Der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund…

24 11 2010

Vom 3. bis zum 25. November 2010 wird in der Ausstellungsbrücke im Niederösterreichischen Landhaus die Ausstellung „Generator of the heart – ein Märchen“ des australischen, in Österreich lebenden „Künstlers“ Mark Rossell gezeigt. Organisiert und ausgerichtet ist diese von Frau Ingrid Loibl. Die politische Verantwortung dafür liegt beim Herrn Landesrat Johann Heulas, ÖVP.

Im Zentrum dieses Machwerks steht die Darstellung der Gottesmutter in stellenweise ausgefranstes Plastik gehüllt, die oppositionell zu einer todähnlichen Figur, welche der verursachende Kunststoffkünstler „Ramses“ nennt und in die er sich nach eigenen Worten hineinversetzt. Wahrscheinlich soll jener nun auch nach der pubertären Vorstellung des Herstellers – wie er es auszudrücken beliebt –  der neue „Generator“ einer neuen Art unserer alten und tiefen christlich- katholischen Marienverehrung sein?!

Wenn nun diese männliche Ramsesfigur in fordernder Haltung, welche, wie es aussieht Tod oder Teufel oder beides zusammen darstellen soll, auch hier nicht nur zur Umkehr der Werte, sondern sogar der Herzen antreiben soll, so erregt diese abgrundtiefe Zumutung auch genau das, was dieser scheinbar beabsichtigten Neugestaltung der Herzen entspricht, nämlich zuallererst Zorn, Abscheu und Aggression bei jedem anständigen und bislang noch gutmütig gewesenen Betrachter. Eine besondere Provokation sind aber obendrein die zum Verkauf angebotenen kleinen roten Kunststofffiguren im Vorfeld, die hier aus Taktgründen nicht näher kommentiert werden.

Überdies wurde die Umhüllung der Mariendarstellung (Kondom, Eihaut oder sonst was?) von einem bislang unbekannten Zusatzkünstler um den Landesfeiertag herum mit roter Farbe besprüht. Dieses konnte vermutlich deshalb unbemerkt geschehen, weil diese Ausstellung ohnehin kaum Besucher anlocken konnte.

Man versteht ja auch, dass ein bislang weitgehend unbekannter Kunststoffkünstler auch leben will; dass er sich aber den begehrten Bekanntheitsgrad ausgerechnet über den antichristlichen Mainstream holen will, hat mit Anstand und Freiheit der Kunst deshalb schon nichts mehr zu tun, weil hier scheinbar in Ermangelung hochwertigerer künstlerischer Möglichkeiten ganz primitiven vordergründigen Zwängen, nämlich offenbar den finanziellen in erster Linie, nachgegeben und so diese viel beschworene angebliche Freiheit sofort und bereitwilligst um einiger Silberlinge willen preisgegeben wird. Und den Verantwortlichen des Landes Niederösterreich und deren Hintermännern passt das scheinbar so dermaßen gut ins ideologische Konzept, dass sogar unser sauer erarbeitetes Steuergeld für solches Machwerk verwendet wird.

Die Beziehung zu den Marienerscheinungen in Lourdes aber wurde vom Direktor des Landesmuseums Niederösterreich, Hrn. Mag. Carl Aigner, in einem eigentlich im Hinsehen auf die Ausstellungsobjekte als doch ziemlich heuchlerisch zu empfindenden dort aufgelegten Schreiben hergestellt. Der Künstler sei erschüttert gewesen, als er in Lourdes Mariendarstellungen als Plastikflaschen gesehen hätte.

Zum besseren Verständnis sei dazu angemerkt: Am 11.2.1858 erschien dem Hirtenmädchen Bernadette Soubirous in der Grotte von Massabielle bei Lourdes in Südfrankreich die Gottesmutter als die „Unbefleckte Empfängnis“. Nach anfänglicher Ablehnung wurden die Erscheinungen kirchlich offiziell anerkannt. Es wurden außerdem bis heute etwa 7000 Heilungen gemeldet von denen bisher 67 als Wunderheilungen medizinisch bestätigt und von der Kirche daher anerkannt sind.

Allen, die hier in Verantwortung involviert sind, sei nun Folgendes sehr nachdrücklich gesagt: Wenn unser Herr Jesus Christus auch unendlich viel in liebender Sühne für unsere Erlösung am Kreuz erduldet hat, so ist dennoch als sicher anzunehmen, dass Er diejenigen, welche sich zu einer Verhöhnung Seiner Mutter hergeben, ehern zur Rechenschaft ziehen wird; wenn, ja wenn sich diese nicht schleunigst wenden und nachhaltig versuchen, mit allen Mitteln Vergebung zu erlangen.

Man versteht als geprüfter heutiger Katholik schon, dass man seitens des Klerus diese Ausstellung durch entschiedenes Auftreten nicht publizistisch aufwerten will, dass man weiter den ökumenischen Dialog nicht durch eine Mariendiskussion stören und das gute Verhältnis zur Landesregierung nicht beeinträchtigen will, aber dass das gläubige Volk hier einmal mehr im Regen stehen bleibt und kirchlicherseits nicht einmal mehr getröstet und verbal gestärkt wird, ist erschütternd und wirft ein bezeichnendes Licht auf die bestehenden arrogant- gleichgültigen innerkirchlichen Geisteshaltungen.

Der hauptverantwortlichen ÖVP- Leitung in Niederösterreich könnte im Hinblick auf dieses Kulturgeschehen im Land heute ein gründlicher geistiger Reinigungsprozess übrigens auch keineswegs mehr schaden!

 

 


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2 responses

24 11 2010
Storchenei

Diese armseligen Gotteslästerern werden vom österreichischen Steuerzahler vor dem Verhungern gerettet. Und die verantwortlichen Politiker, die dies großzügig unterstützen, sollten dies aus ihrem eigenen Sack bezahlen. Muslime und verwahrloste Künstler dürfen die christlichen Werte schänden, ohne irgendwelche Konsequenzen zu befürchten. Österreichische Bürger werden von der Justiz verfolgt weil sie den Koran zitieren, der mit unserem Rechtssystem nicht in Einklang zu bringen ist. Aber wo ist denn das „Bodenpersonal“ unseres Gottes? Sind das eigentlich noch die Vertreter der Christen? Buhlen diese Sozialdussler nicht schon mit den Muslims?

24 11 2010
Alwis/Siwla

Wieder einmal werden wir geärgert.
Es ist doch immer wieder das Gleiche.
Ich habe dazu schon vor Jahren einen kleinen Aufsatz geschrieben:

DES KAISERS NEUE KLEIDER
Wir ärgern uns immer wieder über sogenannte „Künstler“, die zwar gern unser Steuergeld nehmen, dann aber auf unseren Geschmack und unsere Gefühle pfeifen. Solche Künstler zerstören rücksichtslos unsere tragenden Werte, ziehen die uns heiligen Symbole in den Dreck, arbeiten politisch gegen die bürgerliche Seite und vor allem die Freiheitlichen.

Ist das auch Kunst, wenn sie hauptsächlich aus Unappetitlichem und Werte Zerstörendem besteht? Unterstützt wurden solche „Künstler“ natürlich von unseren Linken und leider auch von den oft ziemlich dumm erscheinenden Leuten aus der ÖVP. Nur die Freiheitlichen wagten es, diesem Treiben Widerstand entgegenzusetzen.

Wenn solchen Scheinkünstlern das Geld der Steuerzahler entzogen wird, finden wir das ganz richtig. Wenn sie keine Rücksicht auf unsere Gefühle nehmen, sollen sie auch konsequent sein und auf unser Steuergeld verzichten!

„Die Kunst ist keine Dienerin der Menge.“ Dieses Wort ist sicher wahr, die Demokratie versagt bei der Wahrheitsfindung, wie Bischof Krenn einmal festgestellt hat, sie versagt auch bei der Beurteilung der Kunst, wie andere Leute feststellen.

Nicht zustimmen können wir aber der Ansicht, daß die zur Kunstbeurteilung nicht fähigen „gewöhnlichen“ Menschen fest Steuern zahlen sollen, die dann von einer kleinen Gruppe von Kunstsachverständigen an einen Teil der Künstler verteilt werden, die dann wieder damit auch Politik gegen die Steuerzahler machen. Das ärgert uns sehr, weil gegen unseren Willen eine bestimmte Richtung von Kunst einseitig gefördert wird.

Es gibt da eine ganz schlimme Arroganz der Halbgebildeten (die wirklich Gebildeten wissen ja wieder, was echte Kunst ist), die das einfache Volk für dumm erklärt, das Geld des einfachen Volkes aber gern nimmt, um Kunstmäzen zu spielen.

Wenn schon Kunstmäzen – dann bitte mit dem eigenen Geld.

Uns erinnern die Vorgänge in Teilen unserer Kunstszene an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Jeder sah, daß er nackt war, aber keiner wagte es zu sagen, weil er dann für dumm erklärt worden wäre. So wird auch heute jeder, der die zerstörende Kunst nicht als Kunst anerkennt, als Banause, wenn nicht gar als Faschist abgeurteilt.

http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=9&t=38

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