‚Gesundheits’minister Stöger tritt für Todesstrafe in Österreich ein

29 04 2012

Ausschließlich an unschuldigen Kindern, welche von Ihren Eltern, Verwandten, Ärzten zum Tode verurteilt werden, soll auch weiterhin die Todesstrafe vollzogen werden.

Gleichzeitig tritt Herr Stöger dafür ein, nach dem Vorbild Chinas und des Iran keinerlei Statistiken über vollzogene Todesurteile und die getöteten Kinder zu führen. Dies sei rechtsstaatlich überflüssig.

Herr Gesundheitsminister Stöger lehnt es auch ab, rechtsstaatliche Instrumente wie Verteidiger oder Berater einzuführen. In Nordkorea, China, dem Iran und Weißrussland gäbe es genügend Beispiele, wie Rechtssysteme für zum Tode Verurteilte auch ohne Rechtsunterstützung der Opfer gut funktioniere. In allen Fällen träte der Tod sicher ein, und das sei gut so.

Gesundheitsminister Stöger begrüßt das Recht von Müttern, Vätern und Ärzten, jedes Kind bis zu 16. Schwangerschaftswoche ohne ordentlichen Gerichtsprozess hinrichten lassen zu können. Dies erspare dem Volk Kosten und unnötige Beschäftigung mit in Not befindlichen Frauen, Behinderten, sozial Schwachen, Leidenden u.a.

Weiters findet unser Herr Gesundheitsminister, dass die stille und rasche Hinrichtung von Kindern der Gesellschaft diene, da damit gesichert sei, dass altmodische Strukturen wie Ehen, Familien, Elternschaft, soziale Bindungen u.a. rascher als durch den natürlichen Wandel nachhaltig gestört werden könnten. Dies öffne die Wege u.a. für eine homosexualisierte, hedonistische, asoziale und rein materialistisch orientierte Gesellschaft, welche schon Marx, Stalin, Mao und Honecker als großes gesellschaftliches Ziel formuliert haben. Die daraus folgenden gesellschaftlichen Nebenwirkungen wie politische Verfolgung, Unfreiheit, Kontrolle und Gesinnungsterror der Regierenden seien in Zeiten des Terrorismus und der Unsicherheiten ohnehin wünschenswert. Deshalb arbeite man auch weiter ungebremst an der Totalüberwachung aller Bürger.

Vergleiche mit dem Nationalsozialismus, in welchem ebenso unschuldiges Leben massenhaft ermordet wurde, seien nicht statthaft. Ausserdem sei ja nicht alles schlecht gewesen, was bei Hitler eingeführt wurde, z.B. die eugenische Indikation und die staatliche Erziehung von Kindern.

Mit aller Vehemenz tritt Stöger mitsamt der gesamten Regierung  jedoch dafür ein, dass es für verurteilte Kindermörder und Vergewaltiger keinesfalls eine Todesstrafe geben dürfe. Voraussetzung für Hinrichtungen seien die Unschuld, und Kinder bis in der 16. Schwangerschaftswoche seien sicherlich vor dem Gesetz unschuldig. Und unschuldige Ungeborene hätten ja auch kein Recht auf staatlichen Schutz.

So kann sich unser Gesundheitsminister ruhig zurücklehnen und darauf anstossen, dass es in Österreich auch heuer in den ersten 4 Monaten wieder zumindest 3.000-4.000 erfolgreiche Hinrichtungen Ungeborener gegeben hat (ausgehend von den deutschen Zahlen).

Gerne verweise ich auch auf https://schreibfreiheit.eu/2012/04/26/ich-habe-abgetrieben/. Das ist wohl eine von vielen „Erfolgsstories“ unserer Regierung.


Aktionen

Information

5 responses

30 04 2012
F. M.

Der Mann kennt halt den Katechismus der katholischen Kirche! Dort sind Hinrichtungen im Papragrafen 2266 erlaubt. Allerdings nur in extremis. Aber das sehen sicher viele ….
Ich weiss nicht, ob so ein gewaltiger Zynismus der Sache dient. Aber wir könnens ja mal versuchen.

30 04 2012
simolnar

Mir ist schon bewusst, dass dieser Artikel zynisch ist, noch viel zynischer und brutaler ist jedoch, dass auch heute an die 100 Kinder in Frauenkörpern zerfetzt, gemetzelt und abgesaugt werden, mit Unterstützung, Förderung und dem Gutheißen der Österreicher.

30 04 2012
Géza Ákos Molnár

eins ist nur auch belegt seit jahrzehnten nun: jeder sachlich vorgetragene fachlich richtige einwand und vortrag und jedes konstruktive engagement gegen die abtreibung haben „der Sache“ NICHT gedient. sodaß es sehr wahrscheinlich so ist, daß dieser zynische stil zumindest wahrgenommen wird.

3 05 2012
siwla

Sie haben ja leider so recht!
Und die Argumente der Linken für die Abtreibung sind an Zynismus und Dummheit kaum mehr zu übertreffen.

Wir müssen immer wieder darauf hinweisen, auch auf die Praxis der Nationalsozialisten, die in unserer Gesellschaft zum Teil als Vorbild dient (Eugenik, unwertes Leben darf vernichtet werden).

2 07 2012
WHO: Handbuch für sichere Ermordung Ungeborener « Schreibfreiheit

[…] ‘Gesundheits’minister Stöger tritt für Todesstrafe in Österreich ein Die Todesstrafe soll an unschuldigen Kindern, die von Ihren Eltern, Verwandten, Ärzten zum Tode verurteilt werden, weiterhin vollzogen werden….. […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




%d Bloggern gefällt das: