(Fortwährende) Mangelnde Voraussicht der Politik

30 04 2010

So manch einer hat sich sicher spätestens beim Ausbruch der Finanzkrise gefragt, ob nicht die führenden Damen und Herren der Politik bei uns in Österreich oder in Europa etwas mehr Weitblick im Bezug auf ihre primäre Aufgabe, nämlich einer nachhaltigen Staatsführung besitzen sollten.

So gab es zahlreiche Hinweise auf Misstände, deren Erkennen keine umfassende wirtschaftliche Vorbildung benötigte, sondern die mittels einfachem Hausverstand für jeden zu erfassen waren. Ein Beispiel dazu sei die Dokumentation „Let’s Make Money“ des österreichischen Filmemachers Erwin Wagenhofer. Wenn uns heute in den Medien berichtet wird, dass die Arbeitslosigkeit in Spanien einen Höchststand erreicht, mit dem verwundert vorgebrachten Nachsatz „…obwohl Spanien die letzten Jahre der Motor der Konjunktur in Westeuropa war…“ dann zeigt das die Kurzsichtigkeit einer die Realität negierenden Medien- und Politiklandschaft. In Spanien wurden künstlich Arbeitsplätze durch den Bau von nicht-benötigten Immobilien geschaffen, die heute größtenteils dem Verfall preisgegeben sind, ebenso wie die aktuellen spanischen Wirtschaftsdaten.

So zeigt das aktuelle Beispiel der Pleite Griechenlands, welche die EU trotz mahnender Stimmen (siehe Anfrage Hr. Mölzer vom Februar 2009) völlig auf dem falschen Fuß erwischt, dass guter Rat so kurz vor zwölf immer teuer kommt. Und  das nicht nur sprichwörtlich sondern ganz konkret. Da wird mit Summen wie auf dem Bazar gehandelt – gestern noch 898 Millionen – morgen vielleicht schon 2 Millarden Euro „Finanzhilfe“ – Zitat unseres Herrn Finanzminister. Das ist unser Geld, dass wir sehr wahrscheinlich nicht mehr wieder sehen werden. Dazu brauchen wir nicht einmal lange Erklärungen, es erscheint völlig logisch. Wenn jemand 1000€ Schulden hat, im Jahr 100€ neue Schulden macht und ich ihm 100€ für ein Jahr gebe – wie soll er mir das jemals zurückzahlen?

Die astronomischen Summen der Staatsverschuldung der europäischen Ländern sollte jeden Politiker nachts von seinem Lager hochschrecken lassen. Sehr einfach für jeden aktuell nachzulesen im Eurostat-Schuldenstand.

So kommt es mir als Bürger vor, dass ich gegen meinen Willen immer mehr in Richtung Abgrund gedrängt werde. Die Regierung verfolgt einen Kurs des geringsten Widerstandes und des größtmöglichen Risikos. Es scheint mir untypisch für die menschliche Natur, dass trotzdem der Karren so tief im Dreck steckt, immer noch keiner aussteigen will, um sich bei der Wieder-Flott-Machung aktiv zu beteiligen. Dabei werden wir zwar schmutzig, aber wir erreichen zumindest wieder festen Boden.

Eine (wenn auch nur teilweise) einnahmenseitige Budgetsanierung kann da nicht die Antwort sein. Es fehlt weniger an Ideen seitens Experten und Themenkundigen, als vielmehr an den Umsetzungswilligen in der Politik. Es bleibt für uns alle zu hoffen, dass diese bald erkennen und sich bewußt machen, dass sie mit dem Rücken zur Wand stehen und keiner mehr Verständnis für Herumgerede und Stillstand hat.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (1. Johannes 2,1-6) – es ist Zeit, neue (alte) Wege zu gehen und die Konsequenzen für vergangene Fehlentscheidungen auf sich zu nehmen. Wer auf Schulden baut, baut auf einer Illusion des geborgten Wohlstandes – die Zeche müssen am Ende wir alle bezahlen. Rufen wir unsere Politiker zur Ordnung und zu Reformen und Sparsamkeit – spätestens die nächsten Wahlen geben uns dazu Gelegenheit.


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2 responses

2 05 2010
Alwis

Mir graut vor der Entwicklung der Staatsschulden:

Die anderen EU-Staaten sollen Griechenland Kredite geben.
Diese Staaten sind selber auch verschuldet.
Was bedeutet das?

Die Banken geben Griechenland keine Kredite mehr, also nehmen die anderen Staaten Kredite, um ihrerseits Griechenland Kredite zu geben.
Dieses Geld kommt irgendwie wieder zu den Banken, die ihrerseits wieder den Staaten Kredite geben, die sie ihrerseits wieder Griechenland geben.

Anstatt Griechenland können wir natürlich schon längst andere Länder einsetzen, die allesamt ärmer sind als die europäischen Staaten.

So dreht sich also ein gigantisches Schuldenkarussell, das im Prinzip einen großen Gewinner kennt:
Jene Personen und Institutionen, die mehr Geld haben, als sie brauchen, und die damit immer noch mehr Geld bekommen, als sie brauchen…..

17 08 2010
herzberge

Österreich wird mit hinein gerissen!!!

Traut den Medien nicht!

„Nach Angaben führender deutscher Wirtschaftswissenschaftler kommt auf die Bundesregierung in absehbarer Zeit der finanzielle GAU zu.

Nach offiziellen Angaben liegt die Staatsverschuldung derzeit bei 1,9 Billionen Euro. Das aber ist eine Phantasiezahl:

In Wahrheit, so der Freiburger Finanzwissenschaftler Prof. Bernd Raffelhüschen, liegt sie schon jetzt bei 6,2 Billionen Euro, mithin mehr als dreimal so hoch, wie von der Bundesregierung angegeben.

Zur Begleichung dieser tatsächlichen Schuldenlast müßte jeder Bundesbürger – vom Neugeborenen bis zum Rentner – bis zu seinem Tod – zusätzlich zu seinen regulären Steuern und Sozialabgaben, Monat für Monat 279 Euro an den Staat abführen … Das aber ist unrealistisch.

Weil der Staat in Zukunft immer mehr für Zinsen seiner aufgenommenen Kredite ausgeben muss, wird in absehbarer Zeit vielmehr kein Geld mehr vorhanden sein, um die Sozialleistungen weiterhin in derzeitiger Höhe bezahlen zu können.“ Das schreibt Udo Ulfkotte-

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bereits am 8.Oktober 2008 die wichtigsten Medienvertreter und Verlagsleiter zu sich gebeten – und offiziell zum Täuschen aufgefordert. Drei Tage zuvor hatte Merkel im Fernsehen den Sparerinnen und Sparern gesagt, „dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein.“ Dass die Wahrheit eine ganz andere ist, soll von den Medien vertuscht werden. Und alle großen Medien handeln, wie die Kanzlerin es wünscht und machen sich damit zu staatlichen Vasallen.

Inzwischen warnt jetzt auch der deutsche Bundespräsident Horst Köhler vor möglichem Chaos und Unruhen. Er spricht von absehbarem Staatsbankrott und ruft die deutschen Bürger auf, sich vorzubereiten: „Es kann Staaten geben, die mit ihren Schulden nicht mehr fertig werden. Deshalb ist es an der Zeit, das für viele Undenkbare zu denken… Es geht auch um die Frage, auf wie viel Geld die Gläubiger unter Umständen verzichten müssen.“

Die Fernsehsender haben sich ausdrücklich geweigert, diese Warnung des Bundespräsidenten zu senden. Der Staatsbankrott ist offenkundig nicht mehr abzuwenden.

Und deshalb ist nach Ulfkotte die Zukunft der Deutschen: „Armut ist für alle da“.

Österreich wird mit hineingerissen…!

Auch Norbert Blüm (De) hatte einst versprochen: „Die Rente ist sicher“. Jeder Rentner weiß heute, dass sich seine Rentenansprüche nach und nach auflösen.

Nicht nur politischem Druck geben die Medien nach – auch dem moralischen:

„Wenn wir einmal unumschränkte Herren der Presse geworden sind, wird es uns leicht möglich sein, die bestehenden Begriffe von Ehe, Tugend, Charakter abzuändern und der geheiligten Institution der Familie, welche bisher sakrosankt (heilig) war, die erste Wunde zu schlagen und ihre Vernichtung zu Ende zu führen!“ Dieses Ziel verkündete die „Broschüre eines Rabbiners“ in der Wiener Deutschen Zeitung am 15. März 1909.

Eine der Waffen gegen die Institution Familie, gegen Sitte und Moral, gegen den gesunden Menschenverstand ist die „Gender“-Politik, die den Aufstand gegen GOTT als Freiheit proklamiert, nämlich zu entscheiden, ob der Mensch Mann oder Frau sein will, ob schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell oder heterosexuell. Angeborene Unterschiede zwischen Mann und Frau gebe es nicht. Das ist eine Narretei – wie ein jeder täglich beobachtet.

Ouelle:
http://www.christliche-mitte.de/index.php?limitstart=32

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