Struktur des platonischen Staates

8 10 2011

Der Staat entsteht für Platon aus Gründen der Arbeitsteilung, weil keiner von uns sich selbst genügen kann, er besteht jedoch um eines höheren Ziels willen: der Gerechtigkeit. Platons Staat ist gegliedert in den Handwerker- und Bauernstand (unterer Stand), den Stand der Wächter (mittlerer Stand) und den der Regenten (Führerschicht). Die Angehörigen dieser Stände zeichnen sich nach Platon jeweils durch besondere Eigenschaften („Tugenden“) aus.

Weil vor der Geburt den Menschen unterschiedliche Fähigkeiten zugeteilt wurden (Mythos der Lachesis), entscheiden die Philosophenkönige, da sie die Idee des Guten gesehen haben und so nur richtig handeln können, zu welchem Stand ein Kind gehören wird.

Es wird den Eltern weggenommen und unter völliger Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen von Erziehern herangezogen.

(Nicht-taugliche Säuglinge werden nach dem Vorbild von Sparta nicht weiter aufgezogen.) Die Regeln der Erziehung werden lange erörtert, wobei fast alle Menschen die gleiche Erziehung durchlaufen, mit dem einzigen Unterschied, dass die Menschen, die in den Nährstand (Bauern, Handwerker usw.) kommen keine Ausbildung erhalten, während diejenigen, die für den Wehrstand (Wächter) geeignet sind, die allgemeine Ausbildung zu einem späteren Zeitpunkt beenden – und die Regenten die Erziehung bis zum Ende durchlaufen. Danach sind sie automatisch Regenten.

Quelle: Wikipedia

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Diese Idee, Kinder nicht von ihren Eltern sondern von so genannten Erziehungsanstalten zu erziehen ist also keine eigenständige Erfindung der heutigen SPÖ-Regierung sondern stammt aus der philosophischen Ideologie humanistischer Denker wie Plato.

Die SPÖ und die Grünen sind aber Träger des Geistes der wirkt. Ich stufe diesen Geist durchaus antichristlich ein.

Wo immer Menschen sich ihre eigenen Systeme erdacht haben, in denen Gott und heute Christus keinen Platz haben sind die Folgen verheerend, da hilft auch keine noch so fein ausgeklügelte Idee von Gewaltfreiheit und Multikultur. Wann immer Menschen sich selbst für „klug“ einstuften wurden sie zu Narren, nur dauert der Prozess manchmal länger, was uns heute dazu veranlasst es nicht sofort zu erkennen.

Ich glaube es ist Gottes Güte, die uns zur Umkehr bewegen soll, darum wartet er zu, aber es steht eines fest: Weder ein humanistisches Friedensreich, noch Islam oder erleuchtetes Menschssein wird es einmal auf der Erde geben!

Welche Alternative gibt es dazu: Das Reich Gottes. Gott sei Dank ist dies keine Erfindung von Menschen, sondern es kommt, gleichgültig welche Szenarien sich die Menschen ausdenken oder ausleben.

Quelle: Die Bibel

Wer Ohren hat, der höre, und wer meint er sei gebildet, der lese die Bibel, denn die Zeit wird knapp!


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8 10 2011
Siwla

Ganz richtig erkannt.
Wir leben in einer Zeit des besonders intensiven geistig-geistlichen Kampfes.
Dazu passend vielleicht auch dieser Artikel eines Universitätsprofessors aus der Slowakei für unser Pfarrblatt, geschrieben im Sommer 2011:
https://schreibfreiheit.eu/2011/09/07/relativismus-die-krise-europas/

Was die Verstaatlichung der Kinderbetreuung und -erziehung anbelangt – dagegen schreibe ich schon viele Jahre an:
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=1&t=13

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