Die Rolle der Türkei

25 06 2010

Daniel Pipes schrieb einen sehr interessanten Kommentar über die Entwicklung und die aktuelle Rolle der Türkei.

Lesen Sie unter: http://de.danielpipes.org/8533/islamistische-tuerkei


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2 responses

4 07 2010
Alwis

Richtigstellung einer falschen Behauptung im Beitrag, auf den hingewiesen wird:
Über Atatürk schreibt Daniel Pipes in der National Review am 8. Juni 10:
„Obwohl die Türkei zu fast 100 Prozent muslimisch ist, bestand er auf einem rein säkularen Staat. “

Tatsächlich lebten lt. Wikipedia im anatolischen Teil der damaligen Türkei Ende des 19. Jahrhunderts noch mehr als zwei Millionen Christen, also machten sie ein Viertel der Bevölkerung auf dem Gebiet der heutigen Türkei aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_der_T%C3%BCrkei

Dann kam 1915 der Völkermord an den christlichen Armeniern (bis zu 1,5 Mio fielen ihm zum Opfer).
1922-23 wurden 1,250.000 Griechen gegen Türken aus Griechenland ausgetauscht.

Also war die Türkei zur Zeit Atatürks bei weitem nicht rein muslimisch.
Der Anteil der Christen ging seit der Gründung der modernen Türkei unter Atatürk durch ständige Unterdrückung auf heute 0,2% der Bevölkerung zurück.

Ausblick auf Europa:
################
Wenn die Türken die bestimmende Bevölkerungsgruppe in Österreich und Deutschland werden sollten, und das könnte in einigen Jahrzehnten bei Fortschreibung des Trends aus den vergangenen 30 Jahren leicht der Fall sein, dann kann es uns europäischen Christen ähnlich gehen wie den Christen in der Türkei.

28 07 2010
herzberge

Ahmadinedschad: USA werden zwei Nahost-Kriege beginnen

US/EU-Politik „lächerlich“

[Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad] Die USA werden nach Ansicht des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinedschad innerhalb der nächsten drei Monate zwei Kriege im Nahen Osten beginnen. Das erklärte er am Dienstag gegenüber dem englischsprachigen Press-TV, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Die USA verfolgten damit zwei Ziele, so der Präsident.

„Zuallererst wollen sie den Fortschritt und die Entwicklung des Iran behindern, denn sie lehnen unser Wachstum ab, und zweitens wollen sie das zionistische Regime retten, weil es eine Einbahnstraße erreicht hat und die Zionisten glauben, dass sie durch eine militärische Konfrontation gerettet werden“, sagte er mit Blick auf Israel.

Der Iran werde nur dann weiter über sein Atomprogramm verhandeln, wenn auch das israelische Nukleararsenal zum Gesprächsgegenstand werde. Bereits am Montagabend hatte Ahmadinedschad die Bemühungen der USA und der EU, sein Land wirtschaftlich zu isolieren, in den amerikanischen CBS News als „lächerlich“ bezeichnet. Verschärfte Sanktionen würden auf diese Länder selbst zurück fallen.

Nach den USA hatten auch die EU und Kanada am Montag Sanktionspakete gegen das Mullah-Regime in Teheran verabschiedet, die über die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen weit hinausgehen. Sie betreffen den iranischen Außenhandel, den Banken- und Energiesektor. Nachdem die russische Regierung am Montag zunächst die neuen Sanktionen verbal unterstützt hatte, kritisierte Moskau am Dienstag die Strafmaßnahmen als „inakzeptabel“ , da sie eine diplomatische Lösung gefährdeten und „Geringschätzung“ gegenüber den UN-Sanktionen ausdrückten.

(ICEJ)

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