Die täglichen Katastrophen

8 04 2011

In letzter Zeit wollen die Katastrophenmeldungen nicht abebben. Täglich erfahren wir neue Grauslichkeiten. Hier nur ein paar Beispiele:

– Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Japan. Mehr als 10.000 Personen sterben oder werden vermisst. Hunderttausende verlieren ihr Heim. Der SuperGAU, die Kernschmelze, tritt ein. Das Reaktorleck lässt sich lange Zeit nicht stopfen und die Langzeitfolgen und das gesamte Ausmass der Katastrophe für die Region und das Meer sind noch nicht absehbar.

– Unruhen und Bürgerkrieg in Nordafrika. Nach anfänglicher Euphorie der Medien wird langsam bewusst, dass sich wahrscheinlich in vielen Ländern, wie zB Ägypten die radikalen Moslems bei der neuen Machtverteilung als die Gewinner herausstellen werden

– Der EU Rettungsschirm wird ausgeweitet, Portugal gibt endlich seine Zahlungsunfähigkeit zu und benötigt ca. 70 Milliarden Euro

– Der US$ steht vor dem Zusammenbruch. Die Verschuldung ist auf einem historischen Höchststand und manche Bundesstaaten stehen vor der Zahlungsunfähigkeit. Entsprechend steigt der Gold und Silberpreis unaufhörlich an.

– Die Islamisierung Europas schreitet unaufhaltsam voran. In der autochtonen Bevölkerung, die lange geschlafen hat, aber jetzt doch langsam aufwacht, kommt es zum Widerstand gegen Moscheebauten, Aufgabe der lokalen Kultur zugunsten islamischer Traditionen, Scharia statt lokaler Rechtssprechung, Unterdrückung der Frauen und Ehrenmorden, usw. Die Sprache wird rauher und es gibt in England, Frankreich, Deutschland in Städten mit hohen Moslemanteil die ersten Anzeichen von Unruhen und Gewaltakten.

–  Die EU antwortet auf die Atomkatastrophe von Fukushima mit einer massiven Heraufsetzung der Strahlenmenge in Lebensmittel, damit auch verstrahlte Nahrung aus Japan importiert werden kann.

– Die Christenverfolgung nimmt weltweit stark zu. Von den Mainstreammedien kaum beachtet, sind laut CSI 80% der weltweit aufgrund ihrer Religion verfolgten Personen, Christen. Vornehmlich in Nordkorea und in den islamischen Staaten, sowie der Türkei werden laufend Christen aufgrund ihrer Religion ermordet. Die Öffentlichkeit und Europa ignoriert diesen Umstand komplett.

– Ernst Strasser, ehemaliger österreichischer Innenminister, Leiter der EU Abgeordneten der ÖVP (einer ehemalig christlichen Partei), wird öffentlichwirksam der Bestlichkeit überführt. In einem peinlichen Video sieht man Strassers Anbiederungsversuche. Auch wenn die Unschuldsvermutung gilt, bis Hr. Strasser gerichtlich verurteilt wird, und er angeblich nur die Lobbyisten anlocken wollte um sie anschließend bei den Behörden wegen Bestechung anzuzeigen, glaubt ihm das niemand. Der Nachfolgekandidat ist langjähriger Lobbyist und der neue Delegationsleiter Karas gilt als Lobbyist für Banken und Versicherungen.

– Die EU will EU-Anleihen aufnehmen können um sich noch mehr zu verschulden. Wer haftet eigentlich für die EU Anleihen, die EU Bürger oder das EU Parlament oder die EZB ?

– Die NATO hat den Kampf gegen Lybiens geisteskranken Diktator Gadaffi aufgenommen und schiesst laufend auf die Falschen. Sind auch schwer auseinanderzuhalten, die Rebellen (wer sind die eigentlich?) und die Gadaffi treuen Truppen.

– In Lampedusa herrscht Chaos, da laufend neue Flüchtlinge ankommen und niemand will sie aufnehmen. Jetzt werden sie in unbewachte Zeltstädte am Festland gebracht und von dort flüchten tausende zu Fuss oder mit der Bahn und versuchen nach Frankreich zu kommen. Dort will man sie aber auch nicht haben, da Frankreich ein massives Problem mit den bestehenden Migranten hat.

– Pastor Terry Jones verurteilt den Koran in einer nachempfundenen Gerichtsverhandlung. Die Jury befindet ihn des Massenmordes usw. schuldig. Die Todesstrafe wird durch Verbrennen eines Koranexemplars symbolisch dargestellt. Daraufhin fühlt sich die moslemische Welt, die dauernd vor laufender Kamera Bibeln und USA Flaggen verbrennt, so beleidigt, dass sie sich genötigt fühlt gleich ein paar UN Mitarbeiter in Afgahnistan zu köpfen. Die Welt ist über den Pastor empört, die armen Moslems wurden ja beleidigt und hatten daher das moralische Recht ein paar Leute umzubringen. Die bösen fundamentalistischen Christen gehören bekämpft!

– Die Caritas warnt vor der Verarmung der Bevölkerung. Working Poor, also Armut trotz Vollzeitjob greift umsich, da die Kosten steigen, aber die Einkommen nicht entsprechend höher werden. Besonders betroffen sind Alleinerzieher und Langzeitarbeitslose, die oft wenger als 3,- pro Tag für Essen zur Verfügung haben.

– Die Ozonschicht ist so dünn wie nie. Daher wird heuer die UV Strahlung deutlich höher sein. Bereits jetzt gibt es UV Werte, die wir sonst nur im Hochsommer haben. Die Bevölkerung wird gewarnt, dass sie sich nicht zu lange in der Sonne aufhalten soll, da es schnell zu Sonnenbränden kommen wird.

… bitte setzen sie die Liste fort, es werden Ihnen sicher noch einige Grauslichkeiten einfallen.

Woran kann man sich angesichts dieser Weltgesamtlage freuen? War es immer so schlimm, aber seit Internet, Wikileaks und Co. erfahren wir die Dinge erstmals in geballter Härte? Oder nehmen die Katastrophen jetzt wirklich überhand?

Oft schon wurde der Weltuntergang von diversen Propheten und Organisationen angekündigt und ich möchte nicht in das gleiche Horn stossen. Doch die Worte Jesu machen schon nachdenklich, wenn man im Matthäus Evangelium liest:

Matt 24, 3-8
Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und holen Sie Ihre Bibel heraus, oder wenn Sie keine zur Hand haben, dann klicken Sie auf  http://www.bibleserver.com/#/text/ELB/Matthäus24 und lesen Sie das ganze Kapitel Matthäus 24. Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken dazu und ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse daraus.

Fest steht auf jeden Fall, dass Jesus immer betonte, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist. Wenn wir als Christen unsere Hoffnung nur auf die Welt und auf unser Wohlergehen, unser Auto, Haus und gutes Einkommen setzen, dann haben wir fundamentale Dinge des Christentums nicht verstanden. In Kürze feiern wir Ostern, das Fest des Todes und der Auferstehung. Wenn nicht Christus, die Vergebung der Sünden und die Auferstehung unsere Hoffnung und der Eckstein unseres Glaubens- und Wertesystems ist, dann werden wir bei obigen Schreckensmeldungen tief depressiv und hoffnungslos.
Wenn aber Jesus und das Wort Gottes unser Fundament bildet, dann brauchen wir uns vor keinen Schreckensmeldungen zu fürchten.


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One response

8 04 2011
nora

… kauft die Zeit aus…

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