Israel im Zentrum des Weltgeschehens

12 06 2010

An Israel scheiden sich die Geister.

Welches Land und Volk schürt derart viele Emotionen wie Israel? Ich habe die Leserbriefaktivität in den Online-Zeitungen beobachtet, hunderte Briefe in kürzester Zeit.

Mehrheitlich werden die Haltung und Handlungen Israels kritisch betrachtet und – aktuell – die Palästinenser als Opfer. Die Argumente kommen grossteils aus durchaus positiven Gesinnungen, jedoch überwiegend von politischem und historischem Unwissen geprägt. Selten sind Europäer empathisch, wenn es um Israel geht.  Schliesse ich aus den meisten Meldungen und aus der veröffentlichten Meinung auch der Politiker, wäre sicherlich fast jeder Europäer bereit, sich ständig aus einem Nachbarland Selbstmordattentäter schicken und Raketen auf die Häuser schiessen zu lassen, ohne Grenzabsperrungen und gar Verkehrskontrollen auf Wasser-, Luft,- und Landwegen zu fordern.

Grenzüberschreitende Kriminalität ist da bei weitem schlimmer, auch die Bedrohung von Arbeitsplätzen aus dem Osten – ja, da rechtfertigen sich Wünsche nach Neuaufbau des Stacheldrahtes und Grenzeinsatz des österreichischen Heeres an den Ostgrenzen.  Aber Raketen und Bomben? Nein, das kann doch kein Argument sein für Grenzsperren.

Ich weiss auch nicht, wie begrenzt Menschen guter Gesinnung sein müssen, welche nicht erkennen, wes Geistes Kinder jene sind, welche sich groß als Hilfesteller darstellen für Palästina: Linke Kommunisten, Radikale, Sozialisten, etc.etc.

Es sind dieselben, welche die DDR retten wollten, für die Friedensbewegung in Zeiten des Kalten Krieges einsetzten, heute die Freunde Nordkoreas, des Irans, Kubas und Hugo Chavez‘. Nachdem die Sowjetunion als grosse Macht des Friedens und der Gerechtigkeit und der Gulags nicht mehr existiert, sind es heute die demokratischen, aufgeklärten, hochethischen, nur den Frieden wollenden, frauenfördernden, Hände abhackenden, Zwangsehen verordnenden, Ehrenmorde zulassenden, Frauenverätzungen duldenden, Kirchen verbietenden, Bibeln verbrennenden, Christen verfolgenden, Konvertiten hinrichtenden islamischen Länder, welche den besonderen Schutz, die besondere Unterstützung und Propaganda der Menschen guten Willens verdienen.

Es soll jeder selbst beurteilen, warum diese Geister gerade diesen Ländern und Ideologien mit einer besonderen  Toleranz und Unterwürfigkeit begegnen. Im Inland ist dieser Geist der Geist des Feminismus, der Kindermorde und des Atheismus. Wendet sich dieser Geist nach Osten, wird er zum Geist der Burkas und der Frauenunterdrückung, der religiösen Machtausübung und der Raketen.

Ich möchte das nicht jedem unterstellen, welcher mangels besserem Wissen die Sache der Hamas und des Iran unterstützt, möchte aber doch anmahnen, zu prüfen, welche Wertorientierung der Welt Besseres gebracht hat. Dass wir hier in Europa (immer eingeschränkter) noch unsere Meinung artikulieren können, ist nicht das Ergebnis des Marxismus, des Nationalsozialismus oder des Islamismus. Hinter diesen Ideologien steht EIN Geist, kein Geist des Guten.

Dazu interessante Kommentare und Beiträge:

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=494850

http://www.aish.com/jw/me/95501584.html

http://www.youtube.com/watch?v=ZweiTl6spJc&feature=player_embedded



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5 responses

14 06 2010
Felizitas Küble

Als ständige Autorin des israelischen Nachrichtenportals „European Info Press“ (www.eip-news.com/) und Leiterin des katholischen KOMM-MIT-Verlags befasse ich mich ebenfalls eingehend mit der Berichterstattung diverser Medien zu Israel.
Ihre Beobachtungen in diesem Artikel teile ich, wobei zudem auffällt, daß sich linke und ultararechte Kreise in ihrem Israelhaß einig sind, wenngleich sie sich sonst bekämpfen.
Am ehesten kann sich Israel noch auf das bürgerlich-konservative Lager in Deutschland verlassen – sowie auf die Evangelikalen. Das zeigte sich auch bei der gestrigen Pro-Israel-Demonstration in Köln, wobei zwei CDU-Politiker als Redner sprachen. Dr. Gerster, der Präsident der DIG (Deutsch-israelischen Gesellschaft) kommt ebenfalls aus der CDU.
Am israelfeindlichsten sind auf parlamentarischer Ebene die Grünen, Linken und die FDP.

20 06 2010
Alwis

Ohne Gerechtigkeit – kein Frieden.
Ohne Geschichtskenntnis – kein Verständnis.

Was ist geschehen?
Nach meinem Wissensstand dieses:

Nach dem 2. Weltkrieg haben die führenden Mächte den Juden erlaubt, in Palästina einen Staat errichten zu lassen.
Jüdische Terroristen (ja, wir müssen sie so nennen) haben einen Teil der Einwohner Palästinas aus ihren Dörfern vertrieben, dabei auch viele davon ermordet. Das war eindeutig unrechtmäßiger Landraub und gegen jedes Menschenrecht.

Ein Teil dieser Vertriebenen hat mit Gegengewalt geantwortet und tut das bis heute. Dieser Weg wird keinen Erfolg haben, alleine schon wegen der gewaltigen Militärmacht Israels.

Der Landraub dauert an.
Die Siedlungspolitik im Westjordanland ist international illegal, wird aber von Israel weiterhin vorangetrieben.

Zur Unterstützung der Linken für die Sache der Hamas:
Die Linken nehmen sich dieser Sache ähnlich an wie der Anliegen der Grünen, weil sie hier einen Hebel für ihre politischen Ziele sehen.
Und bei den Grünen hat das ja funktioniert. Aus einer bürgerlichen und eigentlich konservativen Bewegung (Bewahrung der Natur…) haben sie eine gesellschaftspolitisch linksextreme Bewegung gemacht.

Meine Beurteilung:
Nur auf der Grundlage der Gerechtigkeit und mit einer gewaltigen Anstrengung zur Versöhung auf beiden Seiten kann ein friedliches Miteinander gelingen.
Das aber sehe ich als völlig unrealistische Hoffnung.
Daher wird der ungerechte Zustand andauern bzw. noch verstärkt werden und auch das Blutvergießen weitergehen – leider.

Und die vertriebenen arabischen Bewohner Palästinas sind nicht so vernünftig wie die ca. 15 Millionen nach dem 2. Weltkrieg aus den Ostgebieten vertriebenen Deutschen.

20 06 2010
simolnar

….. Ihre Sicht zeugt einfach von vollkommenem Unwissen über die historischen Fakten, manipuliert aus der gemeinschaftlich faschistoid-marxistisch-nihilistischen Medien“vielfalt“, gefüttert von unseren Eltern und Eltern-Eltern.

Die Frage ist, wo Sie Ihre Informationsquellen beziehen.

Die weitere Frage ist, ob Sie wirklich glauben, vom Marxismus, Nihilismus, Islamismus, von Erdogan, Hamas, Ahmadinejad, Saudi-Arabien, ….. die Reihe lässt sich nahezu unbegrenzt fortsetzen – irgendetwas für die Verbesserung der Lebenssituation ihrer eigenen Bevölkerung zu erwarten ist, mit und ohne Existenz Israels.

Wie auch immer, es ist letztlich die Frage, wo unser Herz schlägt.

Ihr Kommentar ist die realisierte Verbrüderung der Linken und der Faschisten inklusive der Islamisten, im gemeinsamen Ziel der Vernichtung des Judentums und Israels. Über die Konsequenzen gibt es Bücher, hier nur ein – heute erschienener – Artikel:

http://www.aish.com/jw/me/96745634.html

22 06 2010
Alwis/Siwla

An simolnar:

Warum gehen Sie nicht auf meine Argumente ein?
Warum stellen Sie mich so unwissend und ideologisch fehlgeleitet dar?
Wollen Sie mich unbedingt zum Feind machen?
Ich kann Ihnen versichern, das wird Ihnen nicht gelingen!

Wie Sie aus meinen Artikeln sehen können, bin ich sicher der Letzte, der etwas mit totalitärer Gesinnung am Hut hat. Ich verabscheue den marxistischen Totalitarismus genauso wie den nationalsozialistischen.
Ebenso verabscheue ich auch den Totalitarismus, der sich über die EU-Institutionen in unseren Ländern breitmacht.

Weiters bin ich der Ansicht, daß auch arabische Bewohner Palästinas Menschen sind.
Auch Israelis haben sich an die allgemeinen Menschenrechte und an internationales Recht zu halten.

Und schließlich:
Die Hl. Schrift des Alten Bundes ist kein Grundbuch.

29 07 2010
herzberge

Israel hat im östlichen Mittelmeer grosse Erdgasvorkommen entdeckt!!!!!

**** Gas heizt Nahost-Konflikt neu an ****

Israel hat im östlichen Mittelmeer grosse Erdgasvorkommen entdeckt. Der Libanon macht dem Nachbarland den Anspruch streitig, die Hizbollah droht, diesen mit Gewalt durchzusetzen.

Es gibt eine alte jüdische Klage: 40 Jahre lang hat uns Moses durch die Wüste geführt – zum einzigen Ort im Nahen Osten ohne Öl. Der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri sieht das heute etwas anders. Er klagt, Israel präsentiere sich demnächst als neues «Öl-Emirat».

Amerikanische Firmen beteiligt

Denn zwischen den beiden Ländern bahnt sich ein Konflikt an um eine Ressource, die in dieser Gegend bisher keine Rolle spielte. Israeli haben im östlichen Mittelmeer vergangenes Jahr zwei Erdgasfelder entdeckt (Tamar und Dalit) und denken, dass ab 2012 produziert werden kann. Anfang 2010 haben sie ein weiteres Feld entdeckt, sechsmal die Grösse von Tel Aviv, und ihm den Namen Leviathan gegeben. An der Erschliessung der Vorkommen arbeitet ein amerikanisch-israelisches Firmenkonsortium.

weiterlesen….

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Gas-heizt-NahostKonflikt-neu-an-/story/16400445

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