Jetzt neu: Tötung geborener Kinder in Europa erlaubt!

13 02 2014

So könnte ein Werbeslogan lauten, für das moralisch verkommene Europa.

Belgien hat heute beschlossen, unheilbar kranke oder an Schmerz leidende Kinder auf deren Wunsch, ohne Altersbeschränkungen, mit Zustimmung der Eltern und Ärzte mit einer Todesspritze töten zu dürfen.

Linke Blätter in ganz Europa feiern die Abschaffung der Würde des Menschen als Fortschritt und Freiheit.

Diese Freiheit ist ein weiterer Dammbruch.

Schon bei der Abtreibung bedeutet Freiheit heute für viele schwangere Mütter, sich dem Druck ihrer vom Egoismus getriebenen Männer oder Freunden, Eltern, Karrierezwängen, materiellen Unzulänglichkeiten etc. beugen zu müssen, um “frei” zu entscheiden, das ungeborene Kind zu entsorgen. Zwang und Leid sind die Folge.

Der Unterschied zu Belgien ist wohl, dass wir in Österreich oder Deutschland  VOR der Geburt auch Kinder töten dürfen, welche NICHT krank sind oder Schmerzen haben, sondern einfach deshalb, weil der/die Ehemann/Partner/Eltern/Karriere/Urlaub/Haus/Einkommen den Zeitpunkt unpassend erscheinen lassen für das LEBEN.

Wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass gerade heute mit 3D-Ultraschall-Technik keine Erklärung mehr ausreicht, warum der Zeitpunkt der Geburt überhaupt eine Relevanz bei der “Sterbehilfe” hat. Nur: ungeborene Kinder werden gar nicht gefragt, oft auch die Väter nicht.

Bei den Geborenen in Belgien gelten andere Kriterien. Wann wird die Regelung mit sozialen oder karrieretechnischen Argumenten ergänzt? Sollten nicht auch armutsgefährdete Kinder getötet werden dürfen? Wer macht die Regeln? Hatten wir unter Hitler nicht dieselbe Art der Selektion nur mit teilweise anderen Kriterien?

Freiheit bedeutet bei der Sterbehilfe für viele kranke und leidende Menschen, sich dem Druck ihrer vom Egoismus getriebenen Angehörigen und eigenen Argumenten: dem “ich will Euch nicht belasten”, dem “ich möchte Euch den Anblick des Leids ersparen”, dem “ihr müsst mich nicht pflegen, lieber sterbe ich” usw. zu beugen, und sich dem menschengemachten Tod preiszugeben.

Die Behauptung, dass Kinder die Reife hätten, überhaupt derartige Entscheidungen zu treffen, ist doch ungeheuerlich. Das Kind kann nichts artikulieren, was ihm nicht vorher gelehrt oder eingeredet wurde.  Es ist auch bezeichnend, dass viele der Befürworter der Kindestötung auch unter jenen zu finden sind, welche Pädophilie legalisieren woll(t)en und gesunden Kindern durch Homosexualunterricht den Geist zu töten beabsichtigen.

Freiheit bedeutet für unsere Zeitgeistmenschen, dem Leid auszuweichen, den Tod zu tabuisieren, dadurch Mitleid zu verlernen, Reifeprozessen auszuweichen, Infantilität zur Norm zu machen, den Individualismus, Hedonismus und Egoismus zur Spitze zu treiben – Freiheit als Zeichen der asozialen Gesellschaft unter der bevormundenden Macht des allumfassenden, allüberwachenden, allsorgenden, ökomarxistischen Staates.





Erfolg im Europarat

8 10 2010

Der Europarat lehnt nach kontroverser Debatte ein allgemeines Recht auf Abtreibung, künstliche Befruchtung und Sterbehilfe ab.

Straßburg – „Kein Arzt oder Krankenhaus, die eine Abtreibung oder Sterbehilfe ablehnen, sollen dafür zur Verantwortung gezogen werden“, hieß es in einer Entschließung, die die parlamentarische Versammlung am Donnerstag in Straßburg mehrheitlich verabschiedete.

Die britische Sozialistin und Berichterstatterin Christine McCafferty nannte das Votum eine „Schande“ für den Europarat, es stehe im Widerspruch zu den Rechten von Frauen. Sie bedauerte, dass ihr Bericht in sein Gegenteil verkehrt worden sei. Sie hatte darin gefordert, dass alle Frauen, die dies wünschten, auch Zugang zu einer Abtreibung haben dürften. Besonders Frauen mit geringem Einkommen und in ländlichen Gebieten hätten Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden, der bereit sei, eine Schwangerschaft abzubrechen.

Stattdessen haben die Abgeordneten aus den 47 Europaratsländern das Recht von Ärzten bekräftigt, aus Gewissensgründen bestimmte Behandlungen abzulehnen. Im Vorfeld der Debatte haben zahlreiche kirchliche und andere Vereinigungen für den Schutz des Lebens plädiert und gegen diesen Bericht protestiert. (APA/dpa)

In http://schreibfreiheit.eu/2010/09/17/europarats-ausschuss-will-arztliche-gewissensfreiheit-einschranken/
habe ich am 17.9. eine von vielen Initiativen gestartet, sich an die Abgeordneten zu wenden und gegen die geplante, uneingeschränkte Ausweitung der Abtreibung und Sterbehilfe zu protestieren.
Danke, dass sich so viele daran beteiligt haben. Man sieht, dass es sinnvoll ist, sich gegen unchristliche Vorhaben zu wehren.
Bringen wir auch in Zukunft den Mut dazu auf! Es lohnt sich!
Dr. Manfred Zethofer





Europarats-Ausschuss will ärztliche Gewissensfreiheit einschränken

17 09 2010

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet, dass ein Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Regeln für Ärzte festschreiben will, die eine Behandlung aus Gewissensgründen verweigern. „Es müsse ein Gleichgewicht zwischen dem persönlichen Recht auf Gewissensentscheidungen und dem Recht der Patienten auf die gesetzlich zulässige Versorgung in angemessener Frist geben“, heißt es in dem in Straßburg veröffentlichten Entschließungsentwurf. Vor allem bei Schwangerschaftsabbruch und Sterbehilfe kommt es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Ärzten und Patienten.
In dem Entwurf des Appells an die 47 Europarats-Mitgliedstaaten heißt es, die Mediziner sollten verpflichtet werden, unter Umständen ihre Gewissensgründe zurückzustellen. Das Recht auf Gewissensentscheidung solle den Medizinern nur im konkreten Einzelfall zustehen, nicht aber für öffentliche und staatliche Einrichtungen wie etwa Kliniken gelten…

Der im Gesundheitsausschuss der Parlamentarischen Versammlung verabschiedete Entwurf soll im Herbst im Plenum der Europarats-Parlamentarier beraten werden.

Der Arzt kann dann gezwungen werden, Schwangerschaftsabbrüche bzw. Sterbehilfe auch gegen sein Gewissen und gegen den Hippokratischen Eid durchzuführen. Dieser lautet:“…Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden. Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben“.

Bitte nehmen SIE Einfluss auf IHRE Politiker und Geistlichen, dass dieser Entwurf des Gesundheitsausschusses keine Mehrheit findet!!

Dr. Manfred Zethofer, FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41685/
http://www.imabe.org/index.php?id=1427





Zunehmende Befürwortung aktiver Sterbehilfe in Österreich

26 02 2010

Am 17. Februar veröffentlichte die Medizinische Universität Graz eine Studie laut der 62% der Österreicher aktive Sterbehilfe befürworten. 54% der Personen mit konservativer Selbsteinschätzung, 83% der liberal Eingestellten seien dafür.
Weiter heißt es in der Studie: „Besonders die mit einer liberalen Weltsicht verbundene Betonung der Freiheit und Selbstverantwortung des Einzelnen dürfte für die zunehmende Akzeptanz eine entscheidende Rolle spielen … In Zeiten knapper Ressourcen könnte eine Legalisierung letztlich dazu führen, dass nur Wohlhabenden die freie Wahl zwischen kostenintensiver Palliativmedizin und Sterbehilfe offensteht.“ Die Studienautoren interpretieren die Ergebnisse kritisch.
Weitere Gedanken zum Thema Wert des menschlichen Lebens:
Wenn heute bei der Pränataldiagnostik auch nur geringe „Abweichungen von der Norm“ festgestellt werden, führt dies sehr häufig zur Abtreibung und damit zum Tod des Kindes. Machen wir uns wieder mehr bewusst, dass allen Menschen das Leben von Gott geschenkt wurde und dass keiner das Recht hat – wie dies vor 70 Jahren schon einmal geschah – es in wertes und unwertes Leben zu unterteilen oder es zu vernichten.








Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 286 Followern an

%d Bloggern gefällt das: