Landesfürst Pröll: zurück ins fürstliche Mittelalter

4 10 2011

Warum wurden seit dem 18. Jhdt. in Europa und anderswo der Adel bekämpft und verjagt? Warum wurden Monarchien abgeschafft und Adelstitel in Österreich verboten?

Der Adel hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Zu wenig Demokratie – zu wenig Freiheit – zu wenig politische und soziale Gerechtigkeit. Dem gegenüber standen zu viel Prunk, Ausgabensucht, zu viel Macht, zu viel Einfluss, zu hohe Steuern und Belastungen auf dem Volk.

Was unterscheidet unsere Politiker vom Ego-Prunk der Adelsherrschaften?

Der niederösterreichische Landeshauptmann Pröll legt seine Maske wieder ab und zeigt die Fratze des grauslichen politischen Pfründetums in Österreich.

Er ist einer der Hauptgegner des Bürokratieabbaus, der Verwaltungs- und Staatsreform. Er ist Hauptgegner der Reduktion von unnötigen Doppelstrukturen und Machtapparaten. Das Wort „sparen“ kennt er nur aus der Sparkassen-Werbung für den Weltspartag.

Er lehnt sparen ab, dafür propagiert er nun Steuererhöhungen, um noch mehr für seine Taschen lukrieren zu können. Er weiß wohl genau, dass Steuererhöhungen in Österreich nicht zuvorderst dem Staatsbudget, sondern in hohem Ausmaß den Landesbudgets zugute kommt.

Er lässt sich durch seine Vasallen Spindelegger und Faymann Steuern einheben. Das dadurch der Bevölkerung entzogene Geld teilt er – nach Abzügen für seine Taschen und für seine Günstlinge – wieder aus, und lässt sich dafür als heuchlerischer Fürst huldigen und beklatschen.

Das teilweise gutgläubige Volk erkennt nicht, dass die Gaben seines Fürsten vorher aus ihren Taschen genommen wurden.

Darum werden sie ihn wieder wählen und ihm dienen.

Lang lebe Erwin der Glatzige! Die Sonne des Voralpenlandes, die Quelle des Donaustromes, beschütze unseren Edlen. Nie soll der Glanz seiner Herrschaft seine Strahlen verlieren!


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