Wir wollen belogen werden

10 06 2011

 

Obwohl man annimmt, dass man es mit mündigen Menschen zu tun hat, kommt man immer öfter darauf, dass der Großteil der Menschheit anscheinend gerne belogen werden will. Dies habe ich schon bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten wahrgenommen, aber beim Thema Islam ist es besonders herausragend. Es ist so offensichtlich, dass der Islam mit der christlich-abendländischen Kultur nicht kompatibel ist, noch weniger mit der Moderne, mit der EU Religion des Genderismus oder selbst mit dem gesunden Menschenverstand. Aber trotz besseren Wissens gibt sich die Elite und ein Großteil der Europäer der Illusion hin, dass die Aussagen der offiziellen Islam Vertreter ernst zu nehmen sind. Islam ist super, Islam ist Friede, Islam ist die Lösung für die Welt, Wir wollen nur mit euch gemeinsam im Frieden leben, miteinander leben, reden, integrieren-gerne. Dialog – versteht sich. Oder eher ein Dialüg?

Christian Zeitz vom Wiener Akademikerbund meint dazu:

Es soll niemand behaupten, daß es keine klaren Warnungen im Vorfeld dieser Veranstaltung gegeben hätte. Das Erebnis einer derart unicoloren Besetzung des Podiums ist auf Punkt und Beistrich vorausgesagt worden. Nur zur Information: Den Vorschlag, einen kritischen Islam-Kundigen aus dem Bereich/Umfeld des Wiener Akademikerbundes mit auf´s Podium zu nehmen, hat man einerseits mit dem Hinweis abgeschmettert, dort seien „Hetzer“, andererseits hat die Rückfrage bei den anderen Podianten die unmißverständliche Reaktion ergeben, daß sie, falls Zeitz auf´s Podium käme, auf keinen Fall für die Veranstaltung zur Verfügung stehen würden. Die Moslems und ihre Dhimmis bestimmen also, mit wem sie den „Dialog“ zu führen bereit sind und wer bei der rituellen Herableierung der 24-Stunden-Manipulation als Störfaktor zu betrachten ist.

Der „bürgerlichen“ PRESSE, die sich ansonsten gerne modern-religionskritisch gibt (jedenfalls bei der Katholischen Kirche) kommt das Verdienst zu, die Dauerlügen von Frau Baghajatti („Islam heißt Frieden“, „die historischen Verdienste des Islam für Europa“…) genauso kritik- und recherchelos zu multiplizieren wie ihre seinerzeitigen Unwahrheiten in der Aischa-Geschichte, zu deren Korrektur sich die PRESSE bis heute nicht durchringen konnte.

Die kriteriellen Fragen hat in dieser Veranstaltung offenkundig niemand gestellt:

1. Welches sind nun also die „Werte“, die der Islam für Europa anzubieten hat?

2. Wieso werden all die Werte unserer Europäischen Gesellschaften, mit denen der Islam angeblich bestens vereinbar ist, in keinem islamisch dominierten Land verwirklicht und stattdessen mit Füßen getreten?

3. Warum wird der Islam zu Unrecht für Schandtaten einzelner, angeblich gänzlich unrepräsentativer, fanatischer Moslems verantwortlich gemacht, wo diese doch bloß punktgenau umsetzen, was ihnen im Koran und den anderen Glaubensgrundlagen aufgetragen wird?

4. Wo hat sich ein maßgeblicher Moslem je von diesen einschlägigen Versen/Suren distanziert oder den Gewaltätern, die den Islam angeblich „falsch verstehen“ oder „mißbrauchen“, das „Höllenfeuer“ in Aussicht gestellt, das im, Koran als Sündenstrafe doch so gerne bemüht wird?

5. Wo steht der von Baghajati monierte Begriff der Nächstenliebe auch nur ein einziges Mal im Koran?

6. Wieso kann Fritzl mit moslimischen Gewalttätern verglichen werden? Hat er beim Vollzug seiner Verbrechen das Vater-Unser gebetet oder sich auf die Bibel bezogen?

7. Wo gibt es im Islam auch nur Spurenelemente von Frauenemanzipation?

8. Schließlich: Wie kann es auf akademischem Boden eine Veranstaltung geben, im Rahmen derer all diese Fragen nicht gestellt werden und die kritische Beiträge von vornherein nicht zuläßt?

 

Die einzig relevante Frage wurde von Prof. Potz gestellt, allerdings offenbar nicht in der Absicht, aus ihrer wahrheitsgemäßen Beantwortung die erfoderlichen Konsequenzen zu ziehen: „Wie weit kann man eine Religion verbiegen, um sie an lokale Gesetze anzupassen?“ Potz meint offenkundig (richtigerweise), daß man eine Religion gar nicht „verbiegen“ (=anpassen) kann und zieht daraus den (unausgesprochenen) Schluß, daß man dann eben die Gesetze der Religion anpassen müsse oder zumindest die Forderung aufzugeben hat, daß sich der Islam unseren Gesetzen unterordnen muß.

Ja, liebe Freunde – das kommt dabei heraus, wenn man die Wahrheitsfindung und freie Meinungsäußerung dem Höchstwert des „Respekts vor dem Islam“ opfert und den Muslimen und ihren Helfern einen ungetrübten Soloauftritt für jene Form des Soft-Djihad ermöglicht, den sie „Dialog der Religionen“ nennen.

 


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12 06 2011
siwla

Ich sehe als Hauptursache der Schieflage ein mangelndes Selbstbewußtsein bei den christlich geprägten Europäern.

In der Zeitschrift Vision 2000 habe ich einen zu diesem Artikel passenden LB gefunden:

Frage: Wollen die Muslime überhaupt?
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Im Artikel „Nachlese“ in VISION 1/11 schreibt Herr Hubeny, daß nach dem II. Vatikanum wir Christen zu den Muslimen ein neues Klima gegenseitigen Verstehens schaffen sollen, um gemeinsam für Schutz und Förderung der Gerechtigkeit einzutreten. Eine Seite davor schreibt ein konvertierter Muslim, daß seine Religion nicht Gottes Wort sein kann, weil der Koran das Töten anordnet (auch Muslime untereinander: Sunniten, Schiiten…) Die Frage ist: Wie weit wollen Muslime uns Christen überhaupt verstehen? Feindesliebe kennen Muslime nicht. Für sie dürfte es Blasphemie sein, wenn wir sagen, daß wir Abbild Gottes sind, eine Anmaßung.
Selbstverständlich würde ich von Mensch zu Mensch helfen (ich arbeite beim Leo- Projekt, Lebensmittelversorgung für Bedürftige, mit; da kommen in der Mehrzahl Muslime zu uns), aber politisch stellen sie eine Gefahr für die letzten Reste unserer Noch-Demokratie dar. Sind sie an der Macht, erwartet uns die Scharia. Daher ist es an der Zeit für die Christen, sich für ein ehrenhaftes Christentum einzusetzen.
Gerti Kapp. Gerti,kapp@gmx.at

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