Die 10 Gebote – Das vierte Gebot

24 02 2010

Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn!

Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun;
aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt.

Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Gibt es dazu eigentlich etwas zu Kommentieren? Aber unsere Wirtschaft missachtet das schon längst. Ladenöffnungszeiten ohne Ruhetag oder bald etwa rund um die Uhr, ja das wünschen sich viele. Ebenso haben fast alle Politiker gerade am „Ruhetag“ noch mehr Verpflichtungen als sonst, und das Gastgewerbe, ach‘ ohne Wiener Schnitzel am Sonntag kann doch ein anständiger Österreicher ja wohl nicht leben!

Auch im kirchlichen Bereich werden bei so manchen Sonntags-Gottesdiensten mehr „Werke“ getan als Gott die Ehre gegeben.

Dabei geht es nicht um Sonntags- oder Feiertagsregelungen, wie etwa der alljährliche Streit um den 8. Dezember, oder ob etwa dieser oder jener Tag der sogenannte Sabbat sei. Bekanntlich ist Sabbat im jüdischen Kalender der Samstag, und bei den Christen wird traditionellerweise der Sonntag als Ruhetag eingehalten.

Nein, es geht nicht um reine Gesetzesvorschriften, es geht viel mehr um den Ernst unserer wahren und aufrichtigen Liebe zu Gott. Jesus sagte uns zwei wichtige Dinge:

  • Wer mich liebt, der hält meine Gebote
  • Man kann nicht GLEICHZEITG Gott und dem Mammon dienen.

Denkt einmal darüber nach und gebt mir zur Abwechslung Ihr als Leser dazu Kommentare!

Euer Jeremia2000



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2 responses

28 02 2010
Inge Thürkauf

Bei dem neusten Artikel „10 Gebote – 4. Gebot“ wurde über das Ziel hinaus „gezählt“.
Das dritte Gebot behandelt den Sabbat.
Das vierte betrifft die Ehre von Vater und Mutter.

1 03 2010
jeremia2000

Sehr gehrte Frau Thürkauf,

Im katholischen Schulunterreicht lernte ich die 10 Gebote in einer Kurzform. Damals, vor beinahe 40 Jahren, lernte ich, dass das 3. Gebot „Du sollst den Tag des Herrn feiern“ und das 4. Gebot „Du sollst Vater und Mutter ehren“ heißt.

Als ich später Christ wurde, stellte ich fest, dass man das 2. Gebot „Du sollst dir kein Bildnis machen … “ in dieser Kurzform weggelassen hatte. Stattdessen wurde das 10. Gebot „Du sollst nicht begehren …. “ zweigeteilt in „Du sollst nicht begehren deines nächsten Frau“ und „Du sollst nicht begehren Hab und Gut.“

Warum wurde das 2. Gebot weggelassen? Haben Sie dafür eine Erklärung? Ich nicht. Und warum wurde das 10. Gebot zweigeteilt? Auch das verstehe ich nicht, denn dass Begehren seines nächten Frau ist schon klar im Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“ formuliert.

Aus diesem Grund kommt es bei meiner Reihung nun zu einer Verschiebung der Aufzählung des 3. bis 10. Gebotes, was verständlicherweise der gewohnten katholischen Aufzählweise etwas schmerzhaft entgegensteht..

Ich berufe mich aber auf Jesus selbst, wenn er uns lehrt, dass Tradition nicht aufkosten des Wort Gottes gehen darf (vgl. Sie dazu seine sehr harsche Kritik in Mk 7,13 bzw. Mt 15,6, mit der er gegen die klerikalen Traditionalisten seiner Zeit scharf ins Gericht ging)

Ich hoffe aber doch sehr, dass das keinesfalls für sie gilt, sondern dass es nur Ihrer anerzogenen Gewohnheit entgegensteht.

Im Übrigen stellte ich im Artikel zum 4. Gebot auch fest, dass es nicht um Tage, Gesetze etc. und nun auch um Nummerierungen geht, sondern ob man der Liebe Gottes Raum gibt und das zeigt sich im Halten der Gebote.

Um die Gebote halten zu können, sollte man sie kennen, und um sie zu kennen, sollte keines weggelassen werden.

Ich hoffe, damit auf ihr Verständnis zu stoßen und grüße Sie sehr herzlich

Ihr Jeremia2000

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