Halloween bringt Wiener Handel über 7 Mio. Euro

31 10 2009

Halloween Kürbis

Die Wirtschaftskammer Wien jubelt in ihrer Pressemeldung

Das Gruselfest, das alljährlich in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert wird, hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Wiener Handel entwickelt. „Insgesamt planen die Wiener 7,2 Millionen Euro auszugeben – gegenüber 6,5  Millionen Euro im Vorjahr“

und weiter heisst es:

Insgesamt mehr als ein Viertel der Wiener werden Halloween feiern: 10 Prozent feiert Halloween zu Hause mit Freunden und Familie, je 8 Prozent feiern auswärts in Lokalen bzw. bei Freunden. 2 Prozent wollen traditionell von Haus zu Haus gehen und Süßigkeiten sammeln.

Was steckt hinter diesem Importfest, das die Kassen klingeln lässt?

Auf www.halloween.at werden die Hintergründe des Festes und dessen heidnischer Ursprung erklärt.
Aufgrund des abstrusen Sinns des Festes dürfte man es eigentlich überhaupt nicht feiern, außer man bekennt sich zum Keltentum.

Die Frage die sich dabei stellt ist, warum sich das Feiern von Halloween bei uns in Mitteleuropa seit einigen Jahren so durchgesetzt hat. Ich denke, das hat mit 2 Faktoren zu tun.

Einerseits mit der immer stärkeren Säkularisierung der Gesellschaft die einfach nur Party machen möchte und sich nicht um die Hintergründe schert. Das gruselige Element kombiniert mit der düsteren Stimmung die Anfang November meist einzieht ist ein besonderer Nervenkitzel.

Die Kinder ziehen durch die Straßen und verlangen Süsses, sonst passiert was. Immer wieder werden Sachbeschädigungen zu Halloween begangen wenn keine Süssigkeiten gegeben werden. Das nennt man Erpressung in unserem Rechtssystem. Ich rufe somit zur Verweigerung dieses Brauches auf.

Weiters gibt es eine noch kleine Szene von Satanisten, Hexen, usw. die den Hintergrund ernst nehmen. Durch den Wegfall des christlichen Lebens in der Gesellschaft hungern die Menschen nach geistlichen Erfahrungen, egal woher sie kommen. Sie feiern Halloween ganz bewusst und mit den entsprechenden Ritualen. Es kommt durchaus vor, dass bei Halloween Tiere oder sogar auch Menschen geopfert werden. Müssen wir diese Wahnsinnigen auch unter der multikulturellen relativistischen Brille betrachten und sie als Bereicherung unserer Gesellschaft sehen?

Halloween ist ein Fest das in unseren Kulturkreis zu großem Teil aus wirtschaftlichen Gründen importiert wurde. Der Handel freut sich über Mehreinnahmen. Doch was bringt es unserer Gesellschaft, den Menschen? Den Einen Spass und ein wenig Gruseln, den Anderen ist es bitterer Ernst, doch den meisten ist es egal oder es stört sie.

Lassen wir uns nicht verblöden und verweigern wir den Halloween Spuk. Lassen wir uns nicht durch Süsses oder Saures erpressen sondern lassen wir die kleinen Erpresser wissen, was wir von diesem Mist halten.


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