Der Evangelische Kirchentag und die Nürnberger Parteitage

4 06 2011

Da mögen Sie sich schon fragen, was die miteinander zu tun haben?

Dann bitte ich Sie, die veröffentlichte Berichterstattung darüber zu lesen.

Wurden in Nürnberg die Juden als das Übel der Geschichte benannt, die Träger der Moderne, der Kultur, des Geistes, ist es heute Israel und die Atomkraft (kein Deutscher starb bislang bei einem Atomunfall).

War es in Nürnberg die Waffenerzeugung, mittels derer man die Wirtschaft anzukurbeln plante, ist es heute die erneuerbare Energie (schon der Begriff allein ist wissenschaftlicher Unfug), welche man zur Enteignung der Bürger für überhöhte Steuern und Energiepreise als Argument heranzieht.

Plante man damals die Ermordung der Juden, schlachtet man heute das ungeborene Kind am Altar des gierigen, egoistischen Selbstanspruches (50.000 deutsche Kinder wurden in den ersten 5 Monaten d.J. durch deutsche Messer geschlachtet).

Verfolgte man zu Nürnberger Tagen Homosexuelle und lieferte sie an die Behörden ab, vernichtet man heute medial alle jene, welche sich für Ehe, Familie, Kinder und das biblische Lebens- und Familienbild einsetzen und sich gegen die Abschiebung von Kindern in staatliche Erziehungs- und Bildungsanstalten wehren.

Waren Hitlers Verbündete die antisemitischen arabischen und palästinensischen Mörder, verbrüdert man sich beim Kirchentag ebenso mit Anhängern eines falschen Propheten, Mörders und Antisemiten, unter dem Titel des Friedens – wobei dabei ausdrücklich nicht der Frieden Jesu gemeint ist. Messianischen Juden wurde die Präsenz heuer beim Kirchentag in Dresden ausdrücklich untersagt, weil sie an Jesus als den Messias glauben! Wo mehr offenbart sich, dass diese sich „evangelisch“ Nennenden nicht mehr an Jesus als den Messias glauben…

Wurde in Nürnberg das nationalsozialistische Modell als einzige moralisch richtige Ordnung deklariert, ist es beim Kirchentag das „Antiatome homosexuelle interreligiöse antijüdische grün-hedonistische Menschenbild“, welches zur ethisch-moralisch einzig richtigen Ideologie geformt wird.

Begriffe wie Bekehrung zum lebendigen Gott, Umkehr, Vergebung, Recht, Freiheit, Dienen, Aufopferung, Kreuzestod Jesu, Auferstehung, Gericht werden im Schlusspamphlet wohl kaum Erwähnung finden. Die Hauptvertreterin des Zeitgeistes, Frau Göring-Eckhard, hat sich vorab auch ausdrücklich gegen jegliche missionarische Intention des Kirchentages ausgesprochen, in offener Auf- und Ablehnung der Befehle Jesu. Es gilt weder „sola fide“ noch „sola gratia“ noch  „sola scriptura“ in der Evangelischen Kirche Deutschlands, welche das Wort Gottes und die Reformation mit Füssen tritt, ja, selbst den Herrn Jesus nochmals ans Kreuz nageln würde für die Erreichung ihrer selbstherrlichen Ziele.

Die Evangelische Kirche in Deutschland macht sich in Dresden zum Hauptvertreter des antichristlichen Zeitgeist-Modells, welches letztenendes wieder in das gewollte Chaos zur Errichtung neuer diktatorischer, zwangsbeglückender Herrschaftsformen führen wird, in welchen die Christenverfolgung Mittel zum Zwecke der Erreichung der politisch-religiösen Ziele zu erwarten ist.

Das begründet die Vergleichbarkeit mit den Nürnberger Parteitagen als Wegbereiter einer neuen, antichristlichen Ordnung.


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6 responses

4 06 2011
Der Evangelische Kirchentag und die Nürnberger Parteitage (via Schreibfreiheit) « deutschland-luege

[…] Da mögen Sie sich schon fragen, was die miteinander zu tun haben? Dann bitte ich Sie, die veröffentlichte Berichterstattung darüber zu lesen. Wurden in Nürnberg die Juden als das Übel der Geschichte benannt, die Träger der Moderne, der Kultur, des Geistes, ist es heute Israel und die Atomkraft (kein Deutscher starb bislang bei einem Atomunfall). War es in Nürnberg die Waffenerzeugung, mittels derer man die Wirtschaft anzukurbeln plante, ist es he … Read More […]

5 06 2011
Almut Rosebrock

Hier muss ich mich als evangelische Christin aber doch mal zu Wort melden.
Bei allen möglicherweise berechtigten Kritikpunkten – der Evangelische Kirchentag ist auch ein Fest des tiefen, echten Glaubens.
An vielen Stellen ist er zu finden in sehr engagierten teilnehmenden Gruppen, Organisationen, Einzelpersonen. Die Stimmung auf den Kirchentagen ist unbeschreiblich offen, fröhlich, gelassen, mit Tiefgang, Glauben suchend oder gefunden, musikalisch, … .
ich empfinde Ihren Text als engstirnig und lieblos, da er eine totale Reduktion darstellt. Gott hat gewirkt auf diesem Kirchentag -wie auch auf allen anderen vorher!
Ihm sei die Ehre!

6 06 2011
aki

Was Sie schreiben ist eine Wunschvorstellung“ der Evangelische Kirchentag ist auch ein Fest des tiefen, echten Glaubens.
An vielen Stellen ist er zu finden in sehr engagierten teilnehmenden Gruppen, Organisationen, Einzelpersonen. Die Stimmung auf den Kirchentagen ist unbeschreiblich offen, fröhlich, gelassen, mit Tiefgang, Glauben suchend oder gefunden, musikalisch,“ Den Eindruck den diese Ansammlung von Kommunisten,Maoisten und Anhänger eines Stalins und POL POT hinterlassen, ist Deutschfeindlichkeit, Hass auf die Kultur und die Völker Europas. Ich kann nur jedem empfehlen diese Kirche die sich längst nicht mehr auf das Erbe Luthers oder Christus berufen kann. Zu verlassen. Es handelt sich um eine Linke Faschistentruppe, Technikfeindliche Bande.

6 06 2011
Prof.Dr. Hans Schieser

Ja, Gott kann auch auf „krummen Zeilen gerade schreiben“, und sicher „wirkt“ er auch bei diesem Kirchentag mit, aber da geschieht auch manches, was wohl kaum mit Seinem Willen und mit dem christlichen Ethos vereinbar ist. Das Gleichnis vom Unkraut im Evangelium erinnert uns daran, dass es „am Ende“ klar sein wird, was Frucht bringt, und was verbrannt werden muss.
„Unbeschreiblich offen“ waren auch die Massen bei den Reichsparteitagen in Nürnberg, und „musikalisch“ hingerissen. Das sind keine Kriterien für Christen!

6 06 2011
simolnar

Tiefen Glauben hatten auch die Pharisäer. Sie waren wohl die Religiösesten ihrer Zeit.
Viel Gutes geschah auch damals… es wurden Kranke geheilt, Blinde sehend, Lahme gehend.
Ja, viele Gruppen und fromme Menschen waren dabei. Ich freue mich darüber.

Dennoch: es war DIE Propagandaveranstaltung des Zeitgeistes.

Noch ein Unterschied zu Nürnberg: damals wurde ein Krieg vorbereitet. Heute werden die Waffen hingelegt, die geistlichen und die militärischen, Deutschland ergibt sich nun der Gewalt und den Mächten von aussen.

6 06 2011
nora

Es macht mir keine Freude, ständig auf Dinge in der Kirche hinzuweisen, die am Ziel vorbei gehen.
Es ist kein Hobby von mir, Fehlentwicklungen zu kommentieren.
Ich bin alles andere als vollkommen und möchte nicht „von oben herab“ schreiben.
Ich bin mir meiner eigenen Schuldhaftigkeit sehr bewusst und lebe jeden Tag aus der unverdienten Vergebung Jesu.

Aber ich mache mich schuldig, wenn ich zu Gotteslästerung schweige. Jeder Christ, der nicht klar Position bezieht, macht sich schuldig.

Zur Zeit läuft der Kirchentag in Dresden. Die Evangelische Kirche in Deutschland hat eine Dimension des Abfalls erreicht, worüber man nur noch weinen kann.

Es ist eine Schande für alle echten Christen, wenn man mit ansehen muss, wie ungläubigen Politikern, Vertretern fremder Religionen oder Befürwortern unbiblischer Lebensweisen eine Plattform gegeben wird, um ihre Parolen zu verbreiten.

Es ist ebenso eine Schande, wenn in der Gemeinschaftsbewegung zum Kirchentag eingeladen wird, aber bibeltreue Verkündiger ausgeladen werden.

Es ist eine Schande, dass die meisten Gläubigen dazu schweigen.

Fest steht, dass der lebendige Gott auch ein gerechter Gott ist. Er liebt jeden Menschen, aber er wird auch als Richter erscheinen. Man soll ja nicht meinen, dass sich Gott das Treiben auf Veranstaltungen wie dem Kirchentag ewig gefallen lässt. Er wird das alles richten – und zwar radikal.

Wenn hier keine tiefgreifende Umkehr erfolgt, wird das Folgen haben. Ich rufe jeden Gläubigen, der hier falsche Kompromisse gemacht hat, zur Buße auf! Ansonsten gibt es keine Möglichkeit, dem Zorn Gottes zu entrinnen.
Kehrt um, macht den Mund auf und nennt Sünde beim Namen!

Mein Volk hält am Abfall von mir fest; ruft man es nach oben, so erhebt sich gar niemand! (Hos 11,7)

Und sie taten nicht Buße, weder über ihre Mordtaten, noch über ihre Zaubereien, noch über ihre Unzucht, noch über ihre Diebereien. (Offb 9,21)

Viele sollen gesichtet, gereinigt und geläutert werden; und die Gottlosen werden gottlos bleiben, und kein Gottloser wird es verstehen; aber die Verständigen werden es verstehen. (Dan 12,10)

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