetzten Rahmens aber freie Hand lassen. Zulässig seien Eingriffe zur Korrektur, auch temporäre Verstaatlichungen als Notlösung, jedoch mit dem klaren Ziel der Reprivatisierung. Das müsse auch für den Bankensektor gelten, wobei die Sicherung der Spareinlagen absolute Priorität habe. Schlüsselindustrien hingegen, welche eine Gefahr für Staat und Volkswirtschaft darstellen können, sind unter staatlicher Kontrolle zu halten. Anstoßfinanzierungen als Starthilfe in neue Technologien will die CPÖ forcieren.

Einsparungspotenziale von zusammen bis zu 15 Mrd. € haben bereits der in seiner damaligen Arbeitsweise stark beschnittene Österreich-Konvent 2004 und die Industriellenvereinigung 2009 ausgewiesen. Die CPÖ sieht weitere Reserven durch Abgabe vieler Aufgaben an Dritte, aber auch Umorganisationen in einigen Gebieten der Hoheitsverwaltung und des Sozialwesens, alles Vorschläge, die dem Österreich-Konvent verwehrt waren. Bei Einbeziehung aller dieser Möglichkeiten ist eine mittelfristige Reduzierung des Budgets um bis zu ca. 25 % machbar. Deshalb fordert die CPÖ deren Umsetzung zugunsten der Bürger über alle Partei- und Gruppeninteressen hinweg. Die Politiker seien dem Wohl des Volkes verpflichtet, diese Verpflichtung fordert die CPÖ ein!! Die umgehende uneingeschränkte Reaktivierung des Österreich-Konvents mit dem Ziel einer umfassenden Staats- und Verwaltungsreform wäre in dieser Situation von großem Nutzen.

Den mittelfristigen Finanzierungsbedarf bis zum Wirksamwerden der Maßnahmen soll eine Staatsanleihe als Notmaßnahme decken. Die zu erwartende Budgetreduzierung wird ausreichende Mittel freisetzen, um diese Anleihe wie auch die Staatsschulden geordnet zurückzuzahlen und schlussendlich erhebliche Steuerreduzierungen zu ermöglichen. Vorrangig ist der sofortige Abbau der Staatsschulden, um die Zinsenlast zu beseitigen. Zinsenzahlungen belasten nur, sind unproduktiv und gefährden die Arbeitsplätze.

Damit verbunden schlägt die CPÖ aber auch ein vereinfachtes Steuerkonzept vor. Die Partei will u.a. eine Dreierstaffelung für sämtliche Einkommensarten bei Wegfall aller Ausnahmetatbestände. Sämtliche Steuern sind auf den Prüfstand zu stellen, ob sie den Interessen der Bürger und den daraus abgeleiteten Zielen des Staates noch dienlich sind, dann zu vereinfachen und die Finanzverwaltung adäquat abzubauen, statt, wie von der Regierung geplant, aufzustocken.

Mit diesen Überlegungen wird, ist die CPÖ überzeugt, der Staatshaushalt wieder angemessene Dimensionen und „Bürgernähe“ erreichen.





(Fortwährende) Mangelnde Voraussicht der Politik

30 04 2010

So manch einer hat sich sicher spätestens beim Ausbruch der Finanzkrise gefragt, ob nicht die führenden Damen und Herren der Politik bei uns in Österreich oder in Europa etwas mehr Weitblick im Bezug auf ihre primäre Aufgabe, nämlich einer nachhaltigen Staatsführung besitzen sollten.

So gab es zahlreiche Hinweise auf Misstände, deren Erkennen keine umfassende wirtschaftliche Vorbildung benötigte, sondern die mittels einfachem Hausverstand für jeden zu erfassen waren. Ein Beispiel dazu sei die Dokumentation „Let’s Make Money“ des österreichischen Filmemachers Erwin Wagenhofer. Wenn uns heute in den Medien berichtet wird, dass die Arbeitslosigkeit in Spanien einen Höchststand erreicht, mit dem verwundert vorgebrachten Nachsatz „…obwohl Spanien die letzten Jahre der Motor der Konjunktur in Westeuropa war…“ dann zeigt das die Kurzsichtigkeit einer die Realität negierenden Medien- und Politiklandschaft. In Spanien wurden künstlich Arbeitsplätze durch den Bau von nicht-benötigten Immobilien geschaffen, die heute größtenteils dem Verfall preisgegeben sind, ebenso wie die aktuellen spanischen Wirtschaftsdaten.

So zeigt das aktuelle Beispiel der Pleite Griechenlands, welche die EU trotz mahnender Stimmen (siehe Anfrage Hr. Mölzer vom Februar 2009) völlig auf dem falschen Fuß erwischt, dass guter Rat so kurz vor zwölf immer teuer kommt. Und  das nicht nur sprichwörtlich sondern ganz konkret. Da wird mit Summen wie auf dem Bazar gehandelt – gestern noch 898 Millionen – morgen vielleicht schon 2 Millarden Euro „Finanzhilfe“ – Zitat unseres Herrn Finanzminister. Das ist unser Geld, dass wir sehr wahrscheinlich nicht mehr wieder sehen werden. Dazu brauchen wir nicht einmal lange Erklärungen, es erscheint völlig logisch. Wenn jemand 1000€ Schulden hat, im Jahr 100€ neue Schulden macht und ich ihm 100€ für ein Jahr gebe – wie soll er mir das jemals zurückzahlen?

Die astronomischen Summen der Staatsverschuldung der europäischen Ländern sollte jeden Politiker nachts von seinem Lager hochschrecken lassen. Sehr einfach für jeden aktuell nachzulesen im Eurostat-Schuldenstand.

So kommt es mir als Bürger vor, dass ich gegen meinen Willen immer mehr in Richtung Abgrund gedrängt werde. Die Regierung verfolgt einen Kurs des geringsten Widerstandes und des größtmöglichen Risikos. Es scheint mir untypisch für die menschliche Natur, dass trotzdem der Karren so tief im Dreck steckt, immer noch keiner aussteigen will, um sich bei der Wieder-Flott-Machung aktiv zu beteiligen. Dabei werden wir zwar schmutzig, aber wir erreichen zumindest wieder festen Boden.

Eine (wenn auch nur teilweise) einnahmenseitige Budgetsanierung kann da nicht die Antwort sein. Es fehlt weniger an Ideen seitens Experten und Themenkundigen, als vielmehr an den Umsetzungswilligen in der Politik. Es bleibt für uns alle zu hoffen, dass diese bald erkennen und sich bewußt machen, dass sie mit dem Rücken zur Wand stehen und keiner mehr Verständnis für Herumgerede und Stillstand hat.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (1. Johannes 2,1-6) – es ist Zeit, neue (alte) Wege zu gehen und die Konsequenzen für vergangene Fehlentscheidungen auf sich zu nehmen. Wer auf Schulden baut, baut auf einer Illusion des geborgten Wohlstandes – die Zeche müssen am Ende wir alle bezahlen. Rufen wir unsere Politiker zur Ordnung und zu Reformen und Sparsamkeit – spätestens die nächsten Wahlen geben uns dazu Gelegenheit.





Kinder abschaffen – 7,85 Milliarden Euro eingespart

27 03 2010

Von Mensch zu Mensch – CARINA KERSCHBAUMER
24.3.2010 Printausgabe Kleine Zeitung S. 10

Schaffen wir doch die Kinder ab!

Wer hat den Mut, endlich laut zu fordern:

Schaffen wir die Kinder ab.
Sofortiges Einsparpotenzial: 7,85 Milliarden.

7,85 Milliarden Euro mit einem Schlag erspart!
7,85 Milliarden ist jene Summe, die Österreich pro Jahr für Familien ausgibt.
Ein gigantisches Einsparvolumen, wenn es keine Kinder mehr gäbe.
Eine absurde Annahme?

Wifo-Expertinnen haben ja soeben vorgeschlagen, Zahlungen an Familien zu kürzen und dafür mehr Kindergärten und Krippen zu schaffen. Zusätzlich soll Eltern, die zweieinhalb Jahre ihr Kind betreuen, diese Möglichkeit gestrichen  werden. Weil die lange Kindergeldvariante „keinen Beitrag zur Förderung der Berufstätigkeit leistet“. Was auch stimmt.   Und es stimmt:  Wenn Frauen gleich arbeiten wie Männer, würde auch das Armutsrisiko von Frauen verringert. Und die Wirtschaftsleistung würde nach einer EU-Studie um ein Drittel steigen.
Also wer hat endlich den Mut zu fordern: „Weg mit den Kindern.“

Am grünen Tisch lässt sich natürlich vieles fordern und ausblenden. Wer denkt da schon an weinende Babys oder fragt nach den Folgen völlig outgesourcter Kinder. Solche Fragen nerven und stören nur. Sie würden ja auch erklären, warum immer noch viele Eltern zwei Jahre beim Kind bleiben. Oder warum so viele Teilzeit arbeiten. Weil halt Kinder keine seelenlosen Maschinen sind und es Kinder gibt, die mit neun noch „drokene Mere“ schreiben und Eltern brauchen, die ihnen helfen.

„Zunehmende Kinderentsorgung“ konstatieren Soziologen. Entsorgung? Da muss nichts mehr entsorgt werden. Entsorgt werden kann nur, was zuvor wahrgenommen wird. Aber wer nimmt noch abseits von Wirtschaftsleistung und Förderung der Berufstätigkeit Bedürfnisse von Kindern wahr?

Sie erreichen die Autorin unter carina.kerschbaumer@kleinezeitung.at

Siehe auch: AK und Wifo gegen Kinderbetreuungsgeld





Linke und Wirtschaft gemeinsam gegen die Familie

21 03 2010

Die AK (Arbeiterkammer) hat beim Wifo (Wirtschaftsforschungsinstitut) eine Studie bestellt.
Und was kam heraus?

Bei der Studie kam heraus, was herauskommen muß,
wenn Linke eine Studie bestellen:

:arrow: Kinder in die Kaserne (Krabbelstuben, Kindergarten, Ganztagsschule)
1. Schritt: (Fremd-)Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren auf 33% erhöhen.
:arrow: Frauen in die Fabriken und Büros (natürlich ganztags)
DOGMA: Frauenerwerbsquote erhöhen.
:arrow: Mütter sind zu dumm zum Erziehen der eigenen Kinder.
ZITAT: Mütter sind keine Superpädagoginnen….“

Grundlegende Hypothesen der Linken:

Familie ist schädlich.
Kindererziehung ist alleinige Aufgabe des Staates.
Frauen und Männer müssen in jeder Hinsicht gleichgeschaltet werden.


Dazu unser Kommentar:

Wieder einmal ziehen Linke (AK) und Wirtschaft/Industrie (Wifo) gemeinsam gegen die Kinder ins Feld:
Kinder befinden sich im Zangenangriff von Linken und Industrie.
Und unsere SP-VP-Regierung ist unterwegs zum Endziel, das ist die
Verstaatlichung der Kinder

:?: Und wer fragt die Kinder, was ihnen am liebsten wäre?
:?: Wieviel Mama/Papa braucht ein Kind?
:?: Und sollen die Mütter nur noch Gebärmaschinen sein?
Kind geboren, schnell abgestillt, zurück in die Fabrik oder ins Büro und Kind ab in die Kinderkaserne?
:?: Für wen leben wir?
Als billige Arbeitskräfte für die Wirtschaft, für irgendwelche EU-Ziele
oder vielleicht doch für unsere Kinder?
:?: Und sind Mütter nicht auch mündige Bürgerinnen, die frei wählen können sollten, wie lange sie bei ihrem Kind bleiben?
Dazu brauchen sie aber auch finanziellen Freiraum!
:?: Hat überhaupt schon jemand die Mütter gefragt, was sie selber wollen?
:?: Haben wir vom Ostblock und von den Nazis nichts gelernt?
Aus Kindern ohne Liebe werden Erwachsene voller Hass!


Für uns ist klar:

An erster Stelle steht das Kind.
Mütter leisten Großartiges – das muß höher geschätzt werden!

Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich!

Wenn sich Mütter ihren Kindern in ihren ersten Lebensjahren ganz widmen,
geben sie ihnen das wertvollste Kapital für ihr Leben mit:

Geborgenheit, Nervenstärke, Belastbarkeit, emotionale Ausgeglichenheit.

Keine noch so gut ausgebildete Krabbelstubentante kann das geben,
was nur die Mutter und zum Teil auch der Vater geben können!

Weitere Beiträge – siehe „Familienpolitik“

P.S. – an den Finanzminister:
Jeder Euro, den Familien erhalten, kommt mehrfach der Wirtschaft
und damit auch dem Finanzminister zugute.
Denn Familien müssen normalerweise das Geld ziemlich schnell auch wieder ausgeben,
und zwar tun sie das hauptsächlich im eigenen Land.





CPÖ will BUDGETREDUZIERUNG UM 25%

15 03 2010

Im folgenden die Presseinformation der CPÖ:

Steuererhöhungen sind der falsche Weg zur Konsolidierung

Die Christliche Partei Österreichs – CPÖ, vormals „Die Christen“, die ihren Obmann für die Bundespräsidentenwahl nominierte, hat in den letzten Monaten ein Sanierungskonzept für den Staatshaushalt entwickelt, konträr zu den Ideen der Steuererhöhungen und Budgetkürzung seitens der Regierung.

Eine 3,2%ige Budgetkürzung, unterstützt durch neue Steuern von 1,7 Mrd., löst das Problem keineswegs. Sie verschiebt lediglich die drohende Zahlungsunfähigkeit bei neuerlicher Belastung der Bürger und führt in Kürze zu weiteren gleichartigen Maßnahmen, meint der wirtschaftspolitische Sprecher der CPÖ, Dr. Harald Marek. Hinzukommt, dass in der Finanzverwaltung aufgestockt werden soll, eine Zumutung für alle Bürger!

Das Konzept der CPÖ hingegen zielt auf eine Budgetkonsolidierung durch Reduzierung der Staatsaufgaben, wie u.a. bereits von Fachleuten für das Schulwesen vorgeschlagen. Der Staat habe sich, schon um die Freiheit seiner Bürger zu achten, auf die hoheitlichen Funktionen und auf die Rahmengesetzgebung in allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen, zu beschränken. Ein starker Staat muss der Garant der Ordnung sein, der Wirtschaft innerhalb des gesetzten Rahmens aber freie Hand lassen. Zulässig seien Eingriffe zur Korrektur, auch temporäre Verstaatlichungen als Notlösung, jedoch mit dem klaren Ziel der Reprivatisierung. Das müsse auch für den Bankensektor gelten, wobei die Sicherung der Spareinlagen absolute Priorität habe. Schlüsselindustrien hingegen, welche eine Gefahr für Staat und Volkswirtschaft darstellen können, sind unter staatlicher Kontrolle zu halten. Anstoßfinanzierungen als Starthilfe in neue Technologien will die CPÖ forcieren.

Einsparungspotenziale von zusammen bis zu 15 Mrd. € haben bereits der in seiner damaligen Arbeitsweise stark beschnittene Österreich-Konvent 2004 und die Industriellenvereinigung 2009 ausgewiesen. Die CPÖ sieht weitere Reserven durch Abgabe vieler Aufgaben an Dritte, aber auch Umorganisationen in einigen Gebieten der Hoheitsverwaltung und des Sozialwesens, alles Vorschläge, die dem Österreich-Konvent verwehrt waren. Bei Einbeziehung aller dieser Möglichkeiten ist eine mittelfristige Reduzierung des Budgets um bis zu ca. 25 % machbar. Deshalb fordert die CPÖ deren Umsetzung zugunsten der Bürger über alle Partei- und Gruppeninteressen hinweg. Die Politiker seien dem Wohl des Volkes verpflichtet, diese Verpflichtung fordert die CPÖ ein!! Die umgehende uneingeschränkte Reaktivierung des Österreich-Konvents mit dem Ziel einer umfassenden Staats- und Verwaltungsreform wäre in dieser Situation von großem Nutzen.

Den mittelfristigen Finanzierungsbedarf bis zum Wirksamwerden der Maßnahmen soll eine Staatsanleihe als Notmaßnahme decken. Die zu erwartende Budgetreduzierung wird ausreichende Mittel freisetzen, um diese Anleihe wie auch die Staatsschulden geordnet zurückzuzahlen und schlussendlich erhebliche Steuerreduzierungen zu ermöglichen. Vorrangig ist der sofortige Abbau der Staatsschulden, um die Zinsenlast zu beseitigen. Zinsenzahlungen belasten nur, sind unproduktiv und gefährden die Arbeitsplätze.

Damit verbunden schlägt die CPÖ aber auch ein vereinfachtes Steuerkonzept vor. Die Partei will u.a. eine Dreierstaffelung für sämtliche Einkommensarten bei Wegfall aller Ausnahmetatbestände. Sämtliche Steuern sind auf den Prüfstand zu stellen, ob sie den Interessen der Bürger und den daraus abgeleiteten Zielen des Staates noch dienlich sind, dann zu vereinfachen und die Finanzverwaltung adäquat abzubauen, statt, wie von der Regierung geplant, aufzustocken.

Mit diesen Überlegungen wird, ist die CPÖ überzeugt, der Staatshaushalt wieder angemessene Dimensionen und „Bürgernähe“ erreichen.





Die 10 Gebote – Das vierte Gebot

24 02 2010

Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn!

Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun;
aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt.

Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Gibt es dazu eigentlich etwas zu Kommentieren? Aber unsere Wirtschaft missachtet das schon längst. Ladenöffnungszeiten ohne Ruhetag oder bald etwa rund um die Uhr, ja das wünschen sich viele. Ebenso haben fast alle Politiker gerade am „Ruhetag“ noch mehr Verpflichtungen als sonst, und das Gastgewerbe, ach’ ohne Wiener Schnitzel am Sonntag kann doch ein anständiger Österreicher ja wohl nicht leben!

Auch im kirchlichen Bereich werden bei so manchen Sonntags-Gottesdiensten mehr „Werke“ getan als Gott die Ehre gegeben.

Dabei geht es nicht um Sonntags- oder Feiertagsregelungen, wie etwa der alljährliche Streit um den 8. Dezember, oder ob etwa dieser oder jener Tag der sogenannte Sabbat sei. Bekanntlich ist Sabbat im jüdischen Kalender der Samstag, und bei den Christen wird traditionellerweise der Sonntag als Ruhetag eingehalten.

Nein, es geht nicht um reine Gesetzesvorschriften, es geht viel mehr um den Ernst unserer wahren und aufrichtigen Liebe zu Gott. Jesus sagte uns zwei wichtige Dinge:

  • Wer mich liebt, der hält meine Gebote
  • Man kann nicht GLEICHZEITG Gott und dem Mammon dienen.

Denkt einmal darüber nach und gebt mir zur Abwechslung Ihr als Leser dazu Kommentare!

Euer Jeremia2000






Zuerst verlieren wir unsere Werte, dann unseren Wohlstand

21 02 2010

Prof. Dr. Jörg Knoblauch

Prof. Dr. Jörg Knoblauch war im deutschen Fernsehsender N24 zu Gast bei Bruder Paulus. Die Sendung können Sie hier online ansehen. Er gab ein interessantes Interview über Wirtschaft und Werte.

Prof. Jörg Knoblau initiierte den Kongress für christliche Führungskräfte, ist Dozent, Unternehmer, Buchautor, hat den Tempus Zeitplaner entwickelt und beschäftigt sich mit unter anderem mit dem Thema Personalwesen und Management.

Er betreibt auch einen interessanten Blog.





Der Unternehmer

7 02 2010

Der Unternehmer

Das Institut für Wertewirtschaft hat eine sehr interessante Analyse zum Begriff des Unternehmers herausgebracht.

Die Analyse kann online als PDF Datei downgeloadet oder als Büchlein bestellt werden.