Kindesmord wissenschaftlich begründet – konsequent weiter…

3 03 2012

Kath.net 2. März 2012:
Empörung über wissenschaftlichen Beitrag zu Kindsmord

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Zwei Wissenschaftler behaupten:
aus logischer Sicht müsse erlaubt werden,
Neugeborene zu töten, deren körperlicher
oder geistiger Gesundheitszustand rechtlich
eine Abtreibung gerechtfertigt hätten.

London (kath.net/KNA) In der englischsprachigen Welt sorgt ein wissenschaftlicher Beitrag über die moralische Bewertung von Kindesmord im Vergleich zu Abtreibung für Empörung. Im Fachmagazin «Journal of Medical Ethics» argumentieren zwei in Melbourne tätige Akademiker, aus logischer Sicht müsse erlaubt werden, Neugeborene zu töten, deren körperlicher oder geistiger Gesundheitszustand rechtlich eine Abtreibung gerechtfertigt hätten. Der «moralische Status» eines Babys sei dem eines Fötus gleichzusetzen, «insofern beiden noch jene Fähigkeiten fehlten, die die Zuerkennung eines Rechtes auf Leben rechtfertigen würden», so Alberto Giubilini und Francesca Minerva.

Der Ko-Vorsitzende der parteiübergreifenden britischen Parlamentariergruppe zum Lebensschutz, Lord Alton, sagte der Zeitung «Catholic Herald» (Online-Ausgabe), die Veröffentlichung eines solchen Beitrags in einer Fachzeitschrift dokumentiere den «Morast», in den die medizinische Ethik und die Gesellschaft geraten seien. «Persönliche Vorlieben» hätten die Heiligkeit und die Möglichkeit zum «Anderssein von Leben» in den Hintergrund gedrängt. Es sei schockierend, wie «Meinungsführer in medizinischen Berufen sich der traditionellen Anschauungen des Heilenden entledigt» hätten.

Der Schriftleiter «Journal of Medical Ethics», Julian Savulescu, sagte den Tageszeitungen «Daily Telegraph» und «The Guardian», die beiden Autoren hätten Erscheinen des Beitrags mehrere Morddrohungen erhalten. Bei der Zeitschrift sei per E-Mail eine Fülle von Beschimpfungen eingegangen, viele davon über eine Anti-Abtreibungs-Website aus den USA.

Kommentar

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Lebensschutz

Thema „Kindstötung legalisieren“ auf gloria.tv

Bürgerbegehren für Lebensrecht an den Landeshauptmann von Oberösterreich überreicht.


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4 responses

3 03 2012
1mimi

1995 wurde der Verein Schloss Hartheim gegründet. Dieser setzte es sich zum Ziel, im Schloss Hartheim einen angemessenen Ort der Erinnerung, des Gedenkens und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung über Voraussetzungen und Folgewirkungen der nationalsozialistischen Euthanasie und Eugenik zu schaffen.
Von 1940 bis 1944 war dort eine Tõtungsanstalt des NS-Staates untergebracht.
18.269 Menschen, Patientinnen aus psychiatrischen Anstalten, Bewohnerinnen von Behinderteneinrichtungen und Fürsorgeheimen, wurden in diesem Zeitraum im Zuge der Euthanasieaktion „T4” (Mai 1940 — August 1941) ermordet. Zwischen 1941 und 1944 diente das Schloss der SS als Tötungsort für Häftlinge aus den Lagern Mauthausen, Gusen, Dachau und Ravensbrück. 1944 wurden auch arbeitsunfähige Zwangsarbeiterinnen hier ermordet — insgesamt ungefähr 12.000 Personen.

Vom 9.-10- März findet im Schloss die 3. Internationale Hartheimkonferenz statt.
Die Eröffnung nehmen Bundesministerin Mag. Johanna Miki-Leitner und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer vor.
Hoffentlich wird fest daran gearbeitet, dass nie wieder solche Gräueltaten passieren!

4 03 2012
schreibfreiheit

Die Aufregung kann ich nicht nachvollziehen. Die Argumentation der Wissenschaftler ist natürlich richtig und logisch konsequent.
Wenn es erlaubt ist ein Kind im Bauch der Mutter zu töten, dann macht es auch keinen Unterschied ein bereits geborenes Kind zu töten. Die Argumentation, dass auch das Neugeborene, ebenso wie der Fötus alleine nicht lebensfähig ist stimmt ebenfalls. Also, muss logischerweise die Tötung von Neugeborenen genauso erlaubt sein, wie die klassische Abtreibung.

Vorausgesetzt man erlaubt die Abtreibung und sieht darin ein rechtlich zulässiges Mittel der Geburtenkontrolle und ein Gestaltungselement des freien Willens von Mutter und Vater.

Die Lösung ist also nicht den Zeitraum der legalen Tötung festzulegen, sondern die Tötung zu verbieten.

Wer sich erst jetzt aufregt ist ein Heuchler oder Einfaltspinsel.

5 03 2012
Carolus

Kann mir sogar gut vorstellen, dass das Ganze eine bittere, hochironische Provokation von Seiten der Wissenschaftler ist, um die Absurdität der Rechtslage darzustellen.

2 07 2012
WHO: Handbuch für sichere Ermordung Ungeborener « Schreibfreiheit

[…] Kindesmord wissenschaftlich begründet – konsequent weitergedacht…. […]

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