Depression – Ursache in der frühen Kindheit

15 09 2010

Neue Studie bestätigt Zusammenhang
von frühkindlichem Stress
und späterer Depression.

Laut Berliner Zeitung gibt der Freiburger
Psychosomatik-Professor Joachim Bauer zu bedenken:
„Ein Staat, der Eltern nicht ausreichende Möglichkeiten einräumt,
sich in der frühen Lebensphase ihrer Kinder intensiv
um diese zu kümmern, zahlt später einen hohen Preis.

– in Form einer Zunahme psychischer, insbesondere depressiver Störungen und anderer Stresskrankheiten.“

Immer wieder weisen die Wissenschaftler mit immer neueren Methoden auf erforschte Tatsachen hin, die uns allen eigentlich längst bekannt sind. „Dass Belastungen in der frühen Kindheit das Risiko erhöhen, an schweren Depressionen und Angststörungen zu erkranken, ist seit langer Zeit auch beim Menschen bekannt.“ Früh erlittene schwere Belastung kann die Entwicklung krankmachender Prozesse einleiten, die sich später in Angsterkrankungen und Depressionen manifestieren. So steht es selbst in der Zusammenfassung der neu veröffentlichten Studie.

Weiter im Original auf familyfair


Siehe auch hier:

Kinder brauchen Nestwärme – und vor allem Zeit

Mütter und Väter, wehrt euch um eure Kinder!


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2 responses

16 09 2010
nora

Diese „Studie“ ergänze ich… aus der Praxis für die Praxis:

Depression hat viel, seeeeeeeeeeeeeeeeehr viel mit Ernährung zu tun… so gesehen, wenn von Kindesbeinen an Junk Food eingemüllt wird… dann hat die kindliche Verwahrlosung auch Auswirkungen auf das spätere Wohlbefinden. Es ist ERWIESEN, dass gesunde Ernährung einen Mega-Unterschied auf die psychische Verfassung eines Menschen macht… Es ist nun einmal unerlässlich für das optimale „Funktionieren“ der körperlichen Vorgänge, dass wir „richtig tanken !“.

Da ich Ernährungsberaterin bin habe ich eine entsprechend jahrelange Erfahrung und arbeite mit Menschen die die unterschiedlichsten Problemstellungen haben. Depressionen sind im Vormarsch… so wie die Junk Food – Ketten mehr werden. Viele Frauen kochen nicht mehr… und wenn, dann die Fertigkost aus dem Tiefkühlregal. Jeder kann selbst beim nächsten „Super“marktbesuch die Probe auf´s Exempel“ machen und mit Interesse die Einkaufswagen in der Schlange vor der Kassa begutachten. Auch das Verhalten der Konsumenten in diesen Massenmärkten… kaum einer LIEST was er kauft… wenn dann meistens nur das Preisschild. Gekauft wird am meisten was zuvor im TV konsumiert wurde… Würden mehr Leute statt Fernsehen sich mit gesunder Ernährung beschäftigen, würde am nächsten Tag der Einkaufswagen sehr kümmerlich und schmal sein. Und man würde viel mehr Menschen z.B. auf den Bauernmärkten sehen. DAS ist sehr lieblos!!! Wer seine Familie nur aus dem Supermarkt versorgt und die Kids Junk Food müllen lässt… tja… der wird wohl oder übel mit (u.a.) auch pschychischen Problemen rechnen müssen. Mit weniger Stress-Resistenz, Immunschwäche, Diabetes, Süchten, Allergien, Übergewicht, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs… und, und und… die ganze „Menukartean aktuellen zeitgemäßen Erkrankungen“ rauf und runter die wir alle hinlänglich kennen. Nutzniesser ist die Lebensmittellobby und die Pharmaindustire, welche sage und schreibe im vorigen Jahr (2009) 500 Mrd. !!! EURO G E W I N N gemacht hat!!! Also deren Interesse ist es sicher, dass hurtig weiter „Mülltonne“ gespielt wird.

Arzneimittelkonsum in rauhen Mengen ist das Interesse der Pharmalobby. Kleine Kinder werden schon „psychologisch eingestuft“ und vollgestopft mit dem schlimmsten Zeug.

Wer würde da nicht Depressionen bekommen? Und Suizid-Gedanken! ?

ZEIT ist das Zauberwort! Kinder brauchen ZEIT und LIEBE! Zusammen eine gutes Süppchen kochen, das auch gemeinschaftlich ausgelöffelt wird… DAS ist Kindererziehung pur! DABEI lässt sich wunderbar allerlei SINNVOLLES plaudern.

16 09 2010
Siwla

Danke für die Hinweise.
Ich kann das recht gut nachvollziehen.
Sich Zeit für die Kinder nehmen und das Essen selber zubereiten – das paßt gut zusammen.
Ernährung allein hilft allerdings sehr wenig.
Ich habe das selber bis zum Exzess ausprobiert – bis zum Veganismus.
Aber ich war dabei einsam, und das hat alle guten Wirkungen der Ernährung mehr als zunichte gemacht.

Bei der Kindererziehung setzen wir vor allem auf Naturnähe in jeder Hinsicht.
Und dazu gehört eben viel Zeit – Zeit, Zuwendung, Zärtlichkeit.
Siehe dazu auch meine Seite http://www.wolfmayr.org.

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