Wiener Akademikerbund fordert sofortigen Rücktritt von Christine Marek und Neugründung der ÖVP =

12 10 2010

 

Christine Marek ÖVP Wien

 

Eine durchaus vernünftige Forderung stellt der Obmann des Wiener Akademikerbundes. Er schlägt eine Neuausrichtung der ÖVP vor. Diese wäre im Sinne der ÖVP dringend nötig.

Wien (OTS) – Die Wiener ÖVP hat bei den gestrigen Wiener

Landtagswahlen fast ein Drittel ihrer (auch bisher wenigen) Wähler

verloren. Dennoch dient sich die größte Wahlverliererin in der

Geschichte der ÖVP mit ihrer Restpartei als Systemerhalterin der

Sozialdemokraten an und will sich dafür mit dem „Vizebürgermeister“

belohnen. Christine Marek hat das bürgerliche Lager durch geistlosen

Modernismus und das völlige Fehlen weltanschaulich klar

positionierter Problemlösungskompetenz geradezu devastiert. Selbst

ihre Funktionäre haben die ÖVP nicht gewählt.

Ramadan-Feiern mit Radikal-Moslems auf der Parteiakademie,

türkische Wahlwerbung trotz Alibi-Forderung nach Deutsch-Bildung,

Mitschwimmen auf der Gender-Welle statt beherzter Familien-Politik,

Populismus mit Zwangsarbeitsideen, die finstere historische

Assoziationen erwecken und eine verunglückte Personalpolitik waren

für ehedem ÖVP-nahe Christen, Konservative und Liberale eine schwer

verkraftbare Mischung.

Der Wiener Akademikerbund befürchtet die völlige Beseitigung des

bürgerlichen Faktors in der Bundeshauptstadt und fordert den

sofortigen Rücktritt von Christine Marek als Chefin der Wiener ÖVP,

der sie seinerzeit von außen aufgezwungen wurde. Die ÖVP Wien ist

einer strukturellen und inhaltlichen Neugründung zuzuführen, und die

linksliberale Beliebigkeit muß durch re-christianisierte

Werteorientierung, kulturkonservatives Selbstbewußtsein und kreativen

Patriotismus ersetzt werden.

Sollte Marek hingegen als Mehrheitsbringen bei der Absicherung der

erneuerungsfeindlichen Rathaus-Demokratur behilflich sein, wird die

ÖVP ihre letzten Sympathisanten verlieren. Die ehemals staatstragende

Volkspartei wird dann das Schicksal der italienischen Democratia

Cristiana erleben und in ganz wenigen Jahren in die

Bedeutungslosigkeit einstelliger Wahlergebnisse absacken.

 



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3 responses

12 10 2010
Alwis/Siwla

Danke für diese Bewertung.
Ich habe schon lange den Eindruck, daß Christine Marek eigentlich eine Linke ist, die sich in der ÖVP eingenistet hat.
Sie sagte z.B., zwischen ihr und Frau Bures habe kein Blatt Papier Platz (derart hoch sei die Übereinstimmung).

Siehe auch hier:
SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=1&t=745

12 10 2010
jeremia2000

In den Bezirken

2, 3, 5, 7, 15, 16, 17, 20

erzielte die ÖVP Wien sogar nur den vierten Platz also sogar hinter den Grünen Inwieweit man da überhaupt noch von einer „Volkspartei“ sprechen kann, stelle ich zur Diskussion.

Wenn sie so weitermachen, erledigt sich die Partei mehr oder weniger von selbst.

LG Jeremia

12 10 2010
Armin

Leider wird es aber nicht dazu kommen, das sich die ÖVP neu gründen wird, und schon gar nicht das die ÖVP wieder zu der christlichen Partei wird, die sie ja einst war, den fasst die gesamte ÖVP – Spitze wurde von Ehrgeiz zu regieren, erobert. Wenn der Wiener Akademikerbund, wahrlich eine radikale Änderung in der ÖVP fordert wird dieser entweder warten müssen sich die ÖVP durch ihre Anbiederungspolitik so sehr geschwächt hat, bis sie nicht mehr koalitionsfähig ist, die Akademiker gründen eine eigene Partei, oder sie unterstützen eine Partei die mit wahrlich christlichen Werten aufwartet, siehe die Christliche Partei Österreichs.

Gott zum Gruße

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