Hilferuf der orientalischen Christen mit erschütternden Berichten

12 12 2010

Die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“
machte am Freitag, dem 10. Dezember, auf das
Unrecht aufmerksam, das Christen weltweit widerfährt.
Am internationalen Tag der Menschenrechte
informierten Vertreter verfolgter christlicher Kirchen
die Bürger vor dem Stephansdom und feierten im
Dom einen ökumenischen Gottesdienst.
Besonders trist ist die Lage in vielen islamisch
dominierten Ländern, wie Vertreter aus den dortigen
Kirchen im Rahmen einer Pressekonferenz schilderten.

Die von Christen aus Ägypten, dem Irak, dem Iran
und der Türkei geschilderten Zustände sind unfassbar
und hierzulande viel zu wenig bekannt. Die von der
Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich
permanent gepredigten Begriffe „Toleranz“ und
„Dialog“ gibt es in diesen muslimischen Mehrheits-
gesellschaften nicht. Als Christ muss man schon
übers nackte Überleben froh sein.

Diskriminierung hat viele Gesichter

Kopten: Massaker zu Beginn und Ende des Jahres

Zahl der Christen im Irak auf ein Drittel geschrumpft

Morde an Christen in der Türkei

Erdoğan will Kloster Mor Gabriel auflösen

Kulturgeschichtlich besonders tragisch ist die von örtlichen Vertretern von Erdoğans Regierungspartei AKP angestrebte Enteignung und Auflösung des Klosters Mor Gabriel, das bereits im Jahr 397 gegründet wurde und in dem es noch das Aramäische, die Sprache Jesu, gibt.

Original auf unzensuriert.at ….


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14 12 2010
Ingrid Kittl

Die Landesobfrau der CPÖ-Salzburg Ingrid Kittl nimmt Stellung zu den permanenten, blutigen Christenverfolgungen in islamisch-dominierten Ländern:

DAS BLUT DER KOPTEN UND ANDERER CHRISTEN SCHREIT ZUM HIMMEL

Seit einiger Zeit bin ich mit einem koptischen Christen per Internet in Verbindung und erfahre auf diesem Weg ständig von blutigen Massakern an Christen, in islamisch-dominierten Ländern.
Zur näheren Betrachtung sei folgendes Beispiel angeführt:. „Am 24.11.2010 wurden Kopten von einem ägyptischen, hohen Offizier mit einer Gruppe Soldaten in einem Haus, an dem Bauarbeiten durchgeführt wurden, aus heiterem Himmel überfallen, wobei einem davon in den Bauch ge- schossen wurde. Trotz des Bauchschusses musste dieser sich vor dem Staatsanwalt verantworten. Anschließend wurde der Schwerverletzte mit Handschellen an ein Krankenbett angekettet und nach der Operation direkt ins Gefängnis gebracht. Als Anklagepunkte warf man dem Kopten folgendes vor: versuchter Mord an Generälen und Polizisten, Volksverführung, Beschädigen des staatlichen Besitzes, Randale und Behinderung des Verkehrs.“ Siehe http://www.koptisch.wordpress.com.Wenn man sich mit den Aussagen des verletzten Mannes näher befasst, versteht man seiner ungerecht-fertigten Verurteilung wegen die Welt nicht mehr. Leider werden derartige Vorfälle vollends ne- giert! Somit wage ich zu behaupten , dass dahinter wohl ein beabsichtigtes Kalkül steckt. Schließ- lich wird hier einer massiven Verfolgung einer Christenminderheit, weniger Bedeutung beigemes-sen, als anderweitig Diskriminierten, wie z.B. den rassistisch Verfolgten. Die Weltöffentlichkeit sieht hier ziemlich ungerührt zu, obwohl es hier ganz offensichtlich um einen religiösen „Holo-caust“ der Christen geht! Heimische Politiker haben es leider bisher tunlichst verabsäumt, auf derlei Missstände aufmerksam zu machen. Es täte unserem, der christlichen Tradtition verpflichteten Land sehr wohl, wenn wir statt des Zuzuges von Moslems, den der asylbedürftigen Kopten fördern würden. Sie könnten „christlichen  Sauerstoff“ unter unser Volk bringen, den es weiß Gott dringend nötig hätte!

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