Die 10 Gebote – Das erste Gebot

22 10 2009

Vorausblickend möchte ich hier von vornherein klarstellen, dass ich diesen Artikel aus einer bewusst biblischen Sichtweise schreibe und immer wieder darauf referenziere. Wenn ich von den 10 Geboten schreibe, meine ich damit unmissverständlich die 10 biblischen Gebote durch Mose. Humanistische Strömungen versuchen diese immer wieder nach zeitgemäßen Maßstäben neu zu definieren und finden sich dann in entstellten Formen wieder, wie z.B. in den sogenannten „Menschenrechten“.

Die 10 Gebote gelten allgemein als grundlegender Wertekatalog für eine Gesellschaft und spiegeln sich in deren Rechtsordnungen wieder. Dabei muss festgestellt werden, dass sie neben allgemeinen moralischen Anforderungen für das menschliche Zusammenleben ebenso klare Glaubensgebote beinhalten. Diese werden allzuoft übergangen und schlicht weggelassen. Gleich das erste Gebot zeigt uns dies klar und deutlich.

Wir finden die 10 Gebote an zwei Stellen in der Bibel, in 2 Mose 20 und 5 Mose 5. Dort lautet das erste Gebot recht simpel wortwörtlich folgendermaßen:

„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“

Die erste Frage, die sich mir hier unmittelbar stellt, ist, warum der einzige Gott ein solches Gebot gibt, als ob es neben ihm überhaupt andere Götter geben könnte, noch dazu im Plural „Götter“, obwohl wir am Monotheismus festhalten.

Auch jemand, der ernsthaft glaubt, ist damit aufgefordert sich zu hinterfragen. Glaube ich tatsächlich an den wirklichen Gott oder bilde ich mir das nur ein?  In der Tat zeigen extreme Glaubensfanatiker immer wieder, dass sie ihr Handeln fälschlicherweise mit dem Gott des Himmels und der Erde identifizieren.

Viele Ablenkungsmanöver können ein ernsthaftes Glaubensleben und damit unser Bekenntnis in Abrede stellen, wie etwa die ständige Versuchung Macht, Geld und Vergnügen in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen. Diesen Herausforderungen ist jedermann ausgesetzt.

Es gibt aber auch Einflüsse, die nicht unserer eigenen sündhaften Natur entspringen, sondern mit denen wir von außen kofrontiert sind. Es sind dies die sogenannten Glaubensbekenntnisse anderer Religionen, von denen der Staat einem aufzwingen will, dass man sie zu tolerieren habe und niemanden verbieten dürfe.

Ich mache einen Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz. Ersteres hat  mit dem eigenen Glaubensbekenntnis zu tun. Wenn man neben Gott keine andere Götter haben soll, dann darf man konsequenterweise auch keine anderen Götter tolerieren. Man muss aber eingestehen, dass andere Menschen eine andere Entscheidung für sich als ihren Gott treffen und diese akzeptieren.

Ganz anders verhält es sich mit Taten. Toleranz kann nicht soweit gehen, dass unter Strafrecht stehende Handlungen toleriert werden müssen. Man muss aber akzeptieren, dass Strafverfolgung nur durch befugte und autorisierte Vertreter erfolgen darf um nicht in Lynchjustiz zu enden. Ich denke, dass das jeder nachvollziehen kann.

Dennoch steht für mich die grundsätzliche Forderung des Staates zur Toleranz aller Religionen im Widerspruch zur gleichzeitigen verfassungsrechtlich geschützten Freiheit, seine Religion auch auszuüben. Warum ist das so? Nun, weil das erste bilbische Gebot lautet:

„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben!“

Wie soll das praktiziert werden? Diese Aufgabe müsste eingentlich der Staat lösen, weil er sich damit in den biblischen Glauben einmischt. Er wird es aber meiner Meinung nach nicht können, weil er das erste Gebot Gottes nicht als allgemein gültigen Wert anerkennt. Er hat es sich leicht gemacht und fordert schlichtweg eine strikte Trennung zwischen Religion und Politik.

Nun ist der Umgang mit atheistisch fundierten Wertegrundsätzen die eine Sache. Wie verhalten wir uns aber gegenüber Religionen, die ebenso einen Anspruch stellen, nur ihren Gott anzuerkennen, wie z.B. der Islam? Folgen Christen ihrem Gott, müssen sie Allah strikt ablehen, denn ihr Gott erlaubt ja keine anderen neben sich! Das sehen allerdings die streng gläubigen Moslems ebenso und fordern dasselbe für sich ein.

Wiederum haben es sich die Politiker einfach gemacht und lassen ihre  Philosophen und Politologen folgern,  dass ein Dialog zwischen den Verschiedengläubigen das friedliche Zusammenleben nebeneinander sichert. Zur Verkittung ihrer Theorie bieten sie gesunde Wirtschaftssysteme und Vollbeschäftigung an, damit ihr politischer „Glaube“ bestätigt werde, denn auch Ideologien sind nichts anderes als ein Glaube. Nach biblischer Betrachtungsweise aber wiederum ein anderer Gott.

Werden sie mit Taten fanatischer gewalttätiger Extremisten konfrontiert, sehen sie sich allerdings einer unlösbaren Aufgabe gegenüber. Hunderte  Club 2 und Mediatoren werden beauftragt, um die Sache wieder in den Griff zu bekommen. Sie können sich aber nicht eingestehen, dass sie versagen, weil sie dem Problem eigentlich „ungläubig“ gegenüberstehen und demnach auch nur „ungläubige“ Rezepte anbieten können.

Nun, wie löste der Gott der Bibel das Problem? Er ließ Jesus Christus am Kreuz sterben und spricht jeden von seiner Schuld frei, der an ihn glaubt. Er beauftragte seine Nachfolger, seinem Beispiel nachzufolgen.

Wie löste Allah das Problem? Er rief Mohammed auf, solange gegen die Ungläubigen zu kämpfen, bis sie sich entweder unterwerfen oder tot sind. Mohammed wiederum beauftragte seine Nachfolger, seinem Beispiel nachzufolgen.

Wir sehen also, dieser Kampf wird nicht etwa zwischen Staat und Bürger oder unter Politikern ausgefochten, sondern zwischen den „Göttern“ und ihren Beauftragten!

Es ist mir klar, dass nicht jeder von meinem Artikel überzeugt sein wird, aber zumindest würde ich einen Erfolg darin sehen, wenn staatlich beauftragte katholische Religionslehrer damit aufhören, den von Jesus verkündeten Gott und den von Mohammed verkündeten Allah gleichzusetzen.

Die Unterschiede sind zu gravierend und verletzen krass das erste Gebot, dem Christen unterworfen sein sollten.


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6 responses

23 10 2009
petersemenczuk

Die römisch-katholische Kirche, ist keine herausgerufene Gemeinde und Kirche Gottes!
Schon im Jahre 312 n.Chr. als die wahren Christus-Nachfolger entschlafen waren. haben die anmaßenden weltlichen und „religiösen“
Bischöfe in Rom, mit der weltlichen Macht Roms, das >RELIGIONS-EDIKT<
ausgearbeitet in Mailand, indem sie die einzig wahre Religion mit der dort verkündigten Lehre und Theologie des lebendigen Gottes und seinem Christus, die NUR im Heiligen Geist verkündet werden darf von Christus LEGITIMIERTEN Jüngern und Aposteln und Propheten,
DEN Heiden-Religionen der Griechen mit ihren 12 Göttern und der Römer mit den importierten Gottheit,der Iris und der isis, gleichgestellt und verkauft, vielmehr, verraten sagt Gott.
Wenn die römisch-katholische Kirche existiert noch bis heute, so existiert sie aufgrund ihrer Judas-Religion und Gesinnung, der von den Zuhörer und Mitglieder, für die gepredigte hole und geistlose Wortverkündigung, den Mammon von ihnen einfordert.
Habsucht, Gewinnsucht nach Geld und Macht,
aufgrund der "geistlosen Wortverkündigung" über den Menschen, ist die höchste Gotteslästerung, Abgötterei und religiöse Zauberei spricht Gott, einmal: durch die Schrift, altes und neues Testament und zum andern. durch seinen Heiligen Geist,dem Geist der Wahrheit!!!
Gott ist der erste Lehrer des Menschen von Anfang an und kein anmaßender und selbsterwählter Mensch,nur weil er studiert hat eine Theologie bei Menschen.

25 10 2009
jeremia2000

Hallo, hier ist jeremia2000

Ich freue mich über deine Reaktion, verstehe sie aber nicht ganz. Denkst du, dass der Artikel von einem Theologen der Kirche stammt und dieser die Kriche anstelle die Einhaltung des ersten Gebotes verteidigt? Erklär mir worauf dein Einwand, der sich ganz und gar gegen die kath. Kirche richtet, und nur wenig mit meinem Inhalt zu tun hat, hinzielt.

Ich schreibe hier konfessionslos, In erster Linie verteidige ich das Wort Gottes. Dabei ist es Nebensache, welcher Gemeinschaft man angeört. Wer tatsächlich zur „Herausgerufenen“ gehört, das weiß Gott, der die Herzen kennt, allein.

Mein Artikel richtet sich gegen alle, die das erste Gebot nicht ernst nehmen, das kann die Kirche, der Staat, die Heiden, einfach jedermann sein. Ich rufe dazu auf, Gott mit dem ganzen Herzen, mit ganzer Seele und aller Kraft die Ehre zu geben und nichts weiteres neben ihm als „Gott“ zu tolerieren.

Lass hören was du dazu sagst.

9 11 2013
petersemenczuk

Da Gott,von Anfang der Menschheit, seine >Gottes-Kinder und Christenz.B der Antike in der hellenistischen Zeitrechnung, „Hethiter, Philister, Ägypter, Rom, etc eifrig taten.
Solche Religionen und Krchen, die von anmaßenden Menschen(Katholiken]
gestiftet und organsiert werden, fahren mitsamt ihren Leib( Mitglieder) zum Teufel,denn weder Gott noch Jesus Christus hat sie berufen noch zuberei tet.

16 11 2013
Jeremia2000

Bitte Dich klarer auszudrücken, Es ist nicht verständlich, was du hier meinst, darum kann ich dazu nichts erwidern.

17 11 2013
petersemenczuk

Jeremia,
Der Schöpfer-Gott und Schöpfer-Geist des Menschen und des Universums, hat von Anfang der Menschheit, als der >erste LehrerMoabiter, der Philister, der Ägypter, der aus Medien und Persien, die der wahre Gott nicht bestätigte noch kommentierte,denn sie dienten ihren Natur- und Hirten-Gottheiten, die weder lebendig waren, sondern tot, wie ihre Anbeter, vom Kleinsten bis zu dem größten des Volkes und Stamm. P.S:

18 11 2013
jeremia2000

Der Schöpfer Gott har was mit den Völkern gemacht, dir Er dir zufolge nicht bestätigte? Mir fehlt immer noch die Aussage. Was hat Er mit den Völkern gemacht? Hast du Deutsch-Probleme?

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