Auferstehung von Nazi-Deutschland und DDR?

24 02 2010

Öffentlich finanzierte
Kinderbetreuung:

Der Staat greift nach den Kindern!

Frage an Albert Wunsch:
Sie fordern eine Reduzierung von öffentlicher Erziehung –
das durch den Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz
zum Ausbau der Tagesbetreuung für 0-3-jährige Kinder
macht aber nun genau das Gegenteil von dem,
sorgt nämlich für den weiteren Ausbau,
der sowohl fachlich wie auch politisch quer durch alle Parteien
dem Grunde nach unbestritten ist.
Muss Sie diese Entwicklungen nicht geradezu erzürnen?

Meine Reaktion ist eine Mischung aus Bedauern, Erzürnen und Ratlosigkeit.
……….
Ich kann diese politischen Initiativen wirklich nicht nachvollziehen.

Wir haben vor Jahrzehnten ein braunes Erziehungssystem
und in der Ex-DDR ein sozialistisches Erziehungsmodell überwunden

und verdeutlicht, dass die Eltern in der Erst-Verantwortung
für das Aufwachsen ihrer Kinder stehe
n.
Und jetzt wird auf einmal wiederum aus eher populistischen Gründen
eine öffentliche Erziehung eingeführt.
Dass ein solches Konzept der Bundesregierung mit der Überschrift
„Es geht um das Kindeswohl“ angekündigt wird,
indem 20% der unter Dreijährigen mit einem Krippenplatz beglückt werden sollen,
attackiert nicht nur den im Grundgesetz geregelten elterlichen Erziehungsauftrag,
sondern macht alle verantwortlich handelnden Eltern gleichzeitig zu Unholden,
welchen möglichst lange – zum Wohle des Kindes –
der Nachwuchs vorenthalten werden soll.

Das Argument, dass die berufstätige Frau
auf die Sicherheit der Kinderbetreuung bauen können müsse
und wir deshalb mehr Tagesbetreuungsplätze
besonders für die unter 3-Jährigen benötigen – auch im internationalen Vergleich -,
um mehr Kindern eine Chance des Geborenwerdens zu geben,
wird jedoch durch die unterschiedlichsten Fakten eindeutig widerlegt.

Zu viele Politiker ignorieren dies jedoch gezielt.
Im Hinblick auf die Betreuungsplatzsituation in der Ex-DDR,
wo immerhin für fast alle Kinder ein Betreuungsplatz existierte,
äußerte schon vor Jahren Prof. Herwig Birg,
dass schon in den achtziger Jahren in der DDR
mehr Sterbefälle als Geburten
auszumachen waren.
Heute haben wir dort, bei einem gut 30fach höheren Angebot an Krippenplätzen,
eine Kinderzahl von 1,2 Kind pro Frau,
während im Bundesdurchschnitt 1,4 Kindern pro Frau geboren werden.

Auf dem Hintergrund dieser Fakten kann niemand behaupten,
dass vorhandene Betreuungsplätze Eltern animieren,
mehr Kinder in die Welt zu setzen…..

Weiter im Original auf
erziehungstrends.de!

____________________________
Siehe auch:

Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie
Die ungeliebte, unverzichtbare Familie
Die klassische Familie – praktisch, billig und gut
Verstaatlichung der Kinder
SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder
Verantwortungsübernahme anstatt Krippenplätzen, Dr. Albert Wunsch in DIE FREIE WELT

Schreibfreiheit, Subsidiarität und Eigenverantwortung ade?


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One response

5 03 2010
Prof.Dr. Hans Schieser

Wem gehoeren die Kinder?

Bei der Diskussion um den „Schulzwang“, die zZt in Deutschland gefuehrt wird, nachdem mehrmals Eltern bestraft wurden, weil sie ihre Kinder zuhause unterrichten („home schooling“) wird das wichtigste Argument kaum benuetzt: das Elternrecht!
In der Universalen Menschenrechts-Deklaration der UNO vom Dezember 1948 (von allen freien Nationen der Welt ratifiziert) wird ausdruecklich festgelegt, dass „die Eltern das erste Recht (haben), die Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu bestimmen“ (Artikel 26;3). Auch das Deutsche Grundgesetz hat diesen Passus!
Dennoch wird von der staatlichen „Lufthoheit ueber die Kinderbetten“ gesprochen und den Eltern dieses Recht immer wieder abgesprochen.
Es muss dagegen betont werden, dass der Staat grundsaetzlich KEINEN Erziehungsuaftrag hat, sondern nur eine „sekundaere“ (d.h. „an zweiter Stelle“ und „als Hilfe“ gedachte) Autoritaet hat.
Gewiss, es gibt Eltern, die ihr Elternrecht und die damit verbundene Eltern-Pflicht nicht ausueben, wo der Staat „helfen“ muss. Es gibt aber ausser dem Staat auch andere Agenturen, die wesentlich besser ausgeruestet sind und mehr Erfahrung haben, als die oft selbst-ernannten „Experten“ bei den staatlichen Behoerden: zB die Kirche, karitative und paedagogische, professionelle Einrichtungen.
Es ist unglaublich, dass bei uns Leute in der Bildungspolitik mitmischen, die keinerlei professionelle Ausbildung kaum persoenliche Erfahrungen auf diesem Gebiet haben: weder eine stabile Ehe, noch eine Familie mit Kindern, und alles andere als einen vorbildlichen Lebenswandel!
Die Fruechte dieser „Politik“ sehen wir doch schon lang!
Warum lassen wir uns das eigentlich gefallen?

H.Schieser

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