Die 10 Gebote – Das fünfte Gebot

6 08 2010

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!

Dies ist nicht nur ein Gebot, sondern auch ein Versprechen an uns. Wer seine Eltern ehrt, darf mit einem langen Leben rechnen. Ich werde mich mehr auf das Gebot des Ehrens konzentrieren.

Die derzeitige Gesellschaft macht es leider vielen Kindern nicht leicht, die Eltern ehren zu können, da in vielen Fällen die leiblichen Elternteile nicht mehr zusammenleben. Genügt es in diesem Fall die allein erziehende Mutter oder den Vater allein zu ehren?

Weiters entwickelt sich die Gesellschaft immer liberaler, in der Ehrerbietung kein hoher Wert ist. In vielen Familien sind Kinder sehr früh auf sich gestellt, Anstatt Gehorsam und Respekt lernen man heute „Selbstbestimmung“ und Rechte, die sogar behördlich erzwungen werden.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass Kinder vielen anderen Autoritäten wie Kindergärtner, Lehrer, Sozialarbeitern oder Erziehern ausgesetzt sind.

Solche Entwicklungen zeigen klarerweise auf eine Distanzierung zu Gott mit einer Zerstörung des biblischen Familienideals.

In meiner eigenen Verwandtschaft wurden zwei Kinder im Alter von 5 und 8 Jahren durch die Behörden ihrem obsorgepflichtigem Vater entzogen und dem Jugendamt zur Bobachtung überantwortet, weil die enttäuscht geschiedene  Mutter Anzeige erstattete. Sie gab an, der Vater misshandle angeblich die Kinder. Die Behörde stellte zwar keine Misshandlungen fest, musst aber dennoch wegen der Anzeige agieren. Sie stellte aber fest, dass ein Kind problematisch sei, worum es dem Vater bis heute nicht zurückgegeben wurde. Wen wundert es bitte, dass solche Kinder problematisch aufwachsen? Was aber sollten die Behörden hier besser machen?

Können Sie mir beantworten, wie man angesichts solcher chaotischer Verhältnisse Kindern lehren soll, die Eltern zu achten und zu ehren, angesichts der Intrigen und Lügen mit denen sich solche Elternteile begegnen?

Was ich damit zeigen will ist, dass auch der Staat heute aktiv an der Entehrung mitarbeitet. Wir brauchen eine dringende Rückkehr zu gottgegebenen Werten, denn es steht geschrieben, dass sich Gott an den Kindern derer rächt, die Gott hassen (siehe 2. Gebot).

Wir sind also an dieser Misere in erster Linie als versagende Eltern selbst schuld und sollten die Verantwortung vor Gott übernehmen um solche Fehlentwicklungen zu stoppen!


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6 responses

6 08 2010
herzberge

Sie haben absolut recht! In der geschilderten Situation scheint es schier unmöglich, dass die Kinder auch „Werte“ mitbekommen für´s Leben. Aber!!! Bei GOtt ist nichts unmöglich! GOtt kann es fügen, dass diese Kinder mit einem echten Gläubigen in Berührung kommen, der ihnen vom Evangelium erzählt. Sie werden es umso froher annehmen, da sie ja selbst furchtbar unter der Sünde leiden. Den Jesus ist gekommen um zu retten was verloren ist! Beten sie für diese armen Kinder und auch für die irregegangenen Eltern. Flehen sie zu GOtt, dass er sich erbarmt und die Kinder wie die Eltern zu sich „zieht“. Dass sie FRAGEN nach GOtt… Nach dem WOHER – WOZU – WOHIN ? ! Dass ER einen echten Christen zu ihnen sendet, der ihnen die frohmachende Botschaft vom Kreuz näherbringt. Besorgen sie eine Kinderbibel und bringen sie sie den Kindern. Lesen sie mit ihnen. Schenken sie den Kindern ihre Ziet (Liebe). DAS will der HErr von uns! Alles andere macht ER! GOtt segne sie!

7 08 2010
Carolus

Zu Viertes/Fünftes Gebot: Ich dachte zunächst schon, ich hätte eine Dekalogreform verschlafen, doch ein Blick in die Wikipedia belehrte mich eines anderen: Nur Katholiken und Lutheraner zählen das Gebot, Vater und Mutter zu ehren, als viertes, Juden und die anderen christlichen Konfessionen zählen es als fünftes.

7 08 2010
jeremia2000

ja, korrekt – eine etwas genauere Erklärung steht in meinem Artikel „Das zweite Gebot“

LG Jeremia

10 08 2010
Alwis

Die Grundsätze und die Voraussetzungen für dauerhaftes und schließlich ewiges Glück sind klar.
Die Mißachtung der Grundsätze führt ins Unglück.

Aber was raten im Einzelfall?
Warum sind die beiden geschieden, die Frau „enttäuscht geschieden“?
Wäre nicht Versöhnung geboten gewesen, vielleicht sogar möglich?

10 08 2010
jeremia2000

Danke für die Anteilnahme – aber ich brauche hier keine Eheberatung (der Fall ist längst gelaufen), sondern gute Kommentare zu:

– Wie erzieht heute man Kinder, dass sie Vater und Mutter ehren?
– Wie gehen wir selbst als Erwachsene heute mit unseren (noch lebenden) Eltern um?

LG Jeremia

17 08 2010
Buchautor

Das Buchprojekt „Die Familie und ihrer Zerstörer“ beschäftigt sich genau mit diesen Themen: Familienzerstörung, die Rolle des Staates und der Politik, Jugendamt, Feminismus, Sorgerecht, Kampf ums Kind, etc.

Die
Familie
und
ihre
Zerstörer
.net

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