„Gender Budgeting“ ist wichtiger als „Familie“

11 10 2010

So sieht es offenbar die österreichische Bundesverfassung, denn Art. 13 Abs. 3 B-VG schreibt vor: „Bund, Länder und Gemeinden haben bei der Haushaltsführung die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern anzustreben.“ Der Wert der Familie, die Verankerung von Familie in der Bundesverfassung wurde noch immer nicht umgesetzt. Nach dem dieses Ziel mehrmals in Regierungsprogrammen verankert wurde, hat sich die jetzige Bundesregierung dieses Ziel nicht gesetzt und es ist auch nicht denkbar, dass sich SPÖ und ÖVP dafür stark machen werden.

Gender Budgeting wurde still und heimlich im Jahre 2009 in die Bundesverfassung eingefügt. Jetzt müssen sich Bund, Länder und Gemeinden daran halten und unzählige Beamte mühen sich in Arbeitskreisen und Seminaren ab, damit sie dieses realitätsferne politische Prinzip zum Leben bringen.

Gender Budgeting ist genauso wie das bekanntere Gender Mainstreaming ein sogenanntes „Top-Down-Prinzip“. Das ansonste linke Prinzip der Berücksichtigung der Basis kommt dabei nicht zur Anwendung, sondern das Gender Budgeting wird von Oben bestimmt und der Basis (in diesem Fall Ministerien, Länder, Geinden) aufoktroyiert. Es gibt verbindliche Vorgaben, die letzlich von der EU kommen, und diese müssen umgesetzt werden. Bestehende geschlechtsspezifische Unterschiede müssen erhoben und dann durch budgetäre Massnahmen geändert werden.

Alles soll dabei ohne Rücksicht auf den enormen Verwaltungsaufwand durchforstet werden: Personal, Förderungen, Soziales, Kinderbetreuung, Gesundheit, Bildung, Kultur, Einsparungsvorhaben, etc.  Überall muss erhoben werden wie das Geschlechterverhältnis in diesen Bereichen aussieht.

Dabei kommen durchaus kuriose Ergebnisse heraus. So wurde z.B. schon kritisiert, dass Gemeinden zu viel Geld in die Freiwillige Feuerwehr stecken, denn dort seien ja Männer Obleute und Mitarbeiter Das sei also nicht im Sinne des Gender Budgeting. Ob ein Feuer oder eine Katastrophe darauf Rücksicht nehmen wird?

Heraus kommt übrigens das gleiche wie immer:

  • Frauen sind weniger und in einem geringeren Ausmaß (Teilzeit) außerhäuslich berufstätig als Männer (warum das so ist bzw. ob die Mütter das vielleicht gerne so machen wird dabei nicht hinterfragt).
  • Die Kinderbetreuung muss länger und früher (auch für Kleinstkinder) angeboten werden.
  • Und in den Gremien müssten mehr Frauen sitzen.

Aktionen

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4 responses

12 10 2010
nora

Glasnost bei der Vatikanbank?

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33415/1.html

von Reinhard Jellen 07.10.2010

Das katholische Skandal-Institut steht nach der sensationellen Enthüllung
durch den Journalisten Gianluigi Nuzzi erneut wegen des Verdachts auf
Geldwäsche im Focus der Behörden
Die Vatikanbank (1) darf von der Polizei nicht durchsucht, ihre Telefone nicht
abgehört und ihre Mitarbeiter nicht verhört werden. Für sie galten bis vor
kurzer Zeit weder die Kontrollbestimmungen im Bankenverkehr noch die
internationalen Regeln zum Schutz vor Geldwäschepraktiken. Ihre Bilanzen
unterliegen striktester Geheimhaltung. Um Informationen über die Geschäfte
dieser Bank zu erlangen, muss ein Staatsanwalt ein Rechtshilfeersuchen
stellen, das in der Regel nicht gewährt wird. Ihre leitenden Mitarbeiter
genießen weitgehend Immunität. Außerdem sind ihre Kapitalerträge von der
Steuer befreit.

Aufgrund dieser Privilegien war die Vatikanbank, wie der italienische
Journalist Gianlugi Nuzzi in seinem Buch „Die Vatikan AG“ (2) darlegt,
jahrzehntelang ein Paradies für verdeckte Parteienfinanzierung,
Schmiergeldzahlungen und Geldwäsche (zum Teil im Dienste der Mafia (3)). Wie
die katholische Kirche bei den Konkordatslehrstühlen (4) hält sich die
Vatikanbank bei ihren Geschäften vornehm bedeckt und wie bei den jüngsten
Missbrauchsskandalen tut sich die religiöse Organisation trotz recht
eigenwilliger interner Aufklärungsarbeit sehr schwer, externe Ermittlungen
überhaupt zuzulassen. Es ist allerdings möglich, dass sich die Politik der
flächendeckenden Geheimhaltung nun im Zuge neuer Ermittlungen (5) gegen die
Vatikanbank ändern könnte.

Geheimarchiv geöffnet

Dieses 1887 gegründete Finanz-Institut, über dessen Gewinne unmittelbar der
jeweilig amtierende Papst bestimmt, verfügt spätestens seit 1929, als der
Vatikan von der Regierung Benito Mussolinis wegen der Enteignung von
Ländereien mit 92 Millionen Dollar entschädigt wurde über nicht
unbeträchtliche Finanzen und setzte diese Gelder bis in die jüngste
Vergangenheit, wie der Journalist Gianlugi Nuzzi in seinem Buch „Die Vatikan
AG. Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- Und Politskandale
der Kirche“ (6) umfassend enthüllte, illegal und zu politischen Zwecken ein.

Bereits die Entstehungsgeschichte des Buches besitzt die Zutaten eines
Kriminalromans: Ein ranghoher Mitarbeiter der Vatikanbank, Monsignore Renato
Dardozzi, der zu einem kleinen Kreis von Auserwählten gehörte, der an den
Geheimsitzungen der engsten päpstlichen Mitarbeiter teilnehmen durfte, hatte
testamentarisch verfügt, dass an die 4000 Dokumente, die er im Laufe seiner
Laufbahn über Geschäftspraktiken des Istituto per le Opere di Religione (IOR)
gesammelt und in einem Geheimarchiv verwahrt hatte, nach seinem Tod der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Die Nachlassverwalter, die
aus nicht unverständlichen Gründen anonym bleiben wollen haben daraufhin den
investigativen Journalisten kontaktiert, der das in einem Keller eines
entlegenen Bauernhofs im Tessin gelagerte Material in seinem Besitz nahm. Die
Dokumente sind mittlerweile auf der Website http://www.chiarelettere.it (7)
einzusehen.

Kriminelle Geldgeschäfte

Nuzzi konnte anhand der Dokumente den Hintergrund der Skandale um die
Vatikanbank, die Italien seit den späten 70er Jahren erschütterte, genau
rekonstruieren und zeigen, dass die Bank auch nach der Aufdeckung ihrer
kriminellen Machenschaften weiter gesetzwidrig verfolgte, versteckt politisch
agierte und mit großen Elan weitere Ermittlungen sabotierte.

Nuzzi zeigt in seinem Buch auf, dass 1968, als die Regierung Giovanni Leone
(8) die seinerzeit von Mussolini gewährte Dividendensteuerbefreiung rückgängig
machte und Rückstände von ca. einer Milliarde Euro fällig wurden, der damalige
Papst Paul VI. (9) die Maßnahme zu unterlaufen gedachte, indem er die
Unternehmensbeteiligungen der Bank im Ausland neben einem Geistlichen nun auch
einem italienischen Rechtsanwalt und Präsident der Banca Privata Italiana
namens Michele Sindona (10) anvertraute (der nicht nur über gute Kontakte in
die USA, sondern auch zur Mafia verfügte und später Mitglied der politischen
Geheimorganisation Propaganda Due (11) wurde), der mithelfen sollte, die
Gelder am Fiskus vorbeizuschleusen. Mit dem damaligen Präsidenten der
Vatikanbank, dem antikommunistischen Erzbischof Paul Marcincus (12) und dem
Präsidenten der Banco Ambrosiano, Roberto Calvi öffnete Sidona die Vatikanbank
für dubiose Geldgeschäften.

Verweigerte Obduktion

1978 gelangten dann nicht nur immer mehr Gerüchte über anrüchige
Finanztransaktionen und Verlustgeschäfte des Trios an die Öffentlichkeit,
sondern es verstarb auch Papst Paul VI., der diese Geschäftspraktiken billigte
und seine schützende Hand darüber hielt. Dessen Nachfolger Papst Johannes Paul
I. (13) wollte sogleich die Vatikanbank reformieren und verschiedene dort
involvierte hohe geistliche Würdenträger, von denen bekannt wurde, dass sie
Mitglieder von P2 waren, auswechseln. Daraufhin verstarb der Papst nach nur 33
Tagen im Amt. Der Vatikan verweigerte eine Obduktion der Leiche.

Aufgehängt unter der Blackfriars Bridge

Am 16. Oktober 1978 wurde nun der polnische Bischof Karol Woityla als Papst
Johannes Paul II. (14) (der später die bislang geltende Exkommunikation für
Mitglieder von Freimaurerlogen aufheben sollte) auf den Stuhl Petri gewählt.
Dieser konnte Geld, zum Beispiel für die Gewerkschaft Solidarnosc (die er mit
Finanzspritzen in der Höhe von bis zu 100 Millionen Dollar unterstützte) und
die rechtsgerichteten Contras in Nicaragua gut gebrauchen und setzte den
Präsidenten seiner Bank nicht ab, sondern sicherte ihm im Gegenteil seine
Unterstützung zu. Anfang der 80er stürzte dann Roberto Calvi durch
hochriskante Finanzgeschäfte (auch mit Geldern der Cosa Nostra) die Banco
Ambrosiano in den Bankrott. Dabei stellte sich heraus, dass das Kreditinstitut
an mehreren großen Geldwaschaktionen des Vatikans beteiligt war. Den „Bankier
Gottes“ fand man daraufhin am 18. Juni 1982 in London von fremder Hand
aufgeknüpft unter der Blackfriars Bridge (15), der Brücke der Schwarzen
Mönche, baumeln. Seinen ehemaligen Kompagnon und Rechtsanwalt, Michele
Sindona, der in der Zwischenzeit wegen Mordes eine Haftstrafe verbüßen musste
(nachdem er vergeblich versucht hatte, mit Hilfe der Mafia und Mitgliedern der
Propaganda Due eine Entführung durch Linksterroristen vorzutäuschen) bekam
1986 im Gefängnis einen mit Zyankali gesüßter Espresso serviert. Nur
Erzbischof Paul Marcincus war nach dem Bekanntwerden des Skandals ein
natürliches Ende vergönnt: Er verstarb 2006 als einfacher Priester eines
kleinen Kaffs in Arizona. Sein Nachfolger wurde Angelo Caloia.

Dies war aber nicht der einzige Skandal unter dem der Ruf der Vatikanbank zu
leiden hatte – denn wie sich bald herausstellte, hatte die Vatikanbank im
Zusammenhang mit der Gründung und Fortführung des Chemie-Riesen Enimont, einem
Konglomerat aus privaten und staatlichen Unternehmen, gleichfalls
Schmiergelder gezahlt und Gelder gewaschen. Im Zuge dieses Skandals mussten
zwei weitere italienische Geschäftsmänner unter mysteriösen Umständen ihr
Leben lassen: Den inhaftierten Enimont-Manager Gabriele Cagliari fand man
eines Tages mit einer Plastiktüte über dem Kopf und der ehemalige Großaktionär
von Enimont, Raul Gardini erschoss sich in seinem Bett. Er hinterließ einen
Abschiedsbrief mit nur einem einzigen Wort: „Grazie“.

Nachdem diesem Skandal wandte sich die Vatikanbank auch unter dem
Marcinus-Nachfolger Angelo Caloia und dem Prälaten der Vatikanbank Donato de
Bonis (16) entgegen den öffentlichen Verlautbarungen nicht lauteren
Geschäftspraktiken zu, sondern errichtete in den 90er Jahren ein Netz von
Geheimkonten, mit dem getarnt als Wohltätigkeitsaktionen abermals Schmiergeld
gezahlt und Geldwäsche betrieben wurde: Nach dem Zusammenbruch der Democrazia
Christiana, der hiesigen konservativen Partei, die wie das gesamte
italienische Parteiensystem durch einen gigantischen Schmiergeldskandal (17)
zum Fall gebracht wurde, sollte mit Hilfe von Mafiageldern eine neue „Große
Partei der Mitte“ (18) still und heimlich finanziert werden.

Verhinderung von Geldwäsche

Seit Veröffentlichung seines Buches, das in Italien trotz eines Boykotts der
öffentlichen Medien zu einem Bestseller wurde und für einen weiteren
Riesen-Skandal sorgte, hat sich in der Vatikanbank einiges getan: Ihr oberster
Bankier Angelo Caloia musste nach zwanzigjähriger Tätigkeit, kurz vor seiner
Pensionierung seinen Hut nehmen und wurde durch Ettore Gotti Tedeschi ersetzt.
Das Amt des Prälaten, welcher als Vermittler zwischen den weltlichen
Mitgliedern des Aufsichtsrats und der Kardinalskommission zur Kontrolle der
Vatikanbank fungierte, wurde gestrichen und der bisherige Amtsinhaber zum
Apostolischen Nuntius in Kamerun und Guinea-Bissau benannt. Desgleichen hat
das Finanzinstitut, dessen Geschäftsberichte auch weiterhin nicht publiziert
werden müssen, eine Untersuchungskommission eingesetzt und eine
Währungsvereinbarung mit der EU unterzeichnet. Das Institut ist somit
verpflichtet, die geltenden Gesetze zur Verhinderung von Geldwäschepraktiken
einzuhalten.

Allerdings ist nun mit Ettore Gotti Tedeschi erneut ein Chef der Vatikanbank
wegen des Verdachts auf Geldwäsche (19) in die Fänge der Ermittlungsbehörden
geraten, die als „Vorsichtsmaßnahme“ 23 Millionen Euro beschlagnahmt haben.
Dem ehemaligen McKinsey-Berater und dem Generaldirektor der Vatikanbank, Paolo
Cipriani, wird vorgeworfen die Behörden nicht zureichend über zwei
Geldtransaktionen in der Höhe von 20 Millionen und 3 Millionen Euro an die
J.P. Morgan Bank in Frankfurt und an die römische Banca del Fucino informiert
zu haben. Der Banken-Chef, dem auch eine Mitgliedschaft im katholischen
Geheimdienst Opus Dei nachgesagt wird, hat die Vorwürfe empört zurückgewiesen
und auch der Vatikan sein „Erstaunen“ über die Aktion bekundet.

Nach Tedeschi werde „ein Verfahrensfehler dafür ausgenutzt, um seinen
Präsidenten, das Institut und den Vatikan insgesamt zu attackieren.“ Für
Gianluigi Nuzzi ist hingegen der Tatbestand, dass die Bank von Italien, welche
die Geschäfte der Vatikanbank kontrollieren soll, bei auftretenden
Unregelmäßigkeiten umstandslos und entschlossen reagiert ein gutes Zeichen
(20): „Die Bank von Italien spielt heutzutage eine zentrale Rolle, während sie
früher eine subalterne Rolle spielte.“

Als nun bekannt wurde, dass Deutschlands älteste Kirchenbank, die katholische
Pax-Bank nur in Rüstungsgüter und Verhütungsmittel (21) investiert, nahm dies
die deutsche Öffentlichkeit unter diesen Umständen mit Erleichterung und
Freude zur Kenntnis.

Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33415/1.html

Korrupt bis in die Knochen… Egal wo und wer… die Macht mischt die Karten…
Der Einzelne muss schauen, wie er zuRecht kommt. Es gibt nur EINEN Weg. Das ist der „schmale, enge Weg. Der, welcher keinen Spass macht… der wo man verlacht und verhöhnt wird… der EINZIGE auf dem wir das Himmelstor erreichen. Als Chrsit bin ich nicht (mehr) von diser WElt doch bin ich in dieser WElt. Hineingestellt vom Herrn, um ein Licht zu sein in dieser Finsternis. Das Licht ist JESUS in mir…

Jesus: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. NIEMAND kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14,6

Alles andere ist Humbug und fauler Zauber… Helfen wir einander persönlich… das will der HERR. Ermutigen wir uns und loben wir den Allmächtigen Schöpfer des HImmels und der Erde. Dann ist alles gut… SCHÖN haben wir es dann bei IHM im HImmel. Diese Erde ist ein Jammertal im Machtbereich des Fürsten der Finsternis, der sich jetzt immer mehr zeigt. Das Böse bekommt jetzt (für kurze Zeit) immer mehr die Oberhand. Es geht darum, dass wir standhaft bleiben. Die Zeit der Gnade geht zu Ende.

Wo wirst DU die Ewigkeit verbringen???

12 10 2010
nora

Wut und Angst machen blind

Morgenthau, Siemens, Stuttgart 21, Terror, Wut

(www.spatzseite.com)

Wieder Terrorwarnungen aus den USA. Die Berliner Nobelherberge Adlon, ein
Bahnhof oder gar der Bundestag könnten das Ziel islamischer Terroristen sein.
„Könnte“, das klingt wie Greenpeace, – „könnte“, das kann alles sein. Etwas
Sicheres erfährt man nicht. Irgendein Islamist mit deutschem Pass sei in
Pakistan (tot oder lebendig) erwischt worden und der habe geplaudert. Gut
unterrichtete Geheimdienstkreise, in erster Linie Mossad, und selbst
zuständige deutsche Dienststellen geben Entwarnung. Warum macht die
US-Regierung so etwas? Es gibt drei mögliche Antworten. 1. Sie weiß etwas,
will aber nichts Genaues sagen, 2. Sie tut so, als wüsste sie etwas, um
planende Terroristen zu verunsichern (naive Erklärung!). 3. Sie plant selbst
etwas wie 9/11 in Deutschland, um die Stimmung gegen Islamisten über Sarrazin
hinaus anzuheizen. 1 und 3 könnten Ablenkungsmanöver sein.

Ablenkung in Deutschland wovon? Etwa vom Morgenthau-Plan? Im September 1944
hatte der damalige amerikanische Finanzminister Henry M. Morgenthau in einem
Memorandum die von Dexter White ausgearbeiteten Pläne der Regierung FD
Roosevelts zur Entindustrialisierung Deutschlands vorgelegt. Die von der
US-Elite bald als vordringlicher angesehene Bekämpfung ihres bisherigen
Verbündeten, UdSSR, kam nach dem Tode Roosevelts der abschließenden
Realisierung des Plans zuvor. Für das „Containment“ der Russen wollte
Nachfolger Truman auch auf die Deutschen zurückgreifen und ließ sie
wiederaufbauen. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks in den achtziger Jahren
braucht man die Deutschen nicht mehr und der alte Morgenthauplan konnte in
neuer Form wieder zum Leben erweckt werden. Nur wird er nicht von der
Besatzungsmacht durchgeführt, sondern – angestoßen von den Nachkriegs-Kämpfern
gegen die Vorkriegs-Nazis, der rot-grünen Linken – von der Bundesregierung
selbst.

Angela Merkel will den deutschen Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) bis zum
Jahre 2050 auf 20% des derzeitigen senken und rechtfertigt das als
„Klimaschutz“, obwohl bis heute ein naturwissenschaftlich stichhaltiger Beweis
für die deutliche Klimawirksamkeit von CO2 fehlt und die seit 10 Jahren
sinkenden Weltdurchschnittstemperaturen trotz steigernder Werte des
Spurengases CO2 die Computerhochrechnungen praktisch widerlegen. Trotz dieser
Widerlegungen und obwohl die CO2-Klimathese durch massive Betrügereien
diskreditiert ist, stützt die Bundesregierung darauf ihr am 6. September
veröffentlichtes Energiekonzept. Dieses verlangt nicht nur von Hausbesitzern,
ihre Häuser bis 2050 „energieneutral“ zu machen. Ein solcher Versuch soll nach
heutigen Preisen bei einem Einfamilienhaus an die 150.000 ? kosten, bei
Mietswohnungen etwas weniger. Er sorgt aber für feuchtes Mauerwerk, das
deutlich früher zerfällt. So werden die Mieten, wie von der Kanzlerin bereits
billigend angekündigt kräftig steigen. Entscheidend ist aber, dass mit dem
Konzept energieintensive Grundstoffindustrie von Aluminium, Stahl, sonstige
Metalle, Glas, Zement bis hin zu Chemiegrundstoffen und mit ihr die
Arbeits-Plätze und -Einkommen außer Landes getrieben werden. In diesen
Industriezweigen ist die Energieausnutzung bis auf 3% an die physikalische
Grenze herangetrieben worden. Da gibt es kein „Effizienzsteigern“ mehr.

Sich über das Europäische Emissionshandelssystem CO2-Emissionslizenzen zu
erwerben, macht den Betrieb der Anlagen in Deutschland im internationalen
Wettbewerb zu teuer. Länder im Fernen Osten, Russland oder Brasilien (wo
deutsche Firmen bereits Stahl kochen) werden die auswandernde deutsche
Grundstoffindustrie mit offenen Armen empfangen und mit eigenen Arbeitskräften
weiterarbeiten lassen. Das ist nicht etwa eine unbedachte Folge einer
dümmlichen politischen Klimaschutz-Planung sondern Programm. Der
Sachverständigenrat für Umweltfragen der Großen Koalition hatte schon 2001 in
seinem Gutachten als Voraussetzung der „ökologischen Modernisierung“ die
Abwanderung energieintensiver Industrien und den verstärkten Import von
elektrischem Strom gefordert. Waren etwa der „Siemens-Skandal“, der die
Führung in dem mit Kerntechnik und High-Tech befassten Konzern austauschte und
ihm eine klimaschützende Ausrichtung verpasste, und ähnliche, weniger
spektakuläre Umstellungen in anderen deutschen Großkonzernen bereits Ergebnis
dieser Neuausrichtung?

Die Frage, wer diese zusätzlichen Importe, die Versorgung der Arbeitslosen und
die Löhne in der Klimaschutz-Industrie (soweit sie nicht auch schon wie bei
Photovoltaik-Paneelen ins Ausland verlagert wurde) bezahlt, übersteigt den
Horizont der Gutachter und Politiker. Das Gleiche gilt für Überlegungen, wie
„umweltfreundlich“ die Aufstellung der Windturbinen (Vogel-Guillotinen),
flächendeckender Photovoltaik-Anlagen, das Durchsieben von Bergen an Gestein,
um die seltenen Erden für die Herstellung der Paneele, der Hybrid-Batterien
oder der zusätzlichen Stromnetz-Schaltanlagen, das Aufgraben der Berggipfel
zur Anlage von Pumpspeicherwerken, der Ausbau der Stromnetze usw. tatsächlich
sind. Waren diese Belastungen vielleicht der Grund, weshalb die EU ihre
„Vorreiterrolle im Klimaschutz aufgibt“ wie uns die FAZ am 17.9. ganz klein
untern links auf Seite 12 mitteilte. Wenn das so wäre, könnte die
Bundesregierung ihr Energiekonzept aufgeben, wenn dem nicht ein neuer, wohl
umbenannter Morgenthau-Plan und hörige Politiker und Protestler im Weg
stünden.

Gegen das unsinnige Vorhaben der Bundesregierung regt sich dank
jahrzehntelanger Medienvorarbeit kaum Widerstand. Und wo er sich vielleicht
noch bei Leuten meldet, die sich ein Leben ohne Industrie kaum vorzustellen
vermögen, erfahren wir es von unseren gleichgeschalteten Medien nicht. Aber
massiver Widerstand wird gegen die Verlegung des Stuttgarter Bahnhofs unter
die Erde angeheizt und zwar von den gleichen Rot-Grünen, die die Verlegung des
Überlandstromnetzes unter die Erde zu unvergleichlich höheren Kosten (als
Gegenleistung an Siemens für die grüne Neuausrichtung der Firma) fordern.

Der Stuttgarter Kopfbahnhof belegt etwa 100 ha Innenstadtfläche mit
unzugänglichen Gleisen, er ist eines der größeren Hindernisse im
Eisenbahnverkehr Europas. Ihn unter die Erde zu verlegen, wäre eine großartige
Infrastruktur-Investition für Stuttgart und Europa (nicht die beste, der
Ausbau des Transrapid-Netzes wäre eine bessere und deutlich
umweltfreundlichere, die aber von der rot-grünen Klientel erfolgreich
verhindert wurde). Das Bauvorhaben Stuttgart 21 wurde weit über 10 Jahre lang
diskutiert, das Planungsverfahren mit Beschlüssen vom Bundestag bis zum
Stadtrat und nach den Auftragsvergaben der vergangenen Jahre abgeschlossen. Da
treten plötzlich Straßenkämpfer, die aus dem ganzen Land mit Bussen
herangekarrt werden, in Aktion. Sofort spannt sich Rot-Grün mit anderen
Verhinderern wie die Deutsche Umwelthilfe e. V. vor den Karren und engstirnige
Anwohner, die der Baulärm stört, ziehen verständlicherweise mit.

Woher die späte plötzliche Erkenntnis nach all den Jahren, und was außer
„verhindern“ wird bezweckt? Die Kosten seien zu hoch (wenn man die Bodenpreise
des dazugewonnenen innerstädtischen Ansiedelungsbereichs nicht gegenrechnet).
Die Kosten gehen an Baufirmen und Lieferanten, die sie zum großen Teil als
Arbeitseinkommen (statt Hartz IV- oder Intellektuellen-Alimentationen)
ausschütten. Wo waren die Demonstranten, als die Bundesregierung das 450 Mrd.
? Paket zur Glattstellung von Spekulanten und ihrer Finanzinstitutionen (z.B.
die HRE-Bank) schnürte, Gelder, die nicht der Wertschöpfung, sondern bei
genauerem Hinsehen sogar der Verhinderung von realen Investitionen und
Wertschöpfungen dienen. Sollte diese Diskrepanz nicht Anlass sein, etwas über
den Charakter der Demonstrationen und ihrer Initiatoren nachzudenken? (Die
Mitläufer kann man vergessen, die wollen „nur Gutes“ und reagieren gedankenlos
wie dressierte Hunde auf indoktrinierte Sprüche und wehren sich militant gegen
jeden Versuch, sie mit Argumenten zum Nachdenken zu bringen).

Die Stuttgarter Bahnhof-Aktion wurde besonders vom Compact.de Netzwerk
entfacht. Es handelt sich dabei um eine 2004 ausgelagerte Gruppe von ATTAC,
die nach Greenpeace-Modell aufgebaut wurde und operiert. Die kleine
Kader-Gruppe, die über ein erstaunliches Budget verfügt, hat in wenigen Jahren
(nach eigenen Angaben) 4000 Aktivisten an der Hand, die auf Kommando Aktionen
in Gang setzen, und stützt sich auf über 300.000 Sympathisanten (Empfänger
ihrer Rundschreiben, nichts weiter). Die Aktionen richten sich neben anderen
„Widerstands“-Aktivitäten vor allem gegen Kohle- und Kernkraftwerke.

Woher stammt das Budget? Nach eigenen Angaben stammt es von Spendern.
Tatsächlich stammt ein Großteil aus Zuwendungen von der Ende 2007 neu
gegründeten European Climate Foundation (ECF), in dessen Beirat
Vorstandsmitglied der ehemals Deutschen Bank, Caio Koch-Weser, über die
Geldzuteilungen wacht. Ihr Geld bezieht die ECF von Hedge-Funds und
Superreichen, um es an Klimaaktivisten wie Compact.de weiterzuleiten. Sinniger
Weise sitzt Koch-Wesers Ehefrau mit dem irrsinnig langen Namen Maritta Rogalla
von Bierstein-Koch-Weser im Beirat der Compact Gruppe. Spender sind u.a.
Hedgefunds wie TCI (für die Friedrich Merz CDU gearbeitet hat), EcoFin Ltd.
oder der Arcadia Fund, in dessen Beirat man Lord Jacob Rothschild findet. Mit
von der Partie sind allerlei Foundations europäischer und kanadischer
Milliardäre, wie Mc Call, Mac Bain, oder Allan Parkers Oak-Foundation, oder
Privatspender die Erbin von Tetra Pak, Lisbet Rausling. Ein großer Teil der
Gelder für die Klimaschutz-Protest-NGOs stammt sogar direkt aus Steuergeldern
der EU. Das dokumentieren Caroline Boin und Andrea Marchesetti auf 23 Seiten
ihrer gut belegten Studie „Friends of the EU“ unter [www.policynetwork.net].

Auf das Spendeneintreiben von Reichen ist im Compact Vorstand das Attac
Mitglied Dr. Felix Kolb spezialisiert, der dem eigenen Vernehmen nach selbst
aus reichem Haus stammt und sich hauptamtlich auf Lobbyarbeit spezialisiert
hat. Neben ihm im Vorstand sitzt Dr. Günter Metzges, der auf die Einflussnahme
von NGOs (Nichtregierungsorganisationen) auf Intern. Verhandlungen
spezialisiert ist. Chef ist Christoph Bautz. Er hat sein Handwerk anhand der
vom Spekulanten Soros finanzierten MoveOn.org gelernt, die Obama an die Macht
gebracht und die „bunte“ Revolutionen im Osten mitfinanziert und gesteuert
hat.

Die Morgenthau-Politik wird also nicht in erster Linie von verkappten
Kommunisten oder Sozialisten betrieben, wie viele Konservative mit Schaum vor
dem Mund glauben, auch nicht nur von irregeleiteten Menschen mit grünen
Urlaubfantasien, sondern von der spekulativen Finanz-Wirtschaft, um Gelder aus
der Produktion auf die Finanzmärkte umzulenken. Aber selbst die Großindustrie
finanziert solche Bemühungen nicht nur aus PR Gründen oder um sich
konkurrierende mittelständische Unternehmen vom Hals zu schaffen, sondern im
Zuge der von wenigen Supersuperreichen (Vgl. Hans-Jürgen Krysmanski, Hirten &
Wölfe. Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen) vorgegebenen
gesellschafts- und welt-politischen Ziele. Sie bedienen sich zur Durchsetzung
der Ziele links- und rechts-indoktrinierter Unzufriedener, die mitmachen, weil
sie meinen, dadurch ihrer unmittelbaren Herrenschicht eins auswischen zu
können. Sie sehen weder, dass die vermeintlichen Herren (Topmanager,
Politiker, Reiche), auf die sie Wut haben, nur Mietlinge dieser wenigen
hundert Superreichen sind, noch dass sie den Zielen der Superreichen direkt
zuarbeiten.

Gender hin und her… wir werden sowieso alle gechipt (wer es mit sich machen lässt) … doch vorher wird es krachen…

ENDZEIT ist! oder besser „Sperrstund´is!“

(BE)ZAHLEN? Das kann keiner. Denn wer könnte wirklich all seine persönlichen Lügen und Intrigen, Falschheiten und Gemeinheiten, Mordgelüste, Hurerei, Schwindeleien etc. „bezahlen“! WOMIT bitte? „Faust“ hat ganze Arbeit geleistet. Alle sind aufbereitet für die Hölle. Da ist nicht EINER der Gutes tut, nicht EINER… schreibt Paulus!!! Alle !!! haben gesündigt und ermangeln der Herrlichekti GOttes!!! (steht geschrieben). Nur EINER ist „gekommen um zu retten was verloren ist“: JESUS CHRISTUS! Er hat mit seinem teuren Blut von Golgatha alle Sünden von uns, alles hat er bezahlt. Damit hat der Teufel nicht gerechnet… dass GOtt so einen wunderbaren Rettungsplan für uns hatte. Doch nur wer an iHN glaubt und dieses Opfergeschenk annimmt und dem Herrn Jesus sein Leben übergibt, der ist „freigekauft“. Freigekauft mit dem Blute Jesu. Da hat die Hölle, der Teufel keine Macht mehr über einen Sünder, der duch Jesus vor Gott gerecht gemacht wurde. DAS ist was wirklich zählt.

WO wirst DU die Ewigkeit verbringen?

HEUTE, wenn du meine Stimme hörst, öffne die Tür! sagt JESUS

Hörst du ihn nach dir rufen? Folge iHM!

Gott segne dich!

12 10 2010
Alwis/Siwla

Dazu passen vielleicht auch diese Hinweise:

Endziel des Feminismus – was kommt nach der Gleichstellung?
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=18&t=1271

Gleichschaltung öffentlich verordnet_Gender Mainstreaming
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=18&t=1256

Gleichschaltung der Geschlechter – öffentlich verordnet – auf Schreibfreiheit:
https://schreibfreiheit.eu/2010/04/29/gleichschaltung-der-geschlechter-offentlich-verordnet/

12 10 2010
Alwis/Siwla

Ich frage mich immer öfters:

Sind wir Europäer geisteskrank?
https://schreibfreiheit.eu/2010/01/09/gender-mainstreaming-sind-wir-geisteskrank/

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