Von der Frauenemanzipation zur Frauenprivilegierung

13 09 2011

– oder warum die Gleichstellungspolitik keine linke, sondern eine rechte Politik ist
von Günter Buchholz
aus:
Freitag.de

Gleichheit meint in logischer Hinsicht immer die Gleichheit des Verschiedenen, denn sonst würde es sich um Identität handeln. Nur was verschieden ist, kann gleich sein. Gleichheit meint weder Identität noch enthält sie den Impuls, Ungleiches gleich machen zu wollen, sondern sie betont die Gleichwertigkeit der Verschiedenen, ohne die Unterschiede biologischer oder kultureller Art zu verleugnen. Die Verleugnung biologischer Unterschiede zwischen Männern und Frauen durch ein kulturalistisches Rollenkonzept ist demgegenüber für Teile der zweiten Frauenbewegung ab 1968 konstitutiv, ­z. B. in den Gender Studies…….

Eine Gleichstellungspolitik, die sich des Mittels der Frauenquoten bedient, ist nicht, wie immer behauptet wird, die Verwirklichung der Gleichberechtigung, sondern sie ist einerseits eine Politik der Privilegierung von Frauen und zugleich der Diskriminierung von Männern.

Die Werte der Gleichberechtigung und der Nicht-Diskriminierung werden damit verletzt.

Eine Rechtfertigung hierfür existiert nicht, weil die Unterrepräsentanz von Frauen keine Benachteiligung belegt oder gar beweist.

Die Gleichstellungspolitik ist faktisch eine Lobbypolitik
einer Minderheit von frauenpolitisch gut organisierten Frauen,
die im wesentlichen der oberen Mittelschicht angehören,
und die ihre speziellen Karriereinteressen außerhalb der
Konkurrenz durch Anwendung von Frauenquoten fördern wollen.
Die Diskriminierung von Männern wird dabei billigend
in Kauf genommen oder sogar bewusst angestrebt.

Linke Politik ist aber eine Politik der Beseitigung von Diskriminierung und gerade nicht eine Politik der Privilegierung, die außerdem und zugleich eine Politik der Diskriminierung ist. Daher handelt sich bei der Gleichstellungspolitik, die unter der Überschrift „Gender Mainstreaming“ seit Mitte der 90er Jahre „top down“ und immer intensiver umgesetzt wird, um eine rechte Politik. Nicht zufällig wird sie von Frauen des rechten politischen Spektrums besonders forciert.

Original auf Freitag.de …

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Hinweise

Diktatur des Feminismus

GENDER MAINSTREAMING – Der Generalangriff auf die christliche Kultur

Frauen, werdet doch endlich Männer!

Gender-Mainstreaming – sind wir geisteskrank?

Die Realität von Gender Mainstreaming


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One response

14 09 2011
Carolus

Nur nicht beirren lassen! Die Globalisten, die die Genderseuche top-down in der Welt verbreiten, sind genauso links wie die Neomarxisten; siehe http://kreidfeuer.wordpress.com/2011/08/24/globalismus-eine-linke-ideologie/
Auch die NSDAP verkörperte laut Goebbels („Angriff“, 1931) die „deutsche Linke“ (http://www.konservativ.de/radikal/hitler.htm). Da geht’s nirgends mit rechten Dingen zu.

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