Relativismus – die Krise Europas

7 09 2011
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Vor vier Jahren hat der Heilige Vater in Mariazell betont, daß Jesus die Brücke ist, die Gott und Mensch wirklich zueinander kommen lässt. „Wenn wir Christen ihn daher den einzigen für alle gültigen Heilsmittler nennen, der alle angeht und dessen alle letzlich bedürfen, so ist dies keine Verachtung der anderen Religionen und keine hochmütige Absolutsetzung unseres eigenen Denkens, sondern es ist das Ergriffensein von dem, der uns angerührt und uns beschenkt hat, damit wir auch andere beschenken können.“ Ja, unser Glaube setzt sich entschieden der Resignation, einer Haltung der Beliebigkeit gegenüber der Wahrheit entgegen.
Diese Resignation ist eigentlich der Kern der Krise Europas.

Versuchungen

Sich es im Wohlstand gut gehen lassen ist viel leichter als nach der Wahrheit zu streben. Da bleibt kaum ein Gedanke an das ewige Leben nach dem Tod. Gibt es nicht auch die Versuchung, das Erdenleben mit zukünftiger Seelenwanderung zu verbinden oder auf andere östliche Praktiken zu setzen? Von Verantwortung und Strafe für böse Taten und für Unterlassungen des Guten jetzt und später noch zu reden, gar in der Kirche davon zu predigen, ist das nicht Anmaßung? Nach dem Tod, da ist doch alles aus. Es gibt keine Wahrheit, alles ist relativ…

Relativismus, das ist eine Einstellung der Beliebigkeit
(was 2000 Jahre für schlecht gehalten wurde, ist angeblich heute gut und umgekehrt), hat Einfluss auch auf unsere Pfarren bekommen, besonders in den Familien. Gibt es noch regelmäßiges Gebet in unseren Familien? Gibt es in der Regel noch den sonntäglichen Gottesdienstbesuch? Man bedenke doch auch die fehlende christliche Erziehung der Kinder. Was sagen wir zum Schutz des Lebens im Mutterschoß, zu den vielen Ehescheidungen? Gilt noch gemeinhin eheliche Treue? Oft will man sich mit Skandalgeschichten in der Kirche rechtfertigen. Vergessen wir nicht, dass die Priester aus unseren Familen kommen, und ob sie heilig werden, das hängt von uns allen ab.

Bei der Neuevangelisierung des „christlichen“ Europas
kommt es auf jeden von uns an. Dazu braucht es Eifer und Aufrichtigkeit, Verständnis, Geduld und Liebe nach dem Guten Hirten Jesus, der niemanden aufgeben will. Woher aber die guten Hirten nehmen?
„Bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende“ (Lk 10,2). Also sind sie doch da, aber unser Gebet ist notwendig. Wie schön und wichtig wäre es, auch in unserer Pfarre bei einer regelmäßigen Anbetung um christliche Familien und Priesterberufe zu bitten!

Gott reicht uns seine Hand, nehmen wir sie dankbar an!

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Hinweise

Evangelium Tag für Tag

Bibel online lesen – in verschiedenen Sprachen

Gotteswort, Messtexte + Bilder + Erklärungen


Aktionen

Information

4 responses

7 09 2011
Dkfm Erich Pekarek

FÜR UNS CHRISTEN
GIBT ES NUR
EINEN WEG
ZUR EWIGEN SELIGKEIT.

„ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN, SPRICHT DER HERR!“

Wieso diese einfache und klare Erkenntnis immer wieder hinterfragt wird, nach dem sich das Christentum in fast 2 Jahrtausenden in der Mission aufgeopfert hat, bleibt ein Rätsel.

Versuche,
andere Religionen als
gleich-rangig, gleich-gültig und gleich-wertig
für den Weg zum Heil darzustellen,
entsprechen der Position des Relativismus und widersprechen unserem Herrn Jesus Christus!

HÜTET EUCH VOR DIESEN FALSCHEN PROPHETEN, DEN LIEBLINGEN UNSERER MEDIEN!

Sie sind die Dhimmis, die den Christen die Sicht trüben und uns verharmlosend dem Untergang näher bringen. Sie kommen aus den eigenen Reihen und sind daher umso gefährlicher.

Was Dhimmis sind, lies navchstehend:

Dhimmis
sind nicht-muslimische Leute, die wissentlich, manchmal aber auch ahnungslos (!), Aktionen setzen, die der Verbreitung des Islam förderlich sind.
„Als Dhimmis definiert die islamische Rechtsvorstellung Angehörige nicht-muslimischer Buchreligionen, die sich der Herrschaft des Islam unterworfen haben, Kopfsteuer zahlen und sich mit dem Status eines Bürgers zweiter Klasse begnügen. Sie werden dem Schutz des islamischen Herrschers anheim gestellt, solange es der Prophet und seine Nachfolger als nützlich erachten. 
Dhimmis haben zu allen Zeiten an der Ausbreitung des Islam mitgewirkt und sind dafür nicht selten fürstlich belohnt worden. Allerdings sind sie zu einem späteren Zeitpunkt gelegentlich exekutiert worden, wenn sie nicht mehr ins Konzept gepaßt haben oder sich weigerten, dem Islam beizutreten. 
Auch heute glauben viele, ihre Karriere zu fördern oder ihre Auftragsbücher zu füllen, wenn sie sich als nützlich für den allseits gehätschelten Islam erweisen. …“ 

Der Zeitpunkt ist bereits gekommen, zu dem unsere Dhimmis aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kirche und Medien diese Missionsarbeit für die Mohammedaner übernommen haben und das Schicksal der Ungläubigen ( das sind vor allem wir Christen) dorthin lenken, wo Christen im Orient längst angekommen sind.
Tausende orientalische Christen in Österreich sind Zeugen und leidvolle Erfahrungsträger dieser Entwicklung.

Es ist keine Schande, wenn man den Koran und die wahren Ziele des Islam nicht kennt. Beschämend und verantwortungslos ist es , wenn Entscheidungsträger und Meinungsbildner sich nicht informieren, auf die Takiyya (den Muslimen auferlegte Pflicht zur Täuschung von Ungläubigen) hereinfallen und unsere ihrerseits weitgehend ahnungslose Bevölkerung in den Untergang führen.

Gewissenhafte Politiker, Journalisten, Lehrer und kirchliche Autoritäten haben die Pflicht, sich gründlich über den Islam zu informieren, um ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft gerecht werden zu können.

Broschüren oder persönlich Beratung können dabei helfen.

bitte aufwachen. Schnell!!!

10 09 2011
Carolus

Danke für den Artikel! Ich bin auch überzeugt, dass die mangelnde Glaubenskraft an der Dekadenz Europas und der demographischen Katastrophe mit schuld ist. Durch das Leben im Schlaraffenland verlieren die Menschen ihre Beziehung zum dreifaltigen Gott.
So werden wir einerseits von den reproduktionsstarken Mohammedanern, andererseits von den gottlosen Globalisten in die Zange genommen, welche ja den Untergang der christlich-abendländischen Kultur in ihrem Programm haben.
Und ich bin mir, nach nunmehr einigen Jahren intensivster Beobachtung der politischen Landschaft, ganz sicher, dass die linken Globalisten, die im Verborgenen, teils sogar im Innern der Kirche, ihr Zerstörungswerk betreiben, die uns gefährlicheren Feinde sind.

12 09 2011
siwla

“ ganz sicher, dass die linken Globalisten, die im Verborgenen, teils sogar im Innern der Kirche, ihr Zerstörungswerk betreiben, die uns gefährlicheren Feinde sind.“

Da haben Sie wohl recht. Wir versuchen dagegen zu halten. Und wir kämpfen – auch wenn unsere Schwerter aus Holz sind…..

Herzliche Grüße

Alois Wolfmayr, 0664 7344 1248

18 11 2011
Religion hilft ganz praktisch das Leben zu bewältigen « Schreibfreiheit

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