Die Familie – Der Ehebund

23 07 2012

Der Ehebund nach 1. Mose 2.24

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein.

Das Wort Gottes definiert das Anhangen, d.h. eine Vereinigung von Mann und Frau als Ehebund. Die Bedeutung des Begriffes „ein Fleisch“ bezeichnet die sexuelle Beziehung, die damit verbunden ist und drückt darüber hinaus aus, dass das Ehepaar eine unzertrennliche Einheit bildet.

Rechtlich wird die Ehe durch einen Formalakt begründet, sei es durch amtliche Eheschließung oder kirchliche Trauung. Dies ist gesellschaftlich notwendig und auch durchaus zu befürworten, es befindet sich aber in der gesamten Bibel dazu keine gesonderte Aufforderung.

Mittlerweile sind Lebensgemeinschaften ohne formale Eheschließung sehr üblich geworden. Der Gesetzgeber definiert diese Form des Zusammenlebens als „eheähnlich“ und stellt sie rechtlich in vielen Belangen der Ehe gleich. Vor Gott ist dies jedoch nicht bloß eheähnlich, sondern de facto die Ehe.

Entscheidend ist der gemeinsame Umgang (biblisch anhangen), wenn dieser mit sexuellem Verkehr verbunden ist und nicht der rechtliche oder kirchliche Akt. Dessen sind sich viele Menschen nicht wirklich bewusst.

Paulus betrachtet die Ehe als ein Geheimnis, indem er die Beziehung zwischen Mann und Frau mir der zwischen Jesus und seiner Gemeinde vergleicht (vgl. Epheser 5.31-32).

Wir finden in der Bibel noch eine Reihe weiterer Anhaltpunkte, dass durch die besondere Form der Ehebeziehung im Grunde genommen das Verhältnis zwischen Gott und Mensch abgebildet ist. Ich habe zwei davon ausgewählt, jeweils eines aus dem AT und eines aus dem NT:

Jesaja 54, 5:

Denn dein Schöpfer ist dein Ehemann, Herr der Heerscharen ist sein Name; …

Offenbarung 19,7:

Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht.

Die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau in seinem Bilde hat also einen Hauptzweck: Durch die Beziehung, die zwischen Mann und Frau real erlebbar ist können wir erkennen, wie die Beziehung von Gott selbst zu uns Menschen beschaffen ist.

Mit anderen Worten: Wollen wir erleben, wie sehr Gott uns tatsächlich liebt, dann können wir das an unser eigenen Ehebeziehung selbst erleben, indem man sich um gegenseitige Liebe aufrichtig bemüht. Wir können quasi die Intensität selbst bestimmen.

Trennungen, Partnerwechsel oder gar Experimentieren mit dieser Beziehung haben also keinen Platz, weil sie allesamt diesen Hauptzweck Gottes verfehlen. Und das ist letztendlich auch der Grund, warum die Sexualität als wesentlicher Bestandteil dieser Beziehung der Ehe als solche vorbehalten ist.





Die Familie – Biblische Grundlagen

20 07 2012

Biblische Grundlagen

Die Erschaffung des Menschen und sein Auftrag nach 1. Mose 1.26-28

Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!

En klarer Willensausdruck ist das als Mann und Frau gemeinsame Herrschen über die Erde. Ein Herrschen von Menschen über andere Menschen ist an und für sich nicht gemeint, als Gott klar sagt, über Fische, Vögel und Tiere auf der Erde zu herrschen. Der moderne Geschlechterkampf verfehlt hier dieses Ziel sehr weit, als dabei ein Kampf um Gleichberechtigung ausgefochten wird, der das Gemeinsame verdrängt.

Sich die Erde untertan zu machen bedeutet im modernen Sinn auch sich der Naturwissenschaft zu widmen und Technik nutzbringend einzusetzen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist das gewerbliche Wirtschaften. Hier haben schon oft durch Familien gegründete Firmen gezeigt, dass sie über mehrere Generationen hin dazu imstande sind, ein Wirtschaftsimperium aufzubauen, welches einen großen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben kann, bis hin zu staatslenkenden Maßnahmen.

Der Machtzuwachs ist dabei jedoch keinesfalls das Hauptziel, wohl aber die Unabhängigkeit des Einzelnen von anderen. Und hier ist eine intakte, stabile Familie Voraussetzung, als sie das soziale und wirtschaftliche Rückgrat zur Absicherung des Einzelnen bildet.

Dies kann durch kein Staatswesen, wie ausgeklügelt es immer gestaltet ist, ersetzt werden. Wir haben uns daran gewöhnt immer mehr soziale und wirtschaftliche Kompetenz an die Gesellschaft auszulagern mit dem Ergebnis, dass sie es bald nicht mehr finanzieren kann. Gegenwärtige EU-weite Wirtschaftskrisen legen dafür Zeugnis ab.

Dass wir die Gesellschaft in diese Richtung verändern können, halte ich für ausgeschlossen. Was aber jeder Einzelne tun kann, ist, dass er seine eigene Familie nach Massgabe seiner verfügbaren Kräfte danach NEU ausrichtet.





Der Generalangriff unserer Politik zur Vernichtung der Kinder

9 10 2011

Kinder, welche nicht abgetrieben werden, werden zu ihrer geistig-emotionalen Vernichtung in die MASSENKINDERHALTUNG in Kinderkrippen und Kindergärten verbannt. Der Hedosozialismus, Egoismus, fehlende Opferbereitschaft, Lieblosigkeit, Antichristentum und Nihilismus führen dazu, dass sich Kinder nicht mehr normal entwickeln können.

Interessante, lesenswerte Artikel dazu:

http://diepresse.com/home/bildung/schule/hoehereschulen/699591/Psychiater_Die-moderne-Paedagogik-ist-ein-Luxus

http://unzensuriert.at/content/005584-Schweden-Krippen-fuer-Kleinkinder-brachten-seelische-Probleme





Familiengelder: wo bleibt der Aufschrei?

10 05 2010

Im heutigen Kurier (10. Mai 2010) schreibt Daniela Kittner in der Kolumne „Politik von Innen“ dass es offenbar Überlegungen gibt, die Familienbeihilfe für studierende Kinder abzuschaffen. Bekommen die 220.000 Kinder ab 19 Jahren keine Familienbeihilfe mehr, so könnten damit 437 Mio Euro Einsparungen im Familienbereich realisiert werden. Auch die Abschaffung der 13. Familienbeihilfe (ein vermeintliches Wahlzuckerl aus 2008, tatsächlich aber eine nicht ausreichende Valorisierung der Familienbeihilfe) ist in Diskussion.

Tatsache ist, dass Eltern für ihre Kinder eine Unterhaltspflicht haben und der Sinn der Familienbeihilfe ist es ja gerade, diejenigen die Kinder haben in dieser Unterhaltspflicht zu unterstützen, weil Kinderlose eben nicht diese gesetzliche Verpflichtung haben und von den Kindern – gerade wenn sie Akademiker und Leistungsträger sind – profitieren. Wahrscheinlich wird damit argumentiert werden, dass ja „arme“ Familien bzw. Studenten Studienbeihilfe beziehen können. Das trifft dann aber wieder die Mittelstandsfamilien, die schon jetzt mit ihren Steuern halb Österreich mitfinanzieren, eben die Melkkühe der Nation.

Hinweisen möchte ich noch darauf, dass der Bauernbund in Person ihres Direktors am Freitag gegen die geplanten Kürzungen mit der Heckenschere protestiert hat (http://derstandard.at/1271376257216/OeVP-Bauernbund-gegen-Proells-Kuerzungsplaene). Von führenden Familienpolitikern habe ich bis dato keine Proteste vernommen. Die Ausgaben des Familienlastenausgleichsfonds sollen nach dem Bundesfinanzrahmengesetz bis 2014 um 420 Mio Euro gegenüber dem BVA 2010 gekürzt werden. Dieses Geld gehört jedoch zweckgewidmet den Familien und ist im engeren Sinne kein freies Budget des Bundes. Zudem wird schon jetzt der FLAF zweckwidrig geplündert, etwa mit 888 Mio Euro (!), die an die Pensionsversicherungen gehen! Hier wäre Kostenwahrheit angebracht!

Im Gesundheitsressort werden 64 Mio eingespart, im Außenministerium 30 Mio, im Unterrichts- und Kulturministerium 234 Mio, bei Wissenschaft und Forschung 101 Mio, im Umweltministerium 46 Mio – und bei den Familien 420 Mio?

Familien, die schon jetzt ungerecht behandelt werden, sollen die ganze Budgetkonsolidierung finanzieren? Und Griechenland retten?

Dringende Proteste sind jetzt notwendig!





Ansporn zu +++Geld für Familien und Eltern durch die Steuerreform 2009

25 01 2010

Oftmals hören und lesen wir von der steuerlichen Benachteiligung der Familien. Zweifellos ist das bestehende System fehlerbehaftet und bis jetzt, außer fallweiser Symptombehandlungen, im Kern immer noch nicht auf die nachhaltige Verbesserung der Umstände von Familien ausgerichtet. Der ideologische Konflikt um die Kinderbetreuung – zwischen der größtenteils linken Position der großangelegten Verstaatlichung der Kinderziehung unter dem Vorwand der wirtschaftlichen Gleichstellung der Geschlechter einerseits – und dem familienbewußtem Ansatz der Anerkennung und Bedeutung der mütterlichen Betreuung, speziell in den ersten 3 Lebensjahren für eine gesunde Entwicklung der nächsten Generation andererseits – ist voll im Gange.

Dabei besteht die Gefahr, die kleinen, aber vorhandenen Rechte und Errungenschaften zu übersehen, die für Familien und Eltern im Zuge von Verhandlungen und politischen Kompromissen erreicht wurden. Dazu gehören unter anderem die vorteilhaften Änderungen im Steuerrecht im Bezug auf die Arbeitnehmerveranlagung, die nun erstmals rückwirkend für das Jahr 2009 geltend gemacht werden können. Das Institut für Ehe und Familie hält dazu eine Informationsveranstaltung für Tipps zur steuerlichen Optimierung am kommenden Mittwoch, 27.01.2010 um 14:30 Uhr im Sitzungssaal (Mezzanin) in der Spiegelgasse 3, 1010 Wien ab.

Aber auch wenn diese Gelegenheit nicht wahrgenommen werden kann, sollte man sich nicht von der Nutzung der neuen Vorteile für Steuerzahlende abbringen lassen:

  • Kinderbetreuungskosten für bis 10-jährige sind absetzbar
  • Babysitterkosten für bis 10-jährige sind absetzbar
  • Abeitgebern wird die Option gegeben, Eltern einen bis zu 500€ steuerfreien Zuschuss für die Betreuung zu geben (pro Kind im Alter bis zu 10 Jahren) – ein Anreiz einmal auf den Dienstgeber zuzugehen und somit eine etwaige ansonsten Steuerpflichtige Boni-Zahlung für beide sinnvoller zu gestalten
  • der erhöhte Kinderfreibetrag ist durch das neue L1k Formular nun auch auf die Elternteile aufteilbar (spezieller Vorteil für getrennte Eltern)
  • Splitting der Topf-Sonderausgaben auf die Steuerpflichtigen Eheleute bzw. Partner
  • u.v.m.

Es zahlt sich aus, aktiv an die Sache heranzugehen – Hilfestellung dazu gibt es direkt auf der Homepage des Finanzamts bzw. berät auch der ÖAAB gerne über Details (01/40141-225). Der einigen vielleicht schon bekannte Service “Finanzonline” des BMF bietet neben einfacher Bedienung und Vermeidung von Postwegen auch die Möglichkeit einer “Proberechnung”, sodass eine Optimierung im Vorfeld leicht fällt. Wichig ist es, laufende Belege zu sammeln und bei der Erstellung der Arbeitnehmerveranlagung zu betrachten, so erkennt man die Möglichkeiten.

Das Finanzamt berichtet, dass jedes Jahr viele Millionen über die Arbeitnehmerveranlagung nicht abgeholt werden. Sorgen wir dafür, dass es sich dabei jetzt und in Zukunft nicht um unser Geld handelt!





Volksbefragung in Wien: Vorsicht Fangfrage

24 01 2010

Personen die spätestens mit 4. Jänner 2010 ihren Hauptwohnsitz in Wien begründet haben, dürfen bei der Volksbefragung der Rathaus-Sozialisten mitmachen. Die Volksbefragung findet von Donnerstag, 11. Februar bis Samstag, 13. Februar 2010 statt. Es werden fünf No-Na-Fragen gestellt: zu Hausbesorgern, Ganztagsschule, Citymaut, U-Bahn in der Nacht und Hundeführerschein für Kampfhunde. Die Formulierungen der Fragen wurden kürzlich bekanntgegeben (hier nachlesbar) und sind im Stil von real- und sonstigen sozialistischen Regimen gehalten (Jubel über die bisherigen Leistungen und dann eine Suggestivfrage).

Besondere Vorsicht ist bei der Frage 2 zum Thema Ganztagsschule notwendig: Der Text lautet:

Internationale Studien zeigen, dass die Ganztagsschule der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie darstellt sowie das Bildungsniveau der Bevölkerung deutlich hebt.  Sind Sie für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen in Wien?

Es ist unter Familien- und Schulexperten allgemein bekannt, dass die Wiener Sozialisten unter “Ganztagsschule” keineswegs einfach eine Schule mit Betreuungsmöglichkeit am Nachmittag meinen, sondern eine Schule in der der verpflichtende Unterricht auch am Nachmittag stattfindet. Der Fachausdruck dafür lautet “verschränkter Unterricht” (Freizeit und Unterricht wechseln sich ab). In solchen Schulen müssen die Kinder bis am Abend bleiben, ein vorzeitiges Gehen ist nicht erlaubt. Das wäre das Ende für familiäre Vorhaben, Ausflüge, private Museumsbesuche, Pfadfindernachmittage, Ministrantenstunden, Sportvereine etc. etc.

Der Bedarf an Betreuung von Schulkindern am Nachmittag kann durchaus mit Horten oder freiwilliger Betreuung an der Schule am Nachmittag gedeckt werden. Die zwangsweise Betreuung am Nachmittag schließt an den Zwangskindergarten an (derzeit nur für fünfjährige Kinder, soll aber ausgeweitet werden). Ziel ist offenbar die Vergesellschaftung der Kinder, ein Modell das in der DDR oder in anderen realsozialistischen Regimen geübt wurde.





Feminismus und New Age als Vorreiter des Genderismus

16 01 2010
cc Foto:  Stephan Mosel

Inge M. Thürkauf

Die Bewegung, die der Gender-Diskussion den Weg geebnet hat, ist der Feminismus. Vor allem der radikale oder Gender-Feminismus in Verbindung mit der Bewegung von New Age hat in den letzten Jahrzehnten die Umformung oder besser gesagt die Umerziehung der öffentlichen Meinung intensiviert, als eine die Gesellschaft verändernde Bewegung auf der Grundlage eines New-Age-Menschenbildes, das die Vorbereitung war zum Menschenbild des Genderismus. Es ging und geht den Gender-Feministinnen keineswegs um die Beseitigung von Ungerechtigkeit gegenüber der Frau z.B. im Berufsleben. Im Gegenteil, die Forderung nach Gleichberechtigung ist ihnen ein Dorn im Auge, denn wo für die Gleichberechtigung gekämpft wird, verlieren sie ihr eigentliches Ziel: die weibliche Macht in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft – unter Ausschaltung der Männer – zur Geltung zu bringen. Gender Mainstreaming ist exakt das Kontrollinstrument zur Aufhebung der Männerdominanz. Familie, Mutterschaft und Schwangerschaft werden von den radikalen Feministinnen als Diskriminierung der Frau angesehen. Die Schwangerschaft sei barbarisch, als gesund könne man sie auch nicht bezeichnen. Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden. Auf der einen Seite wird für die Abtreibung gekämpft, auf der anderen Seite will man die künstliche Fortpflanzung in Anspruch nehmen. Wie dekadent muß eine Gesellschaft sein, um die Schizophrenie darin nicht zu erkennen. Es geht auch hier den Gender-Feministinnen unverblümt um die Zerstörung der Familie, um die Zerstörung des Männlichen und Weiblichen, denn, das Ende der biologischen Familie, so heißt es in einem Studienprogramm, wird auch dem Bedürfnis für sexuelle Unterdrückung ein Ende bereiten. Es wird angestrebt, daß außereheliche, homosexuelle, lesbische Lebensweisen gesetzlich verankert und nicht lediglich toleriert werden. Die feministische Gleichheit bedeutet nicht nur Gleichheit vor dem Gesetz oder Gleichheit in der Befriedigung von Grundbedürfnissen, sondern daß Frauen keine Kinder austragen müssen. Die Zerstörung der biologischen Familie erlaubt das Emporkommen neuer Frauen und Männer, die sich von allen bisher existenten Menschen unterscheiden. „Solange menschliche Wesen nicht in der Retorte entstehen, sondern von Frauen zur Welt gebracht werden müssen, so lange bleibt die Frau dem Manne gegenüber von vornherein im Nachteil.“ Daher wird statt der natürlichen Kinderzeugung die künstliche Befruchtung proklamiert, also in Vitro-Fertilisation. Außerdem verlangt die Strategie der Gender-Feministinnen, daß diese von ihnen geforderten Rechte als Weiterentwicklung der von der UNO geschützten Menschenrechte akzeptiert werden und benutzt die UNO, um dieses Recht weltweit zu forcieren.





Warum Manhattan für Europa sehr bedeutend ist

20 12 2009

Manhattan, der teuerste Stadtteil New Yorks, beheimatet die Büros von Amerikas Finanz- und Wirtschaftseliten. Dieses mal haben sich die amerikanischen christlichen Leiter in Manhattan getroffen und ein bedeutendes Dokument erstellt. Es bleibt zu hoffen, dass wenigstens einige Menschen Ohren haben um zu hören.

Die “Manhattan Erklärung” (Manhattan Declaration) wurde im September dieses Jahres von einer großen Anzahl von Geistlichen und christlichen Leitern der unterschiedlichsten christlichen Konfessionen unterzeichnet und veröffentlicht. Die Erklärung erinnert an die bedeutenden Errungenschaften der westlichen Gesellschaft über die letzten 2000 Jahre, die vormehmlich von Christen, basierend auf christlichen Werten, maßgeblich beeinflußt und geleitet wurden. Von den sozialen Errungenschaften die bereits im römischen Reich erzielt wurden, über die Abschaffung der Sklaverei, bis zur Bürgerrechtsbewegung und den andauerenden aufopfernden Einsatz gegen die Armut. Jedoch sehen die vereinten christlichen Leiter derzeit eine weltweite Abkehr von den christlichen Werten und daher auch mittelfristig eine Rückentwicklung der Gesellschaft. Davor wollen sie warenen.

Die Unterzeichner der Manhattan Erklärung treten klar gegen den Zeitgeist auf und weisen im Besonderen auf folgende Fundamente der Gesellschaft hin die derzeit von den politischen Eliten, allen voran auch den maßgeblichen Kräften in der EU, ausgehebelt werden:

1, Das angeborene Recht auf Leben, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod und die wesensmäßige Würde des Menschens

2, Die Ehe aus Sicht der natürlichen Schöpfungsordnung als die verbindliche Einheit zwischen Mann und Frau und die Familie als fundamentalste gesellschaftliche Einrichtung

3, Die Religionsfreiheit die sich aus der Freiheit und Würde des Menschens ableitet

Die EU geht in diesen Punkten andere Wege. Manche davon sind schlau getarnt und für einen Außenstehenden schwer zu durchblicken. In Bezug auf die angeführten Punkte bedeutet dies:

add 1, Die EU ist ein starker Wegbereiter der Abtreibung, die Euthanasie ist in Vorbereitung und wird auch bald folgen. Das Recht auf Abtreibung wurde bereits vom Europarat beschlossen und findet demnächst den Einzug in das EU Parlament. Auch die Euthanasie und die Beendung vom Leben von Alten, unheilbar Kranken, usw. wird sich bald über Europa ausbreiten. Diese Sicht ist logisch nachvollziehbar für ein Land das Gott und die göttliche Schöpfung und Würde des Menschens abschüttelt. Anstatt Gott setzt die EU den Menschen auf den Gottes Thron. Dadurch relativiert sie die Grundwerte und kann unabhängig von christlichen Werten eigene Werte gestalten, je nach Befinden und Absicht. Das kann nicht gut sein. Denn dadurch werden immer die Absichten und die Selbstsucht der Mächtigen unterstützt.

add 2, Die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau wird vom europäischen Gebot des Gender Mainstreamings ersetzt. Gender Mainstreaming ist eine Gegenposition zu der natürlichen Schöpfungsordnung und ersetzt das natürliche Geschlecht durch das soziale Geschlecht, da Geschlechterrollen nur durch die Gesellschaft anerzogen und nicht angeboren sind. Diese unbewiesene Theorie ist die Basis eines neuen Gender – Glaubens. Auf dessen Basis wird die Rolle von Mann und Frau total aufgehoben und alle Arten von Orientierungen wie Transgender oder alles sonstige denkbare findet Einzug in die Gender Ideologie. Dadurch entfällt die Rolle der klassischen Familie und es gibt nur mehr Beziehungen verschiedenster Art und sexueller Orientierung. Familie ist dann dort wo Kinder sind oder mehrere Personen in einer Art Lebensgemeinschaft zusammenleben. Für die nachfolgende Generation birgt diese Ideologie verheerende Folgen. Bindungsstörungen und soziale Verhaltensstörungen werden die unausweichliche Folge davon sein.  Andererseits wird die Institution der Familie zerstört und die Bedeutung des Staates als zentrales Bindeglied stark erhöht.

add 3, Die EU tritt doch recht deutlich für die Religionsfreiheit ein, möchte man meinen wenn man den Aufschrei anlässlich des Minarettverbotes verfolgt. Dies ist aber nur eine sehr gute Tarnung der wahren Absichten. Die EU ist nicht nur ein säkularer Staatenbund. Die EU hat auch eine Staatsreligion, und zwar den Atheismus. Jeder Staat, so streng auch die Trennung von Staat und Kirche vollzogen ist, hat ein Rechtssystem das auf Glaubensgrundsätzen aufgebaut ist. Bis heute sind die Verfassungen der meisten europäischen Staaten und deren gesamte Rechtssysteme auf christliche Werte ausgerichtet, auch wenn in den meisten Verfassungen kein expliziter Gottesbezug steht.  In der EU Verfassung, oder besser gesagt im Vertrag vom Lissabon und den anderen relevanten Verträgen wird aber deutlich, dass die EU alles was christlichen Werten entspricht langsam aber sicher eliminiert. Die modernste Gesellschaft der Welt soll entstehen, sagt uns der Prospekt zum Vertrag von Lissabon, der noch von der damaligen Ministerin Plassnik erstellt wurde. Die Antidiskriminierungsbehörde wird sich darum kümmern, dass gegen die Religionsfreiheit, die atheistischen Werte der EU durchgesetzt werden und dass der Islam zu einem “Euro-Islam” wird, das Christentum am besten nur mehr zur Erhaltung der Kirchen besteht und alle Religionen zu einer Art Einheitsbrei – Märchen werden, an das am Ende sowieso niemand mehr ernsthaft glauben will.

Die authorisierte deutsche Übersetzung der Manhattan Erklärung finden Sie beim deutschen Institut für Ethik und Werte

Original kann man die Manhattan Declaration lesen unter manhattandeclaration.org

Die Deklaration kann hier online unterzeichnet werden

Leider sind viele dieser Informationen der Gesellschaft unbekannt. Helfen Sie mit die Nachricht zu verbreiten. Beschäfitgen Sie sich mit diesen Themen und informieren Sie ihre Freunde und Bekannte darüber. Reden Sie mit Ihren Pfarrer, Pastor oder Hauskreisleiter darüber, schreiben Sie Leserbriefe, beteiligen Sie sich an der öffentlichen Diskussion und schweigen Sie nicht.





Errichtung einer Unrechtsgesellschaft

27 11 2009

Unsere Politiker und Machtinhaber sind die Proponenten der Errichtung eines Unrechtssystems zur Festigung einer Oligarchen Gesellschaft.

Unrecht 1.) Bankenchefs, die Milliarden verzocken, werden nicht gleich behandelt, sondern gleicher:

Banken, deren Eigentümer und Vorstände erhalten für veruntreutes Geld Staatshilfen und müssen keinerlei Verantwortung für ihr Handeln oder das Wirtschaftsgeschehen übernehmen, sondern werden mit den Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung im Sinne von Tributzahlungen gefördert. Andere Unternehmer (“nicht systemrelevante” – so der zynische Zusatz) müssen weiterhin ihren Obulus entrichten, auch wenn sich deren wirtschaftliche Situation wesentlich verschlechtert hat. Banken – die Begünstigten – fahren einen noch nie dagewesenen Feldzug gegen jene, welche auch bereits gescheitert sind – mit Pfändungen, Gerichtsprozessen und Enteignungen (kennen Sie das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht in Matthäus 18, V. 21-35?). Ganz zu schweigen von allen anderen Opfern dieser gierigen Zocker.

Unrecht 2.) Förderung der Faulheit:

Von Reallohnzuwächsen oder gar Gewinnsprüngen kann der normale Bürger und der durchschnittliche Unternehmer nur träumen. Unsere Politiker haben nichts Anderes im Sinne, als die nichtarbeitende Bevölkerung a) zu vermehren (niedriges Pensionseintrittsalter, Mindestsicherungen etc.), b) mit Geldern der Steuerzahler unverhältnismässig zu bereichern (unrealistisch hohe Abschlüsse) und c) hoch zu belohnen: Einkommen aus Arbeit wird mit dem Vielfachen von Einkommen aus jenem Kapital besteuert, für welches Geringverdiener schuften müssen.

Unrecht 3.) Konsequente Abschaffung der positiven Diskriminierung der Familien:

Homos erhalten zukünftig gleiche Begünstigungen aus dem Sozialsystem wie Menschen, welche die Verantwortung für das Weiterfunktionieren der Gesellschaft durch Aufzucht und Erziehung von Kindern zu anständigen Menschen übernehmen. Schwule werden die Pensionsbeiträge von vielen Kindern konsumieren, (zumeist) Mütter erhalten schon jetzt wesentlich geringere oder gar keine Pensionen, wenn sie Kinder in die Welt gesetzt haben. Der Generationenvertrag wird immer mehr zur massiven Bestrafung der Kindergenerationen. Abtreibungsfolgen müssen von der “Allgemeinheit” (=die arbeitende, steuer- und sozialversicherungszahlende Bevölkerungsminderheit) bezahlt werden.

Es wird Zeit, dass wir – das Volk – nicht mehr wie die dummen Schafe dieses Unrechtschaffen ertragen.

Wo ist die Empörung?





Kondome auf Banane: Sexualerziehung in der Schule

15 11 2009

KondomDas Angebot ergießt sich über die Direktionen und Konferenzzimmer: Der Love-Bus in Ober- und Niederösterreich, Love-Talks (in Wien mit Besuch des Homo-Hauptquartiers Rosa-Lila-Villa) und viele andere bieten ihre Dienste für die schulische Sexualerziehung an. Meistens werden die Eltern gar nicht gefragt und erfahren erst davon, wenn die Kinder verstört davon zu Hause berichten. Aber die Eltern sind dem in Österreich nicht schutzlos ausgeliefert!

Die Österreichischen Behörden müssen auf die Bundesverfassung Rücksicht nehmen: Der Art. 2 des 1. Zusatzprotokolls der Europäischen Menschenrechtskonvention, in Österreich Verfassungsrecht, normiert: Der Staat hat bei der Ausübung der von ihm auf dem Gebiet der Erziehung und des Unterrichts übernommenen Aufgaben das Recht der Eltern zu achten, die Erziehung und den Unterricht der Kinder entsprechend ihrer eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen.

Das Unterrichtsministerium hat 1990 einen Erlaß herausgegeben, der die Richtlinien der Sexualerziehung im Unterricht regelt. Die darin gesetzten Ziele sind schwer erfüllbar. Soll es doch die Aufgabe der Schule sein “mit einer offenen, zeitgemäßen und werterfüllten Orientierung an der Bewusstseinsbildung der Schüler und Schülerinnen in Fragen der Sexualität und Partnerschaft mitzuwirken.” Zeitgemäße und werterfüllte Orientierung ? Und vor allem, welche Werte sollen zur Anwendung kommen? Im Kapitel 2 kann man schon erahnen, um welche Geisteshaltung es geht: “Ein rascher Wandel gesellschaftlicher Normen macht die Jugend unsicher”. Sicherheitshalber wurde auch gleich normiert, dass die Exualerziehung nicht wertfrei sein soll und die Leitvorstellungen der verschiedenen Gesellschaftsgruppen zur Sexualerziehung sachlich darzulegen sind.Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die katholische Sexualmoral in der Praxis tatsächlich sachlich dargelegt werden.

Für die Eltern wichtig ist aber der Hinweis: “Die Sexualerziehung ist als Teil der Gesamterziehung anzusehen; die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus ist daher von besonderer Bedeutung”. Aber gleich anschließend: “Vorhandenes Wissen über Sexualität ist in der Schule zu ergänzen, zu vertiefen und gegebenenfalls zu berichtigen”. Aha, gegebenenfalls berichtigt die Schule das Wissen der Kinder, das von zu Hause mitgegeben wurde.

Im Kapitel 4.3 “Zusammenarbeit mit den Eltern/Erziehungsberechtigten” wird der Erlaß dann konkret: “Sexualerziehung ist die primäre Aufgabe der Eltern / Erziehungsberechtigten”. Danke. Und gleich danach wieder der Hinweis auf die mögliche Umerziehung: “Im Unterricht an den Schulen wird daher in steter Zusammenarbeit mit dem Elternhaus diese Bildungs- und Erziehungsarbeit durch Vermittlung entsprechender Wissensinhalte und Verhaltensweisen umfassend zu ergänzen, zu vertiefen und gegebenenfalls zu korrigieren sein”. Aber immerhin: “stete Zusammenarbeit mit dem Elternhaus” ist vorgesehen.

Der Erlaß sieht auch eine Elternversammlung vor: “In einer Elternversammlung in den ersten Monaten des Schuljahres ist vor allem in der Grundschule die Sexualerziehung in Elternhaus und Schule aufeinander abzustimmen. Die Aussprache mit den Eltern hat im Rahmen einer Klassenelternberatung stattzufinden, wobei altersspezifische Fragen und Unterrichtsinhalte der Sexualerziehung eingehend zu besprechen sind. Die Orientierung im Unterricht soll erst nach einer angemessenen Zeit beginnen, damit die Eltern ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit ihren Kindern haben.” Und ganz wichtig (im Hinblick auf die beliebte Methode Kondom auf Banane aufrollen): Die zur Anwendung gelangenden Unterrichtsmittel und Lehrbehelfe sind auch den Eltern vorzustellen, und es ist ausreichend Gelegenheit zur Diskussion zu geben.

Nochmals wird abschließend auf die Zusammenarbeit hingewiesen: “Für den Erfolg des Sexualunterrichtes ist ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Lehrern/Lehrerinnen und Eltern erforderlich. Besonders die Eltern der Schüler und Schülerinnen der Grundschule sind rechtzeitig darüber zu informieren, welche Richtlinien in der Schule gelten und welche Themen im Unterricht vorgesehen sind.” Auch Elternvereine, das Schul- oder Klassenforum und der Schulgemeinschaftsausschuss werden eingebunden werden müssen, schließt der Erlaß dieses Kapitel ab.

Es liegt also auch an den Eltern ihre Rechte bei der schulischen Sexualerziehung wahr zu nehmen. Eine werte-lose, rein hedonistische und biologistische Sexualerziehung soll an unseren Schulen nichts verloren haben! Um so schlimmer ist es, wenn das Unterrichtsministerium oder einzelne Schulbehörden gute Gruppen wie Human Life International oder Jugend für das Leben aus den Schulen aussperren. Solange Teenstar noch an die Schulen darf, kann diese Gruppe jedenfalls empfohlen werden!








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