Definitionsgeschacher um die „sexuelle Identität“

10 08 2010

Die Befürworter zur Ergänzung der Grundrechte sprechen davon, auch die Verteidiger von mehr Zugeständnissen von Homosexuellen – und nicht zuletzt die, die im Mainstream die Unterscheidung der Geschlechter so ganz vergessen haben: Die „sexuelle Identität“ ist in aller Munde.

Den Schutz dergleichen fordern Anhänger einer Verfassungserweiterung, wonach eine Diskriminierung von Menschen nicht nur aufgrund der Religionszugehörigkeit, bei Behinderung oder der Herkunft – sondern eben auch wegen der „sexuellen Identität“ ausgeschlossen sein soll. Das Anliegen klingt nachvollziehbar, kein Mensch soll ausgegrenzt werden.

Und doch verfolgen die Unterstützer des Anliegens offenkundig etwas völlig Anderes, als sie schlussendlich zum Besten geben: Menschen mit homosexuellen Neigungen, aber auch Bi- und Transsexuelle sollen nicht benachteiligt – und ihre „sexuelle Identität“ geschützt werden.

Schon allein aufgrund des einfachen Wortverständnisses muss es hier schnell Einspruch geben: Eine sexuelle Identität, ja, die gibt es. Ich bin ein Mann, meine Mutter ist eine Frau. Männlich und weiblich – so schwierig, wie es sich manch ein Wortneuschöpfer oder jemand, der Umstände in ganz besondere Sprachhülsen packen möchte, schlussendlich macht, ist es dann wirklich nicht.

Es scheint wenig sinnvoll, ins Grundgesetz eine Formulierung einzubringen, die letztlich nichts Anderes besagt, als dass Männer in ihrem Mannsein und Frauen in ihrem Frausein nicht diskriminiert werden dürfen. Meine Identität, mein sexuelles Sein – ja, der einzige in die Diskussion eingebrachte Umstand, die Transsexualität, kann hier als wirklich schützenswert gelten. Wenn Menschen sich unsicher sind, ob sie im „falschen“ Körper leben, dann ist dies eine unheimlich seelische Belastung. Hier jegliche Diskriminierung zu vermeiden, muss oberstes Ziel sein.

Aber: Homosexualität, Bisexualität – nein, mit meiner eigenen sexuellen Identität kann das nichts zu tun haben. Irreführend und polemisierend, so könnte man das beschreiben, was mit einer Begrifflichkeit passiert, die eigentlich so klar verständlich sein dürfte. Meine Identität, so, wie ich mich fühle, wie ich bin, womit ich mich gleichsetze, das ist in den allermeisten Fällen die klare Zuordnung: ich bin männlich – oder eben weiblich.

In Zeiten, in denen Männer Männer offen lieben und auch Frauen Frauen unbekümmert begehren, da stellt sich die Frage nach sexueller Präferenz und Neigung. Scheinbar sind aber diese Ausdrücke an sich bereits diskriminierend, fährt man doch lieber mit „Identitäten“ auf, um damit der Dringlichkeit der offenbar so ungerechten Benachteiligung Ausdruck zu verleihen. Niemand denkt wirklich über den Sinn dessen nach, was er publiziert und fordert.

Und gleichzeitig scheint unklar: Wie wichtig ist der Schutz vor Diskriminierung von homosexuell ausgerichteten Menschen wirklich? Wie groß sind die Nachteile? Und trägt nicht auch die gesellschaftliche Entwicklung, ja, das Verhalten vieler Homosexuellenverbände selbst auch dazu bei, dass sexuelle Neigungen ein öffentliches Thema werden? Ist es notwendig, dass mein Arbeitgeber darüber Bescheid weiß, ob ich Männer oder Frauen liebe? Ändert dies meine Einstellungen, meine Ausgangslage, meine Leistungsfähigkeit – wie es beispielsweise eine Behinderung tut? Nein, ich denke nicht. Es gibt wenig Gründe, weshalb hier eine Diskussion nötig sein soll. Wer verantwortlich mit dem umgeht, was niemanden zu interessieren hätte, steht vor keinerlei Herausforderung, einen Schutz für seine sexuelle Neigung einzufordern.

Eine persönliche und intime Angelegenheit wie die sexuelle Präferenz hätte keinen Grund, überhaupt in eine Diskussion über Schutz vor Diskriminierung zu geraten, wenn sie nicht aus dem privaten Umfeld herausgelöst worden wäre. Mit Paraden und Protesten scheint es nahezu eine sich aufdrängende Vermutung, dass man die Thematik zwanghaft publik machen wollte, um schlussendlich Hilfe gegen Ausgrenzung herbeirufen zu können.

Niemand muss sich bei uns für seine sexuelle Identität schämen – und auch die sexuelle Präferenz und Neigung müssten nicht in eine grenzenlose Debatte hineingezogen werden, wenn diejenigen, die Wert auf den Schutz vor Diskriminierung legen, Homosexuelle und Bisexuelle selbst, respektvoll und würdig mit sich und dem eigenen Privatleben umgehen würden.

von Dennis Riehle


Aktionen

Information

3 responses

17 08 2010
Buchautor

Zum Thema:

Exkurs zur Abgrenzung der Familie von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften

http://www.dfuiz.net/anhaenge/exkurse/lebensgemeinschaften.html

17 08 2010
herzberge

Homos auf dem Vormarsch

(staatliche Verordnung zur Sünde)

Es kommen immer schlimmere Zeiten herauf… schauen wir doch mal über die „Pseudogrenze“ nach Deutschland… welch Abgrund sich da auftut…!!!:

Im Jahr 2012 wollen sich die evangelischen Landeskirchen Nordelbien, Mecklenburg und Pommern zur „Nordkirche“ zusammenschließen. In den verbleibenden zwei Jahren wird u.a. ihr „theologisches Profil“ bezüglich gelebter Homosexualität diskutiert:

Bereits in den 90er Jahren hatte das evangelische Bischofskollegium beschlossen, homosexuelle Pfarrer zu ordinieren und sog. Segnungsgottesdienste homosexueller Partnerschaften zu gestatten.

In Nordelbien ist das Zusammenleben homosexueller Pfarrer mit ihren Partnern im Pfarrhaus bereits selbstverständlich.

Pommerns Bischof Hans-Jürgen Abromeit lehnt zwar Segnungen von Homosexuellen ab, ist aber „offen“ für das theologische Profil der „Nordkirche“.

Dieses ist eindeutig anti-biblisch:

„Du darfst einem Manne nicht beiwohnen, wie man einem Weibe beiwohnt; das wäre ein Greuel!“ – eine Tod-Sünde! (3. Buch Moses 18,22 und 29).

„Deshalb überließ sie GOTT den schimpflichsten Leidenschaften. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in ihrer Begierde gegeneinander: Männer trieben mit Männern Unzucht und empfingen so den gebührenden Lohn… Sie kennen wohl GOTTES Satzung, daß alle, die solches tun, den (ewigen) Tod verdienen; dennoch verüben sie es nicht nur selbst, sondern spenden noch denen Beifall, die so handeln“ (Röm 1,24ff).

Heute würde der Apostel Paulus wohl noch hinzufügen: Und fördern diese Tod-Sünde durch gesetzliche Maßnahmen:

Im Februar 2010 beschloß der Berliner Senat ein „Maßnahmepaket zur Bekämpfung von Homophobie – Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Zu diesem Maßnahmepaket gehören u.a.:

1. ‑Die Aufforderung zu einer Bundesrats-Initiative „Wiedergutmachung von gesetzlichem Un­recht“, d.h. Männer, die aufgrund des Paragraphen 175 STGB verurteilt wurden, sollen rehabilitiert werden „und eine angemessene Entschädigung erhalten“.

2. ‑In der Lehrerausbildung soll der „Umgang mit sexueller Vielfalt und Diversity“ als Pflichtfach eingeführt werden. In allen Schulstufen sollen „Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, bi-, trans- und intergeschlechtlichen Personen wahrgenommen, abgebaut und präventiv verhindert werden“.

3. ‑„Thematische Elternabende sollen für das Thema lesbisch/schwule Jugendliche sensibilisieren und Ängste bei Eltern abbauen“.

4. ‑Die Berliner Abgeordneten sollen die Homo-Ideologie „bei jeder geeigneten Gelegenheit im städtischen bis hin zum internationalen Rahmen nachdrücklich öffentlich vertreten“.

5. ‑„Bei der Benennung von öffentlichen Gebäuden, Grün- und Sportanlagen, Kindergärten und Schulen“ sollen Vertreter der „Lesben- und Schwulenbewegung und andere wichtige schwule, lesbische und transidente Persönlichkeiten“ verstärkt berücksichtigt werden.

Weiter sollen „mit Plakaten, Anzeigen, Radio- und Fernsehspots, Broschüren, Flyern und Aufklebern die Angehörigen der verschiedenen Ber­liner Migrant/innen-Communities gezielt angesprochen und für Re­spekt gegenüber Lesben, Schwu­len, trans- und intergeschlechtlichen Personen geworben wer­den“.

Quelle:
http://www.christliche-mitte.de/index.php?limitstart=32

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Homosexualität

In einer gezielten Desinformationskampagne verbreiten Homosexuelle – unter ihnen Ärzte, Psychologen, Biologen und Politiker – scheinwissenschaftliche Behauptungen, die von seriösen wissenschaftlichen Forschungen längst widerlegt sind:

Die Behauptung, Homosexualität sei angeboren, Veranlagung und genetisch bedingt, ist falsch.
Es gibt kein Homo-Gen. Homosexualität ist daher auch nicht „eine natürliche Variante der Sexualität“.

Die wissenschaftliche Forschung beweist, daß Homos weder in hormoneller noch anderer physischer Hinsicht abweichen von gesunden Menschen. Nach biologischer Erkenntnis handelt es sich bei der Homosexualität um eine Krankheit, da sie
die Lebens- und Arterhaltungsfunktionen stört. Auch nach psychologischer Erkenntnis ist Homosexualität eine Krankheit, und zwar eine erworbene Sexualneurose.

Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft erklärt: „Von heterosexuellen Empfindungen abweichende Gefühle, wie z.B. homosexuelle, sind nicht angeboren. Studien, die eine einseitige biologische Erklärung von Homosexualität belegen
wollten, sind bisher gescheitert und werden auch von der Homosexuellen-Lobby nicht mehr angeführt.“

Homosex ist keine Liebe

Körperlich und seelisch sind Mann und Frau so geschaffen, daß sie der Ergänzung bedürfen, um den göttlichen Auftrag auszuführen: „Mehret euch!“ Sie sind hälftig angelegt. Homosexuelle Beziehungen sind ohne diese natürliche Zuordnung auf das eigene Geschlecht gerichtet und können die Aufgabe der Arterhaltung nicht erfüllen. Sie sind naturwidrige Trieb- Verirrung.´Homosexuelle spüren, daß ihr gleichgeschlechtliches Begehren unvereinbar ist mit moralischer Reinheit. Viele sprechen es nach sexuellen Kontakten aus: Sie empfinden Abscheu vor sich selber.
Sexuelle Lust, die für sich selbst gesucht wird, löst negative Gefühle aus. Homos sind deshalb unglückliche und ruhelose Menschen, denen die Einsicht aber oft fehlt. Bei der sog. homosexuellen Liebe handelt es sich um einen egozentrischen Mißbrauch des Partners, um Selbstbefriedigung am Partner.

Homos haben mehr als 6 Millionen Aids-Tote zu verantworten, die sie ihrer widernatürlichen Lustbefriedigung geopfert haben. Laut Statistik der Schwulen-Presse zerbrechen 94% der „Homo-Ehen“ im ersten halben Jahr. Es entwickelt sich in der Regel eine pathologische Sex-Sucht, eine Hypersexualität in der ständigen Suche nach neuen Partnern und damit eine Versklavung an den naturwidrigen Sex-Trieb.

Homosexualität ist heilbar

Therapeutische Erfolge von Psychologen und Seelsorgern und Publikationen der „Ex-Gay-Bewegung“ (Ex-Homos) beweisen, daß Homosexualität heilbar ist – die Bereitschaft, sich radikal zu ändern, vorausgesetzt. Homosexualität als unheilbar zu proklamieren, ist gezielte Desinformation und zutiefst unchristlich, da jedem Menschen von GOTT die notwendigen Gnaden geschenkt werden, sündhafte Neigungen zu überwinden, wenn er darum bittet.

Hilfe zur Selbsthilfe bietet z.B. das Taschenbuch „Selbsttherapie von Homosexualität“ des Psychologen Dr. G. van den Aardweg, Hänssler- Verlag, 71087
Holzgerlingen.

Homosexualität im Urteil der Bibel

Unmißverständlich und streng verurteilt die Bibel die widernatürliche Praxis der Homosexualität: Der Alte Bund, in dem das auserwählte Volk vor Glaubensabfall und Zersetzung bewahrt werden sollte, schreibt für diese Verirrung die Todesstrafe vor: Du darfst einem Manne nicht beiwohnen, wie man einem Weibe beiwohnt; das wäre ein Greuel. (…) Personen, die solche Greueltaten verüben, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes (3. Buch Moses 18, 22 u. 29). Wohnt ein Mann seinesgleichen wie einem Weibe bei, so haben beide Abscheuliches getan; sie sollen des Todes sterben; Blutschuld belastet sie (3. Buch Moses 20,13). Und GOTT selber vollzieht die Todesstrafe an den Laster-Städten Sodom und Gomorra:
Da ließ der HERR auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer vom Himmel herabregnen und vernichtete von Grund auf jene Städte, die ganze Umgebung, alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden wuchs. (…) Abraham begab sich in der Morgenfrühe zu dem Orte, wo er vor dem HERRN gestanden hatte. Er blickte nach Sodom und Gomorra aus und schaute auf das ganze Gefilde jenes Landes, und siehe, Rauch stieg aus dem Erdboden wie der Rauch eines Schmelzofens
(Genesis 18,20 und 19. Kapitel). Nur Lot und seine Familie blieben verschont, weil sie das widernatürliche Treiben verurteilt hatten.

Die Apostel Petrus und Judas Thaddäus geben eine tiefgründige Erklärung über die StrafeGOTTES: Die Städte Sodom und Gomorra ließ GOTT in Asche sinken und verurteilte sie zum Untergang, zum warnenden Beispiel für solche, die sich künftig der Gottlosigkeit ergeben würden; den gerechten Lot aber, der unter dem ausschweifenden Gehabe der Ruchlosen zu leiden hatte, errettete Er, denn dieser Gerechte, der mitten unter ihnen wohnte, mußte Tag für Tag ihr gesetzeswidriges
Tun sehen und hören, und das quälte den gerechten Mann Tag für Tag. So weiß der HERR die Frommen aus der Prüfung zu befreien, die Ungerechten aber läßt er zur Züchtigung auf den Tagdes Gerichtes verwahren (2. Petrusbrief 2, 6-9).
So müssen auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, weil sie sich ähnlich wie jene einem unzüchtig-widernatürlichen Treiben ergeben hatten, als warnendes Beispiel im ewigen Feuer büßen (Brief des Apostels Judas Thaddäus 7).

Und der Völkerapostel Paulus bekräftigt: Deshalb überließ sie GOTT den schimpflichsten Leidenschaften. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben auch die Männer den
natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in ihrer Begierde gegeneinander: Männer trieben mit Männern Unzucht und empfingen so den gebührenden Lohn für ihre Verirrung (…) Sie kennen wohl GOTTES Satzung, daß alle, die solches tun, den Tod verdienen; dennoch verüben sie es nicht nur selbst, sondern spenden noch denen Beifall, die so handeln (Römerbrief 1, 24-32).

Täuschet euch nicht, weder Unzüchtige noch Ehebrecher, noch die, die sich zur Knabenliebe hergeben oder sie üben, werden das Reich erhalten (1. Korintherbrief 6,9).

Quelle:
http://www.christliche-mitte.de/index.php?option=com_rokdownloads&view=file&Itemid=30&id=21:wissenschaftliche-erkenntnisse-zur-homosexualitaet

19 08 2010
herzberge

Man kann dieses Problem auch ganz einfach und „tolerant“ lösen: gebt den Schwuli´s (besonders den frisch getrauten :-)) einfach eine Sozialwohnung in den Wohngegenden der Musels und umgekehrt. Ich denke, damit hat sich dann einiges von selbst erledigt. Ghetto frisst Gegenghetto auf!!! (wie wäre es mirt Ottakring zum Beginn?) Toleranz und Antidiskriminierung kann dann von diesen beiden Seiten bis ins Extreme praktiziert werden. Liebet einander! Man sollte das dem „Häupl“ vorschlagen… dem gehen eh bald die Propagana-Ideen aus…. „Homosex“ beim Ruf des Muezzin…“ bitte dabei aber in die richtige Richtung „beugen“ ….

Oh du lieber Augustin, Augustin, Augustin….(..) alles ist (..)….

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